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UDMA33 (wie kann man feststellen ob ???)

Martin / 1 Antworten / Baumansicht Nickles

Hi,
ich habe einen Pentium II mit ASUS P2B-Board und einer IBM-Festplatte
DHEA 36481. Im BIOS ist der Schalter für UDMA auf "Auto", desgleichen
die Optionen für die IDE-Ports. Auch habe ich das PIIX4-Patch von Intel
installiert. Ist der UDMA33-Modus nun schon aktiv oder ???
Wer kann mir sagen wo/wie man das checken kann. (Im Gerätemanager von
WIN95 erscheinen drei Einträge: 1.IDE Port
Intel ... Busmaster ...
2.IDE-Port
Danke.
Martin (Martin)

Antwort:
Hallo Martin,
unter Windows 98 (und auch schon bei Windows 95) befindet sich im
Gerätemanager auf der Einstellungs-Seite der Festplatte eine Checkbox
namens 'DMA', die für das Busmastering zuständig ist und aktiviert
werden sollte. Da sowohl die IBM DHEA 36481 als auch das Asus-Board
Ultra-DMA-fähig sind, kannst du dir so der vollen Leistung dieser
Komponenten unter Windows sicher sein, da daß System die Festplatte
hier über einen eigenen Treiber anspricht. Anders sieht die Situation
unter DOS aus: Das Award-BIOS des Asus P2B betreibt EIDE-Platten nur
im PIO-Mode, obwohl es beim Booten ja 'UDMA' anzeigt. Pentium-II-
Systeme mit BX-Chipsatz erzielen jedoch im PIO-Mode nicht die theo-
retisch möglichen 16,6 MByte/s, sondern nur um die 7 MByte/s (sehr
schön nachzumessen mit dem Programm H2Bench der Zeitschrift c't, daß
die Platte unter DOS über das BIOS anspricht). Nur wenn der der EIDE-
onboard-Controller als PCI-Busmaster (wie z. Bsp. unter Windows) an-
gesprochen wird, benutzt er Ultra-DMA/33. Leider ist auch der c't
kein Busmaster-fähiger DOS-Treiber für den BX-Chipsatz bekannt. Das
alles, wie gesagt, aber nur unter DOS - sollte also kein allzu großer
Nachteil sein.
Für das Asus P2B-Board gibt es übrigens ein BIOS-Update auf Revision
1005 unter http://www.asuscom.de/de/ASUS_Deutschland.html.
(Thorsten Schütt )

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Thorsten Schütt Martin

„UDMA33 (wie kann man feststellen ob ???)“

Optionen

Hallo Martin,
unter Windows 98 (und auch schon bei Windows 95) befindet sich im
Gerätemanager auf der Einstellungs-Seite der Festplatte eine Checkbox
namens 'DMA', die für das Busmastering zuständig ist und aktiviert
werden sollte. Da sowohl die IBM DHEA 36481 als auch das Asus-Board
Ultra-DMA-fähig sind, kannst du dir so der vollen Leistung dieser
Komponenten unter Windows sicher sein, da daß System die Festplatte
hier über einen eigenen Treiber anspricht. Anders sieht die Situation
unter DOS aus: Das Award-BIOS des Asus P2B betreibt EIDE-Platten nur
im PIO-Mode, obwohl es beim Booten ja 'UDMA' anzeigt. Pentium-II-
Systeme mit BX-Chipsatz erzielen jedoch im PIO-Mode nicht die theo-
retisch möglichen 16,6 MByte/s, sondern nur um die 7 MByte/s (sehr
schön nachzumessen mit dem Programm H2Bench der Zeitschrift c't, daß
die Platte unter DOS über das BIOS anspricht). Nur wenn der der EIDE-
onboard-Controller als PCI-Busmaster (wie z. Bsp. unter Windows) an-
gesprochen wird, benutzt er Ultra-DMA/33. Leider ist auch der c't
kein Busmaster-fähiger DOS-Treiber für den BX-Chipsatz bekannt. Das
alles, wie gesagt, aber nur unter DOS - sollte also kein allzu großer
Nachteil sein.
Für das Asus P2B-Board gibt es übrigens ein BIOS-Update auf Revision
1005 unter http://www.asuscom.de/de/ASUS_Deutschland.html.
(Thorsten Schütt )

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