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Europa als Software-Kolonie Das Microsoft-Dilemma Dokumentation rbb-Mediathek bis zum 08.07.18

Anne0709 / 57 Antworten / Baumansicht Nickles

Unbedingt ansehenswert: Ein FIlm von und mit Harald Schumann  
In dem Wikipedia-Artikel werden die Entstehung und das Ziel des Films kurz beschrieben.

Hier der Link und die Ankündigung aus der rbb-Mediathek:

Europa als Software-Kolonie
Das Microsoft-Dilemma

"Wanna Cry" war ein Weckruf: Die Cyber-Attacke traf hunderttausende Rechner. Aber wie konnte das geschehen? Die Antwort hat einen Namen: Microsoft. Auch staatliche und öffentliche Verwaltungen in Europa operieren mit der Software des US-Konzerns. Sie macht angreifbar für Hacker, verstößt gegen das europäische Vergaberecht, blockiert den technischen Fortschritt und kommt Europa teuer zu stehen.

Zitat Ende.

Auch der Wechsel in München von LiMux zu Microsoft Windows ist dokumentiert. Ein Gespräch mit Peter Batt, dem IT-Direktor der Bundesregierung und anderen Entscheidern zum Software-Einsatz in EU-Ländern.

Einzelne Beiträge aus dem Film sind auf youtube zu finden. Einen Hinweis zum Film gab es bereits im Februar 2018 in der ct   

Nicht alle Bugs sind Bugs, einige sind Features.
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andy11 Anne0709

„Europa als Software-Kolonie Das Microsoft-Dilemma Dokumentation rbb-Mediathek bis zum 08.07.18“

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Wie friedlich und nachsichtig man das Thema als "Dilemma" abtut.

Passender währe "Rechtsbruch" und "Kriminelles Handeln" zu

ungunsten ganzer Staaten und das von den eigenen Behörden.

Andy

"Der Computer rechnet mit allem - nur nicht mit seinem Besitzer." - Dieter Hildebrandt
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mawe2 andy11

„Wie friedlich und nachsichtig man das Thema als Dilemma abtut. Passender währe Rechtsbruch und Kriminelles Handeln zu ...“

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Passender währe "Rechtsbruch" und "Kriminelles Handeln" zu ungunsten ganzer Staaten und das von den eigenen Behörden.

Ganz genau. Und das kann man kaum Microsoft vorwerfen sondern ausschließlich den handelnden Akteuren in den Behörden bzw. den politischen Entscheidern.

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Anne0709 andy11

„Wie friedlich und nachsichtig man das Thema als Dilemma abtut. Passender währe Rechtsbruch und Kriminelles Handeln zu ...“

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Hast Du den Film schon gesehen?

Natürlich kann Harald Schumann (und die anderen Beteiligten) nicht von "Rechtsbruch" ganz allgemein reden.
Oder ist es Dir möglich, geschriebenes Recht zu nennen, gegen das hier verstoßen wird?

Grade wie es im Fall von München war, der ja in unserer Gegend am ehesten bekannt ist.
Es ist anscheinend nicht möglich, den neuen Bürgermeister, der den Rückschritt von freier Software zu Software von dem großen Konzern gemacht hat, eines Rechtsbruchs zu überführen.

Ich denke, dass es gut ist, wenn mehr Menschen über diese Vorgänge in ganz Europa wissen. Denn erst daraus wird handeln möglich.

In den vergangenen Jahren habe ich bereits Aktionen erlebt, die zum Teil (relativ) erfolgreich waren.
Über einige wurde bei nickles.de diskutiert.
TTIP, Dienstleisungsrichtlinie, GATT usw. - es geht weiter und hört nicht auf.

Ich habe jedenfalls eingesehen, dass ich endlich mal mehr LINUX können sollte, um auch anderen den Umstieg von Microsoft zu freier Software anzuraten.

Gruß,
Anne

Nicht alle Bugs sind Bugs, einige sind Features.
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andy11 Anne0709

„Hast Du den Film schon gesehen? Natürlich kann Harald Schumann und die anderen Beteiligten nicht von Rechtsbruch ganz ...“

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Hast Du den Film schon gesehen?

Aber ja doch. Du offenbar nicht. Andy

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Anne0709 andy11

„Aber ja doch. Du offenbar nicht. Andy“

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Entschuldigung. Da hatte ich Dich falsch verstanden.

Oder eher hätte mich eine Diskussion zum Thema interessiert, ob und wie freie Software  ... ja was... - gleichberechtigt zu M$ ist und die Weltherrschaft dieses Systems brechen kann.

OK - das ist HIER nicht der Ort dazu.
Jetzt nimmt mancher die Gelegenheit wahr, seine schon gehörten Sprüche noch einmal bestätigt zu sehen und noch einmal wiederzugeben.

Ja: die Welt ist schlecht.

Anne

Nicht alle Bugs sind Bugs, einige sind Features.
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Systemcrasher Anne0709

„Entschuldigung. Da hatte ich Dich falsch verstanden. Oder eher hätte mich eine Diskussion zum Thema interessiert, ob und ...“

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. ja was... - gleichberechtigt zu M$ ist

Der Server- und Smartphonemarkt wird eindeutig und mit klarem Voprasprung von Linux beherrscht, ebenso die so genanngten "Smart Home"-Anwendungen. 

Ebenso moderne Fernseher, Abspielgeräte, ...

Alles Linux.

Platz 2 im Smartphone-Markt ist Apple, mit ähnlicher Architektur im Betriebssystem.

Microsoft: In Spuren vorhanden.

Lediglich im Laptop-/Desktop-Bereich hat MS (noch) die Nase vorne. Hier ist Linux mit ca. 1-2% (Die Zahlen schwanken) vertreten.

Null Toleranz f?r Intoleranz
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mawe2 Systemcrasher

„Der Server- und Smartphonemarkt wird eindeutig und mit klarem Voprasprung von Linux beherrscht, ebenso die so genanngten ...“

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Der Server- und Smartphonemarkt wird eindeutig und mit klarem Voprasprung von Linux beherrscht

In dem Bericht geht es aber um die staatliche (Verwaltungs-)Infrastruktur. Und dort sind Server und Desktops gleichermaßen Microsoft-dominiert. Und zwar beim OS genau so wie bei den Office-Anwendungen.

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mumpel1 Anne0709

„Hast Du den Film schon gesehen? Natürlich kann Harald Schumann und die anderen Beteiligten nicht von Rechtsbruch ganz ...“

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Freie Software kann aber nicht das was Windows kann. Ganz so frei ist Linux nämlich nicht. Unter Windows kann ich mehr (Registry anpassen, mit API arbeiten usw.), bin also freier in den Nutzungsmöglichkeiten. Und sobald mehr Leute Linux nutzen wird es Hacker geben die sich darum kümmern. Ob sie erfolgreich sein werden ist offen. Von Mac-OS und iOS wurde auch immer behauptet es wäre nicht angreifbar. Auch Linux kann z.B. Phishing nicht verhindern.

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VC1541 mumpel1

„Freie Software kann aber nicht das was Windows kann. Ganz so frei ist Linux nämlich nicht. Unter Windows kann ich mehr ...“

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Das ist so nicht richtig:

Registry anpassen

Klar, weil Windows dieses Konzept verfolgt, wohingegen ich in Linux Textdateien alle wohlgeordnet in /etc anpassen kann.

Und bevor jetzt jemand frag, was

GRUB_DISTRIBUTOR=`lsb_release -i -s 2> /dev/null || echo Debian`

bedeutet, soll er mir erstmal sagen, was der Registry Zweig

\90be45d8-63ea-11e8-adc0-fa7ae01bbebc

bedeutet.

mit API arbeiten

Natürlich gibt es auch unter Linux APIs und Standards an die man sich halten kann oder nicht.

Beispiele (nicht vollständig):

Im Gegenteil: Mir ist ab der Jahrtausendwende aufgefallen, dass immer mehr Windows Programme nicht mehr die APIs benutzen, sondern immer wieder eigene Oberflächen machen. So z.B. Google Chrome, Firefox und MS Office ist mir auch noch in Erinnerung.

Abgesehen von ganz extremen Beispielen wie irgendwelche kostenlose Ettikettendruckprogramme oder Fotobuchsoftware.

Da sieht mein Gnome Desktop wesentlich konsistenter aus.

Auch Linux kann z.B. Phishing nicht verhindern

Da stimme ich dir zu. Aber wie der Name Phising schon sagt, kommt das von Fischen also Angeln und dazu braucht es einen Köder. Wenn ein dummer "Fisch" den Köder schluckt, ist ihm ohnehin nicht zu helfen. Nicht mal im Real-Life ganz ohne IT. Auch dort gibt es z.B. Anlagebetrug wo die Leute mit Renditen >10% geködert werden.

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mumpel1 VC1541

„Das ist so nicht richtig: Klar, weil Windows dieses Konzept verfolgt, wohingegen ich in Linux Textdateien alle wohlgeordnet ...“

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GRUB_DISTRIBUTOR=`lsb_release -i -s 2> /dev/null || echo Debian`

Klingt komplizierter als die Windows-Registry.

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Borlander mumpel1

„Freie Software kann aber nicht das was Windows kann. Ganz so frei ist Linux nämlich nicht. Unter Windows kann ich mehr ...“

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Registry anpassen, mit API arbeiten usw.

Unter aktuellen Linux-Desktops gibt es ähnliche Konzepte wie gconf. Die bieten sogar auch noch die Möglichkeit eine Dokumentation zu den einzelnen Konfigurationsknoten im System zu hinterlegen.

bin also freier in den Nutzungsmöglichkeiten.

Das müsstest Du doch noch mal näher begründen.

Auch Linux kann z.B. Phishing nicht verhindern.

Das Risiko einer Schadsoftware-Installation (wozu man auch schon Ad-Ware zählen könnte) ist durch die Paketverwaltung wesentlich reduziert. Was ich aber noch für viel wichtiger halte ist die zentrale Installation von Updates über die Systemverwaltung und insbesondere auch aktueller Standardbibliotheken.

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mumpel1 Borlander

„Unter aktuellen Linux-Desktops gibt es ähnliche Konzepte wie gconf. Die bieten sogar auch noch die Möglichkeit eine ...“

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Noch schlimmer:

Es gibt kein Microsoft Office für Linux. Da würde mir VBA abgehen, und Starbasic ist für meinen Einsatzzweck leider kein Ersatz.

Aber m.E. gibt es keinen Grund Windows zu verteufeln. Da gibt es schlimmere Datenspione.

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mawe2 mumpel1

„Noch schlimmer: Es gibt kein Microsoft Office für Linux. Da würde mir VBA abgehen, und Starbasic ist für meinen ...“

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Aber m.E. gibt es keinen Grund Windows zu verteufeln. Da gibt es schlimmere Datenspione.

Es geht ja nicht darum, Windows oder MS Office oder Microsoft zu verteufeln. Aber diese 100%ige Abhängigkeit fast aller Staaten der Erde von einem einzigen Softwareanbieter ist natürlich schon zu hinterfragen.

Es ist schlicht nicht hinnehmbar, dass es für alle möglichen Dienstleister und Lieferanten strenge Gesetze gibt, die für Ausschreibungen und Lieferbedingungen gelten nur für einen Anbieter (den größten) gelten diese Gesetze nicht. Das ist zutiefst undemokratisch und muss dringend geändert werden.

Wenn Microsoft dann immer noch der beste von mehreren Lieferanten ist und die Produkte immer noch am besten für die Verwaltung geeignet sind, dann werden die eben auch weiterhin benutzt.

Aber dass an dieser Stelle quasi überhaupt kein Wettbewerb stattfindet und dass ein Unternehmen die Lieferbedingungen definiert und nicht der Staat, ist eine sehr spezielle Form von organisierter Kriminalität, die aber (bezeichnenderweise) von keiner Strafverfolgungsbehörde verfolgt wird.

Normalerweise müssten hier Staatsbeamte und Politiker reihenweise im Knast landen!

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mumpel1 mawe2

„Es geht ja nicht darum, Windows oder MS Office oder Microsoft zu verteufeln. Aber diese 100 ige Abhängigkeit fast aller ...“

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Da haben aber die Microsoft-Konkurrenten etwas falsch gemacht.

Staroffice hat vielfach den Besitzer gewechselt. Zum Schluß hat sich Oracle mit den Entwicklern verkracht, OOo und LibreOffice sind aufgespalten.

IMB hat es mit seinem Lotus-Paket auch nicht weit gebracht. Immer mehr Firmen verabschieden sich von "IBM Domino", wie das Lotus-Paket heute heißt. Der Preis ist ähnlich hoch wie Microsoft. Für den Privatanwender nicht zu bekommen.

Novell-GroupWise, welches heute zu "Micro Focus" gehört, ist auch selten im Einsatz. Und das obwohl es Outlook sehr nahe ist, besonders in Bezug auf programmatischen Zugriff (dieser ist an Outlook angelehnt und nutzt viele der Outlook-VBA-Parameter). Werbung ist von dieser Software kaum zu sehen, im deutschen Werbefernsehen habe ich diese Firma noch nie gesehen. Die Preise sind mit Microsoft vergleichbar. Auch hier anscheinend nicht für den Privatkundenmarkt vorgesehen.

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fakiauso mumpel1

„Da haben aber die Microsoft-Konkurrenten etwas falsch gemacht. Staroffice hat vielfach den Besitzer gewechselt. Zum Schluß ...“

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Da haben aber die Microsoft-Konkurrenten etwas falsch gemacht.


Liegt vielleicht eher daran, dass MSO der Quasi-Standard ist und die MS-eigenen Formate inklusive VBA proprietärer Code sind. Dieser kann eben nicht einfach durch andere Softwareunternehmen übernommen werden, ohne sich gleich wieder einen Rechtsstreit einzufangen oder diese müssten dann dafür Lizenzgebühren an MS abdrücken. Wird sicher keiner freiwillig machen.

Dasselbe gilt doch im Datenbankbereich z.B. für SAP usw.

Ein konsequenter Wechsel zu den OpenDocument-Formaten (wie er in München beabsichtigt war) würde dem abhelfen, aber da wird MS schon wieder aufpassen, dass das nicht passiert.

Das wäre dann nämlich die Möglichkeit, tatsächlich unabhängig von der Endanwendung zu sein und das "bessere" Office zu nutzen, vielleicht eben nur, weil es frei von Lizenzen ist und daher im Anschaffen preiswerter. Damit will ich MSO keineswegs seine Möglichkeiten absprechen, aber für manche "kleine Klitsche" genügte wie im Heimbereich eine kostenlose Version.

Das bei einem Office-Paket durch verschiedene Anbieter nicht ständig das Rad neu erfunden wird, ist auch klar. Selber fand ich z.B. Lotus Office sehr schön.

Aber auch da galt, dass mangels Kompatibilität zu MS kein übergreifendes Arbeiten möglich wahr. Office ist eine der wenigen Domänen, wo MS noch beherrschend ist und das werden die sich nicht so einfach nehmen lassen.

Im Fall München nehme ich trotzdem an, dass dort nicht nur die rationalen Seiten betrachtet wurden, sondern auch hinter den Kulissen gegen diesen Umstieg gearbeitet wurde. Hätte sich das OpenSource-Projekt dort etabliert, kann man sich in etwas ausrechnen, was für ein Markt für MS weg bricht, wenn das Schule machte.

"Anyone who believes exponential growth can go on forever in a finite world is either a madman or an idiot (or an economist)" - Hellsongs
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Anne0709 fakiauso

„Liegt vielleicht eher daran, dass MSO der Quasi-Standard ist und die MS-eigenen Formate inklusive VBA proprietärer Code ...“

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Im Fall München nehme ich trotzdem an [...] sondern auch hinter den Kulissen gegen diesen Umstieg gearbeitet wurde.

In dem Dokumentarfilm von Harald Schumann wird zu München etwa ab Minute 17 einiges gesagt.

Die LiMux-Software wurde noch unter dem Bürgermeister Christian Ude eingeführt. Sein Nachfolger ab 01.05.2014, Dieter Reiter,  hat das alles gezielt umgekrempelt.

Zitat aus WIKI (die Quelle der Schnelle halber): 

Reiter bezeichnete sich 2014 als Microsoft-Fan

Quelle standard.at  

Gruß,
Anne
 

Nicht alle Bugs sind Bugs, einige sind Features.
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fakiauso Anne0709

„In dem Dokumentarfilm von Harald Schumann wird zu München etwa ab Minute 17 einiges gesagt. Die LiMux-Software wurde noch ...“

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Es tut mir leid, aber bisher bin ich noch nicht dazu gekommen, mir den Film anzuschauen. Manchmal habe ich dann einfach keinen Nerv mehr dafür.

Solche Aussagen sind eher subjektiv zu sehen, wenn sie natürlich auch Einfluss auf solche Entscheidungen haben können/werden. Im Fall München standen ja auch ein Kämmerer und die Angestellten selbst nie voll dahinter, sei es jetzt aus subjektivem Ablehnen heraus oder warum auch immer.

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mawe2 fakiauso

„Liegt vielleicht eher daran, dass MSO der Quasi-Standard ist und die MS-eigenen Formate inklusive VBA proprietärer Code ...“

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Ein konsequenter Wechsel zu den OpenDocument-Formaten (wie er in München beabsichtigt war) würde dem abhelfen, aber da wird MS schon wieder aufpassen, dass das nicht passiert.

MS Office verwendet doch selbst schon seit Jahren standardmäßig offene Formate und unterstützt auch ODF. Man kann es also kaum Microsoft vorwerfen, wenn die Verwaltungen immer noch nicht auf freie Software umgestiegen sind.

Hätte sich das OpenSource-Projekt dort etabliert

Es hatte sich ja bereits etabliert und wird jetzt gegen jede Vernunft und gegen den erklärten Willen der Anwender wieder abgeschafft.

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fakiauso mawe2

„MS Office verwendet doch selbst schon seit Jahren standardmäßig offene Formate und unterstützt auch ODF. Man kann es ...“

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MS Office verwendet doch selbst schon seit Jahren standardmäßig offene Formate und unterstützt auch ODF. Man kann es also kaum Microsoft vorwerfen, wenn die Verwaltungen immer noch nicht auf freie Software umgestiegen sind.


Hm - so richtig funktionieren diese beim datenaustausch aber eigenartigerweise nicht:-(

In diesem Zusammenhang mal so zum Drüberlesen.

Neueste negative Erfahrung bei mir ein *.docx mit Formatierungen zum Ausfüllen von Vorgabefeldern, dass sich selbst unter der aktuellsten Version von LO nicht ausfüllen, konvertieren oder speichern liess ohne Datensalat.

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mawe2 fakiauso

„Hm - so richtig funktionieren diese beim datenaustausch aber eigenartigerweise nicht:- In diesem Zusammenhang mal so zum ...“

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Ich habe den verlinkten Artikel gelesen und finde dort eine Reihe von recht theoretischen Problemen, die ich in der Praxis noch nie erlebt habe.

Ich habe seit über 20 Jahren mit Office-Dokumenten im Verwaltungsbereich zu tun und bin mir durchaus bewusst, dass es diverse Inkompatibilitäten geben kann. I.d.R. gibt es aber immer auch Lösungen für diese Probleme.

Man kann nun 20 Jahre darüber jammern, dass es eine 1:1-Kompatibilität zw. MSO und OO/LO nicht gibt oder man kann die Umstellung einfach vollziehen und vorhandene Dokumente einfach mal anpassen...

In München hat man diese Umstellung auch erfolgreich hinbekommen (und macht jetzt ohne Not eine völlig sinnlose "Rückwärtsrolle").

Dass man archivrelevante Dokumente in einem Archivformat (also i.d.R. PDF/A) speichern muss, ist nun auch schon wieder seit Ewigkeiten bekannt. Das ist unter MSO nicht anders als unter LO.

Es ist also schlicht lächerlich, (von staatlicher Seite) immer wieder Ausreden zu suchen, warum man sich nicht von MSO wegbewegt, wenn selbst MSO in sich Inkompatibilitäten provoziert, die man genauso wenig im Griff hat.

Neueste negative Erfahrung bei mir ein *.docx mit Formatierungen zum Ausfüllen von Vorgabefeldern, dass sich selbst unter der aktuellsten Version von LO nicht ausfüllen, konvertieren oder speichern liess ohne Datensalat.

Dabei stelt sich ja immer die Frage, ob Du die Konvertierung des Dokuments von OOXML nach ODF MSO oder LO überlässt? Wie hast Du es denn in dem konkreten Fall gemacht?

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mumpel1 mawe2

„Ich habe den verlinkten Artikel gelesen und finde dort eine Reihe von recht theoretischen Problemen, die ich in der Praxis ...“

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Dass man archivrelevante Dokumente in einem Archivformat (also i.d.R. PDF/A) speichern muss, ist nun auch schon wieder seit Ewigkeiten bekannt. Das ist unter MSO nicht anders als unter LO.

In Excel leider nicht per VBA möglich. Ein kleines Mango in Excel.

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mawe2 mumpel1

„In Excel leider nicht per VBA möglich. Ein kleines Mango in Excel.“

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Woran hapert es denn dabei?

PDFs kann man doch per VBA erzeugen, warum kein PDF/A?

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mumpel1 mawe2

„Woran hapert es denn dabei? PDFs kann man doch per VBA erzeugen, warum kein PDF/A?“

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Weil es in Excel-VBA dafür keinen Parameter gibt. In Word dagegen gibt es den Parameter "UseISO19005_1"

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fakiauso mawe2

„Ich habe den verlinkten Artikel gelesen und finde dort eine Reihe von recht theoretischen Problemen, die ich in der Praxis ...“

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Dabei stelt sich ja immer die Frage, ob Du die Konvertierung des Dokuments von OOXML nach ODF MSO oder LO überlässt? Wie hast Du es denn in dem konkreten Fall gemacht?


Da wurde nichts konvertiert, schon weil es bei mir privat kein MSO gibt.

Bei einem offenen Format hat das ja wohl so zu funktionieren, dass ich damit erstellte Dokumente nativ unter jedem Programm nutzen kann, die dieses Format angeblich beherrschen.
Und genau das ist trotz aller Aussagen dazu bei den XML-Formaten von MS definitiv nicht der Fall.

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mawe2 fakiauso

„Da wurde nichts konvertiert, schon weil es bei mir privat kein MSO gibt. Bei einem offenen Format hat das ja wohl so zu ...“

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Bei einem offenen Format hat das ja wohl so zu funktionieren, dass ich damit erstellte Dokumente nativ unter jedem Programm nutzen kann, die dieses Format angeblich beherrschen.

Was ja konkret auch nur bedeutet: LibreOffice beherrscht dieses (MS-)Format nicht wirklich.

Ehrlich gesagt wüsste ich jetzt gar nicht, ob LibreOffice selbst überhaupt Formularfelder in Writer beherrscht oder nicht. Wenn das Programm sowas überhaupt nicht kann, liegt es sicher nicht am Dateiformat sondern an den Fähigkeiten der Software.

Hast Du schon Formularfelder in ODT-Dateien mit LibreOffice erstellt und benutzt?

Darüber hinaus halte ich Formularfelder in Textdokumenten wenn nicht für überflüssig dann wenigstens für fragwürdig.

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fakiauso mawe2

„Was ja konkret auch nur bedeutet: LibreOffice beherrscht dieses MS- Format nicht wirklich. Ehrlich gesagt wüsste ich ...“

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Hast Du schon Formularfelder in ODT-Dateien mit LibreOffice erstellt und benutzt?


Nö, aber mit Word geht das nun einmal.

Darüber hinaus halte ich Formularfelder in Textdokumenten wenn nicht für überflüssig dann wenigstens für fragwürdig.


Das teile bitte der behörde wie in diesem Fall dem Notar mit, der mir zwecks Ausfüllen eines Antrags dieses Formular zugeschickt hat. Es ist für mich sehr unwahrscheinlich, dass diese da eine weitere Vorlage haben in *.odt. Beim Termin kann ich sie ja fragen, aber die Gesichter dazu kann ich mir vorstellen;-)

Was ja konkret auch nur bedeutet: LibreOffice beherrscht dieses (MS-)Format nicht wirklich.


Das sage ich doch die ganze Zeit. Dann ist aber das offene Format kein solches, denn sonst liefe das sicher auch mit LO und anderen Office-Suiten oder die Skripte zum Ausfüllen würden nicht per VBA programmiert sein, Also ist das offene Format kein wirkliches, noch dazu wenn es immer noch irgendwie rückwärtskompatibel zum alten Office von MS sein soll und MS wird sicher alles tun, aber nicht die OpenDocument-Formate als Standard nutzen.

Offen und kompatibel bedeutet da nach wie vor meist nur, dass solche Dokumente geöffnet und angeschaut werden können.

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mawe2 fakiauso

„Nö, aber mit Word geht das nun einmal. Das teile bitte der behörde wie in diesem Fall dem Notar mit, der mir zwecks ...“

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Das teile bitte der behörde wie in diesem Fall dem Notar mit, der mir zwecks Ausfüllen eines Antrags dieses Formular zugeschickt hat.

Sowas realisieren seriöse Entwickler niemals in docx-Dateien sondern immer in PDF.

Und dann kann man diese Formulare auch mit jedem (guten) PDF-Reader ausfüllen - ganz unabhängig vom selbst verwendeten Office-Paket oder Betriebssystem.

Wenn da ein Notar ein docx-Dokument zum Ausfüllen verschickt, ist das schon grundsätzlich fragwürdig. (Oder war es vielleicht sogar ein doc-Dokument?)

Es ist für mich sehr unwahrscheinlich, dass diese da eine weitere Vorlage haben in *.odt.

MSO hat eben auch deswegen eine Quasi-Monopolstellung, weil viele Leute wenig (oder keine) Ahnung haben von ihren essenziellen Arbeitsmitteln.

Also ist das offene Format kein wirkliches

Doch, offen ist es. Aber von LO eben nicht konsequent umgesetzt.

MS wird sicher alles tun, aber nicht die OpenDocument-Formate als Standard nutzen

Bei der Installation von MS Office wird man aber explizit gefragt, ob man OOXML oder ODF als Standard benutzen will.

http://winfuture.de/news,53643.html

Dass dann viele Leute eben doch OOXML auswählen ist deren eigene Entscheidung und kann nicht Microsoft vorgeworfen werden.

Offen und kompatibel bedeutet da nach wie vor meist nur, dass solche Dokumente geöffnet und angeschaut werden können.

Was ja insbesondere bei archivierten Dokumenten auch völlig OK ist.

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fakiauso mawe2

„Sowas realisieren seriöse Entwickler niemals in docx-Dateien sondern immer in PDF. Und dann kann man diese Formulare auch ...“

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Sowas realisieren seriöse Entwickler niemals in docx-Dateien sondern immer in PDF.
Wenn da ein Notar ein docx-Dokument zum Ausfüllen verschickt, ist das schon grundsätzlich fragwürdig. (Oder war es vielleicht sogar ein doc-Dokument?)


Wir reden anscheinend aneinander vorbei.

Das sind Standardformulare in Behörden, die zumindest innerhalb eines Bundeslandes oder sogar bundesweit so verwendet werden. Da wird niemand gefragt, ob er bei einer Installation dieses oder jenes Format verwenden will, sondern da gibt es Admins und Software-Abteilungen, die Installationen zentral auf die Rechner verteilen und fertig.

Diese bestimmen dann auch die entsprechenden Datensätze, Formulare usw. Alles andere wäre schon aus Sicherheitsgründen Unsinn, wenn jeder selber sein Zeug anbrächte.Mit "seriösen" Entwicklern hat das ergo nichts zu tun.

So btw. ist es z.B. auch in meiner bescheidenen Firma namens DB AG Usus, dass Dokumente im Office-Bereich zwecks Datentauschs in erster Linie in den Office-Formaten genutzt werden und erst dann für übergreifende Sachen PDF angewendet wird. Das trifft auch auf diverse auszufüllende Vordrucke unter Word zu. Diejenigen, welche das ausgeheckt haben, werden sich schon etwas dabei gedacht haben, warum das über doxc realisiert wird und eben nicht pdf.

Doch, offen ist es. Aber von LO eben nicht konsequent umgesetzt.


Deshalb der Artikel, in welchem angerissen wird, warum es trotz des scheinbar offenen Standards schier unmöglich ist, solche Dokumente sauber in anderen Arbetisumgebungen zu nutzen. Nicht umsonst war damals das Gezerre um die eigene Umsetzung von MS als OOXML statt ODF. Sobald VBA im Spiel ist, sind alle Office ausser dem von MS sowieso aussen vor und das hat definitiv nichts mit LO zu tun, sondern nur mit MS selbst. Es wird sich niemand hinsetzen und alle Dokumente mit VBA-Skripten auf Basic ändern, nur damit diese dann in ODF laufen, wenn dann trotzdem MSO als Standardanwendung läuft statts LO.

https://help.libreoffice.org/Common/Using_Microsoft_Office_and/de#Makros_in_Microsoft_Office_und_LibreOffice

https://de.wikipedia.org/wiki/Office_Open_XML#Kritik

https://de.wikipedia.org/wiki/OpenDocument

Zum Einsatz der Formate in D noch das hier, da kannst Du Du ODF knicken:

https://de.wikipedia.org/wiki/OpenDocument

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mawe2 fakiauso

„Wir reden anscheinend aneinander vorbei. Das sind Standardformulare in Behörden, die zumindest innerhalb eines ...“

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Da wird niemand gefragt, ob er bei einer Installation dieses oder jenes Format verwenden will, sondern da gibt es Admins und Software-Abteilungen, die Installationen zentral auf die Rechner verteilen und fertig.

Das ist mir schon klar. Aber genau diese Admins können doch, wenn sie ihr Handwerk verstehen, ganz einfach PDF-Formulare (statt DOCX) erstellen und verteilen. Für diese Vorgänge ist überhaupt kein Office-Format nötig.

Diejenigen, welche das ausgeheckt haben, werden sich schon etwas dabei gedacht haben, warum das über doxc realisiert wird und eben nicht pdf.

Klar haben die sich was gedacht, nur eben das Falsche... :-)

Sobald VBA im Spiel ist, sind alle Office ausser dem von MS sowieso aussen vor

Das ist grundsätzlich richtig, trifft aber auch nur für einen verschwindend geringen Prozentsatz aller Office-Dokumente zu.

Es wird sich niemand hinsetzen und alle Dokumente mit VBA-Skripten auf Basic ändern, nur damit diese dann in ODF laufen, wenn dann trotzdem MSO als Standardanwendung läuft statts LO.

Nein, natürlich nicht, um das dann weiter mit MSO zu nutzen sondern un von diesem Moment an eben mit LO zu arbeiten.

Eine Umstellung auf offene Formate (und freie Software zu deren Nutzung) ist möglich.

Niemand behauptet, dass das einfach wäre oder schnell gehen würde oder ohne "Reibungsverluste" abläuft. Aber statt schon 20 Jahre darüber zu jammern, hätte man es einfach nur tun müssen. Dann würde schon seit 10 Jahren niemand mehr über dieses Thema reden.

Je länger man diese Umstellung vor sich her schiebt, desto schwieriger und teurer wird sie. Und eigentlich sind sich alle bewusst, dass dieser Schritt alternativlos ist.

Also wozu dann noch 1000 Gründe gegen eine solche Umstellung suchen?

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fakiauso mawe2

„Das ist mir schon klar. Aber genau diese Admins können doch, wenn sie ihr Handwerk verstehen, ganz einfach PDF-Formulare ...“

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Also wozu dann noch 1000 Gründe gegen eine solche Umstellung suchen?


Das hat nichts mit Suchen von Gründen zu tun, sondern das sind einfach die aktuellen Gegebenheiten. Das kannst Du, ich und andere wollen, dass sich ODF durchsetzt, die Realität sieht anders aus, von irgendwelche Kompatibilitäten ganz abgesehen, die nur auf dem Papier existieren.

Nein, natürlich nicht, um das dann weiter mit MSO zu nutzen sondern un von diesem Moment an eben mit LO zu arbeiten.


Für wie wahrscheinlich hältst Du das angesichts der nach wie vor marktbeherrschenden Verbreitung von MSO und dem Druck, den MS macht?

Ausser einer Handvoll Verfechtern von Open Source dürfte sich der Anteil derer sehr in Grenzen halten, die sich aus edlen Gründen heraus quer durch alle Verwaltungen für einen Wechsel zu wirklich freien Formaten stark machen.

Gerade das Beispiel München zeigt doch, dass um des Profits willen mit allen Mitteln gewirkt wird. Da spielen dann solche Dinge mit hinein und selbst der finanzielle Mehraufwand für das Rückportieren zu Windows und die gesparten Kosten -welche jetzt langsam in den wirtschaftlichen Bereich gekommen wären - spielen anscheinend nur eine nebensächliche Rolle, dafür aber natürlich keinesfalls der Umzug von MS von Unterschleißheim nach Schwabing.

So btw stösst man auch hier wieder dezent auf den Hinweis, dass OOXML einfach Grütze ist und nur ein Quasi-Standard;-)

Ein Schwenk zurück zu Windows oder Microsoft Office dürfte jedoch schwierig und vor allem teuer werden – und widerspräche der gängigen Praxis anderer europäischer Kommunen, die Open Source, offene Standards und freie Software immer flächendeckender einsetzen, während der amerikanische Konzern den ISO-Standard für Office-Dokumente OOXML nur unzureichend umzusetzen bereit scheint.
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mawe2 fakiauso

„Das hat nichts mit Suchen von Gründen zu tun, sondern das sind einfach die aktuellen Gegebenheiten. Das kannst Du, ich ...“

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Du hast ja vollkommen Recht.

Offensichtlich braucht es auch hier - wie z.B. auch beim Datenschutz - eine verbindliche EU-Verordnung, die dann von den Mitgliedsstaaten umgesetzt werden muss. Mit dem guten Willen Einzelner ist hier tatsächlich nicht viel zu machen.

Ich wollte ja nur sagen, dass es durchaus möglich wäre, wenn der Wille (oder eben ein Gesetz) vorhanden wäre.

Gruß, mawe2

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Borlander mawe2

„MS Office verwendet doch selbst schon seit Jahren standardmäßig offene Formate und unterstützt auch ODF. Man kann es ...“

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MS Office verwendet doch selbst schon seit Jahren standardmäßig offene Formate

Die Office-XML-Formate zwar formell ein offener Standard. Der Umfang dieser Standards ist jedoch so groß*, dass es für Konkurrenten in der Praxis kaum realistisch möglich ist den vollständig nachzuimplementieren. Böse Zungen würden gar behaupten, dass dieser Offene Standard ein Trick von Microsoft war um den öffentlichen Ausschreibungen genügen zu können die irgendwann angefangen haben "offene Standards" zu fordern.

* etwa 6000 Seiten, wofür ich aus technischer Sicht sogar noch Verständnis aufbringen kann: Der Standard muss halt alles Abdecken was MSO in den 20 Jahren davor an Dokumenten erstellen konnte.

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mawe2 Borlander

„Die Office-XML-Formate zwar formell ein offener Standard. Der Umfang dieser Standards ist jedoch so groß , dass es für ...“

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Der Umfang dieser Standards ist jedoch so groß*, dass es für Konkurrenten in der Praxis kaum realistisch möglich ist den vollständig nachzuimplementieren.

Dagegen hilft dann nur ein Standard, den der Staat vorgibt und der genau den Zwecken der staatlichen Datenverarbeitung entspricht.

Also Aspecken, auf das Wesentliche konzentrieren, diese Erfordernisse standardisieren und Software beschaffen, die diesen Standards entspricht.

Entweder spielt Microsoft dann mit oder eben nicht.

Für eine Übergangszeit wird man auf Microsoft Office nicht verzichten können aber irgendwann muss eben mal mit dieser Übergangszeit begonnen werden damit sie irgendwann auch mal zu Ende ist.

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Borlander mawe2

„Dagegen hilft dann nur ein Standard, den der Staat vorgibt und der genau den Zwecken der staatlichen Datenverarbeitung ...“

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Dagegen hilft dann nur ein Standard, den der Staat vorgibt und der genau den Zwecken der staatlichen Datenverarbeitung entspricht.

Dann haben wir am Ende noch einen Standard mehr: https://xkcd.com/927/

Und kleine Anbieter sind tendenziell noch weniger in der Lage (im Zweifelsfall jeden) Staat einen Standard zu implementieren. Ggf. sogar erst mal nur auf Verdacht um überhaupt an Ausschreibungen teilnehmen zu können.

Abgespeckter Umfang würde zudem zu Problemen mit Bestandsdokumenten führen. Bei MSO-Dokumenten hat man zum aktuellen Zeitpunkt schon einen ganz klaren Technologie-Lockin.

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mawe2 Borlander

„Dann haben wir am Ende noch einen Standard mehr: https://xkcd.com/927/ Und kleine Anbieter sind tendenziell noch weniger ...“

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Bei MSO-Dokumenten hat man zum aktuellen Zeitpunkt schon einen ganz klaren Technologie-Lockin.

Natürlich. Aber es geht doch darum, Möglichkeiten zu finden, diesen zu überwinden.

Natürlich hat jede Lösung ihre Nachteile und natürlich ist es für MS-Konkurrenten alles andere als trivial, hier den Fuß in die Tür zu kriegen. Aber soll das im Endeffekt bedeuten, dass dieser Technologie-Lock-In für alle Zeiten zementiert sein soll?

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Borlander mumpel1

„Noch schlimmer: Es gibt kein Microsoft Office für Linux. Da würde mir VBA abgehen, und Starbasic ist für meinen ...“

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Es gibt kein Microsoft Office für Linux.

Das ist aus meiner Sicht heute auch der Hauptgrund dafür, dass Linux auf dem Desktop so wenig Verbreitung findet. Die meisten anderen Unternehmensanwendungen laufen heute sowieso schon Webbasiert und sind Betriebssystemunabhängig.

Und eigentlich gibt es inzwischen sogar schon MSO für Linux (Android) und BSD (OS-X). Es scheitert also lediglich am Willen von Microsoft, die damit am Ende aber Ihr eigenes Betriebssystem kannibalisieren wrüden.

Datenspione

Da wurde nun gerade MSO in letzter Zeit kritisch genannt, dass in aktuellen Versionen wohl Verbindungen zu über 30 verschiednen Servern aufbaut…

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mawe2 Borlander

„Das ist aus meiner Sicht heute auch der Hauptgrund dafür, dass Linux auf dem Desktop so wenig Verbreitung findet. Die ...“

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Das ist aus meiner Sicht heute auch der Hauptgrund dafür, dass Linux auf dem Desktop so wenig Verbreitung findet.

Wobei der Fakt, dass so gut wie kein PC / Notebook mit installiertem Windows im Laden steht, ebenfalls nicht ganz unwichtig sein dürfte.

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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mawe2

Nachtrag zu: „Wobei der Fakt, dass so gut wie kein PC / Notebook mit installiertem Windows im Laden steht, ebenfalls nicht ganz ...“

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mit installiertem Windows

Das sollte natürlich "mit installiertem Linux" heißen...

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Systemcrasher mumpel1

„Freie Software kann aber nicht das was Windows kann. Ganz so frei ist Linux nämlich nicht. Unter Windows kann ich mehr ...“

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Freie Software kann aber nicht das was Windows kann.

Was kann Windows, was freie Software nicht kann?

Lediglich im Spielebereich, aber das liegt daran, daß Hersteller v.A. für das am weitesten verbreitete System entwickeln.

Aber da die Spielewelt immer mehr ins Netz abwandert, wird dieser Punkt immer bedeutungsloser.

Was Window NICHT kann: Office-Paket: Fremdformate einlesen (vielleicht mittlerweile die neusten Pakete). Für Freie Software kein Problem.

Ganz so frei ist Linux nämlich nicht.

Linux selbst ist frei. Gerätespezifische Treiber, wenn für Linux verfügbar, oft nicht. Aber das liegt nicht an Linux, sondern an den Geräteherstellern.

(Registry anpassen,)

Sowas braucht man unter Linux nicht. 

Bei Linux kann man alles konfigurieren, was man will. Man muß nur wissen wo und wie.

Das wird alle in reinen Testdateien (üblicherweise mit der Endung .cfg) konfiguriert.

Im Vergleich zur Registry-Editierung ein reines Kinderspiel.

Darüber hinaus kann man alles und jedes mit unterschiedlichen Rechten belegen, so daß nicht alles und jeder mit allem machen kann, was er/sie/es will.

Liegt alles in der Hand des Anwenders. Er braucht dazu Administratorrechte, sonst nix.

Und sobald mehr Leute Linux nutzen wird es Hacker geben die sich darum kümmern

Natürlich! Unter Android gibt es ja schon den ganzen kriminellen Mist.

Aber hier ist das gleiche Problem wie bei Windows: Das größte Sicherheitsproblem sitzt VOR dem Monitor bzw. Smartphone!

Das wäre auch nicht anders, wenn Linux auch im Desktop-Bereich das verbreiteste BS wäre.

Nur: hier wird es den Angreifern etwas schwerer gemacht, und zwar aufgrund der Vielfalt an unterschiedlichen Systemen und unterschiedlichen Konfigurationen.

Ein Angriff, der unter Suse funzt, funzt wahrscheinlich nicht unter debian, Arch, usw. und umgekehrt.

Und selbst wenn ein Angriff unter Opensuse funzt, funzt er nicht unbedingt unter Suse Enterprize und umgekehrt. usw.

Und selbst wenn (bleiben wir mal bei Suse, gilt für andre Distris genauso) ein Angriff unter Suse/KDE läuft, kann es sein, daß er unter Suse/LXDE schon wieder nicht funzt. Gleiche BS-Version vorausgesetzt.

Das kann den einen oder anderen Angreifer schon zur Verzweiflung bringen.

Hier sind die größten Sicherheitslücken - wie auch unter Windows - Browser, und andere mit "außen" verknüpfte Anwendungen, sowie nicht durchgeführte Sicherheitsupdates.

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mawe2 Systemcrasher

„Was kann Windows, was freie Software nicht kann? Lediglich im Spielebereich, aber das liegt daran, daß Hersteller v.A. ...“

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Was Window NICHT kann: Office-Paket: Fremdformate einlesen

Welches Office-Paket kann unter Windows welche Fremdformate (die praxisrelevant sind) nicht einlesen?

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Systemcrasher mawe2

„Welches Office-Paket kann unter Windows welche Fremdformate die praxisrelevant sind nicht einlesen?“

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Welches Office-Paket kann unter Windows welche Fremdformate (die praxisrelevant sind) nicht einlesen?

MIcrosoft Office, wobei ich die neusten Versionen nicht (mehr) kenne.

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mawe2 Systemcrasher

„MIcrosoft Office, wobei ich die neusten Versionen nicht mehr kenne.“

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Und welche Fremdformate meinst Du?

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Systemcrasher mawe2

„Und welche Fremdformate meinst Du?“

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Und welche Fremdformate meinst Du?

Alle anwendungsspezifischen.

Z.B. kann LibreWrite praktisch jedes Text-Format einlesen. Und sogar die abgespeckten Sachen wie z.B. Abiword.

Selbiges gilt natürlich auch für Bildbearbeitung und Tabelle.

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mawe2 Systemcrasher

„Alle anwendungsspezifischen. Z.B. kann LibreWrite praktisch jedes Text-Format einlesen. Und sogar die abgespeckten Sachen ...“

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Z.B. kann LibreWrite praktisch jedes Text-Format einlesen.

Das glaube ich nicht. LO Writer kann nicht viel mehr als MS Word.

Lediglich bei uralten WinWord- und Works-Formaten hat man mit Writer gewisse Vorteile gegenüber Word.

Ich finde auch im aktuellen LibreOffice Writer keinen Importfilter für Abiword-Dokumente (jedenfalls nicht in der Windows-Version von LO), wo soll der sein?

Bildbearbeitung ist eigentlich in Office-Paketen irrelevant. Weder bei MSO noch bei LO hat man ein brauchbares Bildbearbeitungsprogramm dabei. Allenfalls ein paar Manipulationen von importierten Bitmaps sind möglich. Und hier ist MSO deutlich besser als LO.

Beim Thema "Tabellenkalkulation" gibt es nichts, was besser mit Fremdformaten umgehen kann als Excel. Hier ist LO Calc deutlich im Hintertreffen.

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mawe2

Nachtrag zu: „Das glaube ich nicht. LO Writer kann nicht viel mehr als MS Word. Lediglich bei uralten WinWord- und Works-Formaten hat ...“

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Ich finde auch im aktuellen LibreOffice Writer keinen Importfilter für Abiword-Dokumente (jedenfalls nicht in der Windows-Version von LO), wo soll der sein?

Hab den Filter inzwischen gefunden.

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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The Wasp Anne0709

„Europa als Software-Kolonie Das Microsoft-Dilemma Dokumentation rbb-Mediathek bis zum 08.07.18“

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Ich hatte hier mal vorbei geschaut, als die Doku im Februar in der ARD lief, weil ich wissen wollte, ob sich hier jemand dafür interessiert. Schließlich war die Umstellung von Windows auf Linux in München ein heißes Diskussionsthema auf Nickles.de.

Heute scheint das Thema niemanden mehr zu interessieren. Der Rückschritt in München zurück zu Windows empöhrt keinen. Wundert mich nicht, wurde Windows 10 hier aufgenommen wie das 8 Weltwunder. ^^

Ende
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fakiauso The Wasp

„Ich hatte hier mal vorbei geschaut, als die Doku im Februar in der ARD lief, weil ich wissen wollte, ob sich hier jemand ...“

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Heute scheint das Thema niemanden mehr zu interessieren. Der Rückschritt in München zurück zu Windows empöhrt keinen. Wundert mich nicht, wurde Windows 10 hier aufgenommen wie das 8 Weltwunder. ^^


Tscha...

...wenn´s um Geld geht, haben rationale Denkweisen noch nie gejuckt.

Genauso wie die EU jetzt ganz fix Öl als zu billig empfindet und mit ihrer Plastiksteuer mal wieder die Allgemeinheit beglückt, dafür aber bis heute nicht eine Autofirma für ihren Betrug bei den Abgaswerten belangt oder gar zu Ersatz auf eigene Kosten verpflichtet wird oder die grossen Energiekonzeren für ihr Festhalten an Kernenergie und fossilen Brennstoffen ebenfalls auf Kosten der Allgemeinheit noch entschädigt werden. Bei kleinen Kruschtern wäre das halt Geschäftsrisiko gewesen, aber die sind auch nicht "too big to fail..." - shit happens!

"Anyone who believes exponential growth can go on forever in a finite world is either a madman or an idiot (or an economist)" - Hellsongs
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Alpha13 fakiauso

„Tscha... ...wenn s um Geld geht, haben rationale Denkweisen noch nie gejuckt. Genauso wie die EU jetzt ganz fix Öl als zu ...“

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Die großen deutschen Konzerne investieren 100te Millionen € halt nicht umsonst in Lobbyarbeit und Altpolitiker Päppelung...

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/party-im-kanzleramt-ackermann-feierte-auf-staatskosten-a-644659.html

Wenn man einen der höchsten und sowas von abgefucktesten Lobbyisten im Kanzleramt Geburtstag feiern läßt...

Und die deutsche Bank hat natürlich unter anderem damals die schönen Zertifikate an deutsche Kämmerer verkauft (und Sie nach Strich und Faden verarscht), als sie definitiv schon wußten wie der Hase lief und ihre Zertifikate auf Teufel komm raus raushauen wollten!

Dafür und vieles andere absolut illegale mußte der Sauverein nie vor den Kadi...

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Anne0709 The Wasp

„Ich hatte hier mal vorbei geschaut, als die Doku im Februar in der ARD lief, weil ich wissen wollte, ob sich hier jemand ...“

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Mir ist - da ohne Fernsehen - die Doku in der Mediathek rein zufällig aufgefallen. (Irgendwas muss ich ja auch mal für den monatlichen Fernsehbeitrag kriegen!)

Schade, dass ich hier auf diesem Brett damals nichts davon gelesen (oder überlesen?) habe.

Ich kriege das Grausen wenn ich daran denke, dass es täglich mehr wird, was über Microsofts Software läuft.

Früher kannte ich diverse Betriebssysteme (wenn natürlich die meisten nur dem Namen nach).

Heute laufen auch DATEV und SAP unter Windows.

Nicht alle Bugs sind Bugs, einige sind Features.
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mawe2 Anne0709

„Mir ist - da ohne Fernsehen - die Doku in der Mediathek rein zufällig aufgefallen. Irgendwas muss ich ja auch mal für den ...“

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Heute laufen auch DATEV und SAP unter Windows.

Und die sind genauso proprietär wie alles von Microsoft und deswegen genauso abzulehnen.

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Systemcrasher Anne0709

„Mir ist - da ohne Fernsehen - die Doku in der Mediathek rein zufällig aufgefallen. Irgendwas muss ich ja auch mal für den ...“

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Ich kriege das Grausen wenn ich daran denke, dass es täglich mehr wird, was über Microsofts Software läuft.

Eigentlich wird es eher täglich weniger.

Aus dem Smartphone-Markt hat sich Microsoft schon verabschiedet.

Ehemalige MS-Handys (Nokia-Restbestände) werden mittlerweile bei Real mit Android 7.0 verramscht.

Und soweit ich das in Erinnerung habe, lag das eigentliche Problem nicht in der Politik, sondern in der Verwaltung.

Viele Mitarbeiter haben sich vehement geweigert, mit freier Software (Open-/Libreoffice) zu arbeiten und dazu reihenweise Scheinargumente geliefert, warum das mit der "anderen" nicht funzt.

Die wollten einfach nix dazulernen und sind komplett unfähig, kleinste Veränderungen zu akzeptieren.

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mawe2 Systemcrasher

„Eigentlich wird es eher täglich weniger. Aus dem Smartphone-Markt hat sich Microsoft schon verabschiedet. Ehemalige ...“

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Und soweit ich das in Erinnerung habe, lag das eigentliche Problem nicht in der Politik, sondern in der Verwaltung.

Hast Du Dir den oben verlinkten Film angesehen?

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Systemcrasher mawe2

„Hast Du Dir den oben verlinkten Film angesehen?“

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Hast Du Dir den oben verlinkten Film angesehen?

Nein, es ging mir um etwas, was ich vor längerer Zeit gelesen hatte. Damals wurde in München beschlossen, den "testweisen" Umstieg auf Linux in den Büros rückgängig zu machen wegen mangelnder Akzeptanz seitens der Mitarbeiter.

Auf dem aktuellsten Stand bin ich allerdings nicht mehr. durchaus möglich, daß neuere Infos meine Erinnerung widerlegen.

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mawe2 Systemcrasher

„Nein, es ging mir um etwas, was ich vor längerer Zeit gelesen hatte. Damals wurde in München beschlossen, den testweisen ...“

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Damals wurde in München beschlossen, den "testweisen" Umstieg auf Linux in den Büros rückgängig zu machen wegen mangelnder Akzeptanz seitens der Mitarbeiter.

Das ist so nicht richtig.

Es gab keinen "testweisen" Umstieg in München sondern es wurde ganz regulär umgestellt und viele Jahre mit Linux und OpenOffice gearbeitet.

Dass dies jetzt wieder rückgängig gemacht wird, liegt einzig und allein an inzwischen veränderten Mehrheitsverhältnissen im Rathaus und an einem neuen OB, der sich selbst als "Microsoft-Fan" bezeichnet.

Insofern war es ganz klar eine politische Entscheidung gegen jede (auch haushalterische) Vernunft und lag nicht an den Mitarbeitern der Verwaltung.

(Im Übrigen haben die Verwaltungs-Mitarbeiter natürlich die Infrastruktur zu nutzen, die ihnen der Arbeitgeber vorgibt. Ein Lufthansa-Pilot kann auch nicht sagen. "Den Airbus will ich nicht fliegen, ich will eine Boeing haben!")

Jedenfalls wurde das im Film ganz klar herausgestellt, dass der ganze Quatsch durch die Politik (und nicht durch die Verwaltung) verursacht wurde.

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Soulmann63 Anne0709

„Europa als Software-Kolonie Das Microsoft-Dilemma Dokumentation rbb-Mediathek bis zum 08.07.18“

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Hallo Zusammen,

hier noch ein angepaster Link zu dem Thema.

Gruß

Soulmann

*_Du bist nicht Vergessen G P_*
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Wiesner Anne0709

„Europa als Software-Kolonie Das Microsoft-Dilemma Dokumentation rbb-Mediathek bis zum 08.07.18“

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Zu Linux München, da der neue Weg von MS immer mehr Cloud und Bjod ist wäre gerade Linux der richtige Weg. Ich finde diese Standard-Apps und auch die Cloud Integration im Zusammenhang mit Behörden als einen Verstoß der DSVGO. Denn auf den Dorf Gemeinden gibt es keinen Admin und keine GPOs die den APP Zugriff  und Cloud Austausch verhindern. 

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mawe2 Wiesner

„Zu Linux München, da der neue Weg von MS immer mehr Cloud und Bjod ist wäre gerade Linux der richtige Weg. Ich finde ...“

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Denn auf den Dorf Gemeinden gibt es keinen Admin

Nur weil eine Gemeinde die Gemeinde-IT nicht selbst administriert, muss dort nicht gleich ein Verstoß gegen die DSGVO vorliegen. Ganz im Gegenteil!

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