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News: Fotografieren und Filmen

Verschmelzung Smartphone - Digicam: Nokia zieht nach

Olaf19 / 13 Antworten / Baumansicht Nickles

Nachdem unlängst bereits Samsung mit dem Galaxy S4 Zoom eine Digitalkamera mit vollwertiger Smartphone-Funktionalität - oder war es umgekehrt?! - vorgestellt hatte, zieht Nokia mit dem Lumia 1200 nun nach - Einzelheiten siehe Artikel bei Cnet:

 http://www.cnet.de/88115310/nokia-lumia-1020-im-test

Olaf19 meint:

Die ersten beiden "Contra"-Punkte im Artikel (oben rechts) lassen mich kalt: natürlich ist ein Smartphone teurer, wenn es eine richtig gute Kamera beinhaltet, und natürlich ist so ein Gerät "klobiger", die Technik lässt sich (noch?) nicht beliebig verkleinern.

Mittelfristig gesehen wäre eine Kombi aus Smartphone und vollwertiger Kamera für mich als Nicht-Foto-Profi aber die erste Wahl. Wieder ein Gerät weniger, das man - samt Zubehör! - mit sich herumtragen müsste.

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"Das sind Leute, die von Tuten und Ahnung keine Blasen haben" (ein Reporter auf die Frage nach der politischen Bildung des typischen Anhangs von Donald Trump)
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Fetzen Olaf19

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Lol und ohne Speicherkarte und Austauschakku! Da hat wieder einmal jemand mitgedacht!

Das wahre Leben ist nicht der Kampf zwischen Gut und Böse, sondern zwischen Böse und noch Schlimmeren!(Joseph Brodsky)
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Man kann eben nicht alles haben :-)

Ich schätze aber, das wird noch kommen - wenn nicht von Nokia selbst, dann von der Konkurrenz.

Ehrlich gesagt: wenn der interne Speicher groß genug wäre, könnte ich sogar auf Speicherkarten verzichten. Mir als Nichtprofi reichen 8 GB locker aus. Die Zielgruppe sind ja keine DSLR-User.

Austauschbarer Akku wäre aber nett gewesen.

CU
Olaf

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Mach' es dir nicht zu einfach! Das ist Elektroschrott und gehört m. M.n. verboten!

Was nutzt man länger, Handy, oder Kamera? Genau, die Kamera ist locker noch brauchbar, während das Handy hoffnungslos veraltet ist. Die Anzahl der Bauteile, die sinnlos im Müll verschwinden, wird lediglich erhöht. Wer gibt schon 60€ für einen Akkuwechsel aus, für ein altes Telefon, und eine angejahrte Kamera? Man muss auch kein Profi sein, weil man als Profi solche Kameras gar nicht nutzen würde, aber es gibt z.B. Musik und Videos, Funktionen die sehr wohl viel und gerne genutzt werden. Dann ist es mit 32, selbst mit 64GB relativ schnell vorbei.

Was braucht viel Strom? Genau, telefonieren und die Kamera, also die Funktionen, für die es am meisten genutzt wird, oder die zumindest als Hauptzweck hervorgehoben werden. Musik und /oder Internetradio saugen kräftig am Akku.  So wie das Teil aussieht, wird es keine sonderlich große Batterie kriegen.

Na gut, wenn wir schon beim Einweg-High-Tech angekommen sind, warum wirft man es nicht weg, wenn die Karte voll ist? Da hapert es noch in den Entwicklungsabteilungen, die volle Karte sollte man 1x vollständig auslesen können, danach ist sie kaputt.

Die Entwicklung finde ich trotzdem interessant. Warum kein Klinkenstecker an der SLR, oder BT? Für Notfälle ist das immer noch brauchbar. Letztlich sehe ich Samsungs Weg als den besseren an. Ein gutes Handy, in einer ordentlichen Kamera, mit opt. Zoom, Speichererweiterung und Tauschakku. Ich habe es neulich erst bedauert, dass ich auf das Handy zurück greifen musste, weil es langsam ist, wenig Einstellungen bietet und umständlich ist. Alleine der Auslöser auf dem Bildschirm ist Mist.

http://www.nickles.de/forum/off-topic/2013/samstag-war-ich-so-verdammt-sexy-539008321.html

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Olaf19 Fetzen

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Mach' es dir nicht zu einfach! Das ist Elektroschrott und gehört m. M.n. verboten! Was nutzt man länger, Handy, oder Kamera? Genau, die Kamera ist locker noch brauchbar, während das Handy hoffnungslos veraltet ist.

Das gilt aber doch ebenso für Smartphones, die keine besonders gute Kamera eingebaut haben, z.B. für mein iPhone 4. Insofern ist der Vorwurf des "Elektroschrotts" nicht spezifisch für diesen neuartigen Gerätetyp.

Mir reichen 2 GB in einer Kamera locker aus. Bis die auch nur annähernd voll sind, bin ich längst zuhause und habe die Bilder in den Rechner überspielt, so dass ich die Karte wieder löschen kann. Allenfalls für Videos wäre mehr Speicher interessant, aber dafür ist eine gewöhnliche Fotokamera eh nicht die allererste Wahl.

Die Entwicklung finde ich trotzdem interessant.

Yepp, das war der eigentliche Sinn des Verlinkens dieses Artikels, weniger das Nokia-Gerät im Besonderen.

CU
Olaf
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Fetzen Olaf19

„Das gilt aber doch ebenso für Smartphones, die keine ...“

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Das gilt aber doch ebenso für Smartphones, die keine besonders gute Kamera eingebaut haben, z.B. für mein iPhone 4. Insofern ist der Vorwurf des "Elektroschrotts" nicht spezifisch für diesen neuartigen Gerätetyp.
Nein, aber es wäre irgendwie nett, wenn König Kunde dazu lernen würde. Wäre die Ablehnung größer, als Gier nach modischer Aktualität, dann würden solche Geräte liegen bleiben und ziemlich flott Wechselakkus bekommen.

2GB reichen dir nicht mehr im Urlaub, oder auf einer längeren Dienstreise. Ich weiß, dann nimmt man die Kamera mit, aber genau die soll doch das Telefon ersetzen, oder? Wie gesagt, Musik, Video, Videos machen, Fotos... andererseits, 90-95% pauschal und davon die Hälfte all inklusive, da reichen 20 Bilder. Wie viele Buffets, bzw Strandliegen gibt es schon zu fotografieren, dazu einen Sonnenuntergang und eine Palme. So besehen sollte keine Speicherkarte nötig sein, auch wieder wahr.
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Olaf19 Fetzen

„Nein, aber es wäre irgendwie nett, wenn König Kunde dazu ...“

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2GB reichen dir nicht mehr im Urlaub

Im letzten Urlaub habe ich kein einziges Foto gemacht... Meine Erfahrung: Man hortet die Dinger zu tausenden, guckt da später noch ein, zweimal drauf und ansonsten gammeln die ungesehen auf der Festplatte herum. Masse statt Klasse sozusagen. Deswegen fotografiere ich inzwischen nur noch, wenn ich mir ganz sicher bin, dass ich das gewählte Motiv unbedingt festhalten will.

Wechselakku: wie gesagt, ich denke, da werden die Hersteller noch nachbessern, solche Geräte werden kommen. Es sei denn keiner will's haben - glaub ich aber nicht.

CU
Olaf
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mawe2 Olaf19

„Im letzten Urlaub habe ich kein einziges Foto gemacht... ...“

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Deswegen fotografiere ich inzwischen nur noch, wenn ich mir ganz sicher bin, dass ich das gewählte Motiv unbedingt festhalten will.

So war es ja früher, als Fotografieren noch Film- und Entwicklungkosten verursacht hat, auch üblich. Mit der digitalen Fotografie ist das dann immer mehr in den Hintergrund getreten, seit Speicher spottbillig geworden ist.

Ich versuche auch, die Zahl der Fotos sinnvoll zu begrenzen, was mir aber leider auch nicht immer gelingt :-)

Gruß, mawe2
"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Olaf19 mawe2

„So war es ja früher, als Fotografieren noch Film- und ...“

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Mit der digitalen Fotografie ist das dann immer mehr in den Hintergrund getreten, seit Speicher spottbillig geworden ist.

Der Vorteil dessen ist natürlich: ich knipse jedes Motiv viermal, ohne dass dadurch zusätzliche Kosten entstehen. Zuhause entscheide ich dann, ob mir Bild 1 oder Bild 2 besser gefällt, sowie Bild 3 oder Bild 4. Zum Schluss tritt der Sieger aus Bild 1/2 gegen den Sieger aus Bild 3/4 an, so dass am Schluss nur ein Bild übrig bleibt. Sozusagen ein K.O.-System :-)

Dann wird noch ein wenig beschnitten und nachbearbeitet und fertig ist das Bild. Das mache ich aber nur mit Motiven, die sich wirklich lohnen. Ich glaube, solange könnte ich gar nicht Urlaub machen, dass eine 8-GB-Karte voll werden würde.

CU
Olaf
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Borlander Olaf19

„Im letzten Urlaub habe ich kein einziges Foto gemacht... ...“

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guckt da später noch ein, zweimal drauf und ansonsten gammeln die ungesehen auf der Festplatte herum.
Also ich schaue Bilder durchaus noch mehr als zwei mal an ;-)
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mawe2 Olaf19

„Verschmelzung Smartphone - Digicam: Nokia zieht nach“

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die Technik lässt sich (noch?) nicht beliebig verkleinern.

Das Meiste lässt sich ja inzwischen sehr klein produzieren.

Die Qualität eines Fotos hängt aber primär immer noch vom Objektiv ab. Und genau da unterscheiden sich Fotokameras von Smartphones.

Ein Smartphone kann konstruktionsbedingt nie über ein ordentliches Objektiv verfügen. Ein ordentliches Objektiv wird immer eine gewisse Größe haben müssen (Linsendurchmesser, Linsenanzahl = Länge) die der Nutzung in einem Smartphone entgegen steht.

Insofern muss man sich immer wieder entscheiden: Braucht man gute Fotos, muss es eine Kamera mit gutem (großem) Objektiv sein. Reicht Minimalqualität, kann das auch ein Smartphone erledigen.

--------

41 Megapixel sind natürlich ein sinnloser Marketing-Gag. Obwohl seit Jahren jedem Fotografen bekannt ist, dass mehr Pixel allein nicht auch mehr (Bild-)Qualität bedeuten, sind manche Hersteller immer noch auf dem Trip, die Pixelanzahl immer weiter steigern zu müssen.

Gruß, mawe2
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Olaf19 mawe2

„Das Meiste lässt sich ja inzwischen sehr klein ...“

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Ein Smartphone kann konstruktionsbedingt nie über ein ordentliches Objektiv verfügen. Ein ordentliches Objektiv wird immer eine gewisse Größe haben müssen (Linsendurchmesser, Linsenanzahl = Länge) die der Nutzung in einem Smartphone entgegen steht.

Das klingt einerseits plausibel, andererseits kann ich ehrlich gesagt schwer abschätzen, ob das wirklich für immer, also rein "prinzipbedingt" so bleiben muss oder ob die Technik diese Gegensätze nicht eines Tages doch irgendwie überwinden kann. So wie vor Jahrhunderten die Menschen vielleicht gesagt haben, ein Mensch wird nie fliegen können da die Schwerkraft dem entgegensteht...

41 Megapixel sind natürlich ein sinnloser Marketing-Gag. Obwohl seit Jahren jedem Fotografen bekannt ist, dass mehr Pixel allein nicht auch mehr (Bild-)Qualität bedeuten, sind manche Hersteller immer noch auf dem Trip, die Pixelanzahl immer weiter steigern zu müssen.

Recht hast du. Das verstehe ich auch nicht. Damit konterkariert der Hersteller eher seine guten Absichten. Wesentlich ehrgeiziger wäre gewesen, den Widerspruch aus hochwertigem Objektiv und flacher Bauweise aufzuheben :-))

Und dann hätte ich gern noch 41x Zoom *SCNR*...

CU
Olaf
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Borlander Olaf19

„Das klingt einerseits plausibel, andererseits kann ich ...“

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Das klingt einerseits plausibel, andererseits kann ich ehrlich gesagt schwer abschätzen, ob das wirklich für immer, also rein "prinzipbedingt" so bleiben muss oder ob die Technik diese Gegensätze nicht eines Tages doch irgendwie überwinden kann.

Um eine bestimmte Chipfläche (die nicht beliebig klein werden kann) zu belichten kann die Optik nicht beliebig klein werden. Mit einer Fresnel-Linse und einer Korrektur der chromatische Aberration (dafür brauchst Du sonst zwingend mehrere Linsen) wirst Du eher keine überragende Bildqualität produzieren…

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Olaf19 Borlander

„Um eine bestimmte Chipfläche die nicht beliebig klein ...“

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Um eine bestimmte Chipfläche (die nicht beliebig klein werden kann) zu belichten kann die Optik nicht beliebig klein werden.

Leuchtet mir unmittelbar ein, die Frage ist nur, ob nicht doch irgendwann jemand eine Hintertür entdeckt, an die heute noch kein Mensch denkt...

Fresnel-Linse
chromatische Aberration

Schau ich mir gleich erstmal in Ruhe an ;-)

THX
Olaf
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