Ich habe mir eine externe Festplatte gekauft und gelesen, dass man diese umwandeln sollte. Wie wandele ich meine externe Festplatte um in NTFS? Bitte die genauen Schritte. Vielen Dank
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Hallo,
eigentlich bringt alles Windows mit.
Ruf die Hilfe auf und setze als Suchbegriff: Convert
Wenn noch keine Daten drauf sind, dann kann man auch einfach mit NTFS formatieren ;-)
Ansonsten braucht man auf jeden Fall ein Backup der Daten!
Meinst du formatieren, also für die Datenspeicherung erst mal vorbereiten oder ist die schon formatiert? Wenn sie schon formatiert ist, bist du sicher, dass sie nicht mit ntfs formatiert ist?
Gruß CPUQuäler
Wenn du mit NTFS formtierst läuft die Platte nur noch unter NT, XP, und Vista. Auserdem weiss ich nicht ob das bei allen externen Platten durch den Controller möglich ist.
Es gibt auch keinen zwingenden Grund die Platte in NTFS umzuwandeln direkte Vorteile wirst du dadurch kaum haben.
Ein Vorteil wäre, dass man Dateien abspeichern kann, die über 4 GB groß sind. Ansonsten fällt mir allerdings auch nichts mehr ein.
Gruß
K.-H.
Hallo!
Mir schon: das Journaling. Könnte bei unterbrochenen Schreiboperationen verhindern, dass
grössere Dateiverluste auftreten -> http://de.wikipedia.org/wiki/NTFS
Darum kann ich NTFS nur wärmstens empfehlen.
@Siggi: Wer benutzt denn heute noch WIN98? Linux sollte die Platte lesen können.
Gruss
ChrE
Vorwort:
Externe Festplatten kaufen ist fast immer ein unüberlegter Schnellschuss. Meist ist es günstiger einen Wechselrahmen zu kaufen, da kann man die Festplatte problemlos wie eine interne Festplatte anschließen. Bei USB2 musst Du mit Datenverlust rechnen, denn USB2 ist eher eine Multimedia-Schnittstelle und nicht für 100% sicheren Datentransfer konzipiert, siehe Nickles-Report. Um zuküntigen Ärger zu vermeiden geht es um mehr als um die aktuelle Formatumwandlung; Du solltest nochmal genau überlegen, wass Du mit der Festplatte anstellen willst.
Antwort:
Das dürfte von der Treiberqualität abhängen, ob das funktioniert. Ich würde raten die Platte aus dem Gehäuse auszubauen. Dann siehtst Du ob Du ein PATA oder ein S-ATA-Laufwerk erwischt hast. Und dann die Platte in den PC einbauen und dort passend formatieren oder (bespielt) Fat32 in NTFS umwandeln lassen, Windows bietet so eine Option.
http://de.wikipedia.org/wiki/SATA
http://hardware.thgweb.de/2006/04/21/esata_statt_usb_thecus_n2050/page2.html
http://www.nickles.de/c/s/4-0025-534-1.htm
Die Platte scheint es noch bei Medion zu geben, Artikel-Nr. 50025669. Bischen teuer, denn eine 500GB-Festplatte von Samsung kostet inzwischen 100 Euro, ok da käme noch ein Wechselrahmen dazu, etwa Raidsonic ICY 128-Series bei Reichelt, ich glaube so 16-17 Euro ohne Versand.
Es gibt Adapter-Stecker von SATA auf eSATA
Es gibt PCI oder PCIe Erweiterungskarten mit SATA und eSATA-Anschlüssen.
Vorsicht:
http://www.nickles.de/static_cache/538235288.html
Es gibt trägerlose Wechselrahmen:
http://hardware.thgweb.de/2007/01/03/wechselrahmen-sata-festplatten/
Bei externen Festplatten ist die Stromversorgung ein Problem. Eine Standard-Festplatte benötigt 3 Ampere 12 Volt Anlaufstrom. Die Aldi-Platte hat ein kompaktes Netzteil.
Notebookbesitzer (und deren Anteil steigt kontinuierlich an) werden sich allerdings schwer tun einen Wechselrahmen ein zu bauen :-P
Ich würde raten die Platte aus dem Gehäuse auszubauen.
Und damit sich dann schon gleich Probleme einhandeln falls es mal zum Garantiefall kommen sollte?
Und dann die Platte in den PC einbauen und dort passend formatieren oder (bespielt) Fat32 in NTFS umwandeln lassen, Windows bietet so eine Option.
Das kann man genausogut auch mit einer externen Platte machen, wenn keine Daten drauf sind kann sowieso nix kaputt gehen.
Gruß
Borlander
Hallo Borlander,
Deinen Einwänden kann man nur zustimmen. Trotzdem wird es Fälle geben, wo man den sicheren Weg gehen kann und will. Ehrlich gesagt kann ich den hohen Notebookanteil nicht verstehen; im Moment würde ich kein Notebook kaufen wollen.
Gerade in Notebooks halten Festplatten weniger lange, es ist die Hitze. Und wenn man sich in der aktuellen c't den Artikel über Imager anschaut, dann steht da klipp und klar:
1) Image auf Festplatte ist am sichersten. Spätestens beim Rückspielen.
2) Bei ungewöhnlichen Kontrolern sind immer noch die Bios-Routinen am sichersten und die kooperieren nur mit DOS.
3) Unter DOS/Bios-Routinen, können nicht immer USB-Laufwerke angesprochen werden.
Die Lösung naht; es tauchen langsam eSATA-Anschlüsse für Notebooks auf, bzw. sind angekündigt. Ein gewaltiger Fortschritt. Nur die Seagate-eSATA-Lösungen (externe Aldi-Platte) sind noch fast so langsam, wie USB2 (40 MB/s). Andere Hersteller packen höheres Tempo. Nun gut, Notebookfestplatten sind z.Z. auch nicht schneller.
p.s.: Ich weiß nicht, ob ich angesichts der unsicheren USB2-Datenübertragung, so eine Formatwandlung einer bespielten (!) Festplatte, also ob ich so eine Wandlung an einer externen Festplatte durchführen würde.
Erstens haben wir hier soweit ich das dem Startposting entnehmen kann eine neue, leere Platte vorliegen und zweitens würde/sollte/müsste man wenn schon Daten drauf sind sowieso ein Backup machen...
Ehrlich gesagt kann ich den hohen Notebookanteil nicht verstehen
Naja, Notebooks sind in den letzten Jahren deutlich im Preis gefallen (inzwischen bekommt man schon Geräte die als Notebook bezeichnet werden ab 500€), selbst qualitativ hochwertige Geräte (wie die ThinkPad-T-Serie) bekommt man schon problemlos ab etwa 1300€ und ist dann wirklich mobil. Internetsurfen vom Sofa ist mit WLAN auch kein Problem mehr und viele nutzen den Computer sowieso nur als Schreibmaschine, zum surfen und Chatten...
Gerade in Notebooks halten Festplatten weniger lange
Kannst Du die Aussage irgendwie belegen? Ich hab da bislang immer nur so erlebt, daß das Notebook vor der Festplatte kaputt war. Wie es bei dem Müll von Gericom ausschaut kann ich allerdings nicht sagen, habe da bislang aber auch nur von kaputten Akkus und kaputten Notebooks, nie aber von kaputten Festplatten gehört...
2) Bei ungewöhnlichen Kontrolern sind immer noch die Bios-Routinen am sichersten und die kooperieren nur mit DOS.
Bei einem Notebook mit Intel/Intel Basis (IMHO sowieso das einzig sinnvolle für den mobileinsatz) hast Du keine ungewöhnlichen Controller ;-)
p.s.: Ich weiß nicht, ob ich angesichts der unsicheren USB2-Datenübertragung, so eine Formatwandlung einer bespielten (!) Festplatte, also ob ich so eine Wandlung an einer externen Festplatte durchführen würde.
Siehe oben: Wenn Daten drauf sind braucht man sowieso ein Backup. Egal wie die Platte im System eingebunden ist...
Gruß
Borlander
Das mit den Notebookfestplatten zu belegen wird schwierig. Ich glaube es war ein Artikel über die prozentualen Ausfallraten von Hardware bei Notebooks und Desktoprechnern. Aber wo?? Am ehesten wohl machte die PC-Prof solche Umfragen regelmäßig. Es ist ja so, dass Notebookfestplatten konstruktiv für höhere Temperaturen ausgelegt sind, aber in manchen Notebooks wird es eben sehr heiß, auch je nach Einstellung/Funktionieren des Energiesparmodus. Wenn dann noch der Akku geladen wird...
