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RAM

chris / 3 Antworten / Baumansicht Nickles

Mal eine ganz allgemeine Frage: in meinem PIII Rechner befinden sich 128 mB Arbeitsspeicher, PC 100 SD RAM. Ich habe hier noch einen PC 100 64 mB Speicherbaustein herumliegen. Ist es grundsätzlich immer besser mehr Arbeitsspeicher zu haben, oder sollte man auf bestimmte Werte achten? Ich habe mal irgendwann gelesen man sollte von 64 auf 128, von 128 auf 256 usw. aufrüsten sonst kann es Performanceeinbrüche geben. In meinem Fall wären es ja 192 mB, und mein BX Chipsatz kann bis über 700 mB cachen. Was sind Eure Erfahrungen? Sollte ich den extra RAM einbauen? Vielen Dank für Eure Antworten! (Chris)

Antwort:
probier es doch einfach aus!
(Ras)

Antwort:
Hi Chris,
grundsätzlich gilt: Je mehr Speicher, desto besser!
Nun ist jedoch die Frage von Dir zu beantworten, WAS Du mit Deinem Rechner anstellst. "Normale" Anwendungen, wie Office-Programme und PC-Spiele sind mit 128 MB (Megabyte: MB, nicht Millibyte: mB) sicher gut und ausreichend bedient, ohne daß eine nennenswerte Auslagerungsdatei entsteht. Lediglich spezielle Anwendungen im Multimedia-Bereich (Audio-Mastering, Grafik-/Photobearbeitung, Videobearbeitung...) laufen für den Anwender schneller, wenn der PC mit mehr Speicher ausgestattet ist.
Was Deine Frage angeht, kannst Du normalerweise bedenkenlos (Ausnahme sind seltene hardwaremäßige Inkompatibilitäten, die verhindern, daß 2 Typen Speicherbausteine auf einem Board gemeinsam laufen) Deinen 64 MB-Modul stecken. Dabei muß auch nicht eine Verdoppelung des Speichervolumens erzielt werden, weshalb die "neuen" 196 MB durchaus O.K. sind.
Das tatsächlich erzielbare Ergebnis ist von Deiner individuellen Maschine und der Software abhängig. Deshalb solltest Du es schlicht ausprobieren und den Erfolg oder sein Gegenteil vorher und nachher per Benchmark-Tool erfassen und dokumentieren.
Wenn Du Dich in der Tat im Bereich der Fotobearbeitung betätigst, könntest Du z.B. -praxisnah- die Modifikation eines hochaufgelösten Fotoscans mit hoher Farbtiefe heranziehen, indem Du einen bestimmten rechenaufwendigen Effekt (z.B. Entfernen von Moiré) ausführst und die dafür benötigte Zeit stoppst. Den gleichen Effekt läßt Du nach der Speicheraufrüstung am selben Foto nochmalig ausführen (Du hast vorher natürlich die Veränderung NICHT abgespeichert) und vergleichst anschließend beide Zeiten miteinander. Du solltest bei dem Vergleich darauf achten, daß er auch tatsächlich unter gleichen Bedingungen stattfindet (gestartete Programme / geöffnete Fenster etc.)
Die Tatsache, daß Dein Board aufgrund des Chipsatzes 700 MB cachen kann, heißt noch nicht, daß es dies bei beliebigem Speicherausbau auch mit gleichbleibender Geschwindigkeit tut. Da ist testen angesagt...
Viel Spaß dabei und immer schön sauber bleiben
meint
Mr. Propper
(Mr. Propper)

Antwort:
Danke für Eure Antworten! Und ach ja, MB, nicht mB :-)))))) ! Ich werde es auf jeden Fall testen!
(Chris)

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RAS chris

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Hi Chris,
grundsätzlich gilt: Je mehr Speicher, desto besser!
Nun ist jedoch die Frage von Dir zu beantworten, WAS Du mit Deinem Rechner anstellst. "Normale" Anwendungen, wie Office-Programme und PC-Spiele sind mit 128 MB (Megabyte: MB, nicht Millibyte: mB) sicher gut und ausreichend bedient, ohne daß eine nennenswerte Auslagerungsdatei entsteht. Lediglich spezielle Anwendungen im Multimedia-Bereich (Audio-Mastering, Grafik-/Photobearbeitung, Videobearbeitung...) laufen für den Anwender schneller, wenn der PC mit mehr Speicher ausgestattet ist.
Was Deine Frage angeht, kannst Du normalerweise bedenkenlos (Ausnahme sind seltene hardwaremäßige Inkompatibilitäten, die verhindern, daß 2 Typen Speicherbausteine auf einem Board gemeinsam laufen) Deinen 64 MB-Modul stecken. Dabei muß auch nicht eine Verdoppelung des Speichervolumens erzielt werden, weshalb die "neuen" 196 MB durchaus O.K. sind.
Das tatsächlich erzielbare Ergebnis ist von Deiner individuellen Maschine und der Software abhängig. Deshalb solltest Du es schlicht ausprobieren und den Erfolg oder sein Gegenteil vorher und nachher per Benchmark-Tool erfassen und dokumentieren.
Wenn Du Dich in der Tat im Bereich der Fotobearbeitung betätigst, könntest Du z.B. -praxisnah- die Modifikation eines hochaufgelösten Fotoscans mit hoher Farbtiefe heranziehen, indem Du einen bestimmten rechenaufwendigen Effekt (z.B. Entfernen von Moiré) ausführst und die dafür benötigte Zeit stoppst. Den gleichen Effekt läßt Du nach der Speicheraufrüstung am selben Foto nochmalig ausführen (Du hast vorher natürlich die Veränderung NICHT abgespeichert) und vergleichst anschließend beide Zeiten miteinander. Du solltest bei dem Vergleich darauf achten, daß er auch tatsächlich unter gleichen Bedingungen stattfindet (gestartete Programme / geöffnete Fenster etc.)
Die Tatsache, daß Dein Board aufgrund des Chipsatzes 700 MB cachen kann, heißt noch nicht, daß es dies bei beliebigem Speicherausbau auch mit gleichbleibender Geschwindigkeit tut. Da ist testen angesagt...
Viel Spaß dabei und immer schön sauber bleiben
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Mr. Propper
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