Audio-Hardware 6.425 Themen, 20.960 Beiträge

Lautsprecher-Stecker hat gefährliche Überspannung

JiPi / 8 Antworten / Baumansicht Nickles

Frohe Weihnachten euch allen ! - Frage:

gibt es ein "Schutzgerät", zwischen Computer - Audioausgang (grüne Buchse) und Soundboxen mit 220V-Netzteil ?

Ich hatte bisher die Boxen  Logitech LP S-0264B (auch Logitech X-140 2.0 genannnt) mit integriertem Netzteil. Leider war jetzt ein Defekt vorhanden - lautes Brummen und auf dem 3,5-Klinkenstecker waren 80 V Wechselstrom ! (mit Multimeter gemessen gegen Schutzleiter von Steckdose).
Für das Mainboard ist das bestimmt nicht günstig...gibt es da überhaupt eine Schutzschaltung am Audio-Ausgang hinten ?
Könnt Ihr mir evtl. ein Gerät empfehlen, daß eine mögliche Überspannung bei einem Defekt auf der Audio-Leitung verhindert?

Ich danke für Antworten!

Gruß JiPi

bei Antwort benachrichtigen
dirk1962 JiPi

„Lautsprecher-Stecker hat gefährliche Überspannung“

Optionen

Hallo JiPi,

selber bauen?

http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/ovprot.htm

Wenn Du mit einem digitalen MM gemessen hast, waren die 80V wahrscheinlich nicht echt.

Gruß
Dirk

Das Leben beginnt auf alle Fälle - in einer Zelle ... und manchmal endet's auch bei Strolchen, in einer solchen. (Heinz Erhardt)
bei Antwort benachrichtigen
JiPi dirk1962

„Hallo JiPi, selber bauen? http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/ovprot.htm Wenn Du mit einem digitalen MM ...“

Optionen

hallo dirk1962, danke für deine Antwort.

Eigentlich müßte doch eine passende Z-Diode (2-Wege) ausreichen, um

Überspannung von der Niederspannung (5 V) abzuhalten. Bei vom PC-Lautsprecher extern

getrennten Netzteil ist es noch einfacher heranzukommen.

Bei meinen defekten war kein Herankommen - keine Schrauben, wahrscheinlich

verklebt/verpreßt.

bei Antwort benachrichtigen
mawe2 JiPi

„hallo dirk1962, danke für deine Antwort. Eigentlich müßte doch eine passende Z-Diode 2-Wege ausreichen, um Überspannung ...“

Optionen
Bei meinen defekten war kein Herankommen - keine Schrauben, wahrscheinlich verklebt/verpreßt.
Bei vom PC-Lautsprecher extern getrennten Netzteil ist es noch einfacher heranzukommen.

Steckernetzteile sind genau so verklebt/verpresst, ein Herankommen ist dort genau so unwahrscheinlich wie in Deinem Fall.

Wenn an dieser Stelle ein Schutz vor Überspannung nötig wäre, würden entweder die Hersteller der PC-Lautsprecher oder die Hersteller der PCs diesen Schutz gleich einbauen.

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
bei Antwort benachrichtigen
JiPi mawe2

„Steckernetzteile sind genau so verklebt/verpresst, ein Herankommen ist dort genau so unwahrscheinlich wie in Deinem Fall. ...“

Optionen

nicht immer - mein Steckernetzteil z:b. von meiner externer Festplatte hat einen 5V-Stecker

(rund) mit entspr. 1,5m langem Kabel.

Ob es nun bei meinen neuen PC-Lautsprechern der Fall ist, weiß ich noch nicht

(https://www.amazon.de/dp/B000V09XHU/ref=pe_386171_38075861_TE_item),

da noch nicht  eingetroffen. Aber man könnte z.B. nach der Garantiezeit das 5V-Kabel kappen und mit Stecker/Buchse versehen. Dazwischen dann eine elektronische Überwachung.

bei Antwort benachrichtigen
mawe2 JiPi

„nicht immer - mein Steckernetzteil z:b. von meiner externer Festplatte hat einen 5V-Stecker rund mit entspr. 1,5m langem ...“

Optionen
nicht immer - mein Steckernetzteil z:b. von meiner externer Festplatte hat einen 5V-Stecker (rund) mit entspr. 1,5m langem Kabel

Das sagt aber nichts darüber aus, ob man es leicht öffnen kann!

Hat dieses Netzteil tatsächlich leicht zugängliche Schrauben zum Öffnen??? Die meisten heute üblichen Netzteile haben sowas nicht.

Aber man könnte z.B. nach der Garantiezeit das 5V-Kabel kappen und mit Stecker/Buchse versehen. Dazwischen dann eine elektronische Überwachung.

Kann man machen. Aber wozu?

Ich benutze jetzt über 30 Jahre solche Systeme und habe noch nie Probleme mit (externen) Überspannungen am Audio-Ausgang gehabt. Und ich habe auch noch nie woanders welche erlebt.

Das Problem ist also äußerst theoretisch.

Und wie sich eine - wie auch immer geartete - Schutzschaltung auf den Sound auswirkt, weißt Du auch nicht. Im Zweifelsfall klingt es einfach furchtbar bei gleichzeitigem "Schutz" dieses furchtbaren Klangs.

Die Chance, durch so eine Bastellösung erst recht einen Schaden zu verursachen dürfte erheblich größer sein als der erwartete Nutzen.

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
bei Antwort benachrichtigen
JiPi mawe2

„Das sagt aber nichts darüber aus, ob man es leicht öffnen kann! Hat dieses Netzteil tatsächlich leicht zugängliche ...“

Optionen

ja-leider bin ich etwas frustriert, weil kurz vor Weihnachten bei meinem Mainboard-

GA-Z77P-D3 das PC-Netzteil defekt ging, die 5V Spannung schwankte stark- das wurde in einer PC-Werkstatt festgestellt, nachdem ich nicht mehr ins Bios kam. Neues Netzteil,

das gleiche. Da es keine 1155er-Boards mehr gibt, mußte ich alles neu aufrüsten.

So - und jetzt - nachdem ich mein neues System 1151 eingebaut und nutzen will, stelle ich fest, daß meine o.g. LPs laut brummten und ich beim Anfassen des 3,5mmm-Klinkensteckers eine "gewischt" bekam. Dann habe ich mit dem Multizet zw. Klinkenstecker und PC-Gehäuse bzw. zum Schutzkontakt der Steckdose 80  V -Wechselstrom gemessen.

Da stellt sich die Frage - welches Teil hat welches kaputt gemacht - und ist ein

Audio-Eingang vom Mainboard gegen 220V Wechselstrom abgesichert?

Gerade die heutigen China-Netzteil versagen des öfteren ihren Dienst. Erst vor 2 Wochen mußte ich festellen, daß das Netzteil meiner externen Festplatte am TV nicht mehr ging.

Neues bestellt und ersetzt  und die Festplatte funktioniert wieder.

Vielleicht waren die Netzteile vor 30 Jahren auch sicherer und von besserer Qualität

als heute....

(das PC-Netzteil war übrigens ein Seasonic 520W 80 Plus, 5 Jahre alt)

- und alle relevanten Steckdosen sind mit Blitzschutzsteckdosen abgesichert-

bei Antwort benachrichtigen
gelöscht_84526 JiPi

„ja-leider bin ich etwas frustriert, weil kurz vor Weihnachten bei meinem Mainboard- GA-Z77P-D3 das PC-Netzteil defekt ging, ...“

Optionen
Da es keine 1155er-Boards mehr gibt,

Wo? Bei deinem Händler vor Ort?

Ich würde mal bei Amazon, eBay oder sonstigen Stellen suchen, da wirst du mit solchen Boards noch totgeschmissen, nicht nur mit gebrauchten, sondern auch mit neuen....

Hier mal ein Link zu Amazon: https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&url=search-alias%3Daps&field-keywords=Mainboard+so+1155

bei Antwort benachrichtigen
JiPi gelöscht_84526

„Wo? Bei deinem Händler vor Ort? Ich würde mal bei Amazon, eBay oder sonstigen Stellen suchen, da wirst du mit solchen ...“

Optionen

ich habe gesucht nach ATX,  mind. 6x SATA (oder 5 x SATA und 1x mSATA), USB 3.0,

der Preis sollte bis max. 120 Euro gehen.

6xSATA (davon 2x SATA3), PCIe 3.0  und USB 3.0  war Bedingung.

Einen Anbieter hatte ich dann bei ebay gefunden mit Asrock (aus Niederlande, vom Hersteller generalüberholt,

http://www.ebay.de/itm/ASRock-P67-Pro-LGA-1155-Sockel-H2-Intel-Motherboard-Retail-/222328642878?ssPageName=ADME:X:RRIRTB:DE:3160.

Dann kam das Board für 100 Euro hier an:

nichts war so wie im Angebot - kein HDMI, kein USB3.0, kein eSATA. und nur SATA2.

Es war ein anderes. Habs zurückgeschickt, Gottseidank habe ich mein Geld wiederbekommen.

Und die Suchmaschinen ideaolo.de, Geizhals.de, Hadwareschotte.de gaben auch nicht gerade entspr. Ergebnisse.

bei Antwort benachrichtigen