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Heller, günstiger Beamer als Zwischenlösung

Sovebämse / 17 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo

Ich muss für ein Schulzimmer einen Beamer als Ersatz für ein defektes Gerät kaufen. In absehbarer Zeit (+/- 1 Jahr) werden die Räume jedoch neu ausgestattet, ev. mit einem Nahdistanzbeamer oder ActivePanel, deshalb braucht es nicht das Nonplusultra zu sein.

Wir verwenden derzeit ein recht altes Epson-Modell mit DVD-Laufwerk, den Epson EB-W8D. Von der Helligkeit her waren wir eigentlich recht zufrieden; klar, noch etwas mehr wäre sicherlich nicht verkehrt. Einzig haben praktisch ausnahmslos alle diese Geräte (wir haben mindestens 20 Stück davon im Einsatz) irgendein Problem, so dass immer mal wieder in kurzen Abständen das Bild dunkler und wieder heller wird. Ich hoffe, das ist nicht bei allen Epson-Geräten so.

Jedenfalls, ein Gerät dieser Art (ohne DVD-Laufwerk), ev. etwas heller, würde schon ausreichen. Es wird sich etwa 3.5 bis 5 Meter von der Leinwand entfernt befinden und auf einem Rolltischchen auf etwa 1 Meter Höhe stehen (keine Deckenmontage möglich). Es müsste mindestens einen VGA- und HDMI-Anschluss haben und sollte nicht unbedingt viel lauter sein, als das jetzige Gerät (das okay ist). Sonnenlicht kommt von einer Seite (links, Fensterfront). Sollte also auch genug hell sein ohne abzudunkeln. Preislich natürlich ein möglichst gutes Preis-Leistungsverhältnis. Darf sicher schon 450-600 Euro kosten, aber nicht grad 800+.

Worauf würdet ihr am ehesten achten? So aus verschiedenen Testberichten scheint, als wäre Epson immer noch eine gute Wahl nebst Acer und vielleicht noch Benq. Gibt aber unzählige Modelle... Und da hätte ich z. B. auch noch einen Hitachi gefunden (https://www.amazon.de/Hitachi-CP-WX4022WN-LCD-Projektor-HD-Ready-Kontrast/dp/B00CCIKIWI/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1535730264&sr=8-3&keywords=CP-WX4022WN). Der soll auch sehr gut sein, ist aber ein älteres Modell und nur 3000:1 Kontrastverhältnis. Aber unser jetziger Epson hatte auch nicht mehr.

Besten Dank für sachdienliche Hinweise ;-)

Gruss
Thomas

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swiftgoon Sovebämse

„Heller, günstiger Beamer als Zwischenlösung“

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so dass immer mal wieder in kurzen Abständen das Bild dunkler und wieder heller wird. Ich hoffe, das ist nicht bei allen Epson-Geräten so.

Ich kenne das verwendete Gerät nicht, aber das könnte an der adaptiven Irisblende liegen. Das lässt sich im Menü ausschalten.

Und da hätte ich z. B. auch noch einen Hitachi gefunden

Der ist für die gebotene Auflösung WXGA deutlich zu teuer

Im angestrebten Preisbereich von 500,- € würd ich mir diesen Epson mal anschauen:
https://geizhals.de/epson-eh-tw650-v11h849040-a1674246.html

oder diesen von Benq:
https://geizhals.de/benq-th683-9h-jed77-23e-a1460991.html

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Sovebämse swiftgoon

„Ich kenne das verwendete Gerät nicht, aber das könnte an der adaptiven Irisblende liegen. Das lässt sich im Menü ...“

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Vielen Dank für deine Tipps.

Also diese adaptive Irisblende sollte doch nur in bestimmten Situationen in Fahrt kommen. Mir scheint es aber, dass dies willkürlich geschieht und vor allem dann auch so drei, vier Mal hin- und her. Dabei merkt man, dass das Bild dunkler wird (das geht ganz schnell) und der Lüfter wird leiser. Dann so nach 10 Sekunden wird es wieder heller und der Lüfter wieder lauter.

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RogerWorkman Sovebämse

„Heller, günstiger Beamer als Zwischenlösung“

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Hallo Thomas,

bist Du der zuständige Lehrer für pädagogische Hardware? Möchte bezweifeln, das die Schule im Rahmen der "Digitalisierung" die richtige Neuaustattung wählt.

ev. mit einem Nahdistanzbeamer oder ActivePanel

Pädagogisch helfen diese Gerätebeim täglichen Einsatz nicht ausreichend bei der Vermittlung von Lerneineiten. In der Erwachsenenbildung sind die schon weiter und effizienter, was vorallem die Freude am interaktiven Lernen der Schüler und dem eigenetlichem Ziel viel näher kommt.  

ist aber ein älteres Modell und nur 3000:1 Kontrastverhältnis.

In der Praxis ist ein Kontrastvehältnis nur im Dunkelraum von Entscheidung. Die maximale Helligkeit wird durch ANSI-Lumen bestimmt. Die maximale Dunkelheit durch die Raumhelligkeit. Da bei Dir die Fenster nicht abgedunkelt werden, werden die dunklen Stellen im projeziertem Bild mächtig aufgehellt.

Gute Shops geben bei Deinen Anforderungswünschen Produktempfehlungen und schicken auch mal 3 Testgeräte. In der Beamertechnologie und günstigen Preisen hat sich viel getan. 

Überlegen solltest du, ob DLP oder 3LCD Technik. kaufst, LCD hat einen entscheidenden Vorteil: "LCD-Projektoren sind vergleichsweise günstig und eignen sich wegen ihrer kleinen Größe und des geringen Gewichts vor allem für einen mobilen Einsatz. Durch die scharfe Abgrenzung der einzelnen Pixel sorgen sie bei Texten und Grafiken für eine gute Lesbarkeit." - lt. netzwelt siehe https://www.netzwelt.de/news/78574-dlp-lcd-lcos-hintergrundwissen-beamertechnik.html

Dort werden die wesentlichen Vor+Nachteile kurz und verständlich erklärt.  LCD hat ein ruhigeres Bild ein ruhiges Bild, sowohl bei Stand+Bewegtbildern. Dagegen viele DLP sind für Standbilder weniger geeigent.

Dem Lärm kannst Du begegnen, indem man z.B. einen 4000ANSI- Projektor kauft und stets im ECO-Modus betreibt, dann ca. 3200/3400ANSI und wenig lauten Lüftergeräuschen. Die Lampenlebensdauer dankt es Dir ebenfalls.  Bitte beachte auch, was einen Ersatzlampe kostet, manche Hersteller schlagen da mit unverschämten Preisen zu. Manche Beamer haben ein QuckFit (oder ähnliches) - Taste, damit kann man sehr schnell ein gerad-rechteckiges Bild auf der Projektionsfläche erzeugen, selbst wenn man schräg/seitlich projiziert. Lens-shift z.B.

Dein beschriebenes Hell/DunkelProblem kommt von der Irisblende.  Wenn ein Beamer über eine Auto-Iris verfügt, nutzt er diese, um den Schwarzwert in dunklen Szenen zu verbessern. In hellen Szenen wird die Iris dagegen geöffnet, um mehr Licht durch zu lassen und so ein helleres Bild zu erzeugen. Einfach im Menü abschalten.

Gruß Roger

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Borlander RogerWorkman

„Hallo Thomas, bist Du der zuständige Lehrer für pädagogische Hardware? Möchte bezweifeln, das die Schule im Rahmen der ...“

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Überlegen solltest du, ob DLP oder 3LCD Technik. kaufst, LCD hat einen entscheidenden Vorteil: "LCD-Projektoren sind vergleichsweise günstig und eignen sich wegen ihrer kleinen Größe und des geringen Gewichts vor allem für einen mobilen Einsatz. Durch die scharfe Abgrenzung der einzelnen Pixel sorgen sie bei Texten und Grafiken für eine gute Lesbarkeit." - lt. netzwelt siehe https://www.netzwelt.de/news/78574-dlp-lcd-lcos-hintergrundwissen-beamertechnik.html

Der von Dir verlinkte Artikel ist 10 Jahre alt!

Heute wirst Du im günstigen Bereich vor allem DLP-Geräte finden. Und 3-LCD-Geräte sind bei steigender Aufllösung noch anfälliger für Konvergenzprobleme alleine schon durch Fertigungstoleranzen.

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Sovebämse Borlander

„Der von Dir verlinkte Artikel ist 10 Jahre alt! Heute wirst Du im günstigen Bereich vor allem DLP-Geräte finden. Und ...“

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Hallo Borlander

Also ich muss sagen, ich werde aus diversen Tests und Benutzerberichten nicht so ganz schlau. Irgendwie scheint jeder Beamer zu laut zu sein und die Unterschiede diesbezüglich relativ klein.

Im Moment stellt sich mir die Frage, ob ich unbedingt ein Full HD-Gerät brauche oder ob mir WXGA reicht (der alte hatte diese Auflösung). Und dann habe ich im Prinzip die Auswahl zwischen Epson, Benq, Acer und Viewsonic. Benq scheint tendenziell eher etwas leiser zu sein, Epson eher laut. Mit Acer haben andere Lehrer schon gute Erfahrungen, da müsste ich nochmal nach dem Modell fragen, aber dieses ist für eine vorübergehende Anschaffung ev. zu teuer. Von Viewsonic liest man Unterschiedliches. Was noch gut wäre: vom USB-Stick Videos abspielen können (mpg, mp4, ev. avi).

Ich war gestern noch im MediaMarkt, die haben aber nur 4 Modelle dort. War natürlich rundherum Lärm, aber so laut habe ich den Epson nicht empfunden (war aber ein grösseres Modell) und der Benq war auch okay. Tendiere im Moment eher zu Benq, Viewsonic oder Acer. Hat jemand noch Erfahrungswerte? Der Benq TH683 wäre doch noch was und auch relativ günstig. Kann aber über die USB-Fähigkeiten nichts finden...

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Borlander Sovebämse

„Hallo Borlander Also ich muss sagen, ich werde aus diversen Tests und Benutzerberichten nicht so ganz schlau. Irgendwie ...“

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ob ich unbedingt ein Full HD-Gerät brauche oder ob mir WXGA reicht (der alte hatte diese Auflösung).

Zum Filme schauen von DVD ist WXGA mehr als ausreichend.

Beim Lautstärkevergleich musst Du auch die Lichtstärke berücksichtigen. Könnte sein, dass ein sehr lichtstarkes Gerät im leisen Sparmodus immer noch ein helleres Bild liefert als ein anderes bei voller Leistung.

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Sovebämse Borlander

„Zum Filme schauen von DVD ist WXGA mehr als ausreichend. Beim Lautstärkevergleich musst Du auch die Lichtstärke ...“

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Ja, aber ich rede ja von Gebrauch im Schulzimmer im Zusammenhang mit Visualizer und Laptop. Hat hier Full HD Vorteile?

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Borlander Sovebämse

„Ja, aber ich rede ja von Gebrauch im Schulzimmer im Zusammenhang mit Visualizer und Laptop. Hat hier Full HD Vorteile?“

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im Zusammenhang mit Visualizer

Welche Auflösung liefert der denn?

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Sovebämse Borlander

„Welche Auflösung liefert der denn?“

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Also auf dem Datenblatt des Visualizers steht: Auflösung: 1080p, 720p, SXGA, WXGA,XGA.

Ich nehme an, die 1080p bedeutet, dass er Full HD liefert?

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Borlander Sovebämse

„Also auf dem Datenblatt des Visualizers steht: Auflösung: 1080p, 720p, SXGA, WXGA,XGA. Ich nehme an, die 1080p bedeutet, ...“

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Ich nehme an, die 1080p bedeutet, dass er Full HD liefert?

ja

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RogerWorkman Borlander

„Der von Dir verlinkte Artikel ist 10 Jahre alt! Heute wirst Du im günstigen Bereich vor allem DLP-Geräte finden. Und ...“

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Der von Dir verlinkte Artikel ist 10 Jahre alt!

Das ist richtig, an der Technik hat sich aber nicht viel verändert. Da ich im Bereich Erwachsenbilduung tätig bin, hatte ich mehrmals und zuletzt im Juli2018 reale Präsentationen von 12 verschiedenen Beamern, jeweils 2 parallel, mit unterschiedlicher Projektionstechniken und auch ANSI. Direkter Bildvergleich gleicher Bildquelle,

  1. Digramm mit 1-3pt-Linien (wie bei CAD)
  2. Standbild Digitalfoto
  3. Bewegtbild Film

Durchgefallen ist immer ein Beamer im direkten Bildvergleich. Durchgefallene Beamer wurden durch den nächsten ersetzt und mit dem jeweils besseren verglichen. 

Ohne zu wissen, welche Technik in den Beamern steckt (ist mir egal), sind zufällig alle DLP-Projektoren im Bereich Diagramm durchgefallen. Im schlimmsten Fall wurde eine Linie im Diagramm als schwabbelnde Welle dargestellt. Unbrauchbar. Auch im Bereich Standfoto+Film glänzten die LCD mit höherer Schärfe und voallem guten realistischen Farben. Ein 3LCD war von den 12 der auserwählte. Ein älterer Epson EB-1980WU Projektor mit 4400ANSI-Lumen für einen Auslaufmodellpreis von 740,-€, damalig realer Preis so um 1500,-€ ist es geworden. Hinzu ca. 10000 Lampenstunden im völlig ausreichenden ECO-Betrieb. 

Mit der Konvergenz gibt es eher weniger Probleme, als mit den Farbfehlern der Optik. Sehr nachteilig ist, dass alle Projektoren sehr weitwinklige Optiken verbaut haben, die an sich von der Konstruktion mit mehr optischen Fehlern behaftet sind, als eher langbrennweitige Optiken.

Die DLP-Projektoren sehe ich eher im Heimkinobereich, günstig und manchmal echt billig, und beim Film sind Fehler der Projektion aufgrund der schnell wechselnden frames kaum zu erkennen.

Deshalb hatte ich den 10 Jahresbericht verlinkt, damit Thomas einen Überblick bekommt

LG Roger

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Sovebämse RogerWorkman

„Das ist richtig, an der Technik hat sich aber nicht viel verändert. Da ich im Bereich Erwachsenbilduung tätig bin, hatte ...“

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Hallo Roger

Nun, ausser Epson mit seinen 3LCD-Geräten sieht man im Preissegment bis so ca. 700 Euro hauptsächlich die DLP-Projektoren. Und die Epson werden immer als recht laut beschrieben.

Stellt sich halt die Frage, ob es auch einen guten LCD-Beamer in dem Preissegment mit genügend Lumen gibt, der ein wenig leiser ist. Und natürlich stellt sich die Frage, ob im Grundschulbereich die Unterschiede zwischen LCD und DLP wirklich relevant sind...

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RogerWorkman Sovebämse

„Hallo Roger Nun, ausser Epson mit seinen 3LCD-Geräten sieht man im Preissegment bis so ca. 700 Euro hauptsächlich die ...“

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ob im Grundschulbereich die Unterschiede zwischen LCD und DLP wirklich relevant sind...

absolutes Argument. Was zeigst Du Schülern über Beamer ?  All das, was sie selbst nicht direkt "erleben" oder "begreifen können" ? Welche Berechtigung und pädagogische Begründung hat ein Beamer in der Grundschulzeit, quasi bis zum Ende 4. Klasse?

Fast sämtliche Schulformen und Lernformen führen ab der 3. Klasse zu Noten. Hier geht es zwar nicht um Beamer, aber sehr interessant um Noten:  http://www.uni-bielefeld.de/OSK/VIDEO/Wozu_brauchen_wir_Noten.mov 

Schau bis bitte bis zum Ende, viele heute technisierte Firmen haben Gründer und Chefs, die ohne Noten aufgewachsen sind, auch weitgehend ohne technische Hilfsmittel wie Beamer.

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Sovebämse RogerWorkman

„absolutes Argument. Was zeigst Du Schülern über Beamer ? All das, was sie selbst nicht direkt erleben oder begreifen ...“

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Ich komme aus der Schweiz, Grundschule meint 1.-6. Klasse. Naja, wir haben unsere Hellraumprojektoren durch Visualizer ersetzt, dazu braucht es nun Mal ein Anzeigegerät. Aber dies steht ja gar nicht zur Debatte. Im Moment will einfach die Lehrperson mit defektem Beamer wieder damit arbeiten können ;-)

Oft zeigt man Bilder oder Seiten aus dem Lehrmittel, Arbeitsblätter, Powerpoint, vielleicht auch mal einen kurzen Film im Fremdsprachenunterricht.

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Borlander RogerWorkman

„Das ist richtig, an der Technik hat sich aber nicht viel verändert. Da ich im Bereich Erwachsenbilduung tätig bin, hatte ...“

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an der Technik hat sich aber nicht viel verändert.

Preislich hat es sich das ganze aber umgedreht wie Du schon selbst feststellst: Im günstigen Bereich findest Du heute eher DLP-Geräte und musst für LCDs eher Aufpreis zahlen.

Epson EB-1980WU Projektor mit 4400ANSI-Lumen für einen Auslaufmodellpreis von 740,-€, damalig realer Preis so um 1500,-€ ist es geworden. Hinzu ca. 10000 Lampenstunden im völlig ausreichenden ECO-Betrieb.

Der schaut auch mit der WUXGA-Auflösung interessant aus. Die Lampenlebensdauer beschränkt liegt laut Datenblatt jedoch auch bei "nur" 4000h Stunden…

Mit der Konvergenz gibt es eher weniger Probleme, als mit den Farbfehlern der Optik.

Vielleicht hatte ich da wirklich auch einen Extremfall gesehen der mich abgeschreckt hatte. Abgesehen von Laser-Projektion (zeilenweise) wirst Du mit einem Projektor durch das optische System nicht ansatzweise so ein scharfes Bild wie mir einem LCD bekommen.

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RogerWorkman Borlander

„Preislich hat es sich das ganze aber umgedreht wie Du schon selbst feststellst: Im günstigen Bereich findest Du heute ...“

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Die Lampenlebensdauer beschränkt liegt laut Datenblatt jedoch auch bei "nur" 4000h Stunden…

Alles ok, man tut sich und dem Projektor nur Gutes, jeden Beamer im ECO-Betrieb nutzen. Hat in allen bereichen Vorteile, außer der Projektionshelligkeit. Das Nachfolgemodell EB-2155W zum Epson EB-1980WU hat bereits 5000 Lumen max und im ECO  bereits 3600 Lumen Helligkeit. Die Serie hat sich wohl bewährt und gibt es anscheinend schon sehr lange. Es gibt auch noch gleicher Bauert welche mit Wlan, Gestensteuerung u.v.m. wer es braucht? In der Schule nicht, eher bei Festinstallation.

Es ist mir wurscht, welche technik drinsteckt, das Ding muss lange halten und klasse Bilder liefern. Das gerät erinnert mich sehr an frühere Diaprojektoren, klare Farben, hohe Helligkeit, gute Schärfe, vorallem ein sehr ruhiges Bild. Selbst bei der WM hat das Ding gute Dienste geleistet und von allen betrachtern ein Bildlob bekommen, Fernseher zuhause sind schlechter meinten einige. Angesteuert wurde das Ding von einem billigen XORO-Sat-Receiver, sensationell scharfes Signal, aber nich wie bei Panels nachgeschärft ! Film gucken geht also mit dem Präsentationsprojektor auch gut. Das Problem mit der automatischen Irisblende hat der Epson auch, lies sich aber abschalten. Wozu man das einbaut, versteh ich nicht.

LG Roger

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Sovebämse RogerWorkman

„Hallo Thomas, bist Du der zuständige Lehrer für pädagogische Hardware? Möchte bezweifeln, das die Schule im Rahmen der ...“

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Hallo Roger

Besten Dank für deine Mühe, werde mich da mal einlesen. Allerdings muss ich wiederholen, dass wir solche Neuanschaffungen nur punktuell bei defekten Beamern machen, da wir in maximal 1-2 Jahren alle Klassenzimmer neu ausstatten wollen. Normale Beamer an die Decke kommen nicht in Frage, da wir alle Decken öffnen müssten, um zu sehen, wo genau ein tragender Balken verläuft, um den Beamer zu montieren. Wir haben Gipsdecken mit einem Hohlraum und es gibt keine Pläne, wo sich Querbalken befinden, das ist in jedem Zimmer anders. Daher kämen nur Nahdistanzbeamer, die an der Wandtafel o.Ä. montiert sind in Frage oder eben ActivePanels.

Ich bin nicht der Verantwortliche für die pädagogische Hardware. D.h. wenn es um einzelne Geräte geht, kaufe ich diese schon selbständig ein, aber nur für das eine Schulhaus, in welchem ich arbeite. Ich bin dort als Lehrer und 2 Lektionen als ICT-Support im Technischen Bereich angestellt, wir haben aber für grössere Anschaffungen und Support auch einen externen Dienstleister, wir machen nur intern niederschwelligen Support. Aber die Beamerneuanschaffung im Rahmen eines Austausches auf Grund eines Defektes, geht auch über mich. Wie gesagt, wir sind mit den Epson-Geräten so weit zufrieden, höchstens noch etwas mehr Lichtstärke wäre nicht verkehrt, aber da hat man dann oft auch mehr Geräusch.

Nun, was gäbe es denn für bessere Varianten ausser ActivePanel und Beamer deiner Meinung nach? Ich bin eben eigentlich gar nicht so begeistert von all dem digitalen Kram und kenne mich daher auch nicht so wirklich aus. Die Entscheidung trifft die Schulverwaltung. Wir sind so ein ActivePanel anschauen gegangen und die von der Schulverwaltung waren recht begeistert, aber haben halt eben null pädagogischen Background. Sie wollen jetzt noch ein oder zwei Schulhäuser besuchen, welche ebenfalls dieses System nutzen.

Bzgl. Iris-Blende: Dieses Hin- und Her mit der Helligkeit passiert aber auch, wenn sich das Bild oder die Umgebungshelligkeit gar nicht ändert, z. B. beim Epson-Standbild, wenn gar keine Quelle angeschlossen ist. Darum bin ich nicht sicher, ob das wirklich diese Blende sein kann...?

Gruss
Thomas

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