Hallo,
Michael Nickles rät von einer Verwendung des VMware Server auf "normalen" (Windows-)Rechnern ab, da die Software, selbst wenn sie nicht genutzt oder gestartet wird, fast 30 Mbyte Hauptspeicher verbraucht und 2 bis 7 Prozent CPU-Last erzeugt.
Diese Angeben beziehen sich auf Version 1.01.
Hat sich das in neuerern Versionen geändert?
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30 MB!! Wow! Das zwingt bestimmt jeden Rechner in die Knie!
Wieviel Hauptspeicher hast du denn in deinem PC eingebaut? 30 MB sind doch für heutige Rechner eher lapidar, da braucht man doch überhaupt keinen Gedanken dran verschwenden. Selbst in meiner alten Krücke habe ich 1,5 GB eingebaut, da kann ich über 30 MB nur müde lächeln....
Gruß
K.-H.
Hallo King-Heinz,
mein Hauptspeicher steht erst einmal gar nicht zur Debatte, sonder ich habe Michael Nickles' PC-Report zitiert. Und ein Programm, was selbst wenn es nicht gestartet wird 2 bis 7 Prozent CPU-Last verbraucht, weil es irgendeinen Dienst installiert, ist doch zumindest diskussionswürdig. Hier stimme ich Michael Nickles zu.
Meine Frage ist übrigens durch Dein Posting noch nicht beantwortet..
mfg
maestro
ich frag zwischendurch mal ganz unbedarft, weil ich kein technik-spezi bin (und mich nur daran erfreue, was man mit hitech machen kann):
"2 bis 7 Prozent CPU-Last"
kann man das so allgemein sagen ? hängt das nicht vom leistungsvermögen der cpu ab, wieviel % cpu-last das ganze kostet ??
bei den prozzis/systemen, die zur zeit in deutschland verwendet werden, gibts ja seeeeehr große unterschiede was leistungsfähigkeit angeht....
Hi!
Deine Fragestellung ist etwas irreführend, anscheinend habe ich da was falsch verstanden. Ich habe gemeint, du regst dich darüber auf, dass da so "viele" Ressourcen unnütz "verplempert" werden.
Nix für ungut! Nächstes Mal frage ich vorher, wie die Frage gemeint ist... :-))
Gruß
K.-H.
Kein Problem.
mfg
maestro
Hi!
Über den Resourcenverbrauch kann ich dir nicht viel sagen, ich habe den nie live bestimmt. Ich kann dir nur sagen, dass es IMHO ohne einen gewissen Verbrauch nicht gehen kann, weil für die Netzwerkanbindung eines VMWare-Images, mehrere virtuelle Netzwerkkomponente auf dem Hostrechner installiert werden (müssen). Das ist auch beim VMWare-Player so.
Beruflich nutzen wir den Player für kleinere Test- und Demoinstallation (Vorführzwecke). Einige Kollegen sind dabei der Meinung, dass der Player weniger Leistung zieht, als die Workstation Version, die wir zum Aufsetzen der Images nutzen. Ich hab das allerdings nie geprüft und kann auch keine Vergleiche mit der Server-Version geben. Ob sich da bei neueren Versionen etwas ändert weiss ich nicht, ich tippe darauf, dass der Resourcenverbrauch etwa gleich bleibt, weil sich an den nötigen Hintergrunddiensten wenig ändern dürfte.
Es scheint mir allerdings logisch, dass die Serverversion mehr Resourcen benötigen dürfte, als der normale Player. Immherhin ist sie eigentlich gedacht, auf der Hardware eines Servers mehrere virtuelle Server parallel ausführen zu lassen. Ich kenne Kunden, die das nutzen, habe aber keine eigenen Erfahrungen damit.
Wenn ich das richtig verstehe, dann bringt der VMWare-Server ein Tool mit, dass es ermöglicht, das man ihn von anderen Rechnern im Netzwerk steuern kann. Ich denke, dass erfordert zwangsweise das Staren eines zusätzlichen Dienstes auf dem Hostrechner. Damit hätte man die Ursache für den Resourcenverbrauch. Die Workstation-Version oder den Player muss man getrennt starten. Damit bleiben dann als "Resourcenverschwender" nur die virtuellen Netzwerkdienste. Das dürfte dann weniger "Verlust" an Rechnenpower bewirken, als das Laden udn Ausführen einer kompletten Verwaltungsschicht. (Wie gesagt: das denke ich mir so.)
Bis dann
Andreas
Hallo Andreas,
laut Michael Nickles ist - auch bei nicht gestartetem Programm - ein Prozess namens vmware-authd.exe "am rummachen", wie er es formuliert.
Die Serverversion ist gegenüber der Workstationversion interessant, weil sie kostenlos ist.
mfg
maestro
Hi!
Hmm, was in der Art ist mir auch schon beim VMWare-Player begegnet. Ich dachte das wäre ein Teil der virtuellen Netzerkkomponenten. Muss ich mal bei Gelegenheit weiter im netz forschen (jetzt hab' ich keine Zeit, ich muss auf die Piste).
Update: scheint was dran zu sein:
http://anotherlab.rajapet.net/2005/12/vmware-authdexe-slowing-down-my-pc.html
Bis dann
Andreas
Danke für den Link. Ich hatte bei meiner kurzen Recherche nichts aussagekräftiges gefunden.
Du hast recht, der VMware-Player installiert diesen Dienst auch, er wird automatisch bei jedem Windows-Start gestartet. Scheint aber - zumindest bei mir - keine CPU-Last zu verursachen. Unter VMware-Server habe ich es selbst nicht getestet, da beziehe ich mich auch Michael Nickles.
Viel Spaß auf der Piste
mfg
maestro
Das ist das Prinzip von VMWare-Server. Der hat eben immer im Hintergrund zu laufen! Der wird nicht erst gestartet, wenn du mit der Konsole verbindest sondern sobald du das System einschaltest.
VMWare Server ist halt gedacht für Server in Rechenzentren, wo das Ding 24/7 als Hypervisor aktiv ist und permanent virtuelle Maschinen ausführt. Für lokale Workstations gibt's drum auch VMWare Workstation.
Wie gesagt, VMware Server gibt es kostenlos. Deshalb empfiehlt Michael Nickles diesen im seinem PC-Report. Abgesehen von der oben erwähnten Einschränkung.
Außerdem bestätigt der von Andreas gepostete Link die Vermutung von Michael Nickles, daß einfach schlampig programmiert wurde.
Der fragliche Dienst (vmware-authd.exe) "provides administrator priviledges to to a running VMWare session if the host use isn't logged in with administrator access rights" (Zitat von Anreas' Link). Wieso dieser Dienst auch ohne eine gestartete VMware-Session bis zu 10% CPU-Leistung benötigt ist doch schon etwas merkwürdig.
Also ich habe mit VMware Server in der Vergangenheit keine dauerhafte CPU-Last in dieser Höhe feststellen können...
Dann muss ich es wohl selbst auch mal versuchen.
