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News: Bundesnetzagentur hat nachgemessen

Verarschung bei Internetgeschwindigkeit offiziell bestätigt

Michael Nickles / 30 Antworten / Baumansicht Nickles
(Foto: Pixabay)

Die Bundesnetzagentur hat deuschlandweit die Geschwindigkeit von Internetzugängen "nachgemessen" und jetzt die Ergebnisse veröffentlicht. Ergebnis: Was die Internetanbieter an möglichen Höchstgeschwindigkeiten versprechen, kommt in der Praxis nur selten raus.

(Originalmitteilung) Die Bundesnetzagentur hat heute erstmals detaillierte Ergebnisse ihrer Breitbandmessung veröffentlicht.

„Über alle Bandbreiteklassen und Anbieter hinweg erreichen Kunden oft nicht die maximale Geschwindigkeit, die ihnen in Aussicht gestellt wurde. Allerdings fallen die Ergebnisse bei einzelnen Bandbreiten und zwischen den Anbietern unterschiedlich aus“, betont Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Immerhin aber hat die Hälfte der Nutzer bei allen betrachteten Anbietern im Festnetz mindestens 60 Prozent der vertraglich vereinbarten maximalen Datenübertragungsrate erreicht, bei einzelnen Anbietern sogar über 90 Prozent.“

Ergebnisse im Festnetz

Je nach Bandbreiteklasse erreichten 4 bis rund 25 Prozent der Endkunden 100 Prozent der vereinbarten maximalen Datenübertragungsrate. Der niedrigste Wert wurde in der überwiegend von ADSL-Anschlüssen geprägten Bandbreiteklasse von 8 bis <18 Mbit/s erzielt. Auch zwischen den Anbietern gab es mit Blick auf das Erreichen der vereinbarten maximalen Datenübertragungsrate Unterschiede. Bezogen auf die Anbieter reichte die Spanne von 1 bis rund 35 Prozent der Endkunden.

Im Tagesverlauf fiel insbesondere in der Bandbreiteklasse 200 bis <500 Mbit/s die Leistung in der abendlichen Peak-Zeit stark ab. Diese Bandbreiteklasse wird durch Produkte der Kabelnetzbetreiber geprägt.

Im Vorfeld der Messung wurde die Kundenzufriedenheit abgefragt. Rund 65 Prozent der Kunden waren mit der Leistung ihres Anbieters zufrieden und bewerteten diese mit „sehr gut“, „gut“ oder „zufriedenstellend“. Es hat sich gezeigt, dass zufriedene Endkunden einen besseren Verhältniswert der tatsächlichen gemessenen Datenübertragungsrate im Vergleich zur vereinbarten maximalen Datenübertragungsrate erzielten.

Ergebnisse im Mobilfunk

Bei mobilen Breitbandanschlüssen lag das Verhältnis zwischen tatsächlicher und vereinbarter maximaler Datenübertragungsrate unter dem von stationären Anschlüssen. Betrug der Anteil von Endkunden, der mindestens die Hälfte der maximalen Übertragungsrate erreichte, im Festnetz knapp über 70 Prozent, wurde dieser Wert bei den mobilen Anschlüssen lediglich von unter 30 Prozent der Nutzer erreicht.

Aber auch bei mobilen Breitbandanschlüssen bewerteten Endkunden die Anbieter weit überwiegend mit den Noten „sehr gut“, „gut“ oder „zufriedenstellend“ (82,8 Prozent). Dies legt den Schluss nahe, dass die Endkunden bei mobilen Breitbandanschlüssen eher die Mobilität und die zur Verfügung stehende Performance bewerten als das Erreichen der in Aussicht gestellten maximalen Datenübertragungsrate.

Messungen lassen keine Rückschlüsse auf Breitbandversorgung zu

Die Ergebnisse der Breitbandmessung hängen davon ab, welchen Tarif der Nutzer mit dem Anbieter vereinbart hat. Insofern können auf der Grundlage der Breitbandmessung keine Aussagen zur Versorgungssituation oder Verfügbarkeit von breitbandigen Internetzugangsdiensten getroffen werden.

Der Bericht umfasst den Zeitraum vom 25. September 2015 bis zum 25. September 2016. Für stationäre Breitbandanschlüsse wurden 106.159 und für mobile Breitbandanschlüsse 53.651 valide Messungen berücksichtigt.

Der vollständige Bericht ist auf der Internetseite der Bundesnetzagentur unter www.bundesnetzagentur.de/breitbandmessung veröffentlicht. Er enthält neben den Ergebnissen auch umfangreiche Ausführungen zur Validierung und Methodik.

Michael Nickles meint:

Wer hätte das gedacht! Das wirkliche Problem ist aber gar nicht die Tatsache, dass die versprochene "mögliche" (!) Geschwindigkeit meist nicht erreicht wird. Das Problem ist, dass "Kleingedrucktes" mit Hinweis "bis zu" überhaupt zulässig ist. Wird einem Kunden "bis zu 100 MBit/s" versprochen und es kommen nur 20 MBit/s raus, dann hat er halt Pech gehabt.

Soweit mir bekannt berechtigt so was nicht zur Vertragskündigung, denn der Kunde wurde ja irgendwie informiert, dass die maximale Geschwindigkeit nicht unbedingt erreicht wird. Dank der Messung der Bundesnetzagentur haben wir jetzt Gewissheit, dass die Anbieter die Möglichkeit des "Kleingedruckten" knallhart ausnutzen. Ich bin wie schon öfters erwähnt Kabel Deutschland (jetzt Vodafone) Kabel-Internet-Kunde.

Im Laufe der Jahre ist meine 32 MBit/s Leitung immer beschissener geworden, oft kommt höchstens nur die Hälfte raus, oft dauert es eine gefühlte Ewigkeit, bis das Internet reagiert. Volle Geschwindigkeit bestätigt mir eigentlich nur der hauseigene Online-Test von Vodafone. Eigentlich würde ich gerne auf ein etwas teureres 100 MBit/s Paket von Vodafone aufsteigen. Wenn aber schon bei 32 MBit/s nur rund 20 MBit/s rauskommen, kann ich mir das aber gewiss schenken.

Irgendwie habe ich allerdings das Gefühl, dass es nicht an einer zu langsamen Leitung liegt. Vermutlich lassen die Internetanbieter ganz bewusst nur einen Teil der maximal denkbaren Leistung raus um Kosten zu sparen. Wechsle ich also zu einem 100 MBit/s Paket, dann kommen vielleicht tatsächlich mehr als 20 MBit/s raus - aber 100 MBit/s wohl eher kaum.

WARUM die theoretisch denkbare Maximalleistung praktisch fast nie rauskommt, ist dem Messergebnis der Bundesnetzagentur leider nicht zu entnehmen (zumindest finde ich da nix).

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Hewal Michael Nickles

„Verarschung bei Internetgeschwindigkeit offiziell bestätigt“

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Hier muss man aber mal unterscheiden, und nicht die Provider pauschal an den Pranger stellen.

Besonders bei den Kupferleitungen haben wir schlicht und ergreifend das Problem der Kabellänge. Und das wird oft das Problem bei diesen Anschlüssen sein. Je länger die Leitung, desto höher die Dämpfung und letztlich die Synchronisation und damit die Geschwindigkeit.

Außerdem: Meiner Erfahrung nach liegen bei solchen Leitungen und schlechten Synchronisationen die Probleme mind. zu 50% an der Hausverkabelung. Hier werden oft sehr schlechte, ungeschirmte Leitungen genutzt, die dann auch noch parallel zu Stromleitungen liegen. Da kann ganz schnell aus einem 50Mbit/s Anschluss 10 Mbit/s werden.

Soweit ich weiß, hat man schon ein Sonderkündigungsrecht, wenn man (bin mir nicht ganz sicher), nur 1/3 der Leistung erhält.

Und: Es gibt genügend Kunden, die zwar 16.000 voll bekommen können, 50.000 dagegen nicht. Die aber vielleicht 30 oder 40 Mbit/s bekommen können und dies auch haben wollen und daher einen 50.000er Tarif buchen.

Der Test sagt also im ADSL/VDSL bereich rein gar nichts aus.

Im Bereich Kabeldeutschland/Vodafone kenne ich mich nicht zu wenig aus, um dies bewerten zu wollen und können. Mobilfunk: Naja: Auch hier ist es schwierig, zuverlässige Aussagen durch Speedtests zu bekommen. Es gibt halt einfach Gegenden, wo besser ausgebaut sind und welche, die es nicht sind. Und natürlich ist LTE wie auch (Fernseh-)Kabel ein Shared Medium mit teils sehr begrenzten Kapazitäten.

Wenn du nen guten und zuverlässigen Speedtest willst, nimm speedtest.net

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odin4 Michael Nickles

„Verarschung bei Internetgeschwindigkeit offiziell bestätigt“

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Hi,

Ergebnisse vom Speedtest.net: ping 10 ms Download 49.25 Mbps Upload 9.89 Mbps

Ich bin kürzlich auf VDSL umgestiegen, weil bei DSL nur 3 Mbit möglich waren und VDSL ausgebaut wurde. Deshalb steigt die Geschwindigkeit vom DSL aber nicht, weil die VDSL-Technik ganz andere Leitungen benutzt. Da ich nur 50 Mbit gebucht habe, bin ich auf diesen Wert gedrosselt - und das kann ich auch nutzen. Habe Speedtests zu unterschiedlichen Zeiten gemacht und es kommen immer mindestens 49 Mbit an. Bin sehr zufrieden damit    :-)

Bei einer Fritzbox ist ja auch die Leitungskapazität sichtbar. In meinem Fall 109.000 --- das würde auch für 100 Mbit ausreichen.

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Hewal odin4

„Hi, Ergebnisse vom Speedtest.net: ping 10 ms Download 49.25 Mbps Upload 9.89 Mbps Ich bin kürzlich auf VDSL umgestiegen, ...“

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Hm, moment mal, nix durcheinander werfen :) Was du mit DSL meinst, ist ADSL (vermutlich 2+). Jetzt hast du VDSL. Wahrscheinlich hat bei dir ein lokaler Anbieter VDSL ausgebaut, weshalb du auf einen anderen Port gelegt wurdest. Die Linecards der Telekom können meines wissens überwiegend ADSL UND VDSL (außer, das sind ganz alte Linecards).

Aber wenn du vorher über ADSL nur 3 Mbit/s bekommen hast, MUSST du ja fast bei einem anderen Anbieter sein, denn bei 109.000kbit/s dürfte die Leitungslänge nicht mehr als 200M betragen und da würde bei ADSL auf jeden Fall 16Mbit/s gehen.

Interessant wäre jetzt noch, ob es Vecotoring bei euch gibt. Siehst du in der Fritzbox unter "Internet - DSL-Informationen". Da müsste unterhalb des grünen Balkens bei Vectoring "G-Vector" oder ähnlichs tehen, bei reinem VDSL nur "VDSL"

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odin4 Hewal

„Hm, moment mal, nix durcheinander werfen : Was du mit DSL meinst, ist ADSL vermutlich 2 . Jetzt hast du VDSL. ...“

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Es ist kein lokaler Anbieter, der ausgebaut hat. Es ist die Telekom. Einen Anbieterwechsel habe ich nicht gemacht. Bin und war bei 1+1. Mein Kabel musste am Schaltungstag nur umgeklemmt werden. Das erfolgte in ganzen zwei Minuten. Danach war VDSL geschaltet.

Zum Vectoring:
VDSL2 17a G.Vector (ITU G.993.5)
Line-ID: 1UND1.DEU.DTAG.3EWQ4

ist die Anzeige in der FritzBox, wobei DTAG eindeutig für Telekom steht. Welche Line-ID ich vorher hatte, kann ich nicht sagen. Das wurde bei A-DSL nicht angezeigt.

Es wurde Glasfaser bis in den Telefonkasten verlegt, der ganz in der Nähe aufgestellt ist. Das A-DSL profitiert davon jedoch nicht.

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Hewal odin4

„Es ist kein lokaler Anbieter, der ausgebaut hat. Es ist die Telekom. Einen Anbieterwechsel habe ich nicht gemacht. Bin und ...“

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Guten morgen. Prima, dann hast du sogar Vectoring. Wohnst du denn eher ländlich, dass da diei Telekom ausgebaut hat?! :)

Das ADSL hätte davon schon profitiert, aber macht ja fast keinen Sinn mehr, auf ADSL (max 16/2 bei Annex J) zu gehen, wenn man schon VDSL nutzen kann.

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odin4 Hewal

„Guten morgen. Prima, dann hast du sogar Vectoring. Wohnst du denn eher ländlich, dass da diei Telekom ausgebaut hat?! : ...“

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Ja, ich wohne eher ländlich (OWL). Obwohl das Land hier zu den dichtbesiedelsten Regionen Deutschlands zählt, wurde erst jetzt VDSL ausgebaut. Hewal, wäre ich vorher schon mit der Telekom verbunden gewesen, hätte A-DSL vom VDSL profitiert? Vorher lief das DSL über Leitungen der Telefonica. Aber egal, denn ich habe einen günstigen Tarif mit 1+1 ausgehandelt ... obwohl ich Bestandskunde bin.

Der alte Tarif kostete 16,99 € im Monat, der neue 50.000er Doppelflat-Tarif kostet mich 24,99 € im Monat, dauerhaft. Dazu gab's die neue FritzBox 7560 gratis. Glaub es, oder eben nicht.

Selbst eine 16.000er Doppelflat gibt es kaum günstiger. Die Preisunterschiede zu schnelleren Tarifen werden kleiner. Naja, nicht bei jedem Anbieter    ;-)

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Hewal odin4

„Ja, ich wohne eher ländlich OWL . Obwohl das Land hier zu den dichtbesiedelsten Regionen Deutschlands zählt, wurde erst ...“

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Du wirst, nachdem du nach wie vor über die Telekom versorgt wirst, umrangiert worden sein, und zwar eben auf den DSLAM, der jetzt fast vor deiner Haustüre sitzt. Zuvor warst du auf dem HVT der Telekom schätzungsweise 3 - 4km entfernt. D.h. wenn du nicht umgestellt hättest, wärst du auf dem gleichen "alten" Port gehangen und hättest keine Verbesserung gehabt. Wenn aber jetzt auf deinem Port ADSL geschalten werden würde, würdest du über ADSL deutlich mehr kriegen als zuvor. 

Ja, 1und1 ist echt günstig. Wobei man da manchmal bissl aufpassen muss, weil dann plötzlich noch nen Regio Aufschlag kommt und die ersten Monate meistens billiger ist als die Folgemonate usw.

Aber wenn du dauerhaft rund 25,- Euro inkl. Fritzbox 7560 zahlst, hast du definitiv nichts falsch gemacht.

Ich persönlich - und das ist nur meine persönliche Meinung - habe sowieso lieber mit 1und1 zu tun, als mit der Telekom. Die sind einfach so unfähig an der Hotline, dass es mir fast jedesmal graust, wenn ich mit denen Beruflich zu tun haben muss....

Auch der wholsale Bereich ist manchmal echt ätzend. Da brauchts manchmal die PTI und die Leute bekommen es nicht gebacken, denen den richtigen Auftrag zu geben... 

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odin4 Hewal

„Du wirst, nachdem du nach wie vor über die Telekom versorgt wirst, umrangiert worden sein, und zwar eben auf den DSLAM, ...“

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Manche wollen den Regio-Aufschlag. Das habe ich beim Testen von Angeboten erfahren. Vodafone mag die 5 € extra haben. Deshalb nehm ich kein Vodafone.

Es gibt hier nicht viele Anbieter, die keinen Regio-Aufschlag haben wollen. Von daher ist der Wettbewerb hier in OWL nicht sehr groß.    :/

Insgesamt sind es so 3-4 Anbieter, zwischen denen ich wählen kann. Ich finde, das ist sehr wenig.

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marinierter Michael Nickles

„Verarschung bei Internetgeschwindigkeit offiziell bestätigt“

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Volle Geschwindigkeit bestätigt mir eigentlich nur der hauseigene Online-Test von Vodafone.

Was wohl daran liegen könnte, dass der Vodafone-Speedtest zum nächsten Vodafone-Server geht, der natürlich top angebunden ist. Alles andere darüber hinaus, was ins richtige Internet geht, ist dann fürn Arsch.

Es ist daher schon aussagekräftiger, immer einen externen Speedtest zu nehmen, aber auch mal testweise große Dateien wie eine Linux-ISO runterzuladen, die die Leitung längere Zeit auslastet als der Speedtest.

Wenn aber schon bei 32 MBit/s nur rund 20 MBit/s rauskommen, kann ich mir das aber gewiss schenken.

Das ist der Grund, warum ich bei meinem Anbieter mit das kleinste/preiswerteste Paket genommen habe. 50 Mbit/s reichen mir uns es ärgert mich finanziell betrachtet weniger, wenn nicht die volle Leistung ankommt.

Laut Techniker geht an meinem Anschluss bis 150 Mbit/s, aber wer garantiert mir, dass das am Ende auch ankommt? Dazu kommt, dass das 15 € mehr kostet...

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violetta7388 Michael Nickles

„Verarschung bei Internetgeschwindigkeit offiziell bestätigt“

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Hallo Michael, hallo Forum,

unsere Familie ist schon immer Telekom-Kunde und wir wohnen auf dem Lande am Rande einer Uni-Stadt.

Auch wir haben festgestellt, dass die bereitgestellte Leistung mit den Jahren ständig sank. Das war zu ADSL-Zeiten so und ist im Zeitalter von VDSL auch nicht anders. Deutlich spür- und manchesmal auch sichtbar, wenn zum Feierabend alle ihre Glotze anschalten.

Seit es Telekom-Entertain gibt, haben wir eine schnelle Leitung (25 Mbit). Zu keinem Zeitpunkt hat die Telekom jemals die vollen 25 Mbit zur Verfügung gestellt. Wir liegen immer etwas über 22Mbit und es hat m. E. nichts mit der Leitungslänge oder Leitungsart zu tun, da unser "Amt" keine 100 Meter entfernt in Sichtweite liegt. Die Leitungslänge zu unserem Haushalt wird unbedeutend länger sein.

Die Messung über die Bundesnetzagentur lag knapp unterhalb von 23Mbit, also im vergleichbaren Bereich.

Grundsätzlich kann ich eine schnelle Leitung nur empfehlen, auch wenn es zu geringen Einbußen kommen sollte. Wenn wir 100Mbit bekommen könnten, dann würden wir auch diese nehmen. Leider will die Telekom sie nicht bereitstellen. Vielleicht ändert es sich mit FTTH. Der örtliche Ausbau läuft bereits.

Also, nicht zögern, sondern zuschlagen! Wenn der Preis stimmt!

MfG.

violetta

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Hewal violetta7388

„Hallo Michael, hallo Forum, unsere Familie ist schon immer Telekom-Kunde und wir wohnen auf dem Lande am Rande einer ...“

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Seit es Telekom-Entertain gibt, haben wir eine schnelle Leitung (25 Mbit). Zu keinem Zeitpunkt hat die Telekom jemals die vollen 25 Mbit zur Verfügung gestellt.
Wir liegen immer etwas über 22Mbit und es hat m. E. nichts mit der Leitungslänge oder Leitungsart zu tun,

Naja, das ist aber jammern auf sehr hohem Niveau. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass da Messungenauigkeit vorliegt. 

Ich weiß nicht, was für einen Router du einsetzt, aber bei einer Fritzbox sieht man im Online Monitor sehr schön, wieviel Traffic über die Leitung geht und ob die Kapazität voll durch geht.

Außerdem muss man immer bedenken, dass man einen overhead hat, da die Datenpakete ja nicht nur aus "Nutzdaten" bestehen...

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violetta7388 Hewal

„Naja, das ist aber jammern auf sehr hohem Niveau. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass da Messungenauigkeit vorliegt. Ich ...“

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Hallo Hewal,

der Overhead ist m. E. ein Teil des Traffics.

Speedport w723v. Einen Online-Monitor habe ich nicht (mehr) in Betrieb.

Mein Hinweis auf die zu geringere Bandbreite zielt mehr in die Preisrichtung. Hier und da ein paar Mbit weniger sind auch Bares.

MfG.

violetta

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Olaf19 violetta7388

„Hallo Hewal, der Overhead ist m. E. ein Teil des Traffics. Speedport w723v. Einen Online-Monitor habe ich nicht mehr in ...“

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der Overhead ist m. E. ein Teil des Traffics.

Ja, definitiv. Das wäre auch viel zu kompliziert bis gar nicht leistbar, "die Spreu vom Weizen" zu trennen und aus allen Datenpaketen den "nützlichen" Anteil zu ermitteln.

Ansonsten habt ihr mit 88% (also 22 Mbit von 25 "möglichen") eine noch ganz ordentliche Ausbeute. Bei meinen DSL-Anschlüssen waren es eher so um die zwei Drittel, teilweise etwas weniger. Und selbst damit war ich immer einigermaßen zufrieden; andere erreichen zum Teil nicht einmal die Hälfte.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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violetta7388 Olaf19

„Ja, definitiv. Das wäre auch viel zu kompliziert bis gar nicht leistbar, die Spreu vom Weizen zu trennen und aus allen ...“

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Hallo Olaf19,

die Bundesnetzagentur hatte 91 % ermittelt und wir wollen auch gar nicht heulen!

Es geht mir nur darum, dass immer mehr Leistung verkauft wird und natürlich auch bezahlt werden muss, als in der Tüte sind.

Es geht zu wie auf dem Markt. Tara wird gleich mitgewogen und verkauft! Hanseatische Kaufmannsschaft sieht anders aus.

MfG.

violetta

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Olaf19 violetta7388

„Hallo Olaf19, die Bundesnetzagentur hatte 91 ermittelt und wir wollen auch gar nicht heulen! Es geht mir nur darum, dass ...“

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Hanseatische Kaufmannsschaft sieht anders aus.

(-:

Evtl. muss hier einfach der Gesetzgeber ran. Ein denkbarer Ansatz: wenn max. 100 MBit "möglich" sind, dann muss sichergestellt sein, dass immer wenigstens 50% davon erreicht werden, vielleicht auch zwei Drittel.

Man könnte das noch mit einem "Servicelevel" verknüpfen, so in der Art wie: zu 90% aller Zeitpunkte muss wenigstens 60% der max. Bandbreite zur Verfügung stehen – mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass es ja auch mal eine technische Störung oder Überlastung geben kann.

Ist jetzt nur laut gedacht von mir und ließe sich technisch sicher noch verfeinern. Dass eine konstant gleichbleibende Bandbreite nicht realisierbar ist, hattest du ja schon skizziert ("wenn zum Feierabend alle ihre Glotze anschalten"), aber wenigstens gewisse Eckwerte (siehe oben) sollten verlässlich sein.

Wenn ich mir die Hände wasche und mein Nachbar zufällig gerade die Klospülung betätigt, wird bei mir auch der Wasserstrahl dünner, trotzdem ist eine akzeptable Versorgung immer gewährleistet. Daran sollten sich die Internetprovider ein Beispiel nehmen, also in der Lage sein, zu "Spitzen-Belastungszeiten" etwas Bandbreite draufzusatteln.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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violetta7388 Olaf19

„-: Evtl. muss hier einfach der Gesetzgeber ran. Ein denkbarer Ansatz: wenn max. 100 MBit möglich sind, dann muss ...“

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Hallo Olaf19, hallo Forum,

ja, so könnte man es sehen.

Ich glaube jedoch es geht auch anders! Wir leben im Zeitalter von Realtime und jeder Provider kann ohne große Probleme die angebotene Leistung bis zur Wanddose messen!

Warum also nicht die täglich gemessene Leistung an der Wanddose bezahlen? Wenn ich für 50 Mbit bezahle, dann sollte auch geliefert werden und zwar immer. Alles andere in einfach nur B......... und nicht zu entschuldigen.

MfG.

violetta

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Hewal violetta7388

„Hallo Hewal, der Overhead ist m. E. ein Teil des Traffics. Speedport w723v. Einen Online-Monitor habe ich nicht mehr in ...“

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Hallo Violetta. Richtig, der Overhead ist auch Bandbreite. Aber dieser wird vom Speedtest nicht richtig erfasst.

Schreibfehler sind specialeffects meiner Tastatur.
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RW1 violetta7388

„Hallo Michael, hallo Forum, unsere Familie ist schon immer Telekom-Kunde und wir wohnen auf dem Lande am Rande einer ...“

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Also, nicht zögern, sondern zuschlagen! Wenn der Preis stimmt!

Lachend

Falls man überhaupt einen anderen Anschlußpartner buchen kann, als denn der ausgebaut hat. Auch bei uns wurde vor 5 Jahren auf VDSL umgestellt und ich hatte direkt einen der ersten Anschlüsse im Dorf geschnappt. Anfangs war die Leitungsqualität nicht durchgängig gut und hoch. Als ich dann vor einiger Zeit min ISDN Anschluß gegen eine IP getauscht hatte und die Hausverkabelung ab der Anschlußdose mit cat7 Kabel betreibe sieht die Geschwindigleitsanzeige fast immer so aus:

Gruß

Ralf

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King-Heinz RW1

„Falls man überhaupt einen anderen Anschlußpartner buchen kann, als denn der ausgebaut hat. Auch bei uns wurde vor 5 ...“

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Hi,

deine Aussage ist insofern nicht wirklich was wert, weil du uns nicht mitgeteilt hast, wie die Leistungswerte vor der Umstellung waren. Sind die nun besser oder schlechter geworden?

Das, was du uns da zeigst, sind eigentlich ganz normale Werte für VDSL50.

„Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: ‚Das ist technisch unmöglich!’“ (Sir Peter Ustinov)
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RW1 King-Heinz

„Hi, deine Aussage ist insofern nicht wirklich was wert, weil du uns nicht mitgeteilt hast, wie die Leistungswerte vor der ...“

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wie die Leistungswerte vor der Umstellung waren

Da habe ich leider keine Belege mehr, aber die Leitung war vor der Umstellung auf IP deutlich instabiler. Ich weiß nicht wie ich das sonst ausdrücken soll. Die Übertragungstraten wechselten häufig. Es waren zwar immer über 45000kbit/s, jedoch wurden Downloads auch mal unterbrochen. Besonders der Zugriff von Unterwegs auf meinen Heimserver liegt nun immer deutlich über 9.000kbit/s. Das war vorher wie ein Blinker. Mal im 3 Stelligen kbit/s Bereich, dann wieder bis zu den 10.000. Mag natürlich auch am neuen Router leigen, oder weol ich einen öffentlichen Telekomhotspot betreibe. Vielleicht bevorzugt die Tcom solche Anschlüsse. Ich weiß es natürlich nicht.

ABER ich bin rundum zufrieden. Die nächste Ausbaustufe steht auch schon vor der Tür. Dieses Jahr soll wohl noch Verctoring kommen. Da ich nur gerade mal 200m vom Hauptverteiler weg wohne, könnte ich Glück haben und bald sogar mit 100Mbit surfen. :-)

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violetta7388 RW1

„Falls man überhaupt einen anderen Anschlußpartner buchen kann, als denn der ausgebaut hat. Auch bei uns wurde vor 5 ...“

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Hallo Ralf,

die Leistung ist doch in Ordnung, wenn Du 50 Mbit gebucht hast. Allerdings hätte ich anstatt Cat7 gleich auf Glasfaser umgestellt.

MfG.

violetta

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fakiauso violetta7388

„Hallo Ralf, die Leistung ist doch in Ordnung, wenn Du 50 Mbit gebucht hast. Allerdings hätte ich anstatt Cat7 gleich auf ...“

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Allerdings hätte ich anstatt Cat7 gleich auf Glasfaser umgestellt.


Und das hätte abseits der höheren Kosten und Probleme beim Verlegen der empfindlicheren Kabel bei den in einem Haushalt üblichen Kabellängen genau welchen Sinn oder Vorteil?

Wenn die Welt gerettet wurde, wird es durch Frauen geschehen sein...
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hatterchen1 fakiauso

„Und das hätte abseits der höheren Kosten und Probleme beim Verlegen der empfindlicheren Kabel bei den in einem Haushalt ...“

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Keinen, aber man kann es ja einmal so in den Raum werfen. Hört sich jedenfalls sehr intelligent an...Zwinkernd

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RW1 violetta7388

„Hallo Ralf, die Leistung ist doch in Ordnung, wenn Du 50 Mbit gebucht hast. Allerdings hätte ich anstatt Cat7 gleich auf ...“

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Na ja, das cat7 Kabel hatte ich noch übrig. Und Glasfaser hätte auch viel Umstand bei den ganzen Endgeräten bedeutet. Ich hab 3 Gbit-Hubs per Kabel direkt am Speedport dran. Die hätte ich dann neu kaufen müssen. Ausserdem waren Netzwerkdosen und Auflegewerkzeuge bereits vorhanden und mit der Kupfertechnik kenn ich mich aus. Lachend

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violetta7388 RW1

„Na ja, das cat7 Kabel hatte ich noch übrig. Und Glasfaser hätte auch viel Umstand bei den ganzen Endgeräten bedeutet. ...“

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Hallo Ralf,

was nichts kostet ist doppelt gut. Hätte ich natürlich dann auch gemacht!

Ja, die Endgeräte, Dosen müssen leider getauscht werden und Auflegewerkzeuge werden auch gebraucht. Haben wir Gott sei Dank in der "Familie". Außerdem sind die Preise für Glasfaser-Architekturen ordentlich gefallen und liegen nahe auf CAT6/7-Niveau.

Insgesamt überwiegen die Vorteile (Störsicherheit etc.) von Glasfaser und in einigen Jahren wird Glasfaser nur noch verlegt werden. FTTH und FTTD sind stark im Kommen (Stichwort: smart home).

MfG und ein angenehmes Osterfest

violetta

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alex179 Michael Nickles

„Verarschung bei Internetgeschwindigkeit offiziell bestätigt“

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Das Ergebnis ist nicht wirklich überraschend, wenn man weiss, wie in der IT-Branche kalkuliert wird. Angenommen, man bietet einen Dienst für 1000 verschiedene User an. Dann macht man Auswertungen, wieviele davon im Durchschnitt gleichzeitig angemeldet sind und richtet die Infrastruktur danach aus. Wenn jetzt natürlich nach der Arbeit alle in Ihren Wohnungen Online streamen, müssen diese sich die Bandbreite ihres Internetknotens teilen. Das ist wie in der Rush-Hour auf den Strassen. Es können nicht alle gleichzeitig die theoretisch möglich Bandbreite ihres Anschlusses nutzen. Sonst wären Preise wie teilweise 20 €/Monat nicht realisierbar.

Auf der letzten Meile habe ich auch laut Router an der TAE-Telefondose auch die volle VDSL 50-Bandbreite. Das bedeutet aber nicht, dass ich die Raten auch wirklich immer voll nutzen kann.

Da gibt es auch schon mal gelegentlich Tempoeinbrüche, aber bei mir wäre das Jammern auf hohen Niveau.

Erst wenn alle Gebiete flächendeckend ausreichend mit Glasfaser ausgestatt sind, könnte es zukünftig besser werden. 

Gruß Alex

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VC1541 alex179

„Das Ergebnis ist nicht wirklich überraschend, wenn man weiss, wie in der IT-Branche kalkuliert wird. Angenommen, man ...“

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Sonst wären Preise wie teilweise 20 €/Monat nicht realisierbar

Richtig. Die Preise sind eine Mischkalkulation und wenn bei gebuchten 50Mbit jeder diese bekäme würden die Preise deutlich steigen (müssen)!

Wer von 50Mbit nur 30Mbit bekommt subventioniert halt die, die diese bekommen.

Unbefriedigend ist leider nur, dass man das nicht vor Vertragsabschluss erfahren kann und es keinen Kündigungsgrund darstellt.

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Fetzen VC1541

„Richtig. Die Preise sind eine Mischkalkulation und wenn bei gebuchten 50Mbit jeder diese bekäme würden die Preise ...“

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Von wegen Mischkalkulation! In D sind in jedem Fall mobile Datentarife reinste Abzocke. Ich habe leider nur Zahlen von Dez. 2016. Nach diesen ist D das drittteuerste Land bei den mobilen Tarifen, nach Zypern und Rumänien.

Damals war der günstigste Tarif für 6GB 26,45€, während in Dänemark der Preis für unbegrenztes Datenvolumen bei 15,47€ lag! In Polen bei 15,58€.

http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/datentarife-in-der-eu-wo-mobiles-surfen-guenstig-ist-a-1122608.html

Leider noch älter, aber Aktuelleres fand ich nicht:

https://www.dslweb.de/news/dsl/internetgeschwindigkeit-deutschland-in-europa-nur-auf-platz-15-02051501.html

Noch ein paar interessante Zahlen:

http://netzpalaver.de/2017/03/10/im-breitband-vergleich-der-laender-holt-deutschland-nur-geringfuegig-auf/

Das wahre Leben ist nicht der Kampf zwischen Gut und Böse, sondern zwischen Böse und noch Schlimmeren!(Joseph Brodsky)
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Alekom alex179

„Das Ergebnis ist nicht wirklich überraschend, wenn man weiss, wie in der IT-Branche kalkuliert wird. Angenommen, man ...“

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angeblich ist das internet in rumänien besser als in australien. mit dem sager wird sogar werbung gemacht. sagt zumindest meine australische cousine.

es ist nur ärgerlich, wenn die tempoeinbrüche tagelang andauern, meistens ist es bei uns in ösi-land eh ok.

Alles hat seinen Sinn, auch das scheinbar Sinnlose, denn es gibt nichts ohne Sinn.
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W@ldemar Michael Nickles

„Verarschung bei Internetgeschwindigkeit offiziell bestätigt“

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Da hilft nur hart bleiben, bei 1 und 1 erhielt ich theoretische 16 MBit und dann irgendwann gegen erstes Quartal wurde mal eben auf 2 MBit gedrosselt, von heut auf morgen. Konnte mir keiner erklären, angeblich sei die Leitung auf einmal ultraschlecht. Daraufhin habe ich sofort gekündigt und zwar außerhalb des eigentlichen Zeitraumes, in dem das möglich war. Mit Verweis auf die mögliche Geschwindigkeit, die bei mir 12 MBit gewesen ist, auch zu wenig aber immerhin. Man ließ mich ziehen. Jetzt habe ich das Doppelte dessen, was mir damals theoretisch versprochen wurde - geht doch. Die meisten nehmen aber diese Umstände nicht in Kauf, sich mit Providern rum zu streiten. 

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