Hallo,
ich möchte mir eine externe Festplatte zur Sicherung (ca. 500 GB, USB 2.0, ca. € 150,--) zulegen.
Habe aber noch einige Fragen:
1. Ist es sinnvoll diese zu partionieren und fest zu benennen (z.B: externe Platte (F:), externe Platte (G:) usw.?
2. Gibt es Probleme, wenn diese Festplatte dann an einen Rechner angeschlossen wird, der die Partitionen (F:) und (G:) schon hat?
3. Bei welchem Hersteller wird ein Tool zum partionieren beigelegt?
4. Welcher Hersteller/Laufwerk (Zuverlässigkeit, Garantie) ist zu empfehlen?
5. Ist noch etwas zu beachten?
Vielen Dank für eure Antworten.
Gruß
Jörg
Datenträger - Festplatten, SSDs, Speichersticks und -Karten, CD/ 19.611 Themen, 110.810 Beiträge
Wenn das eine reine Daten-Platte werden soll, dann genügt eine Partition für alles. Erst wenn ein Betriebssystem darauf installiert werden soll, wäre mindestens(!) eine weiter Partition unbedingt zu empfehlen.
Wenn die Laufwerkbuchstaben F: und / oder G: schon vergeben sind, musst du entweder diesen Laufwerken neue Buchstaben zuweisen, i.d.R. weiter hinten im Alphabet, oder du nimmst einen anderen Buchstaben für die neue Platte (bzw zwei andere, falls doch mehr als eine Partition).
Ein Tool zum Partitionieren brauchst du nicht, das kannst du unter Windows machen: Systemsteuerung > Verwaltung > Computerverwaltung > Datenträgerverwaltung, dort machst du einen Klick mit der rechten Maustaste auf die leere Festplatte = den unpartitonierten Bereich. Falls gleich jemand kommt und dir "Partition Magic" u. dgl. Tools aufschwatzen willst: Vergiss es - brauchst du nicht.
Jeder Festplattenhersteller hat früher oder später "schwache Serien", die viele Ausfälle produzieren, davor ist man also nie sicher. Seagate gilt allerdings als besonders zuverlässig, oder anders gesagt - deren letzte Problemserie liegt besonders lange zurück. Das ist letztlich auch ein wenig eine Glaubensfrage - es kann dir passieren, dass gleich jemand kommt und postet, ihm seien in den letzten zwei Jahren ausnahmslos Seagate-Platten verreckt.
CU
Olaf
Hallo Olaf,
danke für die Antworten.
Die externe Festplatte werde ich wohl öfter mal mitnehmen. Ein umbenennen der Partitionen, weil diese auf einem anderen Rechner bereits vorhanden sind, ist mit zu umständlich.
Das defragmentieren dauert dann eben länger.
Nochmals vielen Dank.
Gruß
Jörg
Hallo Jörg63,
wenn du der Festplatte auf Rechner1 die Partitionsbuchstaben G und H zuweist und diese Platte anschließend an Rechner2 anschließt, weist Rechner ihr andere Buchstaben zu.
Von daher wird es keine Konflikte geben.
Noch ein Wort zu Partionierungstools: schau mal hier rein, wie man sich eine Platte damit (fast schon) schrotten kann (etwas weiter runterscrollen):
http://www.nickles.de/static_cache/538250639.html
Gruß
Shrek3
Hi nochmal, ich würde mir wegen der Laufwerkbuchstaben ehrlich gesagt keinen Kopf machen. Ob die nun G und H heißen oder Y und Z ist im Endeffekt wurscht. Wenn es dich stört, kannst du die Buchstaben in der Datenträgerverwaltung von Windows ändern, aber das ist der Mühe eigentlich nicht wert.
Der Knackpunkt ist, dass nicht die Festplatte als solche die Laufwerkbuchstaben speichert, sondern das Betriebssystem. Wenn du also die Platte an einen fremden Rechner anschließt, kann dessen System nicht "hellsehen", welche Buchstaben unter deinem System zugewiesen waren. Aber wie gesagt - davon hängt die Seligkeit nicht ab, funktionieren wird die Platte allemal.
CU
Olaf
Vielen Dank für die Antworten.
Gruß
Jörg
