Irgendwo früher in einer Fachzeitschrift hab ich mal gelesen
das dies mit einer Zusatzschaltung geht, kann sich Irgendjemand hier
noch besser darauf besinnen ?
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Hi!
Ja, gab es. ich hab' gerade vor kurzem wieder etwas in einer von Stern.de-Kulumen davon gelesen (Link). Da gings um "PC-Archäologie". Bist du sicher, dass du dich damit befassen willst. ;-)
In der c't-Artikelsuche hab' ich zwei Einträge gefunden:
Nervensache
Backup mit dem Videorecorder
kurz vorgestellt, Video-Streamer
c't 5/99, Seite 82
VHS geliftet
Massenspeicher der Zukunft?
aktuell, Digitaler Videorecorder, D-VHS, Matsushita, HDCD, JVC, Massenspeicher, Streamer
c't 6/95, Seite 55
Bis dann
Andreas
Lohnt sich natürlich nicht mehr. Festplatten sind groß, sicher und preiswert. Insbesondere wenn man sie nur zur Datensicherung benutzt. Etwa mit Wechselrahmen einschieben.
>Festplatten sind groß, sicher und preiswert...
Sicher?? LOL! Mensch Tilo, schau mal wieder auf das Festplattenbrett.... ;) Sicher sind Festplatten nun wirklich nicht, die Brat und Butter Platten vom Dealer um die Ecke schon gar nicht.
Aber noch ein Rat: DVD-Brenner. Schneller, einfacher, und viel Platz. Vor allem keine Bastelei... ;))
Grüße
Martin
Hin und wieder gucke ich auch aufs Festplattenbrett... .
Ich gebe auch stets dieselben Tipps. Nicht über 120 GB, Partitionstabelle auf Diskette sichern, bei Aktionen an der Platte den PC stromlos machen, USV besorgen, Festplatte nicht überhitzen. Wenn die Festplatte nur hin und wieder zur Datensicherung benutzt wird (mit Wechselrahmen einschieben), dann halten die Daten darauf ziemlich lange durch.
Mit DVDs hast Du das gleiche Problem wie mit CDs, eher mehr! Schau mal da:
http://www.nickles.de/static_cache/537716530.html
Wenn DVD, dann DVD-RAM. Schau mal unten auf dieser Seite:
http://www2.computerwelt.at/detailArticlePr.asp?a=81563&n=3
Ich habe allerdings eine Schwachstelle entdeckt, der 16-Bit-DVD-RAM-Treiber schrieb fehlerhaft, wenn ich den PC beim Schreiben parallel genutzt habe. Ursache möglicher Weise ein defekter Controler an einer Fujitsu-Picobird...das LG-GSA-Laufwerk arbeitet unter diesem Controler als Secondary Slave und auf der Picobird war eine Partition für die Auslagerungsdatei und den Browser-Cache. Die Picobird ist jetzt im Ruhestand...irgendwie läuft sie noch...aber kein Vertrauen.
nun ja, ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass eine festplatte (sofern nicht fallengelassen ;-) ) weniger wahrscheinlich einen datenverlust erleidet als ein vhs-tape...
Diese Idee gabs schon Ende der 80er, damals gab es für den Amiga so einen Bastelsatz. Der basierte auf dem Modem-Verfahren, das heißt, die Daten wurden tatsächlich als Töne auf dem Video gespeichert, das hörte sich dann genauso an, wie ein Modem, wenn es Daten empfängt oder sendet. Soweit der Ausflug in die Geschichte.
Die Idee ist prinzipiell ja nicht schlecht, nur halte ich das Bandmaterial für ungeeignet. Normale Videocassetten sind halt für Filme gemacht und nicht für Daten. Kleine Drop-Outs spielen beim Video keine Rolle, bei Daten schon.
Deshalb muß das Bandmaterial für Daten sicher hochwertiger sein.
Die Datensicherung auf Magnetband ist auch heute immer noch eine sehr teure (aber auch sehr sichere) Angelegenheit (Streamer und entsprechende Tapes). Deshalb erlaube ich mir mal, zu mutmaßen, dass diese Videorecorder Lösung sicher mehr als nur einen Haken hat.
----Satire ein:----
Datensicherung: ich liebe dieses Thema!!!
Wie hat man denn früher Daten gesichert? (OK, bis zur Steinzeit gehe ich jetzt nicht zurück, aber so in das Zeitalter vor dem Computer)
Dokumente: auf Papier geschrieben
Bilder: gemalt (später fotografiert)
Musik: Noten (später diverse Aufzeichnungsverfahren)
Filme: Theateraufführungen (später Zelluloid/Kino)
Programme: (OK, gabs so nicht) aber doch exakt beschriebene Arbeitsabläufe, nach denen eine bestimmte Tätigkeit durchzuführen war, um einen Erfolg sicherzustellen ( "rofl", wenn MS sich daran mal halten würde).
Und alle diese Verfahren hielten meistens über Jahrhunderte.
Wie hat die Menschheit es nur soweit gebracht ohne moderne Datensicherung?
Und ich staune, wie gut wir heute ohne die geniale Datensicherungstechnik des Jahres 2020 auszukommen.
---Satire aus---
Ich finde, Datensicherung ist eigentlich kein Thema des Mediums, sondern der Durchführung (man muß sie halt machen, und das regelmäßig).
Au weia, da fallen mir gerade meine 5 vollgepackten Diskettenkästen mit 5,25" 360KB Disketten ein, die jetzt im Nebengebäude seit 12 Jahren ihr Dasein fristen, und wo bestimmt noch was ganz wichtiges drauf ist, ich mach hier mal jetzt Schluß, ich hab gerade was ganz wichtiges zu erledigen.... :-))))))))))))
Au sch...e, ich hab ja gar kein 5,25" Laufwerk mehr in meinem PC, nur noch in dem Uralt-PC in der Werkstatt, aber ob der noch läuft.....
Mist... der startet nicht, aber ich bin ja ein praktisch veranlagtes Mädel, also 5,25" Laufwerk ausgebaut, soll in meinen PC rein, uups, das Floppykabel passt nicht, die alten Dinger haben ja noch diese Platinenanschlüsse, also das Kabel aus dem alten PC geholt, zu kurz, jetzt kann ich nur das 5,25" anschließen, aber nicht das 3,5", brauch ich auch nicht, egal, hauptsache ich kann die alten Disketten lesen...
Puuh, es funktioniert...
Na ja, wirklich wichtig sind die Daten nicht auf diesen alten Disketten, aber es kommt so ein Nostalgie-Gefühl auf, da sind Programme drauf, an die ich mich kaum noch erinnern kann: PC-Tools, Geo-Works, D-Base, Word-Star, Ventura-Publisher, Programmiersprachen wie Cobol, PL 1, eine Windows 286 Beta Version, Print-Master, ein Uralt MS-Flugsimulator u.s.w.
Aber lohnt sich jetzt die Datensicherung?
Eigentlich lohnt das nur, wenn auch wirklich Daten vorhanden sind. Also Dokumente (Bilder und ähnliches waren damals noch nicht so angesagt).
Ich stöbere jetzt noch mal nach Daten....
Ne, die Daten habe ich immer gesichert, die hab ich immer auf ein aktuelles Medium gesichert, selbst alte Word-Star Texte, die ich noch mit dem Schneider CPC 464 unter CPM erzeugt habe.
Puuhhhhhh, das war anstrengend....
Aber was ist eigentlich mit den letzten Fotos, die ich gemacht habe, die sind zwar auf der Platte, aber..................
NOCH KEINE DATENSICHERUNG.............
Erstmal vielen Dank Euch allen Zusammen,
...so den der Videorecorder lediglich Modemtöne dazu aufzuzeichnen hätte ...also mein
VHS kann bei Longplaybetrieb angeblich Maximal 8 Stunden Audio in Hifi Stereo
(durch Digitales? Schrägspurverfahren) aufzeichnen da dürfte das Bandmaterial
doch kaum noch Drop Out Probleme bei verursachen können oder?
Weiß aber dann noch nicht wie ich ein Analoges Modem dazu bringen soll Töne
auszuspucken da mein Videorecorder trotz fortschritlicher Technik noch
immer keine eigene Telefonnummer besitzt ;-)
Also, je langsamer sich ein Medium zur Aufzeichnug, egal ob nun Daten, Autio oder sonstwas, bewegt desto besser muss das Material sein und um so schlechter wird die Qualität. Denk mal an Tonband(machinen): Je schneller sich das Band bewegt um so besser wird's mit der Aufzeichnung. Nicht um sonst drehen sich die Dinger im Tonstudio (wenn sie denn noch verwendet werden....) so schnell. Ok, nicht jeder sitzt im Tonstudio und kennt das, aber vielleicht noch aus der Zeit der schwarzen Tonscheiben mit der Rille drauf: Die Kleinen klangen doch auch immer besser als die Großen...
Wenn also überhaupt dann höchstens mit einem Videorecorder an dem man die Bandgeschwindigkeit vielleicht sogar noch nach oben regelt, Wodurch das Ganze dann noch unbrauchbarer wird, was sind schon 3-4 Stunden in 56k. ;)) "Dett jeht och uff 4 Disketten" oder so...
Grüße
Martin
...was mein HIFI Stereo VHS selbst bei Longplaybetrieb Analog am Chinchausgang wieder rausgibt hört sich für meine Ohren sauberer an als alles was eine Analoge Bandmaschiene selbst bei 38cm Sec. nebst HIGH COM jemals rausgegeben hat, natürlich läßt sich das relativieren ist klar, aber wenn ein bedenkt das etwaige Negative Testergebnisse da auf rein Analoger Ton Technik Basierten wär es vieleicht an der Zeit die ganze Sache siehe Oben auf halbdigitaler Basis nochmal neu zu bewerten...bloß mal als Idee in den Raum gestelt...
... da im Videorecorder die HiFi Spur auch durch den rotierenden Kopf aufgezeichnet wird, während die Normalspur nur von einem "normalen" Kopf (wie im herkömmlichen Cassettenrecorder/Tonband) aufgezeichnet wird. Durch die Rotation wird die Bandgeschwindigkeit bei der HiFi Aufzeichnung dramatisch erhöht, es können also wesentlich mehr Daten pro Sekunde aufgezeichnet werden, sodass selbst beste Bandmaschinen da nicht mithalten können. Wir haben unseren ersten HiFi-Video Recorder auch zur Aufzeichnung von Musik benutzt, und die Ergebnisse sind vom Frequenzgang und von der Dynamik her besser als CD Qualität.
Das Problem war nur die ewige Spulerei, Titel zu finden und dergleichen, aber die Technik ist Spitze.
Dies gilt allerdings immernoch nur für Filme und Musik.
Für Daten halte ich dieses Medium immer noch für ungeeignet.
Wenn ich mich recht erinnere, hieß das Teil für VHS-backups "Backer". Die Tests waren damals eher negativ.
Datensicherung auf Festplatten ist mittlerweile allgemein üblich - bei Heise zum Beispiel.... Auf DVD sichern, bei der Qualität? Niemals. Denn daß DVD ein ausgereiftes Medium seien, kann nun wirklich niemand behaupten - leider auch nach der langen Zeit nicht.
HP.
