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AOMEI Backupper

Geno1 / 14 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo,
ich habe versuchsweise dieses Programm installiert und eine Systemsicherung durchgeführt.

Alles ist schnell und übersichtlich abgelaufen, allerdings habe ich jetzt einen leichten Bammel vor einer Wiederherstellung.

Hat jemand Erfahrungen mit diesem Programm und kann mir etwas dazu sagen?

Gruß

Egon

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gelöscht_314906 Geno1

„AOMEI Backupper“

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Hi Geno 1,

ich hab schon mehrere Programme ausprobiert ( AOMEI- Macrium- Acronis True Image-Redo Backup und Clonezilla ) am liebsten arbeite ich mit ATI 16 Aomei und Macrium.

Ausfälle gab es schon bei allen, ich nehme diese Programme nur zum System Image,meine Dateien sichere ich mit Free File Sync.

Wenn eines der Programme versagt hab ich immer noch 4 andere, eines schafft es dann schon !

Ich sichere mein System immer vom Wiederherstellungs Medium, ich trau der Sicherung aus den laufenden Windows nicht.

AOMEI ist für eine Freeware echt gut!!

Ich rate dir sichere mit mehreren Tools, eines geht im Notfall immer.

Gruss Rowoll

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Geno1 gelöscht_314906

„Hi Geno 1, ich hab schon mehrere Programme ausprobiert AOMEI- Macrium- Acronis True Image-Redo Backup und Clonezilla am ...“

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Danke Rowoll, natürlich sichere ich das System immer noch mit True Image und meine Daten seit vielen Jahren mit Allsync.

AOMEI macht jedoch mit der abschließenden Integritätsprüfung einen recht ordentlichen Eindruck.
Mir geht es aber auch so, dass ich bei der Sicherung aus dem laufenden System doch etwas skeptisch bin.

Gruß

Egon

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gelöscht_314906 Geno1

„Danke Rowoll, natürlich sichere ich das System immer noch mit True Image und meine Daten seit vielen Jahren mit Allsync. ...“

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Hi Geno,

früher setzte ich voll auf Acronis True Image, wobei ich schnell merkte auch da kann was schief gehen. Es muss nicht immer ein Kaufprogramm sein da Freeware auch gut sein kann.

Einfach mal durchprobieren, aber ich war bei der ersten Wiederherstellung echt erstaund von AOMEI !

Gruss RowollLächelnd

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Knoeppken Geno1

„Danke Rowoll, natürlich sichere ich das System immer noch mit True Image und meine Daten seit vielen Jahren mit Allsync. ...“

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Hallo Geno1,

wenn du eine Ersatzfestplatte hast, dann könntest du die Sicherung (der Partition) auf diese zurückspielen. Dann siehst du ja ob alles funktioniert. OK, bei einem Notebook wäre es schwieriger, bei einem Standrechner ratzfatz machbar.

In meinem Standrecher ist ein Wechselrahmen verbaut, da kann ich schnell eine zusätzliche Festplatte reinschieben, dann entweder klonen oder ein Image testen und abschließend von dieser Platte booten. So bin ich für den "Ernstfall" gerüstet.

Gruß
knoeppken

Computer sind großartig. Mit ihnen macht man die Fehler viel schneller.
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Geno1 Knoeppken

„Hallo Geno1, wenn du eine Ersatzfestplatte hast, dann könntest du die Sicherung der Partition auf diese zurückspielen. ...“

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Hallo Knoeppken,

ich habe auch noch einen Desktop-PC, der allerdings ein Rentnerdasein auslebt. Ich habe ihn wohl mindestens 2 Jahre nicht mehr in Betrieb genommen.

Aber wenn bei der Wiederherstellung etwas schief geht, habe ich ja immer noch True Image im Hintergrund. Ich werde natürlich jetzt eine Systemsicherung immer mit beiden Programmen ausführen. Es wird schon gut gehen,

Gruß

Egon

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Knoeppken Geno1

„Hallo Knoeppken, ich habe auch noch einen Desktop-PC, der allerdings ein Rentnerdasein auslebt. Ich habe ihn wohl ...“

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Ich werde natürlich jetzt eine Systemsicherung immer mit beiden Programmen ausführen. Es wird schon gut gehen,

Das ist gut so und das denke ich auch.

Gruß
knoeppken

Computer sind großartig. Mit ihnen macht man die Fehler viel schneller.
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fakiauso Geno1

„Danke Rowoll, natürlich sichere ich das System immer noch mit True Image und meine Daten seit vielen Jahren mit Allsync. ...“

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Mir geht es aber auch so, dass ich bei der Sicherung aus dem laufenden System doch etwas skeptisch bin.


Hi

Du kannst auch mit dem Backupper ein Notfall-Medium erstellen:

http://www.backup-utility.com/de/features/create-bootable-disc.html

Wenn Du Dir nicht sicher bist ob das geklappt hat, dann hast Du vielleicht ein ungenutzte Platte herumliegen? Auf diese stellst Du die Sicherung wieder her und dann siehst Du ja, ob es läuft oder nicht.
Die Original-Platte würde ich jetzt für den ersten Versuch nicht gerade nehmen, falls es doch danebengeht. Ausser natürlich Du bist Dir sicher, das ein zweites Image von Acronis funktioniert.
Den Backupper werde ich mir demnächst zur Brust nehmen, wenn ein Linux-Installationen fällig sind. Mal sehen, wie er sich da so schlägt, gerade beim Bootloader.

Sonst wurde von den Mitforisten eigentlich alles bereits gesagt.

"Anyone who believes exponential growth can go on forever in a finite world is either a madman or an idiot (or an economist)" - Hellsongs
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Greif 72 Geno1

„AOMEI Backupper“

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Hallo Egon,

ich teste momentan mehrere Backup-Programme auf meinem UEFI /GPT System. Darunter unter anderem auch den AOMEI Backupper. Da meine Tests unter unterschiedlichen Bedingungen aber noch nicht abgeschlossen sind (Habe gerade noch einen neuen Testkandidaten gefunden), kann ich natürlich noch keine endgültigen Angaben machen. So fehlt z.B. noch der komplette Test von SSD-Systemen auf HDD-Images. Grundsätzlich hat sich der AOMEI Backupper in den Tests bisher recht wacker geschlagen und immer ein wieder lauffähiges System hinbekommen; jedoch hat er bei einer dieser Wiederherstellungen die normale Windows Bootumgebung des UEFI Systems zerstört und dafür eine neue angelegt. So hat aber jedes der bisher von mir getesteten Programme bis jetzt Stärken und Schwächen aufgezeigt. Werde vielleicht nach Abschluß der Test einen kleinen Bericht  der von mir gewonnenen Erfahrungen abgeben. Werde auch mein eigenes bisheriges Backupverhalten wahrscheinlich grundsätzlich ändern müssen.

Es wird Dir aber keiner garantieren können, dass das Zurückspielen des Images auf deinem System wirklich funktioniert. Das kann man nur im Selbstversuch herausfinden. Zur Absicherung solcher Aktionen hat man dann am Besten noch ein Klon der Bootpatition als auch der Systempatition in Hinterhand. Dieser Klon sollte natürlich auch am besten mit einem so strohdummen Tool wie Clonezilla erstellt worden sein, damit man sich auf die absolute Identizität der Kopie verlassen kann. Probleme könnten da dann nur noch ein schlechtes Alignement beim Zurückspielen auf SSD sein, aber man hat zumindest ein lauffähiges System.

Gruß Hartmut

Rei bonae tempus est et air, quis ex abdomine oritur, sagitta non est!
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Geno1 Greif 72

„Hallo Egon, ich teste momentan mehrere Backup-Programme auf meinem UEFI /GPT System. Darunter unter anderem auch den AOMEI ...“

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Danke Hartmut, das ist ja recht aufschlussreich, was du da berichtet hast.

Bisher habe ich eigentlich nur Gutes über AOMEI erfahren - und natürlich habe ich, wie ich oben bereits an Knoeppken berichtete, mein True Image in der Hinterhand.

Gruß Egon

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fakiauso Geno1

„AOMEI Backupper“

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Sodele - dann wecken wir hier auch mal wieder einen Thread auf, denn es steht noch ein Fazit aus.

Jetzt war endlich etwas Luft für Spielereien und die wurde für das Umziehen eines Ubuntu von HDD auf SSD mit dem Backupper genutzt.
Grob der Verlauf:

- den aktuellsten Backupper installiert
- das Rescue-Medium als WINPE-Variante erstellt
- damit gebootet und angefangen zu spielen

Direktes Klonen funktionierte bei mir nicht, sondern es lief nur über das Erstellen eines Backups der Platte und dieses wurde dann unter Optimieren für SSD auf die SSD gezogen. Dabei war das Quelllaufwerk mit 160GB kleiner als die 240er SSD.

An Nacharbeiten fiel dann ebenfalls noch das zu Erwartende an:

- Anpassen der Partitionen mit GParted, bin mir aber nicht sicher, ob es nur daran lag, dass die swap das Ende der Platte darstellte und damit limitierte. Diese wurde kurzerhand ausgehängt, gelöscht und am Ende der Platte neu erstellt. Ist swap eine primäre Partition, kann man die vielleicht auch nur verschieben

- die /-Partition bei meiner reinen Testgurke wurde danach noch auf die maximale Grösse erweitert (bei mehreren eingerichteten dürfte da in erster Linie /home vergrössert werden)

- anschliessend noch in der /etc/fstab die neue UUID für die swap erneuert (dazu kann man 2 Terminals öffnen, im ersten öffnet man mit dem Editor seiner Wahl die /etc/fstab und löscht die alte UUID, im zweiten lässt man sich mittels sudo blkid die Kennung anzeigen. Die UUID wird dann einfach aus der Anzeige des Terminals kopiert und im Editor wieder eingefügt, abspeichern und fertig)

- zum Schluss noch auf Verdacht ein sudo update-grub und ein sudo grub-install /dev/sda und damit war das für ein MBR-System getan.

Fazit: Perfekt ist anders, aber immerhin erhielt man ein startendes System, in welchem das weitere Anpassen erfolgen konnte ohne Zuhilfenahme eines weiteren Live-Systems.
Die Geschwindigkeit war beim Sichern und Wiederherstellen eher gemütlich, das kann ATI besser, aber für den einmaligen Umzug tut es das auch.

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Greif 72 fakiauso

„Sodele - dann wecken wir hier auch mal wieder einen Thread auf, denn es steht noch ein Fazit aus. Jetzt war endlich etwas ...“

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Möchte auch einen Zwischenbericht über meine Versuche mit dem Backupper und anderen Systemsicherungswerkzeugen auf Win10 UEFI Basis abgeben. Viele gute auf MBR Systemen bewährte kostenlose Backupprogramme sind leider nicht kompatibel zu UEFI und GPT. Daher habe ich mich entschlossen die Funktionalität von einigen unter verschiedenen Bedingungen zu überprüfen. Hierbei habe ich mich auf Systeme beschränkt, die ein Image des Betriebssystem erzeugen und dieses bei Bedarf von der externen Speicherung auf USB3 Festplatte (MBR) zurückspielen können (Wahrscheinlich die häufigste Methode der Systemsicherung). Das Image habe ich jeweils aus dem laufendem Win10 gemacht, wobei der hybernate Modus bei mir schon wegen der noch 3 vorhandenen Linux-Distris auf der HDD abgeschaltet ist. Das Zurückspielen der Images erfolge durch Booten des Sticks der jeweiligen Wiederherstellungswerkzeuge der Programme.

Der AOMEI Backupper schlug sich bei diesen Tests erstaunlich gut und lag bezüglich Geschindigkeit meist auf dem ersten Platz. (So bei Imageerstellung und Überprüfung des Images) Nur beim Zurückspielen wurde er von ATI 2016 deutlich übertroffen. Jedoch einmal unter UEFI Fastbootbedingungen wurde die vorhandene Win10 Bootumgebung defekt und dafür eine Neue zusätzliche erstellt. Ob das jetzt ein Fehler des Backuppers war, oder andere Gründe hatte, kann ich nicht sagen; aber mit der neuen Bootumgebung funktionierte der Systemstart dann wieder tadellos.  Nach ein paar weiteren Zurückspielaktionen verschwand dann auch die defekte Bootauswahl aus dem BIOS-Menue und auch die Auswahl von Win10 aus dem Linux-Boot-Menü funktionierte einwandfrei. Bei weiteren Versuchen mit dem Backupper unter unter Fastbootbedingungen trat der "Fehler" nicht mehr auf und auch alle anderen Programme schrieben ihre Images auf diesen neuen Booteintrag zurück. Fehlt noch der Test unter SSD Bedingungen, wo besonders auf alignment und kompatible Größe der C: Partition des Betriebssystems geachtet wird (Problem bei manchen Programmen ist mir bekannt). Der Backupper liegt auf jedem Fall noch sehr gut in meinem kleinen Rennen!

Alle bisher getesten Programme haben eine deutschsprachige Menüführung, nur beim Backupper war diese auf dem Stick in englisch, was aber wahrscheinlich zu verschmerzen ist.

Da auch noch neue Programme in die Testreihe aufgenommen werden, wirds bis zum endgültigen Abschlußvergleich noch ein Weilchen dauern.

Was mich noch interessieren würde beim "Klonen" mit dem Backupper auf SSD ist, wie das denn mit den ganzen Einstellungen für den SSD-Betrieb geklappt hat? Hat das mit dem alignment direkt gepasst, wurde TRIM für die SSD mit Cron-Job automatisch erstellt und geschah die Schreibreduzierung mit relatime automatisch, oder musste das alles noch hinterher eingestellt werden? Linux ist ja bezüglich solcher Hardwareerkennung und Einrichtung viel intelligenter als Windows, aber hat das so funktioniert ohne großen Aufwand? Ich habe da so meine Zweifel und wäre als Linux-Rookie da bestimmt gescheitert. Habe ja schon Schwierigkeiten diese Sachen alle zu überprüfen und alleine nur den Wert für die swappiness zu optimieren.

Gruß

Hartmut

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wiuwe Greif 72

„Möchte auch einen Zwischenbericht über meine Versuche mit dem Backupper und anderen Systemsicherungswerkzeugen auf Win10 ...“

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Hallo Geno,

als ein kostenloses Backup Tool ist Aomei Backupper sehr gut. Außerdem kann ich EaseUS Todo Backup  empfehlen. Diese Software bietet Backup, Festplattenklon und Lösung für Notfallwiederherstellung, unterstützt ein-Klick System-, Datei- und Anwendung-Backup. 

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Greif 72 wiuwe

„Hallo Geno, als ein kostenloses Backup Tool ist Aomei Backupper sehr gut. Außerdem kann ich EaseUS Todo Backup empfehlen. ...“

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Hallo wiuwe,

ich benutze auch EaseUS Todo Backup für mein System und halte das daher für ein brauchbares Programm. Ich benutze noch die Free 8.9 Version. Jedoch hat natürlich auch dieses Backup-Programm so seine Schwächen. Z.B. beim eventuell nicht funktionierendem Zurückspielen des Backups auf SSD! Auch das Datei-Backup muss man mehr oder weniger als ungeeignet ansehen, da allein das Auffinden 2x solange dauert, wie das Zurückspielen des ganzen Systembackups. Bei Datenpartitionen sieht das zwar anders aus, die sichert man aber eher nicht über ein Image.

Für das Wiederherstellen bei eventuellen Problemen benutze ich eher andere Spezialsysteme. Ich arbeite auf einem UEFI-System. Hast Du da eventuell Erfahrungen, wie die Notfallwiederherstellung funktioniert, und wenn bitte unter welchen Bedingungen UEFI oder BIOS. Würde mich sehr interessieren.

Gruß

Hartmut

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wiuwe Greif 72

„Hallo wiuwe, ich benutze auch EaseUS Todo Backup für mein System und halte das daher für ein brauchbares Programm. Ich ...“

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ich benutze die Version 9.2 und habe dein Problem nicht getoffen. Du kannst mal die Software auch updaten. Wenn es noch nicht funtioniert, wende an den Support unter support@todo-backup.com.

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