Hi, Computerspezies,
wer von Euch weiß eine Lösung für mein hartnäckiges Grafikproblem mit DirectX? Die Direct3D-Hardwareunterstützung funktioniert nicht. Ist sie aktiviert, bleibt beim D3D-Test (DX-Diagnose) nicht nur der bunte Drehwürfel hängen sondern auch der Rechner. Beim Starten von D3D-basierten Spielen (SystemShock, MidtownMadness) bleibt der Monitor
schwarz, friert der Rechner ein - z. T. mit der Meldung, daß der Grafiktreiber geändert wurde. Bei deaktivierter D3D-Hardwareunterstützung läuft zwar der D3D-Test (dxdiag), aber die entsprechenden Games sind dann schon bei geringer Bildauflösung unerträglich langsam.
Glide/OpenGL-basierte Spiele (Quake3, NFS 4) laufen einwandfrei. Einige Games gehen nur mit Software-Rendering (GrandPrix3).
Hardware:
Prozessor: AMD K6-2 CXT, 450 MHz
Mainboard: DFI K6BV3+/66, MVP3-Chipsatz (Via), Award-Bios
RAM: 256 MB PC-100 (Markenware)
AGP-Grafikkarte: Metabyte Wicked 3D Vengeance (Voodoo Banshee-Chipsatz)
Video-RAM: 16 MB SDRAM
Grafikkarten-Bios: AGP 1.0 (1998)
Monitor: Yakumo, 17 Zoll, älteres Modell, über BNC-Kabel angeschlossen
AT-Netzteil: ca. 200 W
Laufwerke: 3 Festplatten, 1 CD-Brenner, Floppi
ISA-Karten: Sound (Aztech), Netzwerk (Intel, nicht benutzt)
Software:
Windows 98 SE, DirectX 7.0a
aktuellste Mainboard-Treiber (Via 4in1)
neueste Grafikkarten-Referenztreiber (3Dfx)
Im Bios habe ich alle möglichen Einstellungen ausprobiert - ohne Erfolg. Auch div. Grafikkarten-Tools halfen bislang nicht. Das Problem trat erst mit dem DFI-Mainboard auf. Mit der alten Hauptplatine (Fordlian, Ali-Chipsatz, Award-Bios) lief alles reibungslos. Der AGP-Steckplatz des neuen Boards ist etwas empfindlich gegen mechanische Einwirkung, d. h. ich muß die Grafikkarte gelegentlich (selten) erneut in den AGP-Steckplatz einsetzen, um wieder ein Bild zu erhalten.
Weitere Hinweise: Der DirectDraw-Test (dxdiag) läuft flüssig mit DirectDraw-Hardwarebeschleunigung, Schwierigkeiten treten eigentlich nur mit D3D-Anwendungen bei aktivierter D3D-Hardwareunterstützung auf. "Motherboard Monitor 4.17" gibt 2,5 V (normal 2,2 V) Corespannung sowie 9,4 V (normal 12 V) Versogungsspannung an. Beim
Ausführen des Default-Benchmarktests von "3DMark2000" (bei aktivierter DX-3D-Beschleunigung) bleibt der Computer ebenfalls hängen, mit wildem Muster auf dem Display. Rückgriff auf die alten Firmware-Treiber (Metabyte) und DirectX 6.0 brachte auch nichts,
ebenso die Installation der aktuellen Motherboard- und Grafikkartentreiber in der anweisungsgemäßen Vorgehensweise. Mit "setk6" konnte keine Besserung erreicht werden. Div. CPU-Diagnosetools geben an, der Prozessor sei nicht MTRR-tauglich;
"setk6" gibt aber zwei MTRRs an, die nicht mit den Linear Framebuffers übereinstimmen (Spielt das bei dem D3D-Problem eine Rolle?).
Hat vielleicht jemand von Euch bei ähnlicher Hardware-/Software-Konstellation das gleiche Problem gehabt und einen Ausweg gefunden? Für jeden Ratschlag, der mich der Lösung näherbringt, bin ich dankbar.
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Hi,
so schlimm war es bei mir nicht. Ich hatte nur die Probs unter
OpenGL. (DFI K6, Elsa Erazor III)
Bei mir half es die AGP-Geschwindigkeit auf 1x zu setzen.
(Bei der Inst. des 4 in 1 AGP Timing auf normal)
Und bei mir läuft ein BETA - Bios von DFI.
Ausserdem 9,4 Volt sind unter Limit. Ich würde mal ein paar Verbraucher rausnehmen Test z.b. nur mit einer Festplatte.
Wenn der 12V Wert dann noch so niedrig ist, Board dem Händler auf den Tisch knallen.
(Bei mir - 2xHD, 1xFD, 1xRom, 1xBrenner, TNT2 Pro, Voodoo II,
Streamer, 4-Kanal Sound, TV-Radiokarte, 2xUSB liegen 13V an)
Gruß Gerry
