Lest Euch mal folgendes Urteil durch; bei dem ein Kläger eine Spammail aus seiner Sicht bekam.
http://www.ra-kotz.de/werbemails1.htm
Tststs.
(Ich bin für den Kläger!).
Grinsegruss.
Tschau.
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Ich weiß; daß dies Urteil von 1999 ist.
Und folgendes finde ich auch recht gut/interessant.
http://www.raewb.de/news_internet.htm
Tschau.
Stympt, Gerichte treffen leider recht oft nur allzu weltfremde und nicht nochvollziehbare urteile. WaUrteile... :-(
Insbesondere kann ich diesen Pasus der begründung:
Dabei gerät außer Acht, daß in den entschiedenen Fällen der Briefkastenwerbung, der Telefon-Werbung, der Telefax-Werbung und der Telex-Werbung, stets ein gesetzlich geschütztes Recht betroffen war, sei es das Persönlichkeitsrecht, die Privatsphäre, das Eigentum, der eingerichtete und ausgeübte Gewerbetrieb, oder jedenfalls ein wettbewerbsrechtlicher Abwehranspruch nach dem UWG bestand. Vorliegend fehlt es hieran.
Nicht nachvollziehen. Warum Telex-, Telefax- und Telefonwerbung "geschütztes Recht" verletzen, Mailwerbung aber nicht, hat das Gericht nicht mal ansatzweise Begründet. :-(
Volker
Hi Volker,
für mich klingt das so, als wenn der Gesetzgeber das Medium eMail damals schlicht und einfach noch nicht auf der Rechnung hatte, geschweige denn im UWG berücksichtigt. Heute würde ein Gerichtsurteil vermutlich weniger verständnisvoll mit Spam umgehen.
Hinzu kommt, dass ein Telefon zumeist im Wohn- oder Arbeitszimmer des "Betroffenen" steht und sich dort durch lästiges Klingeln bemerkbar macht - beim Fax kommt noch der Materialverbrauch (Papier, Toner) hinzu. Eine eMail-Adresse hingegen ist nur ein virtuelles, physisch nicht greifbares Postfach auf einem Server irgendwo auf der Welt darstellt.
Um es gleich zu sagen: Für mich ist das keineswegs ein Riesenunterschied, für mich ist auch mein eMail-"Post"fach ein Stück Privatsphäre. Aber wie gesagt: 1999... heute ist man (hoffentlich) ein Stück weiter im Denken.
CU
Olaf
Hallo.
Stimmt schon; aber es benötigt bei vielen Mails privatmäßig ja doch Zeit meines Lebens. Klar; lesen muß ich es nicht; aber schon alleine bei vielen Mails kostet selbst die Zeit dafür aufzuwenden meine Zeit die sinnvoller verwendungsmäßig ist !!
Jobmäßig kostet sowas ja Arbeitszeit.
Nundann; heute sind sie ja weiter.
Tschau.
Stimmt :-)
@TAsitO
Noch etwas kommt hinzu - hab ich vor 6 Jahren in meiner spamreichen Zeit bei AOL so erlebt: Wenn man mal eine Woche weg ist (oder gar zwei!) und sich in dieser Zeit einige Dutzend Nonsense-Mails ("Stellen Sie Ihre ramponierte Kreditwürdigkeit wieder her") angesammelt haben, dann kann es schon mal passieren - wenn man nicht ganz doll aufpasst - dass man auch mal eine ernsthafte Mail mit wegclickt.
Im privaten Bereich ist sowas einfach nur ärgerlich - für Firmen kann es noch ernstere Folgen haben.
CU
Olaf
Hallo.
Netter Beitrag *s*.
Ja; auch daß müssen einfach Gerichte betrachten.
Ich hoffe sehr; in der heutigen Zeit wird all daß im Privat- wie Arbeitsbereich beachtet !!
Wünsche frohe gute Gerichte !
Nein; nicht daß zum Essen (obwohl daß auch gewünscht wird).
Grinsegruss.
Tschau.
Hi Olaf,
ersetze "der gesetzgeber" durch "die Rcihter" oder "die Gerichte", dann passt es. ;-)
