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News: Zweiter Versuch

Surface Pro Tablet - Testberichte mit verschiedenen Fazits

Michael Nickles / 8 Antworten / Baumansicht Nickles

Ab kommenden Samstag, 9. Februar, wird Microsoft das Surface Pro Tablet in den USA rauslassen. Auf der deutschen Surface-Seite wird die Verfügbarkeit des Tablets noch mit "Demnächst erhältlich" beschrieben. Das Surface Pro ist die größere Variante des bereits erhältlichen Surface RT. Es hat ein richtiges Windows 8 Pro drauf, leidet nicht unter mangelnder Kompatibilität zu normalen Windows-Anwendungen wie das RT-Modell.

 
(Foto: Microsoft)

Äußerlich sehen die Tablets von vorne gleich aus, das Pro-Modell ist aber dicker (13,5mm statt 10mm), schwerer (900 Gramm statt 680 Gramm) und hat Intel- statt ARM-Architektur drinnen. Das Display ist zwar ebenfalls nur 10 Zoll groß, hat statt "nur" 1.366 x 768 aber Full-HD-Auflösung mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten.

Bereits Ende November hat ein Microsoft-Mitarbeiter durchsickern lassen, dass das Surface Pro (das leistungsstärker als das RT-Modell ist) nur eine halb so lange Akkulaufzeit haben wird - also rund 4,5 Stunden, im Hinblick auf die gut 9 Stunden eines Surface RT.

Wenige Tage vor Verkaufsstart braucht nun nicht mehr rumspekuliert werden. Die US-Fachpresse hat quasi zeitgleich Testberichte veröffentlicht. Und deren Ergebnisse sind recht unterschiedlich. Es scheint "Fans" zu geben, die durchaus alle Augen zudrücken, während andere, bei kaum Gnade walten lassen.

Vernichtend wurde beispielsweise die ermittelte Akkulaufzeit von gerade mal 4 Stunden bewertet. Für mobilen Einsatz ist das Gerät damit nur sehr eingeschränkt sinnvoll. Das Display wurde durchaus als qualitativ hervorragend beurteilt. Aber es gibt zwangsläufig ein Problem, wenn eine Full-HD-Auflösung auf ein verhältnismäßig winziges 10,6 Zoll Display "gequetscht" wird.

Texte und Schaltflächen sind dann derart klein, dass Bedienen und Lesen zur Qual wird. Wohl deshalb hat Microsoft den Berichten zufolge, standardmäßig eine 150prozentige Vergrößerung der Darstellung eingestellt. Damit wird aber viel Darstellungsfläche vergeudet (gut zu sehen im Testbericht von Engadget).

Wer mag kann die Darstellung auf 100 Prozent einstellen und kriegt dann mehr Inhalt - aber halt entsprechend winzig. Laut Engadget gibt es dabei ein zentrales Problem: im Tablet-Modus braucht man für passable Touch-Bedienung die 150 Prozent Darstellung. Bei Bedienung mit Maus und Tastatur ist die 100er passabel.

Es gibt aber keine Möglichkeit schnell zwischen beiden Varianten umschalten zu können - dazu muss man sich in die Systemsteuerung hangeln.

Das Surface Pro wird in zwei Varianten angeboten: mit 64 GByte für 900 Dollar und mit 128 GByte für 1.000 Dollar. Das sind jeweils die reinen Tablet-Preise. Für die günstigste Tastatur fallen weitere 120 Dollar an.

Quellen:
Anandtech - Microsoft Surface Pro Review
Engadget - Microsoft Surface Pro review
Techcrunch - The Microsoft Surface Pro Proves That The PC Is Back
The Verge - Microsoft Surface Pro review
Zdnet - Is the brilliant, quirky, flawed Surface Pro right for you?

Michael Nickles meint:

Generell gilt: Das Surface Pro ist nicht ein reines "Tablet", sondern will sich leistungstechnisch auch in der Ultrabook-Ecke platzieren. Und damit geht der relativ hohe Preis in Ordnung. Es ist also Käse, dieses Ding direkt mit einem Tablet wie dem Ipad zu vergleichen.

Aktuelle Ultrabooks haben aber eine deutlich höhere Akkulaufzeit. Und: für die kommende Ultrabook-Generation mit Core-I-CPU verlangt Intel sogar eine Mindestlaufzeit (Mindest!) von 9 Stunden, berichtete unter anderem Heise.

Microsoft muss man aber dafür loben, dass - als "Ultrabook" betrachtet - das Surface Pro viel Leistung bei relativ geringem Gewicht drinnen hat. Selten kann man ein Gerät so leicht verfluchen oder lieben - und in jedem Fall Recht haben.

Das Surface Pro ist einzigartig toll, weil es gleichzeitig Tablet und "Ultrabook" ist. Aber: als Tablet ist es zu schwer und als Ultrabook nicht perfekt genug. Da ärgert vor allem der "Klappbügel", weil er nur einen Winkel zulässt und sich nicht "fixieren" lässt - ein "Laptop-typischer" Betrieb auf den Oberschenkeln, wenn kein Tisch vorhanden ist, ist nicht möglich (recht gut demonstriert im Testvideo von The Verge). Einigen Testern scheint dieser Faktor allerdings völlig egal zu sein.

Fatal in beiden Fällen schließlich ist die sehr magere Akkulaufzeit. Auch das wurde aber nicht in allen Testberichten konsequent als Ko-Faktor gewertet.

Ich würde mir den Kauf der Surface Pro sehr gut überlegen. In den kommenden Wochen werden einfach zu viele "Ultrabooks"/"Convertibles" mit Windows 8 Pro kommen, eine Preisschlacht ist garantiert. Da ist es verrückt, sich jetzt für das Surface Pro zu entscheiden. Vor allem in dieser Preisecke.

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Desaster Area Michael Nickles

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Hmmmmm... es gibt mich noch...oder eher wieder...Hallo Michael!

Mal ganz ehrlich, wozu braucht es so einen Dreck? Wenn ich morgens in der Bahn sehe, wie die Leute - ich sage extra nicht Menschen -  auf ihre Handy-Displays starren...und völlig unwichtiges Zeug absondern... wo bist du, was machst du...Kommunikationsgesellschaft? Diese humanoiden Bioformen auf Kohlenstoffbasis kommunizieren nicht mehr... sie reden sinnloses Zeug in ihre High-Tech-Kistchen. Da macht es doch keinen Unterschied, ob die 4 oder 7 oder 10 Zoll Diagonale, 100, 500 oder 1000 Megahurts Power haben. Wenn ich diese Wesen dann ansehe, kann man nur von Glück sagen, dass der Gegenüber nicht auch noch das Gesicht sehen muss... oder kann...
Im Ernst... diese ganzen Geräte, die das Leben erleichtern sollen... was machen sie wirklich? Abgesehen davon, dass andere reich machen, die sich daran ergötzen, dass dass allgemeine Herdenvieh sich auf jeden Mist stürzt, der da rausgewürgt wird... in Wirklichkeit braucht die niemand... warum sollte ich mir einen Film in hd auf so einem Schrottdisplay ansehen? Wenn man Dreck unter dem Mikroskop ansieht... bleibt es nichts anderes als Dreck.

Werde mich wieder häufiger zu Wort melden... kritisch und bissig...so wie früher...

Desaster

Das nächste Mal wird Slarti Norwegen anders designen!
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reader Desaster Area

„Hmmmmm... es gibt mich noch...oder eher wieder...Hallo ...“

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Es braucht ein eimer mist auf einen baum.
und zug voll konsumenten um technologiefortschritt zu sponsern.

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Desaster Area reader

„Es braucht ein eimer mist auf einen baum. und zug voll ...“

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Hmmm.... leider kann ich mit deiner Antwort herzlich wenig anfangen. Bei näherer Betrachtung dieses und deines nächsten Postings fiele mir nur ein, dass Alkohol keine Probleme löst, sonder nur konserviert...

Desaster

Das nächste Mal wird Slarti Norwegen anders designen!
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reader Desaster Area

„Hmmm.... leider kann ich mit deiner Antwort herzlich wenig ...“

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ich wollte zum Ausdruck bringen, dass konsumentenelektronk auch als Gedlquelle für echte forschung dienen kann. wir verwursteln technologieabfälle für die schrottgadgets,aber von dem geld können die firmen weiter forschen.
kreislauf des lebens halt

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schuerhaken Desaster Area

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Tres bien! 
Das grenzt an „Lebenszeitverschwendung“ mittel Gebrauch von „Consumer Devices“ zur „Erzeugung von Wirtschaftswachstum“.
Eine neue Spezies von „Zombies“.
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reader Michael Nickles

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Einfach abwarten, dass die AndroidTablets der 3tten generation (die ersten mit Android4) preismäßig absturzen - bald kriegt man wohl 10" für 100€. und leistung? ja meinetwegen dann zahle ich halt für eine gute remote-desktop app und lasse zu hause in der ecke eine lüfterlose AMD-APU basierte lösung stehen. bin in summe unter 500€.

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schuerhaken Michael Nickles

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Das Ding ist eine Missgeburt.
Punkt und nochmals Punkt.

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mi~we Michael Nickles

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Die gehen weg wie warme Semmeln!
http://www.golem.de/news/microsoft-surface-pro-mit-128-gbyte-ausverkauft-1302-97500.html
Aber vielleicht...."ist ein publikumsträchtiger "Ausverkauf" des Windows-8-Tablets weniger auf die hohe Nachtrage als auf die geringe Verfügbarkeit zurückzuführen"

"Es wäre dumm, sich über die Welt zu ärgern. Sie kümmert sich nicht darum." (Marc Aurel)
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