Hallo,
ich habe zwei Rechner. Der eine ist neu aufgesetzt, der andere wurde vor 3 Monaten neu aufgestzt.
Nun möchte ich die Programme des "alten" Rechners auf den "neuen" überspielen und dort unverändert weiterlaufen lassen.
Ok, die Daten generell auf den neuen Rechner schaufeln und dann... ja, welche alten Registry-Zweige muss ich bei dem neuen Rechner dann einspielen?
Das OS ist das Gleiche (aber unterschiedliche legale Keys, wenn ihr das meint...), nur die Hardware ist anders.
cu,
GTFreak
Allgemeines 22.056 Themen, 149.856 Beiträge
"...Nun möchte ich die Programme des "alten" Rechners auf den "neuen" überspielen und dort unverändert weiterlaufen lassen..."
vergiss es einfach - das wird nix ordentliches.
;-)
jepp, dat sieht wohl so aus dat dat nix wird......zig schlüssel ändern und trotzdem wirsde nich alle erwischen, weil jedes prog sich dermaßen oft und an verschiedensten stellen verewigt....
ne machbare aber immer noch lästige methode wäre, ein image vom ersten rechner auf den zweiten zu hauen, und dann alle treiber für die hardware anzupassen, sprich die treiber rauskloppen die nich benötigt werden und die für die "neue" hardware installieren, aber auch das iss letztendlich gefrickel...
viel spaß dabei :-)
p.s. ob und wie es funkt wäre interessant zu hören
...habe mal folgendes mit Erfolg durchgeführt: (seit 1 Jahr unter Hochlast als Spiele-PC stabil)
Image gezogen vom alten
auf jungfräulichen neuen Rechner drauf (1:1) - alles mit Acronis BootCD (8)
neuen Rechner nicht starten!
XP-CD in neuen, Setup beginnen und nach Erkennen des vorhandenen WindowsXP auf setup (drüber das Zeugs).
...damit tauscht XP alle Treiber komplett aus gegen wieder originale....
XP fährt danach hoch, erkennt neue Geräte
Treiber CDs vom neuen Board/ Graka....rein, installieren
aktuellstes UpdatePack von Winboard drauf
Antivir drauf
fettich, war eigentlich nur mal als Test geplant, läuft aber wie Hanne (trotz anderer Architektur und anderem Boardhersteller
(von Asrock mit 2400+ auf Opteron-System mit SATA und mit PCIe...
Einen Versuch ist es also allemal wert....
Das würde nur gehen, wenn beide 100% Identisch sind.
Dann würde ich die Programme kopieren und die komplette Registry gleich dazu...
Aber selbst das ist nicht so ohne...
Wenn das nicht zutrifft, geht´s nur mit extreme viel AUfwand und vor allem Zeit...
Wenn du auf die Daten des neuen Rechners verzichten kannst,
dann zieh dir erst mal ein Image vom alten System. Dann googelst du mal nach Sysprep und suchst deine originale CD. Danach lädst du dir noch den Jelly Bean Keyfinder oder -changer runter und notierst dir die legalen keys deiner beiden Systeme. Und dann fängst du an mit Sysprep auf dem alten PC. Wenn der dann runter gefahren ist machst du, ohne vorher einen Neustart zugelassen zu haben, von dem ein Image, ziehst dieses Image dem neuen Rechner drüber, hälst für den schon mal wieder alle Treiber parat und änderst dann zum Schluss noch den key in den vom ursprünglichen, also dem Ausgangszustand des neuen Rechners.
So du zu Hause keine Windows-Domäne betreibst oder das in Zukunft vorhast, da wird garf mir wohl Recht geben, brauchst du auch nicht noch zusätzlich eine ganz bestimmte BS-Kennung auf dem neuen Rechner zum Schluss der ganzen Prozedur zu ändern.
Liest sich recht schwer an, ist es aber eigentlich nicht. Und ob es für alle Programme, die unter Umständen auf unterschiedliche Hardware in den beiden Rechnern zugreift, gilt, kann ich nicht sagen, denke aber, das dann garfs Antwort zum tragen kommt. Also vorher auch vom neuen Rechner ein Backup anfertigen. Sollte aber eh klar sein. Good luck!
> Danach lädst du dir noch den Jelly Bean Keyfinder oder -changer runter und notierst dir die legalen keys deiner beiden Systeme.
Hi Nörgler, kein Problem - der gewöhnliche Keyfinder kann auch Keys verändern, dafür braucht man kein anderes bzw. erweitertes Programm. Zum Download geht es hier.
Es könnte übrigens sein, dass irgendein vorwitziger Virenscanner meint, der Keyfinder wäre Schadsoftware - den Unsinn kann man getrost ignorieren.
CU
Olaf
Tja, das Ganze sollte natürlich für Windows XP gelten. Bei w2k müsste es allerdings analog funktionieren.
Für Linux wirds allerdings arg eng mit Sysprep ;-)
ONTRACK SYSTEMSUITE hat Routinen zum Übertragen installierter Anwendungen auf andere Computer. Funktioniert wirklich. Ggf. kann man dann auf den damit übertragenen Daten auch eine Reparatur- resp. Nachinstallation aufsetzen, die i.a. die spezifischen Einstellungen/Daten der Software beibehält.
"...ONTRACK SYSTEMSUITE..."
nur warum sollte man ein teures programm kaufen was lange rödelt - und eine neuinstalltion mit scripthilfe das problem viel schneller löst?
;-)
Komplexe Programme tragen sich in der Registry ein und müssen ev. auch die vorhandene Hardware dabei berücksichtigen. D.h. wenn man eine vorhandene Installation auf andere Hardware überträgt, muss man mit allerlei Fehlern rechnen. Software bringt oft Hardwaretreiber mit
Manche Leute bekommen einfache Fälle mit allerlei Tricks hingebogen - Hardware in der Sytemsteuerung deinstallieren und dann neu installieren. Es gibt auch Migrationssoftware, aber eher gezielt auf Unternehmen und bestimmte Programme und oft wird nur der Datenbestand verfügbar gemacht.
Überlege Dir mal, wenn Du eine Sat-Karte hattest und im neuen Rechner eine andere Sat-Karte einsetzt, wie da Hardware und Bedienungsprogramm ineinander greifen.
Wenn auf einem Rechner nur Windows und Office installiert ist, dann mag die Sache funzen, da könnte nur der Druckertreiber stören.
(Obwohl...wenn Du z.B. von PATA auf SATA2 umsteigst...)
Druckertreiber nehmen tief im Windowssystem Veränderungen vor und greifen wegen WYSIWYG auch tief in Word ein. Mancher Word-Absturz geht auf Druckertreiber zurück. Und jedes WindowsXP-Update seit ServicePack2 killt meine Kyocera-Treiber (FS-800).
Ich wundere mich schon, dass hier ne Reihe Tipps kommen, aber niemand nach dem Unterschied zwischen den Rechnern fragt.
Sysprep haut die Treiber raus, da ist die sonstige Hardware relativ egal. Die Treiber müssen halt nachträglich auf dem neuen System installiert werden.
"...Sysprep haut die Treiber raus..."
nein.
sysprep entfernt zunächst die sid´s des systems und je nach option wird ein minisetup mit oder ohne hardwareerkennung ausgeführt.
die vorhandenen treiber werden NICHT aus dem dateisystem entfernt.
;-)
PCMover kann sowas: Klick.
Gruß
Wenn ich das schon lese:
"Pentium PC mit Windows 95/98/NT 4.0/Me/2000/XP, 16 MB, 4 MB Festplatte
Preise:
Laplink PCMover WIN de. EUR 59,00"
(Da darf die Festplatte schon mal kleiner sein als der RAM-Speicher...ehrlich sowas würde ich keinem Fragensteller unterjubeln.)
Theoretisch schafft den Umzug auch die Windows-Sicherung (NT-Backup), allerdings über den Umweg des Zurückspielens. Man macht ne Neuinstallation mit den Treiber und spielt dann das Backup ein. Da wird dann alte und neue Registry "schlau" zusammenmontiert. In der Praxis ist das Ergebnis oft eher trübe...seit WinXP ServicePack2.
Ich denke mal solche Software wird man nicht beim Computerhändler um die Ecke bekommen, weil die Beschwerden die dann kommen kann er nicht gebrauchen.
Moin Tilo!
Da sind MINDESTANFORDERUNGEN angegeben. Außerdem meinen die bestimmt, dass das Tool 4 MB für die Installation auf der Festplatte braucht, damit ist bestimmt nicht die Festplattengröße gemeint, die von dem Tool unterstützt wird. Also nicht gleich alles so negativ sehen........
Allerdings: Für den Preis würde ich mir lieber die Arbeit machen und alles neu installiere... :-))
Gruß
Moin Heinz, ehrlich gesagt: Ich auch... allein die Arbeit, die das Lesen und Posten aller Antworten in diesem Thread gemacht hat, wäre in eine Neuinstallation wahrscheinlich besser investiert gewesen, zumal eine Neuinstallation immer einen sauberen Neuanfang bedeutet, ohne "Treiberleichen" und andere Überreste ehemaliger Software in der Registry und anderswo.
Wo wir das Thema gerade gestreift haben: Weiß eigentlich jemand, wie klein die kleinste Festplatte aller Zeiten war? Gab es mal welche mit 4 MB? Ich weiß nur noch, dass das "MegaFile" für den Atari 1987 mit 20 MB losging (oder waren es doch nur 10?)
CU
Olaf
Ich meine mich dunkel zu erinnern, dass man im Consumerbereich mit 10 MB und 30 MB angefangen hat. Noch zu Atari-ST-Zeiten.
Seagate plant aber für die Terabyte-Größen Schreckliches, Festplatten mit eingebautem verschärftem Verschleiß (Laser und Schmierstoff):
www.heise.de/newsticker/meldung/print/75124
Nebenbei ist dort der Hinweis auf den ominösen "Oberflächenschmierstoff". Immer wenn ich den erwähne, müssen ein paar Clowns betonen, ich würde rumspinnen.
Moin Tilo, was es nicht seinerzeit die bescheidene Qualität dieser Oberflächenschmierstoffe, die der DTLA-sowieso-Serie von IBM (um 2001 / 2002, damals noch nicht Hitachi) den Garaus gemacht hat?
CU
Olaf
Zuviel Schmierstoff, bei Untätigkeit blieben die Köpfe hängen, weil sie den Schmierstoff nicht permanent abschüttelten. Aber die Serie war ansonsten auch nicht so toll, nur schnell war sie!
Ja, meine DTLA läuft noch...habe ich aber 1-2 Monate nicht im Computer gehabt (Wechselrahmen).
