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News: Keine tolle Leistung

Vista: Enttäuschung des Jahres 2007

Redaktion / 14 Antworten / Baumansicht Nickles

PC World hat die 15 größten Enttäuschungen des Jahres 2007 gekürt: Windows Vista führt die Liste an.

Dateisystem und Kommunikation könnten besser sein, die Hardware-Anforderungen sind zu hoch und Vista ist langsamer als XP. Außerdem gibt es viele Hard- und Software-Inkompatibilitäten, weil die Hersteller Vista zu wenig beachten. Der Preis ist auch zu hoch, wir fühlen uns abgezockt, schreibt PC World.

Trotzdem wird sich Vista wohl doch durchsetzen, weil es bald keine neuen PCs mehr ohne Vista geben wird. Auch das ist unerfreulich, resümiert der Autor.

Quelle: PC World

usernull Redaktion

„Vista: Enttäuschung des Jahres 2007“

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Trotzdem wird sich Vista wohl doch durchsetzen, weil es bald keine neuen PCs mehr ohne Vista geben wird.

Im Moment siehts eher nicht danach aus. Die Leute wollen bei 2000/XP bleiben, auch mit dem neuen PC. Vielleicht werden sich auch mal ein paar mehr Windows-Entwickler bemühen, freie Treiber zu programmieren.

Und dazu kommt, dass das Konzept der "virtuellen PCs" langsam in den Mainstream sickert. Glaube schon, dass sich viele Anwender damit anfreunden könnten, ein Linux als Host einzusetzen und Windows in die virtuelle Maschine zu verfrachten und damit der Treiber-Problematik aus dem Weg zu gehen.

usernull
SirHenrythe3rd usernull

„Trotzdem wird sich Vista wohl doch durchsetzen, weil es bald keine neuen PCs...“

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Für mich persönlich war VISTA das "Überflüssigste des Jahres 2007" xD

Ich habe keine Ahnung davon, ich stänker nicht dagegen und hasse es auch
nicht, aber....es ist mir einfach *schnurzpiepegal*

Damit gehöre ich wohl eher in die Kategorie der Ignorranten, als in die
der Entäuschten ^^

Olaf19 SirHenrythe3rd

„Who the *beep* is Vista ?“

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> Ich habe keine Ahnung davon, ich stänker nicht dagegen und hasse es auch
> nicht, aber....es ist mir einfach *schnurzpiepegal*


Grüß dich Sir Henry, die Einstellung finde ich genau richtig. Mir ist es auch vollkommmen wurscht.

Dass Windows XP bei seiner Markteinführung weniger Probleme gemacht hat also heute Vista, ist übrigens kein Wunder - Windows XP war ja nichts weiter als ein leicht aufgebohrtes Windows 2000 mit integrierter Firewall und der Optik einer aufgeplatzten Bonbontüte. Oder anders gesagt: Windows 2000 war Windows NT 5.0, XP war 5.1. Da überrascht es eher, dass es überhaupt Probleme mit dem Umstieg gegeben hat.

Ob Vista längerfristig betrachtet tatsächlich floppt oder sich doch noch durchsetzt, kann man eh erst nach dem Service Pack 1 sagen. Jetzt ist das noch viel zu früh.

Übrigens: zur Kategorie der Ignoranten würde ich eher die Leute zählen, die stur alles mitmachen, nur weil es von Microsoft kommt!

CU
Olaf
Crazy Eye usernull

„Trotzdem wird sich Vista wohl doch durchsetzen, weil es bald keine neuen PCs...“

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Und dazu kommt, dass das Konzept der "virtuellen PCs" langsam in den Mainstream sickert. Glaube schon, dass sich viele Anwender damit anfreunden könnten, ein Linux als Host einzusetzen und Windows in die virtuelle Maschine zu verfrachten und damit der Treiber-Problematik aus dem Weg zu gehen.

Die treiberproblematik wird doch höchstens verschlimmert, den Windows brauch auch in der VM treiber zum funktionieren nur das diese dann mit den Linux treibern kommunizieren die dann die action umsetzen(die wieder tendentiell schwer zu bekommen oder fehlerhaft sein können). oder mach ich jetzt was grundliegend falsch?
usernull Crazy Eye

„Und dazu kommt, dass das Konzept der virtuellen PCs langsam in den Mainstream...“

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oder mach ich jetzt was grundliegend falsch?

Die virtuelle HW besteht aus Standardkomponenten (emulierte Hardware), für die Windows bereits Treiber enthält. Mit den Linux-Treibern hat das überhaupt nichts zu tun.

Probiers am besten selbst aus. MS VirtualPC oder VirtualBox sind gratis. Das Licht geht Dir sehr schnell auf ;-)

usernull
Borlander usernull

„Trotzdem wird sich Vista wohl doch durchsetzen, weil es bald keine neuen PCs...“

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dazu kommt, dass das Konzept der "virtuellen PCs" langsam in den Mainstream sickert. Glaube schon, dass sich viele Anwender damit anfreunden könnten, ein Linux als Host einzusetzen
Zum Zocken sind solche Lösungen allerdings nicht geeignet und damit fallen schonmal sehr viele User weg. Und wenn man Software benötigt die Vista vorraussetzt (nur eine Frage der Zeit, Adobe wird aber vermutlich wieder unter den ersten Softwareherstellern sein wette ich) wird man um Vista auch nicht herumkommen. Egal ob direkt oder nur in einer VM...

Gruß
Borlander
usernull Borlander

„ Zum Zocken sind solche Lösungen allerdings nicht geeignet und damit fallen...“

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Glaubst Du, dass es tatsächlich sehr viele User sind, die am PC spielen? Ich nicht. Würde auf max. 5% tippen.

Das Argument mit Adobe ist nicht schlecht, aber die orientieren sich doch eher an Firmenkunden - und wenn die nicht mehrheitlich auf Vista migrieren wollen, werden auch Adobe & Co. keine Vista-only Versionen herausbringen.

Die VMs haben eben den Vorteil, dass der Host die Hardware-Unterstützung liefert und die VM die HW (Drucker, Scanner, Digicam, etc.) mitnutzt. Und hier dürfte Linux sich auch langsam einen Vorteil erarbeiten. Denn was es einmal unterstützt, unterstützt es auch nach Jahren noch. Und das ist die Sicherheit, die sich die User eigentlich wünschen - dass sie ihre teure Hardware so lange nutzen können, bis sie kaputt geht und nicht, bis es keinen Treiber mehr gibt.

Bei den Privat-Usern sehe ich eigentlich (neben den DX10-Habenwollern) nur die Musik/Video-Online-Käufer als Zielgruppe für Vista. Und die werden es sich auch nochmal überlegen, wenn sich ihre legal und teuer erworbenen DRM-Zertifikate das erste Mal ins Nirwana verabschieden.

Grüße,
usernull

REPI Redaktion

„Vista: Enttäuschung des Jahres 2007“

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Ich muss gehstehen, ich habe Vista noch nie echt gesehen, nur als Bildchen im Internet, denn privat brauche ich es nicht und in der Firma ist immer noch XP das jüngste BS !

Olaf19 Redaktion

„Vista: Enttäuschung des Jahres 2007“

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> ...weil es bald keine neuen PCs mehr ohne Vista geben wird.

Wer zwingt mich eigentlich dazu, einen PC mit vorinstalliertem Betriebssystem zu kaufen?
Vielleicht habe ich schon ein System und brauche gar keins?
Was macht denn ein Linux User, wenn er einen neuen PC braucht?

CU
Olaf
ThaQuanwyn Olaf19

„Solche Pauschalaussagen finde ich nicht gut:“

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... das kann ich dir sagen - obwohl ich das sicher nicht brauche, da du die Problematik selbst kennst. :)

Der normale, unbedarfte User kann doch kaum ein BS installieren - und wenn es dann auch noch um die neusten Treiber und das Feintunig geht, ist es endgültig vorbei mit der ganzen Herrlichkeit.

Das ist zwar traurig, aber leider im Augenblick die Realität, und da Aldi, Mediamarkt und Co nun einmal keine PCs ohne Betriebssystem verkaufen, und Vista heute nun einmal zu 99,9% auf diesen Kisten vorinstalliert ist, dürfte sich die Frage wohl erübrigen.

Tja - und was die Linux-Nutzer angeht, sollte dir wohl klar sein, daß sich die überwältigende Mehrheit dieser Klientel mit der Materie auskennt ...

maddin5 ThaQuanwyn

„Solche Pauschalaussagen finde ich nicht gut:“

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Ich sehe das genauso wie Sir Henry: Mir geht Vista im Moment vollkommen am A**** vorbei. (Wie XP damals auch).

Ich werde mir Vista anschaffen, wenn PCs für unter 200 Euro verfügbar sind, auf denen Vista mit allen Anwendungen reibungslos und SO SCHNELL läuft wie jetzt alles mit XP. Habe das mit XP genauso gemacht und nicht bereut. Die Hälfte meiner Kisten läuft jetzt noch mit 98SE, ME oder 2000, und ich werde die auch so schnell nicht umstellen.

Maddin

Tilo Nachdenklich Redaktion

„Vista: Enttäuschung des Jahres 2007“

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Im Krankenhaus hier nutzen sie Win2000 Server...und nun rüsten sie auf Rohrpost um, kein Witz. :-)

Mit Microsoft hat der Computer keine Zukunft, ist zu befürchten. Gut, alte Rechner mit alten Betriebssystem und alter Software werden noch ne Zeit lang hinlangen, aber nicht gerade angriffsicher sein.

Ob Apple immer alles besser machen wird?? Ob sich viele Leute Linux-Lern-Stress antun wollen? Vielleicht Leute, die auch Zeit zum Kreuzworträtzel lösen haben machen sowas.

REPI Tilo Nachdenklich

„Im Krankenhaus hier nutzen sie Win2000 Server...und nun rüsten sie auf Rohrpost...“

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Ob sich viele Leute Linux-Lern-Stress antun wollen?

Linux macht nicht mehr Stress als Windows, im Gegenteil, der Standardwindowsbenutzer der kaum mit diesem BS zurechtkommt, kommt i.d.R. nicht mit Linux zurecht, weil dieses einmal völlig anders ist, als das was er bisher kannt und weil er nicht gewillt ist von Grund auf neu zu lernen. Die Vistaproblematik wird ja deshalb auch hier diskutiert, weil gerade dieses BS scheinbar Stress macht.

Da dies so ist, sollten also Anfänger in den Niederungen der Rechenknechte gleich mit z.B. Linux anfangen, nur leider bekommen diese, wie schon in den anderen Threads trefflich bemerkt, von Aldi, Mediamarkt und Co immer nur Kisten mit vorinstalliertem Windows (dankt der Marktmacht von MS) serviert und da schließt sich der Teufelskreis wieder.

siggi12 REPI

„ Linux macht nicht mehr Stress als Windows, im Gegenteil, der...“

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Also ich benutze Vista und kann darüber nichts schlechtes sagen am Anfang gabs die üblichen Kinderkrankheiten wie bei XP auch, und der Laptop meiner Frau wird auch ganz schön ausgebremmst aber über solche Sachen wird in 1 - 2 Jahren (Betriebsysteme sind ja immer für die Zukunft entwickelt) keiner mehr Reden ausser dass ich Vista am Anfang nochmal neu installieren musste (zuviel gebastelt) hatte ich bis jetzt noch keine Abstürze die eine Neuinstallation erfordert hätten.

Dass viele Probleme mit Vista haben dürfte an der Benutzerkontensteuerung liegen und am Rechtemanagment wenns da klemmt kriegt jemand ohne fundierte Computerkenntnisse siche recht schnell "nen Hals".

Ob sich Vista mal in Firmen durchsetzt wird sich darin entscheiden ob die Netzwerkintegration / Intergration in Firmennetze bei Vista besser und reibungloser läuftausserdem finde ich die Gimmicks von Vista auch ganz nett .

Mfg


siggi