Hallo ich möchte meine 120 GB Platte sinnvoll aufteilen. Ich möchte Spiele, Programme, Videobearbeitung und eine Sicherung auf der Platte haben. Wie teile ich das sinnvoll auf ?
Datenträger - Festplatten, SSDs, Speichersticks und -Karten, CD/ 19.612 Themen, 110.822 Beiträge
mmmhh... bei 120 BG gibt es mehrere möglichkeiten...
3 Partitionen jede ca 40 GB groß
4 Partitionen: C: 20 gb für die programme und grundgerüst, 20 gb für backups (man weiß ja nie), 40 gb für spiele, und 40 gb für Videos,Musik, Bilder, internetzeug...
Gibt aber tausende möglichkeiten... überlege wie du deinen pc nutzt... aber bedenke das es schon 20 gb fürs system sein sollten damit auch nie plattprobleme auftauchen... wenn du viel spielst dann mach deise partition größ...eher n sicherheitstyp mach 40 gb sicherungspartition (etwas übertrieben ;) )...es kommt auf deine bedürfnisse drauf an... aber ich denke die idee mit 4 partitionen ist sinnvoll und gescheit...
Die Sicherung gehört nicht auf diese Festplatte, da ist eine andere Festplatte notwendig. Du musst davon ausgehen, dass sich die Festplatte irgendwann mal nicht starten lässt (sie muss gar nicht kaputt sein, logischer Fehler) und Datenrettung ist der Horror bei den Datenmengen (Zeitbedarf und Kosten für Profiprogramme + teilweisem Datenverlust).
Die Datensicherung erfolgt sicher, übersichtlich und schnell, wenn man partitionsweise sichert (Vollbackups mit schneller Sicherungssoftware). Es kann günstig sein beide Festplatten als Master an zwei verschiedenen IDE-Controlern anzuschließen.
Da musst Du hier und da mal so etwa ne halbe Stunde pro Woche überhaben...kannst ja Kaffee kochen und fernsehen. Also muss die Partitionierung unter diesem Gesichtspunkt erfolgen. Da Programme und Hardware in der Registry verankert sind, macht es keinen Sinn dabei zu trennen, bzw. das Backup würde komplizierter. Daraus leitet sich ab, dass ev. auch Daten von Spielen auf der C-Partition landen.
Du brauchst also ne relativ große C-Partition, ab 10 GB aufwärts.
Dann würde ich eine schöne große Partition für die Auslagerungsdatei (und den Browser-Cache) anlegen, das ist die erste Logische Partition D. Zumindest 2 GB.
Dann brauchst Du eine kleine Datenpartition, so für E-Mails, E-Mail-Adressen, Texte, abgespeicherte Internetseiten und Favoriten. 5-10 GB. Du musst auch die "Speicherwege" der Programme anpassen. Das war E. So 5-10 GB.
Dann eine Partition größere Datenmengen. Da habe ich MP3 und Archiv-CDs von Computerzeitschriften. 10-20 GB. Das war F.
Den Rest hast Du für Videobearbeitung übrig. G-Partition. Wichtig, winzige 7,8 MB am Plattenende frei lassen!
Eine 120 GB-Festplatte hat real etwa 114,5 GB.
Ich zähle mal zusammen. C: 15 GB, D: 2 GB, E: 10 GB, F: 20 GB. Damit wären knapp 50 GB verplant, der Rest wäre für die Video-Partition (G).
Sicherung auf ne andere Festplatte mit Acronis TrueImage für lau.
Hallo, Das hört sich alles ja ganz prima an, aber ich habe noch zwei Fragen.
1- soll man eine eigene Partition für die Auslagerungsdatei erstellen, habe gehört das man dadurch keine Geschwindikeits Vorteile erhält.
2- wieso wichtige 7,8 MB am ende freilassen?
Danke im voraus, wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten
7,8 am Festplattenende wird im Handbuch zu PartitionMagic vorgeschlagen...und es deckt sich mit meiner praktischen Erfahrung. Der Platzverlust lässt sich ja ertragen.
Ja, ich hatte eine eigene Partition vorgeschlagen. Und den Browser-Cache legt man praktischer Weise auch dahin. Das System wird etwas stabiler, es defragmentiert viel weniger und wenn Du destruktiven Müll im Browser-Cache hast, dann wird einfach die Partition formatiert. Schneller wird aber nichts (außer dem Defragmentieren).
in welchen Zusammenhang hast Du denn da Erfahrung gemacht ???
Insbesondere wacklige Festplatten, wie die IBM DTLA (läuft noch) und die Fujitsu Picobird (läuft inzwischen nicht mehr), starten viel zuverlässiger (finden der Partitionen), wenn noch Platz am Plattenende frei ist, ev. auch am Anfang der Erweiterten Partition...und natürlich da, wo PartitionMagic bzw. Drive Image plötzlich 7,8 MB unformatierten Speicherbereich zwischenklemmt.
Niemand weiß was Festplatten tatsächlich tun; sie tun offenkundig viele unlogische Dinge die sich mit keiner Lehrmeinung decken. Schließlich haben wir "Virtuelle Adressierung" und keiner weiß wirklich, wohin welche Daten geschrieben werden.
Beispiel:
Ich musste heute einige meiner Partitionen vergrößern, am Ende Linux ReiserFS (blieb gleich groß). Auf beiden Festplatten, also auch auf der Spiegelung. Ich habe nur DriveImage 5 und kann nur in gleich große NTFS-Partitionen kopieren. Also musste PartitionMagic 8 ran.
Auf beiden Festplatten dasselbe Problem. Erst mal ne ext2 Partition erzeugt und forsch mit DriveImage ReiserFS rüberkopiert ("Von Datenträger zu Datenträger"). Danach war der MBR zerstört...obwohl nur ext2 nach ReiserFS geändert wurde, weit hinten auf der Festplatte (wäre sozusagen in Windows-Diktion Laufwerk J) eine Veränderung an einer Logische Partition, die sich nicht im MBR niederschlagen dürfte. (Nebenbei, es war kein Problem, weil ich ja ein Backup habe und es sich mit testdisk reparieren lässt.)
... Mensch das könnte dann ja das Problem sein, warum einige Spiele von meiner erweiterten Partition so schwer starten (dauert relativ lange).
Ich werde wohl mal von jeder ein paar (7,8 MB) abknapsen - mal sehen ob die Performance sich dann ändert.
