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Betriebssysteme ade?

Anonym / 3 Antworten / Baumansicht Nickles

Hallo zusammen,

Thomas Hessler, Vorstandsvorsitzender des Online - Marketing - Spezialisten Zanox, glaubt, die Zukunft des Internets liege komplett in der Werbefinanzierung. Auch Softwarehersteller könnten ihre Produkte in Zukunft nicht mehr verkaufen. Diese Entwicklung würde im Internet schon des längeren beobachtet. Die nutzer sind nicht bereit, für Inhalte zu zahlen. Genauso wird das bei der Software der Fall sein.

Bestes Beispiel sind die kostenlosen Tools von Google. Hier wird hochwertige Software einfach an den Nutzer verschenkt. Demnach würde Google Microsoft demontieren. Die Softwareentwicklung würde auch immer einfacher, Programmierer müssen nur noch vorhandene Codes neu ordnen und schon ist die Software fertig.

Kleinere Unternehmen könnten dann ihre Software umsonst anbieten. Was zur Folge hat, daß man auf die Unternehmen aufmerksam wird und dessen eigentliche Produkte kauft. Programme sollen in naher Zukunft nicht mehr den Umweg des Herunterladens gehen müssen, sondern man führt sie nur noch im Browser aus. Eine Installation wird überflüssig. Das hat dann Konsequenzen für die Betriebssysteme. Die müssen nicht mehr so aufwändig sein wie heute, denn es gibt ja alles im Internet.

Das Ende von Windows wäre hiermit quasi besiegelt. Ein einfaches abgespecktes Linux - System würde dann völlig ausreichen.

In diesem Sinne

Landoran
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Marcel39 Anonym „Betriebssysteme ade?“
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Hi,

dann muss man dem Anbieter aber Vertrauen-wenn alles übers Internet geht und die Dateien eventuell auf fremden Servern liegen...
Ausserdem sollten dann verschlüsselt sein.

Mich stört der Download aber nicht. Ausserdem müsste man die Anwendung dann edesmal neu laden.
Naja, auch wenn sie auf der Platte liegt muss man sie starten:-) )

Das dauert noch bis sich das durchsetzt.

Gruss
Marcel

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Pumbo Anonym „Betriebssysteme ade?“
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Interessanter Aspekt, der was für sich hat. Diese Enwtwicklung gibt es in der Tat.
Dennoch wird es Anwendungen v.a. im kommerziellen Umfeld geben, die nach wie vor, weil zu speziell, konventionell als Software angeboten werden. Der allgemein privat genutzte Quagges (Browser, Schreibprogarmm, Player etc.) wird allerdings genau so kommen.

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Data Junkey Anonym „Betriebssysteme ade?“
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Ich glaub nicht, dass das so schnell kommt. Und um das maß, wo die Software, auf dem Home PC weniger wird, muss es auf der Anbieter Seite entsprechend steigen. Außerdem muss dazu erst mal die gesamte Leitungs Struktur um Lichtjahre verbessert werden. Es ist vom Datenaufkommen schließlich kein Vergleich, ob ich mit einer 6000 Download Rate, ein paar HTML- Befehle, mit ein paar Bildern sauge, oder, ob eine Anwendung wie Office, über eine einzige 0,6mm² Kupferleitung quetsche.

Sicher, wenn es nur da rum geht, mit einem möglichst einfachen OS, in einer einfachen Anwendung, wie z. B. Works 2 für DOS-5 einen Brief zu schreiben, wird das schon gehen. Aber die wollen dann ja auch noch ihre "Hoch Gestylten" Werbe Clips präsentieren.

Ich denke, das wird erst funktionieren, wenn die Glasfaser Verkabelung so weit Standard geworden ist, wie heute das elektrische Licht.

Da fließt noch viel Wasser den Berg hinunter.

Mfg Data Junkey :-)

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