Fotografieren und Filmen 2.940 Themen, 18.233 Beiträge

GigapanPro, Benutzung ohne Ladegerät?

RogerWorkman / 18 Antworten / Baumansicht Nickles

Aufruf an die Elektrobastler. Habe eine teure Gigapan-Pro-Maschine. Sie funktioniert primär mit einem Akku 7,2V (herausnehmar im Sondergehäuse). Die Maschine hat einen Ladeanschluss 9,6V. Das mitgelieferte Ladegerät (230V) hat aufgedruckt 9,6V /1,25A, aber in Leerlaufspannung 12V. Ladezeit ca. 6-9 Std.

Meine Notwendigkeit besteht darin, auf längeren Reisen ohne verfügbaren Netzanschluß die Akkus laden zu können, oder das Gerät über externen 9,6V (?) Akku zu betreiben.

Die Originalakkus sind NiMh und extrem schwer. Errechnete 20 Akkus sind mir effektiv zu schwer und viel zu teuer. Lipo o.ä. wäre sinnvoll. Gibt es aber nicht.

Aufgrund der Ladezeiten geht es im Auto auf Fahrten auch nicht, jedenfalls nur teilweise. Deshalb präferiere ich die Nutzung von Exterenen Akkus. z.B. PowerBank mit 9,6 V. Gibt es aber auch nicht.

Wer kann mir helfen?

Gruß Roger

Anmerkung: Habe bereits den Service in USA kontaktiert, technische Hilfe ist dort nicht zu erwarten. Erst nach dreimaligem Email bekomm ich eine inhaltslose Antwort. Typisch USA. Verkauf top, Machine "technisch ausreichend". Service - nicht vorhanden.

bei Antwort benachrichtigen
Alpha13 RogerWorkman

„GigapanPro, Benutzung ohne Ladegerät?“

Optionen
bei Antwort benachrichtigen
RogerWorkman Alpha13

„https://www.xtpower.de/XTPower-Powerbank-MP-50000-DC/USB-Hochleistung-Akku-Li-Ion-mit-52800mAh oder ...“

Optionen
as Teil sollte sich auch mit 9 oder 12V betreiben lassen.

Danke Alpha,

mit 9V geht das ganz sicher auch, weil sich vermutlich im gigapan ein Laderegler befindet, der den  NiMh-Akku lädt. 12V sehe ich nicht, das die Powerbank-Kapazität mit zunehmender Spannung rapide sinkt. Dann kann man im sogar den Gigapan-Akku aufladen und hat , solange die Powerbank Saft liefert, stets genügend Strom mit Reserve.

Kann man so eine Powerbank auch am Zigarettenanzünder im Auto nachladen? Hab kein passendes Ladekabel gefunden. Technische Daten geben 15-24 V an. Auto hat max 14,8V. Versteh ich nicht ganz, denn die Powerbank hat ja nur 3,7V Akku an sich. Da müsste ja sogar USb mit 5,5V , oder stinknormales Netzteil mit 12V reichen,  Anschlüsse vorausgesetzt.

bei Antwort benachrichtigen
RogerWorkman Alpha13

„https://www.xtpower.de/XTPower-Powerbank-MP-50000-DC/USB-Hochleistung-Akku-Li-Ion-mit-52800mAh oder ...“

Optionen

ne Nachfrage: das gibts ja auch:

https://www.amazon.de/LANMU-Transfer-Konvertor-Hohlstecker-Netzteile/dp/B01G56J4FE/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1537812517&sr=8-3&keywords=USB+DC+5V+To+9V

Sowas ist ja in Deinen empfohlenen powerbank drin. Mit so einem teil könnte ich doch jede Powerbank nutzen, die USB-Out hat, oder? "Normale Powerbank gibts ganz viele. Oder laden die nicht, weil nicht genug Ampere rauskommen?

bei Antwort benachrichtigen
Alpha13 RogerWorkman

„ne Nachfrage: das gibts ja auch: https://www.amazon.de/LANMU-Transfer-Konvertor-Hohlstecker-Netzteile/dp/B01G56J4FE/ref ...“

Optionen

Per USB-Out kannst du das AFAIK da immer knicken und du brauchst da eine mit nem DC Ausgang.

"Ausgangskapazität

Je nach genutzter Ausgangsspannung stehen Ihnen unterschiedliche Kapazitäten zur Verfügung. Wir haben diese für Sie berechnet:

9V 21700mAh, 12V 16300mAh."

https://www.xtpower.de/XTPower-Powerbank-MP-50000-DC/USB-Hochleistung-Akku-Li-Ion-mit-52800mAh

Wenn dir das nicht reicht...

Man muß da natürlich die Polarität des DC Eingangs von dem Teil beachten!

https://www.ebay.de/itm/100W-DC-12-24V-Laptop-KFZ-Ladekabel-fur-Notebook-Netzteil-Adapter-Ladegerat-Auto/253725338421?_trkparms=aid%3D222007%26algo%3DSIM.MBE%26ao%3D2%26asc%3D20160323102634%26meid%3Dc42efb2ff3d94b4b9add71c2681e11f1%26pid%3D100623%26rk%3D4%26rkt%3D6%26sd%3D382510242960%26itm%3D253725338421&_trksid=p2047675.c100623.m-1

gibts, aber ob da auch ein passender Adapter für die Powerbank dabei ist...

Da befragt man den XTPower Support.

Billig kannst du übrigens bei ner vernünftigen Powerbank mit DC Out absolut immer knicken!

https://www.xtpower.de/XTPower-Powerbank-MP-23000A-mobile-Stromversorgung-LiPo-Akku-23000mAh

Billiger ist da nicht so wirklich...

bei Antwort benachrichtigen
RogerWorkman Alpha13

„Per USB-Out kannst du das AFAIK da immer knicken und du brauchst da eine mit nem DC Ausgang. Ausgangskapazität Je nach ...“

Optionen
Per USB-Out kannst du das AFAIK da immer knicken und du brauchst da eine mit nem DC Ausgang.

Ok. Vonwegen bis 1,5A Saft., USB schafft das nicht.

Billiger ist da nicht so wirklich...

Unten hab ich noch eine verwegene Idee mit  zusätzlichem Autoakku. Wechselladung. Während der Fahrt kann ich ja selbst den aufladen., wie bei Wohnmobilen mit 2 Akkus.

bei Antwort benachrichtigen
hatterchen1 RogerWorkman

„ne Nachfrage: das gibts ja auch: https://www.amazon.de/LANMU-Transfer-Konvertor-Hohlstecker-Netzteile/dp/B01G56J4FE/ref ...“

Optionen
Oder laden die nicht, weil nicht genug Ampere rauskommen?

You get what you pay for, den Spruch muss ich Dir doch sicher nicht übersetzen, oder?

Mein Eindruck daraus, Du möchtest mit einer Silvesterrakete zum Mond fliegen...
Zum Laden eines Akkus muss man immer etwas mehr hinein schieben, als man später heraus holt und auch das Laden einer Powerbank dauert etliche Stunden -selbst mit dem richtigen Ladegerät.

Eine Powerbank, mit Ladeelektronik, kann nur herunter regeln. Mit 5V Ladestrom (USB) läd man keinen 9V Akku, oder gar 20V Akku der Powerbank.

(5V-1A >9V-0,8A max. => Ladezeit bei 52000mAh ~ 65h)Cool

Gestottertes Wissen ist besser als eloquente Dummheit. Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v.Chr.Rom) Staatsmann und Philosoph
bei Antwort benachrichtigen
RogerWorkman hatterchen1

„You get what you pay for, den Spruch muss ich Dir doch sicher nicht übersetzen, oder? Mein Eindruck daraus, Du möchtest ...“

Optionen
oder gar 20V Akku der Powerbank.

Moment, die verlinkte Powerbank hat keine 20V Nennspannung, sondern liefert bis 20V Ausgangsspannungaus 3,7V. Ansonsten würde die Kapazität nicht sinken.? Oder Hat die Powerbank 20V Nennspannung und die vielen 3,7V-Zellen werden parallel geschaltet?

Hey, ich glaub, ich versteh was nicht.

Mein Eindruck daraus, Du möchtest mit einer Silvesterrakete zum Mond fliegen...

Ganz einfach. An Tagen ohne Steckdose in der Nähe, möchte  ich 100 Panos erstellen, ein Originalakku hält aber nur für z.B. 10 Panos. Also muss ich 10 vollgeladene Originalakkus mit 43000mAh mitnehmen, oder eine andere Stromversorgung mitnehmen. Übrigens, 10 Original -Ami- Akkus kosten so um die 650,-€. 2 Originalakkus hab ich, komme damit aber nicht weit.

Da bieten sich Powerbanks an. Problem ist nur, die Originalakkus haben 7,2V, Die Ladebuchse 9,6V. 

Oder mir kommt noch eine Idee. Stinknormale vollgeladene 12V-Bleiakku mitnehmen und einen Spannungswandler für 9V verwenden.  Sowas? z.B.

https://www.ebay.de/itm/Auto-KFZ-Stromwandler-spannungswandler-Konverter-DC12V-9V-2A-Wasserdicht-12CM-/153042420078

und z.B.

https://www.idealo.de/preisvergleich/MainSearchProductCategory.html?q=Blei+Akku+60Ah

bei Antwort benachrichtigen
hatterchen1 RogerWorkman

„Moment, die verlinkte Powerbank hat keine 20V Nennspannung, sondern liefert bis 20V Ausgangsspannungaus 3,7V. Ansonsten ...“

Optionen
Stinknormale vollgeladene 12V-Bleiakku mitnehmen und einen Spannungswandler für 9V verwenden.

Natürlich kann man so etwas machen, aber das Gewicht hat dich doch schon im Eingangsposting gestört. So eine Autobatterie ist doch schwerer als die Fotoausrüstung zusammen. Außerdem wird dafür auch wieder ein Ladegerät benötigt.
43.000mAh kann man eben nicht so einfach aus der Hosentasche zaubern, oder man hat einen HiWi der das ganze Equipment trägt.

Gestottertes Wissen ist besser als eloquente Dummheit. Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v.Chr.Rom) Staatsmann und Philosoph
bei Antwort benachrichtigen
RogerWorkman hatterchen1

„Natürlich kann man so etwas machen, aber das Gewicht hat dich doch schon im Eingangsposting gestört. So eine ...“

Optionen

Hmm, natürlich ist das zu schwer, aber man könnte das Ding im Auto lassen und dort laden. 43Ah ist nicht viel, wenn man bedenkt war PV-Inselanlagen so speichern können. Mal vom Preis abgesehen.

Es kommt mir noch eine Idee. In den Originalakkus sind ja keine anderen NiMh-Zellen drin, wie sie sehr günstig zu erwerben sind. z.B. wie für Modellbauakkus. Gigapan lässt sich das verschweißte Billigplastikgehäuse fürstlich bezahlen und fast nur noch im Ausland zu kaufen: https://www.amazon.com/gp/offer-listing/B0057SPEWE/ref=dp_olp_new_mbc?ie=UTF8&condition=new

Diese Plastikgehäuse hat nochwas drin, was ist das? Auf der andern Seite steht nix drauf.

(Copyright https://flashoffroad.com/photography_articles/gigapan/rebattery/)

Dann könnte ich eine einfache Verlängerung löten und x-beliebig viele externe Akkus 7,2V, auch unterschiedlicher Kapazität nach Bedarf anschließen. Somit wäre das Gewichtsproblem vom Tisch, da ich nur soviel tragen muss, wie ich jeweils am tag brauche.  Auch eine Ladung ohne Netz ist im Auto oder per Solar im problemlos.

Müsste gehen oder?

Trotzdem, eine stinknormale 12V Akku über DC/DC-Wandler mit 9V an die Ladebuchse wäre mir irgendwie sympathischer. Kein Eingriff in die Gigapan-Technik und es "lüppt".

Welche Einwände gibts bei den Lösungsansätzen?

bei Antwort benachrichtigen
hatterchen1 RogerWorkman

„Hmm, natürlich ist das zu schwer, aber man könnte das Ding im Auto lassen und dort laden. 43Ah ist nicht viel, wenn man ...“

Optionen
Diese Plastikgehäuse hat nochwas drin, was ist das?

Dürfte wohl ein Kondensator sein?

Trotzdem, eine stinknormale 12V Akku über DC/DC-Wandler mit 9V an die Ladebuchse wäre mir irgendwie sympathischer.

Der Akku hat doch nur 7,2V Gleichstrom, wenn man dort mit 9V Gleichstrom aufläd, könnten die Zellen Schaden nehmen. Der Wandler sollte also von 12V (DC) auf  höchstens 7,5V (DC) transformieren.

einfache Verlängerung löten und x-beliebig viele externe Akkus 7,2V, auch unterschiedlicher Kapazität nach Bedarf anschließen.

Abenteuerliche Vorstellung, da klinke ich mich aus...

Gestottertes Wissen ist besser als eloquente Dummheit. Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v.Chr.Rom) Staatsmann und Philosoph
bei Antwort benachrichtigen
RogerWorkman hatterchen1

„Dürfte wohl ein Kondensator sein? Der Akku hat doch nur 7,2V Gleichstrom, wenn man dort mit 9V Gleichstrom aufläd, ...“

Optionen
Der Akku hat doch nur 7,2V Gleichstrom, wenn man dort mit 9V Gleichstrom aufläd, könnten die Zellen Schaden nehmen.

Nee, die Ladekontrolleinheit und Anzeide im Display sitzt im Gerät drin. Das Ladegerät ist so billig gebaut, bricht beim Ladevorgang mit der Spannung  zusammen und lädt bis zur Ladeschlusspannung der Zellen, die Ladestrombegrenzung erfolgt durch unterdimensionietes Ladegerät. Alles seltsam. Das Gerät selbst funktioniert mit Netzteil/Ladegerät aufgrund fehlendem Strom nicht, Akku muss drin sein.

Dürfte wohl ein Kondensator sein?

Kondensator in Reihe? Nee, glaube eher an ein NTC-Widerstand um hohe Einschaltströme vom Gerät fern zu halten, spricht dafür, den in den USA wird billig gebaut. Nur wie bkomme ich raus, was für Werte das Teil hat? 

bei Antwort benachrichtigen
hatterchen1 RogerWorkman

„Nee, die Ladekontrolleinheit und Anzeide im Display sitzt im Gerät drin. Das Ladegerät ist so billig gebaut, bricht beim ...“

Optionen
bricht beim Ladevorgang mit der Spannung  zusammen

Deswegen hat es ja vorm Zug schon mal 9,6V.

ein NTC-Widerstand

Ja, gut möglich, das Ladegerät ist sicher nicht stabilisiert.

Nur wie bkomme ich raus, was für Werte das Teil hat? 

Chinesen fragen...Zwinkernd

Akku muss drin sein.

Sicher nicht, wenn man einen passenden Bleiakku/Powerbank verwendet, die ja Gleichstrom liefern. Ladegeräte liefern in der Regel nur "geglätteten" Wechselstrom.

Gestottertes Wissen ist besser als eloquente Dummheit. Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v.Chr.Rom) Staatsmann und Philosoph
bei Antwort benachrichtigen
RogerWorkman hatterchen1

„Deswegen hat es ja vorm Zug schon mal 9,6V. Ja, gut möglich, das Ladegerät ist sicher nicht stabilisiert. Chinesen ...“

Optionen
Sicher nicht,

Ganz sicher doch, Akku muss drin sein! Habe ein Labornetzteil an die Ladebuchse angeschlossen, 9,6V bis 3A... und nicht tut sich. Steckt man den Akku rein, Gerät funktioniert und ein ladestrom von  sagenhaften 1,2 A saugt sich der Akku rein. In ca. 3 Stunden ist der Akku voll. Mit Ladegerät sindes mehr als 6 Stunden, weil es unstabilisiert bei Ladung einfach nicht mehr Saft liefern kann. Auch ein Zustand.

Ladegeräte liefern in der Regel nur "geglätteten" Wechselstrom.

Hmm, ich weis, was Du meinst, ein Gleichriichter ist schon drin, aber die Glättung erfolgt mangelhaft, was dem Akku weniger weh tut.

bei Antwort benachrichtigen
hatterchen1 RogerWorkman

„Ganz sicher doch, Akku muss drin sein! Habe ein Labornetzteil an die Ladebuchse angeschlossen, 9,6V bis 3A... und nicht ...“

Optionen
Habe ein Labornetzteil an die Ladebuchse angeschlossen,

Ohne Akkus besteht dann eben keine Verbindung von der Ladebuchse zum Gerät. Deshalb gibt es für viele Geräte "Akku-Dummys", die man direkt mit einer externen Stromquelle speist.

was dem Akku weniger weh tut.

Das merkt man erst, wenn er abnippelt.

Gestottertes Wissen ist besser als eloquente Dummheit. Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v.Chr.Rom) Staatsmann und Philosoph
bei Antwort benachrichtigen
1+1=1 RogerWorkman

„GigapanPro, Benutzung ohne Ladegerät?“

Optionen

Moin,

das gelbe Ding ist ein Metal Oxide Varistor.

Wenn Du dir die Mühe gemacht hättest deine Batterie selbst zu zerlegen.. .-Ich wette ich da steht hinten der Wert drauf.


Externe Powerbank:

Also, ich hab mir vor etwa 2 Jahren mal selbst eine Powerbank mit bis zu 24V Output selbst gebaut.


Leider sind fast alle Bilder weg und die guten Samsung Lipo Akkus bin ich grad am weiterverarbeiten... in einem Makita Staubsauger und einem Akkuschrauber

Die Powerbank hatte 24x 18650 Lipos geschaltet als 6S4P.
Mit viel Hilfe netter Forum-Mitglieder hatte ich es dann geschafft den Poti-Drehregler gegen einen fest Wiederstands-Dreh-Schalter auszutauschen, um in 1V Stufen von 12V  bis 24V die Ausgangsspannung regulieren zu können.

Hier ein zwei alte Bilder ,kurz vor Fertigstellung:





Dreh-Schalter-Poti war von Adafruit oder Sparkfun  (USA):



In die Powerbank hab ich dieses BMS eingebaut ( für Abschaltung bei zu wenig Volts/Spannung per Zelle):

https://www.dx.com/p/4-series-lithium-battery-protection-board-red-30a-255209

Dann war da noch 1Fan,  2x Mini-Kfz-Relais zum ein/ aus schalten und zur Steuerung des Voltmeters etc..  und auch dieser automatische Buck-Boost (Step up and Down) Converter:

https://www.dx.com/p/bonatech-03100544-high-power-automatic-step-up-down-module-green-297691

Leider ist der Buck-Boost Converter im Moment ausverkauft. Ich hab auch noch ein 2 andere rumliegen z.B.:

https://www.dx.com/p/jtron-dc-5-32v-to-1-25-20v-boost-buck-module-w-quiescent-current-4ma-blue-270117


Geladen wurde mit einem 4S Ladegerät (mit Eingangsspannung zwischen 9-16V).

https://www.dx.com/p/bc-4s15d-lithium-lipo-battery-charger-with-voltage-display-blue-433805

Ist aber echt low Power und dauert eine Ewigkeit um größere Packs aufzuladen.

Hab mir auch grad vor ein paar Wochen ein Ebike gebaut und die Akku Packs mit 120 Lipo Zellen selbst punktgeschweißt:




Aufgebaut als 2 Packs je 6S10P, die werden getrennt geladen. Ich stecke die dann in Serie mit XT60 Steckern - während des Ebike-Betriebs in einer 12S10P Konfiguration.

Aufgeladen bringt das Teil 30Ah@50V

Für mein eBike hab ich mir diese Akkus hier bestellt:

https://eu.nkon.nl/samsung-inr18650-29e-2900mah-e6.html

und ein 6S Balance Ladegerät von Amazon

https://www.amazon.de/ISDT-Battery-Balance-Charger-Digital/dp/B07FLZTQ8P/ref=sr_1_30?ie=UTF8&qid=1537955290&sr=8-30&keywords=ISDT

Das Ladegerät braucht auch noch eine DC Quelle. In meinem Fall hab ich 24V genommen, denn jeder meiner Ebike packs sind 25V einzeln wenn aufgeladen - ist von daher einfacher (weniger Stress)  fürs Ladegerät von 24 auf 25V zu boosten anstatt z.B. mit einer 12V Eingangsquelle



Also, ist nicht so schwer was Du dir da bauen willst (da Du ja anscheinend auch mit einem Lötkolben umgehen kannst).



Generell sind Lipos entladen bei 3,2V , nominal Spannung 3,7V und aufgeladen 100%  bei 4,2V.

Wichtig ist, daß Du einen Spannungswandler nutzt der automatisch die Batteriespannung messen kann und kontinuierlich die Ausgangsspannung auf 9,6V oder alternativ auf 7,2V anpaßt, denn die Lipo-Zellen-Spannung sinkt kontinuierlich während der Benutzung.



" muss ich 10 vollgeladene Originalakkus mit 43000mAh”..



Also,  Batterie Konfiguration kommt drauf an

a.) was Du den nun eigentlich vorhast! Externe “Powerbank” mit 9,6V ?

oder

b.) externe “Powerbank” angelötet an die entkernte, interne 7,2V Batteriehülle?

 
und dann auch auf den Voltage Converter/Spannungswandler den Du dir aussuchst und auch ob Du ein gutes BMS findest -entweder 4S oder 3S oder 2S

Wenn es dieser Wandler wird, der beides (Step-up und down) kann:

https://www.dx.com/p/jtron-dc-5-32v-to-1-25-20v-boost-buck-module-w-quiescent-current-4ma-blue-270117

…dann z.B.: 3x1850Lipo Zellen = 9,6V wenn die entladen sind und 12,6V wenn voll und der Voltage converter regelt es auf 9.6V oder auf was auch immer Du das Poti drehst.

Die von mir oben verlinkten holländischen Lipos haben knapp 3Ah pro Zelle.

Also,  3S  und dann 15 parallel = 3S15P Lipo Pack

= nominal Spannung 11,1V oder wenn voll geladen 12,6V mit 45Ah

Du verlierst in etwa 10% Batterieleistung durch den Spannungswandler (wenn wie in diesem Beispiel die Batteriespannung nahe an der gewünschten Ausgangsspannung liegt.

Du verlierst etwas mehr Batterieleistung falls Du z.B. eine nur 2S und beliebig P= 7,2V Zelle auf z.B. 9,6V boosten willst, denn Spannungswandler sind nicht sehr effizient und irgendwoher muss ja auch die Energie kommen um einen höheren Spannungswert zu erreichen.

- Da hast Du dann halt weniger Ah/ Leistung der Zellen und mußt halt mehr Zellen parallel schalten um auf deine 45Ah zu kommen.

Also, 3S15P für eine externe DC 9,6V Lösung, mit knapp 45Ah sind dann 45 Lipo Zellen, die Du brauchst = kosten zirka 150 Euro wenn es die von mir verlinkten sind.

Alternativ:

einfache Verlängerung löten und x-beliebig viele externe Akkus 7,2V, auch unterschiedlicher Kapazität nach Bedarf anschließen



Ja ,das geht! Aber halt nicht Batterien anschließen, sondern erst den Spannungswandler! - Da dran kannst Du dann deinen selbstgebauten Lipo Akkupack anschließen.

7,2V? Da reichen dann wohl auch 2 Lipos in Serie, denn entladen

=6,4V und Nominalspannung 7,2 und vollgeladen dann 8,4V

-Dann brauchst Du denn Buck-Boost Converter von DX.com der die Spannung kontinuierlich und automatisch boosten sowohl als auch verringern kann, je nachdem wie der Lade/Spannungs-zustand der Lipos ist.

2S15P Lipo Pack = 45Ah und sind nur 30x18650 Zellen =zirka 90 Euros!

Gutes Ladegerät 50-60 Euro … das benutze ich für meine eBike Akkus:

ISDT - Das ist die Hausmarke von Banggood.com

https://www.amazon.de/ISDT-Battery-Balance-Charger-Digital/dp/B07FLZTQ8P/ref=sr_1_30?ie=UTF8&qid=1537955290&sr=8-30&keywords=ISDT

10 Euro weniger wenn aus China bestellt:

https://www.banggood.com/ISDT-Q6-Pro-BattGo-300W-14A-Pocket-Lipo-Battery-Balance-Charger-p-1288640.html?rmmds=search&cur_warehouse=CN

oder billiges (langsames low Watts)  in etwa 15Euro https://www.dx.com/p/bc-4s15d-lithium-lipo-battery-charger-with-voltage-display-blue-433805

Baugleich:

https://www.banggood.com/Charsoon-DC-4S-2-4S-Li-polyLi-ion-Battery-Balance-Charger-Voltage-Detector-with-Power-Adapter-p-1081892.html?rmmds=search

oder schau nach einem iMax B6 Lader - in etwa 20-30 Euros von China oder Amazon DE (gibts aber auch leider viele Fakes)

Dann noch 12V Netzteil mit ausreichend Power (min 5A) um das Ladegerät zu speisen kostet zirka 15-20 Euros.


Bei BMS aufpassen:

Die meisten können den Ladestrom nicht regeln und/oder schalten bei Überladung viel zu spät ab! z.B. 4,25V oder mehr anstatt 4,2- Da geht der Akku ganz schnell  kaputt.

Also aufladen sollte immer mit einem Balance-Ladegerät gemacht werden anstatt BMS. Das BMS dient dann nur zum abschalten bei zu niedriger Spannung.


"Punktkschweißgerät" (Arduino basierend) um die Lipos zu schweißen hab ich mir auch grad zugelegt und kostet 100 Euro plus 50 für die Autobatterie:

und könnte das auch für dich schweißen …alles via Postweg falls Du denn wirklich soweit gehst dir eine DIY Powerbank zu bauen.

Ich hab Lipos in den letzten Jahren immer per Hand verlötet. Kann man machen, ist aber etwas gefährlich und ist sehr schlecht für die Akkuzellen/Lipos, denn die werden heiß beim löten.


P.S.:

DX.com kann ich leider nicht mehr wirklich 100%ig empfehlen, die haben in letzter Zeit immer wieder Lieferprobleme (dauert sehr lange bis die es rauschicken, mal abgesehen von der Lieferzeit der Post)

Heutzutage bestelle ich meistens von Banggood, Amazon Deutschland & USA und auch mal Elektro Krams von der Bucht wenn die Ware denn in Deutschland liegt …. und DX.com wirklich nur wenn ich die Artikel nirgends wo anders finden kann… wie z.B. die verlinkten Spannungswandler.




Gruß,
1+1=1

Von den leichten Landweinen ist der Branntwein mir am liebsten.
bei Antwort benachrichtigen
RogerWorkman 1+1=1

„Moin, das gelbe Ding ist ein Metal Oxide Varistor. Wenn Du dir die Mühe gemacht hättest deine Batterie selbst zu ...“

Optionen

Moin, moin 1+1, ja ist das nicht geil, Hochachtung für Deine Mühen sowas zu bauen und hier auch noch vorzustellen. Deine Tips sind sehr hilfreich.

Varistor? Oha. Da haben sich die Ami-Konstrukteuere aber was billiges einfallen lassen. Mit dem Ding passen sie die Strom-Spannungskennlinie vom unstabilisierten Ladegerät dem 7,2V-Akku an. Wie bereits beschrieben, Ladegerät gemessen, 12V Leerlaufspannung, 9,6V Lastspannung und 7,2V Akku Zellenspannung. Ist das übel. So erreichen die 8,52V Ladeschlussspannung! der Varistor passt an. Die Akkus lassen sich deshalb auch mit dem Seltsam-Lader extern laden.  hab mich schon gewunder, warum man ein 12V-Lader 7,2V Akkus lädt.

Aber Dennoch, es gibt einen Punkt, den habe ich und in der Fragestellung keiner beachtet. Gigapan nimmt NiMh-Akkus. Man denkt zunächst, warum keien Lipos. Warum?

Ein befreundeter Eloktroingeneur hat mir klar aufgezeigt, das mein Vorhaben scheitert. Einfach nur aus einem Grund. NiMh können Frost ab, funktionieren auch dann noch, zwar mit weniger Kapazität. Lipos sind einfach dann unbrauchbar, oder sogar ganz kaputt. Einmal Frost in der Zelle, schluss ist's. . Ich erinnere mich an meinen e-bike-Händler, der mir immer gesagt hat, bei Frostgefahr, Akku ab vom Fahrrad und in der guten Stube aufladen. Man kann zwar selbst bei -20 Grad noch elektrisch unterstützt fahren, da die Zellen ber Stromabgabe warm werden.

Habe GigapanPro schon bei -10 Grad benutzt. Also scheiden Powerbanks, also alles was mit Lithium zu tun hat aus. Bestätigt fühle ich mich mit eigenen Erfahrungen, 3 Handyakkus sind mir restlos kaputt gegangen, weil ich das Handy im Auto bei heftigen frost hab liegen lassen. Wer nicht lernt muss fühlen.

Ja, löten kann ich, aber auf SMD-Größe nicht, ist mir zu fummelig.  Also kaufe ich mir stinknormnale Akkus 9,6V, und einen vernünftigen Lader. Mit Lust bauch ich die noch in eine Plastikgehäuse drumrum, Buchse rein, fertig. Fertigkabel dazu. Nach Bedarf eben mehrere, eigene NiMh-Powerbanks.

Nun muss ich Dich als versierten Bastler mal fragen. Muß meine Akkusversorgung ein Strombegrenzung haben? So ein RC-Akku kann kurzfristig mächtig Strom liefern. Das üblicherweise angeschlossene Ladegrät schafft ja nicht mehr als max 1.2A. Nicht, das Intern im Gigapan die Leiterbahnen schmurgeln.

Ärgere mich über die Vertriebsfirma von Gigapan, die haben für irdische Anwender null technische Information oder Hilfestellung. Hey, so ein Gigapan-Vorläufer flog mit der Nasa auf den Mars und hat dort viele viele Aufnahmen gemacht. Das unterliegt doch keinem Geheimhaltungsprozess.

bei Antwort benachrichtigen
1+1=1 RogerWorkman

„Moin, moin 1 1, ja ist das nicht geil, Hochachtung für Deine Mühen sowas zu bauen und hier auch noch vorzustellen. Deine ...“

Optionen

Moin moin RogerWorkman,



Habe GigapanPro schon bei -10 Grad benutzt. Also scheiden Powerbanks, also alles was mit Lithium zu tun hat aus


Ja, wenn Du in deinem OP oder auch nur etwas früher darauf hingewiesen hättest , dann hätte ich den ganzen Roman da oben nicht geschrieben ;)


Allerdings habe ich mich auch kurz gewundert warum der Hersteller NiMh-Akkus verwendet und hab es mit USA, alter Technik und Gewinn Maximierung abgeschrieben.

Lipo und outdoors bei Minus Graden ist schlecht, ausser Du baust da z.B ein Peltier Modul ein, um die Lipos zu heizen.



Also kaufe ich mir stinknormnale Akkus 9,6V, und einen vernünftigen Lader.



Ja macht Sinn, oder gleich eine Autobatterie oder Sealed Lead Acid 12V Batterie und einen Spannungswandler, ist doch preiswerter.

Noch was anderes:

Wie alt ist denn dein originaler Akku? -NiMh Akkus versetzen gern öfters mal zu Lebensende auch gerne der angeschlossenen Elektronik einen Todesstoß, in Form einer kurzen dicken Ampere Entladung beim einschalten.

Denn wenn Du den originalen Akku nun zig Mal mit einer großen externen Powerbank via 9,6V Buchse lädst, während der Akku im Gerät sitzt ... dann würde es mich nicht wundern, daß wenn der original Akku eines Tages stirbt der auch die angeschlossene Elektronik mit ins Grab nimmt!

Von daher zur Langzeit Nutzung würde ich eine "Powerbank" mit Spannungsregler nur an den internen 7,2V Anschluss klemmen und den orginal NiMh Akku gleich weglassen ... denn der hat ja auch keine Sicherung eingebaut.

Oder Kopien des Gehäuses des original Akkus 3D drucken lassen, die dann mit NiMh Zellen bestücken und da auch gleich eine Sicherung mit einbauen.

Der Kerl von dem Du das Batterie-Foto hast hat auch beschrieben, daß er den Origal Akku repariert hat aka die Zellen für nur 12US$ ausgetauscht hat.

Das heißt 100% passende interne NiMh Akkus kannst Du Dir auch selbst bauen.

Muß meine Akkusversorgung ein Strombegrenzung haben? Nicht, das Intern im Gigapan die Leiterbahnen schmurgeln.



Müssen tut man nur die Hose vorm… runter ziehen ;)

Aber wenn dir die GigapanPro wichtig ist, ‘ne Sicherung ist ein Cent-artikel… , dann ist das ein Nobrainer eine einzusetzen grade auch bei Outdoor Nutzung und  minus C Graden und hoher Luftfeuchtigkeit.

In meiner Powerbank hatte ich diese hier drin:


https://www.banggood.com/Resettable-Circuit-Breaker-Blade-Fuse-10A-25A-28V-For-Marine-Rally-Automotive-p-1128819.html

Für dein Projekt kommt wohl eher was kleineres in Frage z.B. :

https://de.aliexpress.com/item/50pcs-Lot-3-10mm-2A-Axial-fast-glass-fuse-with-lead-wire-3-10-2A/32663500944.html?spm=a2g0x.10010108.1000016.1.2ca13ace8Pgbqm&isOrigTitle=true



Alternativ, falls deine GigapanPro Platine abschmiert, kannst Du das Ding auch gleich Hardware hacken und was besseres draus bauen:

http://press3.mcs.anl.gov/forest/hardware/gigapan-hack/



Magst Du uns hier mal zeigen was für coole Panorama Bilder Du denn so mit dem Ding schießt? -Sind ja doch so einige Fotofreaks hier auf dem Board unterwegs.


Wünsch Dir ein schönes Wochenende.

Von den leichten Landweinen ist der Branntwein mir am liebsten.
bei Antwort benachrichtigen
RogerWorkman 1+1=1

„Moin moin RogerWorkman, Ja, wenn Du in deinem OP oder auch nur etwas früher darauf hingewiesen hättest , dann hätte ich ...“

Optionen
Magst Du uns hier mal zeigen was für coole Panorama Bilder Du denn so mit dem Ding schießt? -Sind ja doch so einige Fotofreaks hier auf dem Board unterwegs.

Sorry, möchte hier anonym bleiben, bin ein Knipser und zuvielen Fotos im Netz. , aber sowas ist dabei:

https://www.google.com/search?q=Panoramafotos+island&client=firefox-b&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwjNweeR4t3dAhXpyIUKHQfmC1YQ_AUICigB&biw=1920&bih=1054

Null Strom bei null Grad in der Gegend...

Für solche panos braucht man nicht unbedingt eine Pano-maschine. Eher für Gigapixel-Aufnahmen bis ca. 900 Mio pixel Auflösung. Zugegeben, das brauchen auch nur exterm wenige Interessenten/Kunden. Aber was man mit dem Ding auch machen kann, ist eine Reproduktion von musealen Gemälden, Zeichnungen usw. So auflösend, bis in die Papierstruktur hinnein.

Sagen wir mal, eine noch käufliche Kamera hat so zwischen 20-200 MPixel.. Problem, alle derzeit bezahlbaren Objektive schaffen die Auflösung der Kamera nicht. Hinzu kommt noch der "schmiere"-Filter vorm Chip, "Anitialiasing" und die blöde Bildverarbeitung in Treppchen und Farben. Alles eigentlich keine Lösung.

Also gibts den physikalischen Trick mittels längerer Brennweite z.B. 100 Aufnahmen vom Motiv zu machen und hernach mit Software 100 Bilder zusammenzubacken. Da gibts aber auch  Probleme, Viggnettierung, Chromatische Abberation, Tonnen/kissenförmige verzeichnung uv.m. Gute Software gibts wenige. Die berühmteste mit A..L..  ist richtig Mist. Würde hier den Rahmen sprengen.

Irre, oder? Die Amis liefern mittels Marsprojekt eine Maschienchen und sparen an einer vernünftigen Sicherung, Akku, Material, Ladegerät usw. . Ärgert mich. Alternative ist sowas: http://www.pix500.net/ von Dr.Clauss. Kostet knappe 6000,- . hinzu elendig Kabelsalat. Hm, auch ein Knipser muss mal was verdienen. Ich wollt schon an den superteuren Gigapan-Akkus sparen.

Lieben Gruß alles Roger

bei Antwort benachrichtigen