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News: KDE 4.3 veröffentlicht

Wahnsinn in neuer Version

Redaktion / 25 Antworten / Baumansicht Nickles

Der Linux-Desktop KDE ist ab sofort in der Version 4.3 verfügbar. Es handelt sich um eine finale Version, die auch auf Produktiv-Systemen eingesetzt werden kann. Abgesehen von der Beseitigung unzähliger Bugs, haben die KDE-Entwickler bei 4.3 wieder an der Optik geschliffen.

Alle Details, Screenshot und Videoclips zu KDE 4.3 gibt es hier auf kde.org: KDE 4.3.0 Caizen Release Announcement .

Bei Kubuntu, der KDE-Variante von Ubuntu wird der neue KDE 4.3 Desktop ab Kubuntu 9.10, das im Oktober kommt, zum Standard-Desktop.

Michael Nickles: Die Frage Nummer 1 für jeden der zu Linux aufsteig: Gnome oder KDE? Meine klare Antwort: Gnome. Ich hasse KDE. KDE sieht standardmäßig zwar optisch hübscher aus als Gnome, aber bei diesem Desktop sind Wahnsinnige am Werk. Seit der Version 4 ist KDE restlos unbrauchbar geworden. Die Entwickler meinen halt, dass Anwender es cool finden, wenn das Rad alle paar Tage neu erfunden wird.

Die Geisteskrankheit fängt bereits im Startmenü an, beziehungsweise bei den hirnverbrannten Bezeichungen der meisten KDE-Anwendungen an: Kate, Kmag, Knotes, Kvkbd, KRDC, Krfb, K3b, Kuser. Zwar steht dann hinten meist noch dran, was damit gemeint ist (Kate = Texteditor), aber Neulinge sind halt gezwungen auswendig zu lernen, dass mit "K3b" beispielsweise das Brennprogramm gemeint ist oder suchen sich aufgrund der "K"-Sortierung im Menü dumm und dämlich.

Auch die Rubrizierung im ohnehin verrückten Startmenü, in dem man sich blöd blättern muss, sind schwachsinnig: "Dienstprogramme", "Einstellungen", "System" - wie soll man sich da merken, wo was ist? Ich nehm lieber das durchdachte Gnome und richte es mir optisch perfekt ein.

Der rechte Windows 7 Screenshot in meinem Blog-Beitrag Schwere Entscheidung ist übrigens mein Gnome-Desktop. Wie man Gnome derart aufpeppt, ist unter anderem im kommenden Nickles-Linux-Report beschrieben.

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KarstenW Redaktion

„Wahnsinn in neuer Version“

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Bei Debian lenny wird momentan noch KDE 3.5.10 installiert. Man kann beim ersten Start (wenn das Paket kpersonalizer installiert wurde) von KDE in einem Dialog sämtlich Spielerein abschalten, so das KDE auch noch mit einem älteren Rechner läuft.

Ich weiß nicht ob Debian bei KDE 3.5.X bleibt.

Aber ich würde auch den alten CDE Desktop von Unix installieren ;-).

Debian GNU/Linux http://www.debian.org/
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Markus Klümper KarstenW

„Bei Debian lenny wird momentan noch KDE 3.5.10 installiert. Man kann beim ersten...“

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Ich habe mich neulich auch sehr gewundert. Als ich bei einem Kunden mal testweise Kubuntu installiert hatte habe ich mich gefragt ob die das ernst meinen. Sowas chaotisches. Nicht daß mir das Design grundsätzlich überhaupt nicht gefallen hätte, aber DAS ging garnicht.

Überhaupt sehe ich keinen besondern Sinn in den kryptischen Bezeichnungen von Linux Programmen. Unter Gnome / Ubuntu jedenfalls alles perfekt übersichtlich und ruckzuck eingerichtet...

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Conqueror Markus Klümper

„Ich habe mich neulich auch sehr gewundert. Als ich bei einem Kunden mal...“

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Man versucht sich von der Masse (Linuxderivate) abzuheben und erreicht das krasse Gegenteil.

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PETKA Redaktion

„Wahnsinn in neuer Version“

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Ich warte schon auf den kommenden Nickles-Linux-Report. Eigene Erfahrung ist zwar viel zeitaufwändiger und wird deswegen von akademisierten Papageien gehasst, ist aber vielfach nützlicher als theoretisierter Klimbim.
Darfst Dir also als eine kleine Stärkung ein Bier genehmigen, Meister !
*lache*

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Synthetic_codes Redaktion

„Wahnsinn in neuer Version“

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Sry Mike, aber auch wenn kde 4.0 etwas anderes vermuten lässt... 4.0 war eine entwicklerversion. sie war niemals für anwender gedacht. zu den programmnamen... Kate = K Advanced Text Editing. Und mal ganz im ernst, welcher PC-Freie mensch bringt Nero schon mit Brennen in verbindung?

Ich persönlich finde kde nicht schlecht, auch wenn ich auf Plasma/Plasmoids verzichten kann.

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Hausmeister Krause Synthetic_codes

„Sry Mike, aber auch wenn kde 4.0 etwas anderes vermuten lässt... 4.0 war eine...“

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Erinnerst Du dich nicht an den Typen, der mal Rom angezündet hat ;) ?

"Nero" burning "Rom"

Also ich bringe das gleich doppelt mit "brennen" in Verbindung ;)

Wenn Du Sorgen hast, dann erzähle sie nicht Deinen Freunden, sondern Deinen Feinden, denn die freuen sich darüber. - Harald Lesch
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REPI Hausmeister Krause

„Erinnerst Du dich nicht an den Typen, der mal Rom angezündet hat ? Nero burning...“

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Als ich erstmalig von diesem Programm und seiner Benennung hörte, war mein erster Gedanke, dass hier die Macher Geschichtswissen und feinsinniger Verstand hatten.

Es empfiehlt sich immer, etwas Linux im Hause zu haben.
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Xdata REPI

„Stimmt“

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...Die Geisteskrankheit fängt bereits im Startmenü ...
usw.

Danke, ich dachte schon ich sei Übergeschnappt,
da mit KDE 4 von Anfang an, so vorkam wie wenn man mit einer Stange im Nebel stochert.

Extrem Rückstandig ist.. Man Kan nichts auf dem Desktop ablegen.
Statischer, soll heißen undynamischer geht es nicht mehr.

Ganz irre finde ich, einige auf einem bekannten Linuxforum
bezeichneten es als den modernen Desktop der Zukunft..

A la , - so haben heute Moderne Desktop Manager auszusehen..
Und Gnome sei ja veraltet.

Völliger Unsinn sind Behauptungen KDE 4 habe etwas mit Quartz oder Aqua von Apple zu tun.

Bewahre! Zu so einer Un-Usuability oder Unbedienbarkeit sind die Apple Macher garnicht fähig.

Garnichts überhaupt nicht hat dieser Fenstermanager mit Mac bzw. Apple zu tun. Mit keinem Anderen überhaupt.

Fast jedenfalls.
Vor einiger Zeit gab es mal einen eigensinnigen Fenstermanager der von 4 Ecken aus bedient wurde.
Da konnte man auch nichts auf dem Desktopa blegen, Dämlich!
Das Ding scheint Novell? oder anderswer für KDE Eingekauft zu haben.

Also die, die sowas als ein Fenstersystem wie es heute Auszusehen hat bezeichnen, haben eine Wahrnehmungsstörung.

Mal sehen ob der Neue auch so oft Stehenbleibt oder aussteigt wie die Vorgänger.

Ich kann das Zeug nicht leiden, die unlogische Bedienung mal ausgeschlossen. Der Speicherverbrauch und die Instabilität sind es.


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daedalus1 Xdata

„...Die Geisteskrankheit fängt bereits im Startmenü ... usw. Danke, ich dachte...“

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Kde hat doch durchaus seine Vorzüge. Der Konqueror ist einigermassen zügig und durchaus als Browser zu gebrauchen. Der neue in der v. 4.0 hat wegen seines höheren Hardwarehungers jedoch bei mir keine Chancen, da ich zum Surfen ältere Hardware benutze.

Die standardmässig unterstützte Darstellung der Verzeichnisse und Ordner als Patchwork-Teppich ist nett, aber langsam.

Bezüglich einer Verwantschaft mit Mac OS ist klar, dass er auf der selben Engine basiert: Gecko. Es ist ganz praktisch einen Browser für alle Aufgaben zu haben. (Natürlich kann man auch den Firefox zum Filebrowser nachrüsten.)

Die "k"-Benennung ist durchaus erlernbar. Dadurch ist meistens klar, dass es sich um ein KDE-Paket handelt. Es ist dann eher zu erwarten, dass sich das Programm optimal in die Desktopumgebung integrieren lässt.

Was die Menüs angeht, kann ich zugeben: Einsteiger könnten Probleme haben, das alles lässt sich jedoch nach Belieben umsortieren. Die Systemeinstellungen im Konqueror sind einigermassen übersichtlich und intuitiv. Wenn man den Konqueror offen hat wird man das Startmenü für die Desktop- und Systemanpassung gar nicht brauchen.

Eines der Hauptargumente, weshalb ich immer auch KDE-Teile installiere ist der "K"rusader. Wer den nicht kennt hat etwas verpasst und soll schweigen fürderhin :)

KDM Integriert alle anderen Window-Manager. Also nach der Installation von KDE starte ich immer etwas schmales: TWM und schone meinen Hauptspeicher. Wieso mehr laufen lassen, als ein einziges Browserfenster und zwar nur ein Browserfenster.

Da sich das alles bei ausreichendem Plattenplatz nicht beisst ist bei mir also immer KDE und KDM installiert.

Mein Fazit: Wer die besten Teile aus allen Window-Managern benutzt hat mehr vom Linux.

wo roher Walter sinnlos kräftelt....
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AmAbendMancherTage daedalus1

„Kde hat doch durchaus seine Vorzüge. Der Konqueror ist einigermassen zügig und...“

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Ich finde das Linux-Mint prima ( basiert auf KDE )

Leider derzeit nur auf englisch. Meine Tochter ( 5 Jahre ) wollte heute beim Kartoffel-Buddeln im Garten meine Windows XP-CD eingraben ( Ich habe ihr erklärt daß ich nur EINE Lizenz davon habe - Und wenn ich eine Kartoffel eingrabe, kommen viele raus - Vollkommene Logik ! )

Auf ihrem Laptop ( Pentium mit 366 MHz )läuft Kubuntu. Die Lütte kann schon etwas lesen, aber meistens läuft alles über Sinnbilder ab ( Klicke ich auf die Note, kann ich Papi alle meine Lieder vorsingen ) Und sie meint auch wirklich ALLE ihre Lieder - Was ein Ohrenschmaus ! .

Die Platte ist 40 GB groß, ca. 10 GB sind benutzt, bleiben mir noch 30 GB der "Meisterwerke".
Fido ( mein Mix-Köter ) singt auch fleissig mit.


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Borlander daedalus1

„Kde hat doch durchaus seine Vorzüge. Der Konqueror ist einigermassen zügig und...“

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Bezüglich einer Verwantschaft mit Mac OS ist klar, dass er auf der selben Engine basiert: Gecko.
Gecko ist die Engine der Mozilla-Produkte. Apple setzt auf WebKit und das ist wohl irgendwann mal aus dem von Konquerer genutzten KHTML hervorgegangen...

Wenn ich das richig verstanden habe benutzt Du gar nicht KDE als Desktop-Umgebung, sondern nur Konquerer (wobei ich Deinem Posting in dieser Hinsicht auch nur mäßige Begeisterung entnehmen kann) oder Krusader (der soweit ich das erkennen kann keine offizielles Bestandteil von KDE ist).

Insgesamt stimmt es mich auch etwas nachdenklich, wenn Du zwei verschiedene Dateimanager zu arbeiten brauchst. Das macht auf mich ein bisschen den Eindruck als wären beide nix ganzes?


Gruß
Borlander
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daedalus1 Borlander

„ Gecko ist die Engine der Mozilla-Produkte. Apple setzt auf WebKit und das ist...“

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Gecko ist die Engine der Mozilla-Produkte. Apple setzt auf WebKit und das ist wohl irgendwann mal aus dem von Konquerer genutzten KHTML hervorgegangen...

... Ja, bitte vielmals um Entschuldigung. Im Gegenteil, wie aus Wikipedia ersichtlich ist.

Zum Thema Firefox:
[...] Entscheidung von Apple, den eigenen Webbrowser Safari auf der KHTML-Engine und nicht auf der Gecko-Engine (die von Mozilla entwickelt wird) aufzubauen.
Zum Thema khtml:
Als Freie-Software-Produkt kann KHTML auch von anderen Herstellern für eigene Browser eingesetzt werden. Apple benutzt in seinem Webbrowser Safari die Layout-Engine WebKit, eine Abspaltung von KHTML (KDE 3.0.2)

Spricht dafür, dass Konqueror sicher ein recht schneller Webbrowser sein sollte.

Wenn ich das richig verstanden habe benutzt Du gar nicht KDE als Desktop-Umgebung, sondern nur Konquerer (wobei ich Deinem Posting in dieser Hinsicht auch nur mäßige Begeisterung entnehmen kann)

Jein. In vielen Fällen brauche ich kein grosses Desktop. Die Programme die ich oft benutze rufe ich über xterm auf. Es geht mir um die Art wie ein Desktop benutzt wird. KDE liefert mit Alt+F2 die Möglichkeit Programme zu starten, ohne ins Startmenü oder auf den Desktop zu müssen. Das ist etwas was ich bei Windows und Mac OS vermisse. (Windows bietet frei belegbare Hotkeys für Desktopprogramme, gut).

Generell ist es bei vielen Aufgaben ganz praktisch, wenn ich auf die Maus verzichten kann. Deshalb benutze ich gerne orthodoxe Filemanager: Farmanager, Mucommander, Freecommander, Midnight Commander, Krusader.

Der alte 3er Konqueror liefert die Möglichkeit einen "Midnight Commander" Modus zu aktivieren. Das kenne ich sonst auch von keinem Filemanger.

Der 4er ist zu langsam für meinen Uraltrechner, weil er von anderer Hardware ausgeht. Beispielsweise eben die grafische Darstellung der Verzeichnisse dauert einfach zu lange.

Insgesamt stimmt es mich auch etwas nachdenklich, wenn Du zwei verschiedene Dateimanager zu arbeiten brauchst. Das macht auf mich ein bisschen den Eindruck als wären beide nix ganzes?
Das ist halt so in der Kunst. Vollkommen ist nur die Absich, glaube ich.

Was bedeutet "ganz"?

Ein Programm für:

Browsen, Filemanagement, Archivmanagement, Systemverwaltung, virtuelles Filesystem, ftp, ssh, etc., Plugins für alle Zwecke...

Das alles soll von der Optik her frei veränderbar sein und in jeder Disziplin dem schnellsten, stabilsten Anspruch genügen. Ausserdem soll es in Sachen Innovation der Konkurrenz voraus sein, avantgardistisch und neue Standards setzen. Da sollte man manchmal etwas toleranter sein.

Hey welchen Filemanager verwendest Du?

Ich habe auf jedem Desktop mindestens einen zweiten Filemanger. Am liebsten wäre mir der von 7zip, dann wäre gleich noch die Dateikompression ordentlich implementiert.

Sehr vielen Dank für Deine Antwort.
mfg
wo roher Walter sinnlos kräftelt....
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Borlander daedalus1

„ ... Ja, bitte vielmals um Entschuldigung. Im Gegenteil, wie aus Wikipedia...“

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Spricht dafür, dass Konqueror sicher ein recht schneller Webbrowser sein sollte.
Woraus schließt Du das?

KDE liefert mit Alt+F2 die Möglichkeit Programme zu starten, ohne ins Startmenü oder auf den Desktop zu müssen.
Das geht mit Gnome auch. Ist definitiv kein Alleinstellungsmerkmal für Linux-Desktop-Umgebungen.

Das ist etwas was ich bei Windows und Mac OS vermisse.
Ich meine mich dunkel daran zu erinnern, daß man unter Windows mit einer Tastenkombination den Ausführen-Dialog öffnen kann.


Willst Du mir jetzt auch noch weiß machen, daß Du fünf verschiedene Dateimanager verwendest??

Bei KDE4 wurde Konqueror doch durch Dolphin ersetzt?

Hey welchen Filemanager verwendest Du?
Ich nutze ausschließlich Nautilus. Abgesehen von Drag&Drop aus dem Verzeichnisbaum kann der alles was ein Dateimanager können muß.


Gruß
Borlander
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daedalus1 Borlander

„ Woraus schließt Du das? Das geht mit Gnome auch. Ist definitiv kein...“

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Woraus schließt Du das?

1.Safari gilt als schnell
2.Erfahrung

Das geht mit Gnome auch. Ist definitiv kein Alleinstellungsmerkmal für Linux-Desktop-Umgebungen.

Ja das ist vollkommen richtig. Daher brauche ich das Startmenü nur, wenn ich eine Anwendung suche. Firefox und Thunderbird sind in der Befehlscache von Alt+F2 gespeichert. Weder benötige ich dazu ein Desktop-Icon, noch einen Eintrag im Startmenü: Anfangsbuchstabe, Pfeiltaste und Eingabe.

Ich meine mich dunkel daran zu erinnern, daß man unter Windows mit einer Tastenkombination den Ausführen-Dialog öffnen kann.

Ja das ist richtig. Wenn du dann "firefox" eingibst geschieht nichts, weil Du den Pfad mit angeben musst.

Willst Du mir jetzt auch noch weiß machen, daß Du fünf verschiedene Dateimanager verwendest??

1.mc, weil er auf der Konsole läuft
2.Konqueror, weil er der Standardmanager unter kde ist.
3.Krusader, weil er eine sehr gute und schnelle Benutzung über die Tastatur bietet. (siehe Google "orthodoxe Filemanger")

Unter Windows sollte man nicht vergessen, dass z.B. viele Kompressionsprogramme auch einen einfachen Filemanger integrieren. Daraus leite ich einmal ab, dass es nicht so einfach ist, alles so in den Explorer zu integrieren, wie man es gerne würde.

Schau Dir vielleicht mal die plugin-Liste für den farmanager an:
http://plugring.farmanager.com/cgi-bin/downld.cgi?Lang=Eng

Bei KDE4 wurde Konqueror doch durch Dolphin ersetzt?

Ja das ist richtig. Der Konqueror kann es aber trotzdem noch. Welche Gründe dahinter stecken weiss ich gar nicht. Vielleicht um noch eine Alternative zu liefern? Oder um eine Basis zu haben um neue Wege zu gehen ohne ein funktionierendes Programm zu verhunzen?
Weshalb überhaupt den Browser verlassen:
http://firefly.mozdev.org/index.php ?

Alles in allem bleibe ich beim alten KDE 3 und lasse das 4er parallel installiert. Wenn dann die Community lange genug am 4er herum gebastelt hat, dann werde ich ganz umsteigen. Nichts wird so heiss gegessen, wie es gekocht wird.

mfg - und sehr vielen Dank für die sehr differenzierte und fachlich fundierte Antwort
wo roher Walter sinnlos kräftelt....
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basil daedalus1

„ 1.Safari gilt als schnell 2.Erfahrung Ja das ist vollkommen richtig. Daher...“

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1.Safari gilt als schnell
2.Erfahrung


Also meine bisherige Erfahrung sagt mir, dass Konqueror einer der langsamsten Browser ist die ich kenne und da ich unter anderem Web- und Intranetanwendungen für eine Universität entwickle, die Cross-Platform-tauglich sein müssen habe ich mit recht vielen Browsern zu tun. Das Rendering ist langsam, hässlich und wenn es um Javascript geht sogar extrem langsam.

Ich meine mich dunkel daran zu erinnern, daß man unter Windows mit einer Tastenkombination den Ausführen-Dialog öffnen kann.

Ja das ist richtig. Wenn du dann "firefox" eingibst geschieht nichts, weil Du den Pfad mit angeben musst.


Dann hast Du was falsch gemacht mit deinem Windows, oder Du nutzt die Portable-Version von Firefox. Installierte Programme unter Windows werden auch ohne Pfadangaben gefunden wenn man den korrekten Dateinamen angibt. Zudem startet mein Firefox mittels STRG+ALT+F.

Unter Windows sollte man nicht vergessen, dass z.B. viele Kompressionsprogramme auch einen einfachen Filemanger integrieren. Daraus leite ich einmal ab, dass es nicht so einfach ist, alles so in den Explorer zu integrieren, wie man es gerne würde.

Unter Windows integriert der Dateimanager ein Kompressionsprogramm. Wie ich finde ist dies der bessere Weg, auch wenn die Kompressionfunktionen in Windows doch recht lahmarschig sind im Vergleich zu z.B. 7zip. Die Hauptfunktion bestimmt das Programm, die Dateieigenschaften wie z.B. Kompression sollten transparent sein.

Aber back-on-topic: Ich mag KDE auch nicht, aber sich über Dateinamen aufzuregen ist doch etwas arg unsachlich. Wer erwartet als Laie unter MC schon einen Dateimanager, unter ALSA einen Sond-Daemon, unter Apache einen Webserver, unter SAMBA einen Dateiserver? Das ist schon arg an den Haaren herbei gezogen. Da bietet KDE weitaus bessere Ansätze zur Kritik.
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Olaf19 basil

„ Also meine bisherige Erfahrung sagt mir, dass Konqueror einer der langsamsten...“

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Tag Basil,

Dass Konqueror langsam ist, kann ich insofern bestätigen, als wir bei meinem alten Arbeitgeber - sehr kleine Firma, der Inhaber war sehr technik-interessiert und aufgeschlossen! - mit dem Tandem SusE/KDE gearbeitet und auch den Konqueror als Browser genutzt haben. Das war wirklich sehr mühsam, an den Rechnern hat es nicht gelegen, die waren brandaktuell und wurden von einem Linux-Profi administriert.

Später sind wir auf Firefox umgestiegen, da wurde es spürbar besser.

Safari basiert zwar *ursprünglich* durchaus auf Konqueror, wurde von Apple aber eigenständig weiterentwickelt - die heute aktuellen Safari-Versionen 3 und 4 dürften nicht mehr viel mit Konqueror gemein haben. Auf jeden Fall ist Safari 4 ausgesprochen schnell, mindestens so schnell wie die gesamte Konkurrenz.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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basil Olaf19

„Konqueror und Safari“

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Meine Aussage bezog sich auch nur auf Konqueror von dem in den vorherigen Postings die Rede war. Safari ist schneller, vor Allem die Implementierung von Javascript.

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VenomST Redaktion

„Wahnsinn in neuer Version“

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Siehst Du, und genau wegen dieser Scheiss Arroganz ist und bleibt Linux ein Freak OS, dass es niemals schaffen wird Windows ans Bein zu pinkeln! Linux wird erst dann gehen, wenn sich dieser Mist gelegt hat und wenn es Spieletauglich ist. Sonst wird es nie den Durchbruch schaffen. Bitte versteh das Statement nicht falsch, ich finde Ubuntu mit Gnome auch klasse und habs auf meinem Zweit PC installiert, aber von der Massentauglichkeit eines Windows fehlt eben noch einiges. Generell ist es genial, dass es den Nickles Linux Report gibt (der neue wird mit Sicherheit von mir gekauft) denn nur so, kann dieser ganze Freak-Mist endlich weg! Ich lese seit 1995 Nickles Bücher und habe schon viel gelernt - man muss es nur richtig gesagt bekommen! Wobei mir einfällt, dass ich noch ein Bier im Kühlschrank habe... :)

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Xdata VenomST

„Siehst Du, und genau wegen dieser Scheiss Arroganz ist und bleibt Linux ein...“

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Nachtrag,
-- um Mißverständnisse auszuschließen.

Kde 3x war ein guter Manager, intuitiver als Gnome.

Besonders kdf und vielem Anderen was die praktische Bedinung betraf, konnte Gnome nicht paroli Bieten.

Das ist mit Kde 4 vorbei.

Ein Desktop auf dem ich nichts sinnvoll ablegen kannn ist unbrauchbar.

Gegen Kde 3 gibt es doch kaum was einzuwenden, der ist ja nicht gemeint.
Nicht einmal ist mir Kde 3.x abgestürzt, egal wie schwach der Rechner war.
Obwohl er, zugegeben etwas mehr Ressourcen als Gnome verbraucht hat, war und ist er doch immer rockstabil.

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Xdata

Nachtrag zu: „Nachtrag, -- um Mißverständnisse auszuschließen. Kde 3x war ein guter...“

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Hallo "AmAbendMancherTage",
Linux Mint ist wirklich prima, dessen KDE ist aber gut Konditioniert.
Soll heißen es scheinen noch alte Tugenden drin zu sein.

Die Gnome Version enthält anscheinend auch Kde Elemente.

Mint hat da ein gutes Händchen gehabt und die Trennung nicht so rigoros durchgezogen. Schließlich hat sich ja bei Gnome auch einiges verändert.

Die ganz neue 7er Mint Kde Live schau ich mir mal an.
Die Gnome ist gut, aber leider sind beide wie du sagst in Englisch.

Macht nichts, ist eben etwas Arbeit Tastatur und Browswer einzudeutschen.
Die Medialeistung entschädigt aber;-)

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Acader Xdata

„Nachtrag, -- um Mißverständnisse auszuschließen. Kde 3x war ein guter...“

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Kde 3x war ein guter Manager, intuitiver als Gnome

Hallo Xdata, KDE 3x war und ist in der Tat ein guter Desktopmanager.
Ich denke in nächster Zeit wird sich KDE4 auch nicht gleich durchsetzen wenn überhaupt.
Übrigens ob KDE intuitiver als Gnome ist, denke ich nicht und ist auch Ansichtssache. In Gnome gibt es jedenfalls viele versteckte Funktionen. Ich nutze bevorzugt Gnome.


MfG Acader
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KarstenW VenomST

„Siehst Du, und genau wegen dieser Scheiss Arroganz ist und bleibt Linux ein...“

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@VenomST

GNU / Linux ist nicht als Windowsersatz programmiert worden. Wenn dir Windows gefällt , dann nutze Windows.

Wenn du Unix haben willst, es dir aber als Privatanwender nicht leisten kannst(das nehme ich mal an) , dann probier GNU / Linux (egal welche Distribution).
Vor allem die Distribution Debian ist genau so flexibel konfigurierbar wie kommerzielles Unix.


Debian GNU/Linux http://www.debian.org/
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Strohwittwer Redaktion

„Wahnsinn in neuer Version“

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Hallo Michael,

ich gebe dir vollkommen recht, seit KDE 4.0 ist KDE unbrauchbar. Allein die Suche nach einem Terminal-Fenster macht einen fast wahnsinnig. Und unter openSUSE ist KDE 4 fast nicht zu benutzen, da schaltet man lieber gleich mit ALT-F1 in den Textmodus.

GNOME ist auch nicht gerade das Highlight, aber in Ubuntu ist es gut integriert.

Produktiv setzen wir bei den Terminal-Clients immer noch auf das gute, alte fvwm2 - einfach und robust.

Benutzt eigentlich jemand hier in der Gemeinde noch den fvwm2?

Viele Grüße,

der Strohwittwer!



Think
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Xdata Strohwittwer

„Hallo Michael, ich gebe dir vollkommen recht, seit KDE 4.0 ist KDE unbrauchbar....“

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Hallo Strohwitwer,
bei Debian hab ich den fvwm tatsächlich mal installiert.

Die Idee kam mir glaube ich bei einem Thread von KarstenW.
Es ging darum, bei Lenny ist es möglich es in Minimalkonfiguration vom Businescardimage zu instalieren.
Ganz ohne Gui erstmal.
Dann den Xorg und danach den fvwm.

Es geht, aber es ist sehr spartanisch, also kaum konfiguriert.

Als Fluchtgrafik für den KDE 4 nachinstalliert aber eine überlegung wert;-)
Andere "Kleine" sind aber wohl besser.

Mit den Vorkonfigurierten die damals in Suse 5 oder 6 drin waren, konnte man aber schon arbeiten.

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KarstenW Xdata

„Hallo Strohwitwer, bei Debian hab ich den fvwm tatsächlich mal installiert. Die...“

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So einen einfachen Windowsmanager wie fvwm2 oder blackbox will ich auch nicht mehr. Da kommt man sich vor als ob man in die Unixsteinzeit versetzt worden ist ;-).
KDE 3.5.10 von Debian lenny ist für mich ideal. Man kann die Schriftart und - größe in den Programmfenstern und - dialogen einfach konfigurieren und man kann auch die Animationen und Spielerein abstellen , damit KDE etwas schneller läuft.


Debian GNU/Linux http://www.debian.org/
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