Ich habe da hier: http://www.radix-de.de/ etwas revolutionäres entdeckt. Sollte das die Systemwiederherstellung, alle Image- Programme und die Ontrack- Datenrettung, alle Sicherungskopien und so überflüssig machen?
"...selbst nach einer Formatierung der Festplatte..."
Glaube ich erst mal nicht. Das ist doch ganz bestimmt nur eine "nach außen" verlegte Systemwiederherstellung, oder?

Was ist Eure Meinung dazu?
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Das ist ein alter Hut, ist eine verbreitete Funktionalität von Watchdog-Karten. Nur der Preis ist wirklich was richtig Neues, da die Karten bisher eigentlich immer richtig teuer waren.
..na mal ganz ehrlich, also wer möchte eigentlich kein solches Ei des Columbus haben?
Vielleicht läutet jüki da auch wirklich gerade eine Revolution für die Datensicherung ein.
Wir werden ja bald sehen, was da so wirklich aus der Trickkiste gelassen wird.
mfG bollerman
Selbst 79 Euro kann man durch "Gehirneinschalten" ersetzen.
Mit Image-Tools beispielsweise kann man dem Snapshot auch komprimieren und im seltenen Bedarfsfall unproblematisch wiederherstellen und das nicht nur bei einem einzigen Computer.
Versteckte Partitionen oder auswechselbare Datenträger nutzen.
Siehe auch
http://www.nickles.de/thread_cache/537710187.html
Die Revolution der Revolution.
Gruß
Teletom
Ich frage mich da nur, wie so eine Karte einen PC wiederherstellt, wenn die Festplatte den Geist aufgegeben hat? Was ist mit defekten Raid-Arrays, die vom Controller initialisiert werden?
Tja, Fragen über Fragen... Aber wenn man nur mal so die HD formatiert statt die Diskette, könnte das durchaus helfen...
Mit Datensicherung hat das aber eher wenig zu tun. Als zusätzliche Maßnahme kann es aber für manche Bereiche durchaus hilfreich sein.
Das sieht mir nach so einer Safty Card aus. Solche Karten hatten wir im Laden in den PC´s, an denen die Kunden im Internet surfen konnten. Diese Karten verhindern, dass man als normaler User irgendwas ändern kann, d.h. ändern kann man schon, aber nur bis zum nächsten Neustart und man benutzt eine virtuelle Platte, auf die der Inhalt der realen Platte gespiegelt wird. Alles, was auf dieser virtuellen Platte gespeichert wurde, ist beim nächsten Neustart wieder weg. Für den User sieht alles ganz normal aus. Der kann tatsächlich format c: machen oder sogar fdisk, da passiert nix. Beim nächsten Neustart ist alles wieder, wie es war. Nur als Admin (passwortgeschützt) kann man tatsächlich auf die echte Platte zugreifen, um z.B. neue Software zu installieren. Für PC´s, wo viele Leute dran rumspielen oder zum Testen von Software sicher OK, aber für den normalen privaten Gebrauch.... na ja
Hallo schnaffke!
Kunden sind merkwürdige Menschen, siehe hier:
http://www.honig-bienchen.de/patrick/menschen.pdf
zum Glück haben wir in dem Laden, wo ich gearbeitet habe, keine Spiele verkauft...
Chef hatte keinen Bock auf "das läuft bei mir aber nicht" Diskussionen (und alle anderen auch nicht), und unter den Kollegen war auch kein Spiele Freak. Dafür gibts in unserer kleinen Stadt einen Laden, der nur Spiele verkauft, und so ergänzt sich das ganz gut. Die Spieler haben wir dahin geschickt, dafür haben die die Leute, die Hardware wollten, zu uns geschickt.
Oh Mann, ich rede immer noch von "wir" und "uns". Ich hab wohl immer noch nicht geschnallt, dass ich da nicht mehr mitmische...
denk bitte weiter Positiv..
;~))
Mach ich!
Grüß deinen Papagei von mir.
grinse freu, der kleine graue güßt zurück :-)
;~))
...schließe ich mich der Aufmunterung von Gurus weiter unten im Thread an.
CU
Olaf
...ist das nun so eine Safty-Card?
Wenn ja, hat das mit Datensicherung eher wenig zu tun, sondern mit dem Schützen des PC´s vor unerlaubten Zugriffen, z.B. in Internet-Cafes, bei Ausstellungsstücken in Verkaufsräumen u.s.w., wo sichergestellt sein muß, dass die Kiste nach einem Neustart wieder läuft.
Vor einem Crash der Platte schützt das allerdings nicht. Aber das wissen ja alle.
Also was ist das jetzt mit dieser Karte, die Jürgen gefunden hat?
Ist das vielleicht doch eine Revolution? Der etwas sehr blumige Werbetext macht mich doch eher stutzig...
Heißt die Karte wirklich "Safty" - nicht "Safety"? Wie auch immer, man findet einige mehr oder weniger detaillierte Beschreibungen im Netz, wie die Radix-Karten funktionieren. Leider immer nur Werbetexte von Firmen, die das Teil verkaufen wollen :-/
Hier mal ein Beispiel - es handelt sich zwar um die teurere MLP-Version, aber das Prinzip scheint das gleiche zu sein.
Schon in dem von Jüki verlinkten Bild wird das Produkt mit Norton Ghost verglichen, das sagt schon fast alles. So viel teurer als eine Ghostlizenz ist es auch wieder nicht. Wahrscheinlich ideal für Leute, die sehr wenig Zeit haben und nach einem "Totalschaden" ihres Systems nicht erst lange mit Images herumhantieren, sondern wie auf Knopfdruck das ganze System wieder hergestellt haben wollen.
Was mich äußerst stutzig macht, ist das Versprechen, man könne durch ein "weltweit einmaliges, patentiertes" Verfahren eine beliebig große Festplatte - z.B. mit 80 GB - auf 500 MB komprimieren. Was passiert denn, wenn die ersten Terabyte-Platten Marktreife erlangen? Passt dann immer noch alles auf 500 MB? Des weiteren frage ich mich, ob alle der insgesamt 32 "Snapshots" das können, d.h. ob wirklich jeder einzelne von ihnen 500 MB zur Verfügung hat.
Das alles erscheint mir merkwürdig... wenn diese Karte hält, was sie verspricht, handelt es sich um eine in der Tat revolutionäre Neuerung, die für manche Leute sicherlich ihr Geld wert ist. Noch aber vermute ich eher den sprichwörtlichen "Haken" bei der Sache.
CU
Olaf
Ich denke, es heißt Safety-Card, war wohl ein Tippfehler von mir. Ich hab mir deinen Link mal angeschaut, aber der scheint mir nicht seriös, die Werbung erinnert mich an die unzähligen Angebote im Fernsehen, wo irgendwelche Produkte vermarktet werden, die angeblich Unglaubliches vollbringen. Dieses "weltweit einmaliges, patentiertes" Verfahren ist ja schon ein Indikator für dubiose Geschäftspraktiken (wird häufig erwähnt, auch in anderen Bereichen). 80GB kann man einfach nicht auf 500MB komprimieren, da spielt auch noch ein bißchen Physik/IT-Kenntnis mit.
Also ich halte das Ganze jedenfalls für unseriös.
Naja, selbst wenn man es könnte - irgendwann ist immer das 1. Mal - man kann einfach nicht so tun, als wäre die Größe der ursprünglichen Festplatte eher nebensächlich. Angesichts der rapide fortschreitenden Festplattengrößen finde ich das schon ein "bisschen happig".
Die einzige Erklärung für den konstant geringen, auf 500 MB begrenzten Speicherbedarf wäre, dass sich die Sicherung nicht auf den kompletten Datenträger, sondern nur auf einen kleinen, systemrelevanten Teil bezieht, der logischerweise mit zunehmender Größe der Platte nicht mitwächst. So in der Art wie die Systemwiederherstellungspunkte bei Windows. Die Formulierungen verheißen aber etwas anderes, insbesondere der Vergleich mit Norton Ghost - wenn, dann ist es arg irreführende Werbung.
Wie gesagt, bessere Links zum Thema (z.B. zu Heise, tomshardware, TecChannel etc.) hab ich nicht gefunden. Nur so "Marktschreierseiten". Das spricht auch schon für sich.
CU
Olaf
...etwa so hatte ichs mir vorgestellt. Sicher keine schlechte Erfindung, aber keinesfalls eine Alternative zu Norton Ghost & Co. Zitat Chip: Formatiert der Anwender z.B. eine Partition, meldet der Protector die Löschung, ohne jedoch die Daten zu entfernen. - gut, was aber wenn nach dem Formatieren völlig andere Daten auf die Partition geschrieben worden sind? Um das ursprüngliche Datenmaterial wiederherzustellen brauchte man doch ein Image. Insofern ist die Werbung, insbesondere der Vergleich mit Norton Ghost, irreführend.
CU
Olaf
Dein Satz, Olaf
>>So in der Art wie die Systemwiederherstellungspunkte bei Windows. dürfte am ehesten der Wahrhiet entsprechen - das hatte ich wohl schon im Startposting vermutet:
>>Das ist doch ganz bestimmt nur eine "nach außen" verlegte Systemwiederherstellung
