suche LOW LEVEL TOOL, das sich aus Win XP starten lässt; ich hatte es bereits, fuktionniert einwandfrein, v.a. für externe Datenträger.
Es beinhalttet irgendwas mit "llfsetup", kennt jemand das Ding, und wo finde ich es wieder ?
Danke an alle, ciao
Anwendungs-Software und Apps 14.530 Themen, 74.124 Beiträge
Low Level Formatieren. Ich weiß nicht, wieso diese Mär immer noch herumgeistert. Du kannst Tools benutzen wie z.B. Eraser. Das ist aber auch schon alles.
Der Hersteller lässt die Platte nach der Fertigung Low Level Formatieren. Danach ist es nicht mehr möglich und auch nicht mehr sinnvoll !
Da bin ich jetzt wirklich platt. Dass es nur wenige Fälle gibt, in denen eine Low-Level-Formatierung sinnvoll oder nötig erscheint, das war mir schon klar; dass es sie gar nicht mehr gibt, war mir hingegen neu. Was z.B. Seagate auf seiner Website dazu schreibt, scheint dir recht zu geben: k l i c k !
Demnach ist der Einsatz eines Tools wie Dariks Boot and Nuke (DBAN) mit dem gleichwertig, was früher eine Low-Level-Formatierung besorgt hat.
THX
Olaf
Hi!
/kopflratz/
Schau mal in meine Nickles.de-Visitenkarte. :-D
Die Sache mit dem Allheilmittel LLF war der Grund warum ich mich damals (noch anonym) bei Nickles.de erstmalig beteiligt habe. Das war damals das geheime Allheilmittel bei alle PC-Plagen (sporadischen Abstürze, ruckelnde Spiele, Virenbefall, langsame Rechner, angebrannten Kartoffelbrei und zwischenmenschliche Beziehungsprobleme). LLF half einfach immer - glaubte zumindest fast jeder. ;-)
Die Möglichkeit ein echtes LLF am Rechner durchzuführen ist schon mit der Einführung von SCSI und IDE-Platten abgeschafft worden (d.h. diese Kontroller sprechen nicht mehr direkt einen Sektor einer Spur eines Lesekopfes an, sie haben keine Ahnung wie die Platte intern aufgeteilt ist; daher könnten sie diese Basiseinteilung auch gar nicht mehr neuschreiben).
Ich will mich jetzt nicht festlegen, ob der erste ATA-Standard nicht doch ein Kommando kannte, mit der die Plattenelektronik dann ein echtes LLF ausführen würde, wenn sie es den zulässt. Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, dass aktuelle Platten ein internes Kommando kennen, um das Beschreiben aller Sektoren mit Nullen durchzuführen (= Platte löschen). Das wird heute umgangssprachlich als "Low-Level-Format" bezeichnet.
Der Techchannel schreibt in einem Artikel, dass es über 50 Befehle gibt, die eine Platte vom Kontroller erhalten kann (und ausführen können muss), u.a. auch Löschen und formatieren: http://www.tecchannel.de/storage/grundlagen/401440/index3.html
Bis dann
Andreas
Hi Andreas,
was du in deiner Visitenkarte und in deinem Beitrag über den praktischen Einsatz von LLF schreibst, habe ich durchaus auch noch so in Erinnerung. Was ich aber nicht gewusst habe ist, dass diese Möglichkeit, eine Festplatte zu putzen, heutzutage rein technisch gar nicht mehr möglich ist bzw. dass der Begriff "Low-Level-Formatierung" nur noch rein umgangssprachlich für eine gründliche Löschung verwandt wird. Wobei, wenn ich das richtig sehe, die "Gründlichkeit" einfach dadurch erzielt wird, dass man die Daten nochmal und nochmal und nochmal überschreibt.
CU
Olaf
P.S. @Jüki, THX für die Auflistung!
DEBUG g 800 vielleicht?
Hi!
:-)
Da kennt sich jemand aus und erinnert sich an die alten Zeiten. :-D
Wir haben damals tatsächlich mit Debug die LLF-Routine im BIOS der Filecard aufrufen müssen. Mit welcher Syntax kann ich allerdings nicht mehr sagen, die war aus einem DataBecker-Buch, das ich schon vor Jahren entsorgt habe.
War übrigens ein echter Ärger damals: die erste Filecard war kaputt und lies sich nicht formatieren. Da das die erste Festplatte überhaupt war, mit der ich und mein Kumpel damals zu tun hatten, haben wir erst nach Stunden des Ein- und Ausbauens aufgegeben. Dafür weiss ich quasi von Anfang an, dass ein "Klack! Klack!" beim Einschalten einer Platte kein gutes Zeichen ist. ;-)
Die zweite Filecard lief dann aber und leis sich einrichten.
Goil! Microsoft hat das jetzt noch in der Supportdatenbank: http://support.microsoft.com/kb/60089
Bis dann
Andreas
Ich besitze einige Tools, die ich als "LowLevel"- Zwecken einsetze:
SeatoolD
dft32_v400_b01
IBM_Dft-v210
DLGDiagv504c
Alle diese Tools machen mir Festplatten leer, schreiben einen neuen MBR und blenden defekte Sektoren aus.
Fehlerhafte, stotternde Festplatten laufen nach einer Behandlung mit diesen Tosls einige Zeit wieder störungsfrei - zwei Festplatten bei Bekannten sogar schon eine ein, die andere fast zwei Jahre.
Und es dauert immer Stunden, bevor die fertig sind.
Ich bezeichne diese durchgeführte Formatierung frech als "LowLevel".
Das mag vielleicht die falsche Bezeichnung sein - aber der Endeffekt ist der Gleiche.
Jürgen
Edit:
Und seit soeben noch das von K-H verlinkte Tool "LLFsetup.2.36.1181".
Low-Level-Formatierung
Bei der Low-Level-Formatierung wird die Festplatte physikalisch in Spuren und Sektoren eingeteilt. Die Low-Level-Formatierung wird heute fast immer vom Hersteller vorgenommen. Die dabei zugrunde gelegten Parameter – etwa für die unterschiedlichen Sektorenzahlen beim Zone Bit Recording – bleiben dem Anwender unbekannt, sodass er keine Low-Level-Formatierung selbst vornehmen sollte. Normalerweise hat jede Festplatte bei der Auslieferung schon einige defekte Sektoren, welche durch den Hersteller ausgeblendet werden. Er speichert in der so genannten P-Liste gewisse Sektoren, die die Festplatte nicht verwenden soll.
...damit ist die LLF eindeutig von allen anderen Maßnahmen abgegrenzt. Vor allem sieht es so aus, als wenn etwaige Tools für eine selbst zu bastelnde LLF beim Anwender gar nicht zur Verfügung stehen. Allenfalls Tools, die gründlicher formatieren als andere, mehr aber auch nicht.
THX
Olaf
Dariks Boot and Nuke (DBAN) führt bestenfalls eine High Level Formatierung durch, mehr nicht.
Keine Ahnung, ob es das ist, was du suchst, aber ich verlinke einfach mal: Klick.
Gruß
K.-H.
Also, erstmal denke ich, dass die Definition des LLF nicht 100% genau festgelegt werden kann, da sich Hard- und Software dauernd und superschnell ändern. Allerdings finde ich die Beschreibung von SEAGATE: "(Festplatte Zero Fill (Schnell) überschreibt den Anfang der Festplatte, der die wichtigen Partitionsinformationen enthält, und beseitigt so alle Partitionen und Informationen auf der Festplatte einschließlich des Master-Bootverzeichnisses. Dies ist praktisch, wenn Sie eine Festplatte haben, die eine beschädigte Partition enthält oder die Sie löschen möchten, um ein neues Betriebssystem und neue Daten zu installieren.
Festplatte Zero Fill (Komplett) überschreibt den gesamten Datenbereich der Festplatte. Dies ist nützlich, wenn eine Festplatte ungültige Sektoren enthält, die nicht vom Betriebssystem bereinigt werden können. Dies löscht ebenfalls alle Daten auf der Festplatte, dauert jedoch mehrere Stunden."
Das erscheint mir einfach logisch, weil es über das gängige FORMATTIEREN hinaus geht (bei dem der z.B. MBR oder defekte Sektoren nicht unbedingt überschrieben werden können, respektive mit professionellen UNFORMAT-Tools wieder hergestellt werden können).
Nun gut, das äusserst praktische Tool, das ich eigentlich suchte, hat King-Heinz gefunden - http://hddguru.com/download/software/HDDGURU-Low-Level-Format-Tool/LLFsetup.2.36.1181.exe — 496 Kb -, eignet sich sowohl für interne wie externe Festplatten, ggfs. sogar für Flash oder USB-Stores. Dauert wesentlich länger als die Formatierung z.B. mit Acronis True Disk Director (Spitzenklasse :-), aber auch wiederum keine Ewigkeit (wie mit den ISO-Dateien Tools auf CD oder Floppy der Hersteller (Maxblast, SeagateDiscWizard, usw.).
Meine eigentliche Frage ist beantwortet, ich habe das obengenannte Tool jetzt, und jeder formatiert nach seinem eigenen Gutdünken, oder ?
War nett, von euch zu lesen, bis demnächst,
mfG
