In den Newslettern von Domain-Recht.de fand ich folgenden interessanten Artikel:
DOMAIN-RECHT
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Rechtsstreite um Staedte- oder Stadtteil-Domains sind mittlerweile ein alter Hut. Eine neue Variante taucht nun in der bayrischen Landeshauptstadt Muenchen auf: mit stachus.de steht erstmals die Bezeichnung eines einzelnen Platzes im Streit.
Im Clinch liegen dabei die Stadtverwaltung und die Gruenen-Politikerin Angela Horbach-Wilson, die die Adresse des auch unter dem Namen Karlsplatz bekannten ehemals verkehrsreichsten Platzes Europas bereits seit sieben Jahren ihr Eigen nennt. Ueberraschend erhielt sie nun einen Brief der Kommunalverwaltung, in dem sie zur Freigabe aufgefordert wurde; andernfalls wuerden ihr Gerichtskosten von mehreren tausend Euro drohen. Diesmal ging die Drohung jedoch voellig ins Leere: Horbach-Wilson sitzt im Aufsichtsrat der DENIC e.G. und sieht keinerlei Grund, klein beizugeben. Sie habe die Domain aus der Konkursmasse eines Kunden uebernommen. Seither ist die Domain ungenutzt.
Horbach-Wilson sieht sich nicht nur juristisch auf der sicheren Seite. Besonders empoert war sie ueber die aggressive Vorgehensweise der Stadt, wo ihrer Ansicht nach auch alles in einem Telefonat haette geklaert werden koennen. Mangels Eigeninteresses hat sie aber bereits angekuendigt, die Domain unter zwei Bedingungen frei zu geben: der Begriff Stachus muesse an Stelle der jetzigen Bezeichnung Karlsplatz zum offiziellen Namen werden; zudem duerfe die Adresse nur fuer rein informative und nicht-kommerzielle Zwecke genutzt werden. Das Kommunalreferat ist noch unschluessig; man gab jedoch an, dass man in Kenntnis aller Umstaende anders haette reagieren sollen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Stadt bereits die WHOIS-Abfrage der DENIC gefunden hat...
Also, in Zukunft zuerst mal prüfen, ob nicht irgend eine dämliche Gasse oder Platz in Deutschland solch einen Namen hat. Und bitte keinen Ort dabei vergessen!
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was wohl so viel heissen soll wie:
wenn wir gewusst hätten, daß wir es nicht mit otto normalsterblichen zu tun haben, dann hätten wir uns nicht getraut mit drohungen um uns zu werfen, bei einer politikerin und insiderin würden wir sowas natürlich nicht tun...
btw: ob becker wohl in den knast muß?
co>>>Becker:
Boris Becker bleibt ein freier Mann: Im Strafprozess um Steuerhinterziehung in Millionenhöhe verurteilte ihn das Landgericht München zu zwei Jahren Freiheitsstrafe auf Bewährung. Der 34-Jährige ist damit vorbestraft. Gleichzeitig muss der Ex-Tennis-Star eine Geldstrafe von 300.000 Euro zahlen sowie 250.000 Euro an gemeinnützige Einrichtungen. (n-tv.de)
Erinnert Ihr Euch noch an den Rechtsstreit der Familie Suhl aus Lübeck mit der Stadt Suhl in Thüringen?
Die Familie war bei der Domain-Reservierung schneller gewesen => click here.
Schade, die Presse-Mitteilungen auf der Homepage reichen nur bis August 2001. Mich hätte mal interessiert wie's genau ausgegangen ist - ich meine, Herr Suhl hat recht bekommen. Oder der Streit dauert noch an - immerhin, er hat die Domain noch...
