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News: Sieg für Microsoft

Wien schmeißt Linux raus

Redaktion / 29 Antworten / Baumansicht Nickles

Jedenfalls zum Teil. 720 Rechner, die in Kindergärten zum Einsatz kommen, will die Stadt von der eigenen Linux-Distribution Wienux auf Windows Vista umrüsten. 105 000 Euro soll die Umstellung kosten. Die Stadt verfügt über insgesamt 32 000 Rechner.

Als Grund wird angegeben, dass eine Software für Sprachtests bei Kindergartenkindern nur unter Windows läuft.

Wienux soll aber weiter gepflegt und angeboten werden.

Quelle: futurezone

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KarstenW Redaktion

„Wien schmeißt Linux raus“

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Der Grund liegt nicht bei Linux , sondern in der verwendeten Bibliothek.
Wenn Softwarefirmen plattformunabhängige Programme schreiben wollen, dann können diese Firmen keine Bibliotheken von Microsoft verwenden.
Die einzige Bibliothek die es für plattformunabhängige Programme für C++ gibt ist die QT von Trolltech Norwegen.

http://doc.trolltech.com/

http://de.wikipedia.org/wiki/Trolltech







Debian GNU/Linux http://www.debian.org/
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PaoloP KarstenW

„Der Grund liegt nicht bei Linux , sondern in der verwendeten Bibliothek. Wenn...“

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ach wirklich ?
und wenn ich hier bin dann bin ich hier und wenn ich weg gehe dann bin ich weg.
das ist etwa genau so neu.

Jedes mal wenn jemand "Cloud" sagt, verliert ein Engel seine Flügel.
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KarstenW PaoloP

„ach wirklich ? und wenn ich hier bin dann bin ich hier und wenn ich weg gehe...“

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Die QT Bibliothek ist extra dafür entwickelt worden um Programme für Unix, Linux, MacOS und Windows zu entwickeln. Der Programmierer braucht den Programmcode nur noch auf das andere System rüberkopieren und neu kompilieren (und braucht nichts oder nicht viel am Programmcode zu verändern).
So weit mir bekannt nutzt die meisten Firmen Bibliotheken von Microsoft oder Borland. Und da es diese Bibliotheken nicht für Linux gibt, muß der Programmierer die ganze Menüstruktur von einem Windowsprogramm unter Linux neu erstellen. Das ist ein riesiger Mehraufwand den sich nur größere Softwarefirmen leisten können.
Du kannst dich über diese QT Bibliothek hier genauer informieren:

http://trolltech.com/








Debian GNU/Linux http://www.debian.org/
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PaoloP KarstenW

„Die QT Bibliothek ist extra dafür entwickelt worden um Programme für Unix,...“

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und wenn ich hier bin dann bin ich hier und wenn ich weg gehe dann bin ich weg.

Jedes mal wenn jemand "Cloud" sagt, verliert ein Engel seine Flügel.
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xafford KarstenW

„Der Grund liegt nicht bei Linux , sondern in der verwendeten Bibliothek. Wenn...“

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Wenn Softwarefirmen plattformunabhängige Programme schreiben wollen, dann können diese Firmen keine Bibliotheken von Microsoft verwenden.

.NET

Die einzige Bibliothek die es für plattformunabhängige Programme für C++ gibt ist die QT von Trolltech Norwegen.

Kylix, WX, FLTK, GTK, GTK+, TCL, FOX Tookit, diverse Intel Bibliotheken.

Hast Du eigenlich jemals in deinem Leben auch nur eine einzige Zeile Quellcode programmiert?
Pauschalurteile sind immer falsch!!!
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KarstenW xafford

„ .NET Kylix, WX, FLTK, GTK, GTK , TCL, FOX Tookit, diverse Intel Bibliotheken....“

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Und wieso machen diese Softwarefimen es nicht ?
Wiese programmiert Microsoft ihre .Net Umgebung nicht zusätzlich als Linuxversion ?
Du willst doch nicht behaupten das diese Mono Entwicklungsumgebung mit der Net Entwicklungsumgebung von Microsoft 100 % ig kompatibel ist.
GTK als Windowsversion ?
Hast du schon mal die Dokumentation von GTK mit der Dokumentation von QT verglichen ?

Ich kann unter Linux eine Visual Studio Projektdatei erzeugen, den Programmcode nach Windows kopieren und mit Visual Studio den Programmcode einfach neu übersetzen (nachdem ich die Projektdatei in Visual Studio importiert habe).
Und das funktioniert auch !
Du kannst so was ja mal mit .Net oder Mono probieren.

Kylix habe ich unter SUSE 9.0 getestet. Kylix 3 ist mit einer SUSE 7.1 Version kompatibel, völlig veraltet.
Yast hat mir gleich nach der Installation einen Haufen Fehler wegen fehlender Bibliotheken angezeigt. Weder Borland noch SUSE konnten mir sagen wo ich die fehlende Bibliotheken herbekommen konnte.

QT funktioniert und ist auch einsteigerfreundlich gut dokumentiert.
Ich rede ja auch nur davon was jetzt funktioniert und nicht erst in 5 Jahren.

Mono funktioniert vielleicht in 5 Jahren wenn sich genug Freiwillige finden die in ihrer Freizeit an Mono arbeiten.









Debian GNU/Linux http://www.debian.org/
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Borlander KarstenW

„Und wieso machen diese Softwarefimen es nicht ? Wiese programmiert Microsoft...“

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GTK als Windowsversion ?
Anwendungen wie GIMP, Inkskape, Sylpheed und Pidgin als mehr oder weniger bekannte OpenSource Anwendungen zeigen sehr gut, daß man mit GTK(+) gut für meherere Platformen entwickeln kann.

Ich erinnere mich noch dunkel daran wie ich Scribus (basiert auf dem von Dir so bejodelten QT) mal unter Windows getestet hatte: Das krachte an allen Ecken. Mag inzwischen besser geworden sein, aber das spricht nicht gerade dafür daß man mal eben eine QT-App auf jedes System portieren kann. Gibt es eigentlich irgendwelche bekannteren OpenSource Projekte auf auf QT die für einen Produktivbetrieb hinreichend stabil unter win32 laufen?

Hast du schon mal die Dokumentation von GTK mit der Dokumentation von QT verglichen ?
Hast Du es schon gemacht?
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neanderix xafford

„ .NET Kylix, WX, FLTK, GTK, GTK , TCL, FOX Tookit, diverse Intel Bibliotheken....“

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Wenn Softwarefirmen plattformunabhängige Programme schreiben wollen, dann können diese Firmen keine Bibliotheken von Microsoft verwenden.

.NET


und dot-NET ist natürlich vollkommen plattformunabhängig (genau so, wie die Erde eine Scheibe ist...) --
Ja, dot-NET Programme laufen unter Linux -- wenn auf dem ein möglichst aktuelles "Mono" Framework installiert ist...

Stellt sich mir allerdings die Frage, was der Blödsinn soll, da kann ich gleich Java nehmen.

Aus meiner Sicht ist jedenfalls dot-Net so überflüssig wie ein Kropf und nur ein weiterer Versuch seitens M$, das Netz zu übernehmen.

Volker
Computers are like airconditioners - they stop working properly when you open Windows Ich bin unschuldig, ich habe sie nicht gewählt!
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Bernd210 Redaktion

„Wien schmeißt Linux raus“

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Es zeigt sich wieder, daß Linux keine starke Lobby hat,
weil eben kein finanzstarker Konzern dahinter steht.
Ferner ist seine Verbreitung zu gering.
Es soll dieser Sprachtest auch für Privatanwender funktionieren.
Und wer hat schon mal bei einem Discounter,
der Hautquelle für PCs, ein Angebot für Linux gefunden.
Und , welches Linux darf es denn sein?

Wenn diese Software (manchmal) mit Befehlszeilen -auf Englisch !!!-
zu steuern ist, dann kann es dem einfachen Anwender zu schwer werden.
Es handelt sich in diesem Falle oft um Eltern, welche nicht Englisch
als Haupt-Fremdsprache gelernt haben.

Ferner hat MS Verkäufer, welche sich gut
geschult auf denZukunftsmarkt -hier geht es um Kinder -"kümmern".

Microsoft - Software ist hauptsächlich darauf ausgelegt,
Lizenzen zu sichern, zu verwalten und alles was damit gemacht wird,
nach Hause zu melden.
Als MS Anwender entsteht der Eindruck, eine Erzieherin
aus dem 19. Jahrhundert sitzt daneben.
"Das darfst du, das darfst du nicht."
Ferner werden dabei Kinder zuerst mit Microsoft bekannt gemacht
und in diesem Alter ist das sehr wirksam.

Beim Sprachtest wierd der IExplorer von MS verwendet .
Der ist leicht zu überwachen.
( - Die Telekom hat ihn im Programm -
-gerade recht aktuell-)
Was stellen die Eltern ihrem Kind für welche Fragen und
was antwortet das Kind.

"Kinder und Narren sagen die Wahrheit".

Die Erfahrungen im Umgang mit der FDJ
könnten verwertet werden.
Vielleicht hat diese kleine berliner Firma
hier einen Auftrag erhalten.
"Sprachprobleme" gibt es ja keine.

Aus eigener Erfahrung:
Wenn zusätzliche (schon vorhandene) Hardware im Spiel sein soll,
dann hat Linux oft das Nachsehen.
Es beginnt schon bei den Druckern
und so kann es mit anderen kindergerechtem
Spielzeug sein.











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KarstenW Bernd210

„Es zeigt sich wieder, daß Linux keine starke Lobby hat, weil eben kein...“

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Das ist völliger Quatsch. Wenn ein Programm mit der MFC von Microsoft programmiert wird, dann muß der Programmierer die ganze Menüstruktur und einen großen Teil des Programmes unter Linux neu implementieren.
Das ist ein riesen Mehraufwand den sich nur größere Softwarefirmen leisten können (weil dazu auch mehr Programmerer benötigt werden).
Diese Sofwarefirmen müßten nur auf QT umsteigen und können sich diesen Mehraufwand sparen.
Aber diese QT Bibliothek hat mehr als 400 Klassen und etwa 5000 Funktionen . Diese Funktionen und Klassen muß man erstmal lernen.

"Und , welches Linux darf es denn sein?"

Da muß man sich einfach eine Linux Standard Base kompatible Distribution heraussuchen. Linux bietet mit der LSB wichtige Standards die bei Unix zur Zeit immer noch fehlen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Linux_Standard_Base

Ich kann beispielsweise Staroffice 8 unter Debian etch installieren, obwohl Staroffice unter Red Hat programmiert wurde.
Debian etch ist zur LSB 3.1 kompatibel.

Debian GNU/Linux http://www.debian.org/
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Tuxus Bernd210

„Es zeigt sich wieder, daß Linux keine starke Lobby hat, weil eben kein...“

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Im Prinzip hast Du schon Recht. Dass leider manchmal Treiber für Drucker noch fehlen oder manchmal das Terminal benutzt werden muss, wenn etwas nicht sofort läuft, ist für Leute ohne Ahnung davon ärgerlich.
Davon ist natürlich Windows auch nicht gefeit. Als 64Bit herauskam, lief unter Linux viel mehr Hardware als unter Windows, weil es dort länger dauerte bis die Hardware-Hersteller die Treiber für 64Bit schrieben.

Zum Glück bringen immer mehr Hardware-Hersteller Treiber für Linux heraus oder arbeitet mit den Programmierern gut zusammen. Es läuft schon viel besser als noch vor wenigen Jahren.

Allerdings muss ich noch etwas anmerken:
Befehle werden auch in Windows auf Englisch geschrieben (dir, cd, format, ...). Unter Linux sind diese Befehle sehr änhlich und manchmal die gleichen (ls, cd, rm, ...).
Der große Unterchied ist eben, dass linux frei ist und daher kannst Du mit den Befehlen alles machen und deswegen benutzen viele die Befehle, weil es einfach für die schneller geht, als das Geklicke zu machen oder gar anderen zu beschreiben.
Unter Windows soll man Befehle natürlich möglichst nicht verwenden. Es ist nicht frei und daher kann man auch keine Programme anpassen oder irgendwelche lästigen Fehler können durch jemanden, der es weiß eben nicht verändert werden.

Deswegen gibt es auch manchmal diesen Irrtum:
Unter Linux gäbe es kaum Updates, weil alles so sicher sei. Das stimmt nicht. Es gibt laufend Updates, weil die Programme beständig verbessert werden und dabei sind natürlich auch Sicherheitsupdates, falls jemand entdeckt haben sollte, wie er ein Passwort mit einem Trick überwinden kann.
Im Falle von Windows sind die Updates seltener und kommen dann auch mal geballt als Service-Pack. Dabei werden jedoch keine installierten Programme verbessert, die nicht MS gehören, sondern nur das MS-Betriebssystem und evtl. das MS-Office. Um die Programme muss man sich selbst kümmern.
Bei Linux kümmert sich ein Programm um alles. Das ist sehr bequem und damit bleibt der Rechner auch für jeden, der von PCs keine Ahnung hat, sicher.

LG, tuxus

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REPI Redaktion

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Es liegt nicht an Linux, sondern an der Sprachsoftware, welche nur auf dem IE läuft , also auf keinem anderen Browser. Von solchem properitären Mist, sollte man sich aber schleunigst trennen und nicht noch Geld hinterher werfen.


Acht Millionen Euro für Microsoft
Die MA 14, die für die EDV-Systeme der Stadt zuständig ist, hat demnach für den Kauf von Software-Lizenzen im Jahr 2008 insgesamt rund acht Millionen Euro budgetiert. Die Kosten werden der MA 14 von den MAs 10 [Kindergärten] und 56 [Schulverwaltung] erstattet werden.

Die Migration der Verwaltungsrechner von Windows 2000 und Office 2000 auf Vista und Office 2007 schlägt demnach mit 7,6 Millionen Euro zu Buche, die Beschaffung von 2.600 Lizenzen für Windows, Office und Server-Software im Wiener Bildungsnetz kostet 324.000 Euro. Die Umstellung der 720 Kindergartenrechner von der stadteigenen Linux-Distribution Wienux auf Vista wird rund 105.000 Euro kosten.

Sprachtests für Kinder
Hintergrund ist, dass eine Software zur Durchführung von Sprachtests für Kindergartenkinder nur im Internet Explorer läuft. Der Hersteller der Software werde, so Ringler, eine Firefox-Version seines Produkts erst 2009 zur Verfügung stellen.

"Mit einem Bruchteil des Geldes, das die Umstellung auf Windows kostet, hätte die Stadt diesen Hersteller wohl dazu bringen können, seine Software schneller für Firefox bereitzustellen", so Ringler, die der Stadt vorwirft, das Open-Source-Konzept nicht konsequent genug zu verfolgen und keine Anreize zum Umstieg von Windows auf Wienux zu schaffen. Die Stadt habe es auch versäumt, die 1.000 Unternehmen in der Region Wien zu fördern, die selbst Open-Source-Software herstellten.

Im Herbst 2008 wird die von der Stadt initiierte Studie STOSS2 über Kosten und Nutzen von Open-Source-Software im Einsatz bei der Stadtverwaltung erscheinen.


Hier wird nun wirklich mit der Schinken nach dem Wurst geworfen. Naja eben Ämter !


Es empfiehlt sich immer, etwas Linux im Hause zu haben.
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Max Payne REPI

„Es liegt nicht an Linux, sondern an der Sprachsoftware, welche nur auf dem IE...“

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Dabei kann man sogar den IE unter Linux installieren - WINE oder CrossOverOffice machen es möglich...

The trouble with computers is that they do what you told them – not necessarily what you wanted them to do.
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Scotty7 Redaktion

„Wien schmeißt Linux raus“

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Hintergrund ist, dass eine Software zur Durchführung von Sprachtests für Kindergartenkinder nur im Internet Explorer läuft. - futurezone

Muss man so'nen Schrott benutzen?
gens inculta nimis vehitur crepitante colossa.
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Tuxus Redaktion

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Die Sache stellt sich etwas krasser heraus.

In Wien wurde den Anwendern freigestellt Linux oder Windows zu nutzen. Die Folge war, dass nur wenige Anwender zu Linux wechselten und viele weiterhin Win 2000 nutzten. Nur in den Kindergärten wurden alle Rechner auf Linux umgestellt.

Jetzt soll in den Kindergärten eine Software für Sprachtests installiert werden, die jetzt schon für den Windows-InternetExplorer aber erst 2009 auf dem Linux-Firefox herauskommt. Solange wollte man nicht warten und beschloss daher im Zuge eines allgemeinen Upgrades alle Rechner der Stadt auf Vista upzugraden.

Die Stadt Wien gibt nun 8 Millionen Euro für die Windows Vista Lizenzen aus.

Die Partei "Die Grünen" im Rat der Stadt Wien kritisieren, dass mit einem Bruchteil dieses Geldes die Portierung der Sprachsoftware auf Linux bereits jetzt vorgenommen werden würde. Ebenso würde man alle Lizenzkosten sparen und die Entwickler und IT-Häuser vor Ort in Wien unterstützen. Nun wandere das Geld in die USA anstatt für Beschäftigung vor Ort zu sorgen.

Ansonsten ist es so, dass auf den Rechner der Stadt Wien schon lange OpenSource-Software läuft, soweit sie auch für Windows zur Verfügung gestellt wird, z.B. OpenOffice.

Wenn man jetzt von den 8 Millionen Upgradekosten ausgeht, sind die 105.000 Euro natürlich ein kleiner Klacks.
Zudem läuft die Sprachsoftware auch unter Linux. Sie benötigt nur den InternetExplorer. Diesen gibt es inzwischen (EU-sei dank) kostenlos und auch dieser läuft mit Wine ohne Probleme auf Linux. Da kriegt der Anwender gar nichts von mit.

Daher scheint für mich die Sprachsoftware ein vorgeschobener Grund zu sein, sondern ich vermute, dass man einen "Deal" mit MS ausgemacht hat und die paar Kindergarten-Rechner eben gleich mit umstellt.

LG, tuxus

P.S.:
Wird Win2000 überhaupt noch von MS gewartet?
Für 8 Millionen Euro hätte Wien sich ihre eigene Software entwickeln lassen und eine riesen Party schmeißen können.
Aber leider weiß man nicht genügend Hintergründe für diese Maßnahme, um es wirklich beurteilen zu können.

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PaoloP Tuxus

„Die Sache stellt sich etwas krasser heraus. In Wien wurde den Anwendern...“

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Für 8 Millionen Euro würde ich das zusammen mit Dir für den KDE neu entwickeln. :p

Jedes mal wenn jemand "Cloud" sagt, verliert ein Engel seine Flügel.
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Xdata Tuxus

„Die Sache stellt sich etwas krasser heraus. In Wien wurde den Anwendern...“

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Da kommen noch andere Folgekosten dazu:
-- Der exorbitante Reccourcenvrbrauch von Vista wird dazu führen - entsetzt festzustellen: "Das läuft jagarnicht mit unseren alten Rechnern"!

Also neue teure und - dank Vista auch energieverschwendende Rechner müssen her.

Mehr noch, da Vista so träge ist, wird -- wenn alles umgestellt ist, gleich wieder auf Windows 7 umgerüstet.


Diese diabolische Verschwendung von Geld hätte ausgereicht mehrere Softwarefirmen mit einer Linuxlösung zu beauftragen.

Ich glaube eher es war so wie tuxus vermutet ein Deal mit MS.

Sowas irres, wegen einer poeligen Browseranpassung auf sowas irres wie Vista umzusteigen -- STIRNKLATSCH!

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Tuxus Xdata

„Da kommen noch andere Folgekosten dazu: -- Der exorbitante Reccourcenvrbrauch...“

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1. Per Paketmanager wine und cabextract installieren.

2. In die Befehlszeile diese Befehle der Reihe nach eintippen und immer brav enter drücken:
wget http://www.tatanka.com.br/ies4linux/downloads/ies4linux-latest.tar.gz
tar zxvf ies4linux-latest.tar.gz
cd ies4linux-*
./ies4linux

Fertig und wenn man möchte klickt man auf Advanced und kann auch den IE7 auswählen.
Probiert es mal aus! Ist ganz einfach. Alles als normaler Nutzer machen, nicht als Admin, bzw. root.

LG, tuxus

P.S.: Deinstallieren:
rm -r ies4linux-version
rm -r .ies4linux
rm bin/ie{5,55,6,7}

fertig und wech :)

PPS:http://wiki.ubuntuusers.de/Internet_Explorer

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Xdata Tuxus

„Internet Explorer auf Linux in 30 Sekunden“

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So schnell kann man mehrstellige Millionen an Euros und Energie sparen.

Bei dem eingesparten Geld hätte der damalige als Indianer aufgetretene Catcher Tatanka
sicher einen Freudentanz aufgeführt;-)

-- Wer wirds bezahlen? - Die Steuerzahler je nach Nation.

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Acader Xdata

„Internet Explorer auf Linux in 30 Sekunden“

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>>>Die Migration der Verwaltungsrechner von Windows 2000 und Office 2000 auf Vista und Office 2007 schlägt demnach mit 7,6 Millionen Euro zu Buche, die Beschaffung von 2.600 Lizenzen für Windows, Office und Server-Software im Wiener Bildungsnetz kostet 324.000 Euro. Die Umstellung der 720 Kindergartenrechner von der stadteigenen Linux-Distribution Wienux auf Vista wird rund 105.000 Euro kosten.
Ich kann es nicht fassen !
Ich glaube da können einige "Wiener" wohl nicht klar denken oder sind gar mit dem Windows Virus so stark infiziert das deren Gehirne schon zerfressen sind.
Selbst mit einem Bruchteil des Geldes liese sich da wohl in Kürze eine geeignete Software entwickeln welche dann auf den vorhandenen Distributionen läuft.

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Xdata Acader

„ Die Migration der Verwaltungsrechner von Windows 2000 und Office 2000 auf Vista...“

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Ich hab mich auch noch nicht beruhigt - - - aber es ist ja leicht sich aus dem scheinbar unbegrenzten Topf der Steuerzahler zu bedienen.

Anstatt die Chance der Loslösung und Unabhängigkeit von Ms zu nutzen wird bei dem Kleinsten Problem
gleich der bequeme Weg der Phlegmatiker gewählt.

Es ist doch klar das es so halbherzig nicht geht gerade Regierungen hätten die Möglichkeit hier eine
Infrastruktur zu schaffen. Es wird viel Geld in sinnlose Dinge investiert.
Aber hier mal Aufträge an Softwarefirmen zu vergeben die unvergleichlich preiswerter wären..

Wahrscheinlich wurde gedacht es sei wie im Schlaraffenland, wo einem die Eßwaren von selbst in den Mund fliegen.


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woferl1 Xdata

„Ich hab mich auch noch nicht beruhigt - - - aber es ist ja leicht sich aus dem...“

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Schmiergeld!Schmiergeld!Schmiergeld!Schmiergeld!Schmiergeld!Schmiergeld!Schmiergeld!

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Hesperus woferl1

„Schmiergeld!Schmiergeld!Schmiergeld!Schmiergeld!Schmiergeld!Schmiergeld!Schmierg...“

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Na ja - wie fast überall und immer in diesen (monetären) Zeiten muss mann fragen

Cui Bono?

Wem nützt das?

und zwar zu 76,2 % in wirtschaftlicher und zu 23,8% in persönlicher Hinsicht
und
wer bestimmt letztendlich was passiert

Und dann hat man auch schon mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Geldflüsse

Hiawatha von Hesperus
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King-Heinz Tuxus

„Internet Explorer auf Linux in 30 Sekunden“

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Hi tuxus!

Nur ist die rechtliche Lage leider so, dass man den IE unter Linux nur installieren darf, wenn man eine gültige Windows-Lizenz besitzt. Dazu siehe hier:

http://www.tatanka.com.br/ies4linux/page/De/Rechtliche_Anmerkungen

Demnach müsste man in Wien also entsprechende Windows-Lizenzen für jeden Linux-Rechner haben, nur, um den IE auf diesen Rechnern laufen lassen zu können. Ist schon ziemlich aberwitzig....

Gruß
K.-H.

„Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: ‚Das ist technisch unmöglich!’“ (Sir Peter Ustinov)
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Prosseco King-Heinz

„Internet Explorer auf Linux in 30 Sekunden“

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Das ist keine Signatur. Sondern ich putz hier nur
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The Wasp Redaktion

„Wien schmeißt Linux raus“

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Die Stadt Wien setzt seit 20 Jahren Open-Source-Software ein und wird das auch weiterhin tun", so Lindenmayr zu ORF.at. "Der Einsatz von Software ist für uns aber keine Ideologiefrage. Die beste pädagogische Software läuft unter Windows, also werden wir Windows im Kindergarten einsetzen."
Ende
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Acader The Wasp

„Zur Ergänzung...“

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>>>Die beste pädagogische Software läuft unter Windows
Ja, aber nur weil z.Z. keine andere pädagogische Software in diesem Umfang für Linux zur Verfügung steht
Das könnte man aber auch schnellstens ändern !
Wo diese Software dann besser läuft steht doch außer Frage.
Vielleicht sollten sich darüber einige Herren mal Gedanken machen.
Geld spielt doch in Wien wohl keine allzu große Bedeutung, und billiger wäre es ohnehin als mit M$.

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Tuxus Acader

„ Die beste pädagogische Software läuft unter Windows Ja, aber nur weil z.Z....“

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Schaut Euch mal den Link von Prosecco an. So fördert man Arbeitsplätze in der Region, denke ich.

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Acader Tuxus

„Schaut Euch mal den Link von Prosecco an. So fördert man Arbeitsplätze in der...“

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Ohne Zweifel vorerst eine gut Idee.

>>> Bei künftigen Anschaffungen müssten offene Standards unterstützt werden
Genau da liegt eben auch das gewisse Problem.

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