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News: Partner weigern sich

Telekom fordert totale Datenlöschung

Redaktion / 8 Antworten / Baumansicht Nickles

Aufgrund des einzigartigen Datenskandals der Telekom, hat deren neuer Datensicherheits-Chef Manfred Balz jetzt reagiert. Alle Telekom-Partner wurden aufgefordert, sämtliche Kundendatenbestände, die sich auf lokalen Datenträgern befinden, unverzüglich zu löschen.

Über 1.100 Vertriebspartner konnten ehemals auch problemlos über das Kundenservice-Netz selbst auf sensible Daten zugreifen. Als Frist für die totale lokale Datenzerstörung hat Manfred Balz den 19. Dezember 2008 festgelegt. Leider wollen die Partner der Telekom bei der Sache nicht geschlossen mitmachen.

Laut Bericht der Wirtschaftswoche, hat sich nur jeder vierte Telekompartner zum Löschen der Daten bereiterklärt. Die Begründung der Verweigerer: sie haben sich die Daten mühevoll zusammengestellt und brauchen sie um ihren Kundenbestand weiterhin pflegen zu können.

Die Vertriebspartner bewerben ihre Kunden selbst, bei Zerstörung ihres lokalen Datenbestand drohen entsprechend Provisionsverluste.

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Scotty7 Redaktion

„Telekom fordert totale Datenlöschung“

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Welche Partner sind denn das? Vielleicht Arcor? Ich glaube jeder der einen Telefonanschluss bei der Telekom hat wurde schonmal von denen besucht um einen Spartarif drüberzuschnallen >:)

gens inculta nimis vehitur crepitante colossa.
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Conqueror Scotty7

„Welche Partner sind denn das? Vielleicht Arcor? Ich glaube jeder der einen...“

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Es geht wohl um die unüberschaubare Anzahl von Callcenter

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PaoloP Redaktion

„Telekom fordert totale Datenlöschung“

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*lol*

Ich fordere alle Wölfe dieser Welt auf bis zum 19. Februar 2009 keine Schafe mehr zu reissen.

Jedes mal wenn jemand "Cloud" sagt, verliert ein Engel seine Flügel.
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WVB-38 Redaktion

„Telekom fordert totale Datenlöschung“

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bei Zerstörung ihres lokalen Datenbestand drohen entsprechend Provisionsverluste. .

------- Provisionsverluste ---------

das ist für mich das "Wort das Anstosses"..

In der ganzen (kapitalistischen?) Wirtschaft, damit diese brummt, sollen (müssen) Kunden beworben werden, damit der Rubel rollt....

Einfach gesehen ist auch alles O.K., aber, die Menschen, Personen, Arbeitnehmer, die diese Kunden überzeugen müssen, Verträge abzuschliessen, Abos,..., an der Haustür, im Call-Center, auch Aktien bei der Bank zu kaufen, sind eben "nur Menschen" die vom Gelde leben, und verständlicherwesen so viel wie möglich verdienen wollen......

-- Das diese Leute, die (durchaus existierenden Regeln für ihr Arbeit) , nicht immer konsequent einhalten und dem potentiellen Kunden ein A für ein O vormachen, mit der Konsequenz, dass sich der neue Kunde danach beschissen fült, führt weiter dazu, so wie 2007 geschehen, unsere liebe T-Com hat mehr als eine halbe mille Kunden verloren... -- arme Mitarbeiter, die keinen neuen Job gefunden haben .... Viele unbedarfe Bürger haben ihr erspartes in Aktien der "LemanBrathers" investiet.. und vieles andere mehr....

Wünsche allen einen schönen Sonntg...

Wolfgang

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Markus Klümper WVB-38

„. ------- Provisionsverluste --------- das ist für mich das Wort das Anstosses...“

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Die Sache ist etwas anders. Bisher waren die Datenbestände der T-Com und T-Mobile offen wie ein Scheunentor, und nun dürfen T-Partner nichtmal mehr ohne weiteres Daten sammeln von Kunden, die sie selber vermittelt haben. Betroffen sind also Fachhändler, die z.b. nur existieren können, wenn sie dem Kunden auch Vertragsverlängerungen o.ä. "verkaufen" können.
Ich möchte aber nicht ohne weiteres Partei ergreifen, denn ganz falsch ist die rigorose Vorgehensweise nicht. Allerdings möchte ich mal anmerken das z.b. im Versicherungswesen mit ganz erheblich sensibleren Daten gearbeitet wird und es hier völlig normal ist, daß ein Versicherungsagent auf die wesentlichen Bestandsdaten seiner Kunden zurückgreifen kann.
Ich kann nicht einschätzen, wie die Rechtslage aussieht, aber die Versicherungen dürften da wissen was sie tun und beweisen anderen Branchen das es schon praxisgerechte Arten und Weisen gibt. Und mir als Kunden ist meine Krankenakte bei der Versicherung wesentlich wichtiger als die Info, ob ich ne Flatrate oder ein SMS40-Paket in meinem Handyvertrag habe.
Schlußendlich möchte ich noch zwei Dinge abklären: Große unseriöse Callcenter hinterlassen oft verbrannte Erde, und die Netzanbieter schreiten allenfalls viel zu Spät ein. Und zum anderen: Warum soll ein kleiner ehrlicher Fachhändler bluten, weil intern im Konzern jemand Daten in großem Stil geklaut hat?

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unregistriert WVB-38

„. ------- Provisionsverluste --------- das ist für mich das Wort das Anstosses...“

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Was willst du denn mit "(kapitalistischen?)" sagen?

Sach bloß, unsere Marktwirtschaft ist kapitalistisch? :-P
Weiß das unser Kaiser? ^^


Übrigens bedeutet mille -> tausend
nicht Millionen

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WVB-38 unregistriert

„Was willst du denn mit kapitalistischen? sagen? Sach bloß, unsere...“

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Entschuldige unregistriert,

dass ich deiner gekränten Seele diese Verwechselung zugemutet habe.

Sollte natürlich "mio" heissen oder 0,5 x 10^6, und nicht mille..
-- Was mein Fragezeichen aber mit "deinem Kaiser",^2 zu tun hat?, müsstest du mir schon erklären.

Sach bloß, du weisste es selber nicht...

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djrobinson Redaktion

„Telekom fordert totale Datenlöschung“

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Aufgrund des einzigartigen Datenskandals der Telekom, hat deren neuer Datensicherheits-Chef Manfred Balz jetzt reagiert.

Hinter solch einem "skandal" stehen doch immer wieder menschen,die mit diesen daten zu tun haben. Entweder diese leute wissen nicht was sie tun, oder sind sich ihrer verantwortung nicht bewußt. In beiden fällen zeigt sich die schwäche des systems; die ungenügende moralische und ethische qualifikation. Nicht zu verwechseln mit der fachlichen qualifikation!
Letztlich eine auswirkung der mangelnden schulbildung in unserem lande. Das wiederum ist auch wieder system; nur unwissende leute kann man bestens manipulieren. Somit schließt sich der kreis. Und in diesem drehen wir uns immer weiter......

Nihil fit sine causa.
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