Hallo,
ich wollte heute eine 60GB Festplatte WestenDigital in einen älteren Computer als 2. Platte einbauen. Es ist ein FujitsuSiemens Scenic Pro D5 mit einem Pentium 200Mhz Prozessor also schon ziemlich alt. Die Festplatte wird weder im Bios noch vom WesternDigital Festplattentool erkant. Ist es überhaupt möglich die Festplatte in dem PC zum laufen zu bringen?? Was kann ich machen????
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Überprüfe noch einmal die Jumper für Master/Slave. Es gibt auch Festplatten mit zwei Master-Stellungen: Master (Single) und Master (Slave Present). Auch im BIOS muß die HD angemeldet sein.
Du kannst auch die neue HD probeweise allein als Master anschließen, der PC bootet dann nicht, aber Du kannst die BIOS-Meldungen überprüfen.
rill
Ja hab ich alles schon ausprobiert, egal wie ich die Platte anschließe ob als Master, Slave oder CableSelect das Bios erkennt die Platte gar nicht. Aber ich weis, dass die Platte noch funktioniert. Da ich sie bis vor einigen Wochen noch ein einem anderen PC in betrieb hatte.
Da hilft nur ein Biosupdate.
Mit diesem neuesten Bios sollte die Platte laufen:
http://download.fujitsu-siemens.com/Download/ShowDescription.asp?SoftwareGUID=1284607B-2C8B-46F0-BA45-B66355036E55
So ein alter Computer wird keine 60 GB-Festplatte erkennen.
Komischerweise die Primäre Festplatte hat auch immerhin 20GB (von Maxtor) und sie wird problemlos erkannt. Ich musste zwar von Maxtor ein kleines Programm mitinstallieren, damit die gesamte Kapazität erkannt wird aber sie funktioniert.
Da siehst Du es aber schon. Mein alter PC mit Pentium 2 mit 350 MHz MMX kann "nur" 32GB verwalten. Wie sollte Dein noch älterer P 60GB verwalten? Die eingebaute 40GB Platte läuft in meinem Fall nun halt im 32GB Modus.
Gruß, Henning
Bei Compaq DeskPros der P2-Klasse laufen auch Platten >32GB Anstandslos, gibt da keine klaren Grenzen bei der Unterstützten Kapazität. Das ein P1-System mehr als 32GB unterstütz würde mich allerdings auch ein wenig wundern...
Theoretisch könnte die Platte mit z. B. Begrenzung auf 32 GB (per Jumper oder per Software auch weiter runter) + Diskmanager in voller Größe laufen. Allerdings rate ich prinzipiell von Diskmanagern ab (kein Bootmanager, kein direktes booten von Floppy/CD, keine Imager + PM, ...).
An einer PCI-(RAID-)-Controllerkarte (mit eigenem BIOS) würde die Platte mit voller Größe und Geschwindigkeit laufen. Fragt sich, ob das bei der Möhre Sinn macht.
Kann das Board schon UDMA 33? Wenn ja, sollte die Platte dann auf UDMA 33 runtergeschaltet werden, sonst wird die grottenlahm.
