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Telecom Drückerkolonnen unterwegs

hascherl / 56 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo,

scheinbar kämpfen die Nertzanbieter wieder um jeden Nutzer, heute war die Telecom dran.

Offiziell geht es darum, die "aktuellen" Geräte der Hausbewohner auf die Glasfaser umzustellen. Wer das nicht macht, hat bald kein Internet mehr, so die Aussage.

Auf meinen Hinweis, dass ich nicht Nichttelekömmer bin, war dann alles in Ordnung.

Vor kurzem war eine andere Truppe da, immer mit der Glasfasermasche.

Und mein DSL-Anbieter meldet sich jetzt auch wieder öfter, ohne das ich es brauche.

Hascherl

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luttyy hascherl

„Telecom Drückerkolonnen unterwegs“

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Ja ja,

1und1 schreibt auch wieder Bettel-Mails Lächelnd

Gruß

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ObelixSB hascherl

„Telecom Drückerkolonnen unterwegs“

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Wenn die Drücker sich wenigstens mal vorher informieren würden. Bei mir hat mal einer geklingelt und auch was von Glasfaser gebrabbelt. In meinem  Viertel liegt zwar schon ewig Glasfaser in der Straße, war damals lange vor dem Internet mal Testgebiet dafür, aber genau deshalb gab es da bis vor kurzem keine Internetanschlüsse über Telefonleitung. Und sowas wollte der Drücker mir verkaufen. 

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gelöscht_326053 ObelixSB

„Wenn die Drücker sich wenigstens mal vorher informieren würden. Bei mir hat mal einer geklingelt und auch was von ...“

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vorher informieren würden

Frag die mal ob denn ein Port für dich frei ist... viele wissen garnicht was das ist.
Ist aber bei denen von z.B. Mnet genauso.

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ObelixSB gelöscht_326053

„Frag die mal ob denn ein Port für dich frei ist... viele wissen garnicht was das ist. Ist aber bei denen von z.B. Mnet ...“

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Bin dann ja zu Kabel D, weil Kabel als einziger Anbieter einen Anschluss anbieten konnte. Telekomm und Co wollten ja wegen dem Glasfaser in der Straße kein DSL anbieten und direkt ins Haus war denen zu teuer, Prompt hat dann Kabel D das ganze Viertel anschlusstauglich gemacht und hatte so bis vor nem halben Jahr quasi ein Monopol auf schnelle Anschlüsse, Inzwischen hat der lokale Stromanbieter ein eigenes Glasfaserkabel verlegt, bietet damit aber meist auch nur 16 Mbit an. 

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Systemcrasher hascherl

„Telecom Drückerkolonnen unterwegs“

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heute war die Telecom dran.

das war garantiert nicht die Telekom, sondern jemand, der behauptete, von der Telekom zu sein.

Wenn Du wirklich was von der Telekom willst, dann hast Du exakt 2 Möglichkeiten:

1. Du gehst in den nächsten T-Punkt Deines Vertrauens.

2. Du rufst die Hotline an (ok, da kannst Du auch mal einen Vollpfosten erwischen)

Nur wenn jemand bei Dir klingelt oder Dich anruft, dann ist das eben nicht der Rosa Riese.

Wenn ich Rentner bin, dann nörgele ich den ganzen Tag. Das wird bestimmt lustig. :)
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Wicky79 Systemcrasher

„das war garantiert nicht die Telekom, sondern jemand, der behauptete, von der Telekom zu sein. Wenn Du wirklich was von ...“

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Schwer zu sagen, meine Telekom Zeit ist lange her, aber 2007 als meine Lehre als IT-Systemelektroniker endete wurden die Absolventen für Drückerkolonnen im Außendienst(für eine Tochterfirma der deutschen Telekom ) umworben und es wurden auch Leute von Vivento eingesetzt. Weiß nicht wie das heute läuft, aber damals hielt man es für eine gute Idee 2 Leute von Tür zu Tür zu schicken und Leute zu nerven.

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Olaf19 Systemcrasher

„das war garantiert nicht die Telekom, sondern jemand, der behauptete, von der Telekom zu sein. Wenn Du wirklich was von ...“

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Hi Systemcrasher,

Rein gefühlsmäßig hätte ich das auch gedacht:

Nur wenn jemand bei Dir klingelt oder Dich anruft, dann ist das eben nicht der Rosa Riese.

Ich kenne jemanden persönlich, der bis vor einigen Jahren tatsächlich für die Telekom Vertrieb von Haustür zu Haustür gemacht hat. Er ist heute noch bei der Telekom, allerdings nicht mehr "auf der Straße" sondern in gehobenerer Position.

Ich fand das auch etwas überraschend. Wobei: derjenige, der sich gegenüber Hascherl als Telekom-Mitarbeiter ausgegeben hat, muss natürlich trotzdem kein solcher gewesen sein.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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torsten40 Olaf19

„Hi Systemcrasher, Rein gefühlsmäßig hätte ich das auch gedacht: Ich kenne jemanden persönlich, der bis vor einigen ...“

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Ich fand das auch etwas überraschend. Wobei: derjenige, der sich gegenüber Hascherl als Telekom-Mitarbeiter ausgegeben hat, muss natürlich trotzdem kein solcher gewesen sein.

Aber von der Telekom beauftragt. Immerhin kassieren die so ihre Provision. Also irgendwie doch für die Telekom tätig.

Gruß

Torsten

Freigeist
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Anne0709 hascherl

„Telecom Drückerkolonnen unterwegs“

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Telecom Drückerkolonnen unterwegs

Bitte aufpassen und nicht verwechseln: Telekom und Telecom. Man hört bei der Aussprache natürlich keinen Unterschied - aber:

Unter dem Namen Telecom firmieren anscheinend eine ganze Menge Unternehmen.

So heißt als größeres Unternehmen 1und1 zum Beispiel "1&1 Telecom GmbH"

Soweit dazu.
Das mit der Werbung an der Wohnungstür hatte ich auch mal, das war für den Menschen einfach Zeitverschwendung. Vor allem, weil im Haus grade kurz vorher Kabel Deutschland / Vodafobne für Glasfaser Leitungen verlegt hatte.

Anne

Hoffnung ist eine schoene Erinnerung an die Zukunft. Gabriel Marcel
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Proldi Anne0709

„Bitte aufpassen und nicht verwechseln: Telekom und Telecom. Man hört bei der Aussprache natürlich keinen Unterschied - ...“

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Telekom und Telecom

Von der sogenannten "Telecom" hat sich meine Mutter mal einen Vertrag aufschwatzen lassen.

Ich habe mir den Vertrag geben lassen und in Ihrem Namen die "Telekom" angerufen und den Vorfall geschildert.

Ohne weitere Probleme wurde der Vertrag von der Telekom bei der Telecom annuliert. Ich habe nie wieder etwas von denen gehört.

-------------- Gruß Proldi
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hascherl Proldi

„Von der sogenannten Telecom hat sich meine Mutter mal einen Vertrag aufschwatzen lassen. Ich habe mir den Vertrag geben ...“

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@Systemcrasher:

Natürlich hast du Recht, aber sie hatten so schöne Telekomfarbige, selbstgeddruckte Anhängeschildchen in einer Plastikhülle.

Komischerweise kommen die immer zu zweit, einer redet, der andere steht wichtig darum.

Leider war in unserem Mehrfamilienhaus nichts zu holen, aber irgendwo werden die schon einen an die Leine kriegen.

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Olaf19 Anne0709

„Bitte aufpassen und nicht verwechseln: Telekom und Telecom. Man hört bei der Aussprache natürlich keinen Unterschied - ...“

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Das mit der Werbung an der Wohnungstür hatte ich auch mal, das war für den Menschen einfach Zeitverschwendung.

Gelegentlich frage ich mich, warum es überhaupt noch Firmen gibt, die Vertriebsmitarbeiter von Tür zu Tür schicken.

Erstens sind die Leute tagsüber großenteils bei der Arbeit – zumindest die Zielgruppe der Zahlungskräftigen – und zweitens, wenn ich etwas brauche, dann hol ich mir das, wo ich will und wann ich will und nicht weil zufällig einer an der Tür steht. Da würde ich prinzipiell nichts kaufen, und ich kenne auch niemanden, der das tut.

Die einzige Erklärung wäre, dass die 99% ihrer Geschäfte mit alten Leuten machen, die viel Zeit haben und den Großteil davon zuhause verbringen, sei es weil sie schlecht zu Fuß sind oder weil sie sich nicht vor die Tür trauen – "ist ja heutzutage soo gefährlich mit den Horden von marodierenden Kriminellen, sowas hätte es unter Aaaa...denauer nicht gegeben".

Diese älteren Menschen sind vielfach erschreckend leichtgläubig oder können nicht Nein sagen, wenn ein "netter junger Mann" sich so viel Mühe mit ihnen macht und die Langeweile vertreibt.

Schon ziemlich fragwürdiges Vertriebsmodell.

CU
Olaf

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Anne0709 Olaf19

„Gelegentlich frage ich mich, warum es überhaupt noch Firmen gibt, die Vertriebsmitarbeiter von Tür zu Tür schicken. ...“

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Vertriebsmitarbeiter von Tür zu Tür schicken

In dem Fall des Glasfaser-Ausbaus bestimmter Gebiete wäre das doch einzusehen.
Solche Projekte sind teuer und müssen gut geplant werden. Zum Erfolg gehören viele Kunden. Direkte Ansprache und Überzeugung vor Ort stelle ich mir nützlicher vor als die ständigen Werbebriefe.
Die Kostenabschätzung der jeweiligen Werbeaktion werden in das Projekt eingeplant.

Wenn Mehrfamilienhäuser mit Glasfaseranschluss versorgt werden sollen, ist es doch völlig legitiim, dann auch die Bewohner über FTTH "Fiber to the Home" (Link bei teltarif ) gut zu informieren.

Und nicht nur alte Leute haben oft genug nicht den Überblick, wie man sich einen gewünschten schnellen DSL-Anschluss beschafft. Wobei dann allein der Name Telekom vertrauenswürdig scheint. Dass er wie hier anscheinen wie berichtet, auch mal von "c"-Mitarbeitern genannt wird, hört ja niemand.

Schade, auf die Idee bin ich damals nicht gekommen, mir Unterlagen geben zu lassen. Ob die Leute wirklich von der Telekom waren.
Aber welche Telecom würde Galsfaser biz zur Wohnung anbieten.

99% ihrer Geschäfte mit alten Leuten machen

Das kenne (kannte) ich von Bewohnern in Seniorenresidenzen, die ja meist den ganzen Tag allein sind und oft nicht mehr selbst das Haus verlassen können, bestens.

Aber die sind jetzt bei DSL-Anschluss kaum die Zielgruppe.

Gruß,
Anne

Hoffnung ist eine schoene Erinnerung an die Zukunft. Gabriel Marcel
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gelöscht_84526 Anne0709

„In dem Fall des Glasfaser-Ausbaus bestimmter Gebiete wäre das doch einzusehen. Solche Projekte sind teuer und müssen gut ...“

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Aber die sind jetzt bei DSL-Anschluss kaum die Zielgruppe.

Zielgruppe hin oder her: Da fragt der Werber nicht nach. Alte Leute kann man gut beschwatzen, und wenn man es richtig anstellt, dann kaufen die alles. Gibt doch genügend ältere Leute, die fünf Staubsauger, drei Lebensversicherungen und was weiß ich noch alles haben, da kannst du von ausgehen, dass denen das aufgeschwatzt wurde!

Für den Verkäufer spielt das doch alles keine Rolle, für den zählt nur der Gewinn - also seine Provision, welche er durch Abschluss des Vertrages hat. Ist genau so, wie bei den Drückerkolonnen, welche an der Haustüre Zeitschriftenabos verkaufen. Denen ist es auch egal, ob der "Kunde" schon "Das neue Blatt", "Das Goldene Blatt", drei weitere "Frauenzeitschriften" und zwei Programmzeitschriften im Abo bezieht. Wenn es irgendwie geht, dann verkauft der solchen Leuten auch noch zwei oder drei weitere Abos - was natürlich vorzugsweise bei alten Leuten funktioniert.

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michaelg123 gelöscht_84526

„Zielgruppe hin oder her: Da fragt der Werber nicht nach. Alte Leute kann man gut beschwatzen, und wenn man es richtig ...“

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wie war das mit diesen butterfahrten( wäschetrockner ohne strom ( wäscheleine) heizdecke im sommer hilft auch gegen das vergessen. die alten leuten wurde alles was nicht niet und nagelfest ist verkauft.

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Olaf19 Anne0709

„In dem Fall des Glasfaser-Ausbaus bestimmter Gebiete wäre das doch einzusehen. Solche Projekte sind teuer und müssen gut ...“

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Und nicht nur alte Leute haben oft genug nicht den Überblick, wie man sich einen gewünschten schnellen DSL-Anschluss beschafft.

Das hat ja auch niemand behauptet.

Aber alte Leute sind häufig zuhause an Zeiten, wo die jüngeren bei der Arbeit sind, so sie denn das Privileg hatten, noch einen der letzten Jobs zu ergattern ;-)

Direkte Ansprache und Überzeugung vor Ort stelle ich mir nützlicher vor als die ständigen Werbebriefe.

Das eine stelle ich mir so nutzlos wie das andere. Werbebriefe landen eh ungelesen im Altpapier, und ein Vertreter, der mich Samstagvormittag aus dem Bett klingelt, ist bei mir so beliebt wie Hämorrhoiden...

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Alekom Olaf19

„Gelegentlich frage ich mich, warum es überhaupt noch Firmen gibt, die Vertriebsmitarbeiter von Tür zu Tür schicken. ...“

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dolf? Verschlossen

Alles hat seinen Sinn, auch das scheinbar Sinnlose, denn es gibt nichts ohne Sinn.
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mawe2 hascherl

„Telecom Drückerkolonnen unterwegs“

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Was für ein alter Hut...

Diese Art von "Geschäften" müsste schlicht und einfach gesetzlich untersagt und mit strengen Strafen bei Zuwiderhandlung belegt werden.

Haben wir nicht schon genug Probleme, dass man sich immer noch von diesen Kasperköppen belästigen lassen muss?

Und mit dem Anbieter, von dem sie behaupten geschickt worden zu sein, hat das i.d.R. nie etwas zu tun!

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Anne0709 mawe2

„Was für ein alter Hut... Diese Art von Geschäften müsste schlicht und einfach gesetzlich untersagt und mit strengen ...“

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gesetzlich untersagt

Es gibt Gesetze zu Haustürgeschäften.
Auf welcher Grundlage willst Du Haustürgeschäfte verbieten?

Anne

Hoffnung ist eine schoene Erinnerung an die Zukunft. Gabriel Marcel
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mawe2 Anne0709

„Es gibt Gesetze zu Haustürgeschäften. Auf welcher Grundlage willst Du Haustürgeschäfte verbieten? Anne“

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Auf welcher Grundlage willst Du Haustürgeschäfte verbieten?

Die Grundlage sollte ein entsprechend zu schaffendes Gesetz sein.

Haustürgeschäfte sind vollständig überflüssig. Niemand braucht sie aber alle beschweren sich darüber. Und sie sind grundsätzlich Tummeplatz für unseriöse Taugenichtse, die einer seriösen Arbeit nicht nachgehen wollen.

Weg damit!

Oder kannst Du mir auch nur einen einzigen Fall nennen, wo Haustürgeschäfte unentbehrlich wären und sogar Sinn machen???

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Anne0709 mawe2

„Die Grundlage sollte ein entsprechend zu schaffendes Gesetz sein. Haustürgeschäfte sind vollständig überflüssig. ...“

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nur einen einzigen Fall

Das ist sinnvoll für Unternehmen und deren Umsatz.   (Anm: "Sinn machen" ist neu-denglisch, mag ich nicht, genau wie das überflüssige "In" bei  "in 1998"
etwas hat Sinn oder nicht)

Und dass die Wirtschaft mehr bestimmt als das Interesse der normalen Bürger ist so.  Merkel hat mal in einer Bemerkung so was wie "marktoriert" und "Sozialstaat" zusammengesetzt.

Aber nicht hier weiter über diese Themen - OT auch unter "Allgemeines" im Computerforum.

Dieser Tage gibt es wieder von Blockupy Aktionen, vielleicht auch zu dem Thema oben?
Immerhin gehört das zu solchen Jobs, die ALG2-Beziehern hintenrum angedreht werden könnten.

Anne

Hoffnung ist eine schoene Erinnerung an die Zukunft. Gabriel Marcel
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Olaf19 mawe2

„Die Grundlage sollte ein entsprechend zu schaffendes Gesetz sein. Haustürgeschäfte sind vollständig überflüssig. ...“

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Haustürgeschäfte sind vollständig überflüssig. Niemand braucht sie

Absolut richtig. Das ist doch völlig unzeitgemäß, wenn es denn überhaupt je zeitgemäß war.

Mich wundert, dass sich das für die Firmen überhaupt lohnt. In jedem Fall finde ich, dass es eine Zumutung ist, dass man nicht einmal in den eigenen vier Wänden davor sicht ist, mit unerwünschter Werbung zugeschissen zu werden.

Die Welt draußen ist eine gigantische Littfasssäule, aber wenigstens zuhause will ich davor meine Ruhe haben.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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fakiauso mawe2

„Was für ein alter Hut... Diese Art von Geschäften müsste schlicht und einfach gesetzlich untersagt und mit strengen ...“

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Diese Art von "Geschäften" müsste schlicht und einfach gesetzlich untersagt und mit strengen Strafen bei Zuwiderhandlung belegt werden.


Dann mache mal mit Telefonwerbung, den Bauernfängern im Supermarkt, denselben Drückern auf Messen, Inserenten dubioser Kreditangebote u.ä. in Zeitungen usw. gleich weiter.
Da immer gleich mit dem Gesetz und darüber verbieten zu kommen, ist leicht gesagt. Nur wie soll das aussehen und was beschlossen werden? Eigene Vernunft und im Zweifel ein hartes Nein, auch wenn es schwerfällt, ersetzt das trotzdem nicht und wenn, dann findet die Drücker-Mafia halt neue Lücken.
Zumindest ein 14-tägiges Rücktrittsrecht gibt es bei Haustürgeschäften ebenfalls, wenn früher oder später das Besinnen kommt.

@hascherl

Ich nehme auch fast an, dass es sich hier nicht um echte Mitarbeiter der Telekom handelt, sondern maximal um "freiberufliche Mitarbeiter", die hier irgendwelche Kontingente verticken wollen. Fragt man diese nach ihrem Arbeitsort, Vorgesetzten oder so etwas in der Richtung, sind die meist schneller weg, als man sehen kann.

Wenn die Welt gerettet wurde, wird es durch Frauen geschehen sein...
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mawe2 fakiauso

„Dann mache mal mit Telefonwerbung, den Bauernfängern im Supermarkt, denselben Drückern auf Messen, Inserenten dubioser ...“

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Dann mache mal mit Telefonwerbung, den Bauernfängern im Supermarkt, denselben Drückern auf Messen, Inserenten dubioser Kreditangebote u.ä. in Zeitungen usw. gleich weiter.

Sehr gern, guter Vorschlag!

Nur wie soll das aussehen und was beschlossen werden?

Ich traue es dem Gesetzgeber zu, dafür einen brauchbaren Weg zu finden.

Zumindest ein 14-tägiges Rücktrittsrecht gibt es bei Haustürgeschäften ebenfalls, wenn früher oder später das Besinnen kommt.

Es müsste mindestens eine angemessene Entschädigung für den Belästigten mit dabei herauskommen. 3 Monatsbeiträge evtl.

Also Drücker XYZ nötigt den Kunden ABC zu einem Telekommunikationsvertrag für 50 EUR / Monat. Kunde ABC macht von seinem 14-tägigen Rücktrittsrecht Gebrauch und bekommt somit 150 EUR Entschädigung vom Verursacher. Das wäre aus meiner Sicht eine verbraucherfreundliche Regelung.

Wer dann weiterhin gern an der Haustür belästigt werden will und dort solche Quatschverträge abschließen möchte, kann das gern tun. Alle anderen bekommen wenigstens eine angemessene Entschädigung für die Belästigung und die verlorene Zeit.

Das Leben könnte so einfach sein...

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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giana0212 mawe2

„Sehr gern, guter Vorschlag! Ich traue es dem Gesetzgeber zu, dafür einen brauchbaren Weg zu finden. Es müsste mindestens ...“

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Daraus lässt sich dann aber ableiten, dass man auf die Idee kommen könnte, ein Haustürgeschaft nur abzuschließen, um sich die 3 Monatsbeiträge abgreifen zu können.

Ein Irrtum dieser Zeit ist es, Glück mit Besitz zu verwechseln.
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mawe2 giana0212

„Daraus lässt sich dann aber ableiten, dass man auf die Idee kommen könnte, ein Haustürgeschaft nur abzuschließen, um ...“

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Ganz genau.

Dann darf gern täglich so ein Heini an meiner Tür klingeln und mir sowas verkaufen wollen. Gern auch für >= 100 Euro / Monat.

Wenn man jeden Tag auf diesem Wege > 300 EUR verdient, ist die Belästigung erträglich...

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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michaelg123 mawe2

„Ganz genau. Dann darf gern täglich so ein Heini an meiner Tür klingeln und mir sowas verkaufen wollen. Gern auch für 100 ...“

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Ich muss die .44 mag mal wieder ölen . Der letzte Vertreter für tele und internet wurde braun im schritt als ich die trommel geladen habe...^^

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michaelg123

Nachtrag zu: „Ich muss die .44 mag mal wieder ölen . Der letzte Vertreter für tele und internet wurde braun im schritt als ich die ...“

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spass beiseite die vögel sind auch auf ätere leute scharf. Die omi von nebenan hat dann einen 100 k anschluss aber keinen pc und telefon mit wählscheibe.Es sollte ein riegel davor geschoben werden 

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mawe2 michaelg123

„spass beiseite die vögel sind auch auf ätere leute scharf. Die omi von nebenan hat dann einen 100 k anschluss aber keinen ...“

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Es sollte ein riegel davor geschoben werden 

Ganz genau!

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fakiauso mawe2

„Sehr gern, guter Vorschlag! Ich traue es dem Gesetzgeber zu, dafür einen brauchbaren Weg zu finden. Es müsste mindestens ...“

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Ich traue es dem Gesetzgeber zu, dafür einen brauchbaren Weg zu finden.


Ob da aber ein echtes Interesse besteht?

Es mag durchaus sinnvoll sein, vieles per Gesetz zu regeln. Irgendwo gibt es trotzdem noch Eigenverantwortung und an anderer Stelle will man nicht so reglementiert werden, siehe z.B. als hinkenden Bleistift die berühmte EU-Gurke. Spannt man den Bogen etwas weiter, sollte Werbung komplett verboten werden, da fühlt sich ausser mir sicher auch noch mancher Zeitgenosse in Zeitung, TV und der Öffentlichkeit von den manchmal nur noch mentale Schreikrämpfe erzeugenden Parolen eher abgestossen als zum Kaufen animiert. Das ist am Ende auch nichts Anderes als Aufschwatzen eines ungewollten Verkaufsgegenstandes an der Haustür.

Es ist m.E. sowohl das Eine wie das Andere über´s Ziel geschossen und die Kunst ist dabei, eine Mitte zu finden.

Wenn die Welt gerettet wurde, wird es durch Frauen geschehen sein...
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mawe2 fakiauso

„Ob da aber ein echtes Interesse besteht? Es mag durchaus sinnvoll sein, vieles per Gesetz zu regeln. Irgendwo gibt es ...“

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Ob da aber ein echtes Interesse besteht?

Nein.

Irgendwo gibt es trotzdem noch Eigenverantwortung

Richtig.

Es geht aber auch um den Schutz der Privatsphäre. Drückerkolonnen will man im privaten Umfeld / im eigenen Haus einfach nicht haben. Das muss unterbunden werden und das geht eben nur per Gesetz.

Es geht vor allem auch um den Schutz derer, die sich nicht selbst schützen können, also insbesondere älterer Menschen, die ja bekanntermaßen oft genug Opfer dieser Drücker sind.

Wer angesichts dieser Fakten nicht bereit ist, diese Menschen zu schützen, ist ein Zyniker oberster Kategorie!

Aber ich weiß: Es interessiert keine Sau...

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fakiauso mawe2

„Nein. Richtig. Es geht aber auch um den Schutz der Privatsphäre. Drückerkolonnen will man im privaten Umfeld / im ...“

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Es geht aber auch um den Schutz der Privatsphäre.
Es geht vor allem auch um den Schutz derer, die sich nicht selbst schützen können, also insbesondere älterer Menschen, die ja bekanntermaßen oft genug Opfer dieser Drücker sind.


Bei ersterem interessiert es wirklich keine Sau und da ist das Phänomen Drücker noch die zwar plumpeste, aber vermutlich auch "harmloseste" Variante.

Da in diesem schönen System nun einmal die Kohle der alles bestimmende Faktor ist, sehe ich keine Chance, dass sich etwas ändert. Und wie ich ebenfalls sagte, gäbe es irgendwann ein Gesetz, welches diese Art des Verkaufens und dadurch in erster Linie Belästigens unterbinden soll, dann erfinden die Jungs eben etwas Neues.
Inwieweit es da wirklich zu als Exempeln dienenden Verfahren und Urteilen kommt/käme, die dann die Masse der Hirten von ihrem Tun abhalten - da habe ich auch meine Zweifel. Das funktioniert dann ähnlich schleppend wie beim Abmahnunwesen und wenn, sind das Briefkastenfirmen im Ausland und das war es dann wieder. Die an der Türe sind die Kleinen und an die Grossen als Nutzniesser dahinter kommt man nicht ran oder will es eben nicht, ist wie bei Schmuggel, Drogen und ähnlichem. Hin und wieder mal ein Vorhang-Event zur Beruhigung der Massen und die Karawane zieht weiter!

Das ist im Prinzip wie bei Apple, nur von der anderen Seite und im Kleinen. Da sehe ich keine Chance - Kaffeefahrten mit den üblichen "Produktinformationen" gibt es trotz aller Kritik und Gegenmassnahmen auch heute noch und da werden ebenfalls in erster Linie Senioren geneppt...

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Olaf19 fakiauso

„Ob da aber ein echtes Interesse besteht? Es mag durchaus sinnvoll sein, vieles per Gesetz zu regeln. Irgendwo gibt es ...“

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Spannt man den Bogen weiter, sollte Werbung komplett verboten werden, da fühlt sich ausser mir sicher auch noch mancher Zeitgenosse in Zeitung, TV und der Öffentlichkeit von den manchmal nur noch mentale Schreikrämpfe erzeugenden Parolen eher abgestossen als zum Kaufen animiert.

Möchte man meinen. Aber wenn es wirklich so wäre, würde Werbung nicht funktionieren und keiner würde sie mehr schalten.

Warum verbieten? Wenn ich eine Zeitung herausbringe und den Verkaufspreis kleinhalten möchte, ist es doch legitim, Anzeigen zu schalten. Wem das nicht passt, der kauft die Zeitung eben nicht, und beim Fernsehen schaut es analog genau so aus. Niemand zwingt mich, die Proletensender einzuschalten, für die redaktionelle u.ä. Inhalte nur dienen um die Pausen zwischen den Werbeblöcken einzuschalten. Also keine Verbote.

Von der Drückerkolonne werde ich aber in meinen vier Wänden heimgesucht in des Wortes ganzer Bedeutung, und dass das erlaubt ist, empfinde ich als eine Zumutung. Warum soll man das nicht verbieten können, bei Telefonwerbung ging das doch auch – und die ist im direkten Vergleich mit dem Vertreter an der Tür sogar noch etwas weniger aufdringlich.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Olaf19 fakiauso

„Dann mache mal mit Telefonwerbung, den Bauernfängern im Supermarkt, denselben Drückern auf Messen, Inserenten dubioser ...“

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Da immer gleich mit dem Gesetz und darüber verbieten zu kommen, ist leicht gesagt. Nur wie soll das aussehen und was beschlossen werden?

Die Leute sollen in ihrer Privatsphäre (Wohnung) nicht mit Werbung belästigt werden. Das zu verbieten kann doch nicht so schwer sein?

Nebenbei, Telefonwerbung ist ja längst verboten.

CU
Olaf

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fakiauso Olaf19

„Die Leute sollen in ihrer Privatsphäre Wohnung nicht mit Werbung belästigt werden. Das zu verbieten kann doch nicht so ...“

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Nebenbei, Telefonwerbung ist ja längst verboten.


Ja klar, deswegen rufen die jetzt an und sobald jemand an das Hörröhr geht, wird aufgelegt. Wird dann zurückgerufen, ist der eigentliche Anrufer aus der Nummer heraus. Gängige Praxis bei Meinungsforschern und dergleichen und im Zweifel kommt irgendeine Abfrage, die als Zustimmung gilt. Die sind in der Regel genauso geschult wie die meisten Fritzen an der Haustüre.

Der Grundsatz ist schon richtig, ich bin mir als Nichtjurist trotzdem nicht so sicher, ob sich das einfach so per Gesetz verbieten lässt. Und andernorts will ich auch keine wie auch immer geartete Werbung ertragen und muss es trotzdem, ohne diese ausblenden zu können.

Selbst das Anquatschen in der Fussgängerzone oder in unseren Einkaufstempeln oder das dumme Gefrage an Kassen nach einer PLZ usw. ist bereits ein Eingriff in mein Privatsphäre, die z.B. ich persönlich nicht möchte.
Wie gesagt, wo fange ich an, per gesetzlicher Grundlage so etwas zu verbieten, wo ist die Grenze, bis zu der es nach bestimmten Regeln erlaubt ist und ab wo ist Sense?
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass bei einem Vergehen tatsächlich jemand dafür angemessen bestraft würde?

Das ist Diskutieren um des Kaisers Bart. Vielleicht hilft ja eine Petition beim Bundestag zum Verfassen eines solchen Gesetzes, wobei das mit der Petition leider nur Ironie sein kann.

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mawe2 fakiauso

„Ja klar, deswegen rufen die jetzt an und sobald jemand an das Hörröhr geht, wird aufgelegt. Wird dann zurückgerufen, ...“

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Wird dann zurückgerufen

Warum sollte man das tun???

ich bin mir als Nichtjurist trotzdem nicht so sicher, ob sich das einfach so per Gesetz verbieten lässt

Alles lässt sich per Gesetz regeln, so lange das Gesetz selbst nicht grundgesetzwidrig ist.

Siehst Du eine Grundgesetzwidrigkeit, wenn man die Privatsphäre oder das Vermögen von Privatpersonen per Gesetz schützen will? Ich nicht.

Wie gesagt, wo fange ich an, per gesetzlicher Grundlage so etwas zu verbieten

In den privaten Räumlichkeiten der Bürger... :-) (Genau darum geht's.)

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass bei einem Vergehen tatsächlich jemand dafür angemessen bestraft würde?

Also das ist ja nun überhaupt kein brauchbares Argument!

Wenn man jedes Gesetz abschaffen würde, dessen Einhaltung nicht besonders wahrscheinlich ist, hätten wir bald keine Gesetze mehr.

Mord ist doch auch per Gesetz verboten. Und zwar auch für die Fälle, die nie geklärt werden und wo der Mörder letztlich straffrei davon kommt. Sollte man deswegen solche Morde nicht mehr gesetzlich verbieten (bzw. unter Strafe stellen)???

Das ist Diskutieren um des Kaisers Bart.

Jemand hat das Thema aufgemacht und andere sagen dazu ihre Meinung. Wenn nur noch Meinungen geäußert werden dürften, die ohnehin geplante Vorhaben (wie die Einführung eines Gesetzes) vorwegnehmen oder die sowieso überall auf Zustimmung stoßen, kann man die Meinungsfreiheit auch gleich abschaffen... (Am besten per Gesetz!*)

Gruß, mawe2

* Vorher Grundgesetz ändern nicht vergessen!!

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fakiauso mawe2

„Warum sollte man das tun??? Alles lässt sich per Gesetz regeln, so lange das Gesetz selbst nicht grundgesetzwidrig ist. ...“

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Warum sollte man das tun???


Frage doch diejenigen, die das machen. Auch da dürften es häufig ältere Mitmenschen sein, welche die Nummer im Display sehen oder im Reflex nach dem Auflegen zurückrufen, selbst bei unbekannten Nummern. Das ist auch ein Belästigen "in den privaten Räumlichkeiten der Bürger..." ;-)

Ein Gesetz oder besser eine Erweiterung eines bestehenden kann verabschiedet werden, dürfte aus meiner Sicht dem Unwesen eher nicht abhelfen, der einzige Unterschied zu jetzt wäre die Option, die dafür infrage kommende Belästigung von einer Ordnungswidrigkeit zu einer Straftat zu definieren. Genau das dürfte wiederum die Crux sein, weil dann theoretisch alles, was sich dort abspielt, als Straftat gelten könnte. Dafür ist m.E. auch der 'Tatbestand' etwas dünn.
Ein gewisser Schutz existiert bereits, ist allerdings damit verbunden, dass man als Betroffener Anzeige erstatten muss und es dann auf eine - vermutlich wirkungslose - Unterlassung hinausläuft, weil einfach der nächste Klingelputzer antanzt. Hier meine Versuche, da etwas durchzusteigen:

http://www.juraforum.de/lexikon/belaestigung

http://www.pfiffige-senioren.de/druecker.htm

Genauso wie hier werden allerdings auch die Drücker wieder eine Lücke finden, Gesetz hin oder her.

http://www.pfiffige-senioren.de/telefonwerbung.htm#g

Jemand hat das Thema aufgemacht und andere sagen dazu ihre Meinung.


Genau das tun wir hier und die meinige ist, dass ein Gesetz zum Verbot des Belästigens von Bürgern in ihrer Privatsphäre zwar sinnvoll erscheinen mag, aber am Ende für die Sache selber nicht viel bringt.
Nur ist hier wieder das Problem des Non-Verbalen, was vieles unnütz verlängert, weil der Kontext dazu nicht rüberkommt. Zumindest meinereiner findet dann oft nicht die richtigen, weil erklärenden Worte.

Nur so als Beispiel für den Ansatz aus meiner Sicht:

Mein Nachbar mäht alle naselang Rasen, macht Holz oder widmet sich anderen Tätigkeiten, die meistens mit maschinenbedingtem Lärm verbunden sind, Reden zwecklos und was dann tun - und nee, geschlossenes Fenster nützt nichts dagegen? Zum Gericht rennen, dort Zeit und Nerven lassen, nur um dann in einem Vergleich zu erfahren, dass es eben nur noch zu bestimmten Zeiten sein darf? Oder soll ich mich als Schichtdienstler jedesmal dienstunfähig melden, weil ich nicht pennen kann und die Hälfte des Monats im Garten bis in den Abend keine Ruhe habe - von wegen ruhiges Landleben? Da fragt auch keiner nach meiner Privatsphäre und das Ergebnis dürfte am Ende ein Nullsummenspiel sein.

OT

Mord ist doch auch per Gesetz verboten. Und zwar auch für die Fälle, die nie geklärt werden und wo der Mörder letztlich straffrei davon kommt. Sollte man deswegen solche Morde nicht mehr gesetzlich verbieten (bzw. unter Strafe stellen)???


Das ist jetzt eine ehrliche Frage: Ist Mord tatsächlich verboten?

Mord ist zwar eine Straftat, die mit der aktuell möglichen Höchststrafe bestraft wird und nicht verjährt, aber ob das verboten ist? Ich weiss es wirklich nicht und etwas Aussagekräftiges finde ich nicht dazu.

https://de.wikipedia.org/wiki/Mord_(Deutschland)


Wenn nur noch Meinungen geäußert werden dürften, die ohnehin geplante Vorhaben (wie die Einführung eines Gesetzes) vorwegnehmen oder die sowieso überall auf Zustimmung stoßen, kann man die Meinungsfreiheit auch gleich abschaffen... (Am besten per Gesetz!*)
* Vorher Grundgesetz ändern nicht vergessen!!


Das ist auch einer der Punkte, auf die ich so vorsichtig stupsen wollte. Es bringt eben auch nichts, für alles und jedes Gesetze erlassen zu wollen. Das erzeugt nur unnötigen Regulierungswahn und schränkt am Ende noch mehr ein, dabei ginge nicht nur die Meinungs-, sondern auch andere Freiheiten den Bach hinunter. Da drehen schon ganz Andere dran und das muss Dir vermutlich ebenfalls keiner erklären. Da lassen wir das mit dem Grundgesetz mal lieber so, wie es ist;-)

Wenn die Welt gerettet wurde, wird es durch Frauen geschehen sein...
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mawe2 fakiauso

„Frage doch diejenigen, die das machen. Auch da dürften es häufig ältere Mitmenschen sein, welche die Nummer im Display ...“

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Das ist jetzt eine ehrliche Frage: Ist Mord tatsächlich verboten?

Naja: Es ist eine Straftat. Ich denke mal, dass man für erlaubte Taten nicht betraft werden könnte, oder?

Direkt verboten ist dann ja gar nichts. Man darf alles machen, was man will. Nur manches wird eben ggf. bestraft.

Aber ich bin auch kein Jurist...

Deine Nachbarschaftsprobleme gehören sicher mit zu den kompliziertesten Rechtsfällen, mit denen sich die Leute (und ggf. die Gerichte) befassen müssen. Wohl dem, der mit sowas nix zu tun hat!

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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fakiauso mawe2

„Naja: Es ist eine Straftat. Ich denke mal, dass man für erlaubte Taten nicht betraft werden könnte, oder? Direkt ...“

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Direkt verboten ist dann ja gar nichts. Man darf alles machen, was man will. Nur manches wird eben ggf. bestraft.


Na doch - Betreten von Baustellen oder Privatgelände zum Beispiel;-)

Gerade Straftaten sind da interessant, weil selbst ein offiziell ausgesprochenes oder per Gesetz erlassenes Verbot niemanden davon abhält, welche zu begehen. Dasselbe trifft auf die oftmals idiotischen Forderungen nach härteren/höheren Strafen an sich zu.
Das ist Augenwischerei und Polemik, verhindert werden dadurch die wenigsten Fälle. Wer einmal die Hemmschwelle überwunden hat, den interessiert das Danach auch nicht mehr.
Ähnlich verhält es sich mit der in solchen Fällen geforderten Prävention durch Überwachen, Fussfesseln und dergleichen. Das verhindert nichts und bestraft werden kann meistens trotzdem nur die Tat an sich und nicht die vermutete oder nahegelegte Absicht.

Deine Nachbarschaftsprobleme gehören sicher mit zu den kompliziertesten Rechtsfällen, mit denen sich die Leute (und ggf. die Gerichte) befassen müssen. Wohl dem, der mit sowas nix zu tun hat!

Glücklicherweise ist bald wieder Herbst und Winter;-)

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torsten40 fakiauso

„Frage doch diejenigen, die das machen. Auch da dürften es häufig ältere Mitmenschen sein, welche die Nummer im Display ...“

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Frage doch diejenigen, die das machen. Auch da dürften es häufig ältere Mitmenschen sein, welche die Nummer im Display sehen oder im Reflex nach dem Auflegen zurückrufen, selbst bei unbekannten Nummern

Ist mir auch schon passiert.

Im Display sah ich die Vorwahl 0441, weiter hatte ich gar nicht geguckt. Das ist entweder ein Familienmitglied, oder EWETel, mein Internetanbieter.

Reflexartig zurück gerufen. Natürlich war das irgendeiner der mit eine Vertragverlängerung anschwatzen wollte, und wie toll ich doch mit einer 50k+ Leitung in Zunknft wäre. Ich müsste aber knappe 80€ für einen neuen Router löhnen. Irgendwie hab ich das nicht eingesehen, da ich noch einen analogen Anschluß habe.

Auf den Trick bin ich zweimal reingefallen *schande über mich*

wer mich in letzter Zeit viel belästigt, ist MDM aus Braunschweig. Wenn ich schon sehe 0531, träller ich nur noch ins Telefon. Ab und zu nehm ich ab, und leg das Telefon einfach bei Seite.

Gruß

Torsten

Freigeist
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Olaf19 torsten40

„Ist mir auch schon passiert. Im Display sah ich die Vorwahl 0441, weiter hatte ich gar nicht geguckt. Das ist entweder ein ...“

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wer mich in letzter Zeit viel belästigt, ist MDM aus Braunschweig. Wenn ich schon sehe 0531, träller ich nur noch ins Telefon. Ab und zu nehm ich ab, und leg das Telefon einfach bei Seite.

Was wollen die denn von dir?? – hast du eine zeitlang Münzen gesammelt, oder wie kommen die auf dich?

Sachen gibt's... wusste gar nicht, dass MDM auch Telefonwerbung macht, davon ab dürfen die nur ihre Bestandskunden und keine potenziellen Neukunden anrufen. Das kann richtig teuer werden, wenn die sich daran nicht halten.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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torsten40 Olaf19

„Was wollen die denn von dir?? hast du eine zeitlang Münzen gesammelt, oder wie kommen die auf dich? Sachen gibt s... ...“

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Hin und wieder bestell ich tatsächlich bei MDM, Münzen zum Geschenk für meinen Dad. Gegenwert ist immer 1:1. Doch übers Telefon wollen die immer Münzen für etliche tausende Euros andrehen. ich hab denen schon mehrfach mitgeteilt, dass ich diese Werbeanrufe nicht möchte, aber irgendwie begreifen die das nicht. Daher auch meine Reaktion zu diesen Anrufen.

Gruß

Torsten

Freigeist
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Olaf19 torsten40

„Hin und wieder bestell ich tatsächlich bei MDM, Münzen zum Geschenk für meinen Dad. Gegenwert ist immer 1:1. Doch übers ...“

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Okay, wenn du dort registrierter Kunde bist, dann ist das Verhalten von MDM nicht mit Kaltanrufen oder, wie in der Threadüberschrift, Drückerkolonnen, vergleichbar.

Aber darauf, dass du den Werbeanrufen ausdrücklich widersprochen hast, müssen die schon reagieren, indem sie das sein lassen. Am besten noch einmal schriftlich widersprechen und diesen Widerspruch schriflich bestätigen lassen.

Wenn gar nichts mehr hilft: zum Rechtsanwalt und Einstweilige Verfügung beantragen ;-)

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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shrek3 mawe2

„Warum sollte man das tun??? Alles lässt sich per Gesetz regeln, so lange das Gesetz selbst nicht grundgesetzwidrig ist. ...“

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Wird dann zurückgerufen
Warum sollte man das tun???

Weil man nicht weiß, wer dahinter steckt.
Das gilt umso mehr, wenn man zum Zeitpunkt des Anrufs nicht zu Hause war.

In meinem Fall könnte sich hinter einer Mobilfunknummer, die z.B. mit 0151 beginnt, ja auch ein Kundenanruf stecken.

Gruß
Shrek3

Fatal ist mir um das Lumpenpack, das, um Herzen zu rühren, den Patriotismus trägt zur Schau, mit all seinen Geschwüren. Heinrich Heine
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mawe2 shrek3

„Weil man nicht weiß, wer dahinter steckt. Das gilt umso mehr, wenn man zum Zeitpunkt des Anrufs nicht zu Hause war. In ...“

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In meinem Fall könnte sich hinter einer Mobilfunknummer, die z.B. mit 0151 beginnt, ja auch ein Kundenanruf stecken.

Gut.

Jetzt muss man vielleicht nochmal Privat und Geschäftlich unterscheiden.

Ich habe aber auch noch nie erlebt, dass Callcenter von einer Handy-Nummer anrufen.

Wenn ich eine Nummer nicht kenne, recherchiere ich vor dem Rückruf, ob sie auf einer schwarzen Liste steht. Und das ist bei Telefonwerbern ziemlich oft der Fall.

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Anne0709 mawe2

„Gut. Jetzt muss man vielleicht nochmal Privat und Geschäftlich unterscheiden. Ich habe aber auch noch nie erlebt, dass ...“

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Callcenter von einer Handy-Nummer anrufen.

Nicht nur Callcenter machen Werbeanrufe. Und da es einige Billigtarife für Mobilfunk gibt,  ist auch Mobilfunk in Werbeanrufe verwickelt.
Auf meiner FritzBox-Sperrliste sind von mir schon drei Nummern mit 0157 (E-Plus-Netz) eingetragen.
0151 vielleicht seltener, das ist Telekom. 

Ich habe einfach keine Probleme - weder mit Werbeanrufen noch mit Haustür-Belästigungen durch Werbung.
Vielleicht sieht man an meiner Telefonnummer oder an der Haustür, wer dahinter steckt und dass das zwecklos ist. Oder aber - vielleicht manage ich das gut.
    Ich muss mich auch mal loben... Wenns denn sonst weiter nix erfreuliches gibt.  :'-( 

Anne

Hoffnung ist eine schoene Erinnerung an die Zukunft. Gabriel Marcel
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gelöscht_84526 Anne0709

„Nicht nur Callcenter machen Werbeanrufe. Und da es einige Billigtarife für Mobilfunk gibt, ist auch Mobilfunk in ...“

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drei Nummern mit 0157 (E-Plus-Netz)
0151 vielleicht seltener, das ist Telekom. 

Die Vorwahlen kann man heute nicht mehr den einzelnen Unternehmen zuordnen, da kann jede Vorwahl von jedem Anbieter sein. Wie sonst sollte z.B. die Rufnummernmitnahme funktionieren?

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Anne0709 gelöscht_84526

„Die Vorwahlen kann man heute nicht mehr den einzelnen Unternehmen zuordnen, da kann jede Vorwahl von jedem Anbieter sein. ...“

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Die Vorwahlen kann man heute nicht mehr  [....] zuordnen

Aber ja, hast Du wie immer Recht.

Aber dann hat @shrek3 einfach mehr Arbeit, dass er die unbekannten 0151-Nummern auch erst kontrollieren sollte auf Werbeanrufe. Da sei dai Telekom davor - und ist auch nicht mehr zuzuordnen.

Gruß,
Anne

Hoffnung ist eine schoene Erinnerung an die Zukunft. Gabriel Marcel
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shrek3 Anne0709

„Aber ja, hast Du wie immer Recht. Aber dann hat @shrek3 einfach mehr Arbeit, dass er die unbekannten 0151-Nummern auch ...“

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Aber dann hat @shrek3 einfach mehr Arbeit, dass er die unbekannten 0151-Nummern auch erst kontrollieren sollte auf Werbeanrufe.

Wenn ich das täte, hätte ich mehr Arbeit, als wenn ich darauf verzichten würde.
Davon abgesehen - nicht jede Werberufnummer ist schon längst im Internet bekannt.

Gruß
Shrek3

Fatal ist mir um das Lumpenpack, das, um Herzen zu rühren, den Patriotismus trägt zur Schau, mit all seinen Geschwüren. Heinrich Heine
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Olaf19 shrek3

„Wenn ich das täte, hätte ich mehr Arbeit, als wenn ich darauf verzichten würde. Davon abgesehen - nicht jede ...“

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nicht jede Werberufnummer ist schon längst im Internet bekannt.

Manchmal beschleicht mich sogar der Verdacht, dass den Anrufern unrecht getan wird.

Es gibt ein Callcenter in Leipzig, das die Kunden von Amazon-Visa-Kreditkarten über die Landesbank Berlin telefonisch mit den neuesten Informationen und optionalen Angeboten rund um die Karte "versorgt".

Deren Nummer ist auch bei einer "tellows-ähnlichen" Webiste gelistet und wird dort ziemlich derbe angegangen, von wegen "Drücker übelster Sorte, wollen die mir doch tatsächlich irgendwas mit Amazon-Visa-LBB aufschwatzen".

Den Beschreibungen ist dann aber doch zu entnehmen, dass es sich mitnichten um "Drückereien" handelt, sondern um Infos an Bestandskunden – denen diese entweder von Anfang an hätten widersprechen können, oder meinethalben auch nachträglich.

Dann hat es tatsächlich einer gewagt, dagegen zu sprechen: die Anrufe gingen doch nur an Leute, die ohnehin LBB-Visa-Amazon-Kunden seien, kein Aktivverkauf und überhaupt. Dieser Mensch wurde nach allen Arten der Kunst auseinandergenommen, "Ach du arbeitest wohl für die??" war noch das Harmloseste...

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Olaf19 fakiauso

„Ja klar, deswegen rufen die jetzt an und sobald jemand an das Hörröhr geht, wird aufgelegt. Wird dann zurückgerufen, ...“

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Ja klar, deswegen rufen die jetzt an und sobald jemand an das Hörröhr geht, wird aufgelegt. Wird dann zurückgerufen, ist der eigentliche Anrufer aus der Nummer heraus.

Hab ich noch nie gehört, geschweige denn selbst so erlebt. Nun, dann muss man eben seine menschliche Neugier ein wenig zügeln, wenn man eine Nummer nicht kennt.

Neugier ohne Reue: http://www.tellows.de – nur ein Beispiel, es gibt inzwischen diverse solcher Seiten.

Und andernorts will ich auch keine wie auch immer geartete Werbung ertragen und muss es trotzdem, ohne diese ausblenden zu können.

Man kann ja woanders hingucken, wenn man auf eine Plakatwand zuläuft ;-) Ernsthaft, das sind für mich alles keine Argumente. Zwischen Werbung machen und Leute rausklingeln erkenne ich einen erheblichen Unterschied.

das dumme Gefrage an Kassen nach einer PLZ usw. ist bereits ein Eingriff in mein Privatsphäre

So verschieden sind die Menschen: ich sag denen immer meine PLZ. Ist mir völlig wurscht.

Wie gesagt, wo fange ich an, per gesetzlicher Grundlage so etwas zu verbieten, wo ist die Grenze, bis zu der es nach bestimmten Regeln erlaubt ist und ab wo ist Sense?
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass bei einem Vergehen tatsächlich jemand dafür angemessen bestraft würde?

Mit der Argumentationsweise kannst du jegliche gesetzliche Regelung abschaffen oder gar nicht erst erlassen. Dann herrscht nur noch das Recht des Stärkeren.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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fakiauso Olaf19

„Hab ich noch nie gehört, geschweige denn selbst so erlebt. Nun, dann muss man eben seine menschliche Neugier ein wenig ...“

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Moin Olaf

Lies mal diesen Beitrag von mir, dann wird vielleicht Einiges klarer:

http://www.nickles.de/thread_cache/539185825.html#_pc

Mit der Argumentationsweise kannst du jegliche gesetzliche Regelung abschaffen oder gar nicht erst erlassen. Dann herrscht nur noch das Recht des Stärkeren.


Das ist ja gerade das Problem, weil einfach kein präziser Rahmen möglich ist und jeder anders empfindet, ab wann etwas als Belästigen empfunden wird. Eine gewisse gesetzliche Grundlage gibt es ja im Grunde, um sich gegen derartige Machenschaften zu wehren. Es soll auch nicht bis in´s Tausendste aufgedröselt werden, wo, wann und warum.
Gerade die hier angenommene Zielgruppe älterer Menschen dürfte z.B. auch mit dem Nachschauen so ihre Probleme haben, was es mit bestimmten Rufnummern auf sich hat, wenn man ihnen ebenfalls abspricht, sich gegen Drücker wehren zu können.

Weiter OT

Tja - und was die Werbung an sich betrifft und sinnlose Um- und Abfragen: Wir sind inzwischen so mit bunt und Desinformationsschrott geflutet, dass wir gar nicht mehr wahrnehmen, wie wir im Unterbewusstsein getriggert werden.

Das klingt jetzt hart, aber genau das kotzt mich im Wortsinne nur noch an und ich will das nicht. Es geht ebenfalls im Wortsinne verdammt nochmal niemanden etwas an, wie meine PLZ ist, weil ich ein Spiel, eine DVD oder meinetwegen nur eine Rolle Klopapier kaufe - genauso wie es nervt, wenn man an der Haustür belöffelt wird, um etwas zu kaufen, was man auch nicht will. Sollen sich doch die Klitschen ihre "Markt- und Meinungsforschung" sonstwohin stecken.
Überall knallt einen etwas an und drängt sich auf, ohne das man sich wehren kann. Versuche beispielsweise einmal alles an Eingabe wegzudenken/auszublenden, was keinen tatsächlichen Informationsgehalt hat. Du wirst erschrecken!

Und das zieht sich durch über mit Like-Buttons vollgemöllerte Webseiten, im TV, eingepingte Ticker uswusw. Wir sind gar nicht in der Lage, das als Gesamtes und vor allem bewusst zu erfassen und filtern, aber vieles bleibt hängen und nimmt uns immer häufiger den Fokus auf´s Wesentliche.

Versuche im Gegenzug einmal eine Stelle zu finden, an der wirklich Stille herrscht und es auch keine optisches Ablenken gibt bis auf das, was die Natur eben mit sich bringt. Es wird nicht einfach.

Wenn die Welt gerettet wurde, wird es durch Frauen geschehen sein...
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Olaf19 fakiauso

„Moin Olaf Lies mal diesen Beitrag von mir, dann wird vielleicht Einiges ...“

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weil einfach kein präziser Rahmen möglich ist und jeder anders empfindet, ab wann etwas als Belästigen empfunden wird.

Gegen Haustürgeschäfte dürfte sich eine ausreichend breite Mehrheit finden lassen – sollte ich mich in diesem Punkt täuschen, gut, dann hätte ich mich halt geirrt. Aber wer bitte kann den Verkäufer an der Haustür leiden? Die sind doch so populär wie Keuchhusten.

Gerade die hier angenommene Zielgruppe älterer Menschen dürfte z.B. auch mit dem Nachschauen so ihre Probleme haben, was es mit bestimmten Rufnummern auf sich hat, wenn man ihnen ebenfalls abspricht, sich gegen Drücker wehren zu können.

Ein Grund mehr, solche Machenschaften zu verbieten und die Verbote dann auch durch zu setzen. Nebenbei, ich bin mir ziemlich sicher, dass es Länder gibt, in denen Hausiererei schon von Gesetz wegen verboten ist.

Davon ab verstehe ich nicht, warum man Telefonwerbung einerseits verbietet, andererseits die Haustürdrücker weiter werkeln lässt. Das ist doch total inkonsequent.

Und das zieht sich durch über mit Like-Buttons vollgemöllerte Webseiten, im TV, eingepingte Ticker uswusw. Wir sind gar nicht in der Lage, das als Gesamtes und vor allem bewusst zu erfassen und filtern, aber vieles bleibt hängen und nimmt uns immer häufiger den Fokus auf´s Wesentliche.

Fernsehen gucke ich fast gar nicht bzw. wenn, dann Öffentlich-Rechtliche Programme über MediaThekView: http://zdfmediathk.sourceforge.net (nein, nicht nur ZDF! ;-))

Vollgemöllerte ;-) Websites verlasse ich fluchtartig, oder noch besser: rufe ich gar nicht erst auf.

Versuche im Gegenzug einmal eine Stelle zu finden, an der wirklich Stille herrscht und es auch keine optisches Ablenken gibt bis auf das, was die Natur eben mit sich bringt. Es wird nicht einfach.

Einfach nicht, aber es geht – selbst in zentralen Lagen einer Millionenstadt. Und an diesen stillen Plätzen lasse ich Seele, Fantasie, Gedanken und Ideen baumeln, mit dem Fokus auf das (Zitat von weiter oben!) für mich "Wesentliche".

CU
Olaf

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fakiauso Olaf19

„Gegen Haustürgeschäfte dürfte sich eine ausreichend breite Mehrheit finden lassen sollte ich mich in diesem Punkt ...“

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Ein Grund mehr, solche Machenschaften zu verbieten und die Verbote dann auch durch zu setzen.


Ab da wird es schwierig, ähnlich wie Telefonieren am Lenkrad und wir sind wieder an dem Punkt, was ein Gesetz nützt, das nicht durchgesetzt wird. Und zumindest das Patent mit Belästigung und Anzeige gibt es ja schon, nur muss man dann eben selbst aktiv werden.
Selbst in den ÖR wirst Du beträufelt, z.B. durch den Kurzspot vor der Tagesschau oder den durch Firma XXX präsentierten Beitrag oder das Wetter. Das ist schon so drin, dass wir es kaum noch wahrnehmen. Hängen bleibt trotzdem nicht der Wetterbericht, sondern die Firma.

Fernsehen gebe ich mir schon, heute z.B. auf arte den Film "Der siebente Geschworene" nur in Schwarzweiss, dafür mit Tiefgang.

Weil es gerade so schön passt:

http://annikahansen7.blogspot.de/2016/09/der-bo-frost-mann.html

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Olaf19 fakiauso

„Ab da wird es schwierig, ähnlich wie Telefonieren am Lenkrad und wir sind wieder an dem Punkt, was ein Gesetz nützt, das ...“

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...und wir sind wieder an dem Punkt, was ein Gesetz nützt, das nicht durchgesetzt wird.

Dann muss man es eben durchsetzen...

Selbst in den ÖR wirst Du beträufelt, z.B. durch den Kurzspot vor der Tagesschau oder den durch Firma XXX präsentierten Beitrag oder das Wetter.

Ich dachte, das wäre schon vor Jahren wieder gekippt worden? – Egal: Mediathek View, siehe oben, und du bekommst auch davon absolut nichts mehr mit.

Hängen bleibt trotzdem nicht der Wetterbericht, sondern die Firma.

Wirklich? Gegen irgendwelche Firmen bin ich längst abgestumpft, der Wetterbericht interessiert mich dagegen wirklich.

CU
Olaf

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fishermans-friend hascherl

„Telecom Drückerkolonnen unterwegs“

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Die können bei mir gerne mal vorbeikommen.

Denen drücke ich dann einen Spaten in die Hand und sage dann: "Erstmal buddeln, dann Kabel rein und dann können wir über einen Glasfaseranschluss reden". Wenn die mich blöd anglotzen und fragen was das soll, frage ich dann ob es Glasfaser auch als Luftkabel gibt.

Hier gibt es weder xDSL, oder Kabelfernsehen. Bei uns wurde Mitte der 90er HYTAS "verlegt". Das ganze Internet-Geraffel geht nur per LTE. ISDN, oder Moden nutzt niemand mehr.

Grrüße ff   

Wulf Alex, Debian GNU/Linux 3. Auflage "In der Tat ist der Pinguin ein angenehmerer Sympathieträger als ein fliegendes Gebäudeteil, oder ein Stück angebissenes Obst."
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