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Supermond

fakiauso / 12 Antworten / Baumansicht Nickles

Da ich gerade etwas ungewollte "Freizeit" habe, wurden die müden Knochen mit dem Equipment an´s Fenster geschleift und etwas geknipskastelt.

Herausgekommen sind dann diese Geschichten und so zu den Eckdaten für die interessierten:

Als Bodys wurden die EOS 50D und 6DMkII verwendet. Flaschenboden dazu war das Sigma 150-600 Sports teils mit 1,4-Konverter. Die Bilder sind forengerecht skaliert und teils die reduzierten Vollbilder, teils die Ausschnitte.

Bearbeitet wurden meist nur die Farbwerte, Schatten/Glanzlichter und gelegentlich noch etwas unscharf maskiert. Für den Rest der Daten sind die EXIF drin.

Mond 1
Mond 2

Mond 3

Mond 4

Mond 5

Mond 6

Mond 7

Mond 8

Mit dem ganzen Gedöns vorne dran und bei den Brennweiten rennt der Mond förmlich durch den Sucher und jedes Verstellen des Schärferings lässt im Liveview das Bild wackeln wie einen Lämmerschwanz, als das man sich kaum zu atmen getraut beim Auslösen.
"Anyone who believes exponential growth can go on forever in a finite world is either a madman or an idiot (or an economist)" - Hellsongs
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Knoeppken fakiauso

„Supermond“

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Genau wie deine letzten hier dargestellten Bilder, sah der Mond auch bei uns aus. Sah echt prima aus, leider ist der Mond jetzt wieder abnehmend.

Editiert

Gruß
knoeppken

Computer sind großartig. Mit ihnen macht man die Fehler viel schneller.
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fakiauso Knoeppken

„Genau wie deine letzten hier dargestellten Bilder, sah der Mond auch bei uns aus. Sah echt prima aus, leider ist der Mond ...“

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Sah echt prima aus, leider ist der Mond jetzt wieder abnehmend.


Kann aber auch ein schönes Motiv sein, vor allem, wenn man den eigentlich unsichtbaren, weil im Schatten befindlichen Rand dann doch heraus zaubert.

Es hat aber auch prima gepasst, durch das trocken Kühle und die Ostluft war die Luft vorgestern sagenhaft klar und gestern war der Wetterumschwung bereits zu ahnen, denn in Bodennähe wurde diese bereits wieder diesig.

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Knoeppken fakiauso

„Kann aber auch ein schönes Motiv sein, vor allem, wenn man den eigentlich unsichtbaren, weil im Schatten befindlichen ...“

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Der Vollmond sieht zwar immer prima aus, allerdings stört er nun meine Nachtruhe. Das war früher nie so, ich denke ich werde alt. Nein ich heule nicht wie ein Wolf und bekomme auch keinen dickeren Pelz.  ;-)

Gruß
knoeppken

Computer sind großartig. Mit ihnen macht man die Fehler viel schneller.
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The Wasp fakiauso

„Supermond“

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Komisch, der alte Sack sieht noch genauso aus wie vor ein paar Jahren. Der wird und wird nicht älter. Vom Supermond hast du wenig, wenn du voll drauf hälst, da verkürzt sich nur die Belichtungszeit. Bei Belichtungsreihen von Landschaft mit Mond hat meine Kamera nicht mitgemacht. Das Ding war so hell, dass der Mond immer überstrahlt war. Das kenne ich aber schon.

Die besten Fotos, auf denen man sogar richtig Krater an den Seiten des Mondes sieht, mache ich, wenn es noch hell ist, der Mond aber schon zu sehen ist. Bei Vollmond klappt das aber nicht. Ich schätze mal, dass das am Einstrahlwinkel liegt.

Canon hat sogar eine Astrokamera herausgebracht, die EOS Ra: https://store.canon.de/canon-eos-ra-astrofotografie-kameragehaeuse/4180C008/

Das Ding wäre mir aber dann doch zu speziell...

Interessant für sowas aber vielleicht das: https://store.canon.de/canon-rf-800mm-f11-is-stm-objektiv/3987C005/

Leider mit RF-Anschluss, sonst hätte ich es längst. ;-) Aus meiner Sicht ist es aber egal, ob man 400 oder 800mm verwendet, der Mond ist zu weit weg, als dass das eine Rolle spielt. Oder irre ich mich da?

Danke für die Daten. :)

Ende
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xtom The Wasp

„Komisch, der alte Sack sieht noch genauso aus wie vor ein paar Jahren. Der wird und wird nicht älter. Vom Supermond hast ...“

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moinsen, mit ner 12 jahre alten 350 euro bridge gemacht, dafür gar nich schlecht...

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The Wasp xtom

„moinsen, mit ner 12 jahre alten 350 euro bridge gemacht, dafür gar nich schlecht...“

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Wenn man von der deutlichen chromatischen Aberration mal absieht. ;) Aber du zeigst es, die Krater sind gut zu sehen. Aktuelle Kameras diese Typs müssen sich nicht verstecken, man nehme nur die Sony R10 oder die halb so teure Panasonic FZ1000 II. Da habe ich Fotos gesehen...

Ende
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fakiauso The Wasp

„Wenn man von der deutlichen chromatischen Aberration mal absieht. Aber du zeigst es, die Krater sind gut zu sehen. Aktuelle ...“

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Die Bilder sind trotzdem recht ansehnlich. Gerade die Halbmonde sind durchaus etwas spannender vom Motiv her. Wobei die Krater auf dem dunklen Bild m.E. mehr heraustreten.

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fakiauso The Wasp

„Komisch, der alte Sack sieht noch genauso aus wie vor ein paar Jahren. Der wird und wird nicht älter. Vom Supermond hast ...“

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Komisch, der alte Sack sieht noch genauso aus wie vor ein paar Jahren. Der wird und wird nicht älter.


Der hat ja auch keinen Grund, dem Zeitgeist zu folgen und jede Mode mitzumachen. da steht der gewissermassen drüber. Da der Mond sich immer weiter entfernt auf seiner Umlaufbahn, muss das früher noch spektakulärer gewesen sein, noch dazu weil es da auch noch nicht so den Lichtsmog und den Dreck in der Atmosphäre gab wie jetzt.

Die besten Fotos, auf denen man sogar richtig Krater an den Seiten des Mondes sieht, mache ich, wenn es noch hell ist, der Mond aber schon zu sehen ist.


Sagen wir mal so, abends war es schlicht zu dunkel, wenn Luna sich zeigt und früh schlafe ich den Schlaf der Gerechten. Als Schichter geniesse ich da wirklich jeden Tag, wo ich auspennen kann. Vielleicht habe ich als Rentner mehr Bock auf solche Geschichten.

Wirklich interessante Objekte als Kontrast wie grössere Kirchtürme usw. stehen meist weniger frei oder man müsste sich da ein paar Aufnahmepunkte erschliessen. An der Stelle, wo es sich bei uns direkt lohnen würde, ist "zuviel drumrum" an Stromleitungen usw. Im Mai ist es ja nochmal so und wenn das Wetter und die Schicht passt, dann klatsche die Ausrüstung in den Kofferraum.

Der volle Kontrast zwischen Mond und dunklem Nachthimmel lässt natürlich jede Belichtungsmessung quietschen.

Canon hat sogar eine Astrokamera herausgebracht, die EOS Ra:


Das lohnt sich aber wirklich nur für die echten Freaks. Sonst tut es der normale Body per Adapter am Teleskop wahrscheinlich ebenso. Astro und Mond halte ich auch für nicht ganz dasselbe, denn für das Ablichten der Gestirne ist dann schon wie beim Teleskop etwas nötig, was auch die Himmelsbewegung kompensiert usw. Das wäre mir selbst als ambitioniertem Hobbyfotograf dann zu speziell und aufwendig.

Das RF-800 wäre mir trotz des relativ günstigen Preises zu wenig. Anfangsblende 11 ist zwar in der Baugrösse kaum besser möglich, aber dann lieber ein echtes 800er mit f=5.6. Das ist dann natürlich nicht mehr so handlich. Lohnen wird sich das m.E. für den Naturfotograf, der auf die Lichtstärke verzichten kann und lieber im Gestrüpp und ohne Stativ die Brennweite für den schnellen Schuss braucht. Himmelsfotografie findet mit Stativ statt und da ist das Gewicht nicht mehr so entscheidend.

Selbst beim Mond würde ich schon sagen, dass Brennweite etwas bringt. 800mm sind da schon ein guter Wert, 400mm m.E. zu wenig und bei 1000mm bist Du so oder so bereits im Teleskopbereich. Mit dem 200er plus Crop fand ich Mondbilder nicht sehr toll. An der 50D dagegen mit Crop und Konverter ist man beim 600er auf KB gerechnet bei 1344mm Brennweite - siehe Bild 5.

@knoeppken

Nein ich heule nicht wie ein Wolf und bekomme auch keinen dickeren Pelz. ;-)


Wenn Du den hättest, dann stört der Mond dafür nicht mehr;-)

Was mich viel mehr reizen würde, ist z.B. analoge Infrarotfotografie, weil dafür die Denke beim Bildaufbau wieder komplett anders ist als bei Farbe oder SW. Die Effekte sind dabei manchmal echt genial.

Ein Meister dieser Spielart war Klaus Ender, von dem ich leider erst jetzt erfahren habe, dass er bereits am 18.03.2021 gestorben ist, nachdemer bereits länger mit Parkinson gehandicapt war und zum Schluss noch völlig blind war. Für einen "sehenden" Menschen muss das so ziemlich das Schlimmste sein, was sich vorstellen lässt.

Mit diesem rein autodidaktischen Ausnahmefotograf fehlt nicht nur ein echter Könner hinter der Kamera in dieser Welt, sondern auch ein streitbarer Geist, der unabhängig vom jeweiligen System bei vielen Freveln an Natur und Gesellschaft den Verantwortlichen Paroli geboten hat und den Spiegel vorhielt. Zum Glück muss er nun auch nicht mehr erleben, wie als sein letztes Herzensprojekt der Königsstuhl mit einer unsäglichen Aussichtsbrücke verschandelt wird, die ausgerechnet in und an einem Naturschutzzentrum Natur einfach nur verhöhnt.

Oder um es mit Omnia zu sagen: Nur die Natur ist heilig!

Gedenken wir bei diesen Bildern einem Grossen - Klaus Ender.

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Knoeppken fakiauso

„Der hat ja auch keinen Grund, dem Zeitgeist zu folgen und jede Mode mitzumachen. da steht der gewissermassen drüber. Da ...“

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Gedenken wir bei diesen Bildern einem Grossen - Klaus Ender.

Danke für den Hinweis. Da sind wirklich ein paar ganz tolle Bilder dabei, das schreibe ich natürlich als absoluter Laie.

Gruß
knoeppken

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fakiauso Knoeppken

„Danke für den Hinweis. Da sind wirklich ein paar ganz tolle Bilder dabei, das schreibe ich natürlich als absoluter Laie. ...“

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Bei Klaus Ender ist schon die Arbeitsweise interessant gewesen. Während die gängige Methode selbst zu Analogzeiten bei den Profis das Verschiessen von Film war, um dann aus den Reihen das beste Bild zu nehmen, hat er kaum mehr als eine Handvoll Aufnahmen gemacht pro Motiv. meistens sogar wirklich nur eine Einzige, die aber dann vorher im Kopf entstanden ist und dann beim Auslösen stimmen musste.

So gesehen ist die "Ausbeute" an guten Aufnahmen erst recht unglaublich, vor allem wenn man das mal mit der Flut an Fotos vergleicht, die einem heute auf die Glüsen stürzen. Da mag ich gar nicht wissen, wieviele "versaute" Fotos dazu gehören. Mit Film war das für einen Amateur gar nicht möglich.

Umgekehrt gibt es natürlich Situationen beim Fotografieren, die von einem möglichen Versuch bis zum Serienbild von x Aufnahmen, um dann wirklich das Foto zu haben. Das liegt aber dann auch ausserhalb jeder Urlaubsknipserei oder selbst fortgeschrittener Hobbyarbeit.

Da sind wirklich ein paar ganz tolle Bilder dabei, das schreibe ich natürlich als absoluter Laie.


Das reine Beurteilen eines Bildes ist gar nicht so schwer.

Grundsätzlich muss das Motiv einmal als solches klar zu erkennen sein.

Dann kommt dazu das Einhalten des goldenen Schnitts, weil wir Menschen nun einmal beim Gucken so geprägt sind. Dreieckige Formen werde auch als angenehm empfunden beim Betrachten und daher auch die Drittelteilung von Suchern. Motiv in Bildmitte - auslösen - fertig ist maximal langweilig und sollte nur gemacht werden, wenn es sonst nicht anders geht.

Teilt man dann die Bildebenen sauber in Vordergrund, Motivebene, Hintergrund und lässt bis auf das Motiv alles andere absaufen, ist es auch nicht schlecht.

Und wenn dann die Schärfe noch da liegt, wo sie hin soll, hat man auch nicht alles falsch gemacht.

Mit diesen Grundsätzen kann man auch als Laie quasi jedes Bild oder Foto ganz gut beurteilen und das hat absolut nichts damit zu tun, ob man sich nun an dem Dargestellten recht begeistern kann, denn das ist über das Eigentliche hinaus bereits Geschmack und der ist bekanntlich bei jedem verschieden.

Fängt man dann noch an, Linien, Formen, wasweissich gezielt für das Führen des Auges zu nutzen und/oder die obigen Regeln bewusst zu brechen, kann selbst das langweiligste Motiv spannend werden und ganz am Ende völleischt sogar Kunst daraus werden. Aber dafür gibt es dann wieder andere, die das beurteilen, und manches ist ja erst Kunst geworden, als es eigentlich schon gar keine mehr war;-)

Und mir will schon wieder einen Anfall von tl;dr haben, daher schon wieder ein Dankeschön an die, welche bis hierhin mitgelesen haben!

"Anyone who believes exponential growth can go on forever in a finite world is either a madman or an idiot (or an economist)" - Hellsongs
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Knoeppken fakiauso

„Bei Klaus Ender ist schon die Arbeitsweise interessant gewesen. Während die gängige Methode selbst zu Analogzeiten bei ...“

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Für mich sind das alles böhmische Dörfer.

Vereinfacht ausgedrückt: Entweder finde ich ein Bild gut oder nicht, da ist mir die vorher verwendete Technik aber so was von egal, das bringe ich auch so zum Ausdruck.

Ist doch ähnlich wie bei der Musik oder Filmen. Wie oft bekam ein bestimmter Film einen Oscar für was auch immer, den ich absolut blöd fand, wie oft bekam ein Film die heftigste Kritik, den ich aber dennoch gut fand. Die Technik dazu muss natürlich sein, der persönliche Geschmack spielt aber auch eine nicht gerade geringe Rolle.

Für mich sehen deine stets hier eingestellten Bilder gut aus, auch die von dir verlinkten - feddich. ;-)

Gruß
knoeppken

Computer sind großartig. Mit ihnen macht man die Fehler viel schneller.
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AlfUlm Knoeppken

„Für mich sind das alles böhmische Dörfer. Vereinfacht ausgedrückt: Entweder finde ich ein Bild gut oder nicht, da ist ...“

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Für mich sind das alles böhmische Dörfer. Vereinfacht ausgedrückt: Entweder finde ich ein Bild gut oder nicht, da ist mir die vorher verwendete Technik aber so was von egal, das bringe ich auch so zum Ausdruck.

Dem kann ich nur zustimmen:
Aber wer sich mit Fotografie oder Video oder Musik näher befasst, denkt da natürlich anders.
Die "Spezialisten" werden aber das uns Laien nachsehen, wir erteilen ja auch keine guten Ratschläge.

Gruß alfulm

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