Hallo zusammen!
Das klingt ja nicht sonderlich ermutigend, was die c't in ihrer neuesten Ausgabe da herausgefunden hat - alles weitere in diesem Artikel.
Ehrlich gesagt: Meine bevorzugte Methode ist nach wie vor das manuelle Backup in Form von "Dateien und Ordner per Hand rüberziehen" - Nachteil ganz klar: nix inkrementell...
CU
Olaf
Anwendungs-Software und Apps 14.533 Themen, 74.147 Beiträge
Also ich hab mit meinem Ghost 2003 nach wie vor keine Probleme...schon X-mal neu aufgespielt und nie Probleme damit gehabt...alles nur Panikmache denke ich.Die meisten Backuplösungen reichen für die Otto-Normaluser völlig aus.Das einzige was Probleme verursacht sind die Backup-Medien die verwendet werden...da zeigen sich auch bei DVD's nach 2Jahren so ihre Schwächen...man sollte auf jeden Fall nach nem halben Jahr die Medien checken ob die noch lesbar sind bevor das böse Erwachen kommt. :-) Gruß Andreas
Empfohlen wird TrueImage, das Windows-eigene NT-Backup (das einzige Programm, dass mit allen Besonderheiten des NTFS-Dateisystems klarkommt) und Nero BackItUp (das Dank InCD auch mit DVD-RAM klarkommt). Andere Backupprogramme sollen auch mit DVD-RAM klarkommen, wenn man InCD aus irgendeiner Quelle installiert hat.
Gravierender Nachteil der Backupprogramme auf Dateibasis (das Gegenteil wären echte Imager) ist das proprietäre Dateiformat. Gerade wenn es Probleme gibt, kann man nicht einfach hineinschauen...und wenn der Hersteller dann pleite ist oder das Programm verkauft hat, hilft einem niemand weiter. Man muss sich auch klarmachen, dass von den als gut getesteten Programmen - außer TrueImage - diese Programme nicht komprimieren, also der eine große Vorteil proprietärer Datenformate gar nicht zum Tragen kommt. Der andere Vorteil proprietärer Datenformate sei erwähnt: Die Möglichkeit NTFS-Formate auf FAT32-Datenträgern (externe USB-Festplatten) zu speichern und Dateien über 4 GB abzuspeichern.
Bei Olafs Heise-Link findet man unten auch die Verlinkung auf die Diskusion zum Thema. Zum Teil ganz lustig, z.B. dieser Link:
www.taobackup.com/
Um ehrlich zu sein: Wirklich überraschen tut mich das ganze nicht :-(
Hat schon seinen Grund warum ich lieber per Batch-Datei und XCOPY sichere...
Gruß
Borlander
Hi Borl und alle anderen,
den Befehl XCOPY habe ich in bester Erinnerung - damit konnte ich sogar unterbrechungsfrei CDs kopieren, trotz Dateien, die angeblich nicht lesbar waren.
Bei Backups müsste es aber doch die gleiche Wirkung haben wie ein manuelles Herüberziehen der Dateien und Ordner per Hand...?
CU
Olaf
Prinzipiell könnte man das mit XCOPY erreichen, aber XCOPY ist schneller und kann mehr :-)
Ich habe einen Datenbestand von 11GB, zur täglichen Datensicherung wäre das natürlich reichlich viel. Daher kopiere ich ausschließlich die veränderten Daten (nur noch 50-100MB/Tag) und lege die gesondert (vorherige (Teil)Backups werden nicht überschreiben) ab. Das gibt dann . Das ganze lasse ich automatisch täglich gegen 23:00 starten, in 2 Minuten erledigt.Die Unregelmäßigen Sicherungen auf MO führe ich allerdings meist per Explorer durch, langsamer wird es dadurch nicht und ich kann idividuell die Aufteilung auf die Medien(seiten) kontrollieren, ohne die Daten wild zu verteilen...
Gruß
bor
Das Problem ist, dass Du - solange Du im Betriebssystem bist - keine Dateien verschieben bzw. kopieren kannst, die gerade "in Gebrauch" sind, z.B. die Registry etc.
Ich benutze zum Sichern nach wie vor "PowerQuest Drive Image 7.0"
Damit habe ich keine Probleme.
Verschieben nicht, aber kopieren schon.
Ich habe eigentlich so ziemlich alles von PowerQuest und Acronis ausprobiert.
Bei PQ DI v5 und Acronis TI v6 angefangen, über Norton Ghost - hängen geblieben bin ich bei Acronis TI v7/8/9.
Nie erprobt hab ich die "PartitioMagic"- Möglichkeit.
Eines allerdings vermeide ich gundsätzlich: Inkrementelle Backups. Warum? Speicherplatz- Einsparung? Ist für mich irrelevant.
Und mich hat dieses Tool auch nicht ein einziges Mal enttäuscht!
Jürgen
Es geht darum, daß es momentan nur ein Spitzenprodukt gibt, und das kommt von Acronis und hat die Version 9.x.
Das es im Karpfenteich eine Menge an Konkurenten gibt, ist die eine Sache, denn jede Firma will Ihre Produkte an den Mann bringen.
Nur wenn ich dann feststelle, daß die meisten Produkte kaufen, nach der Methode "Geiz ist geil" und wundern sich dann über die eine ander andere Unzulänglichkeit, dann muß ich nur schmunzeln.
Andere Methode ist die 6-malige Aktivierung von Ghost10 von Symantec, und die sehr billige Telephonhotline von denen.
Mich wundert der Test nicht, denn Insider ist/war der Sachverhalt schon vorher klar.
Es sind wirklich nicht alle Sachverhalte breit bekannt. Z.B. dass NT-Backup so gut abschneidet, sogar viel besser als die verwandte Software "Backup My PC". Oder dass Nero BackItUp so gut ist.
Und echte Imager spielen in einer ganz anderen Liga! Die Kernaussage des Test ist eher, dass man eigene Scripts nutzen sollte oder echte Imager, wenn das Datenvolumen so noch beherrschbar ist.
Nicht bekannt sind Besonderheiten des NTFS-Dateisystems, mit denen - bis auf NT-Backup - die Backupprogramme nicht klarkommen. Zumeist werden Dateien etliche Mal abgespeichert, der Backup-Umfang aufgebläht.
1) Streams. Meint, mehrere Dateien in einem "Stream" abspeichern.
2) Sparse-Dateien. Sie reservieren Speicherpaltz z.B. für Dateien, die erst noch downgeloadet werden. Sparse-Dateien können an Streams angehängt werden.
3) Hard-Links. Erinnert an Linux. Eine Datei wird mehrfach in Dateiverzeichnisse eingetragen, durchaus mit unterschiedlichen Namen, obwohl nur einmal real vorhanden. Die Datei wird erst gelöscht wenn alle Hard-Links gelöscht wurden.
Hard-Links können für inkrementelles Backup verwendet werden, sodass ein inkrementelles Backup als Vollbackup wirkt (in der aktuellen c't 9/2006, S.126 wird ein Script-Verfahren dazu vorgestellt).
4) Junctions. Wie Hard-Links, aber sie verweisen auf ganze Verzeichnisse. Tücksch, wenn ein Junction aufs übergeordnete Verzeichnis verweist, Backup-Programme kommen ins Rotieren.
