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News: Interessantes Projekt

Street Art: Google konserviert vergängliche Straßenkunst

Michael Nickles / 0 Antworten / Baumansicht Nickles

Google hat ein neues Projekt gestartet, das weltweit "Straßenkunst" sammelt und archiviert. Somit können auch Kunstwerke mit begrenzter Lebensdauer - wie beispielsweise unerwünschte Graffitis - für die "Ewigkeit" konserviert werden.

Zum Start des Projekt "Street Art" hat Google bereits über 5.000 Aufnahmen gesammelt und veröffentlicht. Mit Straßenkunst ist natürlich keineswegs nur Graffiti gemeint. Diverse Beispiele dazu finden sich im Google Blog-Beitrag:

Ein Street Art Beispiel von Google. Hier wurde ein Mauerrelief für künstlerische Gestaltung verwendet. (Foto: Google)

Wer sich auf Straßenkunstreise begeben will, kann das hier auf der Street Art Webpräsenz tun. Für den schnellen Einsteig empfiehlt es sich oben erstmal auf den "Tour-Link" zu klicken (der leicht übersehen wird).

Im Erkunden-Bereich gibt es diverse Filtermöglichkeiten um beispielsweise nach Sammlungen oder Orten/Ländern zu suchen. Eine Suche nach Straßenkunst in Deutschland liefert bislang nur acht Objekte. Das können allerdings rasch mehr werden.

Street Art ist aktuell eine Ergänzung zu Street View, arbeitet unabhängig davon. Google verweist allerdings darauf, dass natürlich auch über Street View "Straßenkunst" auffindbar ist. Als Beispiel wird der Paris 13 Tower aufgeführt.

In diesem berühmten Gebäude haben sich über 100 Graffiti-Künstler aus 16 Nationen mit Werken verewigt. Unter anderem über Street View kann das inzwischen im April 2014 abgerissene Gebäude weiterhin begangen werden.

Michael Nickles meint:

Auch auf Nickles.de gibt es seit geraumer Zeit eine Sammelstelle für "vergängliche Kunst". Fetzen hat im September 2013 in unserem sehr beliebten Forum Bilder des Tages den Beitrag Graffiti gestartet im dem gewiss auf Platz für Straßenkunst generell ist.

Fetzens Fokus liegt allerdings auf "ansehnlicher Graffiti", was wie immer gewiss eine Frage des Geschmacks ist. Ich werde mal mein Fotomaterial durchforsten, was sich dort so an Straßenkunst befindet. Das Kernproblem ist wie gesagt, wie man Straßenkunst definiert:

"Müll-Straßenkunst" am Fasaneriesee München. Das kommt dabei raus, wenn im Grillbereich Metall-Müllcontainer durch Plastik-Container ersetzt werden und Leute dann heiße Asche reinschmeißen. (Foto: mn)
Den hier, ein paar Meter weiter, hat es noch übler zerlegt. (Foto: mn)
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