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Zweifelhafter EM-Titel: Deutschland ganz vorn beim Verpackungsmüll

Olaf19 / 19 Antworten / Baumansicht Nickles

Allein im Jahr 2013 hat jeder Bundesbürger im statistischen Durchschnitt 213 kg Verpackungsmüll zu entsorgen gehabt. Hauptverursacher sind: Unterwegs essen und Kaffee trinken, kürzere Produktzyklen und vor allem der boomende Online-Versandhandel. Es ist daher zu erwarten, dass die Zahl für die Jahre 2014 und -15 noch höher liegt.

Im europaweiten Vergleich liegen wir mit diesem Herumgeaase jedenfalls ganz weit vorn. Hinzu kommt noch der Kraftstoffverbrauch für die ständige Herumfahrerei der Paketdienste. Es wäre deutlich sparsamer, wenn nicht jeder Endkunde einzeln beliefert würde, sondern stattdessen ganze Warenpartien gezielt an Einzelhandelsgeschäfte geschickt würden. Aber die Zeiten sind nun einmal vorbei, als man noch vorwiegend in Läden eingekauft hat.

Quelle: www.manager-magazin.de

Olaf19 meint: 600 g Verpackungsmüll pro Nase täglich? Das ist eindeutig zu viel.

Ich bewahre Originalkartons von Geräten immer auf, weil das für den Wiederverkauf sehr praktisch ist. Versand- bzw. Umverpackungen werfe ich ebenfalls nicht weg, weil ich die noch gut gebrauchen kann, wenn ich etwas über ebay verkaufe.

Nun bin ich bei ebay aber seit einiger Zeit kaum noch aktiv – und seitdem stapeln sich bei mir Verpackungen, für die ich vorläufig keine Verwendung habe, die zum Wegschmeißen aber zu schade sind.

Es ist ein echtes Dilemma. Ich weiß dafür spontan auch keine Patentlösung, außer, doch wieder mehr den local dealer zu supporten...

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Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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gelöscht_265507 Olaf19

„Zweifelhafter EM-Titel: Deutschland ganz vorn beim Verpackungsmüll“

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Mach doch mal ein warmes Feuerchen.

Ist derzeit ideal.

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Max Payne Olaf19

„Zweifelhafter EM-Titel: Deutschland ganz vorn beim Verpackungsmüll“

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Hinzu kommt noch der Kraftstoffverbrauch für die ständige Herumfahrerei der Paketdienste. Es wäre deutlich sparsamer, wenn nicht jeder Endkunde einzeln beliefert würde, sondern stattdessen ganze Warenpartien gezielt an Einzelhandelsgeschäfte geschickt würden.

Ob das mit der Sparsamkeit dann auch noch stimmt, wenn die Kunden mit dem Auto die verschiedenen Geschäfte abklappern (müssen)?

Es wohnen ja bei weitem nicht alle in der Großstadt, wo alle möglichen Fachgeschäfte in fußläufiger Entfernung zu erreichen sind.

The trouble with computers is that they do what you told them – not necessarily what you wanted them to do.
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Olaf19 Max Payne

„Ob das mit der Sparsamkeit dann auch noch stimmt, wenn die Kunden ...“

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Es wohnen ja bei weitem nicht alle in der Großstadt, wo alle möglichen Fachgeschäfte in fußläufiger Entfernung zu erreichen sind.

Alle sicherlich nicht, auch wenn Landflucht sei dank immer mehr Menschen in der Stadt leben.

Wer auf dem Lande wohnt und für spezielle Einkäufe mit dem Auto in die City der nächst gelegenen Großstadt fährt, hat dort wieder alle Geschäfte "en bloc".

Davon ab, Großstädter inkl. Millionenstädter kaufen heutzutage fast genau so viel im Versandhandel wie die "Landbevölkerung". Und wenigstens bei den Großstädtern wäre diese Paket-einzeln-Ausfahrerei einzusparen.

CU, Olaf

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Alekom Max Payne

„Ob das mit der Sparsamkeit dann auch noch stimmt, wenn die Kunden ...“

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nun selbst in wien ist nicht jeder gierig darauf, große sachen per öffis heimzubringen!

Alles hat seinen Sinn, auch das scheinbar Sinnlose, denn es gibt nichts ohne Sinn.
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fatzvogel27 Olaf19

„Zweifelhafter EM-Titel: Deutschland ganz vorn beim Verpackungsmüll“

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Ich frage mich immer wieder, was da der 'Bundesbürger' wohl damit zu tun haben kann? Verpackt der die Dinge, oder werden die ihm schon von Haus aus eingemüllt unter die Nase gerieben? Hier wären einige Dinge per Gesetz ganz einfach in den Griff zu bekommen.

Die Verpackung darf NIEMALS teurer sein, als der Inhalt.

Diese Verpackung darf auch NIEMALS irreführend größer sein als der Inhalt.

Weg vom Plastik (haha) und hin zum Hanf-Papier. (Um Gottes Willen: Hanf-Papier? Das kann man möglicher Weise vielleicht sogar mißbrauchen?) Papier kann man auch schön bedrucken, wenn man will.

Als Konsument kann man da schon ein wenig mithelfen: Keine Plastiktaschen mehr zu akzeptieren, ist ohnehin die einzige 'Waffe', die wir gegen den Verpackungswahnsinn haben.

Im Endeffekt KANN in dieser Richtung nichts passieren, da die Oberkapitalisten sofort mit der Arbeitsplatzkeule drohen würden.

Leider.

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Olaf19 fatzvogel27

„Ich frage mich immer wieder, was da der Bundesbürger wohl damit ...“

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Moin Fatzvogel,

Ich frage mich immer wieder, was da der 'Bundesbürger' wohl damit zu tun haben kann? Verpackt der die Dinge, oder werden die ihm schon von Haus aus eingemüllt unter die Nase gerieben? Hier wären einige Dinge per Gesetz ganz einfach in den Griff zu bekommen.

Der Bundesbürger hat 100% damit zu tun! Wenn der eine CD bei Saturn kauft, dann bekommt er nur die CD – kauft er im Versandhandel, bekommt er einen "Haufen" Pappe dazu (übertrieben gesagt). Wie willst du das gesetzlich regeln?

Verbieten kann man den Versandhandel nicht, da käme allenfalls eine "Versandsteuer" in Betracht, um den Versandhandel unattraktiver zu machen gegenüber dem Kauf im Laden. Das wird aber kein Mensch wollen, fürchte ich.

Keine Plastiktaschen mehr zu akzeptieren, ist ohnehin die einzige 'Waffe', die wir gegen den Verpackungswahnsinn haben.

Das könnte der oben zitierte Saturn-Käufer so machen. Das Problem der Verpackungsmassen ist aber der Online-Handel.

Was die Arbeitsplatzkeule angeht: da könntest du recht haben, sofern die Verpackungsmaterial-Herstellungsindustrie eine ausreichend starke Lobby hätte.

CU, Olaf

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De_prodigo_Filio Olaf19

„Zweifelhafter EM-Titel: Deutschland ganz vorn beim Verpackungsmüll“

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Hallo

Die ganze Aufregung über die Verpackung ist doch nicht nötig, es handelt sich doch nur um neue Arbeitsplätze, die von der Allgemeinheit/Bevölkerung getragen werden. In der Verpackungsindustrie oder der Entsorgung wird man sich über diese zusätzlichen Stellen sicher freuen, nur die "Grünen" lassen da die Mundwinkel hängen.

Selber habe ich pro Jahr etwa 5 gelbe Säcke zu entsorgen, da in den meisten Paketen Styropor oder Luftpolsterfolien verwendet werden, da komme ich aber nur auf ca. 5 Kilo pro Jahr. Da ich aber in der günstigen Lage bin, Papier meinem Kaminofen zu zuführen und nur wirklich gute Kartons aufbewahre, ist auch das Problem mit dem Altpapier schon auf angenehme Weise gelöst.

Und zu guter letzt, mit ein wenig Gleichgültigkeit und der nötigen Ruhe werden wir auch dieses Problem in den Griff bekommen oder im Müll ersticken :-)

Einen verpackungsfreien Tag noch...

Du bist einsam, Fuehlst dich verlassen: Mach einen Schie?kurs, triff mal wieder alte Freunde.
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Anonym60 Olaf19

„Zweifelhafter EM-Titel: Deutschland ganz vorn beim Verpackungsmüll“

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Die Verpackungen sind auch völlig übertrieben. Ich habe mir vor ein paar Wochen bei elv eine mini Handkreissäge und Sägeblätter für meine Stichsäge bestellt.

Jetzt wird es bescheuert. Die mini Handkreissäge wurde in einem großen Karton geliefert. Die Sägeblätter für die Stichsäge in einem kleinen Karton. Beide Kartons waren getrennt. Dabei hätte die einfach die Sägeblätter für die Stichsäge einfach in dem großen Karton beilegen können.

Deutschland importiert selber Müll aus anderen Länder, weil die Müllverbrennungsanlagen nie ausgelastet sind. Wir haben einfach zuviele davon. 

Vor zwei Jahren wurden bei mir die Müllgebühren erhöht. Einzelpersonen und Haushalte nur mit zwei Leuten zahlen seitdem mehr.

Wir selber stellen unsere Restmülltonne nur maximal sieben mal im Jahr vor die Tür. Pro Monat stellen wir zwei gelbe Säcke raus.

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Olaf19 Anonym60

„Die Verpackungen sind auch völlig übertrieben. Ich habe mir vor ...“

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Die mini Handkreissäge wurde in einem großen Karton geliefert. Die Sägeblätter für die Stichsäge in einem kleinen Karton. Beide Kartons waren getrennt. Dabei hätte die einfach die Sägeblätter für die Stichsäge einfach in dem großen Karton beilegen können.

Wahrscheinlich wäre das zu viel Arbeitsaufwand: z.B. liegen da Kartons mit Artikelnr. 123456 (Stichsäge) im gleichen Regal wie 123456A (6er Pack Sägeblätter), so dass sich ein Kommissionierer bei deiner Bestellung nur beiden Kartons greifen muss. Würden dagegen die Sägeblätter lose ausliegen, müssten die für jede Bestellung einzeln zusammengesucht werden.

Trotzdem ist das ein gutes Beispiel für Verschwendung!

Nebenbei, auch der Einzelhandel ist nicht frei davon. Ich verstehe z.B. nicht, dass manche Leute sich für jeden Kauf in jedem Laden eine Tüte geben lassen. Man kann doch einen Rucksack zum Einkaufen mitnehmen o.ä.

Wir selber stellen unsere Restmülltonne nur maximal sieben mal im Jahr vor die Tür. Pro Monat stellen wir zwei gelbe Säcke raus.

Da seid ihr aber echt sparsam. Ich wohne in einem Mietshaus mit 8 Partien, da sind die Tonnen jede Woche voll.

Nur interessehalber, da ich überhaupt keine Erfahrung damit habe und das wohl auch von Bundesland zu Bundesland verschieden ist: Auch wenn ihr nur 7x die Restmülltonne rausstellt, bezahlen tut ihr doch wahrscheinlich das Gleiche wie alle anderen? – wäre zwar ungerecht, aber da noch zu differenzieren würde ja einen Verwaltungsaufwand für die Müllwerker bedeuten.

CU, Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Anonym60 Olaf19

„Wahrscheinlich wäre das zu viel Arbeitsaufwand: z.B. liegen da ...“

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Bei uns in der Stadt sind 30 Liter pro Person. Ein Einpersonen Haushalt bekommt aber eine 60 Liter Tonne, weil es keine 30iger gibt. Wir haben eine 90 Liter Tonne (drei Personen).

Leerung

Einzelpersonenhaushalt = 13 Leerungen

Mehr als zwei Personenhaushalt = 20 Leerungen

Alle Leerungen darüber kosten zusätzlich Geld.

Meine Mülltonne steht bei mir aber im Keller. Wenn diese draußen stehen würde, dann würden die Nachbarn diese einfach so auch nutzen. Ich habe schon mehrmals gesehen wie ein Nachbar seinen Müll aus seiner Restmülltonne nahm und in Nachbars Tonne packte.

Wir müssen aber trotzdem 20 Leerungen bezahlen. Die 20 Leerungen sind in der Gebühr enthalten. Wir haben auch schon einmal nur 3 x im Jahr die Tonne raus gestellt.

Papier kann man so raus stellen. Glas kommt in den Container.

Es würde keinen Verwaltungsaufwand geben. Alle Mülltonnen haben einen RFID Chip und dies seit Jahren. Die Berechnung könnte eine Software machen. Es geht nur um die Abzocke. Ich glaube wir bezahlen knapp 200 Euro pro Jahr. Bei 20 Leerungen vielleicht angemessen, aber bei 3 bis 7 völlig überteuert.

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Olaf19 Anonym60

„Bei uns in der Stadt sind 30 Liter pro Person. Ein Einpersonen ...“

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Meine Mülltonne steht bei mir aber im Keller. Wenn diese draußen stehen würde, dann würden die Nachbarn diese einfach so auch nutzen.

Sofern es eine individuelle statt einer pauschalen Abrechnung gäbe, wäre das eine Sauerei. Quasi Diebstahl an euch.

Bei meinem Vater im Mietshaus wurde für den Kellerraum mit den Müllcontainern eine bis dahin nicht genutzte Außentür aufgeschlossen – seitdem sind permanent die Container voll, weil der benachbarte "Italiener" dort kostengünstig seinen Gewerbemüll ablädt.

Die Mieter, für die die zweite Zugangstür eigentlich eine Erleichterung sein sollte, liefern sich unmittelbar nach Müllabholung immer einen Wettlauf um den freien Platz im Container. Wer seinen Müll dort nicht kurz nach dem Auftauchen der Müllabfuhr ablädt, der muss 1 Woche warten. Und dann beim nächsten Mal pünklich sein.

(Etwas übertrieben, aber so ähnlich war es eine zeitlang.)

Alle Mülltonnen haben einen RFID Chip und dies seit Jahren. Die Berechnung könnte eine Software machen.

RFID ist eine sehr gute Idee für solche Zwecke. Dann müsste es auch klappen mit der individuellen Abrechnung. Aber was nützt die schönste Technik, wenn sie von den Verantwortlichen nicht gewollt wird. Da ist es natürlich bequemer und lukrativer, ein Maximalvolumen zu veranschlagen und in Rechnung zu stellen...

CU, Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Anonym60 Olaf19

„Wahrscheinlich wäre das zu viel Arbeitsaufwand: z.B. liegen da ...“

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Wahrscheinlich wäre das zu viel Arbeitsaufwand: z.B. liegen da Kartons mit Artikelnr. 123456 (Stichsäge) im gleichen Regal wie 123456A (6er Pack Sägeblätter), so dass sich ein Kommissionierer bei deiner Bestellung nur beiden Kartons greifen muss. Würden dagegen die Sägeblätter lose ausliegen, müssten die für jede Bestellung einzeln zusammengesucht werden.

Ich meine es anders. Die mini Handkreissäge war schon in einem Karton (Originalverpackung) und wurde nochmals in einen größeren Karton gepackt. Da hätten sogar zwei solcher Handkreissägen hinein gepasst. Die Blätter für die Stichsäge waren in einer Kunsstoffbox. Diese kleine Box hätte man so in den großen Karton packen können, aber die haben einfach einen zweiten Karton genommen der so groß war wie ein Schuhkarton.

Kunstoffbox Stichblätter

http://www.elv.de/mk-handel-10-tlg-stichsaegeblatt-set-fuer-holz-kunststoff-und-metall.html

Ich hatte zwei Sendungsnummern.

Andere Händler verschicken ihre Sachen einfach nur im Originalkarton und machen einfach von außen noch Kunststoffbänder drauf.

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Olaf19 Anonym60

„Ich meine es anders. Die mini Handkreissäge war schon in einem ...“

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Das ist ja Wahnsinn!! Ursprünglich hatte ich deine Schilderung richtig verstanden, nämlich genau so, wie du sie jetzt noch einmal erklärt hast. Dann dachte ich: nee, das kann nicht sein, das muss er anders gemeint haben... war also kein klassisches Missverständnis, sondern ein von mir hausgemachtes. Ich wollte es einfach nicht glauben, dass dein Händler derart herumgeaast hat.

Dass Teile einer Bestellung in zwei Sendungen nacheinander kommen, gibt es auch bei Amazon. Wenn man dort "Prime"-Kunde ist, bleibt dieses Versand-Geklecker sogar kostenfrei. Ich wähle aus verschiedenen Gründen ausschließlich die Option "alles in einer Sendung liefern", auch wenn dies das Risiko birgt, dass ein einzelner Artikel sich im Rückstand befindet und alle anderen mit aufhält. Aber das ist es mir wert.

CU, Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Hewal Olaf19

„Zweifelhafter EM-Titel: Deutschland ganz vorn beim Verpackungsmüll“

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Achja, das liebe Müll Thema. Ich muss mich regelmäßig auch darüber aufregen, wie verschwenderisch Lebensmittel verpackt sind. Man glaubt gar nicht, wieviele Gelbe Säcke man mit diesem Müll füllt. Vermutlich ist dies (zumindest teilweise) auch aus Hygienischen Gründen so nötig. 

Wenn ich mir unseren Haushalt (2 Erwachsene, ein Kleinkind) so ansehe, dann ist 80% des Mülls (Papier mal ausgenommen) Verpackungsmaterial von Lebensmittel. 

Zum Thema Versandhandel und Lokale Geschäfte: Ich persönlich bekenne mich dazu, fast auschließlich über den Versandhandel einzukaufen. Das liegt natürlich auch daran, dass es deutlich bequemer ist (keine Parkplatzsuche, man benötigt viel weniger Zeit,...). Andererseits wohnen wir ländlich. die nächste "richtigen" Städte (Augsburg, Ulm, Nürnberg, Stuttgart) liegen zwischen 80 und 120km von uns weg. 
In den kleinen Städten, die es um uns herum gibt, gibts halt kaum etwas. Gerade in Sachen Kleidung ist es ganz schwer. Für den nächsten H&M z.B. müssen wir 30km einfach fahren. New Yorker ist 80km entfernt. Natürlich gibts hier auch Kik Takko und Co, aber da ist die Qualität einfach nicht stimmig. 

Des weiteren bin ich etwas fester gebaut und brauche Hosen mit Bundweite 33 und Beinlänge 30. Da gehts schon damit los, dass es diese Maße bei uns in den Läden nicht gibt. Und bevor ich dann in 4 Läden gehe, 20km gefahren bin, mach ich das lieber Online.

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Olaf19 Hewal

„Achja, das liebe Müll Thema. Ich muss mich regelmäßig auch ...“

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Moin Hewal!

Ich muss mich regelmäßig auch darüber aufregen, wie verschwenderisch Lebensmittel verpackt sind. ... Vermutlich ist dies (zumindest teilweise) auch aus Hygienischen Gründen so nötig. 

Fertiggerichte sind häufig in Plastikfolie eingeschweißt und stecken dann noch einmal in einem Umkarton aus Pappe. Das z.B. muss wirklich nicht sein.

Nur, das gab es schon immer, das wäre nichts Neues. Der Artikel bezieht sich klar auf den deutlichen Anstieg bei der Müllproduktion, und die kann nur damit zusammenhängen, dass es zunehmend en vogue ist, im Versandhandel zu kaufen.

Ich frage mich gerade, wie das "früher" war, als die Leute weniger im Versand gekauft haben. Ländliche Gegenden, wo die nächste Großstadt 75+ km entfernt war, gab es da ja auch schon. Wurde da weniger Verpackungsmaterial verheizt, dafür aber mehr Sprit verbraucht? (Ich fürchte, der Spritverbrauch ist unverändert, vielleicht sogar noch höher...).

die nächste "richtigen" Städte (Augsburg, Ulm, Nürnberg, Stuttgart) liegen zwischen 80 und 120km von uns weg. 

Wäre evtl. Heidenheim noch eine Option? Da gibt es derzeit auch recht ordentlichen Fußball ;-) Mit knapp 50.000 Einwohnern wäre das die zweitgrößte Stadt in jenem Städteviereck, hinter Aalen mit 67.000, alle anderen kommen weit danach bzw. liegen am Rand dieses Gebiets.

CU, Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Hewal Olaf19

„Moin Hewal! Fertiggerichte sind häufig in Plastikfolie ...“

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Ja richtig, Aalen und Heidenheim. Ein Eck, in das wir eigentlich so nie wirklich kommen :) Aber in beiden Städten gibts auch ordentliche Geschäfte.

Ich frage mich gerade, wie das "früher" war

Früher hatten die Läden die Klamotten in meiner größe. Ich gehe davon aus, dass aus Gewinnoptimierung nur noch die absolut gängigen Sachen angeboten werden. 

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Olaf19 Hewal

„Ja richtig, Aalen und Heidenheim. Ein Eck, in das wir eigentlich ...“

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Früher hatten die Läden die Klamotten in meiner größe. Ich gehe davon aus, dass aus Gewinnoptimierung nur noch die absolut gängigen Sachen angeboten werden. 

Nach meinen Beobachtungen ist es eher so, dass Klamottenläden sämtliche Größen in absolut gleicher Stückzahl bevorraten, was regelmäßig dazu führt, dass beim Schlussverkauf fast nur noch Riesen und Zwerge bedient werden, die Otto-Normal-Größen – so wie meine – aber chronisch ausverkauft sind.

Jeder von uns beobachtet eben immer das, was ihn am meisten nervt ;-)

Ausschlaggebend ist, denke ich, was die Industrie produziert. Sind die so intelligent und bringen von besonders häufigen Größen mehr Exemplare auf den Markt, oder produzieren die von "mousy bis mighty" alles gleich? Danach müssten die von der Industrie geknebelten Läden sich dann leider richten.

Dass extreme Größen aus Gewinnoptimierungsgründen hingegen ganz verschwinden, nachdem sie jahrelang vorhanden waren, ist eine ziemliche Sauerei, finde ich... selbst als Großstädter bleibt einem dann nur noch der Versandhandel.

CU, Olaf

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Hewal Olaf19

„Nach meinen Beobachtungen ist es eher so, dass Klamottenläden ...“

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Ja, das ist halt das Problem. Das nächste Problem, was ich oben nur am Rande erwähnt habe, ist die Zeit. Ich weiß nicht, wie das bei dir so ist. Aber ich habe das Gefühl, dass man immer weniger (Frei)Zeit zur Verfügung hat. Der Arbeitsalltag ist ein riesiger Anteil. Gut, ich bin selbständig, aber ich beobachte das auch im Verwandten und Bekanntenkreis. 

Es bleibt irgendwo immer weniger Zeit. Und diese wenige Zeit möchte man (ich zumindest), so wenig wie möglich mit "nervigen übel" verbringen. Einkaufen (in jeglicher Form, egal ob Lebensmittel, Klamotten oder sonstiges) ist für mich Stress. Das beginnt mit der Parkplatzsuche geht über die Produktsuche und endet beim Warten an der Kasse.

Ich weiß nicht, ob es früher für mich alles entstresster wirkte, weil ich einfach jünger war und weniger Verantwortung hatte oder ob es daran liegt, dass man früher nicht für jeden immer und ständig erreichbar war, weil es keine Handys gab und das Internet eher eine Sache für Freaks.

Versteh mich nicht falsch: Ich verteufel definitiv nicht das Internet und PCs/Handys/Tablets usw. Immerhin verdiene ich mit dem Zeugs mein Geld :) Aber ich glaube, die Schattenseite davon ist, dass alles schnellebiger geworden ist.

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Olaf19 Hewal

„Ja, das ist halt das Problem. Das nächste Problem, was ich oben ...“

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Grüß dich Hewal,

Mehr Schnellebigkeit durch unser ganzes elektronisches Spielzeug? Ja, vielleicht. Andererseits: wenn alles schneller geht, müsste es doch Zeit einsparen, und du hattest ja explizit den Zeitmangel beklagt.

Ich denke, es hängt vieles von der eigenen Lebenssituation ab. Du bist selbstständig – das heißt, du musst mehr arbeiten, und obendrein immerzu erreichbar sein. Beides kostet viel Zeit. Auch dein kleines Kind erfordert viel Zuwendung, das wird über die Jahre etwas weniger werden.

Meine Lebenssituation unterscheidet sich in vielen Dingen von deiner. Nur ein Detail: ich besitze nicht einmal ein Auto. Damit entfallen so Zeifresser wie Parkplatzsuche oder im Stau stehen. Für mich ist es eher lästig, zum Postamt zu laufen, um ein Paket abzuholen :-)

Trotzdem nutze auch ich den Versandhandel, weil es vieles im Laden gar nicht gibt oder nur auf Bestellung.

CU, Olaf

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