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Helmpflicht in Benin, Westafrika..

luttyy / 10 Antworten / Baumansicht Nickles

Bekomme ich gerade aus Frankreich. Die Franzosen hatten dort lange das "Sagen"..

Gruß

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gelöscht_301121 luttyy

„Helmpflicht in Benin, Westafrika..“

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Hallo lutty,

danke für den Beitrag, er zeigt doch sehr eindrucksvoll die menschliche Kreativität. Meinst Du, dass das französiche "Savoir vivre" dort noch immer einen gewissen Einfluss hat?

Grüße,

Michael

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luttyy gelöscht_301121

„Hallo lutty, danke für den Beitrag, er zeigt doch sehr ...“

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Zumindest die Amtssprache ist noch französisch.. ;-)

Gruß

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gelöscht_321652 luttyy

„Zumindest die Amtssprache ist noch französisch.. - Gruß“

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Es fällt mir schwer die Bilder ernst zu nehmen, doch die Menschen sind sicher in dem Glauben, den ausreichenden Schutz für ihren Kopf gefunden zu haben. Sicher ist ihnen nicht bewusst, welche Kräfte auf den Kopf wirken, wenn der Ernstfall eintritt. Diese Eimer oder "Pötte" richten mehr Schaden an als sie verhindern sollen :-)

Dieses ist aber sicher nur die Sichtweise eines, aus dem Überfluss kommenden, Menschen, der die wirklichen Zustände in der "Dritten Welt" nur aus der Zeitung kennt.

MfG

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Alpha13 gelöscht_301121

„Hallo lutty, danke für den Beitrag, er zeigt doch sehr ...“

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Geldnot ist die Triebfeder für die da gezeigte Kreativität und scheinbar überprüft da die Polizei neuerdings die Helmpflicht und kassiert.

Die Lebenskunst fast aller Afrikaner besteht in erster Linie darin zu überleben und das hat mit Frankreich überhaupt nix zu tun!

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gelöscht_301121 Alpha13

„Geldnot ist die Triebfeder für die da gezeigte Kreativität ...“

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Geldnot ist die Triebfeder für die da gezeigte Kreativität

Hallo,

danke, darauf wäre ich nie gekommen! Vielleicht sollte ich meine Beiträge - falls nötig - als ironisch kennzeichnen. Es ging mir nicht darum, etwas lächerlich zu machen, sondern, weil vom TO erwähnt, um Frankreich und dessen "Lebensart"; die Art, wie gerade in France manche Dinge, die von "oben" angeordnet, oft karikiert werden.

Geldnot

Ich würde es eher als Armut im allerweitesten Sinne bezeichnen.

Die Lebenskunst fast aller Afrikaner besteht in erster Linie darin zu überleben

In eigener Sache: Nach über 25 Jahren bei MSF *)  habe ich mehr davon gesehen als die meisten der hier anwesenden User.

Grüße,

Michael

*) Médecins sans frontières (Ärzte ohne Grenzen)

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jueki gelöscht_301121

„Hallo, danke, darauf wäre ich nie gekommen! Vielleicht ...“

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Nach über 25 Jahren bei MSF

Wollte ich schon lange mal sagen:
Meine allergrößte Hochachtung Dir und Deinen Mitstreitern!

Jürgen

- Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen "NEIN!" Kurt Tucholsky
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gelöscht_301121 jueki

„Wollte ich schon lange mal sagen: Meine allergrößte ...“

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Hallo,

Danke. Ach weißt Du, zuerst ist es Abenteuerlust, dann ist es Betroffenheit, dann wird es Wut, dann wird es Verzweiflung und dann ist es nur noch Mitleid, Abgestumpftheit und Routine. Zuletzt bleiben viele (teilweise quälende) Erinnerungen und sehr oft eine ruinierte Gesundheit.

Aber es bleiben auch: Viele lebenslange Freunde jeder Art, die Erfahrung von echter Freundschaft und Dankbarkeit, manchmal ein paar Orden irgendeines, schon nicht mehr existierenden Regimes und ..

... eine kleine Rente und die Gewissheit oder Hoffnung, ein ganz klein wenig zur Verbesserung, zur Menschlichkeit beigetragen zu haben. Und ein noch immer funktionierendes Netzwerk von Gleichgesinnten, dass einen trägt, auffängt und tröstet.

Grüße,

Michael

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xtom gelöscht_301121

„Hallo, Danke. Ach weißt Du, zuerst ist es Abenteuerlust, ...“

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Abenteuerlust, dann ist es Betroffenheit, dann wird es Wut, dann wird es Verzweiflung und dann ist es nur noch Mitleid

das ist SOOO gut getroffen.....

aber eins möcht ich hinzufügen, HOFFNUNG....

bin auch seit mehr als 25 jahren in aller herren länder unterwegs, meist privat, aber auch beruflich, und hab ebenso extrem viel armut gesehen....

armut, wie du auch betonst, und nicht geldnot....

armut, die sich leute die sie nicht gesehen haben definitiv nicht im geringsten vorstellen können.....

aber die hoffnung....

als ich z. bsp. in benin einem jungen burschen nen crash kurs im moped schrauben verpaßt hab, und ihm danach mein werkzeug und n bissl geld überlassen hab um ein business zu starten, bestand die hoffnung daß er sich ein leben damit verdienen konnte....

bin leider nie wieder hingekommen, keine ahnung was draus geworden ist....

in mauretanien war ein junger senegalese zugange, der echt pfiffig war, und ideen und pläne hatte....

300 eu als startkapital hat er angesagt, was ist das für unsereins, hab ich ihm gegeben......

die hoffnung und auch der lebensmut und wille in manchen ländern sind soo großartig, und lassen die menschen überleben, und nicht selten sind sie dabei fröhlicher und netter als viele hier....

na ja, kennst du sicher alles.....

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Fetzen luttyy

„Helmpflicht in Benin, Westafrika..“

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Bild Nr 3 und 5 finde ich besonders bemerkenswert. Nr 3 hat das Zeug zu einem Klassiker! Zwinkernd Nr 5 ist wahrscheinlich die beste Lösung bezüglich der Schutzwirkung, solange das Weidengeflecht auf der Rübe bleibt und sie sich vielleicht ein Loch für die Augen rein schneidet. Ansonsten haben die Kopfbedeckungen etwas multifunktionales, fast schon japanisch-praktisches an sich.

Ich habe mir angeregt durch diesen Thread mal meine oben ohne Motorradbilder angesehen. Ganz schön blöd gewesen, damals, aber Spaß hat es trotzdem gemacht.

Das wahre Leben ist nicht der Kampf zwischen Gut und Böse, sondern zwischen Böse und noch Schlimmeren!(Joseph Brodsky)
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michaelg123 luttyy

„Helmpflicht in Benin, Westafrika..“

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^die leute mit den töpfen auf dem kopf ,.. aber ist praktisch bei einen unfall kann man sie in stücken von der strasse holen

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