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Eine Charity Reise nach Kambodscha Teil 2

Indronil Ghosh / 5 Antworten / Baumansicht Nickles

Teil 1, ist hier zu finden:
https://www.nickles.de/forum/bilder-von-unterwegs/2016/charity-reise-nach-kambodscha-539181577.html

Wie versprochen geht es nun weiter, mit einem Besuch in einer Englisch Schule.

Über Facebook hatte ich Kontakt zu einem Belgier der mit seiner einheimischen Ehefrau und Kindern in Siem Reap lebt und dort eine Schule betreibt, in erster Linie finanziert durch Spendengelder. Über diverse Vereine in Europa können Paten eine Patenschaft für ein Kind übernehmen, das Kind bekommt eine Mahlzeit in der Schule (oftmals die erste nach dem Mittagessen am vorherigen Tag!!)

Viele Kinder kommen dort aber auch hin, die keinen Sponsor haben, weggeschickt werden diese nicht, die Kinder ohne Sponsor werden von örtlichen Spenden und einmaligen Spenden wenn diese vorhanden sind, mitgetragen, wenn alles nichts hilft trägt der Betreiber die Kosten dafür selbst.

Aufgrund der enormen Spenden in diesem Jahr war es mir möglich diese Schule erstmalig zu besuchen und eine angemessene Lebensmittelspende da zu lassen.

Unterrichtet werden die Kinder in Englisch und die Grundlagen der EDV, Windows und etwas Office. Kenntnisse die im Land essentiell wichtig sind, so wohl für weiterführende Schulen und auch um eine Ausbildung oder einen Job außerhalb der Landwirtschaft zu bekommen.

Siem Reap dürfte einigen vielleicht bekannt sein, es ist die Stadt, Provinz wo die antike Ruinen Stadt Angkor liegt, was den wenigsten bekannt ist das die so wohl Stadt als auch die Provinz Siem Reap, mit zu den ärmsten Regionen des Landes gehört.

Einkauf des Reis, den Transport haben die beiden Betreiber Roger und Sothy selber übernommen, mit dem eigenen PKW.  







Bei der Übergabe des Reis an die Schule selber und Nein, mein Bauch ist nicht so groß wie auf dem Bild ausschaut, der Stempel der Sonnenblume lässt es nur so wirken ,)




Die Lehrerin, hilft auch bei der Essensausgabe. Etwas Gemüse, etwas Ei und eine kindgerechte Portion Reis. 

Die Kinder waschen die Teller auch selber ab, dabei ist mir aufgefallen, das die Teller leer sind, wirklich leer, kein Reiskorn bleibt über.

Schülerin beim Essen, achtet bitte mal auf die Füße. Nach den täglichen 2 Stunden Englisch unterricht, noch ein paar Stunden in der normalen staatlichen Schule und dann mit auf das Feld, der Eltern..


Begrüßung der beiden Lehrkräfte und uns (meine Partnerin und Ich). Es wurde für uns etwas gesungen und zwei kleine Tänze aufgeführt. 




Erhalten hat die Schule im gesamten:
1000 KG Reis

Wer ernsthaft an einer Patenschaft die für 15,00 Euro im Monat möglich ist, kann mich gerne anschreiben und bekommt entsprechende Kontaktdaten von mir. 

Ein Riesengroßes Dankeschön, von mir, im Namen der Kinder und Betreiber der NGO geht an nickles.de, vertreten durch Michael Nickles und die vielen nickles.de User die sich an der diesjährigen Aktion beteiligt haben!
Selbstverständlich auch meinen Freunden, Kunden und vielen vielen Anderen... 

Ohne eure zahlreichen und sehr großzügigen finanziellen Zuwendungen wäre der Besuch nicht möglich gewesen!
Ich bin jedem zutiefst dankbar für alles!!

Weitere Spenden sind jederzeit willkommen, die nächte Reise wird voraussichtlich bereits im Januar oder Februar 2017 stattfinden. 

Danke für alles 
Herzlich Indronil

http://de.betterplace.org/projects/5500-lebensmittel-fur-kambodschanische-kinder
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PaoloP Indronil Ghosh

„Eine Charity Reise nach Kambodscha Teil 2“

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Anne0709 PaoloP

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??????

Elendstourismus

Vielleicht haben andere Menschen ein anderes Verhältnis und viel mehr Nähe und Verständnis zu diesen Gebieten der Welt.

Ich denke, dass Berichte von Menschen, die aus dieser Region kommen, sehr wohl wissen, was dort zu tun ist.
- Wobei ich damit auf keine Falll die Arbeit der NGOs als nicht wichtig bewerten will.

Dank an Inronil Ghosh für den Bericht über diese wichtige Initiative.
Auch ich habe durch den Bericht wieder einen neuen Blick auf das Land Kambodscha bekommen. Und ich werde es weitersagen.

Anne

Hoffnung ist eine schoene Erinnerung an die Zukunft. Gabriel Marcel
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Indronil Ghosh

Nachtrag zu: „Eine Charity Reise nach Kambodscha Teil 2“

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Hallo PaoloP,

Ich hatte es zu spät gesehen was hier geschrieben stand, aber kenne eine Kopie des ursprünglichen Text. 

Persönlich finde ich es schade das es gelöscht wurde, aber ich möchte Dich bitten, den Eingangsthread (Teil 1) noch mal zu lesen.
Zittat:
"Nun komme ich ins Spiel:

Spendengelder sind natürlich hochwillkommen… de ersten Jahre habe ich Geld gegeben, bis eine von mir geachtet und unterstütze NGO in die Schlagzeilen geriet, das nur ein Bruchteil des Geldes tatsächlich den Empfängern zu gute kommt.
Ich war verbittert und überlegte wie kann ich dies zukünftig verhindern? Die Lösung war Einkauf und Verteilung der Lebensmittel vor Ort durch mich selber.
Meine eigene berufliche Situation hatte sich massiv verändert und ich stand vor der Entscheidung, Schluss machen, oder in der Öffentlichkeit und im Kundenkreis nach Spenden zu bitten.
Das ist der Stand bis heute…"
Zitat ende.

Elendstourismus mit der drastischen Aussage hast Du ein ganzes Stück weit recht, nur beschreibt das nicht was ich mache. 
Die ersten Jahre habe ich stumpf Geld an NGO weitergegeben, ist einfach und kostet maximal eine halbe Stunde.. Nur möchte ich vermeiden das Spendengelder, ob sie von mir kommen oder gar von Sponsoren, missbraucht werden. 
Um das weitgehend auszuschließen, habe ich mich entschlossen das Geld selber auszugeben und statt Geld, Sachspenden zu geben. 
Ich habe nach 10 Jahren in dem Land so ziemlich alles gesehen was auch nur dem Anschein einer Abenteuerreise entsprechen, würde mitgemacht und gesehen....

Glaube mir, ich weiß was ich mache..- mit den Jahren habe ich mir Kontakte (Neudeutsch, "Netzwerk") und entsprechende Prüfungsmöglichkeiten der NGOs geschaffen. Und wenn man bedenkt das auch mein Name und meine berufliche Existenz, ein großer Teil der Spendengelder kommt/ kam bisher von meinen Kunden, mit auf dem Spiel steht, ist ein Missbrauch ausgeschlossen.

Zu dem Wort Elendstourismus:
Gibt es von Touristen die meinen in Slum Gebieten hinfahren zu müssen, wild fotografieren und wieder abhauen in die schicken Hotels.. nebenbei haben Sie ja auch 2 Dollar verteilt..
Ich kenne auch diese Quartiere, weil Einheimische Freunde von mir dort wohnen, aber weder habe ich dort jemals entblößende oder entstellende Fotos gemacht, noch würde ich diese veröffentlichen!

Das Posting ist nun gelöscht, die Entscheidung ist demokratisch gefallen und es steht mir nicht zu diese Entscheidung zu beurteilen, aber, ich hätte mich gefreut hättest Du mich direkt angeschrieben, so weit ich mich erinnern kann, kennen wir uns auch persönlich...

Viele Grüße Indronil




http://de.betterplace.org/projects/5500-lebensmittel-fur-kambodschanische-kinder
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Hamburger19 Indronil Ghosh

„Hallo PaoloP, Ich hatte es zu spät gesehen was hier geschrieben stand, aber kenne eine Kopie des ursprünglichen Text. ...“

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überhöhte Verwaltungskosten sind leider normal.

http://www.n-tv.de/politik/Hilfsgelder-kommen-nicht-an-article139500.html

Gruß

Qualität statt Quantität
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Indronil Ghosh Hamburger19

„überhöhte Verwaltungskosten sind leider normal. http://www.n-tv.de/politik/Hilfsgelder-kommen-nicht-an-article139500.html Gruß“

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Hallo Hamburger19,

Ich habe den Artikel nun nicht gelesen, aber glaube mir wenn man sich mit "Spendensiegel", "Gemeinnützigkeit" und der Arbeit von großen Organisationen allgemein auseinandersetzt, wird einem sehr übel..

Mein Wunsch war es lange gewesen einen gemeinnützigen eingetragenen Verein zu gründen, da man auf diese Art, mehr Sponsoren erreichen kann und das ganze auch eine gewisse Sicherheit hat. Auch die steuerliche Absetzbarkeit wäre sehr hilfreich um gewerbliche Sponsoren zu bekommen, bzw. diese zu größeren Beiträgen zu bringen.
So lebt und funktioniert das ganze nur regional, bzw. über persönliche Kontakte.

Ich betreibe einen kleinen Betrieb und empfinde den Papierkram als große Last, ich habe ein Buchhalterin die das für mich erledigt.
Bei einem e.V. würde der buchhalterische und administrative Teil zu einem etwa dem doppelten Arbeitsaufwand entsprechen, als was ich aktuell habe..

Die Grundidee hier ist ganz einfach, keine Kosten für den Transport, Reise, etc. nickles.de hatte z.B. 540,00 Euro gespendet, 540,00 Euro sind auch für Lebensmittel ausgegeben worden.

Transportieren tut sich der Reis nicht.alleine.- die Kosten für den Transport, LKW für die Lebensmittel und ein "Tuk-Tuk" (Motorrad Rischka) für uns, Dolmetscherin und ich selber, sind komplett von mir privat bezahlt worden, auch alle anderen Kosten sind von mir komplett privat bezahlt worden, da ich den Sponsoren verspreche, 100% der Spende kommt auch an. 

Bitte schaue morgen oder übermorgen noch mal rein, dann geht es hier weiter. Ich war die letzten tage und Wochen extrem eingespannt gewesen. 

Herzliche Grüße Indronil






http://de.betterplace.org/projects/5500-lebensmittel-fur-kambodschanische-kinder
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