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News: Archos VR Glasses

Virtual Reality Headset Halterung für 25 Euro ab November

Michael Nickles / 0 Antworten / Baumansicht Nickles

Auch der Tablet-Hersteller Archos mischt im Virtual Realitiy Business mit und wird bereits im November eine Headset-Halterung namens "Archos VR Glasses" bringen:

Archos VR Glasses. (Foto: Archos)

Wie alle Lösungen, die ohne eigene Elektronik kommen, ist auch das Modell von Archos lediglich eine Halterung bei der vorne ein Smartphone montiert wird, das als Display fungiert und auch die nötigen Sensoren bringen muss.

Das Modell von Archos unterstützt Smartphones bis 6 Zoll Display Größe und ist selbsterklärend unabhängig von Smartphone-Hersteller-/Betriebssystem. Eine neue Dimension beim Gaming will Archos noch durch einen zusätzlichen Bluetooth-Controller schaffen, von dem aktuell noch keine Details genannt werden.

Verlockend bei Archos VR Glasses ist gewiss der Preis: das Ding wird gerade mal rund 25 Euro kosten, ist also viel günstiger als vergleichbare Lösungen wie die VR One von Carl Zeiss, die rund 100 Euro kostet und ab Dezember kommt.

Michael Nickles meint:

Das "nächste große Ding" wird also bereits zum Butterbrot-Preis verschleudert, bevor es überhaupt richtig gebacken ist. Headset-Halterungen wie die von Archos sind allesamt natürlich zu allen VR-Apps kompatibel, die es aktuell so gibt.

Und davon gibt es bereits jede Menge. Eine lange Liste mit Anwendungen und Apps findet sich beispielsweise auf Vrapplist.de. Es spricht also nichts dagegen, mit so einer VR-Halterung mal loszulegen, wenn man ein Smartphone mit geeigneter Leistung hat.

Aktuell frage ich mich, ob es bei den Halterungen relevante technische Unterschiede gibt, ob das Erlebnis bei einer 25 Euro Halterungen so gut ist, wie bei einer für 100 Euro oder gar einer Komplettlösung wie Oculus Rift. Erste große Vergleichstest werden gewiss nicht auf sich warten lassen.

Oder wird dieses VR-Headset-Zeugs vielleicht den Weg gehen, den auch 3D-Filme gegangen sind? Zur Erinnerung: bereits vor gut 20 Jahren gab es VR-Helme und auch 3D-Brillen für PC-Spiele und sind gescheitert, wurde (bis heute) lange Zeit nicht mehr weiterentwickelt.

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