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News: Linux

Ubuntu in Zukunft ohne Unity

Andreas42 / 13 Antworten / Baumansicht Nickles

Unerwartet hat der Gründer von Canonical, der Firma hinter Ubuntu, in einem Blogbeitrag verkündet, dass Ubuntu die Entwicklung seiner Oberfläche Unity aufgeben und mit Ubuntu 18.04 zu GNOME zurückkehren wird.

Das auch Ubuntu-Phone eingestellt wird, ist dann schon nur noch eine Randnotiz. Dieses Betriebssystem ist nur auf einer Handvoll Smartphones nutzbar gewesen. Kennern sagt auch noch Mir etwas. Damit ist nicht die Raumstation, sondern ein von Unity 8 verwendeter Fenstermanager gemeint, welcher ebenfalls eingestellt wird.

Die Zukunft sieht Mark Shuttleworth weiterhin in Ubuntu selbst, aber auch in der Cloud und dem Internet der Dinge, auf die sich Canonical nun konzentrieren will.

Links:

https://www.golem.de/news/ubuntu-canonical-gibt-unity-8-und-smartphone-konvergenz-auf-1704-127171.html

Quelle: insights.ubuntu.com Andreas42 meint:

Streng genommen hat Canonical nur die Entwicklung von Unity 8 eingestellt und kegelt nun gleich alles raus, was mit dran hing. Unity 8 wäre die nächste Unity-Oberfläche geworden, die erstmals sowohl auf dem Desktop und auf Smartphones zum Einsatz gekommen wäre.
Vergleichbar war dieser parallele Einsatz mit der Kacheloberfläche von Windows 10, die ja auch auf dem Desktop genutzt werden kann und auf den Windows 10 Smartphones ebenfalls eingesetzt wird.

Als Folge der Einstellung von Unity killt Canonical nun auch Unity 7, die Version von Unity die aktuell in Ubuntu als Desktop verwendet wird. Das finde ich durchaus Schade.

Im Gegensatz zu etlichen anderen Users sehe ich Nutzeroberflächen generell nüchtern: eine GUI ist nur eine GUI.

Mit Unity als GUI habe ich seit ihren Ursprüngen im Ubuntu Netbook-Remix sehr gerne gearbeitet. Ich finde die Reduzierung auf das Wesentliche gut und auch, dass die Fenster-Icons Links stehen, ist mir inzwischen so in Fleisch und Blut übergegangen, dass ich das z.B. unter Xubuntu immer als erstes einstelle. Ich habe übrigens auch keine Probleme dann wieder mit Windows zu arbeiten.

Wie Canonical nun GNOME in Ubuntu einbinden wird und was aus der GNOME-Variante von Ubuntu wird, wird sich zeigen müssen. Verlautbarungen dazu gibt es noch nicht. Hier müssen wir User abwarten - wie immer...

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mawe2 Andreas42

„Ubuntu in Zukunft ohne Unity“

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und auch, dass die Fenster-Icons Links stehen, ist mir inzwischen so in Fleisch und Blut übergegangen
Ich habe übrigens auch keine Probleme dann wieder mit Windows zu arbeiten.

Das geht mir grundsätzlich genau so.

Aber welchen bahnbrechenden Vorteil die Anordnung dieser Schaltflächen links gebracht haben soll, konnte ich trotzdem bis heute nicht erkennen...

Gruß, mawe2

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Borlander mawe2

„Das geht mir grundsätzlich genau so. Aber welchen bahnbrechenden Vorteil die Anordnung dieser Schaltflächen links ...“

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Aber welchen bahnbrechenden Vorteil die Anordnung dieser Schaltflächen links gebracht haben soll, konnte ich trotzdem bis heute nicht erkennen...

Unity wurde ursprünglich für Netbooks entwickelt. Eine Bildschirmhöhe von nur 600 Pixeln war bei den Geräten damals üblich. In der Konstellation war die seitliche Anordnung tatsächlich ein sehr großer Vorteil.

Vielleicht ist Dir aber auch sonst schon mal aufgefallen, dass Bildschirme wesentlich breiter als hoch sind.

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DJF42 Borlander

„Unity wurde ursprünglich für Netbooks entwickelt. Eine Bildschirmhöhe von nur 600 Pixeln war bei den Geräten damals ...“

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Vielleicht ist Dir aber auch sonst schon mal aufgefallen, dass Bildschirme wesentlich breiter als hoch sind.

Es sei denn man dreht/hält sie hochkant...(wäre eine mögliche Antwort) Unschuldig

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mawe2 Borlander

„Unity wurde ursprünglich für Netbooks entwickelt. Eine Bildschirmhöhe von nur 600 Pixeln war bei den Geräten damals ...“

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Du hast mich missverstanden.

Die Bemerkung bezog sich auf die von Andreas42 erwähnten Fenster-Icons. Deren Position hat wenig mit den Bildschirmgrößen, -ausrichtungen oder Seitenverhältnissen zu tun.

Vielleicht ist Dir aber auch sonst schon mal aufgefallen, dass Bildschirme wesentlich breiter als hoch sind.

Ach wirklich?

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Borlander mawe2

„Du hast mich missverstanden. Die Bemerkung bezog sich auf die von Andreas42 erwähnten Fenster-Icons. Deren Position hat ...“

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Ich hatte bei Icons als Spezifika von Unity an die Starter-Icons bzw. den Taskleistenersatz gedacht.

Die Min/Max/Close-Buttons wurden bei Ubuntu auch bei Gnome verschoben, vor Einführung von Unity. Soll theoretisch die Mauswege verkürzen, weil die meisten anderen Bedienelemente auch in der oberen linken Ecke liegen.

Konnte mich allerdings auch nicht überzeugen.

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schoppes Andreas42

„Ubuntu in Zukunft ohne Unity“

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hardy25 Andreas42

„Ubuntu in Zukunft ohne Unity“

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Ich habe übrigens auch keine Probleme dann wieder mit Windows zu arbeiten.

Aber warum verschiebst du denn nicht gleich den Starter wie die Windows Taskleiste nach unten?Das macht sich dann eher wie bei Windows und das ist bei mir das 1. bei Ubuntu,seit ich weiß das es geht.

"gsettings set com.canonical.Unity.Launcher launcher-position Bottom"    Starter  unten              "gsettings set com.canonical.Unity.Launcher launcher-position Left"            Starter links 

Gruß

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mawe2 hardy25

„Aber warum verschiebst du denn nicht gleich den Starter wie die Windows Taskleiste nach unten?Das macht sich dann eher wie ...“

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Aber warum verschiebst du denn nicht gleich den Starter

1. Warum sollte er ihn verschieben, wenn er keine Probleme damit hat?

2. Woher willst Du wissen, dass er ihn nicht längst verschoben hat?

Das macht sich dann eher wie bei Windows

Es ist generell eine absurde Idee, dass Linux wie Windows zu benutzen sein soll...

Gruß, mawe2

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fakiauso mawe2

„1. Warum sollte er ihn verschieben, wenn er keine Probleme damit hat? 2. Woher willst Du wissen, dass er ihn nicht längst ...“

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Mööönsch - jetzt kloppt Euch doch nicht gleich wieder wegen solchem Schickimicki!

Klar kann man den Starter verschieben, genauso wie unter Windows die Taskleiste. das soll doch jeder nach seinem Gusto machen und ist eh nur Kosmetik. So btw. schätze ich Andreas so ein, dass er auch weiss wie das geht;-)

Das eigentliche Problem ist hier, dass sich Shuttleworth von Unity anscheinend mehr versprochen hat und gerade auf dem avisierten Markt Tablet/Smartphone eben keinen Erfolg mit seiner Oberfläche aus einem Guss hat. deswegen wird das Projekt jetzt eingedeckelt, weil es vermutlich als alleinige GUI auf dem Desktop keinen Sinn mehr hat.
Die Chancen sind/waren auch eher gering, Unity auf anderen Distris einzusetzen, da es ja eine Ubuntu-eigene Geschichte ist.

Wenn die Welt gerettet wurde, wird es durch Frauen geschehen sein...
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hardy25 mawe2

„1. Warum sollte er ihn verschieben, wenn er keine Probleme damit hat? 2. Woher willst Du wissen, dass er ihn nicht längst ...“

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Ich finde die Reduzierung auf das Wesentliche gut und auch, dass die Fenster-Icons Links stehen

Deshalb vielleicht !

Ich habe übrigens auch keine Probleme dann wieder mit Windows zu arbeiten

Aber richtig,ist egal,aber unten hat man meist mehr Platz.

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mawe2 hardy25

„Deshalb vielleicht ! Aber richtig,ist egal,aber unten hat man meist mehr Platz.“

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Falsche Zitate!

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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Andreas42 hardy25

„Aber warum verschiebst du denn nicht gleich den Starter wie die Windows Taskleiste nach unten?Das macht sich dann eher wie ...“

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HI!

Ich meinte damit vorallem, dass ich keine Probleme habe zwischen verschiedenen GUI-Konzepten zu wechseln. Wenn ich da eine maximal an die andere angleichen würde, dann wären es keine verschiedenen GUI-Konzepte mehr und ich könnte nicht schreiben, dass ich damit keine Problem hätte. Zwinkernd

Bis dann

Andreas

Kommentare zur Gefaehrlichkeit der Cloudspeicherung, Nutzung eines MS-Accounts und allgemein ablehnende Meinungen zur Nutzung von Smartphones und Mobilfunk bitte hier anfuegen.
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Xdata Andreas42

„HI! Ich meinte damit vorallem, dass ich keine Probleme habe zwischen verschiedenen GUI-Konzepten zu wechseln. Wenn ich da ...“

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Genau, bis auf KDE4* ist es durchaus leicht instantan auf andere Linux Desktop GUIs  oder Windows Ui zu wechseln, ohne in Konfusion zu geraten.

* Das KDE4 halte ich nicht lange durch! Verbraucht viel (Ressourcen) ist aber
-- flach und unruhig, zwischendurch auch mal schnell, um dann wieder träge und zäh
auf Maus und Anwendungen zu reagieren ..

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