Das bei digitalen Bildern die DPIs mit der Druckgröße zu tun haben, hab ich eigentlich gewusst. Will man sich aber noch ein bisschen tiefer in die "Materie" einarbeiten, erfährt man recht wenig über den Zusammenhang von DPI und der damit verbundenen Speichergröße bzw. des benötigtem Speicherplatzes. Evtl. kann einer von Euch das so erklären, dass auch nicht absolute Fachleute das verstehen?! Jedenfalls schon mal danke für die Mühe und Gruß
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Sehr gute Erklärung sogar mit einer Formler zur Berechnung des Speicherbedrafs gibt es unter http://de.wikipedia.org/wiki/Dpi
BG,
Bergi2002
Bei Bitmaps ist die Fläche in Pixeln der entscheidene Faktor. Eine DPI-Angabe ist ohne eine gleichzeitige Größenangabe für Aus/Eingabe vollkommen wertlos. Um den benötigten Speicherplatz (unkomprimiert) zu berechnen müsste man diese Angaben denn wieder auf Pixel umrechnen.
Beispiel: Gegeben sei ein Photoabzug im Format 10cm×15cm, der mit einer Auflösung von 600dpi eingescannt wird.
10cm×15cm ~= 4Inch*6Inch, das Digitalbild würde als 2400*3600 Pixel groß werden. Bei einer Farbtiefe von 24Bit braucht ein solches Bild dann unkomprimiert 24*2400*3600Bit = 3*2400*3600Byte = 25920000Byte ~= 24,7MB.
Verlustreich komprimiert (typischerweise mit JPEG) bekommt man das ganze auch deutlich kleiner, je nach Qualität.
Gruß
Borlander
