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News: Backups für Dummies

Zeitmaschinen für 130 Dollar gesichtet

Redaktion / 3 Antworten / Baumansicht Nickles

Der Festplatten-Hersteller Seagate hat jetzt eine neue Modellreihe namens Replica vorgestellt, die als "Zeitmaschinen" fungieren sollen. Konkret ist die Idee ein Abklatsch von Apples Zime Capsule.

Im Unterschied zu Apples Lösung, gibt es Seagates Dinger halt auch für Windows (XP/Vista) PCs. Die Festplatten-"Zeitmaschinen" sind eine Lösung für Menschen, die Daten haben, aber sich über die Notwendigkeit von Backups nicht im Klaren oder zu faul dazu sind.

Das Konzept ist einfach: die "Zeitmaschine" wird einfach an den PC gesteckt und fertigt dann vollautomatisch ein Backup von dessen Hauptfestplatte an. Zuvor muss auf dem Rechner natürlich die Seagate-Software installiert werden, die sich um die Backup-Automatik kümmert.

Dabei werden auch ältere Backups so lange wie möglich beibehalten (bis die Zeitmaschine halt voll ist). Im Fall eines Datencrashs kann man dann entscheiden, welches Backup die Zeitmaschine zurückspielen soll. Seagate vertraut bei seinen externen Festplatten auf USB 2.0, sie kommen in zwei Varianten.

Das Modell mit 250 GByte (130 Dollar) ist zum Backupen eines PC gedacht, die größere Variante mit 500 GByte (200 Dollar) ist für Nutzung an mehreren PCs konzipiert - dafür packt Seagate zusätzlich eine Docking-Station bei. Segagates Zeitmaschinen sollen in den USA jetzt ausgeliefert werden, ob und wann sie nach Deutschland kommen ist noch unbekannt.

Michael Nickles meint: 200 Dollar für eine externe USB-Platte mit 500 GByte und eine Backup-Software. Für sehr Faule und Bequeme mag das okay sein. Ich bau mir für die Kohle meine Zeitmaschine lieber selbst - und dann eine mit viel mehr Kapazität. Mit 500 GByte kann ich schon lange nichts mehr anfangen.

Sehr Lesenswertes zum Thema Datensicherheit bei externen USB-Platten gibt es übrigens hier: Externe Festplatten - Fakten, Tipps und Tricks

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Olaf19 Redaktion

„Zeitmaschinen für 130 Dollar gesichtet“

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Hmmm, nach dieser Logik müsste man dann so ziemlich jeden technischen Fortschritt verdammen, der uns das Leben leichter macht. So gesehen ist dann auch eine Geschirrspülmaschine nur etwas für "Dumme und Faule"...

Ich finde die Idee prinzipiell sehr gut. Zu hinterfragen wäre allenfalls der Preis.

Zu Apples Idee ist noch zu sagen, dass man diese Time Capsule für 269 € (500 GB) bzw. 449 € (1 TB) nicht unbedingt benötigt, um in der Genuss der Funktion "Time Machine" unter OS X 10.5 zu kommen. Man kann jede beliebige angeschlossene Festplatte, intern oder extern für das Time Machine-Backup hernehmen.

Ich nutze diese Funktion unter Mac OS "Leopard" seit es sie gibt (November 2007)... halte mich deswegen aber weder für besonders dumm noch für besonders faul - es ist einfach nur praktisch und hat mich außerdem keinen müden Cent gekostet.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Crazy Eye Olaf19

„Apples TimeMachine im OSX "Leopard" 10.5“

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Olaf wenn man dafür aber auch eine Software brauch, ist es doch kein weiter schritt mehr zum anschließen einer externen Festplatte und starten von einen Image Programm :)

So wirklich den technischen fortschritt sehe ich da nicht, außer das das Image program vermutlich verdammt beschnitten ist.

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Olaf19 Crazy Eye

„Olaf wenn man dafür aber auch eine Software brauch, ist es doch kein weiter...“

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Der Unterschied ist ein himmelweiter.

Bei einem Image-Programm entscheidest du selbst, wann und wie oft du Images machst und ob überhaupt.

Die Apple Time Machine aktivierst du einmalig und das war es. Wenn dir dann der Sinn danach steht, die aktuelle Version der Datei Liebesbrief.doc mit dem 7. Vorabentwurf vom 23. Januar zu vergleichen, kannst du das jederzeit tun, indem du diese Version einfach wiederherstellst.

Nichts gegen Imageprogramme, die sind schon okay. Ihre Wirkung mit der einer Zeitmascheine gleichzusetzen, erscheint mir dann aber doch vermessen.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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