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News: Endlich Durchbruch?

Ubuntu strebt 5 Prozent Marktanteil an

Michael Nickles / 65 Antworten / Baumansicht Nickles

Canonical hat auf der "Ubuntu 12.10 Developer Summit" Zahlen mitgeteilt, die Linux-Fans gefallen dürften. Im vergangenen Jahr wurden geschätzt acht Millionen neue PCs mit vorinstalliertem Ubuntu-Linux ausgeliefert.

Und die Zielsetzung ist laut Bericht von Phoronix enorm. Für das kommende Jahr wird spekuliert, dass Ubuntu auf 18 Millionen Rechnern drauf sein wird.

Damit wäre Ubuntu auf 5 Prozent der weltweit verkauften neuen PCs drauf. Canonical-Chef Mark Shuttleworth schließlich hofft darauf, dass Ubuntu 2015 200 Millionen Nutzer haben wird.

Der Traum vom wachsenden Marktanteil ist nicht neu. Bereits im April 2010 ließ Shuttleworth verlauten, dass Ubuntu 10.10 das Wunder des "Durchbruchs" packen soll (siehe Ubuntu 10.10 soll den Durchbruch bringen)

Michael Nickles meint: Nach Jahren des quasi Stillstands scheint es bei Linux auf Desktops also tatsächlich ein bisschen aufwärts zu gehen. Die Frage ist allerdings, ob das auf Desktop PCs überhaupt noch eine Rolle spielt.

PCs "unter dem Schreibtisch" wird es in spätestens 10 Jahren nicht mehr geben, beziehungsweise das wird nur noch eine Exoten-Lösung für Spezialeinsatzfälle sein. Bereits jetzt reicht die Rechenleistung eines billigen Smartphones für die "Generation Facebook" dicke aus.

Guckt man sich den wachsenden Marktanteil vom Linux-basierten Android-Handy-Betriebssystem an, dann hat Linux Microsoft eigentlich schon längst verdrängt. Microsoft kann das Schnuppe sein.

Es ist egal ob Microsofts Windows und die Microsoft Office-Lösungen langfristig weiter existieren oder nicht. Denn: Microsoft hat einen absurd großen Patentpool und kassiert bei Linux sowieso nach Lust und Laune mit.

Es könnte also durchaus sein, dass Microsoft seine Eigenentwicklungen irgendwann einstellt, sich gemütlich zurücklehnt und einfach andere entwickeln lässt und dabei einfach mitkassiert.

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gelöscht_152402 Michael Nickles

„Ubuntu strebt 5 Prozent Marktanteil an“

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Die Frage ist nur- wer will das benutzen? der Smartphone-Nutzer und Facebook-User, der dummerweise immer noch einen antiquierten Flachbildschirm auf dem Schreibtisch den keiner braucht, stehen hat?

Unity ist kein bisschen intuitiv! Oder kommen einem die Shortcuts per Eingebung?

Gnome3 ist ohne Erweiterungen überhaupt nicht bedienbar!

KDE ist der einzige fähige Desktop, der aber auch leistungsfähige HW voraussetzt.

Nur noch Xubuntu, bzw. XFCE leistet heute das, was User erwarten. Intuitiv und ressourcenschonend.

Hinzu kommt, dass bei jeder neuer Ubuntu-Version, auch div. Programme ausgetauscht werden. Worauf darf man sich als User denn nun mal einstellen? Auf dass sich alle halbe Jahre ALLES ändert? Wie groß sind da erst die Sprünge von LTS zu LTS?

Anhand welcher Kriterien legt man heute denn überhaupt fest, für welche Distribution man sich als langfristiger Benutzer denn einigt? HW sollte ab der Einbindung langfristig unterstützt werden. Und was ist mir der Bedienbarkeit? Da kann ich doch gleich einen Fork nehmen- Mint z.b.. Und ist Xubuntu nicht auch mehr nur ein Fork? In einem halben Jahr ganz bestimmt. Was nützt es, wenn dieses tolle Ubuntu nicht mehr bedienbar ist?

Warum nicht Mint mit Mate? Der Privatanwender kann sich das leisten. Läuft ja alles und ist eh Geschmackssache. Der Handel und die Industrie kann sich sowas nicht leisten.

Es dauert nicht mehr lange, dann streitet man sich vornehmlich um MS oder Cannonical. Den Privatanwendern bleiben dann nur die Forkes. Und wie jedes halbe Jahr wandern die Fensterbuttons von links nach rechts. Wie schön dass bei Linux nicht nur kann sondern auch muss! Es wird alles getan damit man Linux überhaupt erst mal bedienbar machen kann! Wie gut dass sich jeder mit der Konsole auskennt. Ein paar kryptische Befehle reichen ja schon oder man ist zu dumm dazu. Ich wußte gar nicht, dass man Smartphones per Kommandozeile bedient. DAS wäre mal eine Revolution. 

Für mich geht hier einmal mehr zu viel in die falsche Richtung. Das ist nicht ernst zu nehmen. Ich such mir jetzt jedes halbe Jahr eine neue Distri aus. Eine die mir gefällt und ich mich weiterhin weigern kann, mich damit mehr auseinanderzusetzen als nötig. Das ist keinem ernstzunehmenden Linux und dessen Benutzer vermittelbar. 

Ich setze auf Forkes. Man will ja schließlich mit der Mode gehen.

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KarstenW gelöscht_152402

„Die Frage ist nur- wer will das benutzen? der...“

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Die Hardwareunterstützung hängt hauptsächlich nur vom Linuxkernel ( http://www.kernel.org/ ) ab. Der Linuxkernel (Datei vmlinuz) bringt alle Treiber mit. Treiber werden nur ganz selten aus dem Linuxkernel entfernt. Deshalb sollte man für ältere Hardware auch einen aktuellen Linuxkernel nutzen.

"Anhand welcher Kriterien legt man heute denn überhaupt fest, für welche Distribution man sich als langfristiger Benutzer denn einigt"

Ich nutze Debian wegen der Flexibilität und der sehr guten Skalierbarkeit. Außerdem ist Debian LSB kompatibel.

Ist vielleicht nicht ganz so wichtig für dich. Deshalb nutzt du eventuell Ubuntu oder Linux Mint.

Debian GNU/Linux http://www.debian.org/
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Acader KarstenW

„Die Hardwareunterstützung hängt hauptsächlich nur vom...“

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KarstenW schrieb:
Ich nutze Debian wegen der Flexibilität und der sehr guten Skalierbarkeit. Außerdem ist Debian LSB kompatibel.

Das ist Ubuntu aber auch !

MfG Acader

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KarstenW Acader

„KarstenW schrieb: Ich nutze Debian wegen der Flexibilität...“

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Skalierbarkeit heißt, ich kann einen kleinen Desktoprechner konfigurieren als auch einen großen Internetserver. Bei Ubuntu wird der Desktop automatisch installiert. Nur bei der Alternate Version von Ubuntu kann man sich seine Arbeitsumgebung selbst konfigurieren.

Und die LSB Kompatibilität scheint bei Ubuntu überhaupt keine Rolle mehr zu spielen. Aber gerade im Desktopbereich braucht man eine standardisierte Laufzeitumgebung, damit die Programmierer ihre Programme nicht an jede Distribution einzeln anpassen müssen. Und genau das scheint Ubuntu nicht (mehr) zu interessieren.

Unix bietet die Single Unix Spezifikation an und bei Linux gibt es die Linux Standard Base. Warum werden solche Industriestandards entwickelt, wenn sich dann eine Distribution wie Ubuntu nicht daran hält ? Das ist für mich unprofessionell.

Debian GNU/Linux http://www.debian.org/
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Acader KarstenW

„Skalierbarkeit heißt, ich kann einen kleinen Desktoprechner...“

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KarstenW schrieb:
Nur bei der Alternate Version von Ubuntu kann man sich seine Arbeitsumgebung selbst konfigurieren

Das war damit auch gemeint.

KarstenW schrieb:
Aber gerade im Desktopbereich braucht man eine standardisierte Laufzeitumgebung, damit die Programmierer ihre Programme nicht an jede Distribution einzeln anpassen müssen. Und genau das scheint Ubuntu nicht (mehr) zu interessieren.

Wie kommst du darauf das interessiere die Programmierer von Ubuntu nicht mehr ?

Meinst du wirklich es gibt da keine standardisierte Laufzeitumgebung ?

Deine Aussage dazu würde mich als auch andere User hier da schon mal etwas genauer interessieren.

MfG Acader

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KarstenW Acader

„KarstenW schrieb: Nur bei der Alternate Version von Ubuntu...“

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Die Linux Standard Base ist für eine Binärkompatibilität zwischen den Distributionen entwickelt worden. Das bedeutet das ein Anwender ein Programm wie Staroffice von einer anderen Distribution installieren kann. Deb und rpm Pakete können unter verschiedenen Distributionen erstellt werden.

Und so weit mir bekannt ist spielt die LSB bei Ubuntu keine Rolle mehr.

https://www.linuxbase.org/lsb-cert/productdir.php?by_lsb

Debian wird nicht aufgezählt, ist aber meines Wissens nach weitest gehend LSB kompatibel.

Bei Debian AMD64 kannst du das Programm lsb_release starten, um die LSB Version anzeigen zu lassen, zu der Debian kompatibel ist:

lsb_release
LSB Version:    core-2.0-amd64:core-2.0-noarch:core-3.0-amd64:core-3.0-noarch:core-3.1-amd64:core-3.1-noarch:core-3.2-amd64:core-3.2-noarch:cxx-3.0-amd64:cxx-3.0-noarch:cxx-3.1-amd64:cxx-3.1-noarch:cxx-3.2-amd64:cxx-3.2-noarch:desktop-3.1-amd64:desktop-3.1-noarch:desktop-3.2-amd64:desktop-3.2-noarch:graphics-2.0-amd64:graphics-2.0-noarch:graphics-3.0-amd64:graphics-3.0-noarch:graphics-3.1-amd64:graphics-3.1-noarch:graphics-3.2-amd64:graphics-3.2-noarch:qt4-3.1-amd64:qt4-3.1-noarch

Diese Standards sind gerade im Desktopbereich wichtig, weil Desktopanwendungen auf eine Laufzeitumgebung (Bibliotheken) angewiesen sind. Ein Server stellt nur seine Eigenschaften in das  Netz.

Debian GNU/Linux http://www.debian.org/
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Acader KarstenW

„Die Linux Standard Base ist für eine Binärkompatibilität...“

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KarstenW schrieb:
Und so weit mir bekannt ist spielt die LSB bei Ubuntu keine Rolle mehr.

Deine Liste ist von 2008 und da kannste Ubuntu 12.04 auch nicht finden. Ich denke schon das sich Ubuntu an die LSB hält. Ich hatte bisher eigentlich auch mit Fremdsoftware keine größeren Probleme.  Ich lasse mich aber gerne eines besseren beleren.

MfG Acader

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weichwurst Acader

„KarstenW schrieb: Und so weit mir bekannt ist spielt die LSB...“

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Hallo Acader,

die LSB-Module sind bei Ubuntu 12.04 optional. Bei mir sind sie drauf, weil ich ziemich viel Fremdsoftware einsetze.

ralph@amdmann:~$ cat /etc/*release

DISTRIB_ID=Ubuntu
DISTRIB_RELEASE=12.04
DISTRIB_CODENAME=precise
DISTRIB_DESCRIPTION="Ubuntu 12.04 LTS"


ralph@amdmann:~$ lsb_release
LSB Version:    core-2.0-ia32:core-2.0-noarch:core-3.0-ia32:core-3.0-noarch:core-3.1-ia32:core-3.1-noarch:core-3.2-ia32:core-3.2-noarch:core-4.0-ia32:core-4.0-noarch:cxx-3.0-ia32:cxx-3.0-noarch:cxx-3.1-ia32:cxx-3.1-noarch:cxx-3.2-ia32:cxx-3.2-noarch:cxx-4.0-ia32:cxx-4.0-noarch:desktop-3.1-ia32:desktop-3.1-noarch:desktop-3.2-ia32:desktop-3.2-noarch:desktop-4.0-ia32:desktop-4.0-noarch:graphics-2.0-ia32:graphics-2.0-noarch:graphics-3.0-ia32:graphics-3.0-noarch:graphics-3.1-ia32:graphics-3.1-noarch:graphics-3.2-ia32:graphics-3.2-noarch:graphics-4.0-ia32:graphics-4.0-noarch:languages-3.2-ia32:languages-3.2-noarch:languages-4.0-ia32:languages-4.0-noarch:multimedia-3.2-ia32:multimedia-3.2-noarch:multimedia-4.0-ia32:multimedia-4.0-noarch:printing-3.2-ia32:printing-3.2-noarch:printing-4.0-ia32:printing-4.0-noarch:qt4-3.1-ia32:qt4-3.1-noarch

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Acader weichwurst

„Hallo Acader, die LSB-Module sind bei Ubuntu 12.04 optional....“

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weichwurst schrieb:

die LSB-Module sind bei Ubuntu 12.04 optional

Ich danke dir für diese Info und bin damit beruhigt.

dietmar@listan:~$ lsb_release
LSB Version:    core-2.0-ia32:core-2.0-noarch:core-3.0-ia32:core-3.0-noarch:core-3.1-ia32:core-3.1-noarch:core-3.2-ia32:core-3.2-noarch:core-4.0-ia32:core-4.0-noarch:cxx-3.0-ia32:cxx-3.0-noarch:cxx-3.1-ia32:cxx-3.1-noarch:cxx-3.2-ia32:cxx-3.2-noarch:cxx-4.0-ia32:cxx-4.0-noarch:desktop-3.1-ia32:desktop-3.1-noarch:desktop-3.2-ia32:desktop-3.2-noarch:desktop-4.0-ia32:desktop-4.0-noarch:graphics-2.0-ia32:graphics-2.0-noarch:graphics-3.0-ia32:graphics-3.0-noarch:graphics-3.1-ia32:graphics-3.1-noarch:graphics-3.2-ia32:graphics-3.2-noarch:graphics-4.0-ia32:graphics-4.0-noarch:printing-3.2-ia32:printing-3.2-noarch:printing-4.0-ia32:printing-4.0-noarch:qt4-3.1-ia32:qt4-3.1-noarch

Diese Ausgabe ist von einem Ubuntu 12.04 LTS welches sich in Arbeit befindet.

MfG Acader

 

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mi~we Michael Nickles

„Ubuntu strebt 5 Prozent Marktanteil an“

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PCs "unter dem Schreibtisch" wird es in spätestens 10 Jahren nicht mehr geben

Warum wollen eigentlich immer alle den PC totreden? 

"Es wäre dumm, sich über die Welt zu ärgern. Sie kümmert sich nicht darum." (Marc Aurel)
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Alekom mi~we

„Warum wollen eigentlich immer alle den PC totreden?“

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ich glaub auch nicht das der PC so schnell tot zu kriegen ist.

 da sei das Beamten-Tum davor *g*

 

Alles hat seinen Sinn, auch das scheinbar Sinnlose, denn es gibt nichts ohne Sinn.
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rotthoris mi~we

„Warum wollen eigentlich immer alle den PC totreden?“

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Warum wollen eigentlich immer alle den PC totreden? 

Das 'will' doch keiner, jeder Bastler wird weiter an seinen Desktops rumschrauben so lange erkann. Es ist halt einfach die Entwicklung des Hardwaremarktes, getrieben von dem unbändigen Willen, alles immer überall sofort griffbereit zu haben, Mails, Gesichtsheft, Skype, Google, Kalender sowieso und natürlich jede Menge Musik und Filmchen etc.pp - einfach der Drang zur Mobilität.

Das wird nicht jeder so sehen, ich werde auch meine Desktops die nächsten Jahre weiter brauchen, aber die Entwicklung geht nun mal mehr und mehr dahin. Der desktop wird nicht sterben, aber er wird immer mehr ein Profi- bzw. Nischenprodukt werden. Die Masse wird sich die "All-In-One-Eierlegendewollmilchsau" kaufen, früher oder später.

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Xdata mi~we

„Warum wollen eigentlich immer alle den PC totreden?“

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Ganz entschieden!

Den PC totreden ist, warum auch immer, ein Wunschdenken einiger Tablet Vertreter die zugleich in den Wolken schweben. Einer der Ideologen des Cloud Computings hat in einer Art Vision, jeden der noch lokal speichert oder keins der "flachen Spielzeuge" anstelle eines Towers nimmt, regelrecht als marodes Auslaufmodell betrachtet..

Mit einer an Arroganz und Überheblichkeit nicht zu überbietenden Selbstsicherheit. Ein überlegenes chauvinistisches Gehabe wo einem richtig schlecht werden konnte..Hat ein wenig an spezielle Cyberspace oder Second Life Heinis erinnert .......

Wenn die Erste-Hitze vorbei ist, werden eher  die überteuerten flachen Teile sterben wie die Fliegen als der häusliche klein oder Tower PC!

Der deutlich mehr könnende LapTop hat es auch nicht geschafft den PC zu verdrängen. Ebenso nicht die kompakten Spielekonsolen, die immerhin auch viel mehr als ein Tablet können.

Und Linux sollte man nicht an Unity messen. Den KDE 4 fand ich lange als den unbedienbarsten Desktop je.

Da hat sich inzwischen viel getan - und man kann einiges des ausgezeichnet bedienbaren KDE 3, mit etwas Arbeit, wieder einstellen. KDE 4 ist momentan der einzige Full Desktop der keine "Mobile" oder Handy Oberfläche hat.Die Stabilität bei wenig RAM ist viel besser geworden!

Was den beiden "Kleinen" noch Default fehlt ist etwas Optik und einige Tools bzw. Helfer lein wie kdf oder auch einige Drag und Drop usw. Funktionen. Lubuntu hat den Chrome drin, der recht kompatibel ist. Xubuntu ist vielleicht  noch  etwas klassischer aber beide nehmen sich nicht viel.

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floytt Xdata

„Ganz entschieden! Den PC totreden ist, warum auch immer, ein...“

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Laptops haben Tower längst abgelöst. Bei Hardcore-Gamers vielleicht nicht, aber im Büroalltag werden zumindest in meinem Umfeld seit Jahren nur noch Laptops gekauft. Ist man halt viel flexibler mit.

Genauso wird es mit den Tablets kommen. Für 90% aller Benutzer sind Tablets Computer genug. Natürlich werden die restlichen 10% weiterhin Laptops oder sogar gelegentlich einen Tower für Spezialaufgaben benötigen. Aber das ist halt eine Minderheit.

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Xdata floytt

„Laptops haben Tower längst abgelöst. Bei Hardcore-Gamers...“

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Ich sehe es genau umgekehrt. 90% haben noch einen richtigen PC. Wenn man Überschneidungen ausläßt, also die die einen LapTop "und" einen Stand PC haben, bleibt nicht viel mehr als 10% für nur  LapTop User übrig.

Nur 10%  PCs kann nur von einem Schelm stammen ..

Dann wären, oder sind bald, die Motherboard und selbst Kompletrechner Hersteller pleite!

Bei einem LapTop kommt man an nichts ran und die haben fast alle anscheinen eine feste Lebensdauer, bis die erste Komponente ausfällt. Und dann wird es teuer. Mein Computer Laden macht nichtmal Reparaturen an LapTops. Nicht nur weil es zu umständlich ist, sondern wegen der gingen Nachfrage. Im laufe der Jahre gab es bei der Schlange an der Kasse noch keinen der einen LapTop gekauft hat. Als Bastler bin ich oft da und die meisten Kunden Kaufen CPUs, Komplett PCs, Monitore, Motherboards...

Noch nie hab ich da einen Kunden einen LapTop kaufen sehen, wohl aber welche die versucht haben defekte auf Fehler zu Testen.

Da fielen Begriffe wie defekter Inverter.. sowas reparieren wir nicht mehr.. kann ihnen aber die Adresse eines speziellen LapTop Reparatur Händlers geben. Auch einer Bekannten ist das passiert, da sie gegen meinen Rat einen LapTop gkauft hat. Ein teures Amilo-Teil oder so. Liegt jetzt noch bei ihr rum, weil keiner in ihrem Umfeld sich mit LapTops auskennt.

Ein von einem Nachbarn gependeter PC mit AMD CPU tut seitdem ohne Murren seinen Dienst. Die  in der Zwischenzeit nötige Aufstockung mit RAM und einer fast nichts kotsenden Grafikkarte war ein Klax. Bei einem LapTop wäre ein neues fällig gewesen!

PS:

Sollte es wirklich so kommen ist, zumindest für mich, das Computer Zeitalter vorbei.......So ein flaches infantiles RiesenMobile, mit den  Fingern bedient - und nichts kann - mangels Schnittstellen und anderen Gründen* hat nichts mehr mit Computing zu tun.

Nicht menie Welt.

* Die nächste Generation wird nichts mehr lokal speichern können, falls doch wird es als altmodisch oder uncool gelten lokal zu speichern.

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floytt Xdata

„Ich sehe es genau umgekehrt. 90 haben noch einen richtigen...“

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Ich sehe es genau umgekehrt. 90% haben noch einen richtigen PC

Nein. Einfach mal nach Googlen:

http://news.cnet.com/PC-milestone--notebooks-outsell-desktops/2100-1047_3-5731417.html

Das war bereits 2005, also vor 7 Jahren. Junge Leute haben heute keine Desktops mehr, Studenten haben nur noch Laptops. Geschäftsleute haben Laptops. Privatleute haben vielleicht noch so einen Tower, "weil es den bei ALDI gab", brauchen ihn aber eigentlich gar nicht.

Klar kann man einen Desktop besser reparieren und besser erweitern, aber schleppst Du Deinen Twoer ständig mit dir rum? Ich habe berufsbedingt permanent meinen Laptop mit und meinen Kollegen geht es genauso.

 

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neanderix floytt

„Laptops haben Tower längst abgelöst. Bei Hardcore-Gamers...“

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>Für 90% aller Benutzer sind Tablets Computer genug. Natürlich werden die restlichen 10% weiterhin Laptops oder sogar gelegentlich einen Tower für Spezialaufgaben benötigen.

Umgekehrt wird ein Schuh draus: Tablet und Smartphone eignen sich nur für ein paar wenige Spezialaufgaben - für den großen Rest wird auch weiterhin der "große" gebraucht - oder möchtest du ernsthaft die Bilder für deinen Blog / das Familien-fotoalbum auf dem Tablet bearbeiten?

ich würde das nicht wollen.

Volker

Computers are like airconditioners - they stop working properly when you open Windows Ich bin unschuldig, ich habe sie nicht gewählt!
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floytt neanderix

„gt;Für 90 aller Benutzer sind Tablets Computer genug....“

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Nein, ich bearbeite meine Bilder am Laptop, an dem ein 27" Monitor hängt. Aber ich bin nicht Referenz und Du vermutlich auch nicht. Die Menge der Leute, für die eine "Bildbearbeitung" an einem Pad ausreicht, ist groß. Es ist die Mehrheit.

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groggyman floytt

„Nein, ich bearbeite meine Bilder am Laptop, an dem ein 27...“

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Hallo

Das kann ich so nicht gelten lassen. Die meisten unserer Kunden, Tier, Augen, Zahn sowie Algemeinärzte, auch die Großen Firmen mit 30 und mehr PC Arbeitsplätzen, sowie Autohäuser und 4 Schulen haben Tower PCs. Es stehen teilweise für Präsentationen auch Laptops zur Verfügung, doch sind die in der Minderheit.

-groggyman-

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neanderix floytt

„Nein, ich bearbeite meine Bilder am Laptop, an dem ein 27...“

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> Die Menge der Leute, für die eine "Bildbearbeitung" an einem Pad ausreicht, ist groß. Es ist die Mehrheit.

1. wer sagt das?

2. hast du das schon mal ernsthaft probiert? Es ist de facto ein Ding der Unmöglichkeit, punkt. Etwas vernünftiges kommt dabei nicht heraus.

Man kann auch sagen: es reicht für *niemanden* aus, die Leute glauben nur, es reiche.

Volker

Computers are like airconditioners - they stop working properly when you open Windows Ich bin unschuldig, ich habe sie nicht gewählt!
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floytt neanderix

„gt; Die Menge der Leute, für die eine Bildbearbeitung an...“

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1. wer sagt das?

Einer meiner Kunden ist ein Fotohändler mit angeschlossenem Labor. Er kennt seine Kunden und muss zwangsweise wissen, wohin der Trend läuft. Die Leute kommen mit dem Handy in den Laden und wollen Abzüge von den Bildern, die da drauf sind.

2. hast du das schon mal ernsthaft probiert? Es ist de facto ein Ding der Unmöglichkeit, punkt. Etwas vernünftiges kommt dabei nicht heraus.

Ich habe es probiert, für mich reicht es bei weitem nicht aus. Ich fotografiere in RAW und brauche alleine deshalb schon einen ordentlichen RAW-Konverter mit profiliertem Monitor. Aber ich glaube, Du hast es noch nicht probiert, da kann man eine ganze Menge machen.

Aber ich bin nicht der Massstab. Die große Masse der Benutzer lädt ihre lausigen Bilder nach Facebook hoch oder spielt mit Instagram, Hipstamatic oder so. Die haben mit einer Handvoll lustigen Effekten mehr Bildbearbeitung, als sie sich je gewünscht haben und benutzen *wollen*. Die wenigsten sind Nerds wie wird.

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neanderix floytt

„Einer meiner Kunden ist ein Fotohändler mit angeschlossenem...“

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>Ich habe es probiert, für mich reicht es bei weitem nicht aus. Ich fotografiere in RAW und brauche alleine deshalb schon einen ordentlichen RAW-Konverter

dito.

>Aber ich glaube, Du hast es noch nicht probiert, da kann man eine ganze Menge machen.

Kann man eben nicht. Weil der Screen der meisten Tablets nicht dazu taugt, ein Bild überhaupt zu beurteilen.

Damit sind die Spielereien, die das Programm bietet, schon völlig uninteressant.

Volker

Computers are like airconditioners - they stop working properly when you open Windows Ich bin unschuldig, ich habe sie nicht gewählt!
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floytt neanderix

„gt;Ich habe es probiert, für mich reicht es bei weitem...“

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Kann man eben nicht. Weil der Screen der meisten Tablets nicht dazu taugt, ein Bild überhaupt zu beurteilen.

Ich stimme Dir zu, das ist aber überhaupt nicht Der Gegenstand der Diskussion.

99% aller Benutzer beurteilen ihre selbstgeschossenen Fotos an einem unkalibrierten/unprofiliertem Monitor. 99,9% der Benutzer wissen nicht, was ein Farbraum ist - und es ist ihnen für ihre Fotos völlig egal. So sieht die Welt da draussen ab. Für diese BREITE MASSE der Benutzer reicht ein (i)Pad für "ihre" Bildbearbeitung völlig aus. Und so schlecht ist das Display des iPad auch nicht, zumindest das iPad3 hat eine höhere Auflösung als Dein Monitor :-)

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Acader floytt

„Laptops haben Tower längst abgelöst. Bei Hardcore-Gamers...“

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floytt schrieb:
Laptops haben Tower längst abgelöst

Richtig ist: Laptops werden mehr gekauft als früher und eine Towerablösung wird es auch in Zukunft nicht gleich geben. Die Unternehmen welche ich kenne, dazu gehören Großunternehmen als auch Mittelständische sowie soziale Einrichtungen, Banken und vieles mehr verwenden alle den PC am festen Arbeitsplatz.

Ich möchte auf meinen Schreibtisch auch keinen Laptop haben und diesen dann vielleicht noch an einen 24 Zoll oder > anschließen um richtig damit arbeiten zu können. So habe ich mit dem TFT + Tastatur + Mouse genügend Platz für noch andere Dinge.

Nach wie vor wird der Laptop in erster Linie für unterwegs genutzt bzw. bei Leuten welche privat wenig Platz haben oder auch als Zweitgerät.

Klar gibt es auch einige Wenige welche den Laptop auch als feste Arbeitsstation haben, doch das ist die Ausnahme wo es aber eben reicht.

Der Laptop hat gegenüber dem PC auch einen ganz großen Nachteil. In bälde wird es so werden das bei Defekten eine Reparatur der Kosten wegen nicht mehr lohnt. diesen Zustand haben wir jetzt schon bei den TFT'S.

MfG Acader

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gelöscht_305164 Acader

„floytt schrieb: Laptops haben Tower längst abgelöst Richtig...“

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Der Laptop hat gegenüber dem PC auch einen ganz großen Nachteil.

Richtig.

Das fängt beim Austausch defekter Teile an.

GraKa im alten PC kaputt? Neuteil kaufen, einbauen, fertig.

Bei einem Notebook jenseits der Garantiefristen ist eine Reparatur zu angemessenen Preisen kaum machbar.

Jedenfalls nicht für ca. € 50,00.

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Sje2006_no2 Michael Nickles

„Ubuntu strebt 5 Prozent Marktanteil an“

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Ubuntu und 5% Marktanteil ?
Das ich nicht lache, diesen Unityschrott will doch kaum jemand haben !

Nur die harten kommen in den Garten. Mein Hauptrechner: http://www.sysprofile.de/id24669
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neanderix Sje2006_no2

„Ubuntu und 5 Marktanteil ? Das ich nicht lache, diesen...“

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Seit wann ist Unity zwingend?

Es hindert dich nichts und niemand daran, einen anderen Desktop zu installieren.

Computers are like airconditioners - they stop working properly when you open Windows Ich bin unschuldig, ich habe sie nicht gewählt!
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rotthoris Michael Nickles

„Ubuntu strebt 5 Prozent Marktanteil an“

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Nach Jahren des quasi Stillstands scheint es bei Linux auf Desktops also tatsächlich ein bisschen aufwärts zu gehen. Die Frage ist allerdings, ob das auf Desktop PCs überhaupt noch eine Rolle spielt.

Genau darum geht es Canonical ja, man braucht sich nur die Aktivitäten und Entwicklungen der letzten 12 Monate anschauen; ubuntu für Android (wofür es laut diversen Branchenmeldungen mittlerweile großes Interesse gibt), ubuntuTV und die ohnehin mehr für Tablets gedachte (hier bei Nickles noch immer viel gescholtene) Unity-GUI - da sieht man wohin die Reise geht. Die Desktops sind nur ein Nebeneffekt auf diesem Weg.

Übrigens, auch wenn ich jetzt hier auf Nickles wieder viel Prügel bekomme: ich kenne mittlerweile mehr Leute die von Unity (12.04LTS) begeistert sind als solche, die es ablehnen. Mag wohl daran liegen dass ich deutlich mehr 'einfache' User kenne als so genannte 'Experten'

Guckt man sich den wachsenden Marktanteil vom Linux-basierten Android-Handy-Betriebssystem an, dann hat Linux Microsoft eigentlich schon längst verdrängt. Microsoft kann das Schnuppe sein.

 Letzteres glaube ich auf Dauer nicht. Viele der MS Patente werden in der nächsten Zeit Ihren Wert verlieren oder erheblich einbüssen, was daran liegt, dass es eine Bewegung hin zu einer Reformierung des Patentwesens und der Bewertung von Softwarepatenten gibt. Das wird nicht morgen sein, aber vlt. schon übermorgen. Und MS würde nicht so viel Geld für Firmen wie Nokia in die Esse schießen, wenn es Ihnen egal wäre. Sie sind ein Konzern mit Aktionären und dazu verflucht, Wachstum zu erzeugen und Rendite zu bringen.

Oracle steht schon kurz vor dem Scherbenhaufen mit Ihren Klagen gegen Android:

http://www.heise.de/mobil/meldung/Oracle-gegen-Google-Geschworene-uneinig-ueber-Copyright-Verletzung-1567423.html

Microsoft hat sich das Stillhalten von Barnes & Nobles vorläufig erkauft, aber Google (aka Motorola) werden Sie damit wohl kaum überzeugen.

Es ist egal ob Microsofts Windows und die Microsoft Office-Lösungen langfristig weiter existieren oder nicht.

 Da stimme ich absolut zu. Die 'Softwarewelt' wird sich ändern, ob mit oder ohne Microsoft. Aber ich denke, die Jungs sind nicht blöd. Seit einiger Zeit hat MS ja die Fühler in Richtung OpenSource-Sczene ausgestreckt, nicht ohne Grund.

http://www.heise.de/open/meldung/Microsoft-gruendet-Tochterfirma-fuer-Open-Source-Geschaeft-1520617.html

Wenn sich "der Markt" ändert, wird sich eben ein Konzern auch anpassen.

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robinx99 Michael Nickles

„Ubuntu strebt 5 Prozent Marktanteil an“

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Guckt man sich den wachsenden Marktanteil vom Linux-basierten Android-Handy-Betriebssystem an, dann hat Linux Microsoft eigentlich schon längst verdrängt. Microsoft kann das Schnuppe sein. Es ist egal ob Microsofts Windows und die Microsoft Office-Lösungen langfristig weiter existieren oder nicht. Denn: Microsoft hat einen absurd großen Patentpool und kassiert bei Linux sowieso nach Lust und Laune mit. Es könnte also durchaus sein, dass Microsoft seine Eigenentwicklungen irgendwann einstellt, sich gemütlich zurücklehnt und einfach andere entwickeln lässt und dabei einfach mitkassiert.

Das halte ich aber für sehr gewagt. Die Patentkriege sind momentan etwas bei dem wohl fast nur die Anwälte verdienen dürften und da anscheinend jeder irgendwelche Patente zu verletzen scheint wird es vermutlich bald darauf hinauslaufen, dass man sich die Patente gegenseitig Lizenziert.

Und selbst wenn nicht, al zulange kann Microsoft sich nicht einfach zurück lehnen immerhin hält so ein Patent nur 20 Jahre und wenn ich es richtig sehe ist das Fat32 Patent von 1998, also könnten sie da noch 6 Jahre lang kassieren und dann gibt es kein Geld mehr. Und bei anderen Patenten muss man natürlich erstmal schauen ob sie FRAND sind oder nicht und klar die Gerichte werden noch darüber Urteilen müssen was "Fair" Bedeutet. Aber nur mit den Patenten wird Microsoft sicherlich ein Paar Jahre lang kohle scheffeln und irgendwann hört es auf.

Davon abgesehen bin ich bei Tablets immer noch unschlüssig wie diese Geräte klasse einzuordnen ist. Und in vielen Bereichen wird man schon noch einen Relativ großen Bildschirm und eine Echte Tastatur brauchen (auch wenn man dass vielleicht auch an ein Tablet / Smartphone anschließen kann bin ich mir nicht sicher ob diese dinge wirklich einen PC ersetzen). Aber andererseits gibt es ja auch Projekte wie "Raspberry Pi", die ja zeigen, dass man einen Offenen Computer schon für relativ wenig Geld bauen kann.

Naja mal abwarten wie sich das Alles entwickelt, ich fände es auf jedenfalls mal wünschenswert, wenn man einen Laptop ohne OS / mit Linux kaufen könnte, der dann auch günstiger ist wie die Windows Version (momentan sind die Versionen mit Windows ja günstiger, wenn man überhaupt eine ohne OS bekommt, bei vergleichbarer Ausstattung)

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KarstenW Michael Nickles

„Ubuntu strebt 5 Prozent Marktanteil an“

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Ich bin immer noch der Meinung das der Marktanteil nur eine kleine Rolle spielt. Viel wichtiger ist das GNU/Linux den Linuxanwendern selbst gefällt. Wenn man ein Betriebssystem für den Massenmarkt programmiert, dann muß man so viele Kompromisse machen, so das am Ende nur eine Spielekonsole wie Windows herauskommt. Die Anwender stellen alle unterschiedliche Ansprüche an ihr Betriebssystem und diesen Ansprüchen sollten die Distributionen vorrangig gerecht werden. Ob ein Windowsanwender zu GNU/Linux wechselt ist mir persöhnlich egal.

Es gibt auch noch andere Betriebssystem auf die ein Windowsanwender wechseln kann:

Solaris 11:

http://www.oracle.com/technetwork/server-storage/solaris11/downloads/index.html

FreeBSD:

http://www.freebsd.org/de/

Das sind alles gute Betriebssysteme.

Mir persöhnlich gefällt Debian GNU/Linux:

http://www.debian.org/
Debian GNU/Linux http://www.debian.org/
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Acader Michael Nickles

„Ubuntu strebt 5 Prozent Marktanteil an“

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Michael Nickles schrieb:
Im vergangenen Jahr wurden geschätzt acht Millionen neue PCs mit vorinstalliertem Ubuntu-Linux ausgeliefert. 

Dabei wäre es interessant zu Wissen in welchen Ländern diese PC's verkauft wurden.

Die Zahl 200 Millionen Nutzer im Jahre 2015 klingt dabei durchaus realistisch.

Michael Nickles schrieb:
PCs "unter dem Schreibtisch" wird es in spätestens 10 Jahren nicht mehr geben, beziehungsweise das wird nur noch eine Exoten-Lösung für Spezialeinsatzfälle sein.

Das glaube ich aber nun kaum. Gerade für Leute (wie ich auch) welche sich ihre PC-Systeme selbst bauen oder aber auch für gewisse produktive Firmen wird es den PC weiterhin geben.

zucchero schrieb:
Die Frage ist nur- wer will das benutzen?

All jene User welche sich diese Maschinen kaufen.

Unity als auch Gnome 3 sind entgegen deiner Meinung sehr gut nutzbar, aber eben nur anders. Wer das nicht anders kennt kommt damit sehr gut zurecht.

Die Insider werden sich ihr Ubuntu ohnehin nach ihren eigenen Vorstellungen einrichten.

zucchero schrieb:
KDE ist der einzige fähige Desktop,

Diese Aussage zeugt von einigen Unkenntnissen denn es gibt genügend gute Alternativen welche du hier findest und welche auch gut unter Ubuntu zur Anwendung kommen können.

Gerade auch unter Xubuntu ist da viel möglich. Es sollte mittlerweile bekannt sein das man unter Xfce sehr gut Pakete aus Gnome und KDE intergrieren kann.

zucchero schrieb:
Hinzu kommt, dass bei jeder neuer Ubuntu-Version, auch div. Programme ausgetauscht werden

Ich verstehe dein Problem nicht. Mit Ubuntu 12.04 LTS hast du eine Distribution für welche es fünf Jahre Support gibt. Was du in dieser Zeit alles an Programmen und Anwendungen aktualisierst liegt doch in deinem eigenen Ermessen.

Xdata schrieb:
Und Linux sollte man nicht an Unity messen

Genau so ist das, denn sonst würden wohl kaum die o.g. Zahl an PC's verkauft worden sein.

Sje2006_no2 schrieb:
Das ich nicht lache, diesen Unityschrott will doch kaum jemand haben !

Auch wenn nach meinen Ermessen Unity nicht gerade das Gelbe vom Ei ist, so gibt es aber genügend Anwender welche da eine ganz andere Meinung haben.

Die Verkaufzahlen sind der Beweis dafür, denn nicht jeder User wird nach Kauf sein Betriebssystem da umkonfigurieren.

MfG Acader

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Alois23 Michael Nickles

„Ubuntu strebt 5 Prozent Marktanteil an“

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reader Michael Nickles

„Ubuntu strebt 5 Prozent Marktanteil an“

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PCs "unter dem Schreibtisch" wird es in spätestens 10 Jahren nicht mehr geben, beziehungsweise das wird nur noch eine Exoten-Lösung für Spezialeinsatzfälle sein. Bereits jetzt reicht die Rechenleistung eines billigen Smartphones für die "Generation Facebook" dicke aus. 

 Jein - so wie es aussieht, wird es oszillieren. Denn bei sonst gleichen Bedingungen ist eine "kompaktlösung" teurer. Und sonstige Einschränkungen bleiben. Man braucht eine tastatur, man will mal ein 20" Bildschirm, ein Paar Boxen die besser als Blechdosen klingen. Nicht viel - es sind ja keine Luxusanforderungen, aber das ist in einer "Kiste" gut 30% billiger als in der "mobilen" -Lösung.

ein halbwegs brauchbares TabeltPC, kostet jetzt knapp 400€, ein desctop fängt bei 299€ an. klar - die Technik geht voran, aber es heißt nur, dass die 299€ PCs von morgen besser sein werden. 

 

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floytt Michael Nickles

„Ubuntu strebt 5 Prozent Marktanteil an“

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Die FDP will auch 5%. Und, schafft sie es? Eben ... :-)

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neanderix Michael Nickles

„Ubuntu strebt 5 Prozent Marktanteil an“

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>PCs "unter dem Schreibtisch" wird es in spätestens 10 Jahren nicht mehr geben, >beziehungsweise das wird nur noch eine Exoten-Lösung für Spezialeinsatzfälle sein. >Bereits jetzt reicht die Rechenleistung eines billigen Smartphones für die "Generation >Facebook" dicke aus.

Also - zumindes ich möchte auf die kiste unterm Schreibtisch keinesfalls verzichten.

Und Äpps können mir auch gestohlen bleiben, erst recht wenn die dazugehörigen Geräte so vernagelt sind, dass nur das installiert werden kann, was der Hardwarehersteller erlaubt (den geht  das einen feuchten Kehricht an!).

Computers are like airconditioners - they stop working properly when you open Windows Ich bin unschuldig, ich habe sie nicht gewählt!
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Xdata neanderix

„gt;PCs unter dem Schreibtisch wird es in spätestens 10...“

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Genau.

Wie schon oben gesagt, falls es soweit kommt,  - was ich nicht glaube, ist die Computerzeit für mich beendet. Es gibt ja noch andere Hobbys als internet. Das ist aber tot wenn es den PC nicht mehr gibt!

Wer unbedingt will mag ja mit den langweiligen mobilen Kleinkram weitermachen..Die beschränkten Teile werden jeden vernünftigen Menschen sicher recht schnell auf den Senkel gehen.

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neanderix Xdata

„Genau. Wie schon oben gesagt, falls es soweit kommt, - was...“

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>Die beschränkten Teile werden jeden vernünftigen Menschen sicher recht schnell auf den Senkel gehen.

Exakt. Sie mögen dafür geeignet sein, unterwegs oder in einer Besprechung (Neusprech: Meeting) mal auf die Schnelle dringend benötigte Daten ab-/aufzurufen. Aber für längeres ernsthaftes Arbeiten taugen sie nicht.

Und irgendwann wird das auch der Letzte begreifen, zumindest, so lange er einen IQ hat, der auch im Sommer über Zimmertemperatur liegt ...

Volker

Computers are like airconditioners - they stop working properly when you open Windows Ich bin unschuldig, ich habe sie nicht gewählt!
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griffithe Michael Nickles

„Ubuntu strebt 5 Prozent Marktanteil an“

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1. "Linux" und "Durchbruch" sind zwei Begriffe die miteinander wenig gemeinsam haben.

2. Wer auch in Zukunft auf die höchste rendering-Leistung ala. Crysis und sonstige anspruchsvollere Rechenaufgaben nicht verzichten möchte, wird um den klassischen Rechner nicht herum kommen. Denn wo Leistung, da auch Platz- und hey... v.a. Strombedarf!

3. puh.. hinter Android steht Google und hat mit Linux direkt nichts zu tun.

4. Ich sehe den FB-Like-button nicht mehr, das ist doch mal eine positive Neuigkeit.

lg : )

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Borlander griffithe

„1. "Linux" und "Durchbruch" sind zwei Begriffe die...“

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1. "Linux" und "Durchbruch" sind zwei Begriffe die miteinander wenig gemeinsam haben.

Außerhalb des Desktop-Bereichs kann man Linux durchaus einen Durchbruch bescheinigen. Auf DSL-Routern und Sat-Receivern hat Linux andere Betriebssysteme längst verdrängt...

3. puh.. hinter Android steht Google und hat mit Linux direkt nichts zu tun.

 Android ist Linux. Von Google angepasst und erweitert...

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griffithe Borlander

„Außerhalb des Desktop-Bereichs kann man Linux durchaus...“

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Gemeint waren nutürlich die Desktop-Systeme Borlander in Bezug auf die 5% die bis heute noch nicht erreicht wurden. Wie lächlich klein die Ziele von einem solch mächtigen System doch sind. Schande.

Im Server-Bereich ist Linux nach wie vor sehr beliebt und wird es hoffentlich zumindest da auch bleiben. Sicherheit ist das (wohl einzige) Markenzeichen von Linux.

OSX baut auch auf Unix auf, dennoch ist OSX als eigenständiges OS zu bezeichnen. Angefangen bei der eigenen UI bis hin zu der eigentlichen Funktionalität.

Selbiges gilt auch für Android welches auf dem Linux-Kernen aufbaut und um dessen Funktionalität, wie du schon sagtest, angepasst und erweitert wurde. Die Linux-Welt an sich hat damit jedoch nichts zu tun, bzw. bekommt von dem Erfolg nichts ab.

Die Leute kennen Android und was sich dahinter verbirgt ist diesen vollkommen gleich.

Linux als Desktop will niemand haben  .

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gelöscht_152402 griffithe

„Gemeint waren nutürlich die Desktop-Systeme Borlander in...“

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Linux als Desktop will niemand haben

Bitte um Begründung!?

Jemand, der Linux als Desktop nicht kennt, weiß um diese Alternative nicht!

Und wer es kennt, kann meist auf Win verzichten oder fährt Dualboot.

Linux ist nicht nur ob Viren & Co. sicherer. Es bietet dem unbedarften User gar nicht erst die Möglichkeit, sich jeden Rotz und Rummel auf die Platte zu hauen. Und der unbedarfte User vermisst das nicht mal. Er hat ein System mit allen Funktionen und es läuft. Seitdem ich Linux installiere, gibts auch keine Klagen mehr.

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griffithe gelöscht_152402

„Bitte um Begründung!? Jemand, der Linux als Desktop nicht...“

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Im Grunde reagiere ich auf die "Linux ist so toll"-Beiträge hier immer etwas sarkastisch. Jedes Mal lese ich dasselbe, doch wie bereits vor 5 hat sich in Sachen Linux nun mal rein gar nichts getan. Nichts.

Gemeint an der Stelle ist natürlich nur die Verbreitung und weniger die Funktionen (welche ebenfalls alles andere als ausgereift erscheinen). Halbfertige und billigwirkende Compiz-Effekte. Nach wie vor kein standardisiertes UI. KDE, Gnome, XFCE, Unity und weiß der Geier. Von jeweils jedem n-verschiedene Versionen. Weniger wäre an der Stelle doch gleich so viel mehr. Die Programme die auf Gnome abgestimmt wurden, funktionieren dann wieder unter KDE nicht korrekt usw. usf. Das ist eine reine Katastrophe.

Linux glaubt zudem bis heute noch, dass ein System auf OpenSource-Basis existieren kann. Allein eine Firma wie Adobe mit ihrer ges. Produktpalette könnte Linux bereits so viel attraktiver machen. Grafiker sind auf professionelle Lösungen angewiesen. Was soll ein Grafiker ohne Photoshop machen? - Mit GIMP rumeiern?

Computerspiele. Ohne diese läuft auch absolut nichts. Um die Jugend für etwas neues zu begeistern müssen Konzepte, Ideen, eben Computerspiele her die es so auf keinem anderem System gibt.  Schon kommen sie in Scharen, installieren sich das OS nur um dieses eine besondere Spiel, nennen wir's mal "Havy Rain 2", zu spielen und ganz.. nebenbei... ein neues System kennenzulernen.

Hab gehört dass Valve die Steam-Plattform für Linux portieren möchte. Wenn das passiert, sind die 5% für Linux fast schon mehr als sicher.

Es ist somit weniger das OS, wie die Vielfalt an dem was dieses bietet für den Benutzer von Bedeutung.

OpenOffice, Pidgin, Gimp und Firefox.. offene Grafiktreiber.. *facepalm 2012*.

Hoffe dir mit dieser Begründung meine Sicht etwas genauer erläutert zu haben zucchero.

Gruß, Griffithe

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gelöscht_152402 griffithe

„Im Grunde reagiere ich auf die "Linux ist so toll"-Beiträge...“

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Hallo Griffithe,

das sind mal handfeste Aussagen und da bin ich ganz bei dir! Absolute Zustimmung und auch mich käst das an. Das sind immer noch Wahnsinnige, die oft nicht wissen was sie tun.

Trotzdem ist es aber eine Tatsache, dass das Groß der gemeinen Haushalts-PC mit Linux heute am besten beraten ist. Nicht umsonst installiere ich das den Leuten. Wobei- das könnten die auch noch selbst, wenn sie denn von Linux wüssten. Die Verbreitung findet halt an der Basis statt, wenngleich man das oft überhaupt erst anstoßen muss. Dann aber läuft alles und es gibt auch keine Klagen mehr.

So betrachte ich Linux, als Anwender auch unter versch. Aspekten. Ich selbst nutze es seit fast drei Jahren und mehr brauche ich nicht. XP habe ich schon ewig nicht mehr hochgefahren- weil ich kein MS brauche und nicht mehr soviel zocke. Das trifft auch sehr viele Anwender zu und denen biete ich Linux an. Und siehe- es ist gut. Viel Feedback bekommt man von denen aber nicht, denn es läuft ja. Das muss schon von denen kommen, die sich intensiver damit beschäftigen und wissen wovon die Rede ist. Ich spare mir das aber auch, denn solange Zeit daran verschwendet wird, bei jedem Update die Fensterbuttons woanders hinzuknallen, brauchen die Entwickler wohl kein Feedback. Das wird noch 3-5 Jahre so weiter gehen, mit deinem Schwachsinn. Bis dahin werde ich eine für mich geeignete Distri schon noch finden. Und die installiere ich dann wieder anderen. Ich bin Anwender, deshalb setze ich auf Linux, mehr aber auch nicht.

Gruß

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Acader griffithe

„Gemeint waren nutürlich die Desktop-Systeme Borlander in...“

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griffithe schrieb:
Sicherheit ist das (wohl einzige) Markenzeichen von Linux

Wenn man keine Ahnung hat sollte man sich da mal lieber raus halten und nicht solch ein Zeugs schreiben. Das gilt auch für deine Aussage:

Linux als Desktop will niemand haben 

Es ist doch immer wieder erstaunlich was manche Leute hier auf diesen Brett so für einen Mist posten !

MfG Acader

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griffithe Acader

„griffithe schrieb: Sicherheit ist das (wohl einzige)...“

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Na jetzt fühle ich mich aber persönlich angegriffen Acader. Denn wer schon keine Gegenargumente vorlegen kann, sollte mit solchen Äußerungen lieber selber etwas behutsamer umgehen.

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Acader griffithe

„Na jetzt fühle ich mich aber persönlich angegriffen Acader....“

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griffithe schrieb:
Denn wer schon keine Gegenargumente vorlegen kann

Langsam ist es belastend immer wieder gewisse User welche glauben alles besser zu Wissen auf die Realitäten von Linux aufmerksam zu machen. Es gibt Suchmaschinen, Nachschlagwerke, Wikis, Foren und weiß der Geier was sonst noch für Quellen um realistische Informationen betreffs Linux einzuholen.

Um vielleicht mal etwas Licht in dein Dunkel zu bringenn möchte ich dich daran erinnern das weltweit zig Millionen User Linux auch als Desktop-System nutzen.

Warum Linux nicht nur der Sicherheit wegen vorrangig genutzt wird erfährst du hier ,wenn du dir mal die Gründe für Linux durchliest.

MfG Acader

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griffithe Acader

„griffithe schrieb: Denn wer schon keine Gegenargumente...“

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Google: "Linux Marktanteil 2012"

"Linux-Marktanteil wieder bei knapp über 1%", http://picomol.de/2012/03/03/linux-marktanteil-wieder-bei-knapp-uber-1/ 3. März 2012

Hiermit ergibt sich, dass Ihren zig Millionen Linux-User zig Milliarden Windows-User gegenüberstehen und für mich die Bestätigung für meine vorherige Aussage.

Die Vorteile von Linux sind mir ebenfalls bekannt, eines davon hab ich vorhin als Beispiel selber erwähnt. Das sagt uns jetzt genau was? Wir reden hier von einem gamligen Prozent, welcher wahrscheinlich auch noch aufgerundet wurde.

Ich habe kein Anliegen daran Sie als Linux-Fan zu verärgern.

Viele Grüße und eine schönen Abend,

Griffithe

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xafford griffithe

„Gemeint waren nutürlich die Desktop-Systeme Borlander in...“

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Gemeint waren nutürlich die Desktop-Systeme Borlander in Bezug auf die 5% die bis heute noch nicht erreicht wurden. Wie lächlich klein die Ziele von einem solch mächtigen System doch sind. Schande.

Nun, Du würdest Dich wundern wie viele Mainboards mittlerweile ein abgespecktes Linux mitbringen um z.B. das BIOS zu flashen ohne ein Betriebssystem von der Platte starten zu müssen, Ins Internet zu können ohne komplett booten zu müssen oder ähnliches. Das ist aber oftmals den Besitzern der Mainboards auch nicht bewusst.

Sicherheit ist das (wohl einzige) Markenzeichen von Linux.

I beg to differ. Ein aktueller Linux-Server ist per se auch nicht sicherer als ein aktueller Windows-Server. Das ist immer eine Frage der eingesetzten Mittel. Ist der erwartete Gewinn und die aufgewendete Energie groß genug dann ist beides zu knacken und ein guter Admin kann beide Systeme gegen Scriptkiddies abdichten.

OSX baut auch auf Unix auf, dennoch ist OSX als eigenständiges OS zu bezeichnen.

Nein, der OSX-Kernel basiert auf BSD und hat mit Linux höchstens im Userland Gemeinsamkeiten.

Linux als Desktop will niemand haben

Was der Bauer nicht kennt... nein im Ernst, ich persönlich bin auch kein Freund von Linux auf dem Desktop was meine persönlichen Vorlieben angeht,  aber wenn Linux damals von IBM als Betriebssystem für den IBM-PC gewählt worden (hätte es dies schon in der Form gegeben) und die Leute wären damit aufgewachsen dann wären die Vorzeichen genau umgekehrt.

Prinzipiell zweifle ich jedoch auch an den 5% Marktanteil für Linux. Hätte ich für jede Ankündigung des Durchbruchs von Linux auf dem Desktop einen Euro, dann säße ich heute auf meiner eigenen Insel und ließe mir die Sonne auf den Bauch scheinen.

Pauschalurteile sind immer falsch!!!
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gelöscht_152402 xafford

„Nun, Du würdest Dich wundern wie viele Mainboards...“

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@Xaff

Es ist schlicht und ergreifend nur die Frage, ob man MS braucht oder nicht. Die meisten brauchen es nicht. Und da läuft Linux auf dem Desktop grandios! Ich ärgere mich zwar über alles mögliche aber unabhängig davon- es läuft. In 20 min ist ALLES installiert. Was brauch ich denn mehr als das?

Der "Durchbruch" ist nur deswegen wieder noch nicht da, weils die Masse nicht kennt. Dafür laufen sie aber jeden Tag beim tanken an den Heften vorbei und sehen es nicht. Das ist das Problem. Ob das Heft verfügbar ist oder nicht- Linux wird nicht wahrgenommen.

Unity wird ein großer Fehlschlag bleiben! Hast du ein Smartphone? Ja? Dann hab ich hier ein OS, das genauso zu bedienen ist, wie dein Smartphone. Ist das nicht toll? Aber ja! Und was ist da jetzt besser wie bei Windows? Wo muss ich denn draufklicken?

So gibt das nichts...

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xafford gelöscht_152402

„@Xaff Es ist schlicht und ergreifend nur die Frage, ob man MS...“

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Hast du ein Smartphone? Ja? Dann hab ich hier ein OS, das genauso zu bedienen ist, wie dein Smartphone. Ist das nicht toll?

Echt? Du hast Windows 8? ;)

Nein, im Ernst... prinzipiell bräuchte kein normaler Anwender irgendein bestimmtes OS, sowohl Linux, als auch OSX oder Windows können zu 99% das was 99% der User brauchen könnten (also nur das OS, fehlende Lieblingssofte für Plattform X [z.B. Spiele] einmal ausgenommen). Letztendlich läuft es doch auf folgende Punkte hinaus:

  • Was ist der User gewohnt
  • Wie groß ist der Aufwand für den User das System zu bekommen
  • Was kostet ihn das System
  • Läuft Lieblingssoftware X darauf
  • Welches System setzt sein Umfeld ein
  • Hat das System gravierende Nachteile

Gewohnt sind die User nun einmal Windows und wenige Leute haben die Motivation sich umzugewöhnen (und den Aufwand dafür sollte man nicht unterschätzen) und auch Personen die eigentlich so gut wie keine Ahnung haben meinen immer noch dass sie Profis für Windows sind ;).

Windows ist meist bei den Fertig-PCs die der normale Nutzer sich kauft dabei - sollte es das nicht sein, dann ist der Preis für eine Home-Version im Laden des Vertrauens auch nicht wirklich horrend.

Was die Verfügbarkeit von (bekannter) Software angeht, so geht der Punkt auch an zweifellos Windows, auch wenn sich hier langsam (sehr langsam) etwas bewegt, aber hier dann doch eher in Richtung OSX.

Es ist auch einfacher einen Kollegen, Freund der Tochter, Nachbarsjungen zu finden der das kaputt konfigurierte Windows repariert, als das zerstörte Linux zu fixen (ja, das geht auch mit Linux, sogar auf dem Server).

Was die gravierenden Nachteile angeht, so muss man sagen dass Windows hier mächtig aufgeholt hat was Stabilität, Qualität und Sicherheit angeht, der Leidensdruck in diesem Punkt nimmt stark ab und der Erfolg von OSX zeigt auch, dass der Leidensdruck von Usern bevormundet zu werden ebenfalls nicht gerade zu explodieren scheint.

Ich denke was eventuell den Zulauf zu Linux in den nächsten Jahren vermehren könnte ist, dass Microsoft mit Windows 8 den Leuten eventuell zu viel Umgewöhnung (und mangelnde Ergonomie auf dem Desktop) aufzwingt und der ein oder andere eventuell überlegt dann doch gleich ganz zu wechseln.

Pauschalurteile sind immer falsch!!!
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Xdata xafford

„Echt? Du hast Windows 8? ;) Nein, im Ernst... prinzipiell...“

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Also, die Professoren an der Uni und die Universitäten können schon etwas tun um Linux ein wenig mehr Zulauf zu bringen.

Dennoch ist da anscheinend recht oft Windows Software zwingend, die sich die Studierenden vom Uni eigenen Server laden und lokal installieren müssen. Speziell beispielsweise, kommt ein Psychologiestudent mit Linux nicht aus. Obwohl man da ja erstmal vermuten kann .. "es geht in diesem Bereich" Zu Windowslastig ist aber auch dort noch einiges.

Statistiksoftware gibt es bestimmt auch für Linux? Nur ist auch  im  Unibetrieb das gängige Windows nicht so leicht zu verdrängen. Im Profibereich auch überlegen.......?

PS:

Zu Unity gibt es leider noch was negatives, die Seitenleiste ist jetzt fest!

Vorher konnte man die noch, gechickt mit einem Fensterschen am unteren Rand, verstecken -- jetzt hat sie sich zu einem bleibenden Schaden fixiert.

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gelöscht_305164 Xdata

„Also, die Professoren an der Uni und die Universitäten...“

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Also, die Professoren an der Uni und die Universitäten können schon etwas tun um Linux ein wenig mehr Zulauf zu bringen.

Du solltest den Stand Deiner Kenntnisse unbedingt updaten: http://packman.links2linux.de/MIRRORS.html
Einfach unter "Germany" stöbern. 

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xafford Xdata

„Also, die Professoren an der Uni und die Universitäten...“

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Also, die Professoren an der Uni und die Universitäten können schon etwas tun um Linux ein wenig mehr Zulauf zu bringen.

Hmmm... nett dass Du das Thema auf das Tapet bringst. Ich bin unter anderem Administrator des Fachbereichs Sozialwissenschaften an einer TU in Kaiserslautern (ja, das ist eine TU und auch die hat Sozialwissenschaften ;)). Zwar gibt es ein Campus Agreement und jeder kann über das Technet jede Windows-Version laden, die er will, aber die Verteilung an Systemen ist doch recht heterogen. Von Windows XP, Vista und 7 über OSX, Ubuntu, Debian, Red Hat, Kubuntu, Free-BSD, Solaris und Konsirten findest Du dort so ziemlich alles im Netzwerk. Klar nutzt die Verwaltung Windows als gemeinsamen Nenner, aber als Student ODF-Dateien abliefern ist kein Problem.

Dennoch ist da anscheinend recht oft Windows Software zwingend, die sich die Studierenden vom Uni eigenen Server laden und lokal installieren müssen.

 Müssen ist der falsche Begriff, die meisten wollen es und können nichts anderes. Ich hatte vor kurzem ein Gespräch mit dem Professor des FB Psychologie der sich darüber beschwert hat, dass seine Studenten mit Linux nichts anfangen könnten und wollten.

Statistiksoftware gibt es bestimmt auch für Linux?

 Die gängige Software SPSS und Matlab gibt es schon lange für Linux und OSX und wird auch eingesetzt.

Im Profibereich auch überlegen.......?

Hmmm... ich weiß nicht, ob Du das provokant meinst, aber z.B. im Vergleich zu OSX ist Matlab zum Beispiel auf Windows performanter. Zu Linux fehlen mir da leider Vergleichswerte.

Pauschalurteile sind immer falsch!!!
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Xdata xafford

„Hmmm... nett dass Du das Thema auf das Tapet bringst. Ich...“

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War nicht provokant gemeint, hatte mich nur mal erschrocken als meine Schwester mir gesagt hat wie teuer SPSS Software, zB. von HP sein soll wenn man die kaufen müßte..

Wenn es da freie für Linux gibt, um so besser.

Danke für den Hinweis mit den Studenten die mit Linux auch (noch) nichts  anfangen können. Als Anwender der  Linux zumindest  zusätzlich oft einsetzt bin ich mit dessen Verbreitung anscheinend nicht objektiv. Hab die 1% immer als zu klein empfunden.

PS:

Du mußt dich hoffentlich nicht auch zu viel  mit Statistik befassen wie jemand aus meiner Familie .. Obwohl sich Sozialwissenschaft so anhört :-)

Bei normaler Mathematik gibt es ja vielleicht noch Anschauungs Stützen, bei Statistik wohl eher nicht..

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gelöscht_152402 xafford

„Echt? Du hast Windows 8? ;) Nein, im Ernst... prinzipiell...“

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Stimme dir vollkommen zu!

Die Sache ist nur die- die Tatsache dass der Kollege und der Nachbar ständig mit neuer toller SW ankommt, macht es für Windows und seinen eigentlichen Anwender nicht einfacher. An Windows liegt es keineswegs, wohl aber am Benutzer und wen man ranlässt. Und wer darfs richten? Ein anderer bzw. ich. Seit Linux ist Schluß damit und es läuft und läuft und alles ist gut.

Wie gesagt- die meisten aller Haushalte haben einen PC und nur die wenigsten sind auf MS angewiesen und da ist Dual-Boot die probate Lösung. Seitdem ich das so handhabe, gibts keinen Ärger mehr. Phantastisch!

Und alle Linux-Systeme die nicht auf Unity und Gnome3 basieren, sind für einen Win-User sofort bedienbar. Diese User haben selbst unter Win schon Probleme mit Pfadangaben und LW-Buchstaben gehabt- unter Linux fällt das ganz weg.

Taskleiste, Startmenü, alles wie gehabt und noch einfacher. Das ist ja toll! Ja, so ist es. Bei Win bin ich immer zu irgendwas gefragt worden oder musste was erklären was morgen schon wieder vergessen war. Bei Linux hör ich nix mehr. Alles klar hier. Na bitte, geht, doch!

Ausserdem finde ich, das Linux in der Wartung und in der Sicherung wesentlich einfacher ist. Selbst wenn der User gehalten ist, Dritt-SW zur Sicherung zu nutzen. Die meisten wußten vorher nicht mal, wie man den Viren-Scanner manuell aktiviert, aktualisiert und einen Scan durchführt. Geschweige denn ein Backup und Co. Heute ist das mit Linux Vergangenheit.

Ich brauche hier keine Märchen zu erzählen wenn ich sage, dass ich NIE wieder irgendwelche Klagen zu hören bekommen habe, von den Usern denen ich Linux installiert habe. Im Gegenteil- mir selbst wird es schon oft unheimlich. Aber es läuft alles. Einmal drauf, alles drin. Wird dann wohl schon gut sein. So könnten vorsichtig geschätzt ca. 70% aller Desktop-PC ein einem ganz normalen Haushalt laufen. Die Hälfte davon mit Dual-Boot- der Spiele wegen. Das sind immer noch 30% mehr als die avisierten 5. 

Ich bin ein reiner Anwender und als solcher, würde ich heute Linux noch immer mit heller Freude in die Tonne kloppen, wüsste ich nicht selbst dass das einfach nur geil funktioniert! Ausnahmen bestätigen die Regel aber es wird ja immer besser! Dennoch bin und bleibe ich auch kritisch, aber auch überzeugt und begeistert. Und all das hat seine Gründe. Es ist nicht alles gut aber verdammt nah dran :-)

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Xdata gelöscht_152402

„Stimme dir vollkommen zu! Die Sache ist nur die- die Tatsache...“

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Ja, Linux wird in dem  was es schon kann, anscheinend unterschätzt. Einiges proprietäre ist aber noch zu stark, oder der Gedanke "ich habe ein autonomes aber anderes Betriebssystem" noch nicht in den Köpfen. Die richtige Hardware ist ja, wenn es nicht ganz neue ist auch nicht mehr soo das Problem.

Ganz gibt es den Linux Common Sense der Hardware aber auch Software Industrie noch nicht.

Wenn es Stimmt, mit neuen Windows kann man auch keine DVD Videos mehr abspielen, überholt Linux viellecht auch da Windows. Der Grund ein paar Lizenzen bei Windows mitgekauft zu haben ist dann  ja weg.

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rotthoris gelöscht_152402

„Stimme dir vollkommen zu! Die Sache ist nur die- die Tatsache...“

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Ich brauche hier keine Märchen zu erzählen wenn ich sage, dass ich NIE wieder irgendwelche Klagen zu hören bekommen habe, von den Usern denen ich Linux installiert habe. Im Gegenteil- mir selbst wird es schon oft unheimlich. Aber es läuft alles. Einmal drauf, alles drin.

Das kann ich so absolut bestätigen! Wenn man nicht der Versuchung unterliegt, jemandem der unbedingt Windows haben will ein Linux zu installieren, dann hat man auch keine Probleme. Die rational denkenden Leute (die nicht wirklich auf Windows angewiesen sind) nehmen früher oder später das Linux. Diejenigen, die aus welchen Gründen auch immer Windows haben wollen bekommen von mir auch ein Windows installiert. Allerdings nimmt die Zahl derer zu, die dann doch irgendwann auch das (ubuntu-) Linux haben wollen. Ich höre dann immer wieder den erstaunten Satz: Was?....Da ist jetzt alles schon dabei? Office, Bildbearbeitung und so???

Und anschließend, nach ein paar Erklärungen zum Softwarecenter und der Aktualisierungsverwaltung, hat man in der Regel Ruhe. Zumindest bis zum nächsten größeren Upgrade.

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gelöscht_152402 rotthoris

„Das kann ich so absolut bestätigen! Wenn man nicht der...“

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So ist es.

Und die Leute gewöhnen sich sehr schnell an Dual-Boot. Wollen sie zocken, wird eben Win hochgefahren und gezockt. Wie immer. 

Als Produktivsystem läuft aber Linux mit allerlei OpenSource-SW und alles ist gut.

Ich freue mich vor allem auch für die Linux-Entwickler immer mit und darüber, wie schnell und einfach alles eingerichtet ist. Die Leute gucken mich nur ungläubig an und fragen mich, ob das mein Ernst ist! Meiner nicht- wohl aber der von Linux!

Und am besten ist dann immer noch- Moment! Dies, das und jenes muss doch noch eingerichtet werden. Und das und das auch noch! Hallo?
Ne- das ist schon alles passiert, probiers einfach mal aus. ACH! *staun
Und jetzt? Nix- einfach anwenden und gut ist.

Nimmse Linux :-)

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xafford gelöscht_152402

„Stimme dir vollkommen zu! Die Sache ist nur die- die Tatsache...“

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Naja, ich sehe schon, Du bist von Linux sehr überzeugt ;)... Nein, ich meine das weder böse noch sarkastisch - nur: Ich bin es nicht. Für mich soll ein System einfach nur unaufdringlich tun, was es soll: Produktiv sein und meine Programme starten und die Hardware verwalten zum Arbeiten. Auf den Servern tut Linux das hervorragend (aber auch da gibt es Pleiten, Pech und Pannen, wie bei jedem System), auf dem Desktop tut dies derzeit immer noch Windiws (und ich sage absichtlich nicht "leider").

Einige Punkte warum Linux dies nicht tut sind Treiber-bedingt (und somit nicht die Schuld von Linux), andere sind durchaus Linux-bedingt: Schlechte Usability und GUI-Design, schlechte zentrale Verwaltungsmöglichkeiten (man mag von MS halten, was man will, aber eine Active Directory und GPOs sind eine feine Sache).

Wobei, wenn ich es mir recht überlege, so ist auch das Treiberproblem zumindest teilweise selbst gemacht und auch architektonisch bedingt. Ohne stabile Treiber-API ist es für Hersteller schon nicht ganz trivial für jede Distribution und jeden Kernel passende Module bereit zu stellen. Vielleicht sollte Linus doch mal seinen Kreuzzug gegen Hybrid-Kernel aufgeben und im 21. Jahrhundert ankommen... okay, ich gebe zu, das war provokant.

Pauschalurteile sind immer falsch!!!
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KarstenW xafford

„Naja, ich sehe schon, Du bist von Linux sehr überzeugt ;)......“

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Wenn dir Windows gefällt , dann nutze einfach Windows.

Das ist nicht böse gemeint. Viele Anwender wollen kein Windows, sondern ein freies Unix. Und weil Unix proprietär ist wurde GNU/Linux entwickelt. Also wenn jemand prinzipiell kein Unix möchte, dann kann er auch gern Windows nutzen.

Die Treiberproblematik liegt nicht an Linux , sondern daran das die Hersteller gezwungen sind den Sourcecode und die Chipsatzspezifikationen offen zu legen.

Das wollen viele Hersteller nicht und man sollte als Linuxanwender auf solche proprietäre Hardware einfach  verzichten und offene  Hardware nutzen. Es gibt eine Menge an Firmen die in der Linux Foundation sind und die Programmierung von freien Linuxtreibern unterstützen.

Hybrider Kernel oder Microkernel ?

Hmm... ich kann dir nur erklären das ein Treiber, der im Userspace läuft erstmal keinen Zugriff auf die Hardware bekommt, weil der Prozessor im Protected Mode läuft. Damit dieser Treiber Zugriff auf die Hardware bekommt muß der Prozessor in den Kernel Mode geschaltet werden. Diese Umschaltung kostet aber Rechenzeit

, wird auch Overhead genannt.

Diese dauernde Umschaltung zwischen dem Kernel Mode und dem Protected Mode soll die Ursache sein, warum Microkernel und auch hybride Kernel Geschwindigkeitsprobleme haben.

Microsoft läßt die Treiber nur im Usersapce laufen , damit die Anwender die Treiber einfacher installieren können.

Aber wir Linuxanwender legen sehr viel Wert auf Performance. Deshalb laufen die Linuxtreiber alle im Kernelspace und die CPU muß nicht vom Protected Mode in den Kernel Mode umgeschaltet werden , damit der Treiber Zugriff auf die Hardware bekommt.

Debian GNU/Linux http://www.debian.org/
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Xdata KarstenW

„Wenn dir Windows gefällt , dann nutze einfach Windows. Das...“

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Mal direkt gefragt, ist ein Mikrokernel nicht moderner?

Ich will eigentlich  nicht schon wieder das quasi nicht mehr existente BeOS anführen, aber das war doch schneller, effizienter  als jedes UNIX.. Leider fällt mir bis auf QNX kein anderes ein. Und der Vergleich von UNIX oder Linux mit QNX ist nicht objektiv da es ein konditioniertes Echtzeit BS ist.

Linus Thorwalds hält glaube ich nichts von Mikrokerneln und wird seine Gründe haben. Kann aber auch daran liegen weil der  Mach Kernel es kaum geschafft hat weiterzukommen.

Für einen Software Router oder so ist ein kleiner monolitischer Kernel natürlich angebracht. Was da nicht drin ist kann auch nicht angegriffen werden.

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KarstenW Xdata

„Mal direkt gefragt, ist ein Mickokernel nicht moderner? Ich...“

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Klar ist ein Microkernel moderner. Nur leider funktionieren diese Microkernel nicht richtig. Die haben alle Geschwindigkeitsprobleme, eben wegen der ständigen Umschaltung zwischen dem Kernelmode und dem Protected Mode von der CPU.

Ursprünglich sollte das GNU Betriebssystem von Richard Stallman mit dem Hurd Betriebssystemkern ausgeliefert werden. Aber als 1990 oder 1991 dieser Hurd Betriebssystemkern immer noch nicht richtig funktioniert hat, wurde der Linuxkernel von Linus Torwalds genommen. Daher auch die Bezeichnung GNU/Linux oder GNU/Hurd.

Ich habe nur gelesen das der Linuxkernel aus mehr als 50 Modulen bestehen würde. Und die Interaktion zwischen den Kernelmodulen ist so schwer zu programmieren, das man es einfach sein gelassen hat den Linuxkernel als Microkernel zu programmieren.

Der Linuxkernel ist auch modularisiert. Und die Kernelmodule werden durch die Hardwareerkennung (Linuxkernel selbst und udev im Userspace) automatisch geladen. Nur laufen diese Kernelmodule nicht als Userprozess im Speicher wie bei einem Microkernel , sondern im Kernelspace  (wegen der besseren Performance).

So ein Kernelmodul ist eine Erweiterung des Linuxkernels, die bei Bedarf automatisch (oder auch manuell mit dem modprobe Befehl)  in den Speicher geladen wird und mit dem übrigen Linuxkernel verlinkt wird.

PS: Solche Sachen werden bei Linux von Informatikern und Programmieren entschieden, die mehr Erfahrung haben als ein Manager der nur BWL studiert hat.

Debian GNU/Linux http://www.debian.org/
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Xdata KarstenW

„Klar ist ein Microkernel moderner. Nur leider funktionieren...“

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So gesehen ist ein Kernel wie in Linux oder UNIX verwendet doch wieder modern. Bei den Tablets wird ja nicht an der Hardware laufend etwas geändert, wie beim PC Zum Beispiel. Die Grafik ist fest und die Schnitttellen auch. So ist der Linuxkernel für Tablets gut geeignet. Für proprietäre Tablets ein weitgehend monolitischer UNIX Kernel.

Da steht ja weitgehend fest was drin ist und man kommt für Änderungen sowieso an nichts ran. Weniger als bei einem Laptop.Ein neues Modell bekommt dan eben einen neuen auf die Hardware konditionierten Kernel.

Andere CPU Typen fie ARM oder > sind auch möglich.

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gelöscht_152402 xafford

„Naja, ich sehe schon, Du bist von Linux sehr überzeugt ;)......“

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Für mich soll ein System einfach nur unaufdringlich tun, was es soll: Produktiv sein und meine Programme starten und die Hardware verwalten zum Arbeiten.

Öhm, eigentlich bin ich "Aufdringlichkeiten" mehr von Win gewohnt. Siehe Balloon-Tips und Willste-wirklich-Abfrage nach jeden Mausklick ;-) Da ist Linux doch nun wirklich sehr diskret gegen.

Aber was heißt überzeugt? Wie gesagt, sofern keine exotische HW unterstützt werden muss und es OpenSource-Anwendungen für seine Belange gibt, dann ist Linux eigentlich das OS der Wahl. Ich wüßte nicht warum ich Win nehmen sollte. Unterm Strich ist ein solches System wesentlich komfortabler einzurichten und zu pflegen. Allein schon die Tatsache dass man es per Stick überall mit hin nehmen kann.

Als Linux-Laie würde ich es jedenfalls ganz sicher nicht verwenden, wenn es heute nicht i.d.R. out-of-the-box mit allem pipapo laufen würde. Ich möchte mir ja weniger Arbeit machen- nicht mehr ;-) Und die Erfahrung im Desktop-Bereich gibt mir da recht.

Für die Treiber-Sache kann Linux ja nichts und um den Kernel können sich die Experten streiten. Da kann und will ich auch gar nicht mitreden. Bei mir läufts und das ist auch gut so.  ;-)

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xafford gelöscht_152402

„Öhm, eigentlich bin ich "Aufdringlichkeiten" mehr von Win...“

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Bei mir läufts und das ist auch gut so.  ;-)

Ebent... das ist alles was zählt :)

Pauschalurteile sind immer falsch!!!
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