Seit kurzem habe ich unter XP wie unter Ubuntu vermutlich ein Hardwareproblem. Nach etwa einer viertel Stunde friert der Bildschirm ein. Ich kann dann auch nicht mit Reset starten, sondern muss eine Weile warten. Dann normal booten. Immer klappt es auch nicht. Wenn ich zu früh wieder boote bleibt auch der Bildschirm schwarz und reagiert gar nicht auf den Bootvorgang. Auffällig war, dass die Festplattenleuchte an bleibt und nicht arbeitet, dh. flackert. Von daher vermute ich das es etwas mit einer der beiden IDE Festplatten zu tun haben könnte. Die Grafikkarte scheideta aus, da ich eine neue installiert habe. Ram-Test war ebenfalls ohne Befund. Das Netzteil ist verhältnismäßig neu mit 420 Watt. Der Rechner ist ein Athlon XP 1900+. Hat jemand einen Tipp oder mehrere wie ich den Fehler bzw. Übeltäter finden kann? Ich hoffe, dass es nicht mit dem Mainboard zu tun hat.
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Hall johnT
Hast Du schon mal die Temperaturen im Bios kontrolliert?
Oder einzeln die Festplatten mit Hilfe einer Boot- CD durchgecheckt?
Eventuell auch mal das Bios auf „Default“ stellen.
Das sind so die ersten 3 Punkte die mir als erstes einfallen…
Gruß
knoeppken
Danke für die Tipps. Die Temperaturen im Bios sind in Ordnung (CPU 55°C). Als nächstes werde ich mal die Festplatten prüfen. Komisch ist, dass nicht immer der Bildschirm beim Booten anspricht . Ansonsten bleibt er unter Ubuntu beim Hochfahren stehen und unter XP gibt es die Meldung "Out of Range". Nach einiger Zeit des Ruhens läuft es dann erst mal wieder bis nichts mehr geht, d. h. alles einfriert. Bisher hatte ich schon dreimal Pech mit Western-Digital-Festplatten, die wurden sehr heiß und irgendwann war gar kein Zugriff mehr möglich. Im Moment sind eine WD und eine Seagate im Gebrauch. Prüfung dauert zu lange. Auch bei einem Versuch mit Knoppix friert das System ein. Hat jemand ähnliches schon durchlebt?
Hallo johnT,
normalerweise würde ich den Schwerpunkt auf dem Monitor legen, da die Fehlermeldung "Out of Range" darauf hinweist.
Um da sicher zu gehen, schließe testweise einen anderen Monitor an deinen PC an und/oder probiere aus, ob der Monitor an einen anderen PC funktioniert.
Was für ein Monitor ist das denn genau?
Nenne auch noch die Grafikkarte.
Gruß
Shrek3
Die Grafikkarte war eine Winfast NVidia Geforce 4200 ti. Da sie durch den Lüfter seit Wochen Wellengeräusche verursachte, dachte ich zuerst an die Karte. Trotz dieser Geräusche funtionierte sie aber eine ganze Zeit. Ich habe sie vor zwei Tagen gegen eine NVidia 5700 fx ausgetauscht. Das Problem blieb aber. Der Monitor ist ein MD1998LC. Aber daran dürfte es eigentlich nicht liegen, da mein alter TBird 500 auch angeschlossen ist und keine Abstürze vorkommen. Ich bin ja nicht so der Fachmann, aber irgendwie deutet alles darauf hin, dass irgendetwas wohl heiß wird oder blockiert und den Absturz verursacht. Denn nach einer Ruhepause (wohl abkühlen) läuft er etwa 10 Minuten wieder. Dann ist auch das ständige Leuchten der Festplattenanzeige aus. Nach dem Einfrieren leuchtet sie ständig. Nur Knoppix läuft ja von CD.
Schon mal gemessen (mit z.B. SpeedFan) wie heiß Deine Festplatte wird,- eventuell an einem anderen Rechner?
Habe bald den Eindruck, als wenn es mehr als ein Fehler ist...
Gruß
knoeppken
Jetzt, wo ich die Fehlermeldung lese, tippe ich genauso wie Shrek3 auf den Monitor. Oder die Ansteuerung zwischen Graka und Monitor. Google ist voll mit dieser Fehlermeldung, fast immer das Gleiche. Auch, wenn Du Deine Graka auschließt...
Hier sogar einen alten Nickles- Beitrag "gegoogled":
http://www.nickles.de/c/a/archiv2002-537267526.htm
Gruß
knoeppken
Kommt drauf an, wie lange der Monitor an deinem alten T-Bird angeschlossen war und mit welchen Bildschirmeinstellungen er dort angesteuert wird.
Da vermutlich Hitze als hinzukommender Faktor eine Rolle zu spielen scheint, ist es durchaus möglich, dass der Monitor vom T-Bird nicht genug gefordert wird.
Stelle auf dem T-Bird mal (falls möglich) identische Bildschirmeinstellungen her (alternativ die Einstellungen auf deinem Haupt-PC denen des T-Bird anpassen).
Gruß
Shrek3
Also hab jetzt auch den Monitor gewechselt und meinen 17" angeschlossen. Aber das gleiche Problem. Nach etwa 5 Minuten friert alles ein, egal ob Ubuntu oder XP. Nach dem Reboot reagiert nicht mal der Bildschirm. Erst nach einiger Zeit scheint alles wieder normal zu sein - bis zum nächsten Einfrieren. Also, es ist ja nicht so, dass ich nicht immer ins Betriebssystem komme. Nur meine Zeit ist begrenzt. Versuch ichs zu früh, friert der PC bei Booten ein, was unter XP offenbar "Out of range" verursacht während bei Ubuntu der Bootbildschirm stehen bleibt. Definitiv sind demnach die Graka und der Bildschirm auszuschließen.
Langsam vermute ich, dass es etwas mit dem Board AsRock K7VT2 zu tun hat. Vor einiger Zeit ging mal unter XP der Bildschirm aus, wenn ich mich recht entsinne, wie jetzt auch, wenn ich den USB -Scanner nutzen wollte. Erst als ich den Stecker aus einem der Anschlüsse aus dem Board nahm funktionierte es wieder. Ich habe dann den Scanner über USB-Hub, der noch an einen funktionsfähigen Anschluss hing angeschlossen. Derweil beim Booten von Ubuntu springt auch schon mal der USB-Drucker an, obwohl er ausgeschaltet ist. Also alles sehr dubios.
Fazit was tun? PC-Neukauf? 500 GB HDD IDE Festplatten, 2x DVD-RAM Brenner, Floppy, Soundkarte SBLive, TV-Karte, Video-Capture Pinnacle wegschmeissen? Gibt es überhaupt noch Boards mit 4 PCI Steckplätze?
Da solltest du erstmal das Netzteil tauschen (Markennetzteil!!!) und gucken.
Ich gebe es ja noch nicht auf. Nun ist wieder etwas komisches zu Tage getreten. Die beiden Rechner sind mit einem 2-Port Switch verbunden. Ich kann also hin und her mit Bildschirm und Tastatatur Maus abwechselnd den alten PC und den defekten PC nutzen. Nun stellt sich heraus, dass wenn b e i d e laufen der Bildschirm vom defekten PC angeht und bisher auch nicht einfriert. Nach dem ersten Piep geht des alten T-Bird geht der Bildschirm an, obwohl auf den Athlon eingestellt ist. Verbinde ich den defekten Athlon jedoch allein, ohne den 2-Port Switch fangen die Probleme wieder an. Kann sich jemand einen Reim darauf machen? Kann das was mit dem Netzteil zu tun haben?
Offenbar ist am Board der USB-Controller defekt. Wenn ich ihn übers Bios eingeschaltet habe, meldete der Bildschirm unabhängig vom Betriebssystem "Out of range". Ich habe nun die Funktion im Bios ausgeschaltet gelassen und eine USB-PCI Karte in einen Steckplatz installiert. Geräte verbunden und funzt alles ohne Einfrieren.
