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Anne0709 ullibaer

„Die Tricks der Elektromärkte“

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Wen sollen Preisunterschiede wundern? 
Preisunterschied sind doch normal.  Mit Preisvergleich kauft doch jeder ein, der nur ein bisschen auf einen Preis achten muss.

Vergleichsweise gibt es das gleiche Lebensmittelprodukt -also auch gleiche Marke- im Geschäft über die Straße für mehr als 10% Preisunterschied zu kaufen.

Und schließlich - die DDR mit staatlich festgelegten Preisen ist ja fast länger her als Geschichte.

Freier Markt oder Freie Marktwirtschaft heißt das.

Also - das ist nur neu für - ???

Anne

Nicht alle Bugs sind Bugs, einige sind Features.
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nightfire Anne0709

„Wen sollen Preisunterschiede wundern? Preisunterschied sind doch normal. Mit Preisvergleich kauft doch jeder ein, der nur ...“

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Mir fällt es immer häufiger auf, dass die Preise bei Saturn in den Filialen teilweise stark von den Onlinepreisen bei Saturn abweichen.

Ich bitte dann einen Verküfer, mir doch den Onlinepreis für den entsprechenden Artikel zu geben.

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gelöscht_137978 Anne0709

„Wen sollen Preisunterschiede wundern? Preisunterschied sind doch normal. Mit Preisvergleich kauft doch jeder ein, der nur ...“

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moin Anne

kann es sein, das du die Sendung NICHT gesehen  bzw. nicht verstanden hast, um was es ging?

Dein Posting erzeugt den starken Eindruck.

Ich hab die Sendung bereits zum 2ten mal gesehen und es ging unter anderem um die Tatsache, das die Firmen KEINEN Preisvergleich wollen und deshalb Produkte "Umlabeln" um das zu erschweren. Außerdem ging es um die Verarsche bei der 0 % Finanzierung und dem Unterjubeln von Kreditkarten.

Kurz, es ging darum, einem gewissen Teil des Dummvolkes sein Geld aus der Tasche zu ziehen und ihn noch dazu zu verleiten, Danke für die Verarsche zu sagen.

Insofern sollte diese Sendung jeden Tag ausgestrahlt werden um möglicht viele Antimathematiker davor zu bewahren, sich zu verschulden.

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Anne0709 gelöscht_137978

„moin Anne kann es sein, das du die Sendung NICHT gesehen bzw. nicht verstanden hast, um was es ging? Dein Posting erzeugt ...“

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dass du die Sendung ... nicht verstanden hast
es ging darum, einem gewissen Teil des Dummvolkes sein Geld aus der Tasche zu ziehen

Hallo Ede, natürlich habe ich die Sendung nicht gesehen - denn die war im Fernsehen. Ein Stück von dem Link habe ich mir angesehen - genug, um voll zu wissen, worum es geht.

Aber: ich habe nicht im Geringsten vermutet, dass das für Nickles Forenbenutzer irgendwie unbekannt sein könnte.

Wenn die Nicklesianer das noch nicht wussten, dann war ein Fernsehsendung für sie sicher sehr aufschlussreich.

Wie schön für Dich, wenn Du endlich nach Sehen der Sendung weißt, wie Geschäfte gemacht werden.

Hältst Du mich für blöd? Macht nix, das kann ich überstehen.

Antimathematiker

Und die Art von Geschäftemachen hat mit Mathematik nichts zu tun. Das ist reine Rechenarbeit, Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division und ein bisschen mit Prozenten jonglieren. 

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gelöscht_137978 Anne0709

„Hallo Ede, natürlich habe ich die Sendung nicht gesehen - denn die war im Fernsehen. Ein Stück von dem Link habe ich mir ...“

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Moin

Machst du mir einen Gefallen?

Lies dein Posting nochmal durch.

Wenn du nicht selbst lachen musst, dann meld dich nochmal.

Danke.

Ansonsten.

Hältst Du mich für blöd?

Die Frage wird gerade abgearbeitet dauert etwas länger. Zur Klärung und beschleunigung der Frage könntest du mithelfen und mir deine Haarfarbe nennen.

Und jetzt im ernst!

Der Hinweis auf die Sendung war richtig.

Die Informationen darin sind Hilfreich und können dem ein oder anderen helfen, keine Fehler zu machen, bzw. zu verstehen, wie der Handel Kunden übervorteilt!

Dein Einwand bezüglich einer gewissen gehobeneren Intelligenz hier auf Nickles und damit der Anspruch, solche Informationen NICHT zu posten, entbehrt jeglicher Grundlage. Im Gegenteil, wenn deine Reaktion ernst gemeint ist, wären solche Infos auch für dich interessant, du weisst es nur noch nicht ;)

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Olaf19 gelöscht_137978

„Moin Machst du mir einen Gefallen? Lies dein Posting nochmal durch. Wenn du nicht selbst lachen musst, dann meld dich ...“

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Moin Ede,

Mir hat die Sendung im Ganzen auch gut gefallen, nur braucht sie m.E. viel zu viel Zeit, um richtig in Fahrt und zur Sache zu kommen. Die Knackpunkte bei den großen Elektro-Verbrauchermärkten, so wie etwa:

  • Qualitätsmängel bei Billig-statt-Günstig-Hausmarke-Technikteilen,
  • dubiose 0%-Finanzierungen mit aufgedrängten Kreditkarten,
  • Vertreter bestimmer Marken, die sich den Anschein unabhängiger Verkäufer geben und vor allem:
  • das von dir angesprochene, verbraucher-verwirrende bis- täuschende "Umlabeln" von prinzipiell baugleichen Produkten (TV-56S wie S****n, TV56M wie M****-Markt)

...werden sehr schön ausgeführt und beim Namen genannt, nur leider wird zu Beginn der Sendung viel Zeit mit Gemeinplätzen verplempert.

Da stehen naive Konsumenten in einem Einkaufszentrum vor identischen Geräten mit signifikanten Preisunterschieden und staunen Bauklötze darüber, dass es in der kapitalistischen Marktwirtschaft keinen quasi-planwirtschaftlichen Einheitspreis gibt. Ja isses denn die Möglichkeit, alles Wucher oder was ;-)

Das Schärfste ist dabei die nette ältere Dame, die meint, sie könne sich Preisvergleiche ja erlauben, da sie so viel Zeit habe – Berufstätige hingegen seien da meistens "in'n Mors gekniffen": https://www.youtube.com/watch?v=F7quue-MOCo&t=367s – like internet never happened...

Ganz ehrlich – an der Stelle hätte ich normalerweise(!) den Um- oder Abschaltknopf gesucht, wenn ich diesen Thread hier nicht verfolgt und insbesondere deinen Beitrag aufmerksam gelesen hätte.

Evtl. beruht also die Meinungsverschiedenheit zwischen Anne und dir im wesentlichen darauf, dass sie etwas konsequenter und weniger geduldig gewesen ist als ich ;-)

Greetz
Olaf

"Das sind Leute, die von Tuten und Ahnung keine Blasen haben" (ein Reporter auf die Frage nach der politischen Bildung des typischen Anhangs von Donald Trump)
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torsten40 Anne0709

„Wen sollen Preisunterschiede wundern? Preisunterschied sind doch normal. Mit Preisvergleich kauft doch jeder ein, der nur ...“

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Preisunterschied sind doch normal.  Mit Preisvergleich kauft doch jeder ein, der nur ein bisschen auf einen Preis achten muss.

Sry, aber das ist Bullshit. Klar man kann völlig überteuert kaufen, oder im Angebot. Das da mehrere Hundert Euro im Unterschied liegen ist jemanden der "einfach einkauft" nicht bewusst,

Vergleichsweise gibt es das gleiche Lebensmittelprodukt -also auch gleiche Marke- im Geschäft über die Straße für mehr als 10% Preisunterschied zu kaufen.

Diesem Mär bist du anscheind gut aufgebunden. Durch die 10% Preisunterschied, sind mindestens 50% Qualität eingebüsst worden, und mit mindestens 20% mehr Konserviertungsstoffe vollgepunmpt.

Kauf mal bei Kaufland (Billig)Hähnchenschenkel, und kauf mal bei EDEKA (Billig)Hähnchenschenkel. Selber Hersteller, doch bei der Qualität, dazwischen liegen Welten.

Und schließlich - die DDR mit staatlich festgelegten Preisen ist ja fast länger her als Geschichte

Wäre vielleicht gar nicht mal so falsch, damit die Qualität in bereich Lebensmittel wieder steigt, und die Massentierhaltung abnimmt.

Gruß

Edith sagt: Bevor du wieder verzweifelst, das -1 hast du von mir.

Freigeist
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Siegfried9516 torsten40

„Sry, aber das ist Bullshit. Klar man kann völlig überteuert kaufen, oder im Angebot. Das da mehrere Hundert Euro im ...“

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Kauf mal bei Kaufland (Billig)Hähnchenschenkel, und kauf mal bei EDEKA (Billig)Hähnchenschenkel. Selber Hersteller, doch bei der Qualität, dazwischen liegen Welten.

Hast du schon mal in der Lebensmittelindustrie gearbeitet?

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torsten40 Siegfried9516

„Hast du schon mal in der Lebensmittelindustrie gearbeitet?“

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Hast du schon mal in der Lebensmittelindustrie gearbeitet?

In mindestens zwei verschiedene Betrieben der Lebesmittelindustrie. Unter anderem auch beim Wiesenhof.

Gruß

Freigeist
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Siegfried9516 torsten40

„In mindestens zwei verschiedene Betrieben der Lebesmittelindustrie. Unter anderem auch beim Wiesenhof. Gruß“

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>Diesem Mär bist du anscheind gut aufgebunden. Durch die 10% Preisunterschied, sind >mindestens 50% Qualität eingebüsst worden, und mit mindestens 20% mehr >Konserviertungsstoffe vollgepunmpt.

>Kauf mal bei Kaufland (Billig)Hähnchenschenkel, und kauf mal bei EDEKA

>(Billig)Hähnchenschenkel. Selber Hersteller, doch bei der Qualität, dazwischen liegen >Welten.

Dann solltest du o.g. eigentlich besser wissen.

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Anne0709 torsten40

„Sry, aber das ist Bullshit. Klar man kann völlig überteuert kaufen, oder im Angebot. Das da mehrere Hundert Euro im ...“

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Durch die 10% Preisunterschied, sind mindestens 50% Qualität eingebüsst

Nee, da weiß ich, wovon ich rede.
Hier geht es um genau die gleiche Produkte der gleichen Marke, die im Reichelt(-EDEKA) mehr kosten als im Netto gegenüber oder auch im Kaufland 10 min Fußweg weg. 
Da gibt es bei Puddingpulver oder Kaffe, Tee und aktuell den Pfefferkuchen usw.usf. kein bisschen Qualitätsunterschied, im Preis aber sehr wohl.

Dass die Qualität durch Preisregulierung steigt glaube ich nicht. 

Gegen die Massentierhaltung muss anders etwas gemacht werden, vielleicht auch durch viel mehr Aufklärung der Menschen, die das kaufen. Das ist noch ein langer Weg.

Anne

Nicht alle Bugs sind Bugs, einige sind Features.
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mawe2 ullibaer

„Die Tricks der Elektromärkte“

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Ich habe den Film jetzt nicht angesehen, kann aber generell folgendes zum Thema "Preise" sagen:

Vergesst Preisvergleiche!

Die Preisgestaltung wird immer mehr personalisiert. Kunde A zahlt 100 EUR für ein Gerät, für das Kunde B 80 EUR zahlt und Kunde C 120 EUR.

Wovon die Preise abhängig sind, bleibt ein gut gehütetes Geheimnis der Händler.

Es ist also sinnlos, sich über Preise mit anderen Kunden zu verständigen.

Außerdem werden Ladenpreise zukünftig in ganz kurzen Abständen geändert. Es kann also sein, dass Du im MediaMarkt Deinen Rundgang machst, die Kamera X für 500 EUR siehst und wenn Du am Ende Deines Rundgangs die Kamera kaufen willst, kostet sie 550 EUR.

MediaMarkt rüstet gerade seine Läden mit elektronischen Preisschildern aus, mit denen der Preis jederzeit geändert werden kann.

Dass Preise in Online-Shops u.a. vom Endgerät des Benutzers abhängen, ist seit langem bekannt.

Es kommt den Shops keineswegs mehr darauf an, dem Kunden einen (für ihn) günstigen Preis anzubieten sondern nur noch darauf, ihm das Gefühl eines günstigen Preises zu vermitteln, während er maximal über den Tisch gezogen wird.

Insofern sind Filme von vor 1 bis 2 Jahren zum Thema Preise heutzutage völlig obsolet!

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Alpha13 mawe2

„Ich habe den Film jetzt nicht angesehen, kann aber generell folgendes zum Thema Preise sagen: Vergesst Preisvergleiche! Die ...“

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Auf Preissuche geht man absolut immer über ne Preissuchmaschine und da nimmt man nicht nur im Zweifel geizhals...

So bekommt man in sehr vielen Fällen nen besseren Preis, als wenn man im Shop direkt sucht und das ist schon seit einigen Jahren so!

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Olaf19 Alpha13

„Auf Preissuche geht man absolut immer über ne Preissuchmaschine und da nimmt man nicht nur im Zweifel geizhals... So ...“

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Auf Preissuche geht man absolut immer über ne Preissuchmaschine und da nimmt man nicht nur im Zweifel geizhals...

Absolut richtig, zumal der Geizhals keineswegs auf den Online-Handel beschränkt ist, sondern auch Händler mit Ladengeschäften berücksichtigt. Ich habe einmal schon einen Artikel gekauft, der zwar einen Tick teurer war als der günstigste Preis, dafür aber im Laden von mir persönlich abgeholt werden konnte. Dadurch hatte ich ihn sofort und außerdem Transport und Verpackung eingespart.

Früher gab es nur geizhals.at, seit einigen Jahren gibt es daneben auch geizhals.de; nach meiner Beobachtung besteht der einzige Unterschied zwischen den beiden Seiten in der Default-Einstellung des Herkunftslandes, bei ersterem Österreich, bei letzterem Deutschland. Kann man natürlich umstellen und weitere Länder, UK und Polen, mit dazunehmen.

Dass Preisvergleiche nur etwas für Menschen sind, die (zu) viel Zeit haben, gehört jedenfalls ins Reich der Märchenstunde.

CU
Olaf

"Das sind Leute, die von Tuten und Ahnung keine Blasen haben" (ein Reporter auf die Frage nach der politischen Bildung des typischen Anhangs von Donald Trump)
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mawe2 Olaf19

„Absolut richtig, zumal der Geizhals keineswegs auf den Online-Handel beschränkt ist, sondern auch Händler mit ...“

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Dass Preisvergleiche nur etwas für Menschen sind, die (zu) viel Zeit haben, gehört jedenfalls ins Reich der Märchenstunde.

Das Preisvergleiche dann irrelevant werden, wenn quasi (aus ganz unterschiedlichen Gründen) jeder seinen "eigenen" Preis für ein Produkt zahlen muss, gehört aber ganz sicher nicht ins Reich der Märchenstunde.

Und dass Preisvergleiche gar nichts bringen, wenn sich innerhalb einer Stunde der Preis 10 mal ändert, auch nicht. Im Zweifel ist dann der Kauf zum besten Preis wirklich nur etwas für diejenigen, die zu viel Zeit haben...

Preisvergleiche machen nur Sinn, wenn die Preise vergleichbar sind, was zunehmend nicht mehr der Fall sein wird. Die Händler tun jedenfalls alles dafür, die Preise "unvergleichbar" zu machen.

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Borlander mawe2

„Das Preisvergleiche dann irrelevant werden, wenn quasi aus ganz unterschiedlichen Gründen jeder seinen eigenen Preis für ...“

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Das Preisvergleiche dann irrelevant werden, wenn quasi (aus ganz unterschiedlichen Gründen) jeder seinen "eigenen" Preis für ein Produkt zahlen muss, gehört aber ganz sicher nicht ins Reich der Märchenstunde.

Also ich halte Preisvergleichsdienste auch weiterhin für relevant: Im Zweifelsfall ist es sogar so, dass Kunden die über einen Preisvergleichsdienst reinkommen einen günstigeren Preis erhalten als Kunden die die Seite direkt aufrufen. Teurer als auf der Preisvergleichsseite vermeidet man als Shop-Betrieber besser. Sonst ist der Kunden nämlich sofort wieder weg…

Gruß
Borlander

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mawe2 Borlander

„Also ich halte Preisvergleichsdienste auch weiterhin für relevant: Im Zweifelsfall ist es sogar so, dass Kunden die über ...“

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Im Zweifelsfall ist es sogar so, dass Kunden die über einen Preisvergleichsdienst reinkommen einen günstigeren Preis erhalten als Kunden die die Seite direkt aufrufen.

Genau.

Aber vielleicht muss ich dann verschiedene Preisvergleichsdienste vergleichen, um herauszufinden, über welchen der Dienste ich zum Shop gehen muss, um den besten Preis zu finden?

Eine "Zwischen-Ebene" zwischen mir und dem Verkäufer macht die Suche nach dem optimalen Preis nur dann einfacher, wenn es nur genau eine solche Ebene gibt. Es gibt aber viele.

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Borlander mawe2

„Genau. Aber vielleicht muss ich dann verschiedene Preisvergleichsdienste vergleichen, um herauszufinden, über welchen der ...“

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Löse Dich einfach mal ein wenig von der Vorstellung davon, zwingend den besten Preis finden zu müssen. Das können Preissuchmaschinen sowieso nur bedingt sicherstellen. (Vielleicht gibt es das günstigste Angebot im Rahmen einer Neueröffnung eines lokalen Händlers, aber nur wenn Du gerade Geburtstag hast…)

Ohne Preisvergleichsdienst kannst Du ggf. nur einen mittleren Preis finden. Mit einem Preisvergleichdienst kommst Du schon deutlich näher an den günstigsten Preis heran. Mit mehreren Diensten kommst Du i.d.R. nicht mehr so viel näher an den besten Preis. Irgendwo musst Du dann auch abwägen zwischen der Suche nach dem billigsten Angebot und dem Zeitaufwand dafür. Und bist Du dann mit einem Preisvergleichsdienst schon ziemlich nah dran.

Gruß
Borlander

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Olaf19 Borlander

„Löse Dich einfach mal ein wenig von der Vorstellung davon, zwingend den besten Preis finden zu müssen. Das können ...“

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Ohne Preisvergleichsdienst kannst Du ggf. nur einen mittleren Preis finden. Mit einem Preisvergleichdienst kommst Du schon deutlich näher an den günstigsten Preis heran. Mit mehreren Diensten kommst Du i.d.R. nicht mehr so viel näher an den besten Preis.

Das sehe ich genau so. Nach meinen Erfahrungen liefert geizhals.de schon sehr gute Ergebnisse.

Irgendwann kommt man außerdem an einen Punkt, wo sich die ganze Cent-Fuchserei ("Pfennig" darf man ja nicht mehr sagen ;-)) selbst ad absurdum führt.

Was bringt es mir denn, wenn ich dank ausgefeiltester Preisrecherchen ein Gerät 20 EUR günstiger bekomme, wenn ich auf der anderen Seite Arbeitszeit im Wert von 25 EUR investieren muss, indem ich die Ergebnisse aller erdenklichen Preisvergleichs-Suchmachinen akribisch "gegeneinander fahren" und auswerten muss? Da sollte man wirklich die Kirche im Dorf lassen.

Nicht zu unterschätzen sind außerdem persönliche Präferenzen. Wenn irgendein Ladengeschäft in meiner Nähe ein Gerät auch nur annähernd so günstig anbietet wie ein "anonymer" Online-Kistenschieber irgendwo in Süddeutschland, dann würde ich den Laden immer bevorzugen. "Support your local dealer" vielleicht nicht um jeden Preis, aber zumindest dann, wenn es einigermaßen sinnfällig erscheint.

CU
Olaf

"Das sind Leute, die von Tuten und Ahnung keine Blasen haben" (ein Reporter auf die Frage nach der politischen Bildung des typischen Anhangs von Donald Trump)
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gelöscht_152402 Olaf19

„Das sehe ich genau so. Nach meinen Erfahrungen liefert geizhals.de schon sehr gute Ergebnisse. Irgendwann kommt man ...“

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Was ich im Internet bestelle ist immer das, wo ein lokaler Händler mit bestenfalls sagen kann, dass er es bestellen kann. Ja, bestellen kann ich auch selbst...

Wenn ich Preise recherchiere, dann achte ich vor allem auf Versand- und Bearbeitungskosten. Über 100€ und dann noch Versand? Kreditkarte +5%? Nö!

Und dann noch die Kundenfreundlichkeit. Viele Händler haben bereits einen guten Ruf, bei einigen hat man schon selbst gute Erfahrungen gemacht. Oder ein Angebot ist so gut, dass man es nicht ausschlagen kann- was vom Artikel abhängt. Oder ein Händler ist etwas teurer, dafür stimmt der Service und je nach Artikel legt man da Wert drauf.

Nach diesen meinen Kriterien schwankt der Preis oft nur um die 10€. Ich bestelle dann dort, wozu mir meine Intuition rät. Bisher habe ich durch die Bank nur gute Erfahrungen gemacht.

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mawe2 Borlander

„Löse Dich einfach mal ein wenig von der Vorstellung davon, zwingend den besten Preis finden zu müssen. Das können ...“

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Löse Dich einfach mal ein wenig von der Vorstellung davon, zwingend den besten Preis finden zu müssen.

Genau das wollte ich mit meinem Beitrag auch sagen!

Das können Preissuchmaschinen sowieso nur bedingt sicherstellen.

Eben. Das können sie nicht.

Aber sie behaupten es!

Irgendwo musst Du dann auch abwägen zwischen der Suche nach dem billigsten Angebot und dem Zeitaufwand dafür.

Ganz genau.

Deswegen kam ja auch das Argument, dass die Suche nach dem günstigsten Preis nur etwas für Leute ist, die viel (zu) viel Zeit haben.

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Fetzen mawe2

„Genau das wollte ich mit meinem Beitrag auch sagen! Eben. Das können sie nicht. Aber sie behaupten es! Ganz genau. ...“

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Sollen wir wetten, daß ich schneller einen günstigen Preis via Suchmaschine finde, als du, wenn du deine lokalen Händler abklapperst? Dies nur zum Zeitfaktor. Bis ich hier beim Elektronikhändler auf dem Parkplatz stehe, habe ich mindesten 5 Suchmaschinen bedient und die Kritiken auf Amazon gelesen. Das für ein paar Cent Strom, die ich wahrscheinlich alleine beim Auto anlassen verbrauche.

Produktbeschreibungen kann ich mir selber vorlesen, denn echte Beratung findet so gut wie nicht statt, also, wozu das Theater? Für mich ist das ein gut Teil verklärte Romantik. Ich kann das verstehen, ich gehe selbst auch mal gerne durch die Gänge. Das Bisschen was ich brauche kaufe ich gerne lokal, wenn ich allerdings sehe, daß die gleiche Kamera im Netz zw. 500 und 1000€ weniger kostet frage ich mich, wie viel mir die Beratung bringen kann. Ist da ein kompletter Fotokurs mit Massage auf Mallorca dabei?

Und was die Preise nach Gerät anbelangt, das habe ich auch schon ausprobiert, mit einem aktuellen, sowie einem alten Android Handy, dem Apple-Schleppi und dem Vista Schleppi. Dazu noch beim Elektrohändler am Windows Rechner nachgeschaut. Ergebnis: jedesmal der geiche Preis. Es mag allerdings Gegenbeispiele geben, nur habe ich sie noch nicht erlebt.

Wenn ich nun 1050€ zahle anstatt 950€, dann ist das sicher ärgerlich und 100€ sind ne Menge Holz. Überlege ich aber, daß ich in der Vor-Netz-Zeit dafür brav 1399 UVP gezahlt hätte und mich gefreut, dass man mir noch ein Kabel für 2,50 dazu geschenkt hätte... Es ist eben alles relativ!

Das wahre Leben ist nicht der Kampf zwischen Gut und Böse, sondern zwischen Böse und noch Schlimmeren!(Joseph Brodsky)
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mawe2 Fetzen

„Sollen wir wetten, daß ich schneller einen günstigen Preis via Suchmaschine finde, als du, wenn du deine lokalen Händler ...“

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als du, wenn du deine lokalen Händler abklapperst

Wie kommst Du drauf, dass ich lokale Händler abklappern würde?

Erstens gibt's hier kaum welche und zweitens habe ich mir den Einkauf dort schon vor vielen Jahren abgewöhnt.

Bis ich hier beim Elektronikhändler auf dem Parkplatz stehe, habe ich mindesten 5 Suchmaschinen bedient

Natürlich.

Aber auch die werden Dich zukünftig eher in die Irre als zum "richtigen" Preis führen.

Ganz genau so, wie es der lokale Händler auch machen wird.

Die Händler wissen, wie sie das hinkriegen! Sowohl online als auch offline.

Und was die Preise nach Gerät anbelangt, das habe ich auch schon ausprobiert, mit einem aktuellen, sowie einem alten Android Handy, dem Apple-Schleppi und dem Vista Schleppi. Dazu noch beim Elektrohändler am Windows Rechner nachgeschaut. Ergebnis: jedesmal der geiche Preis.

Wenn Du jedes Mal mit dem selben Account angemeldet bist, vielleicht.

Leg Dir mal zwei separate Accounts an und nutze den einen Account konsequent nur auf einem Smartphone und den anderen konsequent nur am PC. Du wirst staunen!

Fakt ist: Der lokale (stationäre) Handel stirbt aus. Und zwar sehr schnell. In 10 Jahren ist davon bis auf ein paar unverwüstliche Reste nichts mehr übrig. Ob man das nun mag oder nicht...

Mal sehen, was die ganzen Immobilien-Gangster dann mit ihren unvermietbaren Ladenlokalen in "bester" Lage oder mit ihren sinnlos überdimensionierten Shopping-Malls machen werden? (Ein Problem, mit dem sich bisher kein einziger Lokalpolitiker beschäftigt hat!)

Mit dem Sterben des lokalen Handels geht dann auch das Sterben des Bargelds einher. Im Online-Handel braucht man kein Bargeld!

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Borlander mawe2

„Wie kommst Du drauf, dass ich lokale Händler abklappern würde? Erstens gibt s hier kaum welche und zweitens habe ich mir ...“

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Aber auch die [Preissuchmaschinen] werden Dich zukünftig eher in die Irre als zum "richtigen" Preis führen.

Das halte ich doch für ziemlich unwahrscheinlich. Das können sich die Preissuchmaschinen doch durch die gegenseitige Konkurrenz gar nicht erlauben. Die leben davon den günstigsten Preis zu liefern. Machen sie das nicht kann dies schnell zur Abwanderung der Nutzung zu einem anderen Dienst führen…

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Fetzen mawe2

„Wie kommst Du drauf, dass ich lokale Händler abklappern würde? Erstens gibt s hier kaum welche und zweitens habe ich mir ...“

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Nachdem du so über die Unvergleichlichkeit der Preise wetterst, habe ich gedacht, du kaufst nur lokal und schaust dir die Suchmaschinen nicht an.

Ich muss sagen, daß ich deine Schwarzmalerei so nicht Teile. Wenn ich heute Werbung im Briefkasten/derTageszeitung/der Mail habe, dann habe ich 1. sowieso einen Vergleich und 2. muss er eine gewisse Zeit Bestand haben. Zusätzlich möchte ein Händler sich vor den Mitbewerbern irgendwie hervor tun und das kann er nun einmal hauptsächlich durch den Preis. Fühlen sich immer mehr Leute abgezockt, dann werden die Kunden unzufrieden und misstrauisch.

Dann wird es Mechanismen geben, die dem entgegen steuern, seien es Foren, seien es Programme, die falsche Gerätetypen vorgaukeln, seien falsche IPs, was auch immer. Dieser Weg verheißt nur Misstrauen und Gerede, was garantiert keine gute gemeinsame Basis ist.

Meine paar 'Versuche' fanden nicht mit den gleichen Accounts statt, weil praktisch keine habe. Einen seltenst genutzten bei der Bucht, einen wenig genutzten bei Amazon und einen bei Nickles. Google brauche ich für Android und das war es bereits. Es gibt genügend Geschäfte, bei denen man als Gast kaufen kann. Vergleiche ich über Preissuchmaschinen, ist kein Account vonnöten. Im Elektronikmarkt wäre ich sowieso reichlich blöd, sollte ich mich auf einem dortigen Gerät mit einem Account anmelden.

Wechsle ich nun vor Ort zwischen 4 (Meines/Frau/Mutter/Markt) verschiedenen Geräten und kontrolliere das Ergebnis daheim auf 2 verschiedenen Schleppies unterschiedlicher Hersteller/Baujahre/Betriebssysteme und habe immer noch den gleichen Preis, dann halte ich das für halbwegs belastbar.

Ich stelle ja nicht in Abrede, daß Händler an neuen Strategien arbeiten, um mehr Geld verdienen zu können, aber so einfach ist das nicht. Sehe ich beim betreten des MM einen Kopfhörer für 19.95 und denke, das wäre ok für mich, dann nehme ich mir den sicher nicht für 23.50 mit, wenn ich den Laden verlasse. Wie soll das funktionieren? Während ich an der Kasse stehe verändert das Produkt seinen Preis? Das wäre mehr als unlauterer Wettbewerb und darüber müssen wir nicht reden, denke ich.

Vor allem, was denkt der Kunde, der die Veränderung beobachtet, während er vor dem Regal steht? Abzocker gibt es immer, darüber brauchen wir nicht diskutieren und darüber daß ein Geschäft Gewinn machen muss auch nicht. Ich jedenfalls sehe das nicht so wahnsinnig dramatisch, selbst wenn die Zeiten der maximalen Lockangebote vielleicht dem Ende entgegen gehen sollten.

Das wahre Leben ist nicht der Kampf zwischen Gut und Böse, sondern zwischen Böse und noch Schlimmeren!(Joseph Brodsky)
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Anne0709 Fetzen

„Nachdem du so über die Unvergleichlichkeit der Preise wetterst, habe ich gedacht, du kaufst nur lokal und schaust dir die ...“

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Hallo, Fetzen - was hältst Du denn von so einem richtigen Basar, wo um jeden Cent oder was auch immer verhandelt bzw gefeilscht wird?

Jetzt fällt mir ausser Kapitalismus- und Geldkritik gar nicht Besseres als so was zum Thema ein.

Also zurück zu den Ursprüngen, die sowieso irgendwie hier einziehen. Mit den diversen Preis- und Angebots-verschaukelungen.

Viel Spaß!
Anne

Nicht alle Bugs sind Bugs, einige sind Features.
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Fetzen Anne0709

„Hallo, Fetzen - was hältst Du denn von so einem richtigen Basar, wo um jeden Cent oder was auch immer verhandelt bzw ...“

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Basar ist lustig, würde ich aber nicht für jeden Tag, oder alle Bereiche des täglichen Lebens haben wollen. Z.B. Hygieneartikel könnten dann ein steter Quell der Unterhaltung werden.

Ich fühle mich auch nicht dauerhaft verschaukelt. Mir sind durchaus gewisse Sachzwänge bewusst, wie Löhne, Entwicklung, Transport, Einkauf, Energie, usw. Ich frage mich nur, ob die Gewinne tatsächlich so ins Uferlose schießen müssen. Muss ein Auto, das (dieses, jenes, oder welches => das) für 10000€ produziert ist nachher 30000€ kosten? (Nein, die 20 Riesen sind nicht der Gewinn!) Warum fühlen sich Leute im Edelrestaurant abgezockt (also gehen nicht hin), während die Currywurstbude vor dem Bahnhof tatsächlich höhere Gewinne erwirtschaften kann?

Aber ich glaube, das gleitet jetzt zu stark in persönliche Philosphien ab, als dass man darüber fruchtbar diskutieren könnte. Kauf dir einen für dich passenden Rechner und sei damit zufrieden. Dann bist du glücklich und verträgst auch mal eine schlechte Kritik an deinen Bildern! Zunge rausCool

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mawe2 Fetzen

„Nachdem du so über die Unvergleichlichkeit der Preise wetterst, habe ich gedacht, du kaufst nur lokal und schaust dir die ...“

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Nachdem du so über die Unvergleichlichkeit der Preise wetterst

Ich "wettere" nicht dagegen; ich stelle nur fest, dass die Art und Weise, wie heute Preise gebildet werden, von Suchmaschinen nicht mehr adäquat abgebildet werden können.

Wenn heute noch jemand mit solchen Preissuchmaschinen Artikel sucht und nach dem Kauf des Erstplatzierten glaubt, einen besonders günstigen Preis erzielt zu haben, dann ist doch auch alles OK.

Er weiß nicht, dass andere das selbe Teil viel günstiger kaufen, also glaubt er, er hat es besonders günstig gekauft und dieser Glaube ist entscheidend.

Wie in vielen anderen Bereichen auch: Nicht die Fakten sind den Leuten heute wichtig sondern der Glaube an irgendwas. Meinetwegen. Wenn es den Leuten damit besser geht - wrum nicht?

Nur die Behauptung, man hätte über eine Preissuchmaschine den günstigsten Preis gefunden, wird zunehmend nicht mehr haltbar sein.

Und aufgeklärte Kunden wissen das auch, die anderen glauben eben weiterhin...

Gruß, mawe2

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Borlander mawe2

„Ich wettere nicht dagegen ich stelle nur fest, dass die Art und Weise, wie heute Preise gebildet werden, von Suchmaschinen ...“

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Er weiß nicht, dass andere das selbe Teil viel günstiger kaufen

Die Wahrscheinlichkeit ist bei Nutzung einer Preissuchmaschine aber sehr gering.

Was mir in Deiner Argumentation nach wie vor vollkommen fehlt ist eine Begründung dafür warum ein Händler an eine Preissuchmaschine (extern! - ohne eine direkte Kaufmöglichkeit) nicht den günstigsten Preis melden sollte?

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Olaf19 mawe2

„Ich wettere nicht dagegen ich stelle nur fest, dass die Art und Weise, wie heute Preise gebildet werden, von Suchmaschinen ...“

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Wenn heute noch jemand mit solchen Preissuchmaschinen Artikel sucht und nach dem Kauf des Erstplatzierten glaubt, einen besonders günstigen Preis erzielt zu haben, dann ist doch auch alles OK.

Das bedeutet also, auch geizhals.de u.ä. Anbieter analysieren erst einmal, ob jemand mit Smartphone oder PC unterwegs ist und bei letzterem, ob mit Windows oder Mac und schlagen dann kräftig was auf die Preise drauf?

Was ist mit ebay-Sofortkäufen? Werden die auch teurer, wenn ich mit einem Lifestyle-Surfgerät darauf unterwegs bin?

Mir fehlen bei deinen Ausführungen so ein wenig die konkreten Beispiele.

CU
Olaf

"Das sind Leute, die von Tuten und Ahnung keine Blasen haben" (ein Reporter auf die Frage nach der politischen Bildung des typischen Anhangs von Donald Trump)
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mawe2 Fetzen

„Nachdem du so über die Unvergleichlichkeit der Preise wetterst, habe ich gedacht, du kaufst nur lokal und schaust dir die ...“

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Vor allem, was denkt der Kunde, der die Veränderung beobachtet, während er vor dem Regal steht?

Der denkt ungefähr das selbe, wie der Kunde einer Tankstelle, der beim Warten in der Schlange kurz bevor er an der Zapfsäule steht eine Preiserhöhung von (z.B.) 10 ct auf der Preisanzeige der Tankstelle erleben darf!

Klar kann der jetzt zu einer anderen Tankstelle fahren. Aber woher soll er wissen, ob die nicht auch schon erhöht hat? (Oder ob sie auf seinem Weg dorthin gerade den Preis erhöht?)

Immerhin gibt es beim Benzin inzwischen eine gesetzliche Regelung, die das ständige Auf & Ab innerhalb eines Tages verbietet.

Ich wüsste nicht, dass es so ein Gesetz auch für MediaMarkt & Co gibt.

Während ich an der Kasse stehe verändert das Produkt seinen Preis? Das wäre mehr als unlauterer Wettbewerb

Warum sollte das unlauterer Wettbewerb sein? Der Kaufvertrag kommt erst an der Kasse zustande. Die vorher angezeigten Preise sind eh Schall und Rauch.

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Fetzen mawe2

„Der denkt ungefähr das selbe, wie der Kunde einer Tankstelle, der beim Warten in der Schlange kurz bevor er an der ...“

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Warum sollte das unlauterer Wettbewerb

§5 Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb. Erster Satz:

(1) Unlauter handelt, wer eine irreführende geschäftliche Handlung vornimmt, die geeignet ist, den Verbraucher oder sonstigen Marktteilnehmer zu einer geschäftlichen Entscheidung zu veranlassen, die er andernfalls nicht getroffen hätte. Zitat Ende

Mehr gibt es nicht dazu zu sagen. Deine These ist so einfach nicht haltbar und die elektronischen Schilder sparen Zeit und Personal. Ich kann die Preise nicht so verändern, wie du dir das ausmalst, weil ich dann gar keine Preise mehr auszuhängen brauche.

Dann kann ich es dem Kassenpersonal überlassen, oder schlicht die Kasse programmieren. Wozu um alles in der Welt sollte ich Preise aushängen, die nicht gelten?! Da kannst du gleich 5 Leute mehr einstellen, die das Zeug wieder einräumen, welches an der Kasse liegen bleibt.

Benzin ist überhaupt nicht vergleichbar mit Elektronik. Weder ist jemand auf eine neue Glotze angewiesen, noch bestimmt die OPEC den Börsenpreis dafür, zumindest nicht direkt und täglich schwankend.

Und noch einmal klar ausgedrückt, bei solchen Verhältnissen, wie du sie dir ausmalst ist der erste Laden, der durchschaubare Preise anbietet der Gewinner. Auf solche Ratespielchen hat wahrscheinlich keiner Bock beim Einkaufen.

Das wahre Leben ist nicht der Kampf zwischen Gut und Böse, sondern zwischen Böse und noch Schlimmeren!(Joseph Brodsky)
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mawe2 Fetzen

„5 Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb. Erster Satz: 1 Unlauter handelt, wer eine irreführende geschäftliche Handlung ...“

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Unlauter handelt, wer eine irreführende geschäftliche Handlung vornimmt, die geeignet ist, den Verbraucher oder sonstigen Marktteilnehmer zu einer geschäftlichen Entscheidung zu veranlassen, die er andernfalls nicht getroffen hätte.

Der Kaufvertrag kommt an der Kasse zustande. Erst dort entscheidet der Kunde, ob er zu dem angegebenen Preis kauft oder nicht.

Die Tankstellen machen es täglich vor. Handeln die alle zu 100 % unlauter?

Fakt bleibt dennoch: Der lokale (stationäre) handel schafft sich selber ab. Mit welchen Methoden sie das machen, ist zweitrangig. In ein paar Jahren sind die Läden alle verschwunden und niemand weint denen eine Träne nach. (Höchstens die Immobilien-Heinis, die ihre Investruinen nicht mehr vermieten können. Aber die werden sowieso vom Staat gerettet.)

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Borlander mawe2

„Der Kaufvertrag kommt an der Kasse zustande. Erst dort entscheidet der Kunde, ob er zu dem angegebenen Preis kauft oder ...“

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Der Kaufvertrag kommt an der Kasse zustande. Erst dort entscheidet der Kunde, ob er zu dem angegebenen Preis kauft oder nicht.

Die Preisangabeverordnung fordert allerdings auch vorher schon eine Preisklarheit und Preiswahrheit. Preise die im Sekundentakt wechseln wären mit dieser Anforderung nicht konform.

Bei Tankstellen bin ich mir übrigens ziemlich sicher, dass der Kaufvertrag schon vor dem Bezahlen an der Kasse zustande kommt. Spätestens wahrscheinlich dann wenn der Treibstoff den Zapfhahn verlassen hat. Der wirksame Liter-Preis wird übrigens vor Beginn des Tankvorgangs bei Entnahme des Zapfhahns festgesetzt. Der Kunde hat an dieser Stelle eine Preissicherheit selbst wenn sich während des laufenden Tankvorgangs der Preis ändern sollte.

Gruß
Borlander

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mawe2 Borlander

„Die Preisangabeverordnung fordert allerdings auch vorher schon eine Preisklarheit und Preiswahrheit. Preise die im ...“

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Bei Tankstellen bin ich mir übrigens ziemlich sicher, dass der Kaufvertrag schon vor dem Bezahlen an der Kasse zustande kommt. Spätestens wahrscheinlich dann wenn der Treibstoff den Zapfhahn verlassen hat.

Das wird wohl so sein.

Deswegen erfährt man beim Tanken den relevanten Preis nicht erst an der Kasse sondern an der Zapfsäule. Der wiederum kann inzwischen ein ganz anderer sein als der, den man am Preisanzeiger an der Straße gelesen hatte.

Der Kunde hat an dieser Stelle eine Preissicherheit selbst wenn sich während des laufenden Tankvorgangs der Preis ändern sollte.

Richtig. Aber jahrelang konnte der Preis vorher beliebige Purzelbäume schlagen, ohne dass irgendwer etwas dagegen tun konnte.

Und die jetzige gesetzliche Regelung beim Benzinpreis hat genau ein einziges spürbares Ergebnis gebracht: Nachts ist Benzin an allen Tankstellen unverschämt teuer. Weil die Tankstellen jetzt nur noch einmal täglich die Preise erhöhen dürfen, machen sie das am Abend gleich mal völlig extrem (> 10 ct, gelegentlich sogar 20 ct), was mit der normalen Entwicklung des Ölpreises gar nichts zu tun hat. Auch hier greift kein Gesetzgeber ein...

Preise die im Sekundentakt wechseln wären mit dieser Anforderung nicht konform.

Das mag formell richtig sein, praktisch wird sich niemand darum scheren...

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Borlander mawe2

„Das wird wohl so sein. Deswegen erfährt man beim Tanken den relevanten Preis nicht erst an der Kasse sondern an der ...“

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Das mag formell richtig sein, praktisch wird sich niemand darum scheren...

Ich denke da würde sich schon schnell ein Konkurrent finden der auf dem Rechtswege dagegen vorgeht…

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Olaf19 mawe2

„Das Preisvergleiche dann irrelevant werden, wenn quasi aus ganz unterschiedlichen Gründen jeder seinen eigenen Preis für ...“

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Und dass Preisvergleiche gar nichts bringen, wenn sich innerhalb einer Stunde der Preis 10 mal ändert, auch nicht.

Habe ich noch nie erlebt. Bei den Produkten, die ich im Laufe der Zeit so beobachtet habe, zuletzt eine Portable SSD von Samsung, waren die Preise tage- und wochenlang konstant. Theoretisch mag das im Extremfall vorkommen, aber ob das in der Praxis so eine Rolle spielt?

Diese Räuberpistolen von wegen, "wenn du Apple-User bist, zahlst du überall mehr", möchte ich auch einmal mit einem Fragezeichen versehen. Fast juckt es mich in den Fingern, mir ein spottbilliges Endgerät zu kaufen – gebrauchtes Android-Handy oder alter Windows-PC – und dann gezielte Preisvergleiche mit meinem iPhone und Mac anzustellen.

Was heißt denn das konkret? Zeigen Preissuchmaschinen wie geizhals.de dann auch bei allen Angeboten höhere Preise an? Wird bei sämtlichen ebay-Sofortkäufen automatisch ein gewisser Prozentsatz aufgeschlagen? Sollte ich mich bei einem Nachbarn, der ebenfalls einen Amazon-Account hat, rückversichern, dass mir auch der korrekte Preis angezeigt wird?

CU
Olaf

"Das sind Leute, die von Tuten und Ahnung keine Blasen haben" (ein Reporter auf die Frage nach der politischen Bildung des typischen Anhangs von Donald Trump)
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gelöscht_152402 Olaf19

„Habe ich noch nie erlebt. Bei den Produkten, die ich im Laufe der Zeit so beobachtet habe, zuletzt eine Portable SSD von ...“

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Habe ich noch nie erlebt. Bei den Produkten, die ich im Laufe der Zeit so beobachtet habe, zuletzt eine Portable SSD von Samsung, waren die Preise tage- und wochenlang konstant. Theoretisch mag das im Extremfall vorkommen, aber ob das in der Praxis so eine Rolle spielt?

Letztes Jahr habe ich viel für eine Carrerabahn bei Amazon gekauft. Vor allem die Grundpackungen wurden nach jedem Klick und Tag teurer. Die Preise "erholten" sich erst nach einigen Tagen wieder. Tatsache!

Wenn ich mir zukünftig Artikel bei Amazon öfter anschaue, dann per Screenshot! Nachfrage bestimmt den Preis...

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mawe2 Olaf19

„Habe ich noch nie erlebt. Bei den Produkten, die ich im Laufe der Zeit so beobachtet habe, zuletzt eine Portable SSD von ...“

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Diese Räuberpistolen von wegen, "wenn du Apple-User bist, zahlst du überall mehr", möchte ich auch einmal mit einem Fragezeichen versehen.

Es geht weniger um Apple vs. Windows. Aber dass bestimmte Shops dem Smartphone-Nutzer höhere Preise anbieten als dem (z.B.) PC-Nutzer, ist erwiesen.

Letztendlich geht es um Dein Kundenprofil. Und darum, was der Händler damit verknüpft.

Das Preissuchmaschinen das richtig abbilden könnten, habe ich noch  .

Sollte ich mich bei einem Nachbarn, der ebenfalls einen Amazon-Account hat, rückversichern, dass mir auch der korrekte Preis angezeigt wird?

Die Idee, dass es einen "korrekten Preis" überhaupt geben könnte, ist schon faslch.

Grob wird das alles hier beschrieben:

http://www.daserste.de/information/ratgeber-service/geldcheck/sendung/der-geld-check-folge-1-112.html

Diese Sendung ist zumindest ein bisschen aktueller und zeigte auch, was demnächst noch alles kommen wird in Sachen "Preise".

Gruß, mawe2

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Anne0709 Olaf19

„Habe ich noch nie erlebt. Bei den Produkten, die ich im Laufe der Zeit so beobachtet habe, zuletzt eine Portable SSD von ...“

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"wenn du Apple-User bist, zahlst du überall mehr", möchte ich auch einmal mit einem Fragezeichen versehen

Kann vielleicht genau so geglaubt werden wie die oben verlinkte Verbraucherschützer-Geschichte.

In den  vergangenen Jahren gab es dazu immer wieder Meldungen - aber das recherchiere ich jetzt nicht noch mal.

So wie hier bei Chip Fieser Preistrick bei Amazon: Apple-Nutzer zahlen mehr, aus Gründen 

oder bei t-online Online-Shopping mit dem Tablet oder Smartphone oft teurer als am PC

Das waren jetzt grade mal die obersten Treffen bei passenden Stichwörtern zum Thema, 1 jahr bzw 2 1/2 Jahre alt.
Aber ich glaube, dass diese Links hier schon einmal in einem Thread drin waren.

Und - ein Jahr ist bei der Technik-und Trick-Entwicklung inzwischen schon sehr lange her. Und so haben sich die Methoden bei mancher Preisveränderung bestimmt auch verändert.

Anne

Nicht alle Bugs sind Bugs, einige sind Features.
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Borlander Anne0709

„Kann vielleicht genau so geglaubt werden wie die oben verlinkte Verbraucherschützer-Geschichte. In den vergangenen Jahren ...“

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Und - ein Jahr ist bei der Technik-und Trick-Entwicklung inzwischen schon sehr lange her. Und so haben sich die Methoden bei mancher Preisveränderung bestimmt auch verändert.

Gehe im Zweifelsfall erst mal davon aus, dass die Methoden zum Abschöpfen der Konsumentenrente eher verbessert wurden werden. Wobei man sich allerdings auch berücksichtigen sollte, dass dies vor allem bei großen Anbietern passieren wird und vor allem dort wo ein direkter Preisvergleich schwierig ist, also z.B. bei Flugreisen die sowieso schon sehr starken Preisschwankungen unterworfen sind.

Bei Preissuchmaschinen sehe ich übrigens wenig Potenzial zur Abbildung von variablen Preisen: Dafür müssten die Preissuchmaschinen nämlich die exakten Algorithmen zur Preisbildung kennen. Und die gibt der Händler eher nicht aus der Hand (da Geschäftsgeheimnis), bzw. kann man auf der Seite der Preissuchmaschine auch nicht das Nutzerverhalten auf der Händlerseite mit erfassen. Fazit: Die Preissuchmaschine kann nur den einen Preis für ein Produkt zurück liefern und letztendlich wird durch bei Verlinkung auf den Shop sichergestellt, dass der Kunde auch diesen Preis zu sehen bekommt.

Ich würde da auch ganz klar unterscheiden zwischen zwei Gruppen:

a) Kunden die direkt im Onlineshop schauen gezielt auf ein Produkt. Die haben dich tendenziell vorher für einen Händler entschieden: Hier könnte man durchaus noch ein bisschen aufschlagen, sollte aber möglichst genau wissen wie viel man sich da erlauben kann. Ist eine einfache Abwägung zwischen Reingewinn durch den Preisaufschlag und der ggf. Erhöhung der Absprungrate auf der anderen Seite.

b) Kunden die über eine Preissuchmaschine herreinkommen: Die sind besonders preissensibel (d.h.: keine Luft nach oben)

Gruß
Borlander

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mawe2 Borlander

„Gehe im Zweifelsfall erst mal davon aus, dass die Methoden zum Abschöpfen der Konsumentenrente eher verbessert wurden ...“

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Du widersprichst Dir!

Oben schreibst Du noch

Das können sich die Preissuchmaschinen doch durch die gegenseitige Konkurrenz gar nicht erlauben. Die leben davon den günstigsten Preis zu liefern.

Und hier schreibst Du

Bei Preissuchmaschinen sehe ich übrigens wenig Potenzial zur Abbildung von variablen Preisen: Dafür müssten die Preissuchmaschinen nämlich die exakten Algorithmen zur Preisbildung kennen. Und die gibt der Händler eher nicht aus der Hand

Genau das ist es doch, was ich auch gesagt habe: Die Preissuchmaschinen werden zukünftig nicht mehr in der Lage sein, den oprimalen Preis zu finden, weil sie die Algorithmen nicht kennen (oder weil sich diese Algorithmen ständig ändern).

Personalisierte Preise bedeuten ganz klar, dass Preisvergleiche stark erschwert oder vielleicht sogar unmöglich werden. Und genau da steuert der Handel hin.

Online wie auch offline.

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Borlander mawe2

„Du widersprichst Dir! Oben schreibst Du noch Und hier schreibst Du Genau das ist es doch, was ich auch gesagt habe: Die ...“

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Du widersprichst Dir!

Nein. Ich halte es für unrealistisch zu glauben, dass die Preise auf der Händlerseite niedriger werden könnten als in der Preissuchmaschine angezeigt. Damit würde der Händler nämlich Kunden die Preissuchmaschinen nutzen abschrecken, weil andere dann niedrigere Preise liefern können.

Wenn Kunden über eine Preissuchmaschine hereinkommen, dann kannst Du denen keine individuellen Preise mit anbieten.

Um es noch mal zusammenfassen: Individuelle Preise sehe ich eher als individuelle Aufschläge auf einen Basispreis.

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mawe2 Borlander

„Nein. Ich halte es für unrealistisch zu glauben, dass die Preise auf der Händlerseite niedriger werden könnten als in ...“

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Ich halte es für unrealistisch zu glauben, dass die Preise auf der Händlerseite niedriger werden könnten als in der Preissuchmaschine angezeigt.

Dann lies Dir mal das hier durch:

http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-10/absolute-preisdiskriminierung

Und glaube mir bitte: Der Handel ist damit schon viel weiter, als es dieser 2 Jahre alte Artikel darstellt!

Wenn mein "persönlicher Preis" derart gestaltet werden würde, dass das Produkt für mich genau so teuer ist wie für andere, dann würde ich es nicht kaufen. Natürlich wird "mein Produkt" für mich billiger sein, als ich es in der Preissuchmaschine gefunden habe. Nur so werde ich zusätzlich motiviert, es zu kaufen.

Und damit geht die Fähigkeit, dass eine Preissuchmaschine den günstigsten Preis anzeigen kann, verloren. Denn woher soll sie wissen, ob "mein Preis" schon der niedrigste war oder der, den mein Nachbar gezahlt hat?

Individuelle Preise sehe ich eher als individuelle Aufschläge auf einen Basispreis

Ganz klares JEIN!

Gruß, mawe2

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Borlander mawe2

„Dann lies Dir mal das hier durch: http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-10/absolute-preisdiskriminierung Und glaube mir ...“

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Seiten die Reisedienstleistungen vermitteln und direkte Buchungsfunktion integrieren sind was ganz anderes als Preisvergleichsdienste die auf externe Händler mit Fernsehern verlinken.

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mawe2 Borlander

„Seiten die Reisedienstleistungen vermitteln und direkte Buchungsfunktion integrieren sind was ganz anderes als ...“

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Für so ein Statement gibt es nur zwei Erklärungen:

Entweder hast Du den Artikel nicht gelesen oder Du hast ihn nicht verstanden.

(Da ich Dich für intelligent genug halte, ihn zu verstehen, hast Du ihn wahrscheinlich nur nicht gelesen.)

Sonst würdest Du nicht auf "Reisedienstleistungen" verweisen, um die es nämlich in dem Artikel so gut wie überhaupt nicht geht.

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Borlander mawe2

„Für so ein Statement gibt es nur zwei Erklärungen: Entweder hast Du den Artikel nicht gelesen oder Du hast ihn nicht ...“

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Sonst würdest Du nicht auf "Reisedienstleistungen" verweisen, um die es nämlich in dem Artikel so gut wie überhaupt nicht geht.

Genau diese Die werden im Artikel als einleitendes Beispiel verwendet:

Beispielsweise kürzlich in New York, als sich der Professor für quantitatives Marketing an der Universität Mannheim bei Booking ausloggte, die Cookies löschte, dann seine Hotelanfrage noch einmal startete, diesmal anonym. Da war das gleiche Zimmer plötzlich günstiger.

… und in Deiner Argumentation zu Preissuchmaschienen. Die im Artikel beschriebenen Ansätze kannst Du allerdings nur dann umsetzen wenn Du selbst eine die Preisberechnung (bzw. eine individuelle Preisanfrage) durchführst. Genau das passiert bei Preissuchmaschinen wie geizhals aber nicht wenn Du dort Elektronikartikel suchst. Da werden einfach regelmäßig Preislisten vom Händler abgerufen. Andernfalls würde die Preisermittlung auch ähnlich lange dauern wie die Preispreisermittlung (ohne Caching).

In dem einleitend erwähnten Beispiel mit Booking.com wird offensichtlich auch ein Caching-System für Reiseangebote zurückgegriffen und ein individualisierter Aufschlag dazu gerechnet der nach der anonymisierung weggefallen ist.

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mawe2 Borlander

„Genau diese Die werden im Artikel als einleitendes Beispiel verwendet: und in Deiner Argumentation zu Preissuchmaschienen. ...“

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Was ich sagen wollte (und auch gesagt habe):

Vergesst Preisvergleiche!

In Zeiten, wo individualisierte Preise gelten, sind Preise nicht mehr vergleichbar. (Jedenfalls nicht so einfach, wie es Preissuchmaschinen suggerieren wollen.)

Da werden einfach regelmäßig Preislisten vom Händler abgerufen.

Ja. Und das ist zukünftig irrelevant. (Und der Artikel erklärt es.)

In dem einleitend erwähnten Beispiel mit Booking.com

Reiseanbieter haben schon lange individuslisierte Preise, der restliche Handel zieht jetzt nach und zwar sowohl online als auch offline.

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Borlander mawe2

„Was ich sagen wollte und auch gesagt habe : In Zeiten, wo individualisierte Preise gelten, sind Preise nicht mehr ...“

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In dem Artikel wird an keiner Stelle das Wort "Vergleich" benutzt…

Eine Individualisierung kann (und sollte) auch berücksichtigen, wenn Kunden eine Preisvergleichsseite nutzen. Und dort ist der potenzielle Spielraum für Optimierung ziemlich klein und liegt zwischen dem
niedrigst möglichen Verkaufspreis des günstigsten Anbieters
und dem
niedrigst möglichen Verkaufspreis des zweit-günstigsten Anbieters minus 1 Ct.
Außerhalb dieses Bereichs musst Du davon ausgehen, dass der Kunde bei der Konkurrenz kauft. Das hat in der Vergangenheit auch schon mal dazu geführt, dass Händler die keine Preisuntergrenze definiert haben den Artikel dann für 1Ct angeboten haben durch gegenseitiges Unterbieten.

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mawe2 Borlander

„In dem Artikel wird an keiner Stelle das Wort Vergleich benutzt Eine Individualisierung kann und sollte auch ...“

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Du willst es nicht verstehen, lassen wir es...

EOD

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Borlander mawe2

„Du willst es nicht verstehen, lassen wir es... EOD“

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Liefere einfach überzeugende Argumente, dann kann ich (bzw. können auch andere) Deiner Aussage "vergesset Preisvergleichsdienste" vielleicht folgen. (Die ganzen individuellen Preise nutzen aus, dass der Kunden nicht über die Marktpreise informiert ist oder das Produkt zu viele Freiheitsgerade für einen direkten Vergleich bietet.)

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gelöscht_84526 ullibaer

„Die Tricks der Elektromärkte“

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Anne0709 gelöscht_84526

„Hier mal was Aktuelles dazu - bei Heise: ...“

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Kommentar-Beratung-im-Einzelhandel-wird-vollkommen-ueberbewertet-

Das ist so. Händler wollen etwas verkaufen und selten verhandeln oder rein auf die Bedürfnisse des Kunden eingehen.
Schließlich ist ein Geschäft kein Beratungszentrum, oder jedenfalls nur in seltenen Fällen.

Vor längerer Zeit schon habe ich im Auftrag mehrere verschiedene Fachgeschäfte testen sollen, ob die Filiale jeweils nach den Vorgaben der jeweiligen Kette arbeitete.
Natürlich war ich eine normale Kundin, also ohne dass die Verkäufer etwas davon mitbekommen sollten.
Und dabei war eben auch fast immer jeweils der "Test", ob und wie die Verkäufer bestimmte Produkte dem Kunden vorstellen, wie sie es grade in einer Schulung gelernt hatten.

Das war damals schon ein sehr interessanter und ernüchtender Erkenntnisgewinn über Verkaufen und was man von Beratung erwarten kann. 

Alo lese ich lieber die Nickles-Kommentare und -Hinweise, wenn ich mir jetzt einen neuen Laptop anschaffen muss.

THX
Anne

Nicht alle Bugs sind Bugs, einige sind Features.
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Alpha13 Anne0709

„Das ist so. Händler wollen etwas verkaufen und selten verhandeln oder rein auf die Bedürfnisse des Kunden eingehen. ...“

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Im Verkauf wurde schon immer mit Provisonen an den Verkäufer gearbeitet und wer das nicht weiß...

Außerdem wurde den Verkäufern auch schon immer vorgegeben welche Teile mit Vorrang zu verkaufen sind und daran sollten die sich besser halten, wenn sie keinen Ärger wollen.

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VC1541 Alpha13

„Im Verkauf wurde schon immer mit Provisonen an den Verkäufer gearbeitet und wer das nicht weiß... Außerdem wurde den ...“

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Irgendwann hatte ich mal vom Ex-Freund einer Mitarbeiterin eines Elektromarktes erfahren, dass man angeblich an den Centbeträgen erkennen könne, ob es

1. Ware ist die ausverkauft werden muss

2. Ware ist bei der gehandelt werden darf

3. Ware ist bei der Nachlässe streng untersagt sind.

War wohl zur Orientierung für die Verkäufer.

Ist aber schon zehn Jahre her und ob das heute noch so ist? Keine Ahnung.

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fakiauso ullibaer

„Die Tricks der Elektromärkte“

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Ist schon was älter, aber trotzdem noch aktuell...


...und trifft nicht nur auf Elektro- sondern auf alle Märkte/Läden zu.

Die ganze Preisvergleicherei ist m.E. nur Verarsche und Hirnakrobatik für Unterbeschäftigte, die am Ende ihrer geistigen Durststrecke meinen, etwas zum günstigsten Preis gekauft zu haben und trotzdem geneppt wurden.

Das ist jetzt eine steile und gewagte These, aber die Verkaufspreise haben immer Marge und das unsere schöne digitale Welt inzwischen so mit Algorithmen zugepflastert ist, die ohne unser Wissen im Hintergrund anhand softer Chills wie eben Eingabegeräte und Standorte Preise generieren, dürfte jedem hinlänglich bewusst sein, der sich etwas damit beschäftigt.

In der guten alten Zeit hat das eben der Händler innerhalb einer Spanne selbst gemacht nach dem Motto "Wird viel gekauft und der Kunde sieht vermögend aus, also haue ich mal etwas drauf!", heute macht das ein entsprechend gefütterter Algorithmus im Moment des Abfragens, um dem Portal als Mittler neben der Marge des Händler noch Vermittlungskosten nebst Werbeeinnahmen zu gerieren. Wer jetzt weiterdenkt und dann zu dem Schluss kommt, dass alleine aufgrund dieser Konstellation kein noch so niedriger Preis jemals der wirklich günstigst mögliche sein wird, liegt m.E. nicht ganz daneben;-)

So btw. ist das Wertvollste dabei noch nicht einmal das bezahlte Geld, sondern die Daten und Meta-Daten, welche dabei erzeugt werden und wieder in die Algorithmen einfliessen, um noch besser zu manipulieren und letzten Endes mehr Verkäufe gleich Profit zu erzielen.

Weiter sollte man überlegen, ob man ohne Werbung überhaupt etwas gekauft hätte, ob der Kauf wirklich nötig gewesen wäre und ob man nicht besser dann und nur das kauft, wenn man etwas und was man tatsächlich benötigt. Wird für den Kauf dann soweit als möglich noch vor Ort beim lokalen Händler und in bar gelöhnt, geht man diesem ganzen Konsum-Terror wenigstens ein Stück weit aus dem Weg, Scheinangeboten zumindest seltener auf den Leim und zeigt der digitalen Werbe-Shopping-Wunderwelt so wie e bissel den Finger 3 von rechts oder links. Das sind die beschissensten Kunden für die Verwerter von 'Kunden, die kauften, kauften auch...' und deren Algorithmen des Ausspionierens.

Ein interessanter Beitrag dazu kam aus einer etwas anderen Perspektive bei Planet Wissen:

http://www.planet-wissen.de/sendungen/sendung-berechenbar-100.html

Wie geil Algorithmen unter anderen Umständen funktionieren, war bei der Bankenkrise zu sehen, als sich die Gierschlunde in Nadelstreifen mehr auf deren KI denn ihren Verstand verliessen und wider besseres Wissen selbst dann nicht den Finger gezogen haben, als die Blase längst am Platzen war - gewissermassen unheilschwanger und als Ergebnis eine finanzielle Steissgeburt mit Todesfolge...

"Anyone who believes exponential growth can go on forever in a finite world is either a madman or an idiot (or an economist)" - Hellsongs
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mawe2 fakiauso

„...und trifft nicht nur auf Elektro- sondern auf alle Märkte/Läden zu. Die ganze Preisvergleicherei ist m.E. nur ...“

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Schön, dass es hier noch Leute gibt, die in dieser Richtung etwas aufgeklärter sind!

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Anne0709 fakiauso

„...und trifft nicht nur auf Elektro- sondern auf alle Märkte/Läden zu. Die ganze Preisvergleicherei ist m.E. nur ...“

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Algorhythmus

Das ist mal eine hüpsche Wortschöpfung Algo-Rhythmen.Was sind/ist "Algo"?

Wird aber erstaunlich oft bei google gefunden. 
Ist natürlich schön, wenn es beim Preisvergleich und Preisschwindel taktvoll zugeht.

Gruß,
Anne

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fakiauso Anne0709

„Das ist mal eine hüpsche Wortschöpfung Algo-Rhythmen.Was sind/ist Algo ? Wird aber erstaunlich oft bei google gefunden. ...“

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Das ist mal eine hüpsche Wortschöpfung Algo-Rhythmen.Was sind/ist "Algo"?


Auweia - ich versuche mal, ob es der Editor noch korriggiert und danke für den Hinweis;-)

"Anyone who believes exponential growth can go on forever in a finite world is either a madman or an idiot (or an economist)" - Hellsongs
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Alpha13 Anne0709

„Das ist mal eine hüpsche Wortschöpfung Algo-Rhythmen.Was sind/ist Algo ? Wird aber erstaunlich oft bei google gefunden. ...“

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Anne0709 Alpha13

„http://www.duden.de/suchen/dudenonline/h C3 BCbsche ...“

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HALLO Alpha13,

natürlich weiß ich, dass wir unterschiedlich Sorte Humor haben.

Und nur im Englischen (vor allem Amerikanischem Englisch) ist das im Internet erlaubt: schreiben wie ausgesprochen.

Und ich darf also nur mit korrektem Deutsch auftreten, Herr Lehrer.
Dabei bin ich doch reichlich dumm - wie in dem Sokrates zugeschriebenen Ausspruch.

Ich weiß, dass ich nichts weiß.

Anne

Und andere im Forum dürfen "garnichts" zusammenschreiben. Und "das" anstelle von "dass" oder "dass" anstelle von "das".  Und das ist kein Spaß. Großer Punkt!

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gelöscht_84526 Anne0709

„HALLO Alpha13, natürlich weiß ich, dass wir unterschiedlich Sorte Humor haben. Und nur im Englischen vor allem ...“

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weiß ich, dass wir unterschiedlich Sorte Humor haben

Nee, liebe Anne, das siehst du total falsch!

Du hast Humor, Alpha13 hat keinen Humor! Von Unterschied ist gar keine Rede (oder heißt es "garkeine" ?? Unschuldig ), da ist einfach nichts in der Art bei ihm vorhanden!

Und für das:

Und "das" anstelle von "dass" oder "dass" anstelle von "das".  Und das ist kein Spaß.

bekommst du von mir 10 x Plus!

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Anne0709 gelöscht_84526

„Nee, liebe Anne, das siehst du total falsch! Du hast Humor, Alpha13 hat keinen Humor! Von Unterschied ist gar keine Rede ...“

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hat keinen Humor!

Das weiß ich nicht. Ich tippe eher darauf, dass der Humor anders ist.
Wer gar keinen Humor hat, beteiligt sich überhaupt nicht an weiterführenden Gesprächen oder Diskussionen wie hier im Forum. Das ist so mein Gefühl davon.

garkeine

Das habe ich ausführlich studiert, auch im Duden unter "gar" . Immer auseinander, außer bei "ein Garnichts" oder möglich im Sinn wie "garkochen".
Im süddeutschen Raum wird gar auch wie etwa "sehr" verwendet. Das ist gar gut möglich.

Aber machen wir besser weiter bei den Computern.
In der neuen Rechtschreibung bin ich gar nicht fit, weil ich zu viel Bücher aus der Zeit davor habe...

Gruß,
Anne

Nicht alle Bugs sind Bugs, einige sind Features.
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gelöscht_84526 Anne0709

„Das weiß ich nicht. Ich tippe eher darauf, dass der Humor anders ist. Wer gar keinen Humor hat, beteiligt sich überhaupt ...“

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"Gar nicht wird gar nicht zusammen geschrieben", den Spruch sollte doch fast jeder kennen, der mal zur Schule gegangen ist... :-))

Wobei "zusammen geschrieben" früher "zusammengeschrieben" wurde. Ob das besser oder schlechter war, kann und will ich nicht beurteilen. Unentschlossen

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Anne0709 gelöscht_84526

„Gar nicht wird gar nicht zusammen geschrieben , den Spruch sollte doch fast jeder kennen, der mal zur Schule gegangen ...“

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den Spruch sollte doch fast jeder kennen,

Kenn ich natürlich - aber nicht aus der Schule.
In der Schule habe ich leider wenig gelernt. Hatte grade mal in der 7. und 8. Klasse einen guten Mathe-Lehrer und später einen in Bio, der den Schülern Nachdenken über Zusammenhänge in  Naturwissenschaften vermittelt hat.

Alles OT, wozu ich immer wieder komme.

"gar nicht" ist ja nicht "gar kein", für das die gleichen Regeln wie bei anderen gar-Zusammensetzungen gelten.

EOT für den  Diskurs abseits von den Preisgestaltungen der Elektronikmärkte

Und ich weiß immer noch nicht, was für einen Rechner ich jetzt kaufe.
Nach dieser großen Verunsichherung über den besten Preis wird es noch schwerer.

Anne

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fakiauso Anne0709

„Kenn ich natürlich - aber nicht aus der Schule. In der Schule habe ich leider wenig gelernt. Hatte grade mal in der 7. ...“

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Und ich weiß immer noch nicht, was für einen Rechner ich jetzt kaufe. Nach dieser großen Verunsichherung über den besten Preis wird es noch schwerer.


Am besten einen neuen PC und vorher startest Du hier einen Thread zur Beratung;-)

"Anyone who believes exponential growth can go on forever in a finite world is either a madman or an idiot (or an economist)" - Hellsongs
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shrek3 fakiauso

„...und trifft nicht nur auf Elektro- sondern auf alle Märkte/Läden zu. Die ganze Preisvergleicherei ist m.E. nur ...“

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Das ist jetzt eine steile und gewagte These, aber die Verkaufspreise haben immer Marge

Nicht nur gewagt, sondern definitiv falsch und ein sichtbares Zeichen für Unkenntnis von innerbetrieblichen Abläufen.

Beispiele:

  • Flops werden in der Film- und Musikindustrie mit den Gewinnen aus den erfolgreicheren Produkten aufgefangen
  • Drucker werden oft unter Herstellungskosten angeboten
  • zahlreiche Sonderangebote dienen dem Zweck, Kunden zu binden. Selbstredend, dass das noch lange nicht zu dem erhofften Effekt führt.

Es ist darüberhinaus unmöglich, ausschließlich Waren einzukaufen, die sich anschließend mit Gewinn verkaufen lassen. Ladenhüter sind nicht nur unvermeidbar, sondern treiben die Kosten noch weiter in die Höhe, denn sie blockieren Verkaufsfläche und Lagerräume, während die Kosten für Verkaufs- und Lagerräume weiterlaufen.

Bei Ladenhütern kann es nur darum gehen, den Prozentsatz nicht zu hoch werden zu lassen. Und man wird sie nur schwer bis unmöglich wieder los. Selbst, wenn du sie unter Einkaufspreis anbietest, verkaufst du sie i.d.R. wie Sauerbier.

Es gibt noch mehr zu sagen - so z.B., dass die Betrachtung nur die Firmen aufs Korn nimmt, während der Kunde mal wieder nur als armes, genepptes Opfer dasteht, weil dessen Kaufverhalten völlig ausgeklammert wird.

Vereinfacht gesagt, verhält sich die überwiegende Zahl der Kunden (gemeinsam mit der überwiegende Anzahl von Firmen) wie eine Herde Heuschrecken, die alles abzugrasen bereit, bis nichts mehr da ist.

Weder Kunden noch Firmen traue ich besonders über den Weg, aber ich empfehle jedem, mal auf die andere Seite des Spiegels zu gehen und sich dort in aller Ruhe umzuschauen. Nur so lassen sich schiefe Sichtweisen zurechtrücken.

Gruß
Shrek3

Fatal ist mir um das Lumpenpack, das, um Herzen zu rühren, den Patriotismus trägt zur Schau, mit all seinen Geschwüren. Heinrich Heine
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fakiauso shrek3

„Nicht nur gewagt, sondern definitiv falsch und ein sichtbares Zeichen für Unkenntnis von innerbetrieblichen Abläufen. ...“

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Nicht nur gewagt, sondern definitiv falsch und ein sichtbares Zeichen für Unkenntnis von innerbetrieblichen Abläufen.


Jetzt enttäuschst Du mich aber und hast sicher die überspitzte und polemische Form etwas missverstanden;-)

Flops werden in der Film- und Musikindustrie mit den Gewinnen aus den erfolgreicheren Produkten aufgefangen


Hier geht es doch richtig um die Mittel und Methoden der grossen Ketten/Märkte, um ihre Ware scheinbar günstig zu verticken und trotzdem mit Gewinn - also darum, dem Kunden das Gefühl mitzugeben, am günstigsten gekauft zu haben?

Drucker werden oft unter Herstellungskosten angeboten


Das hatte ich m.E. schon im Thread zur Firmware von HP versucht darzulegen, dass dem nicht so ist und da streite ich mich zur Not auch bis auf´s Messer;-)

Ein Druckermodell mag theoretisch unter Wert verkauft werden, dann hat die zugrundeliegende Technik dieses Modells seine Kosten bei den Vorgängern und die Stückzahl bei den bisher vertickten Geräten bereits soviel Gewinn gebracht, dass die restlichen selbst bei einem Verschrotten, ohne verkauft zu werden, diesen nicht mehr wirklich schmälern.

Das trifft am Ende auch auf Film/Musik zu, wobei das mit einem Produkt im Sinne von Geräten mehr oder weniger nur über die Ton- und Datenträger zu vergleichen ist, die dann als Produkt die Herstellungskosten des "Originals" wieder einspielen sollen. Nicht umsonst wird von Kassenschlagern der weite und dritte Aufguss und das x-te Remake verwurstet, bis sich auch da nichts mehr herausquetschen lässt.
Das liegt auf einer etwas anderen Schiene und wäre eine eigene Diskussion.

Ladenhüter gibt es immer. Das ist grundsätzlich richtig, es wären aber wesentlich weniger, wenn nach Bedarf produziert würde und nicht der Bedarf für Produkte künstlich erzeugt wird, die bereits produziert sind. Reduziert auf den Sommerschlussverkauf z.B. werden nicht verkaufte Waren am Ende trotzdem meist eher vernichtet, statt sie in irgendeiner Form doch noch zu verwerten durch Abgeben an bedürftige usw. Auch das ist alles eingepreist und wird selbst beim günstigsten Produkt mitbezahlt. Das irgendwelcher schlecht verkäuflicher Kleckerkram durch verkaufsstarke Produkte abgefangen wird, ist mir schon klar, bewegt sich aber bei den grossen Ketten nicht in dem evtl. zu vermutetenden Rahmen und um die geht es ja hier.

Das ein kleiner Privathändler da ganz anders konditioniert ist und ergo auch anders kalkulieren muss, ist mir schon klar und steht völlig ausser Frage und ausserhalb dieser Diskussion.

Es gibt noch mehr zu sagen - so z.B., dass die Betrachtung nur die Firmen aufs Korn nimmt, während der Kunde mal wieder nur als armes, genepptes Opfer dasteht, weil dessen Kaufverhalten völlig ausgeklammert wird.


Deswegen schrubte ich doch dazu, dass auch ein anderes Kaufverhalten nötig ist. Solange die Masse blind drauflos shoppt, nicht weil sie etwas braucht, sondern weil sie vom immer-mehr-für-immer-weniger-und-am-besten-noch-umsonst-haben-wollen nicht genug bekommen kann, funktionieren die Maschen grundsätzlich weiter, wenn auch in vielleicht abgewandelter Form.

Ich glaube Volker Pispers definierte das über die Aussage, wenn wir für 199,- plus Vollpension nach Malle wollen, muss eben eine Reinigungsfrau für einen hundsmiserablen Stundenlohn das Klo putzen!

"Anyone who believes exponential growth can go on forever in a finite world is either a madman or an idiot (or an economist)" - Hellsongs
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Anne0709 fakiauso

„Jetzt enttäuschst Du mich aber und hast sicher die überspitzte und polemische Form etwas missverstanden - Hier geht es ...“

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auch ein anderes Kaufverhalten nötig ist
blind drauflos shoppt, nicht weil sie etwas braucht, sondern

In dem Beitrag finde ich sehr viel zum Thema "Konsum" und Konsumenten, einem der grundlegenden Probleme (?) der westlichen Gesellschaften zur Zeit.
Das ist meine Meinung, und ich informiere mich umfassend zum und beschäftige mich viel mit dem Thema.

Nachdem ich hier im Forum natürlich am allerersten auch an mein eigenes Kaufverhalten gedacht habe, kam mir später nur noch der Gedanke "Was ist und was soll Geld?" zu dem Gelesenen in den Sinn.

Es geht gar nicht um den Wert der verkauften Produkte oder oft genug nicht einmal um die Produktionskosten. Alleine ein "Gewinn" muss erzielt werden. 
Es gibt viele Gründe für Preise unter den Herstellungskosten wie z.B. notwendige Produktionsauslastung, Verbrauch von restlichem Material und mehr. 

Also redet uns Käufern kein schlechtes Gewissen ein, wenn wir etwas billiger kriegen, als es im wirklichen Sinn "WERT" ist.

Und Ketten - wie viele

kleine

Einzelhandels- und Fach-geschäfte mit Privateigentümern (Personengesellschaft oder GbR) gibt es denn noch. Kaum, mal abgesehen von riesigen Ketten wie z.B. Rossmann oder dm, mal aus kleinem Privateigentum entstanden.

Natürlich können wir als Käufer bei dem Wettbewerb unter Herstellern und Märkten gut Schnäppchen machen.

Auch wenn Shrek3 anscheinend vernünftige Argumente aus Sicht des Normal-Denkers aufzählt - das hat mit der derzeitigen Realität wenig zu tun.
Konkurs? Wen kümmert das. Die Konkurrenz freut sich, der Verlierer gründet eine neue Firma. Das ist oft die Realität.
Verlierer interessieren niemanden.

Am Ende zahlen alle drauf, solange nicht endlich mehr Menschen über den eigenen Tellerrand hinausblicken.

Schluss damit - es ist zu kurz um hier ausführlich zu argumentieren.
Eine ganze Reihe Plus für fakiauso - und ein bisschen Plus auch von mir für shrek3. Ich denke, wir treffen uns auf der anderen Seite des Spiegels und reden dann weiter darüber.

Gruß,
Anne

Nicht alle Bugs sind Bugs, einige sind Features.
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shrek3 fakiauso

„Jetzt enttäuschst Du mich aber und hast sicher die überspitzte und polemische Form etwas missverstanden - Hier geht es ...“

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Ladenhüter gibt es immer. Das ist grundsätzlich richtig, es wären aber wesentlich weniger, wenn nach Bedarf produziert würde und nicht der Bedarf für Produkte künstlich erzeugt wird, die bereits produziert sind
.....
Das irgendwelcher schlecht verkäuflicher Kleckerkram durch verkaufsstarke Produkte abgefangen wird, ist mir schon klar, bewegt sich aber bei den grossen Ketten nicht in dem evtl. zu vermutetenden Rahmen und um die geht es ja hier.

Ladenhüter sind nur zu einem geringen Teil das Resultat einer künstlich erzeugten Bedafsstrategie - es sei, man definiert alles, was nicht unmittelbar dem Lebensnotwendigen dient, als künstlich erzeugten Bedarf. (Wobei ich hier aber, streng genommen, auch noch hinterfragen müsste, worin für dich der Unterschied zwischen einem "erzeugten" und einem "künstlich erzeugten" Bedarf besteht.)

Dein SSV-Beispiel passt aber nur am Rande zum Thread von Ullibaer ("die Tricks der Elektromärkte"), weshalb ich meinen Standpunkt besser am Beispiel eines Elektromarktes erläutere und mir beispielhaft. den Media Markt herausgreife.

Glaubst du, dass der Media Markt seine Druckerpatronen im nennenswerten Umfang  los wird? Hauptsächlich bietet er sie an, um Kunden die passende Tinte für den Drucker anzubieten, den er dort gerade eingekauft hat. Wechselt das Modell, ändert sich meist auch die dafür notwendige Tintenpatrone.

Oder das ganze Smartphone-Zubehör? Der Kunde erwartet schließlich, dass er dort auch das passende Zubehör bekommt.

Repeater und Router von möglichst allen Herstellern sollen ebenfalls dort zu finden sein. Doch die Modelle wechseln ständig, während deren Vorgänger immer noch dort zum Verkauf stehen.

Die Liste ließe sich schier endlos weiterführen. TV-Geräte, Notebooks, usw., während die neueren Modelle dort bereits Einzug halten. Ist es ein Wunder, dass Verkäufer zunächst mal versuchen, das ältere Modell zu verkaufen, bevor es endgültig zu totem Kapital verkommt?

Welchem Artikel dort droht nicht nach Ablauf eines relativ kurzen Zeitraums der Status des Ladenhüters...?

Ist das Kleckerkram? Können sie es sich erlauben, unbesorgt diese Geräte wegzuschmeißen – wie in deinem Sommerschlussverkaufsbeispiel?

Was ich damit sagen will:
Es reicht nicht aus, man darf sich durch die Fokussierung auf ausgewählte Beispiele nicht verengen. Was für A die einfachste Lösung ist, gilt noch lange nicht auch für B.

Dafür gibt es keine Lösung, denn die großen Ketten können es sich nicht erlauben, als Konsequenz daraus ein schmaleres Sortiment anzubieten und bei Bedarf nachzubestellen. Denn das hieße, dem Kunden sagen zu müssen, dass er für das das Modell XYZ in einigen Tagen wiederkommen müsse.

Geschieht das mehrmals, wandert der Kunde ab zur Konkurrenz, denn er wird sich vor dem nächsten Einkauf überlegen, ob er seine Einkaufszeit nochmals einem Händler widmen soll, bei dem er schon die letzten Male vergebens kaufen wollte.

Dieser Druck wird durch Preissuchmaschinen nur noch verschärft. Während vor 5 Jahren nur 1% durch Preissuchmaschinen über andere Preise informiert waren, sind es heute geschätzte 10%. In der Summe sind das Unterschiede, mit denen ein Händler erst mal fertig werden muss.

Dass Unternehmen versuchen, dem irgendwie entgegenzuwirken, auch auf die nicht ganz saubere Art, kann ich nachvollziehen, wenngleich nicht gutheißen. Viel schlimmer aber finde ich es, wenn Händler über die reine „Notwehr“ hinausgehen.

Dein Gedanke, nach Bedarf zu produzieren, ist leider genauso illusorisch wie mein Wunsch, dass mehr Kunden „die andere Seite“ sehen, um zu begreifen, wie es da aussieht.

Und deshalb bleibt auch alles so, wie es ist – Kunden wollen tendenziell für möglichst wenig Umme möglichst viel und Verkäufer versuchen, dem entgegenzuwirken, ggf. sogar, ihn zu schröpfen.

Inneren gesellschaftlichen  Zusammenhalt schafft man so nicht (als ob wir nicht schon genug unter dem Mangel an inneren Zusammenhalt zu leiden hätten) und leider sind auch die Kritiker von Verkaufspraktiken oft nicht besser, da sie oft einseitig kritisieren und damit nur dem Kunden in die Karten spielen.

Gruß
Shrek3

Fatal ist mir um das Lumpenpack, das, um Herzen zu rühren, den Patriotismus trägt zur Schau, mit all seinen Geschwüren. Heinrich Heine
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fakiauso shrek3

„Ladenhüter sind nur zu einem geringen Teil das Resultat einer künstlich erzeugten Bedafsstrategie - es sei, man ...“

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Aufsatz? - Aufsatz;-)

"In einem Preis sind alle Kosten enthalten, egal wie er hoch oder niedrig er uns erscheinen mag. Unter Wert wird nicht verkauft, sondern dann landet das Zeug auf der Halde."

Das Preisvergleichen suggeriert ein Schnäppchen und für den Käufer ist es vielleicht auch eins, aber er wird nie billiger als Einkauf und/oder Herstellung sein. Fiele der tatsächlich unter diese Grenze, s.o.

Gehen wir jetzt zu den grossen Ketten, so stelle ich z.B. fest, dass in erster Linie die beworbenen Produkte in Mengen vorhanden sind und der Rest ist überschaubar. Da hängt dann fiktiv eine halbe Regalwand mit genau einer Sorte SSD zu einem tatsächlich günstigen Preis voll und drumherum eine Handvoll einzelner Exemplare anderer Hersteller, die gefühlt eher als Füllstoff dienen.

So gross sind die Lager nicht mehr und evtl. nötiger Nachschub wird lieber kurzfristig herangekarrt statt vorgehalten. So nehme ich an, dass selbst die von Dir erwähnten Patronen nicht in exorbitanten Massen hinter der Wand liegen. Auf den Preis bezogen sind die preislich im Rahmen dessen, was selbst über Vergleichen anderer Angebote kaum anders ist bzw. der Versand am Ende für den Kunden dieselben Kosten bedeutet. Hat dann mal einer online doch einen tatsächlich günstigen Preis, steht ziemlich sicher dabei 'solange der Vorrat reicht' und 'Angebot gilt für die und die Zeit und kann jetzt anders sein'. Das wird schnell vergessen und wie oft, wie viele und ob überhaupt etwas zu diesem Preis verkauft wurde, lässt sich nahezu nicht nachvollziehen.

Das trifft auch auf die Ladenhüter zu. Die Ketten bezahlen ganze Heerscharen an Beratern für ein Schweinegeld, die m.E. inzwischen fast auf Geräte genau abschätzen können, wieviel sich innerhalb welcher Zeit zu welchem Preis verkaufen lassen oder andersherum, wie billig/teuer ein Teil plus Zubehör als Beifang sein darf, um verkauft zu werden. Dem leisten wir z.B. durch das Vergleichen per App sogar noch Vorschub und liefern so mögliche Preisgrenzen frei Haus mit, siehe so die Sache mit den Algorithmen.
Ist dann ein Produkt in diesem ersten Aufwasch nicht dabei, dreht es noch einmal eine Runde als gesenktes Einzelstück oder es gibt einen Abverkauf/Neueröffnung oder so, um zum Kauf zu animieren. Wird es dann immer noch nicht vertickt, landet es vielleicht noch bei solchen Krämern wie Pearl und selbst dort wird das Zeug niemals unter Wert verkauft. Wenn die es auch nicht loswerden, kann es vielleicht noch einen Zwischenhändler geben, der so etwas als zweite/dritte Wahl oder Rückläufer verscherbelt und was dann nicht unter´s Volk gelangt ist, fliegt auf die Halde.

Wenn dann neue Geräte in die Läden wandern, sind von den alten schon gar nicht mehr so viele da. Selbst da sind die Ketten im Vorteil gegenüber kleinen Einzelhändlern, weil diese vielleicht auf 1000 verkaufte Einheiten 5 vorrätig haben, während der kleine Kruschter pro 10 evtl. noch einen in Reserve hat. Er hat damit theoretisch also von Haus aus bereits mehr Risiko oder muss auf Nachfrage bestellen und liefern lassen. Das dürfte dem Verkaufserfolg jedoch eher abträglich sein, da die meisten Kunden den Klunker ja sofort wegtragen wollen.
All die Kosten wie Transport, Arbeit, Lager, Herstellen - die Berater! - sind bereits im Preis enthalten, selbst für die Dinger, welche gar nicht verkauft werden.

Tja - wenn ich dann den Zubehör-Schmonz so sehe, versuche für ein nicht mehr taufrisches Teil noch etwas zu bekommen. Da hängt die ganze Wand voll, aber nur mit Krempel für aktuelle Teile. Alles was über einen imaginären Zeitraum hinaus geht, ist selbst in den Wühltischen nicht mehr vorhanden.

Wo ist der ganze Kram aber dann, wenn er nicht einmal mehr im Lager ist?

Entweder wurde das ebenfalls aufgekauft von kommerziellen Fritzen und ist evtl. noch auf dem Flohmarkt oder in der Bucht zu finden - oder es fliegt am Ende im Zustand neu, nur eben einen Zeitraum x alt und unverkauft auf den Müll.

Das Produzieren auf Halde und Verkaufen von Dingen, deren Bedarf nicht vorhanden ist, sondern nur erzeugt wird (verzeihe mir die Tautologie 'künstlich'), ist innerstes Gesetz dieses Gesellschaftssystems.

Das Beispiel ist hier von einem Portal, welches ich zwar nur ungern verlinke, es jedoch am plakativsten aufzeigt:

http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2014/05/die-globale-halde-unverkauften-autos.html

https://www.welt.de/wirtschaft/article156640307/Zehntausende-Volkswagen-rollen-in-die-Schrottpresse.html

http://www.t-online.de/auto/news/id_71596770/produktionspanne-bei-vw-700-neue-passat-in-schrottpresse-gewandert.html

Diese Waren sind bereits produziert und werden vernichtet, bevor sie überhaupt in den Handel gelangen. Das trifft nicht nur auf Autos zu, sondern auf alle Waren. Bezahlt werden die dennoch mit und haben andererseits alleine über das Herstellen Profit gebracht.

Was das Brauchen solcher Dinge an sich betrifft - niemand braucht einen Fernseher, ein Auto und andere Dinge zum Leben, aber noch weniger braucht man diese ständig neu nach einem immer kürzer werdenden Zeitraum. Das geht zwar schon wieder mehr in Richtung Obsoleszenz, hat aber dieselbe Ursache, dass einfach immer mehr produziert werden muss und zu einem guten Teil dann auch verkauft, obwohl normalerweise vom Gebrauchswert noch kein Grund bestünde, das bisherige Produkt zu erneuern und damit in aller Regel wegzuwerfen.

Das ist das Invasive dieses Systems, welches immer auf Halde produziert und darüber grundsätzlich mehr an Ressourcen verbraucht als tatsächlich benötigt werden. Kombiniert man das noch mit dem ironischerweise als Wertschöpfung bezeichneten und als notwendig verklärtem Wachstum, dann ist es eigentlich erstaunlich, wie lange die arme, alte Mutter Erde samt Natur das schon erträgt. Der imaginäre finale Knall hätte so gesehen schon längst erfolgen müssen.

Man sieht ergo, dass das Eine nicht vom Anderen getrennt zu betrachten ist, Preis und Wert einer Ware jedoch zwei Dinge sind - hier kurz angerissen:

http://kulturkritik.net/begriffe/begr_txt.php?lex=preis

http://kulturkritik.net/begriffe/index.php?lex=wert

http://kulturkritik.net/begriffe/begr_txt.php?lex=unbezahltearbeit

Im Warentausch auf den Märkten der Welt treibt die Konkurrenz der Warenhändler den Preis der Waren im Durchschnitt auf das Niveau, das ihre Herstellung und ihr Handel (einschließlich Transport, Versand, Händlerlohn usw.) kostet. Es sind die Bedingungen der so genannten "freien Marktwirtschaft", die als Preis einer Ware nur das ermittelt, was die Reproduktion einer Ware, also ihre Erzeugung und ihr Dasein auf dem Markt realisiert, indem er diese finanziert.


Kurz gesagt: Der Gewinn als Profit eines Produkts für den Produzenten ist über den Anteil unbezahlter Arbeit in der Produktion bereits enthalten, bevor dieses überhaupt verkauft, sondern einfach nur hergestellt wurde.
Der Gewinn als Profit für den Händler besteht solange, wie er das Produkt als Ware zu einem Preis über ihrem Wert verkauft. Fällt der Preis unter diesen, fliegt das Produkt vom Markt. Bis dahin ist über die Differenz Preis<->Wert soviel Gewinn nötig, um den theoretischen Verlust der abzuschreibenden=wegzuwerfenden Waren auszugleichen. Schafft der Händler das wegen eines Fehlkalkulierens oder warum auch immer nicht, ist er pleite. Das geschieht immerfort innerhalb dieses Systems und am Ende bleiben nur eine Handvoll Grosser übrig, die letztendlich marktbeherrschend und -bestimmend sind.

--------------------

Das diese Sendungen vordergründig als Kritik und Information zum Verbraucherschutz daherkommen und stattdessen diesen Irrsinn und damit auch die gesellschaftlichen Egoismen meist noch forcieren, indem sie suggestiv den 'mündigen Verbraucher - haha' regelrecht dazu anleiten, auch noch das vermeintlich letzte Quäntchen aus jedem Deal herauszuholen und sei es um Cent-Beträge, dieses Lichtlein ist zumindest mir schon längst aufgegangen. Daher sind die meisten dieser Markt-Sendungen für mich toter als tot und zur reinen Verarsche verkommen, siehe mein erstes Posting in diesem Thread.

Wer Einkäufe bei Discountern mit irgendwelchen wahllos zusammengewürfelten Produkten vergleicht und dann bei Preisunterschieden von plusminus 5€ bei derartigen Einkäufen noch etwas von 'Qualitätsunterschieden' daherfaselt und das als investigativen Journalismus verkauft, hat seine Grütze am Eingang abgegeben.
Wer als Zuschauer diesen Murks nur konsumiert, um darüber abzuledern, anschliessend in dieselbe Kerbe reinzukloppen um seines kleinen, beschissenen Egos und der Kurzzeitbefriedigung willen, statt wenigstens die Erkenntnis daraus zu ziehen und sein Kauf- und Gebrauchsverhalten zu ändern, soweit es eben möglich ist, ebenfalls.

Inneren gesellschaftlichen  Zusammenhalt schafft man so nicht (als ob wir nicht schon genug unter dem Mangel an inneren Zusammenhalt zu leiden hätten) und leider sind auch die Kritiker von Verkaufspraktiken oft nicht besser, da sie oft einseitig kritisieren und damit nur dem Kunden in die Karten spielen.


Diesen Gedanken habe ich selbst abseits des allgemeinen Verkaufsverhaltens in meinem Schrank der Wünsche für eine andere Welt schon lange ganz hinten hängen...

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Alpha13 fakiauso

„Aufsatz? - Aufsatz - In einem Preis sind alle Kosten enthalten, egal wie er hoch oder niedrig er uns erscheinen mag. Unter ...“

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""In einem Preis sind alle Kosten enthalten, egal wie er hoch oder niedrig er uns erscheinen mag. Unter Wert wird nicht verkauft, sondern dann landet das Zeug auf der Halde."

Nur ziemlich dumme Menschen glauben an diesen absolut dummen Satz!

http://www.channelpartner.de/a/schon-wieder-lexmark-drucker-gibt-und-039-s-bei-dell-umsonst,222254

Und das war nur die Spitze des Eisbergs und Dell hat für die Teile max. 10€ bezahlt, wenn überhaupt was...

Es gab übrigens schon immer Koppelgeschäfte und Produzenten, die Ihre Sachen weit weit unter Herstellungskosten verhökert haben (oder auch "umsonst") und trotzdem große Gewinne eingefahren haben!

Wer das nicht weiß oder ignoriert ist ein....

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fakiauso Alpha13

„In einem Preis sind alle Kosten enthalten, egal wie er hoch oder niedrig er uns erscheinen mag. Unter Wert wird nicht ...“

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Es gab übrigens schon immer Koppelgeschäfte und Produzenten, die Ihre Sachen weit weit unter Herstellungskosten verhökert haben (oder auch "umsonst") und trotzdem große Gewinne eingefahren haben!


Genau, als haben sie am Ende nicht unter Wert verkauft, auch wenn das Geschäftsmodell ein anderes war...

..und weil es gerade so dazu passt...

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/rekord-weihnachtsgeschaeft-101.html

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Alpha13 fakiauso

„Genau, als haben sie am Ende nicht unter Wert verkauft, auch wenn das Geschäftsmodell ein anderes war... ..und weil es ...“

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???

Wer hat hier abgestritten, dass Drucker sehr oft weit unter Herstellungskosten verkauft werden???

Und Herstellungskosten sind da die reinen Produktionskosten!

Und das Wert da absolut realtiv ist sollte klar wie Kloßbrühe sein.

Übrigens verkauft z.B. Lexmark seit einigen Jahren keine Tintenstrahler mehr, weil die sich Ihren Ruf durch nen absolut exessiven Gebrauch dieser Methode zurecht total versaut haben und vor dem Ausstieg nur noch hohe Verluste im Tintenstrahlerbereich gemacht haben!

Einige Jahre lief diese Methode natürlich finanziell sehr erfolgreich und auch die anderen Hersteller machten und machen das, halt nur nicht janz so exesssiv...

Absolut jeder Hersteller muß für ne Großzahl seiner Drucker im Durchschnitt schon mindestens 2 Patronen (eher mehr) verkaufen, um Break Even zu kommen!

Und die Käufer sind natürlich auf sehr geringe Druckerpreise geeicht und müßen dann halt über die Patronen blechen!

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fakiauso Alpha13

„??? Wer hat hier abgestritten, dass Drucker sehr oft weit unter Herstellungskosten verkauft werden??? Und ...“

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Wer hat hier abgestritten, dass Drucker sehr oft weit unter Herstellungskosten verkauft werden???


Ich;-)

Da gerade bei diesem Beispiel Drucker ohne Patronen irgendwie nutzlos sind, der scheinbar (zu) niedrige Preis über die Patronen als zwangsweise notwendiges Zubehör jedoch kompensiert wurde, ist der Drucker eben nicht unter Wert verkauft worden. Am Ende diente die Methode dem Absetzen höherer Stückzahlen im Gegensatz zum Verkauf des Druckers über den direkten Preis bei günstigeren Patronen. Insofern kann man die Einheit Drucker plus Patronen auch als ein Produkt sehen, bei dem zugunsten eines besseren Verkaufsergebnisses der Preis der einzelnen Komponenten verschoben und damit verschleiert wurde, die Herstellungskosten aber trotzdem eingefahren wurden. Der Drucker wurde am Ende also nicht unter Wert verkauft, so billig er auch angeboten wurde.

Da sind wir dann wieder bei den Beratern, die ziemlich sicher vorher ausgerechnet haben, dass beim Kauf eines Druckers soundsoviele Sätze Patronen nachgekauft werden, ehe es in eine Neuanschaffung mündet und genau daraufhin wurde dieses Modell ausgerichtet. Als es nicht mehr funktionierte, wurde es einfach eingestellt, wie Du selbst bemerkt hast, weil sie es eben zu sehr übertrieben haben. Das sich Lexmark dadurch im Consumer-Bereich so vergaloppiert hat, dass sie gleich abgetreten sind, ist halt so und hin und wieder trifft es eben auch mal die Richtigen, wenn Kunden reagieren. Im Business-Sektor sind sie aber immer noch gut dabei und der Kunde im Privatbereich kommt abseits von Lexmark bei den anderen Herstellern auch nur vom Regen in die Traufe.

Bis dahin hat Lexmark dank dieser Methode des 'Verschenkens' trotzdem alleine über die höhere Stückzahlen der vertickten Drucker plus nachgekaufter Patronen mehr kassiert als auf dem direkten Verkaufsweg.

Die anderen Druckerhersteller machen das nicht mehr ganz so aufdringlich, aber da sind die Refiller natürlich trotzdem diejenigen, welche das Modell versauen, weil dann der kalkulierte Gewinn nicht herum kommt. Da darf man schon mal mit einer kleinen Firmware kontern.

Das scheinbar günstige Angebote über zwangsweise nötiges Zubehör oder irgendwelche idiotischen Bundles verteuert werden, die man einzeln so nie erwerben würde, ist auch keine neue Masche.

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Alpha13 fakiauso

„Ich - Da gerade bei diesem Beispiel Drucker ohne Patronen irgendwie nutzlos sind, der scheinbar zu niedrige Preis über ...“

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Jeder neue Drucker vom Hersteller wird mit Starterpatronen ausgestattet verkauft und nur bei Schrottbay oder anderen "schönen" Quellen ist das anders!

Und die kosten den Hersteller nur Centbeträge (bei Tintenstrahlern) und selbst wenn der Druckkopf mit drin ist nicht soviel mehr.

Du willst halt nicht wirklich verstehen und dann laß es halt bleiben.

Wenn ein größerer Teil der User keine überteuerten Orginalpatronen mehr kaufen würde, wäre es für alle Hersteller nur noch ein Minusgeschäft.

Was daraus folgt sollte für absolut jeden sowas von klar sein.

Nicht nur das Gewinnstreben der Hersteller ist da definitiv die Ursache, sondern auch das bestreben der User sehr billig nen Drucker zu schießen!

Übrigens gibts auch Drucker, die ziemlich preiswert mit Orginalpatronen drucken, die gibts aber nicht für ein paar € fuffzig...

Und nicht Orginalpatronen zu nehmen birgt besonders bei Farblaserdruckern ein nicht kleines Risiko, da habe Ich schon einige nicht wirtschaftlich zu reparieren verenden gesehen.

Bei Tintenstrahlern hilft oft ein Druckkopfreiniger oder ne andere Patrone.

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fakiauso Alpha13

„Jeder neue Drucker vom Hersteller wird mit Starterpatronen ausgestattet verkauft und nur bei Schrottbay oder anderen ...“

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Jeder neue Drucker vom Hersteller wird mit Starterpatronen ausgestattet verkauft und nur bei Schrottbay oder anderen "schönen" Quellen ist das anders! Und die kosten den Hersteller nur Centbeträge (bei Tintenstrahlern) und selbst wenn der Druckkopf mit drin ist nicht soviel mehr.


Nichts anderes sage ich doch, das hat mit nicht verstehen wollen erst einmal nichts zu tun.

Da Drucker und Patrone nun einmal eine Einheit sind, die unabhängig voneinander nichts bringt, muss! das zusammen gekauft werden.

Übrigens gibts auch Drucker, die ziemlich preiswert mit Orginalpatronen drucken, die gibts aber nicht für ein paar € fuffzig...


Genau so ist es, in der Summe sind die Kosten für den Verbraucher bei beiden Patenten mindestens gleich, beim 'billigen' Drucker u.U. sogar am Ende höher, weil die Patronenpreise diese dann überlaufen. Bis dahin hat der Hersteller trotz des scheinbar zu niedrigen Preises für den Drucker aber dessen Kosten bereits mit erwirtschaftet, dazumal innerhalb der Garantie diese nur bei Originalzubehör gewährt wird und man für diesen Zeitraum auch tunlichst selbiges nutzen sollte. Ausser man hat sowieso vor, im Zweifel auf die Garantie zu verzichten, fährt das Teil von Anfang an mit Refills und klatscht die Kiste bei Defekt in die Ecke. Das ist jedoch nicht die Masse der Käufer.

Hat je nach Nutzen und halb- oder richtig voller Patrone der Kunde dann seine 2-3 Patronensätze gekauft innerhalb des Garantiezeitraums, ist der Drucker bezahlt und das ist summasummarum von vornherein eingepreist, also ist der Drucker letztendlich trotzdem nicht unter Wert verkauft worden. Geht er dann nach dieser Zeit kaputt, wird ob des geringen Neupreises eine reparatur in den meisten Fällen wirtschaftlich sinnlos, ein neuer und möglichst preiswerter/billiger Drucker muss her und der Rubel rollt auf´s Neue.

Der Hersteller verkauft aber über dieses Modell gerade im Consumer-Bereich grundsätzlich mehr Drucker als bei einem Preis, der von Anfang an dem tatsächlichen Wert entspräche und verdient dadurch am Ende mehr.Eine Neuanschaffung - die über die Patronen dann wieder mehr Gewinn bringt als reparieren und Weiterverwenden - wird durch dieses Patent ebenfalls leichter gemacht als bei einem teureren Gerät und erhöht zusätzlich die abgesetzten Stückzahlen.

Nicht nur das Gewinnstreben der Hersteller ist da definitiv die Ursache, sondern auch das bestreben der User sehr billig nen Drucker zu schießen!


Das ist dann wieder die Werbung und so die Maschen der grossen Ketten, die den Verbrauchern um des Ab- und Umsatzes willen diese Denke einimpft und zu der ebenfalls im Roman sechs Zeilen drüber etwas steht.

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Anne0709 Alpha13

„??? Wer hat hier abgestritten, dass Drucker sehr oft weit unter Herstellungskosten verkauft werden??? Und ...“

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Und dass Wert da absolut realtiv ist sollte klar wie Kloßbrühe sein.

Kauf hier mal ein 's' - damit es ein (Neben-)Satz wird. "das wert" geht schon mal gar nicht.
Ich trau mich das bloß weil ich weiß, dass es Dir sowieso nicht wichtig ist.

Anne

Aber das Druckerzeug alleine ist es ja nicht mit den Preisen.

Wenn ein Bus mit nur drei Fahrgästen für je 9 EUR pro Ticket  300 km fährt - da reicht das Geld nicht mal für den Treibstoff.

Aber insgesamt machen die Buslinien anscheinend noch genug Gewinn. Bloß nicht bei der Fahrt.
fakiauso hat ja einge andere Links zu solchen Verlust-Gewinn-Beispielen eingestellt.
Und das Problem mit Gewinn, Überproduktion, Konsumverhalten, Renditen und und ..

Ach lass ich mal an der Stelle enden.

Nicht alle Bugs sind Bugs, einige sind Features.
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Alpha13 Anne0709

„Kauf hier mal ein s - damit es ein Neben- Satz wird. das wert geht schon mal gar nicht. Ich trau mich das bloß weil ich ...“

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Da hast du mindestens ein Komma vergessen...

http://www.deutschonline.de/Deutsch/Grammatik/Nebensaetze.htm

Deutsch ist halt oft Glückssache und definitiv auch bei dir und absolut jeder weiß was Ich da gemeint habe und das reicht dicke!

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Anne0709 Alpha13

„Da hast du mindestens ein Komma vergessen... http://www.deutschonline.de/Deutsch/Grammatik/Nebensaetze.htm Deutsch ist halt ...“

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bloß weil ich weiß

Davor oder dazwischen gäbe es ein Kann-Komma, und das wollte ich nicht setzen.

was Ich da gemeint habe und das reicht dicke

Aber beim Schnell-Lesen des Textes stoppt es an der Stelle, weil 'dass' und 'das' anders im Kopf interpretiert werden. Bei mir jedenfalls, und da ist Deutsche Sprache auch keine Glücksache.
Bis auf die "Neue" Rechtschreibung.
Und wenn ich bei Nickles poste, dann ... äh, dann bin ich manchmal unordentlich.

Alpha-13 - es gibt Journalisten bei großen Tageszeitungen, die nicht dass und das auseinanderhalten.
Aber Du kannst es.

Weiter so mit Deinen sofort geposteten Links als Antwort zu den dringenden Fragen, bitte.

Gruß,
Anne

Nicht alle Bugs sind Bugs, einige sind Features.
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mawe2 Anne0709

„Kauf hier mal ein s - damit es ein Neben- Satz wird. das wert geht schon mal gar nicht. Ich trau mich das bloß weil ich ...“

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Kauf hier mal ein 's' - damit es ein (Neben-)Satz wird.

Ich habe es aufgegeben, mich darüber noch aufzuregen.

"Dass" und "das" wird heutzutage (und gerade hier bei nickles.de) derartig oft durcheinandergebracht, das man fast den Eindruck haben kann, das es einen Algo-Rhythmus ;-) gibt, der dass absichtlich zufällig durcheinanderwürfelt.

:-)

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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shrek3 fakiauso

„Aufsatz? - Aufsatz - In einem Preis sind alle Kosten enthalten, egal wie er hoch oder niedrig er uns erscheinen mag. Unter ...“

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Ich habe mir viel Zeit und die Mühe auf mich genommen (seufz), deine ersten drei Links genau unter die Lupe zu nehmen, um Hinweise zu finden, inwiefern sie im Einklang mit deinem anschließenden Kommentar stehen.

Dein Kommentar dazu:

Diese Waren sind bereits produziert und werden vernichtet, bevor sie überhaupt in den Handel gelangen. Das trifft nicht nur auf Autos zu, sondern auf alle Waren. Bezahlt werden die dennoch mit und haben andererseits alleine über das Herstellen Profit gebracht.

Ich habe rein gar nichts gefunden.

In dritten Link geht es um techn. Produktionsfehler, aufgrund dessen Karosserien bei VW verständlicherweise wieder verschrottet werden mussten.

Im zweiten Link geht es ausschließlich um die Schadensersatzforderungen im Zusammenhang mit dem VW-Abgasskandal in den USA einschließlich des (Rechts-)Fakts, dass diese Autos weder in den USA verkauft noch von dort ins Ausland exportiert werden und in den Handel gelangen dürfen.

Im ersten (skandalheischenden) Link geht es um „auf Halde produzierte Autos“, wobei dort (bewusst oder schlecht recherchiert) ein bunter Mix aus neueren und alten Bildern vorlag, die in ihrer Gesamtheit den Eindruck suggerieren, als ob diese Autos auch zum damaligen Zeitpunkt (als diese Bilder veröffentlicht wurden) noch dort stünden.

Aus diesem Grund hier ein besserer Link zu diesem Thema:
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/05/18/geheime-friedhoefe-warum-verstecken-hersteller-tausende-neuwagen-in-der-pampa/

Daraus ergibt sich, dass diese Autos genauso gut für die Verschiffung zwischengelagert worden sein konnten - evtl. liegt hier auch ein Mix aus überproduzierten und noch zu verschiffenden Autos vor.

Allen drei Links gemeinsam ist es aber, dass dort mit keinem einzigen Wort davon die Rede ist, dass diese Autos "dennoch bezahlt und ... alleine über das Herstellen Profit gebracht" hätten. Das Thema wird dort noch nicht einmal ansatzweise gestreift - Null, Nichts, Niente.

Deine Ausführungen hängen total in der Luft.

Ich hatte dich daraufhin per PN darum gebeten, dies nachzureichen. Nicht erwartet hätte ich,  dass du mit einem wahren Füllhorn von weiteren Wortergüssen antworten könntest, ohne den Hauch eines Belegs.

Offensichtlich glaubst du, dir die Welt notfalls auch ohne Belege erklären zu können und deklarierst als angebliche Untermauerung auch z.B. den Abgas-Skandal zum Profit.

Das ist schon richtig heftig, zu behaupten, dass VW in weiser Voraussicht dieses Abgas-Fiasko bereits vor der Aufdeckung in seine Kalkulation eingerechnet und diese zig Milliarden Strafgelder über die anderen (längst verkauften Autos) eingespielt hätte.

Aua...

Ein Wort noch zur Autohalde.

Absätze sind sind auch dann niemals konstant, wenn die Verkasufszahlen Jahr für Jahr gleich wären. Im Sommer, wenn der potenzielle Neuwagenkäufer eher im Urlaub auf den Kanaren ist, fällt er naturgemäß schwächer aus als in den Monaten, wo er zu Hause ist.

Jedes Jahr die gleiche Absatz-Delle, denn natürlich können diese Autos nicht zum Kfz-Händler ausgeliefert werden, wenn dessen Verkaufsflächen zu diesem Zeitpunkt ebenfalls voll sind.

Produktionsstätten sind aber nicht schwankend - eine Produktionshalle verändert ihre Kapazitäten nicht. Sie kann pro Monat bspw. maximal 10.000 Autos produzieren.

Und das läuft auf eine reine Kosten/Nutzenfrage hinaus.

Lohnt es sich, die Produktion (z.B.) saisonalbedingt herunterzufahren oder macht es Sinn, sie aufrecht zu halten, diese Autos also zwischenzulagern und sie ein paar Monate später in den Handel zu bringen?

Du machst auf mich nicht den Eindruck, dir solche Fragen überhaupt jemals gestellt zu haben.
Stattdessen stürzt du dich auf diese Halde, deklarierst sie kurzer Hand nicht nur zur reinen Überproduktion, sondern strickst daraus sogar auch auch die These, dass das bloße Produzieren schon Gewinn gebracht hätte.

Ohne den geringsten Beleg zu liefern! Ohne die Sache von allen Seiten zu beleuchten!

Auch die Verschiffung berücksichtigst du mit keinem Wort - auch hier fabulierst du munter drauflos zu deiner sich in deinem Kopf festgesetzten "These".

Bitte achte darauf, was du schreibst – es ist eigentlich unzumutbar für den Diskussionspartner, sich zeitaufwändig auf die Suche nach dem Wahrheitsgehalt deiner Worte zu machen und hinterher doch nichts belegendes finden zu können.

Gruß
Shrek3

Fatal ist mir um das Lumpenpack, das, um Herzen zu rühren, den Patriotismus trägt zur Schau, mit all seinen Geschwüren. Heinrich Heine
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Anne0709 shrek3

„Ich habe mir viel Zeit und die Mühe auf mich genommen seufz , deine ersten drei Links genau unter die Lupe zu nehmen, um ...“

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Deine Ausführungen hängen total in der Luft.

Und Deine? Dein Link -

das sagt netzpolitik.org dazu:
"Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten sind der Kopp-Verlag für „irgendwas mit Wirtschaft“."

Ich kenne diese Seite "Deutsche Wirtschafts Nachrichten" schon lange und  - diese Informationen brauche ich nicht, wenn ich Fakten zur Wirtschaft wissen will.

Deine Ausführungen hast Du nicht für mich eingestellt.
Aber den Nickles-Blog zu dem Thema lese ich.

Sicher gibt es zu  überflüssiger Überproduktion unterschiedliche Meinungen: Die aus Sicht der Betriebswirtschaft und die derjenigen, die das in allgemeineren Zusammenhängen betrachten. Wem es nutzt und wer die Kosten gesantgesellschaftlich trägt, zum Beispiel.

Leider wird die Welt oft wie ein Unternehmen nach rein betrienbswirtschaftlichen Gesichtspunkten gesehen. Aber Volkswirtschaft ist etwas ganz anderes.

Hast Du mal etwas von Ulrike Herrmann gelesen?
Einiges ist sehr zu empfehlen. Und hat auf beiden Seiten (???)  Freunde wie Kritiker
Das letzte Buch heißt "Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung".

Anne

Nicht alle Bugs sind Bugs, einige sind Features.
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shrek3 Anne0709

„Und Deine? Dein Link - das sagt netzpolitik.org dazu: Die Deutschen Wirtschafts Nachrichten sind der Kopp-Verlag für ...“

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Danke für den Hinweis.

Ist dieser Link besser?

 http://www.autokarma.de/editorial/neuwagen-auf-autofriedhoefe/

Gruß
Shrek3

Nachtrag (Seite auf englisch):

http://jalopnik.com/that-zero-hedge-article-on-unsold-cars-is-bullshit-1578124255

Fatal ist mir um das Lumpenpack, das, um Herzen zu rühren, den Patriotismus trägt zur Schau, mit all seinen Geschwüren. Heinrich Heine
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Anne0709 shrek3

„Danke für den Hinweis. Ist dieser Link besser? http://www.autokarma.de/editorial/neuwagen-auf-autofriedhoefe/ Gruß Shrek3 ...“

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(Seite auf englisch):

@Shrek3: wie oft habe ich geschrieben, dass ich von einer Dorfschule komme. Ich habe zehn Jahre Russisch lernen müssen und nur ein bisschen Englisch...
Ich kann nur Rechnen und ein bisschen Deutsch.   EOD

Ich nehme eher an, dass bei den Berichten beides zutrifft - Umschlagplätze und auch Halde.
Und aus den Links ist zu sehen, dass es sich um Journalisten und um Auto-Fans "-karma"  und andere Blogger handelt.

Von denen, die das wirtschaftlich belastbar genau vor- und nachrechnen können, ist dazu kein Wort zu finden. Also Autoproduzenten.

Und ich weiß jetzt auch niemanden, der die veröffentlichten Zahlen von Autokonzernen und -Verkäufern auswertet, soweit daraus etwas abzulesen sein könnte.
Also jemanden, der die Zahlen dann auch noch öffentlich macht.

Leider - Überproduktion, falsche Kaufanreize und Werbung für wenig nachhaltige Produkte... etc. pp.
Das ist eher mein Thema als das mit Autos und eventueller Verschrottung von Überproduktion oder Fehlproduktion.
Sind ja nicht Obst und Gemüse, das auf den Abfallhaufen gekippt wird oder einfach vor Ort vergammelt, damit die Preise schön oben bleiben.
Aber da weiß ich auch nicht, wie wahr das ist.

Ich bügele jetzt lieber (ungern) die Jahrzehnte alte Tisch-und Bett-Wäsche weiter. Die hält jedenfalls länger als neue Produktion...
Und sitze vor meinem mehr als 10 Jahre alten PC.

Gruß, Anne

Nicht alle Bugs sind Bugs, einige sind Features.
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shrek3 Anne0709

„@Shrek3: wie oft habe ich geschrieben, dass ich von einer Dorfschule komme. Ich habe zehn Jahre Russisch lernen müssen ...“

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@Shrek3: wie oft habe ich geschrieben, dass ich von einer Dorfschule komme. Ich habe zehn Jahre Russisch lernen müssen und nur ein bisschen Englisch... Ich kann nur Rechnen und ein bisschen Deutsch.

Hätte ich denn diesen Link unter jedem einzelnen Teilnehmer dieser Diskussion anhängen sollen, damit du nicht auf den Gedanken kommt, das auf dich zu beziehen...?

Und wie erreiche ich die schweigenden Mitleser? Wohin mit dem Posting?

Und aus den Links ist zu sehen, dass es sich um Journalisten und um Auto-Fans "-karma"  und andere Blogger handelt.

Fakiauso hat ebenfalls zu einem Blogger verlinkt (blogspot.de), als es um die Autohalden ging.
Nur, das war für dich kein Thema - bei mir jedoch sezierst du den Link, drehst und wendest jedes Steinchen... um was zu finden..?

Reiner Zufall oder steckt dahinter Absicht?

Rede Klartext - was willst du damit unterschwellig sagen?

Gruß
Shrek3

Fatal ist mir um das Lumpenpack, das, um Herzen zu rühren, den Patriotismus trägt zur Schau, mit all seinen Geschwüren. Heinrich Heine
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Anne0709 shrek3

„Hätte ich denn diesen Link unter jedem einzelnen Teilnehmer dieser Diskussion anhängen sollen, damit du nicht auf den ...“

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SRY - wenn Du Dich falsch beurteilt siehst.

Und ich hatte glatt gedacht, dass Du die Links für mich eingestellt hast wegen meiner Ablehnung der Wirtschafts Nachrichten.
Also dann nicht.

Ich habe fakiauso nicht auf seinen Beitrag mit den Auto-Links geantwortet - und darum auch nichts zu dem Inhalt seiner Links geschrieben. 
Die späteren Links dort waren inhaltlich viel interessanter zum Thema für mich.

was willst du damit unterschwellig sagen

Ich sage "unterschwellig" gar nichts. Alles steht offen in dem nicht kurzen Beitrag von mir.

In diesem Thread finde ich von Dir sehr viele Argumente aus mehr betriebswirtschaftlicher Pespektive.
Und das ist es nicht allein, was die gegenwärtigen Strategien und Probleme der Hersteller und Verkäufer beschreibt - und was sich dazu an DIskussion aus dem Startbeitrag entwickelt hat.
Und durch solche Diskussionen erfahre ich verschiedene neue Sichtweisen und verstehe Argumente besser. Ich muss nicht alle teilen.

Und wenn ich was zu Deinen Links geschrieben habe - ich habe heute noch weitere Beiträge in diesem Thread geschrieben.

Gruß,
Anne

Nicht alle Bugs sind Bugs, einige sind Features.
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fakiauso shrek3

„Ich habe mir viel Zeit und die Mühe auf mich genommen seufz , deine ersten drei Links genau unter die Lupe zu nehmen, um ...“

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Lange habe ich ebenfalls überlegt, hier noch etwas anzufügen. Vermutlich wirst Du auch jetzt nur verständnislos reagieren und/oder den Kopf schütteln.
Um bei VW zu bleiben:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/vw-vergleich-103.html

http://www.n-tv.de/wirtschaft/VW-Betriebsrat-rechnet-mit-Jobabbau-article18839571.html

http://www.deraktionaer.de/aktie/vw-aktie--das-sagen-die-analysten-nach-den-zahlen-284040.htm

Mit dem Vergleich ist VW vor weiteren Entschädigungen aus der Nummer heraus, Entlassungen sind üblich bei Manager-Versagen und prompt geht die Aktie trotzdem wieder nach oben. Soweit also das übliche Bild und von Reue keine Spur.

Aus betriebswirtschaftlicher Sicht wäre es jetzt sicher sinnvoll, die Fahrzeuge zu einem gesenkten Preis zu verkaufen, um wenigstens noch etwas herauszuholen oder einfach nur den Verlust so gring als möglich zu halten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es trotzdem noch Käufer gäbe.

Das tut man aber nicht, sondern fährt die Autos als wirtschaftlichen Totalausfall in die Presse und schreibt sie lieber ab.

Bis zum Bekanntwerden hat (nicht nur und auch nicht nur in der Automobil-Branche) VW die Fahrzeuge mit Gebrauchseigenschaften beworben und zu den entsprechenden Preisen verkauft, obwohl aller Annahme nach bekannt gewesen sein dürfte, dass sie diese nicht besessen haben. Der Kunde bezahlt für etwas, was er nicht erhält. Die Definition dieses Vorgehens überlasse ich anderen.

Weiteres Beispiel:

http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/karlsruhe/goodyear-reifenwerk-in-philippsburg-betriebsrat-will-werksschliessung-abwenden/-/id=1572/did=18369930/nid=1572/1mdcmjk/index.html

http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/karlsruhe/kommentar-zur-werksschliessung-in-philippsburg-goodyears-manager-sollten-sich-schaemen/-/id=1572/did=18373542/nid=1572/q0vwb3/index.html

Da kam die Erkenntnis der Manager so plötzlich, dass ausgerechnet die Fabrikate dieses Werkes auf einmal nicht mehr am Markt nachgefragt sind, nachdem seit Jahren bereits kaum noch Fahrzeuge kleinere Reifen mit 13-14" hergestellt werden. Deswegen kommt dann Knall auf Fall ein Häuptling aus der zentrale, um in einer Hauruck-Aktion der Belegschaft zu erklären, dass demnächst knapp 900 auf´s Brett geschissen haben und als 'Überkapazität' abgebaut werden.

Das glaubst Du doch selbst nicht und Zitat Text:

Mensch gleich Produktionsmittel?


Bingo!

Damit sind wir nämlich wieder bei der Ware Arbeitskraft, die mehr Wert schafft als sie vom Unternehmen zu ihrem Erhalt kostet und dadurch bereits während des Herstellens Profit erzeugt. Hier wird es unbewusst sogar bestätigt. Sonst wäre nämlich dieses Vorgehen oben oder wie hier bei Goodyear nicht sinnvoll oder erklärbar und das ist aus meiner Sicht der Grund, warum Du es nicht verstehst.

Andererseits beantwortet das auch gleich die Frage, warum abseits betriebswirtschaftlichen Denkens die einfache Logik nicht funktioniert, wo Haben/Soll/Gewinn und Marge leidlich so funktionieren, wie das auch im Beispiel der Elektromärkte erwähnt wird.

Denn aus diesem Grund werden Produktionsstätten an den letzten Winkel des Globus verlagert, für den Neubau dieser noch Steuervorteile vor Ort herausgeschunden und die alten Betriebe zur Nachnutzung oder dem Entkernen der Allgemeinheit überlassen.

Weil Arbeitskraft nämlich dort so billig ist, dass der Unterschied zu hiesigen Regionen eben sogar das Verschiffen, Transportverluste usw. immer noch profitträchtiger macht gegenüber hier.
Der umgekehrte Weg ist dann das Kaputtmachen der Arbeitsplätze mit politischer Rückendeckung. Da geschieht das dann durch zunehmende Billigarbeit ohne Tarife, das Erhöhen des Rentenalters und den ganzen anderen Krempel, mit denen abhängig Beschäftigte=Arbeiter schikaniert werden, um noch mehr herauszuquetschen bei gleichem oder weniger Kosten für die reine Arbeitskraft.

Was wäre ausserdem so schlimm daran, wenn zumindest solche Gebrauchsgegenstände wie Autos, weisse und braune Ware u.ä. auf Nachfrage und nicht auf Vorrat produziert würde? Man kauft das nicht alle 2 Tage und da kann man auch warten, aus Umweltsicht ist es sowieso besser, aber dann funktioniert halt das Grundprinzip des Kapitalismus auch nicht mehr.

Beweise dafür dürften öffentlich kaum zu finden sein, denn welches Unternehmen wird schon neben den nackten Zahlen aufschlüsseln oder gar bekanntgeben, wie das Verhältnis bezahlter Arbeit zu damit erzieltem Profit tatsächlich aussieht?!

Das war mein Ansatz zum Blick auf die andere Seite des Spiegels. Mir scheint, er ist nicht gelungen oder nicht verständlich genug. Daher steht an diesem Punkt von meiner Seite aus der Schlußstrich.

"Anyone who believes exponential growth can go on forever in a finite world is either a madman or an idiot (or an economist)" - Hellsongs
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Alles sicher fakiauso

„Lange habe ich ebenfalls überlegt, hier noch etwas anzufügen. Vermutlich wirst Du auch jetzt nur verständnislos ...“

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Vermutlich wirst Du auch jetzt nur verständnislos reagieren und/oder den Kopf schütteln

Ich habe keine Lust mir deine weltfremden Links reinzuziehen.Toyota prodiziert wesentlich günstiger als VW!

Wir leben nicht mehr  im Kommunismus sondern im Kapitalismus. Das Land Niedersachsen hält 20 % der VW Stammaktien. Dein  linker Kumpel Augstein https://de.wikipedia.org/wiki/Jakob_Augstein  atmet auch durch die Socken.

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Anne0709 Alles sicher

„Ich habe keine Lust mir deine weltfremden Links reinzuziehen.Toyota prodiziert wesentlich günstiger als VW! Wir leben ...“

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Wir leben nicht mehr  im Kommunismus sondern im Kapitalismus.

Das ist wieder mal ein hübscher Satz!

Wer hat denn je auf der Erde (der, auf der wir leben) im Kommunismus gelebt?

Aber mach Dir keine Gedanken, wenn Du keine Lust hast. ... Was fakiauso am Ende schreibt, ist eh nicht so leicht zu verstehen.
Es wäre vielleicht gut das zu wissen, aber mancher will das nicht begreifen.  

Zum Kapitalismus das neueste und nicht so schrecklich komplizierte Buch:
Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung
Das soll laut Kritiken verständlich für jeden Laien sein (nichtwörtl Zitat, Deutschlandfunk)

Und rechnet alle weiter mit den Aktien und Gewinnen der Konzerne, als ob das zu  Eurem eigenen Vorteil ist.
Genau das ist der Zweck, weil dadurch keine Kritik kommt und alles so weitergeht wie bisher. Und ständig ein klein bisschen schlimmer wird für diejenigen, die nichts von den Gewinnen abbekommen.

Also zurück zu den Elektromärkten, variablen und persönlichen Preisen...

Anne

Nicht alle Bugs sind Bugs, einige sind Features.
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Alles sicher Anne0709

„Das ist wieder mal ein hübscher Satz! Wer hat denn je auf der Erde der, auf der wir leben im Kommunismus gelebt? Aber ...“

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 der Ostblock lebte schon lange auf unsere Kosten.

http://www.br.de/nachrichten/inhalt/strauss-kredit-ddr100.html

Und rechnet alle weiter mit den Aktien und Gewinnen der Konzerne, als ob das zu  Eurem eigenen Vorteil ist.

 Über die Dividenden freut sich der niedersächsische Finanzminister.

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Anne0709 Alles sicher

„der Ostblock lebte schon lange auf unsere Kosten. http://www.br.de/nachrichten/inhalt/strauss-kredit-ddr100.html Über die ...“

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 der Ostblock lebte schon lange auf unsere Kosten.

???

                                       OT

Gibt es da irgend einen Zusammenhang ? zu was, bitte?
( ich weiß, korrekt heißt das "wozu")

Nicht alle Bugs sind Bugs, einige sind Features.
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torsten40 Anne0709

„??? OT Gibt es da irgend einen Zusammenhang ? zu was, bitte? ich weiß, korrekt heißt das wozu“

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Freigeist
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Anne0709 torsten40

„http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/europa/70580/nettozahler-und-nettoempfaenger ...“

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Und wo ist jetzt der Zusammenhang?   Eindeutig Thema verfehlt.

Vom Ostblock war hier nie die Rede. Und ich habe damit nun noch weniger zu tun.

Bitte erst nachdenken.

Und am besten einen neuen Beitrag aufmachen, falls es  ein Thema für das Nickles-Forum sein soll. 

Nicht alle Bugs sind Bugs, einige sind Features.
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shrek3 fakiauso

„Lange habe ich ebenfalls überlegt, hier noch etwas anzufügen. Vermutlich wirst Du auch jetzt nur verständnislos ...“

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Mit dem Vergleich ist VW vor weiteren Entschädigungen aus der Nummer heraus, Entlassungen sind üblich bei Manager-Versagen und prompt geht die Aktie trotzdem wieder nach oben. Soweit also das übliche Bild und von Reue keine Spur.

Nur zur Klarstellung - entgegen deiner Aussage ist VW in den USA noch nicht "aus der Nummer raus".

 Auszug aus dem Tagesschau-Artikel (dein Link Nr. 1 - dieses Zitat steht am Ende des Artikels):

"...Doch erledigt hat sich der Skandal für den Autobauer in den USA damit noch nicht. Denn der Kompromiss bezieht sich nicht auf die rund 80.000 Drei-Liter-Dieselwagen, die in den USA ebenfalls vom sogenannten Dieselgate betroffen sind. ... Zudem belasten den Konzern weitere Klagen und strafrechtliche Ermittlungen wegen der Manipulationen von Abgaswerten...."

Bitte bei  den Fakten bleiben. Sie sollten nicht willkürlich zusammengestellt werden, wozu auch das Auslassen von Fakten gehört.

Zum 2. Link (in ihm geht es u.a. um einen geplanten Stellenabbau):

Darin steht, dass das Produkt "Volkwagen" nur eines von 12 Marken der Volkswagen AG ist - und zwar das am meisten schwächelnde.

Siehe auch diesen Artikel von Wikipedia 

Die Volkswagen AG wird nicht nur hierzulande gerne mit dem Produkt VW gleichgesetzt, in Wahrheit ist sie die Muttergesellschaft der Fahrzeugmarken VW, Audi, Seat und Skoda sowie der Premiummarken Bentley, Bugatti, Ducati (Motorräder),Lamborghini und Porsche. Hinzu kommt die Nutzfahrzeugsparte (Lkw und Busse), MAN und Scania.

Der Wert der VW-Aktie speist sich somit aus der Summe der gesamten Produktpalette und aus der Frage, ob das Unternehmen (als ganzes betrachtet) robust genug ist, um auch angesichts dieses Skandals lebensfähig und am Markt erfolgreich teilnehmen zu können.

Bestünde der Konzern hingegen nur aus der Marke VW, sähe es für die Aktie um einiges bescheidener aus.

Wenn also Anleger der Überzeugung sind, dass ein Konzern trotz Skandal weiter bestehen und marktfähig sein wird, setzt es Kritik.

Wenn jedoch Aktienanleger panisch reagieren und das Unternehmen finanziell den Bach runtergeht, setzt es ebenfalls Kritik an das Management.

Ja, was denn? Kannst du uns mal bitte verraten, was denn aufgrund dieses Skandals der "richtige" Aktienkurs gewesen wäre?

Wir können gerne darüber diskutieren, ob Aktien überhaupt sein müssen oder ob sie besser abgeschafft werden sollten. Und die Vor- und Nachteile dieser beiden Szenarien uns einmal genauer anschauen und anschließend gegeneinander abwägen.

Aber jede stattgefundene oder nicht stattgefundene Änderung des Kurses zum Anlass zu nehmen, um wieder einmal auf das böse Unternehmen/Management loszuwettern (Motto: die können sich alles erlauben), geht hier am Thema entschieden vorbei und lässt eher Rückschlüsse über die Befangenheit des Kritikers zu aus als über das Unternehmen.

Was wäre denn, wenn der Kurs taumelt oder gar abstürzt, weil die Aktionäre keine Zukunftschancen für das gestrauchelte Unternehmen sehen? Selbst, wenn der Aktienverkauf per Gesetz verboten wäre, gäbe es diese für das Unternehmen und seiner Belegschaft nicht mehr. Wieviele Werksschließungen mit welchen Konsequenzen für die Arbeitsplätze wären also dann die zwingend logische Folge? Zehntausende? Hunderttausende?

Ich begreife nicht, dass du diese Fakten dem von dir selbst verlinkten Artikel nicht entnommen hast. Da steht es doch schwarz auf weiß, dass das Produkt VW im Gegensatz zu den anderen Produkten schwächelt. Bist du zu verrannt in deine These und hast dir nur die Informationen herausgepickt, die zu deiner eigenen Meinung passen? Hast du den  Artikel nur überflogen?

Dass ich in einer Diskussion, an der ich aktiv teilnehme, nicht so ohne weiteres Links von anderen "blind" vertraue oder unkommentiert stehenlasse, sondern sie mir im Gegenteil sogar sehr genau anschaue, solltest du spätestens in diesem Thread am eigenen Leib erfahren haben. Allein schon aus diesem Grund wäre mehr Sorgfalt deinerseits angebracht gewesen.

Hätte man mich vorher gefragt, ob das bei dir für möglich halten würde - ich hätte es ausgeschlossen.

.....

Zur geplanten Produktionsumstellung und dem daraus resultierenden Stellenabbau, welches Gegenstand deines 2. Links ist:

Den Abgasskandal hätte es nicht gegeben, wenn VW in der Lage gewesen wäre, die Abgaswerte auch ohne Manipulation einzuhalten.

Sind wir uns darin einig?

Wären die Manager jedoch von Anfang an aufrichtig gewesen, hätte das Management aller Wahrscheinlichkeit nach diese Optionen gehabt:

  • den jetzt ins Auge gefasste Produktionsumbau (mit allen Konsequenzen wie z.B. Stellenabbau) schon deutlich früher einzuleiten – mit allen damit verbundenen Stellenabbaukonsequenzen
  • das ersatzlose Einstampfen der Diesel-Produktion, wodurch die Erosionen bzgl. des Stellenabbaus auf maximale Zahlen angestiegen wäre. Die wohl brutalste Option für den Arbeitnehmer.
  • ob es hingegen Sinn gemacht hätte, Gelder in die Forschung zu investieren (mit dem Ziel, die Abgaswerte so zu senken, dass der VW-Diesel in den USA hätte verkauft werden dürfen), kann ich nicht beurteilen. Ich habe weder ausreichend Informationen, um die technischen Realisierungschancen solcher Vorgaben einschätzen zu können noch bin ich über die grundsätzlichzen Zukunftsperspektiven von Dieselmotoren ausreichend informiert. Ich tendiere aber dazu, dass Dieselmotoren eine eher aussterbende Technik ist. Jedenfalls spricht vieles dafür, dass das alles nicht so einfach ist. Außerdem können die Bestimmungen über max. Diesel-Abgaswerte vom Staat jederzeit nach oben heraufgesetzt werden, was also keine zuverlässige stabile Größe gewesen wäre, mit der sich gut kalkulieren ließe. Vielleicht wäre es eine zeitlang noch irgendwie gut gegangen, doch die Probleme wären dennoch über kurz oder lang nicht zu vermeiden gewesen wären.

Man kann es drehen und wenden, wie man will – in praktisch allen Szenarien hätte es Änderungen in der Produktion gegeben, mit entsprechenden Auswirkungen für die Belegschaft.

Ist das vergleichbar mit deinem Link über Goodyear, wo die Firmenleitung beschließt, ein Werk dicht zu machen und die Leute, salopp formuliert, auf die Straße zu setzen?

Du verlinkst auf einen Kommentar, in dem bemängelt wird, dass Goodyear nicht wenigstens den Stellenabbau peu à peu durchführt oder die Produktion zugunsten der Belegschaft umstellt. (Ich nehme jetzt mal an, dass die Produktionsumstellung deinen Beifall gefunden hätte.)

Nun strebt VW als Konsequenz aus dem Skandal aber genau das an - nämlich eine Produktionsumstellung. Doch hier meckerst du...

Was soll ich davon nur halten? Dass du mit zweierlei Maß misst?

Schlussbemerkung:

Hier habe ich mich ausschließlich auf eine Stellungnahme zu deinen Links und die Art und Weise, wie du sie bewertest, konzentriert, was schon aufwändig genug ist. Hier noch weitere Punkte unterzubringen, die sich aus der Diskussion mit dir ergeben haben, wird wohl für den Leser (und auch für mich) zu viel. Vielleicht bringe ich sie in einem weiteren Posting unter - mal schauen.

Gruß
Shrek3

Fatal ist mir um das Lumpenpack, das, um Herzen zu rühren, den Patriotismus trägt zur Schau, mit all seinen Geschwüren. Heinrich Heine
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Alles sicher fakiauso

„Aufsatz? - Aufsatz - In einem Preis sind alle Kosten enthalten, egal wie er hoch oder niedrig er uns erscheinen mag. Unter ...“

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Diese Waren sind bereits produziert und werden vernichtet, bevor sie überhaupt in den Handel gelangen. Das trifft nicht nur auf Autos zu

VW liefert auf unserem Schrottplatz nur Einzelteile aus Restbestände und defekte Teile an.

https://www.welt.de/motor/news/article157881986/Auslaufmodelle-zum-Schnaeppchenpreis.html

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Alles sicher

Nachtrag zu: „VW liefert auf unserem Schrottplatz nur Einzelteile aus Restbestände und defekte Teile an. ...“

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Es gibt auch Ramschläden die von Körperpflege über Nahrungsmittel und Schreibwaren bis Fahrzeugpflegemittel alles aufkaufen und wieder verkaufen.

http://www.restposten.de/sonderposten/ueberproduktion.html

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gelöscht_103956 ullibaer

„Die Tricks der Elektromärkte“

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.....

wartet es erst mal ab, wenn die Preisgestaltung kommt wie an der Tanke......

Mahlzeit!

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mawe2 gelöscht_103956

„..... wartet es erst mal ab, wenn die Preisgestaltung kommt wie an der Tanke...... Mahlzeit!“

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wartet es erst mal ab, wenn die Preisgestaltung kommt wie an der Tanke.

Die elektronischen Preisschilder im MediaMarkt oder in irgendwelchen Supermärkten werden  genau das ermöglichen. Die werden jetzt ganz gewiss nicht installiert, um dann ungenutzt zu bleiben.

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Borlander mawe2

„Die elektronischen Preisschilder im MediaMarkt oder in irgendwelchen Supermärkten werden genau das ermöglichen. Die ...“

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Die aktuell eingesetzten elektronischen Preisschilder sind dafür aber eher nicht geeignet. Die sind auf eine statische Preisanzeige ausgelegt (eInk-Display) und müssen soweit mir bekannt mit einem Programmiergerät mit Kurzstreckenfunktechnik aktualisiert werden. Das ermöglicht vor allem eine Preisänderung mit deutlich reduziertem Personalaufwand. (Mit Handgerät am Regal vorbeistreichen, statt Preisschilder rauszuziehen und die zum Produkt passenden rauszusuchen und wieder herein zu frickeln)

Ich sehe es im Rahmen der berits oben genannten Preisangabeverordnung als erforderlich an sicherzustellen, dass der Kunde an der Kasse den selben Preis erhält den er vorher am Regal gesehen hat. Ansonsten würden die Händler einfach über den Tag die Preise steigen lassen, so dass alle Kunden am Ende mehr bezahlen als am Regal stand. Für die Langeinkäufer würde es dann besonders teuer.

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mawe2 Borlander

„Die aktuell eingesetzten elektronischen Preisschilder sind dafür aber eher nicht geeignet. Die sind auf eine statische ...“

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Ich wundere mich wirklich darüber, dass Du Dich mit dem Thema so schwer tust!

Lies nochmal (wenn es Dich wirklich interessiert) das hier

http://www.huffingtonpost.de/2014/08/26/rewe-elektronische-preisschilder_n_5714583.html

und dann lassen wir's einfach mal gut sein.

Die Steuerung der Preise erfolgt zentral, wenn dort sekündlich der Preis geändert werden kann, dann sieht man dafür ganz sicher keine Handgeräte vor!

Wie ich anderen Orts schon sagte: Der eine will gern Fakten, dem anderen reicht der Glauben an irgendetwas.

Dass der Handel seine Systeme auf kurzfristige Preisänderungen umstellt, ist Fakt. Und das macht er ganz sicher nicht dafür, dass diese Möglichkeiten dann nicht genutzt werden. Eine solche Investition muss sich rechnen. Das ist auch Fakt.

(Du darfst aber gern weiterhin an etwas anderes Glauben!)

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Anne0709 mawe2

„Ich wundere mich wirklich darüber, dass Du Dich mit dem Thema so schwer tust! Lies nochmal wenn es Dich wirklich ...“

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Reiche bezahlen mehr

Personalisierte Preise - nzz am Sonntag vom 23.10 2016

Nicht nur Preisänderungen, die für alle gelten - persönliche Preise an der Kasse werden schon im Supermarkt für den täglichen Einkauf getestet.

Unglaublich, aber wahr (?) wie  in der nzz am Sonntag  vom Migros Handelsunternehmen in der Schweiz berichtet wird.

Wenn das Bargeld abgeschafft ist und jeder Einkauf über die Bezahlung in einem persönlichen Käuferkonto gespeichert und ausgewertet wird – da denke ich im Moment mal lieber nicht weiter.
Das wird immer mehr zum Albtraum, ähnlich wie in "1984".

Sch... Computer.

Gruß,
Anne

Nicht alle Bugs sind Bugs, einige sind Features.
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mawe2 Anne0709

„Personalisierte Preise - nzz am Sonntag vom 23.10 2016 Nicht nur Preisänderungen, die für alle gelten - persönliche ...“

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Das wird immer mehr zum Albtraum, ähnlich wie in "1984".

Man darf sich sicher sein: Es wird garantiert schlimmer!

Am Ende wird das Internet der letzte Zufluchtsort werden, an dem man sich noch anonym bewegen kann während das reale Leben zu 100% personenbezogen überwacht wird.

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Anne0709 mawe2

„Man darf sich sicher sein: Es wird garantiert schlimmer! Am Ende wird das Internet der letzte Zufluchtsort werden, an dem ...“

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as Internet der letzte Zufluchtsort werden, an dem man sich noch anonym bewegen kann

Entschuldigung, da muss ich aber heftig lachen! Du kannst Witze machen.

Seit wann ist man im Internet anonym?

Auch wenn Irgendwer vielleicht (noch) nicht herausfindest, wer hinter Anne0709 im Nickles-Forum steckt - Horch-und-Guck und vielleicht auch google? hat das irgendwo abrufbar gespeichert.

Gruß,
Anne

Nicht alle Bugs sind Bugs, einige sind Features.
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mawe2 Anne0709

„Entschuldigung, da muss ich aber heftig lachen! Du kannst Witze machen. Seit wann ist man im Internet anonym? Auch wenn ...“

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Seit wann ist man im Internet anonym?

Wenn die Alltagsüberwachung des realen Lebens weiter so zunimmt, wie das jetzt der Fall ist, wirst Du Dich an das hohe Maß an Anonymität im Internet noch gern zurückerinnern.

Deine persönliche Anonymität im Internet hängt von Deinem persönlichen Wissen und Deinen persönlichen Fähigkeiten ab. Mit entsprechendem Aufwand lässt sich im Internet eine höhere Anonymität realisieren als auf der Straße, wo Du auf Schritt und Tritt gefilmt, fotografiert und ausspioniert wirst.

Wenn das Bargeld abgeschafft ist und Du nur noch mit personalisierten Karten im lokalen Handel einkaufen kannst, wirst Du froh sein, im Internet anonyme Bezahlformen nutzen zu können.

Auch wenn Irgendwer vielleicht (noch) nicht herausfindest, wer hinter Anne0709 im Nickles-Forum steckt - Horch-und-Guck und vielleicht auch google? hat das irgendwo abrufbar gespeichert.

Dann hast Du eben was falsch gemacht...

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Borlander mawe2

„Ich wundere mich wirklich darüber, dass Du Dich mit dem Thema so schwer tust! Lies nochmal wenn es Dich wirklich ...“

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Ok. Dann hat sich da technisch tatsächlich noch ein bisschen mehr getan als erwartet, bzw. die Batterie-Laufzeiten ("bis zu 5 Jahren") werden bei aktueller Nutzung nicht als problematisch angesehen.

Unstrittig dürfte wohl der Umstand sein, dass sich mit elektronischen Preisschildern der manuelle Austausch einsparen lässt und die das Risiko von unbeabsichtigten Fehlauszeichnungen reduziert wird.

Was häufige Preisänderungen angeht müssen sogar, die Beteiligten zugeben, dass dies nur bedingt durchsetzbar sein wird:

Bei Rewe weist man auf die rechtlichen Hürden bei der Preisgestaltung hin. Das Beispiel Tankstelle hinkt nach Ansicht des Sprechers insofern, als Kunde, Zeitpunkt des Einkaufs und Preis an der Zapfsäule eindeutig zuzuordnen seien - anders als im Supermarkt, wo die Auswahl eines Artikels und die Bezahlung an der Kasse zeitlich auseinanderfielen. In diesem Zeitraum die Preise zu ändern sei „rechtlich zumindest fragwürdig“. Außerdem ist der Sprecher überzeugt: Ein Kunde, der an einem Tag für dasselbe Produkt verschiedene Preise zahlen muss, „würde diesem Supermarkt sofort und dauerhaft den Rücken kehren“.

[http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/supermaerkte-fuehren-elektronische-preisschilder-ein-13861171.html]

Die oben von Anne verlinkten "Rabatte" funktionieren ja unabhängig von den Preisschildern. Man muss sich dort allerdings auch bewusst sein, dass es die nur für Artikel gibt die man sonst überhaupt nicht kaufen würde. Vielleicht gibt es da in Zukunft dann auch noch mal eine App mit der man sich über solche Angebot austauschen kann und dann der mit dem niedrigsten Preis das ganze aus dem Laden trägt ;-)

Gruß
Borlander

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luttyy ullibaer

„Die Tricks der Elektromärkte“

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Na, hier geht es ja richtig ab :-))

Preisgestaltung hin Preisgestaltung her...

Ich bin Vielkäufer über Amazon (zum Teil aus gesundheitlichen Gründen) und vergleiche ganz genau die Preise z. B. von Amazon, Conrad, Media-Markt,  Werbung im Briefkasten usw. für einen bestimmten Artikel.

In den meisten Fällen entscheide ich mich für Amazon, da ich dort in der Regel als Prime keine Versandkosten zahle und auf alle Artikel die direkt von Amazon kommen, 2 Garantie habe.

Ich habe mal vor etwa 2 Jahren ausgerechnet, hätte ich alle Hardware von Amazon über Conrad gekauft, hätte ich fast 400 Euro Versandkosten an Conrad in einem Jahr zahlen müssen.

Für mich zählt da eher die 2 Jahre Garantie, Versandkostenfrei und Rückgabe innerhalb von 2 Jahren für defekte Teile, die von Dritten über Amazon erworben wurden, auch wenn es diese Firma gar nicht mehr geben sollte. Auf diesem Wege habe ich vor längerer Zeit 96 Euro erstattet bekommen und vor kurzem 10 LED-Strahler gegen andere ersetzt bekommen (Vom perfekten Service und sehr guten Lieferzeiten will ich erst gar nicht reden)

Kumuliere ich das alles mal Zusammen kommt unter dem Strich für mich in der Regel eben nur dieser Laden in Frage, auch wenn vielleicht mancher Artikel mal etwas höher im Preis liegt.

Gruß

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gelöscht_301121 luttyy

„Na, hier geht es ja richtig ab :- Preisgestaltung hin Preisgestaltung her... Ich bin Vielkäufer über Amazon zum Teil aus ...“

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Merkst Du eigentlich nicht, wie sehr diese "Riesen" hier in Deutschland und in Europa hunderten, wenn nicht tausenden von kleinen und mittleren Händlern und Geschäften "das Wasser" abgraben"?

Wenn es dann soweit ist, sind wir dann nur noch auf diese Plattformen angwiesen?

Ich habe mal vor etwa 2 Jahren ausgerechnet, hätte ich alle Hardware von Amazon über Conrad gekauft, hätte ich fast 400 Euro Versandkosten an Conrad in einem Jahr zahlen müssen

Ich bin kein Geschäftsmann wie Du, aber ich weiß, dass man im Geschäftsleben vieles aushandeln kann. Was ich meine:

Wenn ich bei dir, Geschäftsfreund, so und so viele Dinge im Jahr bestelle, dann erwarte ich ein Entgegenkommen, z.B. bei den Versand- und Gewährleistungsbedingungen.

Ein Geschäft - und ich meine Business im allgemeinen - beruht auf Gegenseitigkeit. Ich habe viel in Hong Kong gelebt und ich weiß, wovon ich rede. Vom wirklichen Business und Geschäften können wir dort noch eine Menge lernen - beiderseits!!

Grüße. Michael

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luttyy gelöscht_301121

„Merkst Du eigentlich nicht, wie sehr diese Riesen hier in Deutschland und in Europa hunderten, wenn nicht tausenden von ...“

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Du laberst einfach unqualifiziert durch die Gegend.

Was du erwartest und was du bekommst, sind zweierlei Dinge, oder meinst du ich wäre blöd und hätte mit Conrad nicht darüber gesprochen, wo ich seit über 40 Jahren Kunde bin!

Das interessiert Conrad nicht!

Letztendlich zählt das was ich in meinem Portemonnaie habe und du kannst ja gerne deine Geschäfte dort abschließen, wo es dir passt..

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luttyy

Nachtrag zu: „Du laberst einfach unqualifiziert durch die Gegend. Was du erwartest und was du bekommst, sind zweierlei Dinge, oder meinst ...“

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Nachtrag:

Ich habe in meiner aktiven Zeit als Selbständiger nicht einen Distributor getroffen, der mit sich gerade über Versandkosten hätte verhandeln lassen und ich habe tonnenweise Zeugs bestellt!

Diese Kosten kann ich ja an meine Kunden weiter geben, lautete stets die Antwort!

Wo lebst du eigentlich?

Wir haben hier keine chinesischen Verhältnisse, sondern hier herrscht deutsche Gründlichkeit und da wird sich nach den Richtlinien der Firmen gerichtet und dazu gehören die Versandkosten!!

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gelöscht_301121 luttyy

„Nachtrag: Ich habe in meiner aktiven Zeit als Selbständiger nicht einen Distributor getroffen, der mit sich gerade über ...“

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hier herrscht deutsche Gründlichkeit

... und am "Deutschen Wesen soll die Welt genesen".

Und was die Gründlichkeit und die "Richtlinien der Firmen" betrifft, das hat uns (und der Welt) VW ja bestens bewiesen.

Wir haben hier keine chinesischen Verhältnisse

Noch nicht ..

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gelöscht_301121 luttyy

„Du laberst einfach unqualifiziert durch die Gegend. Was du erwartest und was du bekommst, sind zweierlei Dinge, oder meinst ...“

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Das interessiert Conrad nicht!

Tja, dann hast Du wohl zur falschen Zeit, in der Vergangenheit, wie Du sagtest, "tonnenweise" Sachen bestellt, denn jetzt gibt es das:

https://www.google.de/search?q=conrad+versand&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b&gfe_rd=cr&ei=fSwZWPGhOOeG8Qew9YC4CQ 

// Zitat:

4. Für das Business Plus, mit der Sie ein ganzes Jahr versandkostenfrei* bestellen,  berechnen wir Ihnen einmalig 39,95 € brutto.  

5. Bereits ab der 1. Bestellung profitieren Sie und es entfallen die Versandkosten*

// Zitat Ende

Nun ja, die Zeiten ändern sich, eben "Deutsche Gründlichkeit".

oder meinst du ich wäre blöd

Aber nein !!

Letztendlich zählt das was ich in meinem Portemonnaie habe

Ja und nein, dafür gibt es im Geschäftsleben unterschiedliche Auffassungen. Es gab mal vor langer Zeit eine Werbung: "Mein Auto, mein Haus, meine Yacht".

du kannst ja gerne deine Geschäfte dort abschließen, wo es dir passt..

Aber sicher! Ich verweise hierzu mal auf den von Mike Nickles eröffnerten Thread über chinesische Smartphones.

A propos "Yacht": Solltest Du jemals nach Hong Kong kommen, ist es mir ein Vergnügen, Dich auf unsere Yacht einzuladen und Dich zu unserem Ferienhaus auf Lamma Island zu bringen. Natürlich ist die Yacht ein einfaches Boot - und für Dich ist die Fähre sicher besser geeignet.

Und dort könnten wir (Konjunktiv) Dir dann auch die chinesische Küche aus unseren "Blechnäpfen" anbieten.

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