Moin,
seit einiger Zeit friert mein PC oft bei den unterschiedlichsten Programmen plötzlich ein.
Der Taskmanager (wenn ich ihn dann überhaupt noch zu fassen kriege, über Strg-Alt-Entf, dauert ewig) zeigt 100% CPU-Auslastung, meistens bei dem Programm, in dem ich gerade arbeite, oft aber auch in explorer.exe oder bei einer der 5-7 svchost.exen.
Prozess killen und als neuen Task starten nützt nix, zeigt wieder 100%. Ich kann dann nur noch neustarten.
Aufgrund des Threads von (bisschen weiter unten)
http://www.nickles.de/static_cache/538239704.html
in dem Ähnliches beklagt wird, hab ich mal MemTest+ laufen lassen - der startete auch ganz flott, dann sagte meine Kiste einmal zart pieps. Daraufhin wurde MemTest gaaanz langsam und blieb dann bei ca. 70% Gesamtfortschritt stehen (ohne Fehlermeldung bis dahin). Nichtmal die MemTest-Uhr lief weiter.
Hab auch schon mal die Temperaturen von CPU und GraKa gecheckt - alles ok.
Als nächste Idee hätte ich noch, das Bios mal auf default zu setzen. Kann man da eigentlich die jetzigen Einstellungen speichern, um sie, wenn's nix genützt hat wieder zurückzusetzen?
Mir fehlt jede Idee, wie man das Problem eingrenzen könnte.
(Board Asus P4P800, P4 2800, nV FX 5700, 2x512, xp prof sp2, alle fixes)
fragt, hofft und grüßt
Christian
Anwendungs-Software und Apps 14.532 Themen, 74.143 Beiträge
sorry - hatte eben ein "betreff" vergessen
Christian
ein großteil der möglichen fehler sind bereits erwähnt und du solltest nicht auf eine selbstheilung hoffen. d.h. zerlegen , abstrippen und/oder aktualisieren/neuinstallieren.
versuche erst das minimum an hardware : mainboard (visuell ok?), cpu (takt ?), 1 RAM (alternativ), die gfk-karte , keine geräte. von cmos , netzteil die spannungen checken. kritisch sind auch controller , sound- und netwerkkarten (auch onboard).
bevor du vom bios was verstellst , die einstellungen notieren und unnötiges (virencheck , floppy, hotkeys , usb , etc.) deaktivieren. irq's , (u)dma-vergaben checken.
bei boards , die backup-bios verwenden , wäre das nicht nötig.
probleme mit der windows-software sind ohne genauere angaben zum system , ressourcen schwierig.
mfg
jbk
Deine BIOS-Einstellungen kannst Du mit dem Progrämmchen CMOS sichern und wieder zurücklesen.
Hast Du mal mit Scandisk geschaut, ob falsche Größenangaben von der Platte existieren.
Ich tippe bei Dir übrigens auf die CPU.
Erstmal danke für eure Antworten!
Heute hab ich novh mal MemTest+ laufen lassen - mit dem gleichen Ergebnis wie neulich: Bei ca. 70% Gesamtfortschritt bleibt er stehen. Dauerhaft und ohne Fehlermeldung.
Mich würde sehr interessieren, was dahinter stecken könnte. Da MemTest+ von der Diskette startet, funktioniert doch irgend etwas nicht, bevor überhaupt das BS geladen wird, oder?
Vielleicht sollte ich mal probehalber die beiden RAM-Riegel durch andere ersetzen - weiß nur nicht, wo ich leihweise welche herkriege. Vielleicht die beiden vorhandenen mal vertauschen?
Zu joblessbiker: Mainboard ok, cpu-Takt ok, sämtliche Spannungen ok, GraKa-Test ok, Sound und Netzwerk (beides onboard) läuft zumindest einwandfrei
Bei der Beliebigkeit, mit der das Eifrieren auftritt, glaube ich auch nicht an irgend eine Software-Fehlfunktion.
Zu Peterson: Welche Überlegungen bringen dich auf die CPU? Und gibt es ein Programm, mit welchem man die CPU austesten kann?
Für den Anfang würde es auch schon reichen beide Riegel mal einzeln laufen zu lassen, damit könntest Du dann u.U. schon einen als defekt ermitteln...
Gruß
Borlander
das wechseln der ram's - wie bereits erwähnt - könnte neue erkenntnisse bringen :-) - ev. auch eine andere grafikkarte.
mfg
jbk
