Hallo,
mir scheint, daß der Geschwindigkeitsfortschritt in der PC-Branche ins stocken gekommen ist. Mein anderthalb Jahre altes System ist immer noch ziemlich aktuell. Mit dem Rechner davor war das ganz anders. Ist das so, oder irre ich mich?
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ich denke schon das sich der kaufbare Fortschritt verlangsamt hat. Mehr ist aber auch eigentlich nicht nötig. Mein Haupt-PC ist 4 Jahre alt und hat nur extrem begrenzte Aufrüstungsmassnahmen erlebt - denn mehr brauche ich nicht. hauptsache die Kiste ist stabil.
Stimmt.
Speicherlecks bekämpfen wäre sinnvoller. Etwa die Suchfunktion in Acrobat Reader beim noch aktuellen Conrad-Katalog.
Ganz klar nein:
PCI-E, SLI, SATA, Dual Core, LCD... Und im Highend-Bereich bewegt es sich genauso steil nach oben...
Und die PCs werden kleiner und viel wohnzimmerkompatibler, siehe Mini-Mac.
Hallo!
Dual Core macht den PC ja wesentlich schneller.
Ha, ha wers glaubt, wird seelig. Das trifft ja nur
auf ganz bestimmte Anwendungen zu.
SATA beschleunigt den normale Desktop PC auch ungemein,
150 MB statt 133, ein gigantischer Fortschritt.
Dafür verbraten die PCs jetzt das dreifache an Energie,
verglichen mit Mitte der 90er, welch Vortschritt.
Und wenn ich mir zwei lärmende SLI-Grakas einbauen muss
um am Fortschriff teilhaben zu dürfen... Ich weiss nicht.
Ich glaube, die existierende PC-Technologie ist erst mal
ausgereizt. Ändern könnte sich das durch bessere Software
aber das dauert noch 10 Jahre. Beim 386 wars genauso.
Der wurde 1985 entwickelt, aber erst 1995 kam ein
Betriebsystem, das ihn richtig nutzte -> Windows 95.
Von einem Fortschritt würde ich sprechen, wenn ein PC mit
2 GHz + 200 GB Platte + 1 GB Ram = 10 Watt elektrische
Leistung verbraucht.
Ein Lichtblick könnte der Cell-Prozessor sein, hoffen
wir mal, das er nicht nur in Spielkonsolen endet.
Die Architektur bringt meines Erachtens echte Vorteile bei
Verschlüsselung, HDTV und bei Spielen. Vielleicht werden
die X86-Prozessoren ja bald nicht um weiter Cores erweitert,
sondern um 8 oder 16 "Streaming-Units".
Gruß
ChrE
kommt auf den blickwinkel an.
wenn du nur office machst merkt du den unterschied ja kaum ob das programm jetzt in 1,2 oder 3 sekunden startet. früher war der unterschied von 30 auf 20 sekunden natürlich deutlicher.
wer aber viele rechenintensive sachen macht ist um jedes mhz,cachem und ram bandbreite und grösse dankbar.
mein athlon XP mit 1833mhz reicht mir noch immer. so lange nix kaputt geht bleibt es dabei.
in der abreit hab ich ein duron 1 ghz mit 256 mb ram .. das reicht auch locker für office und internet. super leise. die paar sekunden die er länger zum booten braucht kann mir ja auch egal sein. da hol ich mir halt ein kaffee.
@fnmueller1:
Ja, das Gefühl habe ich eben auch. Wenn ich mir jetzt einen neuen Computer kaufen würde, wären das im großen und ganzen die gleichen Komponenten, die ich mir vor 2 Jahren gekauft habe. (Ausnahme: Grafikkarte). Vor Zwei Jahren wäre das nicht so gegangen.
@Tilo Nachdenklich:
Was genau meinst Du mit "Speicherlecks"? Ist das nicht eher ein Softwareproblem?
@The Wasp:
Wenn ich mein jetziges Sytem gegen eines mit "PCI-E, SLI, SATA, Dual Core, LCD..." austausche, spüre ich sicher kaum eine Verbesserung...
@ChrE:
Ich denke auch, die Software-Entwicklung hingt der Hardware um einiges nach.
@xerv: Wie schaffst Du es, daß Dein Office-Programm in 1 Sekunde startet? Bei mir dauert es genauso lange wie damals "Witchpen" auf dem 386er. Und das Ergebnis (vom 9-Nadeldruck abgesehen) war genauso gut.
lg
maestro
Wenn man so vergleicht, dann ist ein Esel genauso schnell wie Pferd, aber das glaubt auch nur ein Kamel.
@The Wasp:
Das ist ja mein Reden.. Die Funktionalität ist am Anschlag
Genau. Keine schnelle Hardware spart soviel Zeit ein, wie ich gelegentlich durch lausige Software oder Daten (Conrad-Katalog-PDF) verliere.
hi,
war ja nur ein beispiel.
aber grad mal gemessen ... hat 4 sekunden gebraucht.
damit wollte ich sagen das ich jetzt das ganze vermutlich auch in 2 sekunden schaffen könnte mit neuester hardware und allen drum und drann - aber wozu ?
auf meinem 486 hat es eher 30 sekunden gebraucht.
@xerv:
Das bestätigt ja meine These, daß die Computerentwicklung ein bissl ins stocken geraten ist...
naja ...
wenn office jetzt statt 4 sekunden 2 braucht ist das eine reduktion um 50%
wenn office aber statt 30 sekunden 20 braucht ist das nur eine reduktion um 33%
nur fühlt es sich bei 30 auf 20 nach mehr an.
;-)
@xerv:
na ja aber von 20 auf 4, DAS war der wirkliche Fortschritt...
DIE Zeiten sind vorbei...
;-)
Das Moore´sche Gesetz hat immer noch Gültigkeit, ergo „nein“.
Das Moor´sche Gesetz gilt noch so in etwa würde ich sagen. Aber es gibt auf praktisch arbeitenden Heimcomputern Gegentendenzen. Z.B. dass ständig ein Virenscanner und ne Firewall mitläuft, besonders umfangreiche Programme wie Norton bremsen dann auch entsprechend. Bis so ne DVD-RAM anläuft...da fragt man sich warum man seine Texte nicht auf Diskette speichert? Die Festplatten werden immer größer, die "Chance" eines logischen Defekts darauf auch und das folgende Low-Level-Format dauert Ewigkeiten. Allein die Datenmassen, die beim Image-Backup bewegt werden, sind sensationell.
Ja auch das deutet darauf hin, das vor weiterem hardwarefortschritt, der "Mensch" ein paar Fortschritte machen muss; Stichworte: Software, Sicherheit, Rechtliches.. Im Augenblick bremst der Mensch/die Gesellschaft die Technik aus
@xafford:
Na ja, die Frage ist jerade OB das Moore'sche Gesetz noch gültig ist. Subjektiv stelle ich keine Verdopplung alle halbe Jahr mehr fest..
Hallo zusammen.
Wenn man die Technologie von Netzwerken, insbesondere das Internet betrachtet. Kann man sagen, dass der Fortschritt hier noch weiterhin in großen Schritten voranschreitet. Nimmt man aber die Technologie der Mikroprozessortechnik in Betracht, so kann man sagen, dass die Technologie hier in stocken gerät. Laut bestimmter Prozessorhersteller sollten die Prozessoren im Jahre 2006 3-4 GHz haben. Nun wir haben das Jahr 2005 und haben dies schon erreicht. Nur das die Angaben für die nächsten Jahre (z.B. 2009 sollen die Prozessoren 6 GHz und 2012 10 GHz haben)
mit der heutigen Technologie nicht zu erreichen sind. Die Transistor Technik erreicht langsam ihr Limit. Wenn jedoch eine neue Technologie entwickelt wird. Könnte sich das ganze wieder rasch ändern und wir könnten schon im Jahr 2010 Prozessoren mit einer Leistung von
10 GHz haben.
