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Ubuntu zahlt nicht mehr für Kubuntu

Michael Nickles / 99 Antworten / Baumansicht Nickles

Die beliebte Ubuntu-Linux-Distribution gibt es in mehreren Geschmacksrichtungen, die sich bezüglich Desktop (Gnome, KDE, was immer) und "Software-Ausrichtung" unterscheiden. Das Original ist seit Beginn "Ubuntu", das geraume Zeit auf den Gnome-Desktop gesetzt hat.

Ende 2010 machte Canonical-Chef Mark Shuttleworth Schluss mit Gnome, ein eigener Desktop namens Unity wurde eingeführt (siehe Ubuntu-Chef erteilt neuem Gnome-Desktop Absage). Das ärgerte die Gnome-Fans enorm, der Aufschrei war gewaltig.

Seit dem Auftritt von Gnome 3.0 sind die allerdings wieder ruhig geworden. Die Gnome-Macher haben ihr bewährtes Bedienungskonzept bei Nummer 3 total vermurkst beziehungsweise komplett durch Neuerungen ersetzt, die nicht unbedingt überzeugen.

Ubuntu-Fans blieb also grundsätzlich nur die Wahl zwischen gehasstem Unity und gehasstem Gnome 3.0. Oder: zu Linux Mint flüchten, einem Ubuntu-Ableger, bei dem Gnome 2.n reingewurstelt wird, so lange das noch geht (siehe Neues Linux Mint 12 mixt Gnome 2 und 3).

Wer das alles nicht wollte (und auch keinen der anderen exotischen Desktops), hat vielleicht den Rücksturz zu KDE gewagt. KDE rannten die Fans 2009 weg, als die Gruselnummer 4 rauskam, inzwischen wurde nachgebessert. Dazu konnte praktischerweise die Ubuntu-Variante "Kubuntu" verwendet werden, bei der KDE standardmäßig drinnen ist.

Ein Schock für die KDE-Gemeinde ist jetzt, dass Canonical die offizielle Unterstützung von Kubuntu nach Erscheinen der Version 12.04 (also im April) beenden wird. Konkret ist gemeint, dass Canonical die Kubuntu-Crew nicht mehr finanziell unterstützen wird - sie muss sich wie die Crews der anderen Ubuntu-Ableger selbst drum kümmern.

So lässt es sich zumindest aus einer Email von Canonical-Mitarbeiter Jonathan Riddell rauslesen, der für Kubuntu "abkommandiert" war. Der teilt darin mit, dass Canonical in künftig nicht mehr zahlen wird. Riddell erklärt, dass die Einstellung der Mitfinanzierung der Kubuntu-Entwicklung eine nüchterne Geschäftsentscheidung gewesen sei.

Die Investitionen haben sieben Jahre lang zu keinem geschäftlichen Erfolg geführt und es sei unrealistisch zu glauben, dass der noch kommen wird. Die Kubuntu-Crew muss jetzt also selbst sehen, woher sie kostenlose Entwickler kriegt, oder wie welche finanziert werden sollen.

Michael Nickles meint: So wie es aussieht, war Riddell wohl der einzige von Canonical bezahlte Entwickler, der bei Kubuntu mitgearbeitet hat. Kubuntu wird durch die Entscheidung von Canonical wohl nicht sterben, fördern wird das die Weiterentwicklung allerdings auch wohl kaum.

Mein Mitleid hält sich in Grenzen, Shuttleworths Entscheidung ist richtig. Erst wurde Gnome rausgeschmissen, jetzt KDE abgenabelt. Sie haben es beide nicht besser verdient. Weil sie zu schlecht waren. Ja, das klingt grausam. Aber Linux ist sowieso am Boden und durch zig Desktops die permanent verwurstelt und verbastelt werden, wird es garantiert nicht besser.

Spannend wird gewiss ob Canonical es schafft beim Unity-Desktop eine klare Line zu finden.

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Olaf19 Michael Nickles

„Ubuntu zahlt nicht mehr für Kubuntu“

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Dann werden wohl zahlreiche Kubuntu-User zu SuSE abwandern...

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Xdata Olaf19

„Dann werden wohl zahlreiche Kubuntu-User zu SuSE abwandern... CU Olaf“

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Ja, vieleicht ja, denn Suse ist ja "der" KDE Klassiker unter Linux.
Viele User werden aber an rpm denken.

Zumindest solche die Suse lange nicht mehr fest installiert haben.
Hat sich viel getan seit der Zeit wo in DE noch Suse die Bekanteste war, mit der viele ihre rrste Linux Erfahrung gemacht haben.
Bei KDE 4 ist dann aber, glaube ich, die 64Bit Version die richtige Entscheidung.


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soppiy Xdata

„Ja, vieleicht ja, denn Suse ist ja der KDE Klassiker unter Linux. Viele User...“

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Habe von Anfang mit Suse gearbeitet, mal mehr mal weniger, muß aber sagen das mir auch die KDE von allen Desktopvarianten am meisten zusagt und das mit dem rpm ist und wre reine lern und Gewohnheitssache.

Dumme Gedanken hat jeder, aber der Weise verschweigt sie.(http://www.z-mj.de)
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Acader Olaf19

„Dann werden wohl zahlreiche Kubuntu-User zu SuSE abwandern... CU Olaf“

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Dann werden wohl zahlreiche Kubuntu-User zu SuSE abwandern

Warum denn wohl ausgerechnet zu SuSE ?
Es gibt genügend andere sehr gute Distributionen mit dem Paketmanager APT.



MfG Acader





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soppiy Acader

„ Warum denn wohl ausgerechnet zu SuSE ? Es gibt genügend andere sehr gute...“

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War halt mein erster Kontakt zu Linux und alte Gewohnheiten legt man nur schlecht ab, habe natürlich auch mal andere versucht, kam aber immer wieder zu Suse zurück alte Lieben vergißt man nicht.

Dumme Gedanken hat jeder, aber der Weise verschweigt sie.(http://www.z-mj.de)
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Olaf19 Acader

„ Warum denn wohl ausgerechnet zu SuSE ? Es gibt genügend andere sehr gute...“

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Gegenfrage, was spricht denn gegen SuSE? Und es ging doch um KDE insgesamt und nicht nur um einen Paketmanager?

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Acader Olaf19

„Gegenfrage, was spricht denn gegen SuSE? Und es ging doch um KDE insgesamt und...“

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Gegenfrage, was spricht denn gegen SuSE?

Im Prinzip nichts, weil ja alles Ansichtssache.
Ich hatte schon mal geschrieben: Jeder wie er es gerne hätte.
Im allgemeinen möchten Kubuntu Nutzer und um diese geht es ja hier, lieber bei ihren Gewohnheiten bleiben.

Und es ging doch um KDE insgesamt und nicht nur um einen Paketmanager?

Ja richtig es geht um KDE.
Und genau da gibt es dann die Unterschiede in den jeweiligen verschiedenen Distributionen mit KDE.

openSuSE verwendet zum installieren Zypper sowie die Install-Umgebung Yast als graphische GUI.
Mit KDE unter openSuSE mußte auch den Abhängigkeitsauflöser Libzypp nutzen.

Unter Debian mit KDE sieht es da ganz anders aus.
Debian nutzt das Paketverwaltungssystem Apt und dpkg für die Paketverwaltung.
Außerdem nutzt Debian auch das mächtige Frontend Aptitude welches mit apt-get kompatibel ist.

Wer jahrelang diese debianischen "Instrumente" benutzt hat, möchte diese nicht mehr missen, denn es steckt da auch ein ganz anderes Feuer dahinter.
Ich persönlich möchte auch lieber deb-Pakete und tar.gz-Archive als diese RPM-Pakete.

Ich denke Olaf, du hast den Unterschied nun auch erkannt.



MfG Acader


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Olaf19 Acader

„ Im Prinzip nichts, weil ja alles Ansichtssache. Ich hatte schon mal...“

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Jepp, das leuchtet mir dann auch ein. Ich hatte die Unterschiede "unter der Motorhaube" der Systeme wohl etwas unterschätzt. Danke für deine ausführliche Antwort.

THX
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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neanderix Olaf19

„Dann werden wohl zahlreiche Kubuntu-User zu SuSE abwandern... CU Olaf“

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Dann werden wohl zahlreiche Kubuntu-User zu SuSE abwandern...

Ich komme von dort und ein zurück wird es für mich nicht geben. Eher werde ich gleich auf das Original, nämlich Debian, setzen.

Mach weiter so, shuttleworth, dann verschwinden alle *buntueines nicht mehr allzu fernen Tages in der Versenkung.

Volker
Computers are like airconditioners - they stop working properly when you open Windows Ich bin unschuldig, ich habe sie nicht gewählt!
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schoppes Michael Nickles

„Ubuntu zahlt nicht mehr für Kubuntu“

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Hallo Michael,

wahre KDE-Fans haben sowieso andere Distributionen bevorzugt (OpenSuse oder andere),
Kubuntu war immer schon seitens Canonical ein mehr oder weniger überflüssiges Anhängsel.
Die wenigsten User werden der fehlenden finanziellen Unterstützung eine Träne nachweinen.

Shuttleworths Entscheidung ist richtig.
Das muss man differenziert betrachten:
Gnome 3 nicht zu verwenden, war sicherlich richtig, wie man an dem derzeitigen "Herumgewurschtele" sehen kann (Extensions, Cinnamon usw.).
KDE ist bei anderen Distributionen perfekt, aber nicht bei Ubuntu.

ABER:
Die Entscheidung von Shuttleworth den Unity-Desktop einzuführen, war eine große Fehlentscheidung!

Aber Linux ist sowieso am Boden

Linux ist "lebendiger than ever"

;-))))))
Erwin

"Früher war alles besser. Sogar die Zukunft." (Karl Valentin)
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rotthoris Michael Nickles

„Ubuntu zahlt nicht mehr für Kubuntu“

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Aber Linux ist sowieso am Boden

Hä??? Hab ich da was verpasst....... seit einigen Monaten verzeichnet z.B. http://www.netmarketshare.com/operating-system-market-share.aspx?qprid=9&qpcustomb=0&qptimeframe=M&qpsp=132&qpnp=25 stetig steigende Zugriffe von Linuxusern, natürlich in gewohnt geringen Mengen aber eine Steigerung von Durchschnittlich 10% pro Monat kann sich doch sehen lassen. Manch anderes Betriebssystem verliert beständig jeden Monat an Bedeutung..........wenn auch auf derzeit noch hohem Niveau.
Natürlich weiß ich,. dass der nette Herr Nickles solche Satzfetzen gern zur Anfeuerung der Diskussionsteilnehmer streut, deshalb steig ich auch gern drauf ein! ;)

Was Canonical angeht halte ich die Entscheidung ebenfalls für richtig, Canonical sollte sich auf ubuntu konzentrieren und den Unity-Desktop mal endlich richtig fertig bauen, denn obwohl es viele Linuxer ärgert, von Neueinsteigern in der Linuxwelt wird der Desktop Unity in der überwiegenden Mehrheit als positiv, intuitiv und übersichtlich empfunden. Ich selbst bin da auch nicht wirklich begeistert von, aber wenn es irgendwann mal richtig fertig ist, mal sehen.

Wer KDE will kann zwischen vielen Distris wählen, allen voran OpenSuse, da braucht es nicht unbedingt kubuntu.

schönen Abend noch!
Thoralf
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Michael Nickles rotthoris

„ Hä??? Hab ich da was verpasst....... seit einigen Monaten verzeichnet z.B....“

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dass der nette Herr Nickles
Du darfst auch einfach Mike sagen.

Zur Steigerung: naja, aus 1 Prozent sind in 12 Monaten 1,5 Prozent geworden. Und auch nur bei der Statistik von Netmarketshare.

Schau, ich hätte ja wohl kaum Arbeit in zwei fette Linux-Bücher gesteckt, wenn ich von Linux nichts halten würde. Aber gerade WEGEN diesen Büchern und der Aussichtslosigkeit, die mir dabei klar wurde, glaube ich nicht mehr an einen Siegeszug von Linux.

Klar - es kostet nix. Es ist besser als Windows. Ich arbeite sehr gerne damit. Aber die Masse wird immer Windows "fressen". Ich rede wohlgemerkt von Deskop-PCs - bei mobilen Gerät mag das umkippen.
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Olaf19 Michael Nickles

„ Du darfst auch einfach Mike sagen. Zur Steigerung: naja, aus 1 Prozent sind in...“

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aus 1 Prozent sind in 12 Monaten 1,5 Prozent geworden. Und auch nur bei der Statistik von Netmarketshare.

Bei den anderen vielleicht noch mehr...? Ansonsten immerhin eine Steigerung um 50% :-)

CU
Olaf
Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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rotthoris Michael Nickles

„ Du darfst auch einfach Mike sagen. Zur Steigerung: naja, aus 1 Prozent sind in...“

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Hallo Mike,

Klar - es kostet nix. Es ist besser als Windows. Ich arbeite sehr gerne damit. Aber die Masse wird immer Windows "fressen". Ich rede wohlgemerkt von Deskop-PCs

Dem ist nichts hinzu zu fügen. Das ist wie mit den Fliegen, die meisten wirst Du immer auf dem Haufen finden der am meisten stinkt.......... will damit sagen: Microsoft gibt jedes Jahr hunderte Millionen für Werbung aus - Linux = NULL, logisch das damit die breite Masse nicht erreicht werden kann. Was passiert wenn ein Linux-OS vom Anbieter (z.B. Google) offensiv beworben und gepuscht wird, haben wir bei Android ja gesehen. Aus diesem Grund bin ich auch ein Befürworter der Canonical-Strategie Stück für Stück ein eigenes ubuntu-Universum mit allen möglichen Diensten und Anbindungen zu erschaffen. Ob da jeder Schritt der richtige ist und ob man da jeden Schritt mitgehen muss steht auf einem anderen Blatt.
Meiner einer ist nun schon ein Internet-Dinosaurier (mit Mitte 40.....) und hätte sich noch vor vier jahren weder gedacht total auf Linux umzusteigen noch hab ich etwas von MP3 Downloads oder Cloudcomputing o.ä. gehalten, war für mich alles Schnickschnak den ich nicht brauch. Dachte ich.
Heute nutze ich Linux, benutze regelmäßig zwecks Austausch größerer Dateien ubuntuone und freue mich über MP3s in sehr guter Qualität die ich bequem über den ubuntumusicstore downloade, mittels skype und google+ steh ich mit Freunden und Geschäftspartnern weltweit in Kontakt u.s.w. - ganz abgesehen davon habe ich mittlerweile viele Leute, kleinere Firmen und Schulen "infiziert".
Es ist, so glaube ich, auch nicht mehr entscheidend ob sich Linux auf dem Desktop selbst durchsetzt, entscheidend für den Markt der Privatanwender wird der Mobile Bereich werden, denn durch das Verlangen nach immer mehr Vernetzung der mobilen und statischen Endgeräte entsteht hier eine Art Rückkopplungs-Effekt, das kann man am Beispiel Apples erkennen. der Siegeszug der IPods und IPhones hat letztlich auch den Verkauf z.B der MacBooks begünstigt und den Erfolg der Marke allgemein.
Je mehr Geräte es also mit Android oder z.B. auch ubuntu im Mobilen Segment gibt, um so mehr wird sich das auch auf den Bereich der Desktops auswirken.

Also, Linux ist nicht am Boden, noch nie war es so gut wie heute!

N'Abend noch, Thoralf

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Prosseco Michael Nickles

„ Du darfst auch einfach Mike sagen. Zur Steigerung: naja, aus 1 Prozent sind in...“

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Nein Michael. Du hast eine Vision und wie viele.

Aber Linux und all das was dahinter ist und bleibt. Vergessene Geschichte fuer die Zukunft;-)

Gruesse
Saschs

Das ist keine Signatur. Sondern ich putz hier nur
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robinx99 Michael Nickles

„ Du darfst auch einfach Mike sagen. Zur Steigerung: naja, aus 1 Prozent sind in...“

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Naja das Hauptproblem von der Linux Verbreitung ist ja eigentlich dass die Meisten PCs schon eine Windows Lizenz enthalten.
Ok bei Desktop PCs kann man sich noch selber einen zusammen Stellen. Bei Notebooks wird es schon schwieriger einen ohne Windows Lizenz zu bekommen. Man findet wenn man lange sucht durchaus welche, aber die sind meistens Teurer oder Schlechter Ausgestattet wie die Windows Versionen.
Interessant ist vielleicht das Urteil http://winfuture.de/news,67992.html Ja es ist in Frankreich gesprochen stützt sich aber auf eine EU-Direktive, von daher kann es Bedeutung für alle EU Staaten bekommen. Wenn andere Gerichte ähnlich urteilen sieht man vielleicht irgendwann einen PC / Notebook immer in 2 Preisen (mit und ohne Windows Lizenz) und da könnte durchaus der ein oder andere an der Windows Lizenz sparen und lieber ein Linux System verwenden. Aber grundsätzlich ist dass natürlich keine Sache die über Nacht geschehen wird.

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Hewal robinx99

„Naja das Hauptproblem von der Linux Verbreitung ist ja eigentlich dass die...“

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Mich interessiert ja, wie die in dem Gerichtsurteil auf 120,- Euro Lizenzkosten kommen? Wenn man sich im Handel eine z.B. Win 7 Home Prem. Version holt, hat man einen vollwertigen Datenträger und zahlt zwischen 80 und 90 Euro. Und ich denke, dass die Notebookhersteller deutliche bessere Konditionen (oder andere Lizenzmodelle) aufgrund ihrer hohen Abnahmemengen bekommen.

Grüße
Hewal

Schreibfehler sind specialeffects meiner Tastatur.
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robinx99 Hewal

„Mich interessiert ja, wie die in dem Gerichtsurteil auf 120,- Euro Lizenzkosten...“

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Schwer zu sagen wie die auf die 120€ Gekommen sind.

Ich könnte mir aber Folgendes Vorstellen: Es war eine Professional Version die liegt momentan ca. bei dem Preis wenn ich da bei Amazon schaue. Und evtl. wollte oder Konnte Lenovo nicht die genauen Lizenz Abkommen mit Microsoft veröffentlichen und dass Gericht hat dann den Straßenpreis als Grundlage genommen.

Könnte natürlich auch sein, dass es vielleicht sogar noch um andere Software ging (so einem Notebook liegt ja auch schon mal ein DVD Player und sonstiger Kleinkram bei)

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Acader robinx99

„Naja das Hauptproblem von der Linux Verbreitung ist ja eigentlich dass die...“

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Naja das Hauptproblem von der Linux Verbreitung ist ja eigentlich dass die Meisten PCs schon eine Windows Lizenz enthalten

So ein Unfug, was hat das denn damit zu tun ?
Wer sich einen neuen PC oder Notebook kauft und Linux möchte dem ist das doch völlig egal.
Das mit bekommene Windows mit Lizenz fliegt achtkandig herunter und kommt in die Tonne.
Danach wird eine Linux Distribution installiert "Hier bracht man nämlich keine Lizenz" und fertig ist der Lack.
Man muß es eben nur wollen. Nur weil man etwas geschenkt bekommt (auch wenn das M$ OS im Preis) inbegriffen ist, muß es doch noch lange nicht genutzt werden.



MfG Acader



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robinx99 Acader

„ So ein Unfug, was hat das denn damit zu tun ? Wer sich einen neuen PC oder...“

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Das machen vielleicht Leute die sich damit Auskennen, ich mache es ja auch so. Die meisten Kaufen es und benutzten es, weil sie es nicht Besser wissen und sich auch sagen warum soll ich mir da etwas Installieren es läuft doch.
Aber wenn die Hersteller gezwungen währen auch eine Version ohne OS anzubieten, dann würde es durchaus so aussehen. Neues Notebook mit Windows 399€ Neues Notebook ohne OS 349€. Dann kommt bei vielen erst mal die Frage was ist ein OS? Und dann werden sich einige informieren und sagen hey ich kann 50€ Sparen, wenn ich so ein Linux nehme. Genau wie es auch immer mehr Leute gibt die in einen Baumarkt gehen und Dinge selber machen anstatt es Fach Firmen zu überlassen in einigen Fällen geht es schief, meistens klappt es aber ;)

Also ich glaube schon dass eine Pflicht Computer (insbesondere Notebooks) getrennt nach Hard und Software abzurechnen, dazu führen würde, dass bei Neugeräten durchaus ein Marktanteil von ca. 10% bei Linux Systemen denkbar währe. Wobei es natürlich auch das Negativ Argument gibt, dass sicherlich auch viele auf nicht Lizenzierte Windows Versionen setzten würden.

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Acader robinx99

„Das machen vielleicht Leute die sich damit Auskennen, ich mache es ja auch so....“

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Aber wenn die Hersteller gezwungen währen

Wie sollte man diese Hardware - Hersteller dazu zwingen ?
Schließlich verdienen sie daran und genau das ist das Problem dabei.

Ein PC oder Notebook ohne Betriebssystem wird von der Masse einfach nicht gekauft.
Eben so wenig ein PC oder Notebook mit Linux weil die Masse ja unwissend ist.
Wie ich aber schon geschrieben hatte, sollte man Linux einfach nur wollen und keinen Anwender aufträngeln.



MfG Acader


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robinx99 Acader

„ Wie sollte man diese Hardware - Hersteller dazu zwingen ? Schließlich...“

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Naja ob es die Masse kauft steht auf einem anderen Blatt es würde ja schon reichen, wenn sie eines Ohne OS anbieten würden. Ich kann mir durchaus ca. 10% vorstellen die ein Interesse hätten, vielleicht liege ich aber auch Falsch mit den Zahlen.
Jedenfalls währe es für Notebook Hersteller sicherlich auch Problematisch, wenn dass französische Gerichtsurteil Schule macht (und evtl. auch auf andere EU Staaten übertragen wird, immerhin war ja eine EU Richtlinie die Grundlage für das Urteil) und jetzt immer mehr Leute ankommen und Geld zurückfordern. Einfach zahlen wird auf Dauer sicherlich auch Teuer, Gerichtsprozesse die man verliert sind noch Teurer, da währe dass anbieten aller Notebooks ohne OS vermutlich die günstigere Variante. Es gab ja sogar schon einige Fälle der Windows Rückerstattung http://en.wikipedia.org/wiki/Windows_refund
Und wenn da mal Verbraucherschütze in Deutschland Klagen würden könnte dass durchaus ein Problem für PC Hersteller werden. Genau wie es jetzt in Frankreich wohl zu einem Problem werden wird, da es ja jetzt ein Gerichtsurteil gibt und die Notebook Hersteller jetzt evtl. durchaus einige Tausende Aufforderungen bekommen könnten, dass sie die Windows Lizenz zurückerstatten sollen.
Das könnte den PC Markt sicherlich umkrempeln (nicht über Nacht, aber langfristig schon) und währe für Alternative Systeme sicherlich sehr förderlich ähnlich wie ich es mit der EU Pay TV Entscheidung sehe, die scheint auch langsam ein Problem für alte Geschäftsmodelle zu werden http://www.digitalfernsehen.de/Auslaendischer-Pay-TV-Fussball-in-britischen-Pubs-weiterhin-legal.78982.0.html

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Acader robinx99

„Naja ob es die Masse kauft steht auf einem anderen Blatt es würde ja schon...“

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Naja ob es die Masse kauft steht auf einem anderen Blatt

Du hast mich wohl falsch verstanden, denn ich hatte geschrieben:

Ein PC oder Notebook ohne Betriebssystem wird von der Masse einfach nicht gekauft.
Eben so wenig ein PC oder Notebook mit Linux weil die Masse ja unwissend ist.



MfG Acader


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robinx99 Acader

„ Du hast mich wohl falsch verstanden, denn ich hatte geschrieben: MfG Acader“

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Eigentlich nicht. Momentan gibt es ja praktisch keine Notebooks ohne OS. Die Paar Modelle die Ohne OS verkauft werden sind in der Regel sehr schlecht ausgestattet oder viel Teurer wie ein Windows Gegenstück. Selbst Linux Nutzer kaufen meistens einfach ein Modell mit Windows und ignorieren die Windows Lizenz. Und jetzt versuchen halt ein paar ihr Geld zurück zu bekommen (nur für die Windows Lizenz) und dass hat ja wie weiter oben verlinkt schon teilweise geklappt und wenn es jetzt auf Basis des Gerichtsurteils einige machen wird es langfristig zum Problem für einige. Da währe eine Ordentliche Aufschlüsselung schon wünschenswert (vielleicht müsste man dafür Gesetze ändern, bzw. besagte EU Richtlinie deutlich übernehmen). Aber wenn der Kunde ganz klar sieht 349€ Hardware + 50€ Software=399€. Ja dann fängt auch der Unwissende Nutzer an sich zu informieren, weil man ja sieht, dass man Geld für etwas Bezahlt was man nicht braucht. Und es gibt ja viele die Sagen "ich mache nur Internet, Facebook und Email"

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Borlander Acader

„ Wie sollte man diese Hardware - Hersteller dazu zwingen ? Schließlich...“

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Ein PC oder Notebook ohne Betriebssystem wird von der Masse einfach nicht gekauft. Eben so wenig ein PC oder Notebook mit Linux weil die Masse ja unwissend ist.
Es fehlt allerdings an einer echten Wahlmöglichkeit für den Käufer.

Wie ich aber schon geschrieben hatte, sollte man Linux einfach nur wollen und keinen Anwender aufträngeln.
FullACK
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Borlander Acader

„ So ein Unfug, was hat das denn damit zu tun ? Wer sich einen neuen PC oder...“

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So ein Unfug, was hat das denn damit zu tun ? [...] Das mit bekommene Windows mit Lizenz fliegt achtkandig herunter und kommt in die Tonne.
Es gibt aber Viele die nicht bereit sind etwas wegzuwerfen, wenn sie dafür bezahlt haben. Selbst wenn das das wofür sie bezahlt haben nichts taugt* :-(
*Wobei Windows nicht mal ungeeignet ist um den Computer damit zu betreiben. Dadurch ist es eher noch schwieriger...
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Olaf19 Borlander

„ Es gibt aber Viele die nicht bereit sind etwas wegzuwerfen, wenn sie dafür...“

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Es gibt aber Viele die nicht bereit sind etwas wegzuwerfen, wenn sie dafür bezahlt haben.

Einerseits ja, andererseits - wer weiß schon, was die Geschenkter-Gaul-Windows-Lizenz wirklich wert ist. Ich glaube, die meisten von uns würden blass um die Nase werden, wenn sie erführen, wie wenig die Computerhersteller dafür an Microsoft bezahlen.

Würde mich nicht wundern, wenn ein Computer ohne Windowslizenz fast das gleiche kostet, wie mit.

CU
Olaf
Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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rotthoris Michael Nickles

„Ubuntu zahlt nicht mehr für Kubuntu“

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Noch einer der Unity gut findet....... http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,812304,00.html

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Andreas42 rotthoris

„Noch einer der Unity gut findet..........“

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Hi!

Der verlinkte Artikel ist meiner Meinung nach eine absolut positive Sache!

Ich wüsste nicht, dass in einer der großen Zeitschriften oder deren Online-Auftritte schon einmal ein Bericht zu finden war, der von einem erfolgreichen(!) Umstieg auf Linux berichtet.

Google findet dazu eigentlich auch nur Seiten, die eh schon Kenner ansprechen:
https://www.google.com/search?hl=de&gl=de&tbm=nws&btnmeta_news_search=1&q=Umstieg+auf+Linux

Klar ist das nur eine Miniversion, von dem, was Mike in zwei Büchern berichtet hat (und lange nicht so ausführlich), aber Spiegel.de ist eine Seite im Netz mit ungleich breiterer Wirkung. Das lesen auch Internetnutzer, die noch nie länger über Linux nachgedacht haben.

Ich bin regelmässig froh, wenn die bei Spiegel.de Themen aufgreifen, die uns als PC&Internetgemeinde betreffen und sie damit für's breite Publikum aufbereiten.

Also für alle die Mitlesen: der Spiegel.de Artikel ist GUT!

Den kann und sollte man unbedarften PC-Nutzern zusenden, die wissen wollen, was und wie dieses "Linux" eigentlich ist.

Deshalb füge ich ihn hier extra nochmal ein: http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,812304,00.html

Bis dann
Andreas

PS: ich nutze auch Ubuntu 11.10 mit Unity auf meinem alten Notebook, warum auch nicht? Unity ist schließlich auch nur eine GUI, wie jede andere.

Kommentare zur Gefaehrlichkeit der Cloudspeicherung, Nutzung eines MS-Accounts und allgemein ablehnende Meinungen zur Nutzung von Smartphones und Mobilfunk bitte hier anfuegen.
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rotthoris Andreas42

„Den Link sollte man nicht so negativ rüberbringen!“

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Hallo @andreas42;

Den Link sollte man nicht so negativ rüberbringen!
das sollte nicht negativ sein. Steht eher im Kontext zu meinem vorherigen Post, auch ich finde das Unity durchaus für viele anwender eine gute Sache werden kann, bisher war ich damit aber noch nicht zufrieden (mangelnde konfigurierbarkeit, mangelnde Mehrbildschirmunterstützung etc.) doch ich habe ein paar User die im letzten Jahr neu zu ubuntu gekommen sind (von Windows) und die finden unity alle super! Im übrigen sowohl junge Leute (so ab 16 Jahre) als auch Erwachsene ab 40! So schlecht wie es mancher hier macht ist es also offenbar nicht und man kann eben auch bei Linuxern eine gewisse Trägheit beobachten, wenn es darum geht sich mit einem neuen Ansatz in der GUI auseinander zu setzen.

Also, ich finde den Artikel auch gut und absolut zutreffend!

Gruß, thoralf

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Acader rotthoris

„Hallo @andreas42 das sollte nicht negativ sein. Steht eher im Kontext zu meinem...“

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doch ich habe ein paar User die im letzten Jahr neu zu ubuntu gekommen sind (von Windows) und die finden unity alle super!

Das ist auch vollkommen klar, weil diese User auch nichts Anderes kennen !

So schlecht wie es mancher hier macht ist es also offenbar nicht

Das sehen aber der Großteil der Linuxer ganz anders.

kann eben auch bei Linuxern eine gewisse Trägheit beobachten

Das hat nichts mit Trägheit zu tun.
Dieser ganze Mist hat nichts mit Linux zu tun.
Ich würde da eher noch ein Windows nutzen als Unity !



MfG Acader





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rotthoris Acader

„ Das ist auch vollkommen klar, weil diese User auch nichts Anderes kennen ! Das...“

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Das hat nichts mit Trägheit zu tun.

Na ich denke zum großen Teil schon. Umgewöhnen fällt halt nicht nur Windowsusern schwer, auch einer der viele Jahre mit Gnome oder KDE gearbeitet hat und sich dort bestens auskannte hat meist keine Lust neuen Hirnschmalz zu investieren um sich in einer völlig andersartigen Umgebung einzufuchsen, geht mir doch selbst so. Das ist letztlich auch nur die Trägheit der Masse.
Unity richtet sich nicht an Anwender wie Dich @acader, es ist einfach für die gedacht die garnicht großartig an Ihrer GUI herumkonfigurieren wollen sondern nur damit arbeiten.

Dieser ganze Mist hat nichts mit Linux zu tun.
Ich würde da eher noch ein Windows nutzen als Unity !

Naja, Deine Meinung zu Unity ist hier ja bereits bestens bekannt. Der letzte Satz macht für mich überhaupt keinen Sinn, man wechselt doch nicht das komplette BS nur weil einem eine GUI besser oder schlechter gefällt. Ich hab manchmal den Eindruck Du schießt da mit Kanonen auf Spatzen wenn Du auf Unity zu sprechen kommst.

Nix für ungut, bin auch eher XFCE Freund aber ich mag diese pauschalen Verteufelungen nicht, erinnert mich irgendwie an die Inquisition.

Thoralf
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Acader rotthoris

„ Na ich denke zum großen Teil schon. Umgewöhnen fällt halt nicht nur...“

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ist einfach für die gedacht die garnicht großartig an Ihrer GUI herumkonfigurieren wollen sondern nur damit arbeiten

Und genau dafür gibt es Windows was ja auch ein ausgezeichnetes Betriebssystem, für eben diese User ist.

man wechselt doch nicht das komplette BS nur weil einem eine GUI besser oder schlechter gefällt

Da irrst du aber gewaltig. Es geht nicht nur ums Gefallen sondern um deren gesamte Handhabung.
Wenn ich unter Linux auf Hinsicht Unity keine anderen Alternativen hätte, dann würde ich Windows vorziehen, keine Frage.
Mit dieser Prothesen GUI von Unity bin ich mehr als eingeschränkt und das ist nicht nur meine Ansicht.



MfG Acader




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gelöscht_152402 Andreas42

„Den Link sollte man nicht so negativ rüberbringen!“

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Diesen Artikel habe ich auch bereits weiter gelinkt- an eine Umsteigerin ;-)

Alles was in diesem Artikel steht, könnte zu 99% auch auf mich passen, bzw. genauso ist es mir damals auch gegangen.
Und während ich früher angeschlagene Win-PC wieder flott gemacht habe, verteile ich heute Linux.

Das einzige was mich oft (ver)zweifeln lässt, ist- zu welcher Distri oder besser- zu welchem Desktop rate ich wohl? Dabei halte ich mich an diese Leitfaden:

KDE- für Desktop-Spieler
XFCE- für Win-Mausschubser
Unity- für Smarties und wenig- PC-Nutzer

Distris mit Gnome 2 und/oder Gebastele mag ich grad gar nicht empfehlen. Diese Distris werden immer älter oder werden mehr und mehr verbastelt. D.h. also dass Ubuntu weiter zurückfällt und Mint verbastelt ist. Und jetzt wird auch noch Kubuntu abgehängt. Und da alle, wenn auch Debian-basierend, doch ein wenig anders sind, fällt Hilfe natürlich wieder ein bisschen schwerer. Es sei denn, ich tue es mir an, mich mit allen Distris mehr oder weniger auseinander zu setzen.

So gesehen kann man alle oder keine empfehlen. Das schreckt einen Umsteiger natürlich ab, wenn man kaum eine klare Aussage treffen kann. Dann doch lieber bei Win bleiben, das kennt man und bald gibts halt ne neue Version. Wozu sollte man da Linux nehmen, wenn man mehr Qual als Wahl hat. Rein Verkaufs-psychologisch dümpelt Linux ganz unten, da scheint selbst geschenkt noch zu teuer.

Es ist längst überfällig, dass sich die OO-Gemeinde auf einen Standard einigt, um mal wirklich die breite Masse ansprechen zu können. Daneben kann, darf und soll es ja unabhängig davon, weitere eigene Entwicklungen geben. Das alles gibt es ja schon, nur ein Standard eben nicht.

Wenn es so ist, dass Netbooks und Smarties Unity angestoßen haben, dann wird es evt. die (kommende?)beschränkte Hardware sein, die zukünftig einem Standard für Linux den Weg weißt. Fakt scheint mir zu sein, dass, solange Linuxer nicht eine gemeinsame Sprache sprechen, auch nie eine breite Masse angesprochen werden kann. Der Otto-Normalverbraucher findet seinen Dialekt in den unterschiedlichen Desktops aber keine "Hochsprache".

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dacard Michael Nickles

„Ubuntu zahlt nicht mehr für Kubuntu“

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Mich stört es auch nicht. Sollen sie ruhig mehr Ressourcen in Unity stecken, vielleicht wird ja mal was vernünftiges draus.
Ich für meinen Teil bleibe der Suse treu natürlich mit KDE Desktop.

Back to the Roots, by by Linux. Ich liebe Win 8.1 Pro.
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Hewal Michael Nickles

„Ubuntu zahlt nicht mehr für Kubuntu“

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Ich bin auch der Meinung, dass Linux auf dem Desktop "verloren" hat. Teils, weil der die Hersteller von Hardware (Peripherie) kaum vollmundige Treiber entwickelt. Ich habe immer wieder einen Ausflug nach Linux gewagt und immer wieder an den Punkt gestoßen: Die meisten standard Dinge (Surfen, Drucken, Textverarbeitung usw) laufen auf Anhieb. Das mag für die überzahl der Dekstopuser ausreichend sein. Aber sobald es etwas tiefer geht wird es teilweise echt knieffelig (Faxen mit Fritzcard z.B.)
Für Samrtphones oder Tablets hingegen ist Linux eine gute Wahl, weil man hier NUR STANDARDDINGE macht. Das, was standardmäßig nicht vom Hersteller mit angeboten wrid (an Funktionen) wird der überwiegende Teil einfach hinnehmen und es gibt immer Freaks, die diese Grenzen natürlich sprengen werden.

Grüße
Hewal

Schreibfehler sind specialeffects meiner Tastatur.
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Acader Hewal

„Ich bin auch der Meinung, dass Linux auf dem Desktop verloren hat. Teils, weil...“

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Ich bin auch der Meinung, dass Linux auf dem Desktop "verloren" hat

Nein, das Gegenteil ist der Fall.
(Ich hatte schon darüber geschrieben)

weil der die Hersteller von Hardware (Peripherie) kaum vollmundige Treiber entwickelt

Das ist nur bedingt richtig.

Ich möchte jetzt hier an dieser Stelle keine größere Diskussion auslösen, nur soviel:

Wenn man sich im Vorfeld für sein Linux-System die richtige Hardware heraussucht, dann klappt es auch mit Linux. Es gibt bis auf wenige Ausnahmen kaum etwas, was nicht unter Linux funktioniert.
Zugegeben, bei vielen Dingen ist der Aufwand jedoch enorm und von einem normal Anwender auch nicht machbar zu lösen.
Aber der Normal Anwender muß das ja auch nicht, denn dafür gibt es eben Windows.



MfG Acader







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KarstenW Hewal

„Ich bin auch der Meinung, dass Linux auf dem Desktop verloren hat. Teils, weil...“

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"Teils, weil der die Hersteller von Hardware (Peripherie) kaum vollmundige Treiber entwickelt."

Das stimmt nicht. Du "siehst" nur nicht die Treiber wie bei Windows. Bei GNU/Linux laufen die Treiber direkt im Betriebsystemkern, also dem Linuxkernel. Firmen wie Intel, Broadcom, NVidia programmieren gute Linuxtreiber.
Diese Treiber bringt der Linuxkernel schon mit. Und einen monolitischen Treiber unter Linux zu installieren ist gar nicht so einfach für den normalen Anwender, weil dazu der Sourcecoce des Linuxkernels angepasst werden muß. Aber man kann einen Treiber als Kernelmodul nachinstalliren. Das funktioniert aber nur bei Treibern die nicht schon während des Bootes n gebraucht werden.

Mein Ratschlag ist wenn du wissen willst welche Treiber dein Linuxkernel mitbringt, dann installierst du dir den Sourcecode des Linuxkernels und die ncurses Entwicklungsbibliothek und dann noch die Programmierwerkzeuge make, gcc und binutils. Dann gehst du in das Unterverzeichnis des Sourcecodes rein und gibst den Befehl "make menuconfig" ein. Es wird ein Dialogfenster geöffnet und dann gehst du in das Untermenü "Devices Drivers" rein und kannst dich informieren welche Chipsätz deine Linuxkernelversion unterstützt. Du mußt den Linuxkernel nicht unbedingt übersetzen.

PS: Unter Unix , beispielsweise Solaris 10 oder Solaris 11, gibt es noch weniger Treiber. Man muß sich vorher informieren welche Hardware unterstützt wird und nicht einfach den Rechner blind kaufen. Firmen wie Oracle (ehemals Sun Microsystems) bieten Komplettpakete an. Du kannst den Rechner und das Betriebsystem komplett von Oracle bekommen. Diese Workstations von Oracle sind für Privatwenwender relativ teuer (aber gut).

Debian GNU/Linux http://www.debian.org/
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Acader KarstenW

„ Teils, weil der die Hersteller von Hardware Peripherie kaum vollmundige Treiber...“

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Man muß sich vorher informieren welche Hardware unterstützt wird und nicht einfach den Rechner blind kaufen

Sehr richtig, nur die meisten User halten sich einfach nicht daran.
Danach ist das Geschreie groß und Schuld ist "Linux"
Was soll man dazu noch groß sagen.


MfG Acader
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KarstenW Acader

„ Sehr richtig, nur die meisten User halten sich einfach nicht daran. Danach ist...“

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Bei Windows laufen die Treiber teilweise im Userspace. Die Kernelentwickler halten nichts davon einen Treiber im Userspace laufen zu lssen , weil es dann immer Probleme mit der Performance des Treibers gibt.
Aber man kann unter Windows einen Treiber relativ einfach installieren. Wenn man unter Linux einen Treiber als Kernelmodul installieren möchte, dann müssen die Headerfiles des Linuxkernels installiert sein, die Programmierwerkzeuge make, gcc und binutils werden gebraucht und dann muß eine Kernelschnittstelle kompiliert werden, damit der Treiber als Modul in den Linuxkernel geladen werden kann.
Ich schätze das wird für die meisten Windowsanwender schon wieder zu kompliziert sein.

Debian GNU/Linux http://www.debian.org/
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The Wasp KarstenW

„ Teils, weil der die Hersteller von Hardware Peripherie kaum vollmundige Treiber...“

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Die meisten Leute können RAM kaum von einer HDD unterscheiden, deshalb sind für diese Leute Anleitungen wie deine inakzeptabel und sie gehen zu Mediamarkt und kaufen sich die fertige Kiste mit Windows. Hauptsache die kann Internet und die neueste Version von "Ich bin der Größte, Du Noob!".
Der Markt orientiert sich am DAU, nicht am Nerd.

Ende
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Prosseco The Wasp

„Die meisten Leute können RAM kaum von einer HDD unterscheiden, deshalb sind...“

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Aber viele DAUS koennen nichts dafuer, weil sie es nicht wissen. ;-)

Somit geht man den Kapitalistischen gang aus un-Kenntnis, Geld aus zu geben um schnell ein Problem zu beheben. So, dann geht der angebliche DAU in ein Media oder sonst was fuer Gescheaft und der Verkaeufer hat selber keinen blassen schimmer.

Der Nerd ist auch ein Mensch wo er andere faehigkeiten hat. Wie viele Menschen kaufen denn PC und es wird mit zig Card Reader und Noch DVD LW verkauft wo das alles ja nur noch schrott verursacht. :-)

Gruss
Sascha

Das ist keine Signatur. Sondern ich putz hier nur
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Olaf19 The Wasp

„Die meisten Leute können RAM kaum von einer HDD unterscheiden, deshalb sind...“

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Die meisten Leute können RAM kaum von einer HDD unterscheiden

Dabei ist das so einfach: RAM ist das mit den Gigabytes, HDD ist das mit den Terabytes *g*... naja, in ein paar Jahren muss diese Geschichte auch wieder umgeschrieben werden. Und wer einen etwas älteren PC bzw. etwas ältere HDDs hat, für den gibt es nur Gigabytes.

CU
Olaf
Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Prosseco Olaf19

„ Dabei ist das so einfach: RAM ist das mit den Gigabytes, HDD ist das mit den...“

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Viele wissen nicht mal was Bits und Bytes sind.

Bytes zum Speichern und Bits die schnelligkeit der Digitalen Welt oder Erfindungen.

:-)
Sascha

Das ist keine Signatur. Sondern ich putz hier nur
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KarstenW The Wasp

„Die meisten Leute können RAM kaum von einer HDD unterscheiden, deshalb sind...“

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Wer verlangt denn das irgend jemand auf GNU/Linux umsteigt ?
Ich sage immer wieder das Windows für einfache Computernutzer entwickelt wurde.
Nur sollte Microsoft sich nicht wundern warum die Programmierer und Informatiker ihr eigenes Betriebssystem entwickeln. GNU/Linux wird aus ganz egoistischen Gründen programmiert und auch genutzt ;-).

Richard Stallman hat 1984 mit dem GNU Betriebssystem angefangen, weil AT&T Unix System V proprietär war und Unix ist immer noch proprietär ist. Nur weil ein DAU nichts mit dem Sourcecode anfangen kann, sollte man trotzdem freie Software bevorzugen , weil man dadurch unabhängig von irgendwelchen Softwarekonzernen wie Microsoft oder Oracle wird.

Ein wenig Geschichtsunterricht gibt es hier:

http://www.gnu.org


PS: BIll Gates war ein Nerd. Ich bin Linuxfan ;-).
Vor allem Debian GNU/Linux gefällt mir sehr, vielleicht sogar besser als Solaris.

Debian GNU/Linux http://www.debian.org/
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Acader Michael Nickles

„Ubuntu zahlt nicht mehr für Kubuntu“

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Aber Linux ist sowieso am Boden

Mensch Mike, wie kommst du denn darauf ?
Liegt wohl an der momentanen Kältewelle und lässt hoffentlich nicht schlimmes vermuten.
Linux am Boden ?
Nein, genau das Gegenteil ist doch der Fall. Linux hebt immer mehr ab vom Boden, d.h. es wird immer besser.
Damit meine ich vor allem die Qualität und das ist doch das Ausschlaggebende.
Wie hoch dabei der prozentuale Anteil der User im Desktop-Bereich ist, weiß doch ohnehin keiner so richtig und ist auch unwichtig. Die Zahlen weltweit liegen so bei geschätzten >10 Millionen Linux Usern im Desktop-Bereich.
Ebenso gut können es aber auch 20 Millionen oder noch mehr sein. Hinzu kommt das die Verteilung der Anwender in den einzelnen Ländern und Regionen auch sehr unterschiedlich ist.

Erst wurde Gnome rausgeschmissen, jetzt KDE abgenabelt

Das Gnome 3x ist einfach mehr schlecht als recht und was KDE anbelangt da gibt es viel bessere Distributionen, daher finde auch ich Shuttleworths Entscheidung als richtig.
Es wird sich also in Zukunft bei Canonical alles auf Unity konzentrieren sowie auf Xubuntu und Lubuntu.
Gerade unter Xubuntu 11.10 merkt man deutlich das die Entwickler da am Ball bleiben.
Je mehr es nutzen werden, um so besser wird es.

Spannend wird gewiss ob Canonical es schafft beim Unity-Desktop eine klare Line zu finden.

Das entscheidet nicht Canonical sondern der Anwender.
Wenn Unity nicht mehr genutzt wird ist es Bedeutungslos und so kann es eines Tages auch mal schnell passieren, daß Unity das Wasser einfach abgegraben wird.
Wer wer weiß das heute schon.



MfG Acader






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dl7awl Michael Nickles

„Ubuntu zahlt nicht mehr für Kubuntu“

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°
Aber Linux ist sowieso am Boden

Kann ich so nicht sehen. Die gewaltige Flexibilität und Skalierbarkeit von "Linux" reicht vom kleinen, wirklich klitzekleinen embedded device bis hin zum Hochleistungs-Cluster in großen Rechenzentren und Forschungseinrichtungen. Es ist zudem nicht, wie Windows, auf einen bestimmten CPU-Befehlssatz (x86) angewiesen, sondern für viele unterschiedliche Plattformen geeignet.

Allein schon aus diesen Gründen ist es eigentlich un(sach)gerecht, Linux auf einen bloßen Windows-"Ersatz" zu reduzieren oder überhaupt mit Windows zu vergleichen. Wahrscheinlich kann es seine Stärken in vielen, ja den meisten anderen Bereichen wesentlich besser ausspielen - und tut es auch längst! -, als ausgerechnet dort, wo das technisch viel kurzsichtiger, aber halt massentauglich konzipierte Windows dominiert. Und auch das letztendlich nicht primär aufgrund seiner Qualitäten, sondern eher zwangsweise.

...glaube ich nicht mehr an einen Siegeszug von Linux.

Der ist längst da und allgegenwärtig - wenn auch total unspektakulär, weil inzwischen verdammt selbstverständlich. Nur halt eben am wenigsten auf dem Desktop. Auf meinem WLAN-Router läuft Linux. In meinem NAS läuft Linux. In meiner IP-Cam wahrscheinlich auch. In meinem Telefon sowieso. Auf meinem Webserver läuft selbstverständlich Linux, wie wohl auf den meisten Webservern der Welt. Neben mir liegt ein Kästchen von der Größe zweier nebeneinander gelegter Streichholzschachteln, hat keine 30 € gekostet. Formal ein NAS-Adapter, um beliebige USB-Festplatten netzwerktauglich zu machen. In Wahrheit aber ein kompletter und potenziell ausbaufähiger Linux-Rechner - Stromverbrauch mitsamt Festplatte: ~ 3,5 Watt.

Aber auch als Desktop-OS könnte Linux vielen noch schmackhaft werden, die bislang Windows bevorzugen oder schlicht die Umstellung fürchten. Zum Beispiel mich. Dann nämlich, wenn die Gängelung und Verdummung durch Restriktionen, TPM und andere Schikanen des Marktführers zu groß werden und man sich danach sehnt, wieder mehr Herr im eigenen Haus zu sein.

Gruß, Manfred

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Acader dl7awl

„ Kann ich so nicht sehen. Die gewaltige Flexibilität und Skalierbarkeit von...“

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Dieser geschriebene Artikel von dl7awl bekommt von mir die Note "Eins"

Genau so sieht nämlich die wahre Realität aus.


MfG Acader





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rotthoris dl7awl

„ Kann ich so nicht sehen. Die gewaltige Flexibilität und Skalierbarkeit von...“

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Einfach sachlich und absolut zutreffend beschrieben! Super!

Gruß, thoralf

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violetta7388 dl7awl

„ Kann ich so nicht sehen. Die gewaltige Flexibilität und Skalierbarkeit von...“

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Hallo Manfred,

Du arbeitest ja unter Deinem DARCRZ. Absicht?

73, violetta

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dl7awl violetta7388

„Hallo Manfred, Du arbeitest ja unter Deinem DARCRZ. Absicht? 73, violetta“

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°
Du arbeitest ja unter Deinem DARCRZ. Absicht?

Nun ja, es ist mein Amateurfunk-Rufzeichen, ich bin Funkamateur. Und natürlich ist es Absicht. Sowas passiert ja nicht zufällig oder versehentlich ;-)

Mit dem DARC e.V. hat es hingegen rein gar nichts zu tun. Ich bin da nicht Mitglied.

Gruß, Manfred

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violetta7388 dl7awl

„ Nun ja, es ist mein Amateurfunk-Rufzeichen, ich bin Funkamateur. Und natürlich...“

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Hallo Manfred,

wie Du unschwer meiner Frage entnehmen kannst, bin ich selbst vom Fach. Habe mich nur gewundert, dass Du Deine Anonymität so einfach preisgibst.

73, Violetta

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dl7awl violetta7388

„Hallo Manfred, wie Du unschwer meiner Frage entnehmen kannst, bin ich selbst vom...“

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°
Habe mich nur gewundert, dass Du Deine Anonymität so einfach preisgibst.

In Form der Rufzeichennennung tut man das als Funkamateur ja eh pflichtgemäß, wann immer man einschlägig aktiv wird. Im Amateurfunk gibt es nun mal schon vom Selbstverständnis her keine richtige Anonymität. Von daher hab ich jetzt deswegen keine großen Bauschschmerzen.
Außerdem schreibe ich ja eh nur kluge Sachen, die gern meiner Person zugeordnet werden dürfen ;-)

73, Manfred

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fakiauso Michael Nickles

„Ubuntu zahlt nicht mehr für Kubuntu“

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Hallo

Aus meiner Sicht war/ist KDE und Ubuntu noch nie die hundertprozentige Verbindung, es geht zwar irgendwie, aber die Umsetzung ist bei Mandriva und Opensuse deutlich besser, gerade Mandriva war die erste Distri, die KDE4 wirklich sauber im Griff hatte.

@Xdata

Die Paketverwaltung ist für mich kein Problem mehr, unter Opensuse ist rpm sowohl unter Yast als auch zypper genauso schnell und einfach wie mit APT in seinen verschiedenen Frontends.

Was Linux selbst betrifft, sind die Beiträge von Andreas42 und dl7awl am treffendsten, dem kann ich nur zustimmen, weil die Berührung mit Linux meist auf diese Art und durch Virenbefall oder Rettung eines kaputten Windows stattfindet, das kann ich in meinem Umfeld nur so bestätigen.

Shuttleworths Entscheidung mag dagegen für Unity und Ubuntu richtig sein, ob Linux dadurch gewinnt, läßt sich so noch nicht sagen.

Auf jeden Fall setzt er auf den Zug der Tablet-PC und dementsprechend ist Unity auch ausgerichtet, Win8 wird ja auch in diese Kerbe schlagen und vielleicht gelingt es über diese Ecke sogar, auch auf dem Desktop ein paar Prozente zu holen.

Ein Linuxeinsteiger, der über Unity hereinkommt, findet mit zunehmender Erfahrung vielleicht auch "seinen" Desktop und wechselt auf diesen, weil er lieber konservativ unterwegs ist und die Handy-Bedienung des PC nicht mehr mag, wer weiß das jetzt schon.

Mir persönlich liegt weder Unity, noch Gnome3 (wobei da der Fallback-Modus noch am ehesten zu ertragen ist) noch der Mischmasch von Mint, weil das auch nichts Halbes und nichts Ganzes ist.

Kubuntu läuft bei mir noch als 10.04 auf dem PC meiner Tochter und die will ab 12.04 auf die "Spielzeugoberfläche" wechseln.
Warum soll die Jugend es nicht anders wollen als wir, wenn´s dadurch weitergeht (ich glaube, ich werde alt;-)

fakiauso

Wenn die Welt gerettet wurde, wird es durch Frauen geschehen sein...
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KarstenW Michael Nickles

„Ubuntu zahlt nicht mehr für Kubuntu“

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Nicht so schlimm. Man kann das originale Debian nutzen und den KDE Desktop installieren.
Wenn jemand den KDE Desktop von GNU/Linux nicht mag, derjenige sollte mal den CDE Desktop von Unix testen ;-).

Debian GNU/Linux http://www.debian.org/
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Xdata KarstenW

„Nicht so schlimm. Man kann das originale Debian nutzen und den KDE Desktop...“

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Den CDE würd ich glatt nehmem, wenn er frei wäre.. ;-)

Die unfreien UNIX Systeme dagegen eher nicht.
Unter Solaris 7 sah der CDE garnichtmal soo häßlich aus, etwas betagt aber in der Bedienung
konditonierter als die ganz neuen Desktops.

Linux würde es schaffen, wenn die Macher es als ein schlankes DTP Desktop publishing Linux
programmieren würden.
Netzwerk Funktionen die nichts mit Internet oder Desktop zu tun haben, aus dem Kernel nehmen.
Dann ist es noch sicherer.

Die freien Entwickler scheinen sich aber nur wenig für die eigentliche Klientel
-- den "nur" Desktop, Internet und eventuell Workstation User zu interessieren!
Ein Desktop hat zum Teil kontäre Anforderungen als ein Serversystem.
Es hat ja, leider proprietäre, Versuche gegeben dies zu tun.

Dazu braucht es einen Desktop Kernel.


Ein Linux -artiges System ist auch geeignet.
Mit einem auf Desktop konditionierten Kernel.

In minimalen Server Kerneln ist ja umgekehrt auch keine Desktop Funktionalität drin.
Vornehmlich aus Sicherheits Gründen, aber auch wegen der Kompaktheit.









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Borlander Xdata

„Den CDE würd ich glatt nehmem, wenn er frei wäre.. - Die unfreien UNIX Systeme...“

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Den CDE würd ich glatt nehmem, wenn er frei wäre.. ;-)
Dann nimm Open CDE ;-)

Netzwerk Funktionen die nichts mit Internet oder Desktop zu tun haben, aus dem Kernel nehmen.
Hast Du da mal ein konkretes Beispiel?

Linux würde es schaffen, wenn die Macher es als ein schlankes DTP Desktop publishing Linux
programmieren würden.

Ein Mangel an schlanken Linux-Distributionen kann ich nun wahrlich nicht erkennen, geschweige denn dass dies bei normalen Distris ein Hemmnis wäre. Im DTP-Umfeld hängt es dann eher daran, dass die gängigen Adobe-Produkte nur für Windows und OS-X verfügbar sind. Scribus ist kein vollwertiger Ersatz...

Dazu braucht es einen Desktop Kernel.
Was genau fehlt Dir denn?
Zumal auch verschiedene Dinge die für Desktop-Nutzung interessant sind (z.B. CFQ und die TaskGruppen) in der jüngeren Vergangenheit in den Standardkernel Einzug gehalten haben...


Gruß
Borlander
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Xdata Borlander

„ Dann nimm Open CDE - Hast Du da mal ein konkretes Beispiel? Ein Mangel an...“

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Was ich meine ist ein System was weitgehend nicht mehr als "Server" ginge, noch kleiner als BeOs.
Es wird ja immer als Argument aufgeführt:

Was man nicht braucht sollte garnicht erst im System drin sein.
Was nicht da ist kann auch nicht angegriffen werden.
Und dies Stimmt ja auch.
Router Linux auf Diskette haben einen ganz kleinen Kernel, der meist nicht mal minimales X kann.
Ein Server soll, sollte nur "Netzwerk" können und nur so viel wie für sene Dienste nötig ist.

Warum soll es nicht auch umgekehrt ein Desktop Betriebssystem geben, was nur so viel an
Netzwerk kann um Internet zu machen. Ohne Server Funktionen.

Die heutigen Betriebssysteme sind alle in erster Linie - Server, wenn auch verkappte.
Sogar Xp oder gar das nicht mehr "existente" BeOs wäre als Server gegangen.
Letzteres sollte ein Media System werden, kam einem Desktop orientierten Bs schon recht nahe.
Soll heißen, nur wenig UNIX Befehle, nur bescheidene Server funktionen im Kernel,
Desktop und Media konditioniert.
War nur zu klein und unbedeutend um Global zu überleben.


" Was genau fehlt Dir denn?"
Fehlen - im Gegenteil es wird zu sehr Netwerkballast und andere Altlasten* mitgeschleppt.
*Die meisten UNIX Befehle braucht man berhaupt nicht.
Ein ganzes Leben reicht nicht um auch nur einen Teil davon zu kennen..mit all den Parametern sowieso nicht.



In gewisser Weise ist Linux in einer Situation wie BeOs. (in größeren Rahmen natürlich)
Aus sich selbst heraus kann man nicht bestehen.
Der "Softwarepool" ist größer als bei BeOs schmort aber doch im eigenen Saft.
Vieles sind eher "erweiterte Boardmittel".

Ich komme damit locker aus.

Studenten der Psychologie, um mal eine Usergruppe zu nennen anscheinend nicht.
Es ist da einfach zu viel in proprietären Formaten festgefahren. Auch bei den Formaten der Profs. für Prüfungsrelevante Übungen.
Das ist der Grund.
Ein beruflich produktiv arbeitender User kommt mit Linux allein nicht aus.
Teilweise nicht mal mit dem Mac!

Ms ist zu groß und verbreitet um es da zu verdrängen.


PS:

Danke -- Open CDE kannte ich noch garnicht.

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Borlander Xdata

„Was ich meine ist ein System was weitgehend nicht mehr als Server ginge, noch...“

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Was man nicht braucht sollte garnicht erst im System drin sein. [...] Router Linux auf Diskette haben einen ganz kleinen Kernel
Das funktioniert aber nur wenn man vorher ganz genau weiß, was benötigt wird. Bei einem Router ist das möglich, bei einem Desktop-System nicht. Oder es würde zu einem erheblichen Komfortverlust führen.

Mir fehlt da immer noch ein konkretes Beispiel für den angeblichen Netzwerkballast. Am TCP/IP-Protokoll-Stack wirst Du doch wohl kaum abspecken wollen? Dann schaust Du als Desktop-User nämlich dumm drein. Server-Dienste laufen auf einem Desktop-System von Haus aus auch nicht.

*Die meisten UNIX Befehle braucht man berhaupt nicht.
Ein ganzes Leben reicht nicht um auch nur einen Teil davon zu kennen..mit all den Parametern sowieso nicht.

Wenn Du mit UNIX-Befehlen das meinst was ich vermute: Die laufen im User-Space. Und sehr viele andere Anwendungen verlassen sich darauf, dass die vorhanden sind...

Studenten der Psychologie, um mal eine Usergruppe zu nennen anscheinend nicht.
Denen wäre nebenbei bemerkt auch egal ob im Kernel was drin ist, was man nur vielleicht braucht oder auch nicht ;-)
Das in der Lehre viel zu häufig grundlos kommerzielle Software eingesetzt wird um grundlegende Konzepte zu vermitteln habe ich an verschiedenen Stellen ja schon bemängelt. Es gibt aber teilweise auch Trends zu freier Software: So wird z.B. die Statistiksoftware SPSS immer häufiger durch R ersetzt und nicht etwa aus Kostengründen...


Gruß
Borlander
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dl7awl Borlander

„ Das funktioniert aber nur wenn man vorher ganz genau weiß, was benötigt wird....“

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°
Netzwerk Funktionen die nichts mit Internet oder Desktop zu tun haben, aus dem Kernel nehmen.

Der Ruf nach eingeschränkter, nicht Server-tauglicher Netzwerkfunktionalität, die gerade mal für den Desktop ausreichend ist, ist längst gehört. Die Lösung nennt sich Firewall. Geschätzte 99% aller Desktop-Nutzer haben sogar dann mindestens eine, wenn sie sich gar nicht drum kümmern: sie sitzen hinter einem NAT-Router, der eh keine Anfragen von außen durchlässt, sofern man sie nicht ausdrücklich konfiguriert. Zudem installieren die meisten Linux-Distributionen afaik defaultmäßig eine iptables-Firewall, die nochmals Ähnliches leistet.

Ich bezweifle aus prinzipiellen Gründen, dass der Kernel der richtige Ort für solche Restriktionen wäre. Dann müsste man sich schon zur Compile-Zeit ein für allemal festlegen. Was dann, wenn später was fehlt? Dinge wie z.B. die bedarfsweise Freigabe von Ports für etwa benötigte Serverdienste usw. gehören imho nicht im Kernel festgelegt. Das wäre höchst unflexibel.

Und ich bezweifle auch, dass dadurch viel Ballast eingepart werden könnte, denn es gibt ja gar keine klare Grenze: die Schnittmenge der Netzwerkfunktionalitäten, die sowohl im Server- als auch im Client-Betrieb potenziell gebraucht werden, macht - aus dem Bauch raus geschätzt - 98% von allen aus. Was will man da noch wegoperieren, ohne Schaden anzurichten?

Obendrein muss man sich auch vor Augen halten, dass "Server"-Funktionalität sich nicht auf klassiche Anwendungen wie Webserver, FTP-Server usw. beschränkt. So manche "Desktop"-Anwendung (Spiele, P2P, VoIP, Remote Desktop, oder, um ein Beispiel aus dem Amateurfunk zu bringen: Echolink) beinhaltet ebenfalls Server-Funktionalität, d.h. muss auf Anfragen von außen reagieren. Eine klare Unterscheidung zwischen "Server" und "Desktop" wird zunehmend unmöglich.

Schließlich sollte man auch noch zur Kenntnis nehmen, dass die meisten Angriffe trotz NAT-Router und/oder aktiver Firewall ein System infizieren oder gar übernehmen können. Mit anderen Worten: sie benötigen das, was man vielleicht Server-Funktionalität nennen könnte, überhaupt nicht!

Gruß, Manfred

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Borlander dl7awl

„ Der Ruf nach eingeschränkter, nicht Server-tauglicher Netzwerkfunktionalität,...“

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Der Ruf nach eingeschränkter, nicht Server-tauglicher Netzwerkfunktionalität, die gerade mal für den Desktop ausreichend ist, ist längst gehört. Die Lösung nennt sich Firewall
Eine Firewall ist keine Einschränkung der Netzwerkfunktionalität und definitiv nichts was irgendwie spezifisch für den Desktop-Bereich wäre. Durch mobile Zugänge dürfte der Anteil der Verbindungen gegenüber anderen Usern dank NAT abgeschottet sind in den letzten Jahren eher wieder gesunken sein. Mit IPv6 braucht es kein NAT mehr...

Dinge wie z.B. die bedarfsweise Freigabe von Ports für etwa benötigte Serverdienste usw. gehören imho nicht im Kernel festgelegt. Das wäre höchst unflexibel.
Auch das solltest Du näher begründen: Im Kernel oder ggf. auch ausgelagert in ein Modul was nur bei Bedarf geladen wird sind nur die Funktionen eines Paketfilters drin. Keine fest verdrahteten Filterregeln. Die kann der Nutzer sofern erforderlich individuell konfigurieren...

Mir scheint Du hast inzwischen aber auch selbst erkannt, dass man auf das was Du zunächst als Server-Funktionen bezeichnet hast auch auf Desktop-Systemen nicht verzichten kann.

Du kannst Dir natürlich wie von KarstenW bei jeder Gelegenheit vorgeschlagen einen eigenen Kernel kompilieren: Spüren wirst Du das aber nicht und selbst Messen kannst Du den Unterschied mit haushaltsüblichen Methoden nicht...


Gruß
Borlander
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Xdata Borlander

„ Das funktioniert aber nur wenn man vorher ganz genau weiß, was benötigt wird....“

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Ja, da komme ich in Erklärungsnot..!
Weiß vielleicht selber nicht genau was für ein Bs ich will.

Am Netzwerkstack zweifle ich aber seit einiger Zeit schon.
Aber nicht an dem für interne Netze, sondern weil die User anscheinend im Internet den
Hackern Werhlos ausgeliefert sind.
Man ist selbst "Netz" sowie man im Internet ist, heißt es.
Zu viel, glaube ich!
Warum muß jeder mit meiner Festplatte und meinem Rechner machen können was er will?
-- nur weil ich im Netz bin!
Der Stack scheint eine total offene Zweirichtungs Straße zu sein.
Obwohl, zumindest bei Internet,
es weitgehend eine Einbahnstraße sein sollte - könnte!

Dieser Zweifel an der Methode allgemein wie Internet (noch?) funktioniert hat den Wunsch oder die
Ideologie?
nach einem kleinem weitgehend "Netzwerk Kram" freien System aufkommen lassen.

Bei neuen BIOS Nachfolgern soll ja sogar die Hardware der maroden Netzwerktechnik ausgeliefert sein.
Ja es ist in den Tiefen der Netzwerk Methode (Technik) der Wurm drin.
Ein ganz schnöder Browser kann, unsichtbar für den User, ein modernes System übernehmen :-(
Kapern, kontrollieren, FERNSTEUERN!

Fast unabhängig vom Bs?



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Borlander Xdata

„Ja, da komme ich in Erklärungsnot..! Weiß vielleicht selber nicht genau was...“

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Mir scheint Du bist Dir nicht so recht über den Unterschied zwischen Netzwerk-Funktionen des Betriebssystems und der Anwendungsebene im klaren: Sicherheitslücken im Browser (bzw. in Flugins wie für Flash oder PDF) sind ein Problem, ergeben sich jedoch in keiner Weise aus der TCP/IP-Implementierung!

Bei neuen BIOS Nachfolgern soll ja sogar die Hardware der maroden Netzwerktechnik ausgeliefert sein.
Ja es ist in den Tiefen der Netzwerk Methode (Technik) der Wurm drin.

Häh?


Gruß
Borlander

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KarstenW Xdata

„Den CDE würd ich glatt nehmem, wenn er frei wäre.. - Die unfreien UNIX Systeme...“

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"Netzwerk Funktionen die nichts mit Internet oder Desktop zu tun haben, aus dem Kernel nehmen.
Dann ist es noch sicherer."

Deshalb wird auch der Linuxkernel selbst kompiliert. Das wird vor allem im Serverbereich empfohlen. Du kannst selbst entscheiden welche Optionen, welcher Scheduler und welche Treiber in deinem eigenen Linuxkernel aktiviert sein sollen.
Der Linuxkernel ist universell programmiert und die Kernelentwickler lehnen zwei verschiedene Versionen für Desktoprechner und Server ab, weil dadurch der Wartungsaufwand für den Sourcecode noch größer wird. Der Linuxkernel ist ein Programm mit mehr als 10 Millionen Befehlszeilen. Du mußt erstmal 10 Millionen Textzeilen eintippen um dir den Arbeitsaufwand vorzustellen ;-).
Probier mal einen eigenen Linuxkernel zu übersetzen, wenn du einen Server konfigurieren möchtest. Das wird im Debian Anwenderhandbuch gut erklärt.

http://how-to.wikia.com/wiki/How_to_configure_the_Linux_kernel

http://debiananwenderhandbuch.de/kernelbauen.html


Debian GNU/Linux http://www.debian.org/
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Xdata KarstenW

„ Netzwerk Funktionen die nichts mit Internet oder Desktop zu tun haben, aus dem...“

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Einen von Debian selbst vorgeschlagenen AMD Kernel hab ich mal bei einer Netzwerk Installation übernommen.
Sogar einem User der eine seltene Itanium CPU hatte hab ich ein entsprechendes Debian iso gebrannt.

Xp ging da nicht und das proprietäre Betriebs System war auf dem gebrauchten Rechner nicht mehr drauf.
Ohne Linux hätte er das schwere Teil garnicht zum Laufen gebracht.
Füher gab es auch Windows für andere CPUs.
Rechnet sich für Microsoft anscheinend nicht mehr.

Für Itanium gibt es da noch teure Server Windows, Xp aber wohl nicht.

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violetta7388 Michael Nickles

„Ubuntu zahlt nicht mehr für Kubuntu“

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Hallo Forum,

die Entscheidung von Canonical ist richtig und konsequent zugleich! Nur so kann Unity mit Ubuntu weiter ins Spiel gebracht werden.

Auch wird die Entscheidung gegen die großen GUIs KDE und Gnome keine merklichlichen Nachteile mit sich bringen. Beide Gemeinden sind stark genug und gute Derivate werden weiter gepflegt.

Abzuwarten bleibt, ob sich Linux nun endlich insgesamt zu mehr einheitlichem Vorgehen entschließt. Eine Bündlung der (Gui)Kräfte wird schon lange von der Gemeinde gefordert.

MfG.
violetta



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Alekom Michael Nickles

„Ubuntu zahlt nicht mehr für Kubuntu“

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ich finde es überhaupt arg, das so ein drama um den Desktop gemacht wird.

der desktop ist in erster linie für mich nicht wichtig, denn wenn ich sowieso am pc arbeite, arbeite ich doch nicht mit dem desktop sondern mit programmen wie libreoffice oder thunderbird oder firefox...

ein desktop ist nicht der pc

zumindest seh ich das so

Alles hat seinen Sinn, auch das scheinbar Sinnlose, denn es gibt nichts ohne Sinn.
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Prosseco Alekom

„ich finde es überhaupt arg, das so ein drama um den Desktop gemacht wird. der...“

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Alekom,

man will ja angeblich alles so schoen am Monitor sehen. Aber fuer was denn wenn man viele Programme offen hat. So wie viele wollen in ihre gedanken ein Bugatti Veyron haben, aber wenn man so viel brutale wucht hat. Verschleudert man, unnuetzige Zeit. :-)

Mich zu verstehen bedarf keine Worte. Sondern, bestimmte Priviligien sehen und verstehen. ;-)

Gruesse
Sascha

Das ist keine Signatur. Sondern ich putz hier nur
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Borlander Alekom

„ich finde es überhaupt arg, das so ein drama um den Desktop gemacht wird. der...“

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Eine Desktop-Umgebung ist deutlich mehr als nur die Fläche mit dem Hintergrundbild drauf.

Sobald Du mit mehr als einer Anwendung arbeitest merkst Du schnell, dass sich die verschiedenen Denktopumgebungen deutlich in der Handhabung beim Wechsel zwischen Anwendungen und offenen Fenstern verhalten.

Bei Unitiy ist es schon eine Herausforderung ein zweites Fenster von Firefox zu öffnen, wenn Du nicht weißt wo Du suchen musst :-(


Gruß
Borlander

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gelöscht_152402 Borlander

„Eine Desktop-Umgebung ist deutlich mehr als nur die Fläche mit dem...“

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Eben! Genau diese "Kleinigkeiten", so an die Hundert, machen es dann vor allem bei Hilfestellung auch so leicht!

Was sage ich dem Kollegen der mit KDE unterwegs ist und schon ein rein "oberflächliches" Problem hat? Ich nix KDE, ich bin ein Gnome? Der haut mirs Linux wieder um die Ohren und knallt sich Vista wieder drauf. So rum wird ein Schuh draus.

Die Unterschiede sind teils so gewaltig, als wenn man Win 3.11 mit Win 7 vergleichen würde. Wo ist das Problem? Ist doch alles nur Windows...

Die breite Masse hingegen benutzt mind. 3-5 Jahre, ein- und dasselbe Windows. Da versteht man sich.

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Borlander gelöscht_152402

„Eben! Genau diese Kleinigkeiten , so an die Hundert, machen es dann vor allem...“

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Was sage ich dem Kollegen der mit KDE unterwegs ist und schon ein rein "oberflächliches" Problem hat? Ich nix KDE, ich bin ein Gnome?
Warum empfiehlst Du dann Deinen Kollegen KDE wenn Du es selbst nicht nutzt? ;-)
Den Usern die sich nicht selbst helfen können empfehle ich doch eher was das ich auch selbst nutze. Zumal es auch gute Gründe gibt warum ich die Umgebung nutzte die ich nutze.

Ich habe schon lange keinen KDE-User mehr gesehen. Ich habe den Eindruck, dass inzwischen mehr User mit verschiedenen minimalistischen Desktopumgebungen unterwegs sind als mit KDE. Die die früher KDE genutzt haben sind alle irgendwann weg zu Gnome2 oder XFCE...
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gelöscht_152402 Borlander

„ Warum empfiehlst Du dann Deinen Kollegen KDE wenn Du es selbst nicht nutzt? -...“

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Ich habe KDE ja nicht empfohlen, sondern Ubuntu. Und wenn dem Kollegen KDE besser gefällt als Gnome- bitte, dann soll es so sein. ;-)

Das Beispiel zeigt aber schon auf, dass man schnell nicht mehr vom selben spricht- selbst wenn der Unterbau derselbe ist. Allein schon die Tatsache dass es sich hier nicht nur um eine Desktopumgebung geht, sondern gleich auch noch um eine Anzahl verschiedener Anwendungen usw...

Mit Linux steht man halt immer noch schnell allein da, weil man eben nicht mal den Kumpel fragen kann, der auch einen PC hat. Daher ist hier Selbsthilfe schon fast Pflicht. Das macht auch durchaus Spaß, sofern man es nicht mit einer der vielen Linux-Macken zu tun hat. Kein Wunder- das System ist schließlich offen und somit quasi eine Dauerbaustelle. Nicht umsonst empfehlen sich LTS-Versionen.

Aber es spricht für sich, dass sich keiner mehr über seinen PC beschwert, seitdem er auf Linux umgesattelt hat. Die sind alle glücklich und zufrieden (ich auch) und es hat nicht mal was gekostet. Und im Wiki steht (fast) alles beschrieben.

Nächste Woche ist der nächste PC fällig :-)

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schoppes Michael Nickles

„Ubuntu zahlt nicht mehr für Kubuntu“

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Ein Satz hat bisher kaum Beachtung gefunden:

dass Canonical die Kubuntu-Crew nicht mehr finanziell unterstützen wird - sie muss sich wie die Crews der anderen Ubuntu-Ableger selbst drum kümmern.

Oder wie es auf einer anderen Seite heißt:

Nach nun sieben Jahren wird Kubuntu als Community-Projekt weitergeführt, so wie es jetzt auch bei Xubuntu und Lubuntu der Fall ist.

http://ikhaya.ubuntuusers.de/2012/02/07/kubuntu-verliert-direkte-finanzierung-durch-canonical/

Xubuntu und Lubuntu sind auch "nur" Community-Projekte und sind erfolgreicher denn je!

Grüße
Erwin

"Früher war alles besser. Sogar die Zukunft." (Karl Valentin)
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dff schoppes

„Ein Satz hat bisher kaum Beachtung gefunden: Oder wie es auf einer anderen Seite...“

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es ist hier viel Über diverse Distributionen gesprochen worden, Vorteile bei dieser - Nachteile bei jener. Genau das ist das Problem.
Es gibt nur EIN Windows, was es dem Anwender einfach macht, da er keine Auswahl hat.
Ich habe immer wieder mal Linux in verschiedensten Versionen über die letzten 20 Jahre getestet, bin aber im Alltag bei Windows geblieben - und zwar aus folgenden Gründen
1. Es ist für einen einfachen User nicht ersichtlich, wie welche Distri bedient wird.
2. Begriffe sind nicht geläufig
3. Jede Distribution benötigt mehr oder weniger eigene Installationen um Anwendungen zu installieren.
SPRICH - keine Vereinheitlichung
4. Ich hatte immer wieder Schwierigkeiten Programme zu installieren, da nicht immer (für einen Laien) ersichtlich war, welche Version er denn nun verwenden muss.
5. Installationsprozesse sind aus Sicht eines Windowsanwender teilweise zu kompliziert.
6. Kompatibilität der Hardware zu Linux ist nicht sicher geben.

Wenn Linux über alles Distris hinweg die gleiche Oberfläche hätte, nicht permanent umgestrickt würde, der einfache User auch einfach seine gewünschten Programme, bzw. gleichwertige Linuxvarianten analog zu WIN kaufen und auch so leicht wie unter WIN installieren könnte, Hardware auch Treiber für Linux (über alle Dstris hinweg) hätte, dann wäre es für Linux ein leichtes weit mehr als den jetzigen Marktanteil zu bekommen.

letztliche interessiert den Gamer nicht, welches OS er hat, der Sekretärin ist es wurscht, was im Hintergrund läuft.
Es muss einfach nur funktionieren - und zwar auf allen Linux System gleich.
Auch mir wäre es schnuppe, welche OS im Hintergrund läuft, so lange die Software, die ich benötige, unter Linux erhältlich ist - ohne WINE.

Ein Traum, so lange in der Linuxfraktion wie auch hier festellbar nicht in einer einheitlichen und für alle verständlichen Sprache gesprochen wird.

Root, Yast, Gnome, KDE und sonstiges klingt für den Enduser unverständlich. Das ist das Problem von Linux.

Danke für's lesen dieses Denkanstoß von einem der sich immer wieder mal mit Linux versucht hat.

Buddy

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rotthoris dff

„es ist hier viel Über diverse Distributionen gesprochen worden, Vorteile bei...“

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Hallo @dff,

1. Es ist für einen einfachen User nicht ersichtlich, wie welche Distri bedient wird.

Nun ja, ein wenig einarbeiten muss man sich in jedes System, dass sollte klar sein, egal ob MS, Apple oder ein Linux

2. Begriffe sind nicht geläufig
3. Jede Distribution benötigt mehr oder weniger eigene Installationen um Anwendungen zu installieren.
SPRICH - keine Vereinheitlichung
4. Ich hatte immer wieder Schwierigkeiten Programme zu installieren, da nicht immer (für einen Laien) ersichtlich war, welche Version er denn nun verwenden muss.
5. Installationsprozesse sind aus Sicht eines Windowsanwender teilweise zu kompliziert.


Bei den Punkten stimme ich dir absolut zu, die Vielfalt ist das "Hauptproblem" und gleichzeitig eben auch das interessante und schöne am Linux-Universum.....

6. Kompatibilität der Hardware zu Linux ist nicht sicher geben.

Das wurde schon oft besprochen und "Linux" kann daran nichts ändern, da es keinen Einfluss auf die Produktstrategie der Hardwarehersteller hat, jedoch muss man feststellen, dass kontinuierlich immer mehr Hardware auch für Linuxsysteme angeboten wird.und gleichzeitig die Entwicklung von freien Treibern sowie die Einbettung vorhandener Treiber immer mehr voran schreitet. Ein Problem freilich ist es nach wie vor, wenn auch längst kein so großes mehr.

Wenn Linux über alles Distris hinweg die gleiche Oberfläche hätte, nicht permanent umgestrickt würde, der einfache User auch einfach seine gewünschten Programme, bzw. gleichwertige Linuxvarianten analog zu WIN kaufen und auch so leicht wie unter WIN installieren könnte, Hardware auch Treiber für Linux (über alle Dstris hinweg) hätte, dann wäre es für Linux ein leichtes weit mehr als den jetzigen Marktanteil zu bekommen.

Mag sein , aber irgendwie ist es dann doch auch langweilig, oder? Es wird halt ein wenig mehr Anspruch an den Anwender gestellt, und wenn es nur der ist, selbst zu entscheiden was man eigentlich will.

letztliche interessiert den Gamer nicht, welches OS er hat, der Sekretärin ist es wurscht, was im Hintergrund läuft.
Es muss einfach nur funktionieren - und zwar auf allen Linux System gleich.
Auch mir wäre es schnuppe, welche OS im Hintergrund läuft, so lange die Software, die ich benötige, unter Linux erhältlich ist - ohne WINE.


Da stimme ich Dir völlig zu, vielleicht wird es eines Tages eine vorherrschende Linuxdistribution geben die dann von der Mehrzahl der Anwender als "DAS" Linux angesehen wird und genutzt wird. Aber die Vielfalt wird es immer geben, das liegt einfach in der Natur der Linux-Philosophie.
Es ist eben auch so, dass es nach wie vor 'DAS LINUX' nicht gibt und auch keiner der Linuxuser hier oder anderswo überhaupt will, dass es 'DAS LINUX' gibt. Genau so will auch keiner (von denen die ich kenne) das JEDER ein Linuxsystem nehmen MUSS - wir sind aber eben auch nicht der Meinung,. dass JEDER ein Windows nehmen MUSS weil dies so viel besser sei. Windows ist aus meiner Sicht eben nur etwas, an was sich die Mehrheit 'gewöhnt' hat und was aufgrund hervorragenden Marketings nahezu jedem schlecht informierten Einkäufer aufgedrängt wird. Also rund 80 - 90% der Leute die Tagtäglich einen Laptop oder PC kaufen.
Die Trägheit der Masse und das Marketing sind der Hauptgrund für die anhaltende Vorherrschaft im Desktop-Segment. Was geschieht wenn ein Hersteller der groß genug ist (Marketing kostet viel Geld) ein auf Linux basierendes eingeschränktes System was für jeden leicht bedienbar ist entwickelt, dass sieht man an Android.

Von daher kann ich Dir in den wesentlichen Punkten nur Recht geben, aus der Sicht einen Windows gewöhnten PC Users ist Linux zunächst extrem verwirrend - man muss sich darauf einlassen und damit beschäftigen um zumindest die Grundlagen zu beherrschen, oder man kennt jemanden, der sich damit auskennt und bastelt nicht selbst an seinem PC herum.

Gruß, Thoralf

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Olaf19 dff

„es ist hier viel Über diverse Distributionen gesprochen worden, Vorteile bei...“

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Es gibt nur EIN Windows, was es dem Anwender einfach macht, da er keine Auswahl hat.

Dieses Argument trifft eher auf Mac OS X zu - da gibt es wirklich nur eins. Bei Windows dagegen habe ich immer die Qual der Wahl zwischen Home und Pro, Business, Enterprise und Ultimate, und dann am liebsten noch unterteilt in "Basic" und "Premium". Da wird erstmal der Hund in der Pfanne verrückt!

Ich halte die Auswahl bei Linux für ein Scheinproblem. Wenn jemand einmal bei SuSE mit KDE oder Ubuntu mit Gnome oder was auch immer hängengeblieben ist, kann es ihm völlig gleichgültig sein, wie viele andere Distros oder GUIs es sonst noch auf der Welt gibt.

1. Es ist für einen einfachen User nicht ersichtlich, wie welche Distri bedient wird.

Wenn man zum ersten Mal mit Windows zu tun hat, ist das kein Stück mehr oder weniger ersichtlich.

5. Installationsprozesse sind aus Sicht eines Windowsanwender teilweise zu kompliziert.

Das kann ich nun überhaupt nicht verstehen. Dank Paketverwaltung funktionieren Installationen quasi im Schlaf! So komfortabel hat das kein einziges anderes BS.

6. Kompatibilität der Hardware zu Linux ist nicht sicher geben.

Kann man so pauschal nicht sagen. Ich hatte nie Schwierigkeiten, weder mit meinem PC noch mit meinem Mac, und in beiden sind keine Komponenten verbaut, die im Vorwege auf besondere Linuxtauglichkeit hin abgeklopft wurden.

CU
Olaf
Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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gelöscht_152402 dff

„es ist hier viel Über diverse Distributionen gesprochen worden, Vorteile bei...“

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Vor über zehn Jahren habe ich alle möglichen PC-Hefte mit CD gekauft, weil ich einfach sehen wollte was es gibt, was ich nutzen kann und was nicht. Da war für einen kleinen Preis viel zu haben. Aber ein komplettes BS, das out-of-the-box läuft- das wäre damals die Killeranwendung schlechthin gewesen. Wahrscheinlich hätten die ganzen WIN-Raubkopien, keine solche Virenflut verursachen können. WIN hätten nur die Anwender gebraucht, die es berufl. zwingend brauchen. Da lohnt sich das hacken auf privater Basis nicht. Alle anderen hätte wohl Linux genommen und der Markt sähe heute ganz anders aus...

1. Es ist für einen einfachen User nicht ersichtlich, wie welche Distri bedient wird.
Stimmt, aber das kann egal sein, man muss sich nicht festlegen. Davon muss man mal abkommen.

2. Begriffe sind nicht geläufig
Begriffe ändern sich in der modernen IT-Welt von heute auf morgen. Auch hier muss man nur wesentliches kennen.

3. Jede Distribution benötigt mehr oder weniger eigene Installationen um Anwendungen zu installieren.
SPRICH - keine Vereinheitlichung

Ein Übel, nach wie vor. Wenn man aber bei einem Stamm bleibt (z.b. Debian), fällt das nicht ins Gewicht. Wozu sollte man zwischen den Stämmen wechseln?

4. Ich hatte immer wieder Schwierigkeiten Programme zu installieren, da nicht immer (für einen Laien) ersichtlich war, welche Version er denn nun verwenden muss.
Stimmt, ist mitunter nicht leicht ersichtlich. Aber wie oft kommt das vor? Permanent wohl kaum.

5. Installationsprozesse sind aus Sicht eines Windowsanwender teilweise zu kompliziert.
Teilweise ja. Aber auch hier die Frage- wie oft kommt das vor? Das betrifft 2-3 Programme und wenn die installiert sind, hat es sich.

6. Kompatibilität der Hardware zu Linux ist nicht sicher geben.
Da kann Linux ja nix für. Es ist ja schön dass Linux auf einem gerade neu gekauften PC zwar läuft, sich die Peripherie aber nicht ansteuern lässt. Ist die HW aber etwas älter und kein Billig-Schrott, bekommt man es meist auch zum laufen. Wenn man aber bedenkt dass die meisten Desktop-PC ohnehin ältere Stangenware sind, dann läuft hier Linux out-of-the-Box ohne die übliche WIN-Treiber-Orgie zu durchlaufen.

Nebenbei bietet Linux sehr viele Vorzüge, die man eingefleischten Win-Usern auch nach Jahren nicht nahebringen konnte. Die Verzeichnisse z.b. Als Win-User muss man sich selbst drum kümmern, Linux kümmert sich selbst drum.

Ich sehe kein Problem darin, WIN als Produktivsystem oder nur als Unterbau für Spiele oder grimmige Peripherie zu nutzen und Linux als Hauptsystem zu fahren. Für mich ist HEUTE Linux DIE Killeranwendung und Win dass was ich brauche, wenn es nicht anders geht. Wenn ich mein Linux, mit allem was es mit sich bringt, in Ruhe arbeiten lasse, ist alles ok. Habe ich ein Problem, dann muss ich mich damit auseinander setzen- so wie bei Win auch. Und wenn ich morgen auf die Idee komme, Fedora zu probieren, dann kann ich das einfach so tun.

Ich wünsche mir auch mehr Einheitliches für Linux. Schade auch, dass ich mir mein einheitliches nicht selbst aussuchen kann- siehe Gnome2. Also nehme ich nun XFCE? Wie auch immer, wenn ein System läuft, läuft es. Und ich ändere es dann, wenn es was neues gibt, was mir zusagt.

Und wenn mir morgen der PC abschmiert und ich nix im Haus hab, dann fahre ich zu Tanke, hole mir ein Linux-Heft und bin gleich wieder vorne an mit dabei. Der Tag ist gerettet! :-)

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dff gelöscht_152402

„Vor über zehn Jahren habe ich alle möglichen PC-Hefte mit CD gekauft, weil ich...“

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Schön, dass die Reaktion doch recht einvernehmlich ist.

Aber ich muss feststellen, dass der einheitliche Wortlaut dahin geht, " zwar hast du recht, aber ..."
Und genau das ist das Problem. Linux mag gut sein, wenn sich der Anwender damit beschäftigt.
Doch welcher Enduser - und ich bereue als "Hobbyanwender" nicht wenige,. die einfach nur ein Programm installieren wollen und damit arbeiten wollen.

Ich sag's mal so:
Programm aussuchen- Da steht eindeutig WIN XP, Vista, WIN 7 o der NT, WIN XP. Mehr muss der User beim Kauf nicht wissen.

Bei Linux?
Welche Version benötige ich, damit die Software auf meiner Distribution (häää?) läuft. Damit beginnt der Run.

Ja, Linux ist eine feine Sache, wenn man interessiert ist.

Doch welcher Normalo oder DAU ist wirklich am Betriebssystem interessiert?

Das sind KO Kriterien, welche Linux NIE zu einem wirklichen Gegner von WIN werden lässt.
Da gibt es nichts schön zu reden.

Schaut euch mal an, wer sich tatsächlich zu diesem Thema hier aus läst.
Es sind nur Menschen, die interessiert sind, zumindest über den Tellerrand von WIN hinaus zu schauen, oder gar tief in der Linuxwelt stecken.

Noch was zum Thema Hardware. Der Enduser schaut nicht darauf, was im Rechner steckt. Er will mit der Hardware einfach nur was anfangen, ohne zu schauen, ob er auch den passenden Treiber bekommt, unabhängig davon, ob es alte oder neue Hardware ist

daher mein Apell an die Linuxwelt. "Tut euch zusammen, baut eine END-Anwenderfreundliche Installationsroutine über alle Distributionen hinweg auf, geht damit an die Öffentlichkeit und ich habe das untrügliche Gefühl, es werden mehr Anwender auf ein gutes System wechseln, was dann auch die Hardware Hersteller zwangsläufig dazu bewegen muss, Linux zu berücksichtigen.

Linux hat die Power gegen WIN "anzustinken", aber nur, wenn es eine Einheit wird.

Natürlich kann, soll und muss es Distributionen geben, die hardwarespezifisch sind

Fazit:
Unter den derzeitigen Gegebenheit hat WIN seine Berechtigung und Linux wird dort bleiben, wo es ist, da zwischen den verschiedenen Linuxen eine Art Krieg herrscht.
So lange es dort keine funktionierende Eintracht gibt, wird Linus das bleiben, was es heute ist.

Ich habe fertig

Buddy

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Acader dff

„Nachlese zu Gedanken warum Linux nie groß wird“

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Linux mag gut sein, wenn sich der Anwender damit beschäftigt

Auch Windows ist nur gut wenn sich der Anwender damit beschäftigt.
Den Rest zu einer Kommentierung dazu erspare ich mir.



MfG Acader



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gelöscht_305164 Acader

„ Auch Windows ist nur gut wenn sich der Anwender damit beschäftigt. Den Rest zu...“

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...wenn sich der Anwender damit beschäftigt
Oder beschäftigen will/kann.
Mein Hausverbot bei ALDI fußt darauf, daß ich einige Senioren im laufenden Geschäft auf Schwachstellen sowie Schwachsinn der dort angebotenen Rechner hingewiesen habe.
Die Herrschaften haben mich beim Wort genommen
Ein bekannter Händler in Sarstedt hat auf meine Anfrage 5 ältere Rechner zu einem sensationellen Preis abgegeben.
Ohne Windows.
Ubuntu 'drauf, eingerichtet, leupt.
Ältere Drucker sowie Scanner sind ohne Probleme eingebunden worden.
Da haben die Enkel aber richtig gestaunt.
Es ist traurig, die Leute kennen nichts anderes.
Um es mal deutlich zu sagen:
Microsoft ist ein Monopolist. Schmiergelder zahlen die aus der Portokasse.
Da kommt das nächste Problem:
Wer von MS garantiert, daß in dem angebotenen OS keine Hintertüren für div. paranoide Sicherheitsexperten eingebaut worden sind?
Mit Linux kann das nicht passieren, weil etliche Entwickler sehr laut aufheulen würden.
Und genau das liebe ich an diesem OS.


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Olaf19 gelöscht_305164

„ Oder beschäftigen will/kann. Mein Hausverbot bei ALDI fußt darauf, daß ich...“

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Mein Hausverbot bei ALDI fußt darauf, daß ich einige Senioren im laufenden Geschäft auf Schwachstellen sowie Schwachsinn der dort angebotenen Rechner hingewiesen habe.

Nicht schlecht Herr Specht und Hut ab! Das finde ich sehr couragiert von dir... wie ist das eigentlich abgelaufen? War die Unterhaltung mit den Kaufinteressenten so laut, dass das Verkaufspersonal aufmerksam geworden ist und den Filialleiter geholt hat?

Was du über mögliche Backdoors schreibst, ist übrigens ein sehr gutes Argument pro Linux.

CU
Olaf
Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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gelöscht_305164 Olaf19

„ Nicht schlecht Herr Specht und Hut ab! Das finde ich sehr couragiert von dir......“

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War die Unterhaltung mit den Kaufinteressenten so laut...
Ihr wollt einen derartigen Dreck kaufen?
Da bin ich dann ja wohl ausgeflippt.
Den nächsten Tag haben die Leutchen bessere Rechner für die Hälfte der Kohle in der Bude gehabt. Da bin ich stumpf.
Achja, ich verdiene selbstverständlich an solchen Aktionen keine Ratze.
Meinen durchaus minderwertigen Wohlstand habe ich mir mit einigen Verbrechen erarbeitet.
Besonders erfolgreich bin ich nicht.
Meistens sitze ich im Knast.

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Olaf19 gelöscht_305164

„ Ihr wollt einen derartigen Dreck kaufen? Da bin ich dann ja wohl ausgeflippt....“

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Besonders erfolgreich bin ich nicht.
Meistens sitze ich im Knast.


Da hat man wenigstens schön Zeit zum Posten :o)

Ich habe mit den Aldi-Medion-Kisten keinerlei eigene Erfahrung, weiß aber von einigen, auch durchaus computer-erfahrenen Forenteilnehmern, dass die Geräte gar nicht einmal so schlecht sein sollen.

Für mich wäre das prinzipiell eher nichts. Wenn Komplettsystem, dann Mac - wenn PC, dann individuell konfiguriert. Bei den Aldi-Rechnern hat mich des öfteren gestört, wenn ich die Angebote so lese, dass die Hardware teilweise deutlich überdimensioniert ist - wer das wirklich braucht, kauft eh keinen Rechner bei Aldi! - dafür aber an anderer Stelle wieder gespart wurde.

Konkret: ein paar MHz weniger CPU-Leistung und das Geld dafür in hochwertigen Marken-RAM investiert, ist die bessere Wahl.

CU
Olaf
Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Acader Olaf19

„ Da hat man wenigstens schön Zeit zum Posten :o Ich habe mit den...“

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weiß aber von einigen, auch durchaus computer-erfahrenen Forenteilnehmern, dass die Geräte gar nicht einmal so schlecht sein sollen

Hier liegt die Betonung auf erfahrenen Forenteilnehmern

Nee Olaf, ganz bestimmt nicht.
Das sind alles alte abgefrakte "Kisten" und für Linux-Anwender meistens unbrauchbar.
Da passt meistens nichts.
Unter Windows kann man diese sicherlich nutzen, aber mit großen Hardware-Veränderungen gibt es da auch schon gewisse Probleme.
Schon wenn ich sehe was da für Mainboards zum Teil verbaut sind lüftet sich mein Hut.
Ist eben halt ein Gerät von der Stange für wenig Geld für den einfachen normalen Windows User.



MfG Acader



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Olaf19 Acader

„ Hier liegt die Betonung auf erfahrenen Forenteilnehmern Nee Olaf, ganz bestimmt...“

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Das sind alles alte abgefrakte "Kisten" und für Linux-Anwender meistens unbrauchbar. Da passt meistens nichts. Unter Windows kann man diese sicherlich nutzen, aber mit großen Hardware-Veränderungen gibt es da auch schon gewisse Probleme.

Okay - im Kontext dieses Threads hast du sicher absolut recht damit.

Aber die Leute, die Lockenfrosch beim Aldi getroffen hat, waren ja nun mit recht hoher Wahrscheinlichkeit keine Linux-Anwender, und für die gilt eher der zweite Teil deiner Aussage: wenn man mit Windows zufrieden ist, kann man die durchaus nutzen, wobei es sicherlich auch da besseres gibt.

CU
Olaf
Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Acader Olaf19

„ Okay - im Kontext dieses Threads hast du sicher absolut recht damit. Aber die...“

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wenn man mit Windows zufrieden ist, kann man die durchaus nutzen

Olaf du kennst doch den Spruch:

"Wer billig kauft, der zahlt zwei Mal"

Ich würde einem Windows User nie so eine "Kiste" empfehlen.
Für wenig Geld mehr bekommt man nämlich dann auch schon etwas ortendliches zu Kaufen.



MfG Acader


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Olaf19 Acader

„ Olaf du kennst doch den Spruch: Wer billig kauft, der zahlt zwei Mal Ich würde...“

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Ich weiß noch wie heute, wie ich im Frühjahr 2002 die Komponenten für meinen ersten PC recherchiert habe - auf diesem Wege bin ich damals übrigens bei Nickles gelandet *g*.

Irgendwann im Mai, kurz vor meiner endgültigen Kaufentscheidung, platzte so eine Aldi-Medion-Aktion dazwischen. Da hat es mich wirklich in den Fingern gejuckt, denn die Komponenten waren z.T. recht ähnlich, wie das was ich mir ausgesucht hatte - nur deutlich günstiger.

Heute bin ich froh, dass ich das nicht gemacht habe. Die Kiste hatte ein Noname-Mainboard und Noname-RAM, vom letzteren afair nur 256 MB, und Nachrüstung wäre u.U. problembehaftet gewesen.

Der Selbstbau-PC von damals werkelt heute bei meinem Vater als "Schreibmaschine" - mit Ubuntu 7.04 *bg*.

CU
Olaf

Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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fakiauso Olaf19

„ Da hat man wenigstens schön Zeit zum Posten :o Ich habe mit den...“

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Hi Olaf

Ich habe mit den Aldi-Medion-Kisten keinerlei eigene Erfahrung, weiß aber von einigen, auch durchaus computer-erfahrenen Forenteilnehmern, dass die Geräte gar nicht einmal so schlecht sein sollen.

Ich will es mal so ausdrücken, die Rechner sind genau das, was sie sind;-)

Für ähnliche Preise bekommst Du praktisch überall ähnliche Geräte, ob da jetzt Acer, Packard Bell oder Medion draufsteht, ist im Grunde egal.
Die Stärken und Schwächen liegen dementsprechend ähnlich, wer sich das Teil kauft, wie es im Laden steht und nie etwas daran machen muß oder will in der Zeit, die er damit arbeitet, für den ist so ein Teil ok.
Problematisch ist m.E. die oftmals stark integrierten Teile wie kombinierte Modem-, TV- und sonstwas-Karten, die in keiner anderen Kiste laufen außer in den Medions und sei es nur, weil die Anschlüsse in keinem anderen Rechner vorhanden sind oder die verbauten Karten irgendwelche kastrierten Serien speziell für Medion sind, die sich durch ihre oft kryptische Bezeichnung schlecht vergleichen lassen, aber viel Leistung suggerieren.
Damit steht Medion nun aber auch nicht allein da.
Für Bastler und Umrüster sind die Dinger mangels Ausbaufähigkeit sowieso Unsinn, irgendwo muß der scheinbar günstige Preis ja herkommen.

Qualitativ sind die aktuellen Medions vielleicht besser als in der Anfangszeit und beim Support sind sie auch recht kommod, wo bei Medion relativ diskussionslos getauscht wird, streitest Du Dich in einem der großen Discounter (ich nenne mal keine Namen;-) u.U. bis auf´s Messer.

Alleine das Notebook, welches heute bei Aldi Süd in der Werbung ist, stellt nach Zerpflücken der Details eine ziemliche Gurke dar, aber das ist so schön "umschrieben", das der typische Aldi-Kunde das gar nicht merkt;-)

fakiauso

Wenn die Welt gerettet wurde, wird es durch Frauen geschehen sein...
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Olaf19 dff

„Nachlese zu Gedanken warum Linux nie groß wird“

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Da steht eindeutig WIN XP, Vista, WIN 7 o der NT, WIN XP. Mehr muss der User beim Kauf nicht wissen.

Das heißt, es ist vollkommen wurscht, ob ich mir eine "Home Basic" oder "Ultimate Edition" hole? Der Preisunterschied hat mich auch nicht zu interessieren?

Ja, Linux ist eine feine Sache, wenn man interessiert ist. Doch welcher Normalo oder DAU ist wirklich am Betriebssystem interessiert?

Wenn man kein Interesse hat an dem System, mit dem man arbeitet, wird man auch nie Freude daran haben. Das gilt sogar für Mac OS X - und bei Lichte besehen für alle Dinge dieser Welt, nicht nur für Betriebssysteme.

Bei der Zersplitterung in so viele unterschiedliche Distributionen und GUIs sehe ich ganz andere Probleme als die von dir angesprochenen: nämlich dass sich die Manpower auf zu viele Projekte verteilt. Man könnte sicher mehr erreichen, wenn mehr gute Leute an einem Projekt arbeiten, anstatt dass jeder den Ehrgeiz entwickelt, zu "forken" und sein eigenes Projekt abzuspalten.

Wenn sich aber ein User einmal für Distribution X mit GUI Y entschieden hat, kann es ihm völlig gleichgültig sein, ob es nun 10 oder 1000 andere Distris und GUIs gibt.

CU
Olaf
Ein Ziel ist ein Traum mit Termin. (unbekannt)
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Borlander dff

„Nachlese zu Gedanken warum Linux nie groß wird“

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Bei Linux?
Welche Version benötige ich, damit die Software auf meiner Distribution (häää?) läuft. Damit beginnt der Run.

Wenn stellt sich diese Frage denn?
99% der Software die man unter Linux ist über die Paketverwaltung der Distribution verfügbar. Du musst nur den Namen der Software kennen (oder teilweise sogar nur wissen was Du mit der Software machen willst) und brauchst Dich um die Version nicht zu kümmern...
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gelöscht_152402 dff

„Nachlese zu Gedanken warum Linux nie groß wird“

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Fakt ist- Linux wird im Desktop-Segment weiter Boden gut machen, dafür ist es mittlerweile zu populär.

Was nervt sind "Kriege" und Forkes und beim nächsten Update schon, kann die nächste böse Überraschung lauern. Sicher.
Gebündelte Kräfte scheinen der Weg zum Ziel zu sein. Ist ja auch naheliegend und überaus erwünscht. Dahinter steckt das typische Denken, dass eine Sache ja mal in Führung gehen muss, damit andere folgen. Ubuntu hat das eindrucksvoll bewiesen. Und jetzt, wo Ubuntu längst zum Linux aller Linuxe gekürt wurde, bekommen wir die Politik von Canonical zu spüren. Auch nicht gut- wieder wird gemeckert und auch zu Recht.

Ich sehe hier vielmehr die Intelligenz des Schwarms! Und wer wofür es gut ist, dass das immer so war, heute so ist und zukünftig auch bleiben wird- weicht man von der Philosophie nicht ab.

Und wo wir gerade über Medion und Aldi lästern- wer weiß, ob es nicht schon nächstes Jahr ein OS-to-go dort zu kaufen gibt? Drei verschiedene Linuxe auf einem USB-Stick. Einfach in irgendeinen PC stecken und schon sitzt jeder vor seinem persönlichen PC! Geben tuts das heute schon- nur nicht im Handel. Aber sobald ein Geschäft zu riechen ist...
Mit Windows ist das nicht zu machen. Allein schon der Lizenz wegen nicht. Linux ist OS, der Stick ist HW und einen passenden PC bietet man natürlich auch gleich an. Voila.

Mal sehen wer sich dann noch beschwert. Die Linux-Schwemme wird kommen. Zwangsläufig. Mit der integrierten Intelligenz des Schwarms. Stichwort Cloud.

Ich nehm noch Wetten an... ;-)

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gnome3fan Michael Nickles

„Ubuntu zahlt nicht mehr für Kubuntu“

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Bin grad zufällig über diesen Post gestolpert und muss jetzt auch mal meinen (subjektiven) Senf dazu geben:

Gnome und Unity kümmern sich so ziemlich als einzige um das, was Linux wirklich im Weg steht: Das ewige Festhalten an veralteten Strukturen nur der Bequemlichkeit wegen.
Die kümmern sich wenigstens darum mal neue Dinge auszuprobieren. Dinge, denen ihr Heulsusen noch nachweinen werdet, wenn sie den nächsten konstruktiven Bruch begehen!
Diese ewige Schwarzmalerei ist doch echt das LETZTE! Merkt ihr das denn nicht?!
Als Gnome 2 eingeführt wurde, waren auch alle am rumheulen und jetzt trauern teilweise genau dieselben Leute den Funktionen von Gnome2, die sie vorher so gehasst haben hinterher! Wie dumm ist das denn?!

Ich sehe hier nur drei Probleme:
1. Unity kann noch nicht genug und ist verbuggt.
2. Gnome 3 ist verbuggt.
3. Die Community sitzt nur rum und meckert. Man sollte den Entwicklern Zeit lassen. Die haben so viel getan, da ist es doch klar, dass das am Anfang nicht so ganz rund läuft.

Ohne Scheiß: Gnome 3 und Unity sind der richtige Weg!

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rotthoris gnome3fan

„WAS IST DENN BEI EUCH KAPUTT???“

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Ohne Scheiß: Gnome 3 und Unity sind der richtige Weg!

Hallo, ich nutze zwar derzeit produktiv weder Gnome3 noch Unity, aber ich denke auch, dass diese beiden nicht so schlecht sind, wie sie hier oft gemacht werden. Bis man sie tatsächlich stabil produktiv einsetzen kann, wirds wohl noch ein paar Monate dauern, aber es wird schon.

Gut Ding will Weile haben.

Gruß, rotthoris
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Borlander gnome3fan

„WAS IST DENN BEI EUCH KAPUTT???“

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Gnome 3 und Unity sind der richtige Weg!
Für Netbooks und Tablets würde ich das unterschreiben. Für die ist das Bedienkonzept auch wirklich gut. Aber für Desktops vor allem mit mehreren Bildschirmen sind beide vollkommen ungeeignet! Auf einem Tablet habe ich Touchbedienung und 0,8MPix, am Desktop arbeite ich mit Maus und Tastatur auf einer 8MPix großen Arbeitsfläche...

Ich habe übrigens nie über Gnome2 gemeckert.

Ich sehe hier nur drei Probleme:
1. Unity kann noch nicht genug und ist verbuggt.
2. Gnome 3 ist verbuggt.

Die überwiegende Mehrheit der User mit denen ich mich dazu ausgetauscht hat sieht ebenfalls elementare Konzeptionelle Schwächen beim Einsatz auf Desktop-Systemen...


Gruß
Borlander
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schoppes gnome3fan

„WAS IST DENN BEI EUCH KAPUTT???“

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Du gibst auf deine Äußerungen direkt die richtige Antwort:
Gnome 3 und Unity sind der richtige Weg!

1. Unity kann noch nicht genug und ist verbuggt.
2. Gnome 3 ist verbuggt.


Noch Fragen?

Ansonsten lese ich immer wieder gerne Posts von Leuten, die "von nix `ne Ahnung haben". ;-)

Und "nein", ich werde mir nicht extra einen Touchscreen anschaffen, um Unity oder Gnome 3 zu benutzen.
Merkt ihr das denn nicht?!
Nein, im Gegensatz zu dir! Du bist anscheinend der Einzige, der das merkt.
Danke dir, mein Erlöser!

PS: Sollte dieser Beitrag etwas "sarkastisch" erscheinen, so ließ ....


es sich leider nicht vermeiden.



;-)

"Früher war alles besser. Sogar die Zukunft." (Karl Valentin)
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Acader gnome3fan

„WAS IST DENN BEI EUCH KAPUTT???“

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Gnome 3 und Unity sind der richtige Weg!

Dann nehmen wir noch Windows 8 dazu und dann passt es auch.
Mal sehen wer das Rennen macht.
Mein Tip für den großen Einlauf: Windows 8, Gnome 3 Schlußlicht Unity.

Nur gut das es da genügend Alternativen gibt.

Diese ewige Schwarzmalerei ist doch echt das LETZTE! Merkt ihr das denn nicht?!

Was gut ist muß man nicht noch mal erfinden, sondern verbessern,
Genau das wäre der richtige Weg.
Wie wäre es denn mit einer Umfrage gewesen was die Linuxer so richtig wollen ?
Stattdessen geht man den Windows Weg und zwingt indrekt den Leuten etwas auf was keiner so richtig möchte.
Natürlich gibt es aber auch wieder Leute welche das Beführworten.
Dann nehmt diesen Mist und laßt aber bitte die anderen Linuxer damit zufrieden.


MfG Acader



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griffithe Michael Nickles

„Ubuntu zahlt nicht mehr für Kubuntu“

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Ah ohje... ich würde mich schlapp lachen wenn es nicht so traurig wäre...

Die Anerkennung in der Aussage von Herrn Nickles, dass Linux am Boden sei, ist etwa genauso witzlos wie einst die Überschrift "Linux hat auf Desktops verloren".
In Anbetracht dessen, dass die halbe Welt von der Existenz Linux überhaupt nicht weiß, hält sich auch mein Mitleid in einem eingegrenzten Rahmen.

Ob ich das gut finde? - nein. Wie gesagt, nur traurig. Ich wünsche mir ein Weltweit unabhängiges, freies, allgemeingültiges und standardisiertes Betriebssystem. Nicht zuletzt mit einem standardisierten Dateisystem. Linux hat nicht das was in der Windows-Welt und der ebenso tollen Welt von OSX als eine Selbstverständlichkeit gilt: STANDARDS! Linux ist frei und das heißt, jeder kann sich damit amüsieren wie er lustig ist. Linux ist zudem nicht zentral sondern in n^{m} verschiedenen Ausführungen verfügbar. Es gibt keinen Bill Gates oder Steve Jobs der mit einer festen Faust sagt wo es lang geht.
Doch.. so lange die Linux-Entwickler es nicht bringen zumindest auf einen gemeinsamen Nenner in Sachen GUI zu kommen (geschweige die dafür jeweils ausgerichtete Applikationen), wird Linux für alle Ewigkeiten eine NULL bleiben. Linux hat ein enormes Potential welches schlicht und ergreifend nicht genutzt wird. Zum Glück gilt dies zumindest nicht für den Server-Bereich.. sonst wüsste ich nämlich nicht wie man Linux überhaupt schreibt.

Was für eine Vergeudung...

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Acader griffithe

„Ah ohje... ich würde mich schlapp lachen wenn es nicht so traurig wäre... Die...“

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Doch.. so lange die Linux-Entwickler es nicht bringen zumindest auf einen gemeinsamen Nenner in Sachen GUI zu kommen

Was heißt hier bringen ?
Richtig ist: Nicht wollen und da ist auch gut so.

wird Linux für alle Ewigkeiten eine NULL bleiben

Linux eine Null ?
Linux ist gewiss keine Null, im Gegenteil.
Was du erwartest das gibt es aber schon.



MfG Acader
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griffithe Acader

„ Was heißt hier bringen ? Richtig ist: Nicht wollen und da ist auch gut so....“

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Ich würde mich über eine etwas ausführlichere Antwort wirklich sehr freuen Acader. Je kürzer ein Satz, desto mehr Spielraum für eine mögliche Interpretation.

Wenn ich etwas für Windows oder OSX entwickle, kann ich stets davon ausgehen, dass es auf allen entsprechenden Maschienen auch läuft.
Unter Linux mit seinen Gnomen 2 & 3, KDE 3, KDE 4, Xfce, Unity what ever.., kann ich es nicht. Es stellt sich mir somit die Frage, was daran so gut sein soll.
Dass die Jungs was auf dem Kasten haben ist mir ja durchaus bewusst, dass sie es einfach nicht wollen aber auch. - so, was wollen die dann?

Mit einem Marktanteil von 2-3% sind die von einer Null nun mal in der Tat nicht weit entfernt. Dort waren sie vor Jahren, dort sind sie auch heute. Es hat sich nichts geändert.


Was nicht fliegt, kann auch nicht abstüzen - wohl wahr..

MfG,
Griffithe

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