hallo,
verwende linux mit ext3 filesystem.die platte ist ca 8 jahre alt.bisher alles normal (keione geräusche..keine fehler bei schreibzugriffen)
beim letzten startvorgang ist aber linux hängengeblieben. nach 25 starts wird immer ein fsck gemacht. und dieser ist bei 90 prozent hängengeblieben.(not coninuous...nicht zusammenhängend...blabla)
wollte das ganze von einer live-cd reparieren (knoppix)
fsck.ext3 -p /dev/hda2
-p ist meines wissens die reparaturfunktion.hat nicht hingehauen...hat immer wieder neu angefangen...
frage: gibts da andere möglichkeiten zum reparieren?badblocks?
ich hab nachher ein image per dd eingespielt..seitdem läufts...bis zum nächsten check wahrscheinlich..
ich könnte natürlich tune2fs -c70 /dev/hda2 eingeben, um ein bisschen zeit zu gewinnen..aber das bringt mich auch nicht wirklich weiter.
wie ist das jetzt...wenn ich das image zurückgespielt habe, ist da das dateisystem auch neu drübergebügelt? meines erachtens ja..
hat iregendwer noch tips..
was kann ich tun..ausser eine neue platte kaufen :-)
Datenträger - Festplatten, SSDs, Speichersticks und -Karten, CD/ 19.611 Themen, 110.810 Beiträge
Hi,
ich würde, - ungeachtet dessen, daß da Linux mit ext3 drauf ist -, den Rechner von Diskette mit DOS und einem Festplattenprüfprogramm starten. Dem Programm ist es egal, welches Filesystem da drauf ist. Hauptsache, die Platte wird als solche im Bios erkannt. Hier haben sich die SeaTools von Seagate bewährt.
Wähle hier die "SeaTools for DOS". (Diskettenlaufwerk erforderlich).
http://www.seagate.com/www/en-us/support/downloads/seatools/
cu
Dr. Hook
danke einmal für den tip...
kann man rein äusserlich unterscheiden, ob das ein dateisystemfehler oder ein hardwaredefekt ist?
Gute Frage.
Dateisystemfehler lassen sich meist bis zu einem gewissen Grad (wenn nicht sogar vollständig) reparieren. Besonders unter Linux bzw. Unix. Hier werden afaik mehrere sog. Superblocks, also Kopien des Dateiverzeichnisses hinterlegt. Anhand dieser kann in vielen Fällen das Hauptverzeichnis repariert werden. Klappt das nicht, so gibt es systemeigene Rettungsprogramme, die dann die "orphaned Files" in das Lost and Found Directory verfrachten.
Bei einem Hardwaredefekt werden Dateizugriffe oft schon ursächlich verhindert. Gerade hierüber kann ein Festplattenprüfprogramm Aufschluß geben. Der Intensivtest kann mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Je nach Größe der Platte. Wird dieser fehlerfrei durchlaufen, so kann man von einwandfrei funktionierender Mechanik und Elektronik, sowie von intakter Plattenoberfläche ausgehen. Andernfalls kommen Fehlermeldungen. Bei mehr als 100 Fehlern bricht der Test ab, da dann eine Schrottplatte diagnostiziert wird.
Das erwähnte Festplattenprüfprogramm funktioniert übrigens bei den meisten Platten. Nicht nur bei Seagate-Platten.
cu
Dr. Hook
hmm..da ich ja die partition samt dateisystem mit image neu drübergeügelt hab..und es funktioniert...heisst das jetzt, das mein dateisystem in ordnung ist..oder merkt das das system erst beim check?
da ja alles läuft...ist imho ein hardwaredefekt sehr unwahrscheinlich..
also ohne die stundenlange prozedure mit hardwaretools werd ichs nicht genau wissen.hmmm
Wenn alle Dateizugriffe (lesen, schreiben, löschen, ausführen) ordnungsgemäß ablaufen, und der Rechner stets das bringt und macht was man von ihm will, - dann solltest Du davon ausgehen können.
das ist ja das komische...löschen..kopieren..all das geht..auch vom speed her.
er bleibt definitiv nur bei den fsck.ext2 hängen (bei 90 prozent)der kommt nach 25 mal booten automatisch.soll ich den auf 0 setzen (tune2fs)?
ich weiss, ist nicht die feine art....
aber beim nächsten check hängt er sich sicher wieder auf.
was ist wenn ich fsck.ext3 -p eingebe...das müsste doch funktionieren (p ist die reparaturfunktion)
