Hallo,
habe folgendes Problem: Wenn ich ein Bild einscanne (800-1000 dpi) und unter JPEG abspeichere und zu 60/70 % komprimiere (Modus: Progressiv, Qualität 60/70, Zwischenschau: keine, Vignette: keine, Dateityp: Echtfarben), kann ich die Datei zwar nach einem Schließen des Fensters wieder Öffnen aber das Bild ist zerstört. D.h. Das Bild ist leicht verschoben, es sind Pixel sichtbar und/oder andere Farben haben sich eingenistet. Sprich: Man kann das Bild nicht mehr gebrauchen.
Folgende Rechnerwerte: AMD ATHLON 1200 Thunderbird
512 MB SD-RAM
Windows 98 SE
H+BEDV Virenscanner AntiVir Personal Edition 6.17.00.02
Genius ColorPage-Vivid Pro Scanner
Internet Explorer 5.0
Quick TimePlayer 4
Voodoo 2 Creative Labs 12 MB
ATI RageII+ 4MB-Speicher
Zusätzliche Info: Ich verwendete den ULEAD PhotoImpact Explorer 3.02 SE jahrelang ohne Probleme (wurde zusammen mit den obengenannten Scanner ausgeliefert), bis vor kurzem,
da meinte ich der obengenannte Speicherfehler liege evtl. an einem unstabilen
Betriebssystem (WIN98SE), daher formatierte ich die Festplatte komplett.
Da ich aber dann wegen des obengenannten Fehlers das PhotoImpact 6.0 gekauft hatte, installierte ich dieses Programm aber der Fehler tritt deswegen genau so auf.
Auch wenn ich das Bild unter dem Explorer - Ansicht - Webseite als Miniatur betrachte ist das Bild auch defekt!!!
An was liegt Ihrer Meinung nach der Fehler?
Gibt es ein Update für dieses Problem?
Ist eine DLL-Datei defekt.
Ist eine Software inkompatibel mit dem PhotoImpact 3.02/6.0?
Oder Windows-Fehler?
Zerstört es Ulead schon während der Speicherung oder wird es von Windows98SE oder einer
anderen Software zerstört
Für euere Hilfe danke ich euch schon im Voraus.
Mfg
Anwendungs-Software und Apps 14.529 Themen, 74.097 Beiträge
Da fällt mir jetzt spontan nur ein, dass an einer anderen Stelle in diesem Forum auch über zerstörte Bilder berichtet wurde (Balken mit Falschfarben), allerdings waren das Bilder, die mit Digitalkamera aufgenommen wurden. Der Schreiber vermutete, dass die Quelle der Bilder dabei wohl egal ist, und jetzt drängt sich mir die Vermutung auf, dass dann das Ziel (sprich die Festplatte) evtl einen Schaden hat und damit die Ursache ist. Also defekte Sektoren z.B. Ich würde mal die Platte prüfen.
Bilddateien können oft auch noch angezeigt werden (wenn auch fehlerhaft), wenn Teile der Datei nicht mehr lesbar sind. Ich hab da mal vor längerer Zeit ein Experiment gemacht. Hatte diverse Bilddateien auf eine CD gebrannt. Nun wollte ich rausfinden, wie kaputt die CD eigentlich sein muß, damit die Bilder nicht mehr ausgelesen werden können. Erst hab ich ein paar Kratzer mit der Schere gemacht, war noch OK, dann hab ich auf die gebrannte Seite mit einem Edding gekritzelt. Jetzt konnte ich die Bilder zwar noch anzeigen lassen, hatte aber erhebliche Fehler drin.
Daraus schließe ich, dass solche Fehler auftreten, wenn das Speichermedium an bestimmten Stellen Macken hat.
War jetzt mal so ne Idee...
Gruß Schnaffke
PS: Wozu scannst du Bilder mit einer so hohen Auflösung? 300 dpi reichen da doch, es sei denn du hast besondere Vorlagen oder Dias (für Dias wäre es allerdings zu wenig).
Hi, reicht es wenn ich die Platte mit Scandisk überprüfen lasse? oder gibts
ein anderes Programm
Ich scann deswegen so hoch ein, weil die Qualität zwischen 800 und 1000 dpi sichtbar ist
auf dem Ausdruck.
Hallo, Scandisk ist schon OK, aber dann der Intensivtest. Außerdem gibt es von den Plattenherstellern jeweils Tools, die die Platte prüfen, das müßtest du dir von der Homepage des Herstellers deiner Platte runterladen (ich hoffe es ist keine IBM, die machen nämlich viele Probleme).
Zu der anderen Geschichte mit der Auflösung: Die Scan Auflösung und die Drucker Auflösung sind zwei ganz verschiedene Schuhe. Scan doch mal ein spasseshalber ein Bild mit 600, 1200 und 2400 dpi ein. Dann Drucke die Bilder mit der höchsten Auflösung deines Druckers. Ich wette, dass du bei einer Bildgröße von 10X15cm oder 13X18cm (also normale Fotogröße) keinen Unterschied feststellen wirst. Eine gute Vorlage ist natürlich Vorraussetzung (also keine Zeitungsfotos oder sonstige Printmedien).
Ich lasse mich aber auch gern eines Besseren belehren, da ich drucktechnisch nicht mehr auf dem neuesten Stand bin (mein Drucker macht max. 1440 dpi). Mag ja sein, dass Drucker mit 5000dpi und mehr das dann doch rüberbringen.
Bis denn
Schnaffke
Hi,
naja ob Scandisk da weiterhelfen kann...
Ich würde mal versuchen das Bild in Tiff oder BMP einzuscannen und anschließend mit einem anderen Grafikprogramm in JPEG umzuwandeln, bei einem alten HP Scanner hatte ich ein ähnliches Problem, wenn ich direkt in JPEG abspeicherte war die Qualität grotten schlecht, wenn ich die TIF Datei mit Photoshop umwandele ging das immer suppi.
