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News: Windows 8 und Windows RT

Windows 8.1 und 7: Monthly Rollups statt Einzelpatches

Olaf19 / 34 Antworten / Baumansicht Nickles

Microsoft will die beiden Windows 10-Vorgänger-Systeme künftig mit kumulativen Sicherheitsupdates versorgen; das kleinteilige Einspielen von Einzelpatches wird es wohl nur noch in Ausnahmefällen geben.

Welche Vorteile sich Microsoft davon für den Anwender verspricht, steht im Artikel bei Golem.

Quelle: www.golem.de

Olaf19 meint: Klingt einerseits ganz vernünftig, andererseits, wäre ich Windows-Anwender, würde ich mich fragen, ob ich damit nicht ein weiteres Stück Kontrolle über mein System verliere: Bei Einzelpatches kann ich selbst entscheiden, welches ich einspiele und welches nicht – bei einem kumulativen "Gesamt"update geht das nicht mehr.

Die Frage ist natürlich, wie praxisrelevant diese Überlegung ist. Normalerweise würde ich mir nicht zutrauen, "klüger" zu sein als der Hersteller meines OS und ein dringend empfohlenes Sicherheitsupdate auszuschlagen.

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Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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st.lu Olaf19

„Windows 8.1 und 7: Monthly Rollups statt Einzelpatches“

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Hallo Olaf,

Bei Einzelpatches kann ich selbst entscheiden, welches ich einspiele und welches nicht – bei einem kumulativen "Gesamt"update geht das nicht mehr.

Wenn es ablaufen würde wie bei den Sammel-Updates bei Winfuture (benutzerdefinierte Installation: Updates einzeln auswählbar) hast du noch die Kontrolle (wenn vielleicht auch mit viel Aufwand wg. des Prüfens der einzelnen Updates).

Die andere Frage ist:

Kann ich diese kumulativen Updates auch für einen anderen Rechner runterladen?

Denn nur so wird ein Schuh draus:

Ein frisch aufgesetztes System mit allen Updates zu versorgen, ehe es online geht.

LG

Stefan

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Olaf19 st.lu

„Hallo Olaf, Wenn es ablaufen würde wie bei den Sammel-Updates bei Winfuture benutzerdefinierte Installation: Updates ...“

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Kann ich diese kumulativen Updates auch für einen anderen Rechner runterladen?

Interessante Frage. Bei Apple (siehe Antwort an apollo4) ging das immer, da gibt es die sog. "Combo-Updates". Konnte man nicht aber auch bei Microsoft immer schon die Service Packs separat herunterladen, um Rechner offline upzudaten? ...denn diese Monthly Rollups sind ja nichts anderes als die kleine Schwester der SPs.

Könnte man Updates einzeln auswählen, insbesondere abwählen, hätte der Anwender jedenfall keinen Nachteil gegenüber der jetzigen "Regelung".

CU
Olaf

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apollo4 Olaf19

„Windows 8.1 und 7: Monthly Rollups statt Einzelpatches“

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wäre ich Windowsanwender, würde ich mich fragen, ob ich damit nicht ein weiteres Stück Kontrolle über mein System verliere: Bei Einzelpatches kann ich selbst entscheiden, welches ich einspiele und welches nicht – bei einem kumulativen "Gesamt"update geht das nicht mehr.

Jep, und ich denke da es kommt was blödes auf und zu. So kann ich dann nicht die unerwünschten Update ausblenden und den ganzen Müll wie schon bei Win10 bekommt man dann auch für Win7 und 8.1.

Ich finde das eh seltsam was MS da plant. Mir geht das jetzt schon auf den Keks.

Blöderweise kann ich nicht auf Windows verzichten. Da hat sich was neues aufgetan was mich nicht in Ruhe lässt. Ein Smartphone wird nur bei Windows erkannt wenn man das über USB anschliesst.

Bei Linux ist das ein USB Laufwerk. Sehr seltsam. Aber villeicht tut sich was bei Linux in dieser Frage.

Ein Computer ist dafür da, Dir die Arbeit zu erleichtern, die Du ohne Computer nicht hättest.
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Olaf19 apollo4

„Jep, und ich denke da es kommt was blödes auf und zu. So kann ich dann nicht die unerwünschten Update ausblenden und den ...“

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Ich finde das eh seltsam was MS da plant. Mir geht das jetzt schon auf den Keks.

Naja... ich hätte mich wahrscheinlich sehr viel kritischer aus dem Fenster gelehnt, wenn Apple das nicht inzwischen genau so machen würde. Da dominieren inzwischen auch die kumulativen Updates. Wenn etwas einzeln upgedatet wird, ist das meistens iTunes, eines der wichtigsten und mächtigsten Tools unter OSX. Das kann dann halt nicht warten.

Ein Smartphone wird nur bei Windows erkannt wenn man das über USB anschliesst.

Du bist doch inzwischen überwiegend mit Linux unterwegs, wenn ich mich recht entsinne? Dass das Smartphone unter Linux als "USB-Laufwerk" erkannt wird, müsste aber doch eigentlich genau das sein, was du suchst? Anders gefragt: was macht Windows da anders?

CU
Olaf

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mawe2 Olaf19

„Naja... ich hätte mich wahrscheinlich sehr viel kritischer aus dem Fenster gelehnt, wenn Apple das nicht inzwischen genau ...“

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Wenn der neue Windows-Update-Algorithmus in Win 7 / 8.x dann noch so gestaltet wird, dass die Updates zwingend werden, sind die letzten Vorteile dieser Alt-Systeme gegenüber Windows 10 beseitigt und es macht dann wirklich kaum noch Sinn, das Upgrade auf Windows 10 immer noch zu verweigern.

Natürlich kommt Microsoft erst jetzt mit dieser Info, wo die Phase für das kostenlose Upgrade gerade beendet wurde... :-)

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Olaf19 mawe2

„Wenn der neue Windows-Update-Algorithmus in Win 7 / 8.x dann noch so gestaltet wird, dass die Updates zwingend werden, sind ...“

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Mawe, du bist ein scharfer Beobachter:

Natürlich kommt Microsoft erst jetzt mit dieser Info, wo die Phase für das kostenlose Upgrade gerade beendet wurde... :-)

Man will ja niemandem etwas Böses unterstellen, aber denkbar wäre dieses Szenario schon.

Frei nach dem Motto: "Ihr hattet alle lange genug Zeit, das Gratis-Upgrade auf Windows 10 zu machen, wolltet ihr nicht – das habt ihr nun davon, ein altes System mit den Problemen des neuen..." ;-))

Naja, warten wir ab, wie sich das in der Praxis bewährt, was die Anwender dazu sagen, wenn es erst einmal so weit ist.

CU
Olaf

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mawe2 Olaf19

„Mawe, du bist ein scharfer Beobachter: Man will ja niemandem etwas Böses unterstellen, aber denkbar wäre dieses Szenario ...“

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Man will ja niemandem etwas Böses unterstellen

Wem, wenn nicht Microsoft? :-)

Naja, warten wir ab, wie sich das in der Praxis bewährt, was die Anwender dazu sagen, wenn es erst einmal so weit ist.

Ja, warten wir's ab.

Gruß, mawe2

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shrek3 mawe2

„Wenn der neue Windows-Update-Algorithmus in Win 7 / 8.x dann noch so gestaltet wird, dass die Updates zwingend werden, sind ...“

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Hm, einen logischen Zusammenhang kann ich da aber nicht finden.

Ich stelle mir nur mal den umgekehrten Fall vor - MS hätte vor Ablauf des Gratis-Jahres bekannt gegeben, dass die Updatepolitik auch für Win 7 / 8.1 an die von Win 10 angeglichen wird.

Was hätte das geändert - außer, dass einige User resigniert hätten und zu einem Zeitpunkt auf Win10 upgegradet hätten, als es noch kostenlos war?

Gruß
Shrek3

Fatal ist mir um das Lumpenpack, das, um Herzen zu rühren, den Patriotismus trägt zur Schau, mit all seinen Geschwüren. Heinrich Heine
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Olaf19 shrek3

„Hm, einen logischen Zusammenhang kann ich da aber nicht finden. Ich stelle mir nur mal den umgekehrten Fall vor - MS hätte ...“

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außer, dass einige User resigniert hätten und zu einem Zeitpunkt auf Win10 upgegradet hätten, als es noch kostenlos war?

Dieselben User müssten jetzt Geld locker machen um upzugraden. Und das werden einige vielleicht tun, weil sie sich sagen werden: "Wenn ich schon die bislang immer nur Windows 10 zugeschriebenen Nachteile in Kauf nehmen muss, dann mache ich eben doch das Upgrade."

Einfacher ausgedrückt, es könnte beabsichtigt sein, den Usern, die man bisher mit sanftem Überredungsdruck nicht zu Windows 10 bewegen konnte, ihre Systeme derart madig zu machen, dass sie doch noch frustriert aufgeben und sogar Geld bezahlen, um am Ende doch Windows 10 zu nutzen.

CU
Olaf

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shrek3 Olaf19

„Dieselben User müssten jetzt Geld locker machen um upzugraden. Und das werden einige vielleicht tun, weil sie sich sagen ...“

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Naja, wirklich überzeugend klingt diese Ausführung aber nicht für mich.

Auf der einen Seite das fast schon insistierende Drängen von MS, kostenlos auf Win10 upzugraden - und nun die geldbringende Kehrtwende durch veränderte Updatepolitik kurz nach Ablauf des Kost-Nix-Jahres..?

Irgendwie passt das nicht wirklich schlüssig zusammen.

Gruß
Shrek3

Fatal ist mir um das Lumpenpack, das, um Herzen zu rühren, den Patriotismus trägt zur Schau, mit all seinen Geschwüren. Heinrich Heine
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mawe2 shrek3

„Naja, wirklich überzeugend klingt diese Ausführung aber nicht für mich. Auf der einen Seite das fast schon insistierende ...“

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Irgendwie passt das nicht wirklich schlüssig zusammen.

War bei der Windows-Produktpolitik in den letzten Jahren jemals irgendetwas schlüssig?

Anders gefragt: Kennst Du einen schlüssigen Grund, warum Microsoft diese Information erst jetzt und nicht vor 4 oder 8 Wochen veröffentlicht hat?

Oder kennst Du einen Grund, warum Microsoft bei den Alt-Systemen keinen Update-Zwang analog zu Windows 10 einführen sollte?

Gruß, mawe2

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Olaf19 shrek3

„Naja, wirklich überzeugend klingt diese Ausführung aber nicht für mich. Auf der einen Seite das fast schon insistierende ...“

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...und nun die geldbringende Kehrtwende durch veränderte Updatepolitik...

Es geht vermutlich darum, an einer neuen Stellschraube zu drehen. "Wenn wir über das Verschenken von Windows 10 immer noch nicht alle zum Umstieg bewegen konnten, dann probieren wir es damit, dass wir die älteren Systeme schlecht machen."

Ja, das hätte man durchaus früher ankündigen können, aber dann wären diejenigen, die jetzt umsteigen, weil sie die Vorteile von Windows 7/8.1 schwinden sehen, schon früher umgestiegen und hätten dann nichts bezahlen müssen.

So verstehe ich den Gedankengang von mawe – ob dem nun wirklich so ist, werden wir wohl nicht mehr erfahren.

CU
Olaf

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Alekom Olaf19

„Es geht vermutlich darum, an einer neuen Stellschraube zu drehen. Wenn wir über das Verschenken von Windows 10 immer noch ...“

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aber durch die älteren systeme haben sie soviel geld gemacht, das es für die entwicklung von windows 10 gereicht hat. Lachend

und haben sie nicht immer damals die neueste version als die beste bejubelt?

ich finde das schlecht machen was vorher war sowas von abstossen und es zeigt deren charakter..

viel besser würd ich finden wenn sie sagen, wir sind stolz darauf was wir hervorgebracht hatten, aber jetzt kommt halt was noch besseres...

aber dafür brauchts scheinbar eier für den charakter.

nein?

Alles hat seinen Sinn, auch das scheinbar Sinnlose, denn es gibt nichts ohne Sinn.
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Olaf19 Alekom

„aber durch die älteren systeme haben sie soviel geld gemacht, das es für die entwicklung von windows 10 gereicht hat. und ...“

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ich finde das schlecht machen was vorher war sowas von abstossen und es zeigt deren charakter..

Naja, ein "Schlechtmachen" im wörtlichen Sinne findet ja nicht statt. Nur dass durch die neue Update-Rollup-Politik für die älteren Systeme ein weiterer vermeintlicher Vorteil dieser Systeme wegbricht.

Microsoft würde sich nie hinstellen und sagen, Windows 7 oder 8.1 tauge nichts. Dafür gäbe es auch gar keinen Grund.

CU
Olaf

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shrek3 Olaf19

„Es geht vermutlich darum, an einer neuen Stellschraube zu drehen. Wenn wir über das Verschenken von Windows 10 immer noch ...“

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Wir blenden als besser informierte Teilnehmer eines Computerforums allzu "gerne" aus, dass wir nur eine kleine Minderheit der MS-Kunden sind und neigen tendenziell dazu, unsere Sicht der Dinge auf die große Masse der User zu übertragen.

Ein großes Unternehmen richtet jedoch den Blick auf die große Masse der User. Dementsprechend fallen MS-Unternehmensentscheidungen aus. Das dürften vor allem die Ängstlichen und an ihren Gewohnheiten klebenden User sein, die befürchten, sich nach einem Betriebssystemwechsel sich teilweise nicht mehr zurechtzufinden und umdenken müssten. Der Kunde ist schließlich denk- und umstellungsfaul.

Auch die Gruppe derjenigen, die sich besorgt fragen, ob denn das Upgrade ein funktionierendes System hinterlässt oder ob dann nicht doch der Rechner die Füße streckt und zu einem Dienstleister gebracht werden müsste, der gegen teures Geld bezahlt werden müsste, wird viele User abgeschreckt haben.

Nein, wir sollten die MS-Welt realistischer betrachten. Wir sind nicht deren Zielgruppe.

Gruß
Shrek3

Fatal ist mir um das Lumpenpack, das, um Herzen zu rühren, den Patriotismus trägt zur Schau, mit all seinen Geschwüren. Heinrich Heine
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mawe2 shrek3

„Wir blenden als besser informierte Teilnehmer eines Computerforums allzu gerne aus, dass wir nur eine kleine Minderheit der ...“

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Wir sind nicht deren Zielgruppe.

Da kann ich Dir nur zustimmen, diesen Eindruck habe ich schon seit Längerem...

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Olaf19 shrek3

„Wir blenden als besser informierte Teilnehmer eines Computerforums allzu gerne aus, dass wir nur eine kleine Minderheit der ...“

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Wir blenden als besser informierte Teilnehmer eines Computerforums allzu "gerne" aus, dass wir nur eine kleine Minderheit der MS-Kunden sind und neigen tendenziell dazu, unsere Sicht der Dinge auf die große Masse der User zu übertragen.
Nein, wir sollten die MS-Welt realistischer betrachten. Wir sind nicht deren Zielgruppe.

Damit könntest du recht haben. Und vor diesem Hintergrund verblasst in der Tat so manche angeregt geführte Debatte zur akademischen Kaffeesatzleserei ;-)

Nein, wahrscheinlich ist die Firmenpolitik von MS längst nicht so tiefsinnig, wie ihr mitunter angedichtet wird.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Alibaba shrek3

„Wir blenden als besser informierte Teilnehmer eines Computerforums allzu gerne aus, dass wir nur eine kleine Minderheit der ...“

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Ein wahres Wort gelassen ausgesprochen ! Aber heisst das nun, "Welch ein Glück, dass wir nicht zur grossen Masse gehören !" oder einfach nur, dass wir überkritisch sind ? Bei den Leuten von MS hat sicher auch längst schon der Computer das Management übernommen. Sprich Statistik, Trendforschung, etc. Manchmal wird halt etwas korrigiert, wenn z. B. der geliebte Startknopf wegfallen soll und wirklich viele aufjaulen, aber idR läufts eben mainstream, wie überall - ausser bei der Regierung ;-) Es geht ja schliesslich um Quartalszahlen und Boni. Wen scherts, was wir gutfinden ?

Gruss

Alibaba

Win7 Ult 64, i5-3470, Gigabyte Z77X-UD3H, 8GB RAM, SSD Samsung 840 Pro, XFX HD7750 Black Ed.und 1xSATA3-HD + 1xUSB3-HD mit insges. 5TB, NT 1000W
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shrek3 Alibaba

„Ein wahres Wort gelassen ausgesprochen ! Aber heisst das nun, Welch ein Glück, dass wir nicht zur grossen Masse gehören ! ...“

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Aber heisst das nun, "Welch ein Glück, dass wir nicht zur grossen Masse gehören !" oder einfach nur, dass wir überkritisch sind ?

Weder - noch. ;-)

Dass Betriebssysteme z.B. auch in 100 Jahren noch ohne Sprachsteuerung daherkommen oder die Updatepoltik unverändert bleibt, ist eigentlich von Anfang an vollkommen unrealistisch.

Ein Weltkonzern wie MS kann es sich schlichtweg einfach nicht leisten, anderen dieses Feld tatenlos zu überlassen (betrifft Cortana) - ähnlich, wie es lange Zeit die Entwicklung von Smartphones unterschätzt und deswegen verschlafen hat. Sonst arbeitet MS an seinem eigenen Niedergang.

Die Reaktion der User, die "nicht zu der Masse gehören" oder "[über]kritisch" sind, besteht neben allgemeinen Geschimpfe vor allem im Rückzugsverhalten in eine Art selbstgeschaffene "Nische". Manche basteln und schrauben (unter Beibehalt des Betriebssystems!) an den Änderungen herum, solange es nur irgendwie geht. Andere verharren auf ihr älteres Betriebssystem und hoffen darauf, dass MS es sich doch noch anders überlegt (wird nie eintreffen).

Ansonsten warten sie (mehr oder weniger) sorgenvoll auf den Tag, ab dem sie ihre immer älter werdenden Betriebsysteme nicht mehr nutzen können oder ihre Basteleien nicht mehr funktionieren.

Sie versuchen es halt, so lange wie möglich, "auszusitzen". Wenn es (zeitlich gesehen) mit dem Rest ihrer Lebenserwartung übereinstimmt, mag man es so halten.

Doch weder MS noch die übrige Welt kümmert es. Ein paar Verweigerer hat es schließlich immer schon gegeben - egal, von welcher Art die Änderungen in der Vergangenheit auch waren. Eine marginale Randgruppe ist und bleibt aber nun mal eine marginale Randgruppe und ist deshalb für einen Weltkonzern irrelevant. Die Welt dreht sich auch ohne sie weiter und MS dreht sich mit.

Zu diesem Themenkomplex gehört meiner Meinung nach u.a. auch die insgesamt zunehmende Erfassung von Daten (zu unterschiedlichen Zwecken). Auch das ist unumkehrbar und wird weder zu verhindern sein, noch in ihrer Zunahme nennenswert verlangsamt werden können.

Ein "ich bin dagegen" wird da nicht reichen.

Es wird in Zukunft viel eher darauf ankommen, diese Datenerfassung möglichst verantwortungsvoll durchzuführen - da liegen die Handlungsspielräume.

Dafür brauchen wir Menschen, die in die Politik und Wirtschaft gehen - nur dort existieren die Einflussmöglichkeiten des verantwortungsvollen Umgangs. Nicht das Sammeln von Daten steht da aber zur Disposition, sondern ausschließlich der sorgfältige Umgang damit.

Um das so zu sehen, muss man übrigens kein Befürworter von Datenerfassung sein.

Gruß
Shrek3

Fatal ist mir um das Lumpenpack, das, um Herzen zu rühren, den Patriotismus trägt zur Schau, mit all seinen Geschwüren. Heinrich Heine
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mawe2 shrek3

„Weder - noch. - Dass Betriebssysteme z.B. auch in 100 Jahren noch ohne Sprachsteuerung daherkommen oder die Updatepoltik ...“

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Du hast Recht mit Deiner globalen Einschätzung der Entwicklung.

Trotzdem muss natürlich jeder Einzelne für sich selbst entscheiden, ob und wem er seine Daten gibt und unter welchen Bedingungen er das macht. (Noch haben wir diese Entscheidungsmöglichkeiten - wir müssen sie nur nutzen.)

Dafür brauchen wir Menschen, die in die Politik und Wirtschaft gehen - nur dort existieren die Einflussmöglichkeiten des verantwortungsvollen Umgangs.

Auch das ist richtig. Aber letztlich können diese verantwortungsvollen politischen Entscheidungsträger nur aus der

marginalen Randgruppe

der besonders kritischen Anwender stammen. Nur die, die überhaupt Willens und in der Lage sind, die Vorgänge kritisch zu beurteilen, können letztlich die richtigen Entscheidungen für einen verantwortungsvollen Umgang mit unseren Daten treffen.

Die breite Masse der kritikunfähigen Ja-Sager hilft an dieser Stelle kein bisschen weiter und deren Vertreter kann man in den entscheidenden politischen Gremien auch nicht gebrauchen...

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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shrek3 mawe2

„Du hast Recht mit Deiner globalen Einschätzung der Entwicklung. Trotzdem muss natürlich jeder Einzelne für sich selbst ...“

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Aber letztlich können diese verantwortungsvollen politischen Entscheidungsträger nur aus der marginalen Randgruppe der besonders kritischen Anwender stammen.

Da muss ich dir teilweise widersprechen, denn die Gruppe der "besonders kritischen Anwender" besteht im nicht unerheblichen Ausmaß aus der "Ich bin dagegen-Fraktion".

Sie muss sich letztlich aber aus der anderen Gruppe speisen, die zwar einerseits für eine recht umfassende Datenerfassung sind, aber verantwortungsbewusst damit umzugehen bereit sind.

Gruß
Shrek3

Fatal ist mir um das Lumpenpack, das, um Herzen zu rühren, den Patriotismus trägt zur Schau, mit all seinen Geschwüren. Heinrich Heine
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Olaf19 shrek3

„Weder - noch. - Dass Betriebssysteme z.B. auch in 100 Jahren noch ohne Sprachsteuerung daherkommen oder die Updatepoltik ...“

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Sie versuchen es halt, so lange wie möglich, "auszusitzen". Wenn es (zeitlich gesehen) mit dem Rest ihrer Lebenserwartung übereinstimmt, mag man es so halten.

Normalerweise wäre das für mich der einzige Grund weiterhin mit veralteter Software unterwegs zu sein: wenn ich wüsste, dass ich nicht mehr lange zu leben hätte...

Nur im Falle von Windows mit den auffällig langen Lebenszyklen sehe ich es etwas anders – wenn etwa ein Windows 8.1 offiziell noch bis 2023 unterstützt wird, gibt es wirklich keinen Grund, jetzt zu Windows 10 zu wechseln, wenn man w10 nicht mag.

Da könnte man sich locker leisten, die ganze weitere Entwicklung abzuwarten – ob man später dann doch zu W10 wechselt, auf Linux umsteigt oder sogar zum Mac. Kommt Zeit, kommt Rat.

CU
Olaf

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shrek3 Olaf19

„Normalerweise wäre das für mich der einzige Grund weiterhin mit veralteter Software unterwegs zu sein: wenn ich wüsste, ...“

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Nur im Falle von Windows mit den auffällig langen Lebenszyklen sehe ich es etwas anders – wenn etwa ein Windows 8.1 offiziell noch bis 2023 unterstützt wird, gibt es wirklich keinen Grund, jetzt zu Windows 10 zu wechseln, wenn man w10 nicht mag.

Kein Einwand, benutze ja selber übrigens hauptsächlich Windows 8.1.

Spätestens dann aber stehen diese User (sofern sie ihre Haltung beibehalten) vor der Situation, eine Entscheidung treffen zu müssen. Bis dahin stehen ihnen aber auch noch die (wie auch immer) konzipierten Nachfolger des heutigen Windows 10 zur Verfügung.

Bei Apple geraten sie vom Regen in die Traufe - scheidet als Datenschutz-Alternative eigentlich aus. Linux könnte zwar eine Wahl sein, erfordert aber Umgewöhnung. Und dazu sind die meisten ebenfalls nicht wirklich bereit.

Also bleibt alles (von wenigen Ausnahmen abgesehen) so wie es ist und die Karawane zieht weiter...

Gruß
Shrek3

Fatal ist mir um das Lumpenpack, das, um Herzen zu rühren, den Patriotismus trägt zur Schau, mit all seinen Geschwüren. Heinrich Heine
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Olaf19 shrek3

„Kein Einwand, benutze ja selber übrigens hauptsächlich Windows 8.1. Spätestens dann aber stehen diese User sofern sie ...“

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Bis dahin [gemeint war 2023 = Supportende W8.1] stehen ihnen aber auch noch die (wie auch immer) konzipierten Nachfolger des heutigen Windows 10 zur Verfügung.

Genau darauf wollte ich hinaus. Man kann also durchaus auch einmal auf Zeit spielen, solange man deswegen nicht mit veralteten = sicherheitstechnisch bedenklichen Systemen unterwegs ist. Z.B. heute noch mit Windows XP ins Netz zu gehen, weil man sich nicht zu etwas Aktuellerem entschließen kann, fände ich problematisch (es sei denn, man hat extrem viel Ahnung von Netzwerktechnik und findet eigene Mittel und Wege, sein System entsprechend abzuschotten).

Bei Apple geraten sie vom Regen in die Traufe - scheidet als Datenschutz-Alternative eigentlich aus.

Na na na ;-) Apple ist in erster Linie ein Hard- und Softwareanbieter, im Gegensatz zu Microsoft, die fast nur mit Software handeln und Google / facebook, deren Geschäftsmodell ausschließlich auf Datenverhökerei beruht. Aber du schriebst ja auch relativierenderweise: "eigentlich".

CU
Olaf

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giana0212 Olaf19

„Genau darauf wollte ich hinaus. Man kann also durchaus auch einmal auf Zeit spielen, solange man deswegen nicht mit ...“

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Hi, Olaf19.

Wenn man das zu Ende denkt, unterstützt Du mit dem "Aussitzen" auf einer alten Version aber Microsoft. Aussitzen bedeutet nämlich, dass alles bleibt, wie es ist.

Rein theoretisch, jeder mit Win10 unzufriedene Win7-Nutzer sucht sich eine Alternative ohne Microsoft, welche auch immer. Dann muß der Riese aus Redmond sich etwas einfallen lassen, und zwar schnell. Bleibst Du bei Win7, weiß Microsoft, Win10 gefällt Dir nicht und Du wartest auf eine bessere Lösung. Auf eine Lösung von Microsoft, und Du gibst ihnen die Zeit, diese Lösung anzubieten. Und änderst gar nichts. MS behält das Monopol und ruht sich drauf aus, was Du willst, ist egal. Friss oder stirb.

Ein Irrtum dieser Zeit ist es, Glück mit Besitz zu verwechseln.
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Olaf19 giana0212

„Hi, Olaf19. Wenn man das zu Ende denkt, unterstützt Du mit dem Aussitzen auf einer alten Version aber Microsoft. Aussitzen ...“

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unterstützt Du mit dem "Aussitzen" auf einer alten Version aber Microsoft. Aussitzen bedeutet nämlich, dass alles bleibt, wie es ist.

Für den jeweiligen Anwender – ja. Für Microsoft ist das aber schlecht, denn die wollen doch, dass am liebsten alle nur noch Windows 10 benutzen.

Rein theoretisch, jeder mit Win10 unzufriedene Win7-Nutzer sucht sich eine Alternative ohne Microsoft, welche auch immer. Dann muß der Riese aus Redmond sich etwas einfallen lassen, und zwar schnell.

Dann ja. Mir ging es in meiner Betrachtung aber mehr um Leute, die gar nicht von Microsoft wegwollen. Wenn die dann später doch auf Linux umsteigen, ist das aus Linux-Perspektive immer noch besser, als wenn die jetzt auf Windows 10 upgraden und endgültig dabei bleiben.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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giana0212 Olaf19

„Für den jeweiligen Anwender ja. Für Microsoft ist das aber schlecht, denn die wollen doch, dass am liebsten alle nur ...“

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Leute, die unzufrieden sind, aber nicht umsteigen, sondern so lange wie möglich das alte System nutzen, steigen aber nie um. Daraus folgt, alles bleibt wie es ist, der Nutzer bleibt unzufrieden, MS bleibt zufrieden. Du kannst das drehen wie Du willst, wenn Du als unzufriedener Nutzer nichts unternimmst, bleibst Du unzufrieden.

Ungefähr ein Drittel dieses Forums beschäftigt sich mit nichts Anderem als den unbefriedigenden Softwarelösungen seitens MS, und zwar seit Bestehen des Forums. Hast Du das Gefühl, in den letzten Jahren hat sich etwas gebessert?

Ein Irrtum dieser Zeit ist es, Glück mit Besitz zu verwechseln.
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Olaf19 giana0212

„Leute, die unzufrieden sind, aber nicht umsteigen, sondern so lange wie möglich das alte System nutzen, steigen aber nie ...“

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Leute, die unzufrieden sind, aber nicht umsteigen, sondern so lange wie möglich das alte System nutzen, steigen aber nie um.

Mag sein. Mir ging es aber um Leute, die deswegen nicht umsteigen, weil sie mit ihrem alten System zufrieden sind. Und da meine ich, solange das alte System offiziell noch supportet wird, ist dagegen nichts einzuwenden.

Hast Du das Gefühl, in den letzten Jahren hat sich etwas gebessert?

Ich habe eher das Gefühl einer Pendel- oder Wellenbewegung: Windows 2000 war sehr beliebt, Windows XP erst gar nicht, dann immer mehr; Vista war und blieb unbeliebt, Windows 7 dagegen wieder ein voller Erfolg, während über Windows 8(.1) wieder vorwiegend gemeckert wurde.

Windows 10 kann durchaus noch die Popularität von Windows 2000, XP oder 7 erlangen. Es steht ja noch relativ am Anfang...

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Max Payne Olaf19

„Windows 8.1 und 7: Monthly Rollups statt Einzelpatches“

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Bei Einzelpatches kann ich selbst entscheiden, welches ich einspiele und welches nicht – bei einem kumulativen "Gesamt"update geht das nicht mehr.

Das ist aber nichts grundsätzlich neues. Bei den früher verbreiteteren Servicepacks gab es auch keine Wahlmöglichkeit.

Es werden sowieso die wenigsten Anwender in der Lage sein zu beurteilen, ob sie einen bestimmten Patch "brauchen" oder nicht.

The trouble with computers is that they do what you told them – not necessarily what you wanted them to do.
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Olaf19 Max Payne

„Das ist aber nichts grundsätzlich neues. Bei den früher verbreiteteren Servicepacks gab es auch keine Wahlmöglichkeit. ...“

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Bei den früher verbreiteteren Servicepacks gab es auch keine Wahlmöglichkeit.

Das ist schon richtig, nur – Servicepacks waren früher sehr selten. Windows 2000 hat es auf satte 4 Stück gebracht und ist damit Rekordhalter. Bei einer Lebensdauer von rund 10 Jahren macht das ca. 1 Servicepack in 2,5 Jahren.

Die neue Politik scheint dahin zu gehen, statt weniger großer regelmäßige kleine Servicepacks – die dann auch nicht mehr so heißen – zu verabreichen.

Es werden sowieso die wenigsten Anwender in der Lage sein zu beurteilen, ob sie einen bestimmten Patch "brauchen" oder nicht.

Das denke ich auch. Rein praktisch dürfte das beschriebene Vorgehen von MS für die wenigsten Anwender einen wirklichen Nachteil bedeuten.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Max Payne Olaf19

„Das ist schon richtig, nur Servicepacks waren früher sehr selten. Windows 2000 hat es auf satte 4 Stück gebracht und ist ...“

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Servicepacks waren früher sogar noch häufiger als in letzter Zeit. Wenn man sich die letzten Betriebssystemgenerationen ansieht, ist ein deutlicher Trend erkennbar:

NT4: 6

Win2000: 4

WinXP: 3

Vista: 2

Win7: 1

The trouble with computers is that they do what you told them – not necessarily what you wanted them to do.
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Olaf19 Max Payne

„Servicepacks waren früher sogar noch häufiger als in letzter Zeit. Wenn man sich die letzten Betriebssystemgenerationen ...“

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Servicepacks waren früher sogar noch häufiger als in letzter Zeit.

Definitiv ja, das hatte ich schlecht erklärt. Gemeint hatte ich, Beispiel: Windows 2000 wurde über 10 Jahre verkauft, es gab 4 Service Packs, ergo: im Durchschnitt alle 2,5 Jahre eins.

Wenn man die zukünftigen Monthly Rollups mit "Mini"-Service Packs gleichsetzt, dann wäre das eine ungleich höhere Frequenz.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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mawe2 Olaf19

„Definitiv ja, das hatte ich schlecht erklärt. Gemeint hatte ich, Beispiel: Windows 2000 wurde über 10 Jahre verkauft, es ...“

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Beispiel: Windows 2000 wurde über 10 Jahre verkauft, es gab 4 Service Packs, ergo: im Durchschnitt alle 2,5 Jahre eins.

Um nochmal bei dem Beispiel zu bleiben:

17.02.2000 - Erscheinungsdatum Windows 2000
31.07.2000 - SP 1 (nach bloß 5 Monaten)
16.05.2001 - SP 2 (nach weiteren 10 Monaten)
01.08.2002 - SP 3 (nach weiteren 15 Monaten)
26.06.2003 - SP 4 (nach weiteren 11 Monaten)

Danach kam noch das Update-Rollup.

Man kann also sagen, dass die 4 ServicePacks innerhalb von weniger als 3,5 Jahren erschienen sind. Also bei großzügiger Betrachtung ca. ein ServicePack pro Jahr.

Ob Windows 2000 wirklich zehn Jahre verkauft wurde, weiß ich nicht. Der Support endete nach zehn Jahren, der Verkauf vermutlich viel eher. Windows XP kam jedenfalls bereits am 25.10.2001 heraus, also nur ca. 1,5 Jahre nach Windows 2000.

Jedenfalls wurden ServicePacks immer nur am Anfang der "Lebenszeit" einer Windows-Version herausgebracht. Die letzten höchstens 3 bis 4 Jahre nach dem Erscheinungsdatum der RTM-Version.

Ich würde die Monthly Rollups auch keineswegs mit einem ServicePack gleichsetzen. Vergleichbar mit den früheren ServicePacks sind allenfalls die "großen Updates", "Feature-Updates" usw. (Microsoft weiß selbst nicht, wie sie die nun nennen wollen), also bei Windows 10 die Version 1511 und 1607.

Aber die Begrifflichkeiten sind zunehmend unklar, eine Vergleichbarkeit der aktuellen Release-Politik mit den früheren Erfahrungen ist nicht gegeben.

Gruß, mawe2

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Olaf19 mawe2

„Um nochmal bei dem Beispiel zu bleiben: 17.02.2000 - Erscheinungsdatum Windows 2000 31.07.2000 - SP 1 nach bloß 5 Monaten ...“

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Du hast völlig recht, mawe – die Service Packs erstrecken sich natürlich nicht über den gesamten Support-Zeitraum von Windows 2000. Insofern ist mein Durchschnittswert von 2,5 Jahren irreführend. Nur 1 Jahr länger und du hast den Gesamtzeitraum vom Erscheinen des Originalsystems bis zum letzten SP ;-)

Ich würde die Monthly Rollups auch keineswegs mit einem ServicePack gleichsetzen.

Naja, bei einem Monthly Rollup kannst du dir nicht die vermeintlichen(!) Rosinen herauspicken. Das ist eher ein Fall von "friss oder stirb". Insofern vergleichbar mit Service Packs, wenn auch diese sicherlich immer wesenltich umfangreicher waren.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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