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News: Aussichtsreiche Alternative?

Valve rührt Werbetrommel für Linux als Spieleplattform

Michael Nickles / 46 Antworten / Baumansicht Nickles

Microsoft Windows hat sich seit geraumer Zeit unter anderem als Betriebssystem auf Spiele-PCs etabliert. Zocken mit Linux geht zwar auch schon eine Weile, aber eher nur mit Ach und Krach.

Neue "Highend"-Titel gibt es für Linux praktisch nicht und wenn überhaupt lässt die Leistung im Vergleich zu Windows zu wünschen übrig. Das könnte sich demnächst ändern. Der Spieleproduzent Valve, der auch die Online-Spielevertriebsplattform Steam betreibt, rührt aktuell kräftig die Werbetrommel für Linux:


Auf der Steam-Installationsseite wird empfohlen die Beta-Version von "Steam for Linux" auszuprobieren. Auch gibt es einen Download-Link zur Linux-Distribution Ubuntu 12.04 LTS.

Michael Nickles meint:

Valve-Chef Gabe Newell sorgte Mitte 2012 für Schlagzeilen, als er Windows 8 als katastrophales Betriebssystem beschimpfte. Woher der enorme Hass kommt, wurde nicht wirklich klar. Es kann nur spekuliert werden, dass Newell das mit dem Windows Store stinkt.

Microsoft arbeitet ab Windows 8 generell darauf hin, dass Software beziehungsweise dann Apps irgendwann nur noch über den Microsoft-Shop bezogen werden kann. Das ist für einen Onine-"Spiele-Shop" wie Steam gewiss problematisch. Also ab zu Linux, zumindest schon mal eine Ausweichmöglichkeit schaffen.

Was spricht eigentlich gegen Linux als Spiele-Plattform? Seit 20 Jahren gibt es die plattformunabhängige Grafik-Schnittstelle OpenGL. Und auch auf PCs mit Windows setzten die ersten 3D-Knüller wie Quake auf OpenGL. Entsprechend einfach war es diese OpenGL-Spiele auf Linux lauffähig zu machen.

Die Spielewelt hätte also bereits vor 20 Jahren bei OpenGL bleiben können. Microsoft hat aber Mitte der 90er Jahre seine OpenGL-Konkurrenz DirectX eingeführt und erfolgreich durchgesetzt.

Ich kann dazu einfach nur betonen, dass Microsoft hervorragende Entwicklungsumgebungen hat. Und: mit Windows 8 auch das einzige System, dessen "Kern" in allen Geräten von PC bis Smartphone läuft. Spiele-App-Entwickler erreichen dadurch mit relativ geringem Aufwand die komplette Kundenmasse.

Wer die Spieleplattform-Dominanz von Microsoft brechen will, muss sich also gewaltig ins Zeugs legen. Valve ist eine gewichtige Nummer, ob sich genug Spieleentwicklungsstudios auf Linux einlassen, halte ich aber für fraglich.

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mYthology Michael Nickles

„Valve rührt Werbetrommel für Linux als Spieleplattform“

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Ein Grund mehr, Linux im Auge zu behalten.

Ich kam, sah und fiel auf die Fresse oder Veni, Vidi, Violini - ich kam, sah und vergeigte.
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Olaf19 Michael Nickles

„Valve rührt Werbetrommel für Linux als Spieleplattform“

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Microsoft arbeitet ab Windows 8 generell darauf hin, dass Software beziehungsweise dann Apps irgendwann nur noch über den Microsoft-Shop bezogen werden kann.
Das habe ich schon mal irgendwo gelesen... nur was würde passieren, wenn man sich über die Homepage von LibreOffice.org eben dieses Programm herunterlädt? Verweigert Windows dann die Installation, oder wie muss man sich das genau vorstellen?

CU
Olaf
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Michael Nickles Olaf19

„Das habe ich schon mal irgendwo gelesen... nur was würde ...“

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Also knallhart denkbar ist natürlich, dass der Windows Store die EINZIGE Installationsquelle wird - auch für kostenloses Zeugs. Bei Apple Apps ist das ja auch schon so. Dann hat der Hersteller hat totale Kontrolle. Siehe dazu den aktuellen "Pornoskandal" wegen diesem Bilder-Dingsbumms.

Grüße,
Mike

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Olaf19 Michael Nickles

„Also knallhart denkbar ist natürlich, dass der Windows ...“

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Also knallhart denkbar ist natürlich, dass der Windows Store die EINZIGE Installationsquelle wird - auch für kostenloses Zeugs.

Gut, aber was passiert denn nun, wenn man sich woanders - z.B. bei LibreOffice.org etwas herunterlädt? Startet die Installationsroutine dann nicht, oder soll bereits der Download als solcher unterbunden werden?

Bei Apple Apps ist das ja auch schon so.

Damit keine Missverständnisse aufkommen: bei iPhone und iPad ist das so. Auf meinem Mac kann ich mir nach Herzenslust Sachen herunterladen und installieren, so wie ich will.

Dies nur der Vollständigkeit halber, immerhin ging es in diesem Thread ja um Desktop-Systeme und nicht um mobile Geräte.

CU
Olaf
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Michael Nickles Olaf19

„Gut, aber was passiert denn nun, wenn man sich woanders - ...“

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Klar, aber Mac-Software heißt auch nicht "Apps", oder?

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Olaf19 Michael Nickles

„Klar, aber Mac-Software heißt auch nicht "Apps", oder?“

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Naja, eigentlich kommt es daher... "EXE-Dateien" heißen auf dem Mac "Applications", Dateiendung - statt .exe - eben ".app". Daher kommt auch die Wortschöpfung "Apps".

Ich hatte ja danach gefragt, wie Microsoft in zukünftigen Windows-Versionen verhindern will, dass Leute sich a) Software irgendwo herunterladen und b) diese danach auch installieren. Da stellt sich mir die Frage, wie ein Desktop(!)-Betriebssystem so etwas verhindern will.

Dein Hinweis auf Apple klang in diesem Zusammenhang so, als wäre dies am Mac schon längst Realität...

CU
Olaf

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Acader Olaf19

„Naja, eigentlich kommt es daher... "EXE-Dateien" heißen auf ...“

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Olaf19 schrieb:
Da stellt sich mir die Frage, wie ein Desktop(!)-Betriebssystem so etwas verhindern will.

Indem man nur zertifierte Software zur Installation frei gibt.
Wenn das mal passiert (was ich aber nicht glaube) dann haben die Glocken geläutet.



MfG Acader

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Olaf19 Acader

„Olaf19 schrieb: Da stellt sich mir die Frage, wie ein ...“

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(was ich aber nicht glaube)

Wenn doch, stellte sich die Frage, ob man das nicht mit irgendeinem Patch umgehen kann...

Ansonsten würde Linux zur Pflicht, mindestens als Zweitsystem.

CU
Olaf
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the_mic Olaf19

„Wenn doch, stellte sich die Frage, ob man das nicht mit ...“

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ob man das nicht mit irgendeinem Patch umgehen kann
Das wäre ein illegaler Hack, genau wie das rooten eines Telefons oder das modden einer Spielekonsole.

Ansonsten würde Linux zur Pflicht, mindestens als Zweitsystem
Wenn man es dann noch wird auf seiner Hardware installieren können. Siehe UEFI Secure Boot. Mit diesem TCPA/Palladium-Reload schafft sich Microsoft grad ein Hintertürchen, um missliebige Konkurrenz von seinen zertifizierten Hardware-Plattformen fernzuhalten.
cat /dev/brain > /dev/null
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torsten40 the_mic

„Das wäre ein illegaler Hack, genau wie das rooten eines ...“

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Das wäre ein illegaler Hack,
Richtig, so sieht es der Hersteller
Bei den meisten wird das auch dazu benutzt, um illegale Software zu installieren.

Ich sehe da nichts falsches drin, dass man sich eine Funktion wiederholt, die beim Kauf angepriesen wurde, und dann einfach gestrichen wird. (PS3 OtherOS)

Oder wenn man die volle Kontrolle, über sein Smartphone haben will.

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Olaf19 the_mic

„Das wäre ein illegaler Hack, genau wie das rooten eines ...“

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Ich sehe da nichts falsches drin, dass man sich eine Funktion wiederholt, die beim Kauf angepriesen wurde, und dann einfach gestrichen wird.

ACK. Und nur deswegen, wegen eben solcher Überlegungen, ist mir das normalerweise von mir durchaus geachtete Legalitätsprinzip in diesem speziellen Fall ziemlich wumpe.

Oder wenn man die volle Kontrolle, über sein Smartphone haben will.

...welches man immerhin legal erworben und voll bezahlt hat, sei es durch einen Direktkauf oder über einen Zweijahresvertrag, der ja nichts anderes als eine Ratenzahlung darstellt.

CU
Olaf
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torsten40 Olaf19

„Wenn doch, stellte sich die Frage, ob man das nicht mit ...“

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Wenn doch, stellte sich die Frage, ob man das nicht mit irgendeinem Patch umgehen kann...
Der App Store von Windows wurde bereits gehackt, und Windows RT selber auch schon.
Wobei man bei WindowsRT einiges an Wissen braucht, um den derzeitigen Hack auszuführen. Wenn Windows Blue (9) tatsächlich so eine Einschränkung geben wird, gibt auch ruck zuck eine 1-2 Klick Lösung.
Bei Apple´s iPhone 1 hat es damals ganze 3-4 Tage gedauert, bis ein Jailbreak verfügbar war, als das Ding raus kam. Bei Windows wird es nicht anders sein.
Das Tool zum WinPhone 7 Jailbreak, wurde selbst von Microsoft freigegeben.

Beschränkungen wurden schon immer ausgehebelt, war so, ist so, und wird immer so bleiben.

Torsten
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the_mic Olaf19

„Gut, aber was passiert denn nun, wenn man sich woanders - ...“

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was passiert denn nun, wenn man sich woanders - z.B. bei LibreOffice.org etwas herunterlädt?
Da nur von Microsoft zertifizierte Programme gestartet werden können und einem Programm aus Drittquelle (so ein Installer ist ja nichts weiteres als ein x-beliebiges Programm) über diese Zertifizierung nicht verfügt, kann der Installer gar nicht erst starten. Auch eine Portable-Apps-Ausführung, welche ohne Installation auskommt, wäre mangels Zertifikat nicht mehr ausführbar.
Natürlich hat das auch einen Vorteil, die per Mail zugeschickte "DHL-Abholeinladung" mit Dateiendung .pdf.exe startet auch nicht mehr. Das System wird also deutlich resistenter gegen Schadsoftware. Aber es ist halt das gleiche wie im normalen Leben: Eine sichere Gesellschaft frei von Verbrechen erreicht man nur, indem man jeden Bürger in eine Einzelzelle sperrt.
cat /dev/brain > /dev/null
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Olaf19 the_mic

„Da nur von Microsoft zertifizierte Programme gestartet ...“

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Das System wird also deutlich resistenter gegen Schadsoftware. Aber es ist halt das gleiche wie im normalen Leben: Eine sichere Gesellschaft frei von Verbrechen erreicht man nur, indem man jeden Bürger in eine Einzelzelle sperrt.

Sehr schön erklärt vor dir, danke @the_mic. Zu weiter oben:

Das wäre ein illegaler Hack, genau wie das rooten eines Telefons oder das modden einer Spielekonsole.

Das wäre mir in diesem Fall - ausnahmsweise!! - einmal: legal, illegal, scheißegal... wenn man als Nutzer derart bevormundet wird, dann hat es so ein BS einfach nicht besser verdient. Aber noch ist es ja lange nicht so weit.

Diese Geschichte mit der restriktiven UEFI-Hardware, auf der sich dann nur noch Microsoft-Sachen installieren lassen, habe ich zwar auch gelesen, denke aber, da wird sich immer noch genügend Konkurrenz finden, die das nicht mitmacht, bzw. Hersteller, die zweigleisig fahren und einfach beides anbieten: mit UEFI nur für "reinrassige" Windows-User, und ohne UEFI für alle anderen.

CU
Olaf
Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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the_mic Olaf19

„Sehr schön erklärt vor dir, danke @the_mic. Zu weiter ...“

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Kleines Detail, Olaf:
UEFI selbst ist nicht das Problem, nur dessen Secure-Boot-Mechanismus. Wobei auch der nur dann ein wirkliches Problem darstellt, wenn er nicht mehr im UEFI-Setup deaktiviert werden kann. Aber genau das verlangt Microsoft derzeit von den Herstellern ARM-basierter Plattformen, wenn diese Windows (afaik RT) einsetzen möchten. Derzeit betrifft dies zwar "nur" Smartphones und Tablets, in Anbetracht der steigenden Verbreitung von ARM-Prozessoren (z.B. embedded Geräte wie NAS und natürlich dem Raspberry Pi, welcher auch begrezte Desktoptauglichkeit besitzt), ist nur schon in diesem Nischenmarkt mit schlimmeren Auswirkungen zu rechnen.

cat /dev/brain > /dev/null
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Olaf19

Nachtrag zu: „Sehr schön erklärt vor dir, danke @the_mic. Zu weiter ...“

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UEFI selbst ist nicht das Problem, nur dessen Secure-Boot-Mechanismus.

Okay, das hatte ich etwas vereinfacht dargestellt. "UEFI" ist so schön kurz und bündig (Union of European Football Institutions *g*), und Secure-Boot lag mir gestern auf der Zunge, ich kam nur nicht drauf :-)

Hau mich bitte nicht, aber bezüglich eines Smartphones habe ich etwas andere Erwartungen an ein OS als bei einem Desktop-Computer. Auf letzterem möchte ich "ohne Einschränkungen alles machen können", um es wieder einmal stark vereinfacht darzustellen. Auf einem Smartphone habe ich nicht einmal ein vernünftiges Dateisystem ("Finder") mit einer selbstgestrickten Datei- und Ordnerstruktur, nur - so what? Bei den alten Handys hatte man das auch nicht, und bei anderen Haushalts- und Elektrogeräten nimmt man ja auch hin, dass sie so funktionieren, wie es der Hersteller vorgibt.

So richtig fatal fände ich es nur, wenn diese "Unsitte" mit Secure Boot von mobilen ARM-CPUs auf den Desktop-Computer-Bereich "überschwappt".

CU
Olaf
Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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the_mic Olaf19

„Sehr schön erklärt vor dir, danke @the_mic. Zu weiter ...“

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Auf einem Smartphone habe ich nicht einmal ein vernünftiges Dateisystem ("Finder") mit einer selbstgestrickten Datei- und Ordnerstruktur
Schliesse nicht vom iPhone auf erwachsene Smartphones ;-) Auf meinem Android-Gerät habe ich einen brauchbaren Dateimanager installiert und kopiere Dateien per SCP von meinem Desktoprechner. Die Nutzerdaten sind zwar im Dateisystem etwas versteckt, aber innerhalb deines Benutzerverzeichnisses kannst du wiederum machen, was du willst und deine eigene Ordnung erstellen.

Bei den alten Handys hatte man das auch nicht
Die konnten aber grad mal telefonieren und mit Glück noch per Textprotokollen kommunizieren. Ein Smartphone erlaubt dir aber auch Filme anzuschauen, im Internet zu surfen, Office-Präsentationen zu erstellen etc pp. Im Prinzip geht damit alles, was auch mit einem Desktop-PC geht. Den Beweis liefert nicht zuletzt Ubuntu: http://www.ubuntu.com/devices/android

bei anderen Haushalts- und Elektrogeräten nimmt man ja auch hin, dass sie so funktionieren, wie es der Hersteller vorgibt
Hier wird dir erst mal jeder Nerd kreischend widersprechen wollen. Allerdings ist es tatsächlich so, dass der Toaster und die Waschmaschine aufgrund mangelnder Ein- und Ausgabegeräte sowie unzureichender Rechenleistung effektiv nicht für Einsatzzwecke ausserhalb der vom Hersteller bereits vorgesehenen Möglichkeiten geeignet sind.

Es gibt aber durchaus gute und rationale Gründe, weshalb sowohl Smartphones, WLAN-Router als auch moderne Fernseher offene Systeme (offen = der Benutzer kann ein individuelles Betriebssystem installieren, sofern eines existiert) sein sollten.
Beispiel Smartphone: Whatsapp hat kürzlich die Unterstützung des iPhone3 eingestellt. Vermutlich wäre die Hardware leistunsfähig genug, um ein Android 2 darauf laufen zu lassen, wofür es afaik noch Whatsapp gibt. Nun gut, Whatsapp ist nicht für jedermann die Killerapp, aber du siehst in welche Richtung die Reise geht.
Beispiel WLAN-Router: Der Hersteller bietet hier Support und Softwareupdates nur für wenige Monate nach erscheinen des Geräts. Nun wird eine schwerwiegende Sicherheitslücke in den WLAN-Verschlüsselungsprotokollen bekannt. Fazit: Da es vom Hersteller keine Softwareupdates mehr gibt, muss man das Gerät wegschmeissen - oder unsicher leben.
Beispiel moderner TV: Diese Geräte sind in aller Regel vollwertige Computer mit USB- und Netzwerkschnittstellen. Über DLNA (Netzwerk) oder angeschlossene USB-Speicher können Filme abgespielt werden. Nehmen wir an, dass ein neuer supertoller Codec veröffentlich und rege genutzt wird. Selbst wenn die Hardware genügend leistungsfähig wäre, könnten entsprechend codierte Filme erst abgespielt werden, wenn der Hersteller Softwareunterstützung dafür nachliefert. Nur: wird er das tun? Selbiges gilt auch für Smartphones, Media-Receiver, Harddisk-Recorder etc pp.

Gäbe es jeweils eine frei installierbare Alternativfirmware... nun, das Gerät könnte genutzt werden, bis es aus natürlichen Alterungsgründen den Geist aufgibt und entsorgt werden muss. Natürlich ist mir klar, dass dies von der Industrie überhaupt nicht gewünscht ist, ewiges exponentielles Wirtschaftswachstum ensteht nicht durch längere Verwendung von Geräten und schonenden Umgang mit Ressourcen :-)
cat /dev/brain > /dev/null
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Olaf19

Nachtrag zu: „Sehr schön erklärt vor dir, danke @the_mic. Zu weiter ...“

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Schliesse nicht vom iPhone auf erwachsene Smartphones ;-) Auf meinem Android-Gerät habe ich einen brauchbaren Dateimanager installiert und kopiere Dateien per SCP von meinem Desktoprechner. Die Nutzerdaten sind zwar im Dateisystem etwas versteckt, aber innerhalb deines Benutzerverzeichnisses kannst du wiederum machen, was du willst und deine eigene Ordnung erstellen.

iPhone, du wirst mir immer suspekter... wie an anderer Stelle bemerkt, ich war mit dem Herzen schon beim Samsung Galaxy, hab mich dann doch fürs iPhone 4 entschieden, da ich ein unwiderstehlich günstiges Angebot hatte.

Was mir sehr dumm auffällt: Obwohl ich mich für den Connect-Testsieger Vodafone entschieden habe, zeigt mir das iPhone bei der Netzqualität zumeist nur 1 bis 2 Balken an, das Internet ist grottenlahm, etliche Seiten laden überhaupt nicht. Dann erzählt mir Safari, das iPhone sei gar nicht mit dem Internet verbunden...

Ein Arbeitskollege meinte, die Netzleistung beim iPhone 4 sei deutlich schlechter als beim 4S - da könnte er recht behalten. Ups, ich schweife ab.

Hier wird dir erst mal jeder Nerd kreischend widersprechen wollen. Allerdings ist es tatsächlich so, dass der Toaster und die Waschmaschine aufgrund mangelnder Ein- und Ausgabegeräte sowie unzureichender Rechenleistung effektiv nicht für Einsatzzwecke ausserhalb der vom Hersteller bereits vorgesehenen Möglichkeiten geeignet sind.

Punkt für dich.

Ein Smartphone erlaubt dir aber auch Filme anzuschauen, im Internet zu surfen, Office-Präsentationen zu erstellen etc pp. Im Prinzip geht damit alles, was auch mit einem Desktop-PC geht.

Dito.

das Gerät könnte genutzt werden, bis es aus natürlichen Alterungsgründen den Geist aufgibt und entsorgt werden muss. Natürlich ist mir klar, dass dies von der Industrie überhaupt nicht gewünscht ist, ewiges exponentielles Wirtschaftswachstum ensteht nicht durch längere Verwendung von Geräten und schonenden Umgang mit Ressourcen :-)

Eines der ernstesten Probleme unseres Wirtschaftssystems.

CU
Olaf
Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Acader Michael Nickles

„Valve rührt Werbetrommel für Linux als Spieleplattform“

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Michael Nickles schrieb:
Was spricht eigentlich gegen Linux als Spiele-Plattform?

Überhaupt nichts. Im Gegenteil, hier können die User frei und ohne Angst vor Viren, Würmern und sonstigen Ungeziefer diese Spiel-Plattform nutzen.
Steam läuft unter Ubuntu 12.04 als auch unter Debian 7 übrigens hervorragend.
Allerdings sind diese Spiele nicht kostenlos, das sollte man wissen und registrieren muß man sich auch.
Die Plattform bietet auch viele Spracheinstellungen.

Michael Nickles schrieb:
Und: mit Windows 8 auch das einzige System, dessen "Kern" in allen Geräten von PC bis Smartphone läuft. Spiele-App-Entwickler erreichen dadurch mit relativ geringem Aufwand die komplette Kundenmasse.

Was sich aber bald ändern wird.

Michael Nickles schrieb:
Wer die Spieleplattform-Dominanz von Microsoft brechen will, muss sich also gewaltig ins Zeugs legen.

Das wird nur eine Frage der Zeit sein. Wenn sich herumgesprochen hat wie toll diese Spiele unter Linux laufen zumal auch das Angebot immer größer wird sollte Linux einen großen Zulauf haben.
Der Großteil der Spielefreaks wird sich dann von Windows abwenden das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.




MfG Acader




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PaoloP Acader

„Michael Nickles schrieb: Was spricht eigentlich gegen Linux ...“

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Hmm ich glaube so einen ähnlichen Text von dir hier schon mal gelesen zu haben, vor so etwa 10 Jahren. Ich finde dein Bemühen den Erfolg von Linux herbeizureden etwas irritierend.

Jedes mal wenn jemand "Cloud" sagt, verliert ein Engel seine Flügel.
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rotthoris PaoloP

„Hmm ich glaube so einen ähnlichen Text von dir hier schon ...“

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Ich finde dein Bemühen den Erfolg von Linux herbeizureden etwas irritierend.

Ich finde das permanente Ignorieren von all zu offensichtlichen Entwicklungen bei einigen hier sehr irritierend!

Es erinnert mich irgendwie an unsere grauhaarigen Betonköpfe in Ost-Berlin, die waren bis zum Schluß (und teilweise darüber hinaus) absolut sicher, im Recht zu sein. Die Zeichen der Zeit, die selbst im fernen Moskau gesehen wurden, haben sie schlichtweg ignoriert!
Der Rest ist Geschichte!

Microsoft (und Anhängsel Nokia) ist doch schon dermaßen am Jammern: Elop:"böses Google lässt uns nicht rein"

Aus einem News-Bericht von heise zum Thema der Vorlage der Quartalszahlen Microsofts:
"Bislang sehen viele Beobachter vor allem Microsofts Schwierigkeiten bei Tablets und Smartphones – und betrachten dies teilweise schon als Scheitern der Bemühungen, einmal ein ähnlich cooles Image wie Google oder Apple zu erreichen. Und weisen einen Großteil der Schuld daran Steve Ballmer zu, der es schaffe, selbst solche Wettbewerbsvorteile wie ein Quasi-Monopol bei Betriebssystemen und Office-Paketen erodieren zu lassen."

Also, man arbeitet daran Acaders (Dich irritierenden) Vermutungen wahr werden zu lassen.
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Olaf19 PaoloP

„Hmm ich glaube so einen ähnlichen Text von dir hier schon ...“

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Aus einem News-Bericht von heise zum Thema der Vorlage der Quartalszahlen Microsofts:

Mag sein, dass Microsoft bei den Mobilgeräten wie Smartphones und Tablets nicht annähernd so gut Fuß fasst wie im Desktopbereich - aber um genau den geht es doch in diesem Thread, und da tritt Linux weiterhin auf der Stelle, mit Marktanteilen um 1 - 2%.

Wie an anderer Stelle erwähnt, ich mag das System aus verschiedenen Gründen und wünsche ihm alles erdenklich Gute, aber dass sich nachhaltige Erfolge bereits eingestellt hätten, so dass man schon von einer "Erosion" der Vormachtstellung Microsofts sprechen könnte, kann man - immer bezogen auf den Bereich der Desktopsysteme und -anwendungen - mit dem besten Willen nicht behaupten. Ich sehe hier vor allem keine Tendenz, dass sich grundsätzlich etwas ändert. Da müsste schon der Gesetzgeber kommen und verbieten, dass Rechner mit vorinstalliertem Windows ausgeliefert werden, und das wird nicht geschehen.

Im Gegenteil, eher wird Microsoft durchsetzen, dass auf Hardware mit UEFI und Secure Boot kein OS außer Windows mehr wird installiert werden können.

CU
Olaf
Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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rotthoris Olaf19

„Mag sein, dass Microsoft bei den Mobilgeräten wie ...“

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Hallo Olaf,

wie schon oft erwähnt, halte ich von diesen irgendwie ermittelten "Marktanteilen" nix, denn "Linux" beteiligt sich (mit Ausnahme der Distributionen RHEL und NSE) nicht am Desktop-Markt, da seine Verbreitung nicht über "Aktivierungen" (wie bei Android im mobilen Bereich) messbar ist. Insofern sind diese "ermittelten" Prozentangaben immer sehr vorsichtig zu verwenden. 
wenn man sich allein die Zahlen von netmarketshare anschaut, so schwanken diese je nach Monat um bis zu 0,6 Prozent, rechent man dies auf die geschätzte Zahl der Weltweit genutzten Desktops um, so ergibt sich eine riesige Zahl von Nutzern, die ständig das Betriebssystem wechseln. 
Zu dem werden nur bestimmte ausgewählte Seiten zur "Analyse" heran gezogen. Aber egal, ich halte diese  Zahlen wie gesagt für falsch, lediglich als Anhaltspunkt kann man dies sehen.

aber dass sich nachhaltige Erfolge bereits eingestellt hätten

Nun, von Nachhaltigen Erfolgen kann man erst reden, wenn sich ein Trend über Jahre hinweg als "stabil" erwiesen hat.
Heute gilt in Branchenkreisen (völlig zu recht) der mobile Markt als Schlüssel für die Zukunft, nur wer hier bestehen kann, wird in Zukunft die User erreichen. Nicht die "alten Hasen" wie uns, dass ist klar, aber die jungen nachwachsenden Generationen. Was meinst Du, warum Apple, Google, Mozilla und eben auch Canonical sowie Hardwarehersteller wie Samsung, Sony und die aufstrebenden Chinesen wie Huawei und ZTE so energisch an eigenen Ökosystemen arbeiten? Die Nutzer der Zukunft werden mit den Smartphone angefixt, dieses wird perfekt mit dem Tablet, dem TV und sonstigen Geräten funktionieren, immer voraus gesetzt, dass gleiche oder ein kompatibles System ist darauf installiert.
Was denkst Du, warum sich Microsoft so böse darüber beschwert, dass Ihnen Google keinen "roten Teppich" zur Nutzung von Youtube und Google+ sowie weiteren kostenfreien Diensten ausrollt? (siehe hier) Die jammern rum, weil andere Ihr System angeblich gegen Sie abschotten, aber wen wunderts? Das ist genau das, was Microsoft im Desktopbereich seit Jahrzehnten macht. Microsofts Problem ist das nicht vorhanden sein eines funktionierenden sozialen Ökosystems, Skype allein reicht da nicht und alle anderen Bemühungen sind grandios gefloppt!

Im Gegenteil, eher wird Microsoft durchsetzen, dass auf Hardware mit UEFI und Secure Boot kein OS außer Windows mehr wird installiert werden können.
Genau darauf warte ich, denn das wird dann der Anfang vom Ende für Windows sein. Wer den Hardware-Markt aufmerksam beobachtet wird feststellen, dass schon heute immer mehr Anbieter mindestens zweigleisig fahren, wenn MS sie nun zwingen würde, nur noch Ihr System zu installieren (ganz abgesehen davon, dass dies politisch kaum durchsetztbar wäre), würden sich die Hersteller damit letztlich selbst ins Bein schießen und als verlängerte Werkbank von Microsoft enden, wie Nokia. Und das will keiner. Deshalb drängt ja nun auch MS in den Hardwaremarkt und baut seine Tablets selbst. Auf denen wird man dann sicher nix anderes installieren können.
Die aufstrebenden großen Chinesichen Hersteller werden sich einen Dreck von Microsoft vorschreiben lassen.

Gruß, thoralf
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Olaf19

Nachtrag zu: „Mag sein, dass Microsoft bei den Mobilgeräten wie ...“

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Thoralf, ich drücke jetzt einmal sämtliche Daumen - schade, ich hab auch nur zwei - dass du mit deinen Einschätzungen und Voraussagen recht behältst. Das gilt ganz besonders für den letzten Absatz, aber auch für alles andere davor.

Ich bin ganz und gar nicht Windows-Hasser, komme mit der "7" bei uns in der Firma gut klar, und noch mehr empfand ich den Wechsel auf Office 2010 als großen Sprung nach vorn. Nach wie vor finde ich es aber nicht gut, wenn ein einzelner Hersteller zu viel Marktmacht hält. Nachdem es jahrelang nicht nach einem Erosionsprozess von Windows ausgesehen hat, könnte jetzt durch die mobilen Computersysteme - ich zähle einmal ganz großzügig auch die Smartphones mit dazu - endlich eine größere Bewegung in die Sache kommen.

Wie es in der Technik weitergeht, hat mich schon immer brennend interessiert, aber so spannend wie jetzt zur Zeit war es schon lange nicht mehr. Zuletzt vielleicht, als die Mehrkern-Prozessoren eingeführt wurden, an die wir alle uns inzwischen auch schon längst gewöhnt haben :-)

THX
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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rotthoris Olaf19

„Thoralf, ich drücke jetzt einmal sämtliche Daumen - ...“

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Hallo Olaf,

nun, wenn jeder der zwei Daumen hat die ganz fest drückt, am besten auf die Enter Taste beim Installieren einer Linux-Distri ;-)  dann ist schon viel erreicht!!!  :-)

Gerad diese Meldung gelesen: http://www.admin-magazin.de/News/Windows-verliert-deutlich-Marktanteile

Scheint so, als denken nicht nur acader und ich so......


Gruß, thoralf


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PaoloP

Nachtrag zu: „Hmm ich glaube so einen ähnlichen Text von dir hier schon ...“

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Haha das ist witzig weil ich ein aktiver, politisch organisierter Sozialist aus dem Osten bin.

Zu glauben das es keine Virenproblematik gibt wenn ein System so richtig populär wird ist Lagerdenken.

Das hat nichts mit der technischen Sicherheit eines Systems zu tun da naive, gutgläubige User dem einen Strich durch die Rechnung machen. Wer so argumentiert entlarvt sich als blinder Linux Gläubiger.

Jedes mal wenn jemand "Cloud" sagt, verliert ein Engel seine Flügel.
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Borlander Acader

„Michael Nickles schrieb: Was spricht eigentlich gegen Linux ...“

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Der Großteil der Spielefreaks wird sich dann von Windows abwenden das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
Das sehe ich nun wirklich nicht. Vor allem nicht so lange es beliebte aktuelle Spiele gibt die nur für Windows verfügbar sind. Wie kommst Du also zu dieser vermeintlich sicheren Erkenntnis?
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Acader Borlander

„Das sehe ich nun wirklich nicht. Vor allem nicht so lange ...“

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Borlander schrieb:
Wie kommst Du also zu dieser vermeintlich sicheren Erkenntnis?

Ich gehe davon aus das eines Tages auch diese aktuellen beliebten Spiele unter Linux zur Verfügung stehen werden. Das wird natürlich nicht gleich morgen sein, aber es wird kommen. Und wenn es dann so weit ist werden die Spiele-Freaks wohl eher die Linux-Plattform wählen.
Es gibt nämlich wirklich einen Großteil an Usern welche am Computer gar nichts anderes außer Spiele machen. Wozu sollen diese User sich dann noch Mehrkosten auferlegen wenn gar nicht nötig ?

MfG Acader

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mi~we Acader

„Borlander schrieb: Wie kommst Du also zu dieser ...“

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Ich gehe davon aus das eines Tages auch diese aktuellen beliebten Spiele unter Linux zur Verfügung stehen werden
Solange aber Linux im Heimanwederbereich ein solches Nischendasein führt, bleibt das nur ein frommer Wunsch. Es lohnt sich für die PC-Spiele-Industrie nicht, weil die Zahl der potentiellen Käufer einfach zu klein ist.
"Es wäre dumm, sich über die Welt zu ärgern. Sie kümmert sich nicht darum." (Marc Aurel)
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Acader mi~we

„Solange aber Linux im Heimanwederbereich ein solches ...“

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mie~we schrieb:
Es lohnt sich für die PC-Spiele-Industrie nicht, weil die Zahl der potentiellen Käufer einfach zu klein ist.

Das ist jetzt noch so, was sich aber ändern wird.
Sind die Spiele dann für Linux gemacht, werden diese genau so gekauft. Auch wenn es noch paar Jährchen vielleicht dauern wird, die Zeit kommt. Ein Anfang ist doch schon gemacht.
Dem richtigen Spielefreak ist es doch ohnehin egal welche OS im Hintergrund werkelt. Das Spiel muß gut laufen mehr nicht. Und wenn er dann die Möglichkeit hat es unter einem (fast) kostenlosen OS zu spielen wird er das bevorzugen. Es braucht eben alles nur seine Zeit.

MfG Acader

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the_mic mi~we

„Solange aber Linux im Heimanwederbereich ein solches ...“

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In der Kostenrechnung übersiehst du aber eins: Für 99% der Windows-User ist Windows ebenfalls "gratis". Das System ist vorinstalliert auf dem gekauften PC, die Kosten der Windows-Lizenz sind somit nicht ersichtlich.

cat /dev/brain > /dev/null
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mi~we

Nachtrag zu: „Solange aber Linux im Heimanwederbereich ein solches ...“

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Es geht doch nicht um die Kosten für Windows oder Linux. Es lohnt sich für die Spiele-Industrie einfach nicht, nur für eine Handvoll "Freaks" Spiele zu entwickeln oder von Windows zu portieren. Die paar Euro, die man damit dann vielleicht verdienen kann, sind für die großen Spiele-Anbieter uninteressant.

"Es wäre dumm, sich über die Welt zu ärgern. Sie kümmert sich nicht darum." (Marc Aurel)
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mi~we

Nachtrag zu: „Solange aber Linux im Heimanwederbereich ein solches ...“

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Das ist ja genau der Teufelskreis. Hätte Linux im Desktopbereich einen Marktanteil von 30% oder so, dann würden auch alle Spiele für Linux anbieten, weil es sich dann lohnen würde. Aber leider, leider....

"Es wäre dumm, sich über die Welt zu ärgern. Sie kümmert sich nicht darum." (Marc Aurel)
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BastetFurry mi~we

„Solange aber Linux im Heimanwederbereich ein solches ...“

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Naja, konstant 25% beim HumbleBundle ist jetzt kein Ignorierungswürdiger Markt.

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Borlander Acader

„Borlander schrieb: Wie kommst Du also zu dieser ...“

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Ich gehe davon aus das eines Tages auch diese aktuellen beliebten Spiele unter Linux zur Verfügung stehen werden.

Es reicht allerdings schon wenn ein einziges Spiel nicht für Linux verfügbar ist. Genauso wie auch schon die nicht-verfügbarkeit von MSO ein sehr starkes Hemmnis für den Verzicht auf Windows ist…

Es gibt nämlich wirklich einen Großteil an Usern welche am Computer gar nichts anderes außer Spiele machen.

Und der Großteil der User traut sich immer noch nicht an die Installation eines Betriebssystems heran. In Zukunft wird das tendenziell sogar noch häufiger der Fall sein.

Und was auch noch dazu kommt: Wenn Windows schon beim System mit dabei war, dann kommt u.U. die etwas krude Frage auf warum man etwas nicht benutzten soll obwohl man es bezahlt hat…

Gruß
bor

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Olaf19 Acader

„Borlander schrieb: Wie kommst Du also zu dieser ...“

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Genauso wie auch schon die nicht-verfügbarkeit von MSO ein sehr starkes Hemmnis für den Verzicht auf Windows ist…

Interessanter Aspekt. Seit wir in der Firma Ende 2011 auf Windows 7 mit Office 2010 migriert haben (vorher: Windows XP mit Office XP, also Excel 2002 & Co.), bin ich ein richtiger MS-Office-Fanboy *g* geworden. Privat benutze ich zwar immer noch Libre Office, und im Grunde genommen reicht mir das auch nach wie vor, aber speziell Excel finde ich in der täglichen Handhabung viel geschmeidiger als das Open-Kalk-Zeugs.

Die Mac-Version von MSO habe ich noch nie in den Fingern gehabt - habe nur des öfteren gelesen, dass die gegenüber der Windows-Version "irgendwie anders und komisch sein soll" - und eine Linux-Version von MSO gibt es eben nicht.

Wenn Windows schon beim System mit dabei war, dann kommt u.U. die etwas krude Frage auf warum man etwas nicht benutzten soll obwohl man es bezahlt hat…

Deswegen sind die Busse und Bahnen auch immer so voll. Die Leute haben alle ne Jahreskarte und müssen die nun irgendwie "abdienen" :-D

Zum Glück kann man bei den OSsen problemlos zweigleisig fahren: Windows für alle Programme, die nur unter Windows laufen, Linux für alles andere, insbesondere fürs Internet, denn Windows-Viren können Linux nichts anhaben.

CU
Olaf
Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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mi~we Borlander

„Das sehe ich nun wirklich nicht. Vor allem nicht so lange ...“

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Ich gehe davon aus das eines Tages auch diese aktuellen beliebten Spiele unter Linux zur Verfügung stehen werden
Solange aber Linux im Heimanwederbereich ein solches Nischendasein führt, bleibt das nur ein frommer Wunsch. Es lohnt sich für die PC-Spiele-Industrie nicht, weil die Zahl der potentiellen Käufer einfach zu klein ist.

Ach Mist, schon wieder....Sorry, das war für Acader gedacht!
"Es wäre dumm, sich über die Welt zu ärgern. Sie kümmert sich nicht darum." (Marc Aurel)
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Olaf19 Borlander

„Das sehe ich nun wirklich nicht. Vor allem nicht so lange ...“

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Es lohnt sich für die PC-Spiele-Industrie nicht, weil die Zahl der potentiellen Käufer einfach zu klein ist.

Einerseits ja - andererseits ist das aber auch so ein ewiger, nie enden wollender Kreislauf: Linux lohnt sich für die Spieleprogrammierer nicht, ergo entwickeln sie für Linux keine Games, ergo interessieren sich die Gamer nicht für Linux.

Und dann heißt es wieder, wozu irgendetwas für Linux entwickeln, die Gamer interessiert es ja eh nicht...

Irgendwann muss sich da einer ein Herz fassen und diesen Kreislauf durchbrechen. In anderen Bereichen ist das ja durchaus schon gelungen. Auch gibt es für Linux ein Füllhorn an Spielen, darunter richtig gute - http://www.nongnu.org/enigma/about.html sei beispielhaft genannt, leider wird es seit 2010 nicht mehr weiter entwickelt - nur eben die "in Gamerkreisen angesagten" Spiele gibt es zum heutigen Stand nicht unter Linux.

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Olaf
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BastetFurry Olaf19

„Einerseits ja - andererseits ist das aber auch so ein ...“

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http://www.nongnu.org/enigma/about.html
Oh, ein Oxyd-Clone, geil. :D

nur eben die "in Gamerkreisen angesagten" Spiele gibt es zum heutigen Stand nicht unter Linux.
Minecraft. ;)

Und dann war da noch die Indieszene die sich zumindest die Mühe macht und die Spiele so schreibt das sie schmerzfrei unter Wine laufen und den Usern keine Steine in den Weg legt.
Auch diverse Kickstarterprojekte wo die bekannteren Studios mal ohne Publisher was machen wollten und sich lieber von den Fans vorfinanzieren lassen unterstützen Linux.
Star Citizen von Chris Roberts (Wing Commander, etc...) wird es auch für Linux geben, genauso wie Project Eternety von Obsidian Entertainment (Neverwinter Nights 2, Knights of the Old Republic 2, FO:New Vegas,...).
Sprich, da kommt was.
Casual-Sören wird wohl weiter seinen Railshooter Pseudo-FPS (Sorry, was anderes sind diese Schlauchleveldrecksdinger nicht mehr. Railshooter mit Zwischensequenzen...) unter Tiles 8/Blue zocken. Aber die richtigen Gamer, die die ein Spiel spielen wollen und keinen interaktiven Film ohne Herausforderung, die werden so nach und nach nach Linux abwandern.
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Olaf19

Nachtrag zu: „Einerseits ja - andererseits ist das aber auch so ein ...“

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Oh, ein Oxyd-Clone, geil. :D

Yep, genau das. Schade übrigens, dass man nicht zwischen verschiedenen Skins wählen kann, sonst würde ich mich für die Original-Oxyd-Optik und die dazu passenden Sounds entscheiden.

Die Level, hier auch "Landschaften" genannt, sind zum großen Teil übrigens horrende schwer, bei einigen ist mir nicht einmal klar, was man überhaupt machen soll. Da wurde die ursprüngliche Spielidee schon sehr weit gestreckt.

CU
Olaf
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XAR61 Michael Nickles

„Valve rührt Werbetrommel für Linux als Spieleplattform“

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Die Konkurrenz soll ja das Geschäft beleben, so sagt man, als nicht Linuxer wünsche ich der Linuxgemeinschaft erst einmal den durch berechenden Erfolg und diesmal auch ohne Hintergedanken !

Was Valve betrifft, mag sein das ihr in der Vergangenheit Top Spiele auf dem Markt gebracht habt, mag auch sein, das die neuen Games nach wie vor Top sind, aber was ich persönlich absolut übertrieben finde sind Eure super coolen Geschäftsbedingungen welche ihr den User auf das Auge drücken wollt, nur damit dieser seinen fünf Minuten Kick mit dem gekauften Clienten genießen darf.

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BastetFurry Michael Nickles

„Valve rührt Werbetrommel für Linux als Spieleplattform“

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Zumindest hatte Valve mal das Versprechen abgelegt das sie den DRM entfernen wenn sie jemals den Laden dicht machen.
Andersrum denke ich mal das man auch in 20 Jahren noch CS16 und HL1 installieren kann. Von letzterem habe ich aber zur Not auch noch ein Originalmedium irgendwo rumfliegen. :)

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XAR61 Michael Nickles

„Valve rührt Werbetrommel für Linux als Spieleplattform“

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Ich habe jetzt meine uralten Games auch wieder hervor gekramt, weil ich einfach nullbock drauf habe, mich beim entspanenden ofline Gaming von den herrschaften bespitzeln lassen zu müssen. Ok, ich sehe ein, das es ein paar Raubkopierer gibt doch die Masse kauft doch eine Originalversion und zum anderem braucht man doch das Feindbild der Raubkopierer sonst könnte man doch das überwachungszenario überhaupt nicht aufrecht vor uns dummen Spielern rechtfertigen.

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Michael Nickles

Nachtrag zu: „Valve rührt Werbetrommel für Linux als Spieleplattform“

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Ich habe kürzlich Halflife "The Orange Box" (grafisch aufgepptes Remake für die Xbox 360) gespielt. Einfach genial. Die meisten heutigen Spieleproduktionen sind Müll dagegen.

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XAR61 Michael Nickles

„Valve rührt Werbetrommel für Linux als Spieleplattform“

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Bei den Konsolen kann ich persönlich nicht mitreden, weiss aber meine Kumpels und Kumpelinen sind total Happy und absolut leider auch nicht ansprechbar, wenn die zocken dann zocken die, und dann können die Computer solange auf allen vieren kriechen, bis die ihren kick reingezogen haben. Aber mal von den Berufszockern abgesehen, die meisten Gamer wollen doch nur mal entspannen und abschalten, ich hab ja auch nix dagegen wenn der Hersteller seinen ideotischen Kopierschutz per Internet checken will, aber was ich per du nicht ab kann, wenn ich mir ein Game kaufe und dann online auch noch ein Abo abschließen soll nur damit  ich mal in das offline Game schnuppern kann, wie gut oder "..." schweigen wir drüber bekommste ja erst im Spiel mit.

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BastetFurry Michael Nickles

„Valve rührt Werbetrommel für Linux als Spieleplattform“

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"The Orange Box" (grafisch aufgepptes Remake für die Xbox 360)
Die Orange Box gabs auch für den PC.
Überdies, FPSe an der Konsole, dir graust es auch vor gar nichts. ;)

Ja, ich gehöre zu der Fraktion die sagt das FPSe mit einem Joypad unsteuerbar sind. Maus und Tastatur an die Sonne, sonst wird das nichts. Auf Konsolen spielt man Jump and Runs ala Super Mario Bros und Castlevania und Topdown-Ansichten ala Zelda. :)
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