Viren, Spyware, Datenschutz 11.027 Themen, 91.247 Beiträge

News: Alles in eine zentrale Datei

Stasi 2.0 will von Telekom-Skandal profitieren

Redaktion / 4 Antworten / Baumansicht Nickles

Laut Auffassung des Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK), sind sensible Daten bei privaten Unternehmen nicht gut genug aufgehoben. Die Gefahr ist zu groß, dass der aktuelle Bespitzelungs-Skandal der Telekom, kein Einzelfall ist beziehungsweise bleibt.

Aus diesem Grund schlägt der BDK vor, alle Daten von Telefonkunden künftig zentral zu speichern und das vom Datenschutzbeauftragten zu beaufsichtigen. Unternehmen sollen die ausgelagerten Daten dann für Abrechnungszwecke nutzen dürfen, eine staatliche Auswertung für Strafverfolgung soll "streng kontrolliert" möglich sein.

Quelle: tagesschau.de

bei Antwort benachrichtigen
maestro0812 Redaktion

„Stasi 2.0 will von Telekom-Skandal profitieren“

Optionen
Laut Auffassung des Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK), sind sensible Daten bei privaten Unternehmen nicht gut genug aufgehoben.
Diese Auffassung teile ich.
bei Antwort benachrichtigen
Crazy Eye Redaktion

„Stasi 2.0 will von Telekom-Skandal profitieren“

Optionen

Konsequent weitergedacht, wäre eine speicherung nur bei Bedarf die sicherste Variante ;) Den die Industrie hausiert nicht sos tark mit den wunsch nahc bespitzelung wie der staat, zudem kann die industirie bei illegalen Tätigkeiten auch den datenstrom verdoppeln und trotzdem bei sich speichern.

bei Antwort benachrichtigen
maestro0812 Crazy Eye

„Konsequent weitergedacht, wäre eine speicherung nur bei Bedarf die sicherste...“

Optionen
speicherung nur bei Bedarf
Das widerspricht dem Sinn der Voratsdatenspeicherung.
Es geht ja gerade darum, in einem Verdachtsfall auf zurückliegende Verbindungsdaten zurückgreifen zu können, um Beweismittel an der Hand zu haben.

zudem kann die industirie bei illegalen Tätigkeiten auch den datenstrom verdoppeln
Der ist gut :-)
bei Antwort benachrichtigen
Alibaba maestro0812

„ Das widerspricht dem Sinn der Voratsdatenspeicherung. Es geht ja gerade darum,...“

Optionen

Hallo !
Ich halte diesen Vorschlag für einen schlecht durchdachten Schnellschuss und absolut nicht praktikabel.

Zum Einen muss erstmal ganz klar definiert werden, was hier "sensible Daten" sein sollen ? Wer definiert das und wer kontrolliert diese extrem variable Definition ?

Dann was und wo "zentral" ? Wer kriegts, wer zahlt die Kosten, und wer darf dran ? Unsern bundesdeutschen Datenschutzbeauftragten halt ich persönlich für den grössten Papiertiger in der Republik ! Von den Leuten, die ihn erschaffen (auswählen, bezahlen, sein Ressort definieren, seine Befugnisse umreissen, etc.), kann kein Einziger den Wunsch haben, dass er seine Funktion auch wirklich ausübt (höchstens den Anderen gegenüber, hehehe). Insofern Heuchelei allerhöchsten Grades. Und wenn ich mir so den Alltag ansehe, sehe ich mich voll bestätigt.

Und nun zur Praxis:
Ich zieh um und brauch mein Telefon; Nachsendung von Post, usw. am neuen Wohnort.
Ich brauch ein Rezept vom Doktor gegen Husten.
Ich bestell mir ein T-Shirt bei Neck.
Ich zahl im Supermarkt mit EC-Karte.

Sowas stellt sicher den grössten Teil des alltäglich anfallenden Datenmaterials dar. Natürlich kann man da rumfiltern und spekulieren oder analysieren, aber zentral sammeln... Halte ich schlicht für paranoide Arbeitsbeschaffung. Insofern "schlecht durchdachter Schnellschuss".

Abgesehen von der Themenstellung halte ich persönlich die Post und die Telekom für zwei aus Monopol-Zeiten übriggebliebene Konzerne, die langsam selbst merken, dass der freie Markt sie zum Scheitern gebracht hat und die nur noch gegen den unvermeidlichen Untergang anstrampeln (den letzten Cent irgendwo rausquetschen). Ist aber nur mein persönlicher Eindruck.

Alibaba

Win7 Ult 64, i5-3470, Gigabyte Z77X-UD3H, 8GB RAM, SSD Samsung 840 Pro, XFX HD7750 Black Ed.und 1xSATA3-HD + 1xUSB3-HD mit insges. 5TB, NT 1000W
bei Antwort benachrichtigen