Clouds, Datensynchronisation 13 Themen, 127 Beiträge

Daten auf mehreren Rechnern synchron halten

Gertl / 19 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo an alle und ein gutes neues Jahr !

Wie haltet ihr mehrere PCs Syncron ? Es gibt ja die möglichkeit seine Daten in die Cloud zu geben oder Sync. Software zu verwenden, desshalb die Frage, wie macht ihr das.

Mit der Cloud wäre es eine schöne Sache aber da mache ich mir Sorgen wegen der Sicherheit (oder ist das überflüssig?).

Würde mich über Ratschläge freuen!

Gruss   Gertl

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schnaffke Gertl

„Daten auf mehreren Rechnern synchron halten“

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Also wenn es nur darum geht, ein gemeinsames Datengrab zu haben, wäre eine NAS eine Lösung. Ich z.B. habe seit gut einem Jahr so eine Synology ds216. Da liegen meine Daten drauf. In der NAS werkeln zwei 3GB Platten im Raid1 Verbund. So kann ich von meinen Desktop PC, von meinem Notebook und vom Tablet auf meine Daten zugreifen. Ein Zugriff aus dem Internet kann man da auch einrichten, hab ich aber nicht gemacht.

Gruß Schnaffke

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Gertl schnaffke

„Also wenn es nur darum geht, ein gemeinsames Datengrab zu haben, wäre eine NAS eine Lösung. Ich z.B. habe seit gut einem ...“

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Hi Schnaffke,

so ein NAS wie Du da hast ist eine klasse Sache kostet aber auch einiges.

Was macht man mit dem NAS wenn der Herstelle sich entscheidet nur mehr neuere Modelle mit Software Updates zu versorgen ?

Gruss  Gertl

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mawe2 Gertl

„Hi Schnaffke, so ein NAS wie Du da hast ist eine klasse Sache kostet aber auch einiges. Was macht man mit dem NAS wenn der ...“

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Was macht man mit dem NAS wenn der Herstelle sich entscheidet nur mehr neuere Modelle mit Software Updates zu versorgen ?

Statt eines proprietären NAS-Systems kannst Du Dir mit FreeNAS auch ein eigenes NAS selber bauen.

https://de.wikipedia.org/wiki/FreeNAS

Dann hast Du mehr Einfluss auf die Vorgänge und bist weniger vom guten Willen der NAS-Hersteller abhängig.

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Gertl mawe2

„Statt eines proprietären NAS-Systems kannst Du Dir mit FreeNAS auch ein eigenes NAS selber bauen. ...“

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Hallo,

ich hab mich gerade im Internet informiert und diese Seite gefunden! https://www.elefacts.de/test-59-nas_basic_2.0__effizientes_selbstbau_nas_mit_4x_sata_im_mini_itx_format

Da ist man nicht mehr vom NAS-Hersteller abhängig.

Danke für deinen Hinweis.

Gruss   Gertl

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Borlander Gertl

„Hallo, ich hab mich gerade im Internet informiert und diese Seite gefunden! ...“

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Da ist man nicht mehr vom NAS-Hersteller abhängig.

Dafür musst Du dann aber tendenziell viel Zeit investieren und bist am Ende auch abhängig von der aktiven Pflege des Projekts.

Also Hardwarebasis für Selbstbau-NAS sollte man sich zumindest auch die HP ProLiant MicroServer-Serie anschauen. Zumindest in der Vergangenheit gab die Systembasis incl kleiner Festplatte für 160 EUR.

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mawe2 Borlander

„Dafür musst Du dann aber tendenziell viel Zeit investieren und bist am Ende auch abhängig von der aktiven Pflege des ...“

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Zumindest in der Vergangenheit gab die Systembasis incl kleiner Festplatte für 160 EUR.

Ich glaube, heutzutage sind die wieder etwas teurer.

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Gertl Borlander

„Dafür musst Du dann aber tendenziell viel Zeit investieren und bist am Ende auch abhängig von der aktiven Pflege des ...“

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Hallo,

danke für den

ProLiant MicroServer-Serie

Hinweis, die Seite ist gut!

Mir ist es wichtig dass ich die Hardware nicht wegschmeissen muss wen keine Software Updates mehr bereitgestellt werden.

Gruss      Gertl

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Gertl Borlander

„Dafür musst Du dann aber tendenziell viel Zeit investieren und bist am Ende auch abhängig von der aktiven Pflege des ...“

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Hallo,

gerade habe ich mal geschaut was sowas wie der ProLiant Mic....kostet,mit 350 € ist man dabei. No No für mich!

mfg   Gertl

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Borlander Gertl

„Hallo, gerade habe ich mal geschaut was sowas wie der ProLiant Mic....kostet,mit 350 € ist man dabei. No No für mich! ...“

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Die aktuelle Modellreihe scheint tatsächlich deutlich teurer geworden sein. Dafür bekommst Du aber inzwischen auch deutlich Leistungsstärkere Hardware. Ich habe noch die erste Serie mit einem relativ Leistungsschwachen AMD Atom Konkurrenten und hatte das System nachträglich von 1GB auf 8GB RAM (DDR3 ECC) aufgerüstet.

Heute bekommst Du Opeterons oder auch E3 Xeons und hättest damit auch eine Leistungsstarke Plattform auf der Du auch sinnvoll VMs betrieben könntest.

Bei Selbstbau wirst Du für

  • Mainboard + CPU
  • RAM
  • NT
  • Gehäuse mit Platz für 4 Festplatten, mit direktem Einschub

auch schnell bei 200-300 EUR landen. Vor allem wenn Du noch wert drauf legst, dass das Gerät im Dauerbetrieb nicht zu viel Strom verbrät.

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Gertl Borlander

„Die aktuelle Modellreihe scheint tatsächlich deutlich teurer geworden sein. Dafür bekommst Du aber inzwischen auch ...“

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Hi,

mir ist schon klar dass ein Leistungsstarkes NAS nicht fürn Apel undn Ei zu haben ist, ich möchte auch nicht soviel ausgeben.

Seit vorgestern probiere ich die Software Syncthing zum Rechner syncronisieren, das läuft Peer to Peer und macht seine Sache sehr gut. Ein Raspberry Pi läuft rund um die Uhr , so  ist immer ein Rechner an um den nächsten syncron zu halten. Der Pi braucht nur 3,5 Watt/h.

Wenn das mit Syncthing so bleibt dass es keine Fehler produziert dann hab ich gefunden was ich wollte, die Daten beiben im Haus und sehr wenig Strom wird verbraten.

mfg   Gertl

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Borlander Gertl

„Hi, mir ist schon klar dass ein Leistungsstarkes NAS nicht fürn Apel undn Ei zu haben ist, ich möchte auch nicht soviel ...“

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Der Pi braucht nur 3,5 Watt/h.

Der hat höchstens eine Leistungsaufnahme von 3,5W (oder notfalls auch 3,5Wh/h). Nach einer Stunde Betrieb bist Du dann bei 3,5Wh.

mir ist schon klar dass ein Leistungsstarkes NAS nicht fürn Apel undn Ei zu haben ist, ich möchte auch nicht soviel ausgeben.

Was ansonsten auch noch eine Option sein kann: Falls eine FritzBox vorhanden ist kannst Du an die einen USB-Stick (oder auch eine Festplatte) hängen und den Datenträger im Netzwerk über SMB oder FTP freigeben.

Syncthing

Hört sich interessant an. Sollte ich mir auch mal anschauen.

Gruß
Borlander

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Gertl Borlander

„Der hat höchstens eine Leistungsaufnahme von 3,5W oder notfalls auch 3,5Wh/h . Nach einer Stunde Betrieb bist Du dann bei ...“

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Mit der FritzBox und USB-Stick hatte ich schon probiert aber dass ist zu langsam,

ich hatte den Tip mit Syncthing vom C´T Magazin. Der erste Eindruck ist gut, mal länger laufen lassen dann kann ich mehr sagen.

Gruss

Gertl

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Borlander Gertl

„Mit der FritzBox und USB-Stick hatte ich schon probiert aber dass ist zu langsam, ich hatte den Tip mit Syncthing vom C T ...“

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Mit der FritzBox und USB-Stick hatte ich schon probiert aber dass ist zu langsam,

Welche FritzBox hast Du denn im Einsatz? Und von welchen Datenmengen reden wir?

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Gertl Borlander

„Welche FritzBox hast Du denn im Einsatz? Und von welchen Datenmengen reden wir?“

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Ich habe eine FRITZ!Box 6490 Cable,die Datenmenge ist insgesammt ca.30 GB.

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mawe2 Borlander

„Der hat höchstens eine Leistungsaufnahme von 3,5W oder notfalls auch 3,5Wh/h . Nach einer Stunde Betrieb bist Du dann bei ...“

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Der hat höchstens eine Leistungsaufnahme von 3,5W (oder notfalls auch 3,5Wh/h). Nach einer Stunde Betrieb bist Du dann bei 3,5Wh.

Sei vorsichtig! Sowas wird hier schnell als Erbsenzählerei betrachtet. :-)

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Andreas42 Gertl

„Daten auf mehreren Rechnern synchron halten“

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Hi!

Ich nutze für den gelegentlichen Datenaustausch über mehrere Geräte und häusliche Grenzen hinweg (Rechner, Notebook, Smartphone und Tablet) einen Dropbox-Account, also eine externe Cloud Lösung.

Mit der Cloud wäre es eine schöne Sache aber da mache ich mir Sorgen wegen der Sicherheit (oder ist das überflüssig?).

Das ist der springende Punkt und das hüpfende Komma in Personalunion und wird seit Jahren sehr kontrovers diskutiert. Die Äußerungen reichen von extrem hysterisch bis zu "mir doch egal". Hier auf Nickles.de wird mehr in Richtung hysterisch argumentiert und die externe Cloud generell abgelehnt.

Eine externe Cloud ist letztendlich auch nur eine Dienstleistung von einem Dienstleister. Es lässt sich in meinen Augen damit darauf auf das Vertrauen zurückführen, dass man diesem Dienstleister entgegen bringt. Die Argumentation dreht sich fast nur um diesen Punkt.
Letztendlich kann man nur jeweils selbst entscheiden, wieviel Vertrauen man seinem Dienstleister entgegen bringt und dann entsprechende Lösungen wählen.

Ich nutze Dropbox fast nur für Fotos (durch den automatischen Upload vom Smartphone; das ist eine Backuplösung) und zum Teilen von Fotos (per Freigabe eines Ordners und versenden des Links). In seltenen Fällen nutze ich das um mal schnell ein Dokument von einem zum anderen Gerät zu schieben.

Die bereits erwähnte NAS-Lösung (quasi die eigene lokale Cloud in der eigenen Wohnung), wäre auch mein Favorit, wenn man seine eigenen Dokumente, Bilder ständig verfügbar machen will.

Bis dann
Andreas

Kein Popcorn! "Mist!" (Zitat Bernd das Brot) Wieso ist kein Popcorn mehr da? Immer wenn es spannend wird! Menno!
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Gertl Andreas42

„Hi! Ich nutze für den gelegentlichen Datenaustausch über mehrere Geräte und häusliche Grenzen hinweg Rechner, Notebook, ...“

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Hallo,

genau so ist es wie du schreibst !

Die Äußerungen reichen von extrem hysterisch bis zu "mir doch egal".
Letztendlich kann man nur jeweils selbst entscheiden, wieviel Vertrauen man seinem Dienstleister entgegen bringt und dann entsprechende Lösungen wählen.

Meine Meinung ist wem kann man schon Vertrauen!!

Vor kurzen probierte ich YourSecureCloud aus, diese Cloud ist ja nicht die billigste aber bietet Verschlüsselte Übertragung und Standort Deutschland an. Von einen Anbieter wie YourSecureCloud erwarte ich aber dass eine Beschreibung der Funktionen vorliegt, und nicht alles sebst durch probieren herausfinden muss.

Seit gester probiere ich Syncthing aus, eine Peer to Peer lösung. Syncthing läuft bei mir jetzt auf zwei Laptop und einen PC dazu noch auf einen Raspberry Pi als dauerläufer. Syncthing macht bis jetzt einen guten Eindruck.

Gruss   Gertl

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mawe2 Gertl

„Hallo, genau so ist es wie du schreibst ! Meine Meinung ist wem kann man schon Vertrauen!! Vor kurzen probierte ich ...“

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Meine Meinung ist wem kann man schon Vertrauen!!

Mal ganz unabhängig vom Vertrauen: Man muss einfach für sich selbst entscheiden, ob man wichtige / vertrauliche / nicht für die Öffentlichkeit bestimmte (oder sonst welche) Daten eben in eigener Regie verwalten möchte oder ob man irgendwelche Dienstleister damit beauftragen will.

Das ist ähnlich wie beim Auto fahren: Die einen fahren Bus, die anderen Taxi und wieder andere wollen einfach selbst fahren, obwohl es Busse und Taxis gibt. Die wollen ein eigenes Auto betreiben, weil sie einfach unabhängig von Bussen oder Taxis sein wollen.

Liegen meine persönlichen Daten in fremder Hand, bin ich immer auf das Wohlwollen und auf die Kompetenz dieses Dienstleisters sowie auf die Verfügbarkeit der Internetverbindung angewiesen. Fehlt eine dieser Komponenten, kann ich nicht mehr auf die Daten zugreifen.

Beispiele, wo durch staatliche (oder andere) Einflüsse keine Internetverbindung verfügbar ist, gibt es ja immer öfter.

Es kann schon sein, dass in Zukunft kaum noch Privatpersonen eigene Autos fahren werden, es kann auch sein, dass in Zukunft Daten grundsätzlich nicht mehr lokal gespeichert werden.

Momentan sehe ich jedenfalls noch keinen Grund, mich in solche Abhängigkeiten zu begeben.

Insofern werde auch ich die lokale Speicherung wichtiger Daten bis auf Weiteres bevorzugen. Zukünftige Änderungen nicht ausgeschlossen...

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Gertl mawe2

„Mal ganz unabhängig vom Vertrauen: Man muss einfach für sich selbst entscheiden, ob man wichtige / vertrauliche / nicht ...“

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Insofern werde auch ich die lokale Speicherung wichtiger Daten bis auf Weiteres bevorzugen. Zukünftige Änderungen nicht ausgeschlossen...

Deshalb glaube ich dass ich mit der Software SYNCTHING nichts falsch mache,sofern es sauber arbeitet.Meine Daten verlassen das Haus nicht, soll ein PC den Geist aufgeben sind die Daten immer noch vollständig auf den Pi und der kann sie an die anderen Geräte weitergeben. Sehr geringe Stromkosten, u. keine Ausgaben für irgendeine Hardware.

Wenn Syncthing gut arbeitet dann bleibe ich dabei.

Gruss   Gertl

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